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Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Hebatu » Mittwoch, 28.02.18, 20:11

Liebe Arianrhod,
ja, ich gehe davon aus dass es auf jeden Fall ein Versuch wert ist. Unterstützende Kneippkur, wie Wechselbäder, morgendliches Tautreten, und Güsse als Reiztherapie wäre auch gut.

L.G. Hebatu
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Einnahme von NL seit 1993 durchgängig.
1993 bis Ende 2007 nur Clozapin, ca. 12 Jahre eine Dosis von 50 mg.
Seit Februar 2008 Seroquel 100 mg bis Ende 2009. Dann psychotischer Schub.
Seit 2010 Quetiapin 300 mg und 40 mg Citalopram. Citalopram gleich nach der Entlassung aus dem KH auf 20 mg reduziert. Seither 20 mg Citalopram. 2013 schrittweise Quetiapin von 300 mg auf 150 mg reduziert. Nur kurzfristig. Auf 200 mg hochdosiert. Bis November 2017 so eingenommen.
Ich leide schnell unter Reizüberflutung. Daraus resultiert Erschöpfung und Rückzug. Mein Antrieb ist arg gestört, was ich auf die Medikation zurückführe. Ja, bei zwischenmenschlichen Konflikten kommt es zum gedanklichen Drehwurm.
100 mg Quetiapin seit Nov. 2017 von 200 mg reduziert. 0 NW. :)
Zw. Weihnachten und Neujahr 3Tage hintereinander Drehschwindelattacken auch im Liegen.
20 mg Citalopram
15 mg Citalopram seit dem 17.01. 18. 20.01 Kopfschmerzen den ganzen Tag. Zuckungen des li.
Augenlids: 21.01. und 22.01., sonst stabil.
Schmerzen im re. Knie. 23.01, 24.01,
Schmerzen beider Hüften, bzw. Rollhügel der Oberschenkel. 25.01. Joggen angefangen.
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weg
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von weg » Donnerstag, 01.03.18, 13:23

hallo,

ich konnte wegen meiner polyneuropathie kaum socken tragen. ich habe nun etwa 5 verschiedene marken durch und bin seit ein paar monaten am testen dieser socken. siehe bild.

es ist eine doppelsocke aus polyester und nylon. es ist ein anti-blasen-system. die reibung wird zwischen der inneren und äusseren sockenlage neutralisiert, während eine spezialfaser der inneren lage für trockene füsse sorgt.

ich mache damit gute erfahrungen. ich habe nie mehr nasse füsse vom schweiss und sie riechen auch nicht nach einer bergwanderung. das system funzt überraschend gut und bringt etwas erleichterung.

herzlich
weg
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 01.03.18, 15:00

Ululu 69 hat geschrieben:
Montag, 19.02.18, 19:46
Hallo Arian, :)

ich habe heute mal in eigener Sache eine Frage an dich, weil du dich so gut mit Polyneuropathie auskennst.

Ich habe seit einigen Wochen immer wieder hauptsächlich abends Probleme mit brennenden Fußsohlen. Sie kribbeln nicht und es ist auch nichts taub, sie Brennen nur so, als wäre ich zwölf Stunden shoppen gewesen.
Mein Mann bestätigt dass sie sich nicht heiß anfühle und sehen tut man auch nichts.
Ich mache mir jetzt ein wenig Sorgen, weil ich ja, zwar in niedriger Dosis, immer noch das Quetiapin nehme. :(

Wie hat das bei dir angefangen? Waren die Symptome gleich massiver oder kann es sein, dass das bei mir schon in die Richtung geht ?

Beim Arzt war ich übrigens noch nicht, wenn es Absetzerscheinungen sind, findet der sowieso nichts. Die Blutwerte sind soweit okay.

LG Ute
Liebe Ute, ich hatte deinen Beitrag nicht gesehen - entschuldigung! :-?

bei mir hat es nach der letzten OP angefangen . Das eine Bein , das betroffen war, tat weh, krampfte und kribbelte - und noch in der Reha fing das andere auch an. ich kam wieder ins MRT , aber die OP war normal verlaufen , nix zu sehen. Bei Nervenleitsgeschwindigkeitsmessungen wurde dann die Polyneuropathie festgestellt. Also auch bei mir: eher akut und heftig.

Man hat mir gesagt, dass die Veranlagung wohl da war, und physiologischer Stress den Schalter umlegt - und das Programm der Krankheit läuft ab. So ist es auch bei Migräne.
Und Stress durch Medi- Absetzen und die OPs hatte ich ja. In einem Forum gibt es eine Frau, die bekam nach einem Autounfall Migräne.
Stress jeder Art triggert.

Du könntest einen Vitaminmangel haben und zwar B12, der macht das manchmal.

Oder warst du mittlerweile beim Arzt damit?

liebe Grüße Arian
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 01.03.18, 17:50

Hallo weg, hallo Arian, :)

vielen Dank für eure Antworten. <3
Ich war noch nicht beim Arzt aber eure Antworten haben mich schon etwas beruhigt. Bei mir ist das Kribbeln ja auch nicht dauerhaft.
Ich schiebe es jetzt erstmal auf das Absetzen. :whistle:

Im Mai ist sowieso wieder eine Blutkontrolle fällig, ich werde das mit dem B12 dann auf jeden Fall mal ansprechen, danke für den Tipp. :hug:

Den Sockentipp habe ich an meinen Mann weitergegeben. Er hat nach einer Fehlbehandlung von Dornwarzen mit einer Strahlentherapie ein großes Loch im Fuß und ist immer auf der Suche nach Socken, die die Reibung an der empfindlichen Stelle vermindern.

LG Ute
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 07.03.18, 13:55

Hallo zusammen :-)

hier gibt es einen Artikel zu Glutensensitivität und Neuropathie https://healinghistamine.com/gluten-fre ... erve-pain/

Laut einer Studie von 2015 haben 1/3 aller Menschen mit peripherer Neuropathie eine Glutensensitivität.

Gluten zu eliminieren soll bei vielen Betroffenen die Schmerzen verschwinden lassen.

Liebe Grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,004 mg Mein Thread
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 18.03.18, 13:59

Jamie hat geschrieben:
Freitag, 16.02.18, 22:41


Ich habe früher übrigens immer Keltican forte bei Polyneuropathie empfohlen (war in der Apotheke tätig), aber eine konsequente Therapie hält fast keiner durch, weil das Präparat unglaublich teuer ist.

Schönen Abend :bettzeit:
Jamie
Ich habe mir Keltican bestellt und angeschaut, was darin eigentlich enthalten ist ( du hast recht- ist unglaublich teuer :shock: )
es ist
- uridine Monophospat C9H13N2O9P
- Folsäure
- B 12

hier nochmals ein Artikel darüber - scheint wirklich zu helfen, bei Polyneuropathie und auch bei Rückenschmerzen
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... p?id=30366

aber auch hier steht :
Die Bedeutung einer ergänzenden bilanzierten Diät mit Uridinmonophosphat (UMP), Vitamin B12 und Folsäure bei Wirbelsäulensyndromen hob Uwe Rückert hervor. »Schmerzen werden gelindert, der Analgetika-Bedarf wird gesenkt«, so der Oberarzt der Orthopädie II der Reha-Klinik Damp.


das bedeutet doch, man könnte auch versuchen, sich die drei Substanzen getrennt zu besorgen. Ich habe nachgesehen - Folsäure ist sozusagen DIE Schwangerschaftvorsorge, B12 nehmen Veganer und beim UMP wurde ich in Groß-Britannien fündig.
Alles zusammen würde mich in drei Monaten ca. 20 Euro kosten,
im Gegensatz zum Originalprodukt, das ca. 60 Euro für den gleichen Zeitraum kostet.

Wäre das einen Versuch wert?

liebe Grüße Arian
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Britney » Donnerstag, 29.03.18, 11:09

Hallo zusammen,

ich habe das Kribbeln ganz extrem. Ich habe mir einen Termin zur Abklärung von Small Fiber Neuropathie in der Uniklinik geben lassen. Allerdings erst im August habe ich einen Termin bekommen. Da werden die kleinkalibrigen Nervenfasern untersucht bei der normalen Untersuchung der Polyneuropathie kann das nicht festgestellt werden. Hat jemand diese Untersuchung machen lassen?

Liebe Grüße


Britney
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1 Jahr Amitriptylin 30 mg
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 29.03.18, 21:44

Britney hat geschrieben:
Donnerstag, 29.03.18, 11:09
Hallo zusammen,

ich habe das Kribbeln ganz extrem. Ich habe mir einen Termin zur Abklärung von Small Fiber Neuropathie in der Uniklinik geben lassen. Allerdings erst im August habe ich einen Termin bekommen. Da werden die kleinkalibrigen Nervenfasern untersucht bei der normalen Untersuchung der Polyneuropathie kann das nicht festgestellt werden. Hat jemand diese Untersuchung machen lassen?

Liebe Grüße


Britney
Weisst du WAS da genau gemacht wird? Ich war eine Woche in der Neurologischen Klinik in Neustadt und weiss nicht, ob diese Untersuchung gemacht wurde.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Britney » Freitag, 30.03.18, 12:07

Hallo Arianrhod,

ich weiß nur dass es kleinere Nerven sind die mit der herkömmlichen Untersuchung von Polyneuropathie nicht gefunden werden.

https://neurologie.charite.de/leistunge ... ropathien/

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Small_fiber_Neuropathie

Hast du eine Diagnose bekommen?



LG


Britney
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Buetzfeld » Donnerstag, 26.04.18, 15:17

Hallo,
ich habe mal eine Frage an alle. Sind eure Neuropathien bzw. Missempfindungen eigentlich immer von gleicher Intensität ? Oder gibt es auch Phasen wo ihr sie gar nicht so wahrnehmt ? Ich habe sie seit der Reduktion von Citalopram von 10mg auf 5mg ziemlich verstärkt. Jahrelang vorher habe ich den Missempfindungen in den Füßen gar nicht soviel Aufmerksamkeit geschenkt.
► Text zeigen
02.04.2018
Reduzierung von 10-5mg Citalopram.
Nach wenigen Tagen Symptome: Taubheitsgefühle und Missempfindungen in den Füssen. Hypochondrische Befürchtungen und Grübeleien über mögliche andere Ursachen.
Am 17.05.2018
Symptome werden immer schlimmer, deshalb wieder auf 6 mg hochdosiert. Seitdem sind die Missempfindungen mit Brennen in den Füssen extrem verstärkt. Außerdem Antriebslosigkeit, Schwäche, Appetitlosigkeit. Ich schleppe mich durch den Tag und bin extrem unglücklich und hypochondrisch.
24.05.18
plötzlich einsetzende Besserung. Ängste und Panik sind verschwunden, die Dosierung mit 6 mg scheint gegriffen zu haben.
30.05.18
Das Fenster ist leider vorbei, die Missempfindungen in den Zehen, Füßen und Beinen werden wieder schlimmer. Die Ängste und Panik sind wieder da. Ich bin weinerlich und antriebslos.
Juni 2018
So ganz langsam wechseln sich leichte Fenster mit zum Teil noch heftigen Wellen ab. Geht es mir zum Teil tagelang ganz mies, ändert sich das Befinden dann plötzlich innerhalb einer Stunde. Ich hoffe auf zunehmende Stabilisierung. Die Fenster machen mir Mut, dass es tatsächlich nur Absetzsymptome sind und keine ernsthafte Krankheit.
Juli 2018
Ich schleppe mich mehr oder weniger nur dahin. Die Grübeleien werden immer schlimmer. Die Fenster sind sehr rar.
25.07.2918
Mit Beginn der extremen Hitzewelle wird alles schlimmer. Auf der Arbeit wird mir plötzlich ganz komisch. Habe das Gefühl umzukippen und Herzrasen. Urplötzlich sind alle Ängste von früher wieder da , da ich damals im Zuge der Depressionen diese Gefühle auch schon hatte.
Ich bekomme immer mehr Panik und Schwindelanfälle.
Die Fenster sind nur noch vereinzelnd da.
06.8.2018
Mir gehts so schlecht wie noch nie, obwohl ich vorgestern noch ein super Fenster hatte.
Erstmals zum Hausarzt, der mich 3 Tage krank schreibt.
Ich habe das Gefühl, dass mich jetzt erst, fast 4 Monate nach der Reduzierung von 10 auf 5mg die volle Breitseite des Entzuges erfasst. Wahrscheinlich so zeitverzögert, weil ich zwischendurch auf 6mg hochdosiert habe. Ich beschließe nochmal um 1mg auf 7mg hoch zu dosieren, um das schlimmste abfangen zu können.

Schildkroete
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Re: Polyneuropathie

Beitrag von Schildkroete » Freitag, 27.04.18, 13:25

Hallo Buetzfeld,

meine neuropathischen Schmerzen waren immer von wechselnder, aber insgesamt geringer Intensität. Einzige Ausnahme war, als ich das Venlafaxin zu schnell abgesetzt habe. Da haben sie sich deutlich verstärkt und mich auch eingeschränkt (was sonst nicht der Fall ist). Als ich das Venlafaxin dann wieder eindosiert und langsam abgesetzt habe, sind sie auf das gewohnte Niveau zurückgegangen.

Im Augenblick habe ich fast gar keine Beschwerden. Vielleicht liegt es daran, dass ich Vitamin B 12 nehme.

Gruß
Schildkröte
Diagnose: Depression, in Remission seit 2014
Seit 2003 diverse Antidepressiva, zuletzt (seit 2007) Venlafaxin , wechselnde Dosierungen, zuletzt 75 mg
Außerdem: Einnahme von Schilddrüsenhormon (L-Thyroxin, seit 2009), diverse Nahrungsergänzungsmittel, Antihormontherapie mit Tamoxifen (seit 10/2017)

1. Absetzversuch (Anfang 2015): über 6 Wochen von 75 mg auf 0 mg. Symptome: Weinerlichkeit, Verstärkung bereits vorhandener neuropathischer Schmerzen, Bauchkrämpfe, bei jedem Reduktionsschritt für ca. fünf Tage Kopfschmerzen. Ca. 3 Wochen nach Null zusätzlich innere Anspannung, extreme Stressanfälligkeit, Verzweiflung, Morgentiefs, Schlafstörungen. Weiter Weinerlichkeit und Bauchkrämpfe, zusätzlich immer wieder Durchfall. Rückgang der neuropathischen Schmerzen auf das Ausgangsniveau, Zunahme der Anspannung bis zur Funktionsunfähigkeit (Krankschreibung).

Wiedereindosieren (Mitte Mai 2015): 2 Tage 25 mg (NW: Übelkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Herzrasen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit) >> 6 Wochen 12,5 mg (Übelkeit sofort weg, übrige NW werden im Lauf der nächsten Woche besser; Darmsymptome verschwinden schnell, Anspannung bessert sich nach ca. 10 Tagen, bleibt aber auf einem auf Dauer nicht erträglichen Niveau, Weinerlichkeit, Stressanfälligkeit und Schlafstörungen bessern sich nur wenig) >> 2 Wochen 14 mg >> 2 Wochen 17,5 mg >> 7 Wochen 22 mg (nach ca. einer Woche Besserung von Anspannung, Schlafstörungen und Darmsymptomen - endlich Rückkehr zur Normalität!)

2. Absetzversuch (Start 14.09.2015): 4 Wochen 20 mg >> 6 Wochen 18 mg (in der vierten Woche nach der Reduktion Schlafstörungen, deshalb länger auf der Dosis geblieben) >> 9 Wochen 16 mg (viel Stress, zwei Antibiosen, kurzzeitig wieder einige Tage mit Anspannung (aber lange nicht so schlimm wie im Frühling) und Weinerlichkeit) >> 8 Wochen 14 mg (leichte Morgentiefs in den ersten Tagen nach der Reduktion, für ca. drei Wochen den typischen Absetz-Kopfschmerz, insbesondere in Verbindung mit Koffein) >> 5 Wochen 12 mg >> 9 Wochen 10 mg (leichtes Serotonin-Syndrom aufgrund einer Wechselwirkung mit einem anderen Medikament) >> 7 Wochen 8 mg (verstärkte stromschlagartige Schmerzen, Schlafstörungen, deshalb den nächsten Reduktionsschritt verkleinert) >> 5 Wochen 7 mg >> 8 Wochen 6 mg (keine Absetzsymptome, aber eine Fernreise und zwei Antibiosen) >> 4 Wochen 5,5 mg (in der zweiten Woche nach der Reduktion verstärkte stromschlagartige Schmerzen) >> 4 Wochen 5 mg >> 4 Wochen 4,3 mg >> 5 Wochen 3,8 mg (Absetz-Kopfschmerz, besonders in der 3. und 4. Woche, insbesondere in Verbindung mit Koffein) >> 4 Wochen 3,3 mg >> 4 Wochen 2,7 mg >> 4 Wochen 2,3 mg >> 7 Wochen 1,7 mg >> 5 Wochen 1,2 mg >> 4 Wochen 0,6 mg >> seit 01.10.2017 komplett abgesetzt

Mein Thread: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=35&t=9719

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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von weg » Freitag, 27.04.18, 13:37

Buetzfeld hat geschrieben:
Donnerstag, 26.04.18, 15:17
Hallo,
ich habe mal eine Frage an alle. Sind eure Neuropathien bzw. Missempfindungen eigentlich immer von gleicher Intensität ? Oder gibt es auch Phasen wo ihr sie gar nicht so wahrnehmt ? Ich habe sie seit der Reduktion von Citalopram von 10mg auf 5mg ziemlich verstärkt. Jahrelang vorher habe ich den Missempfindungen in den Füßen gar nicht soviel Aufmerksamkeit geschenkt.
ich habe diese neuropathien vor allem in den füssen manchmal bis zu den knieen. sie ändern sich wenn ich andere socken oder schuhe trage. sie sind besser wenn ich barfusslaufe (in der wohnung) oder auch, wenn ich mit weicheren schuhen über naturwege gehe und damit die füsse gut massiert werden. oft ist es am abend schlimmer als am morgen. auch temperaturschwankungen spielen eine rolle.

gut ist es aber nie. ich habe gelernt damit zu leben und schenke wenn möglich dem keine grosse beachtung mehr.

herzlich
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Buetzfeld » Freitag, 27.04.18, 13:52

Hallo weg,
danke für deine Antwort. Bei mir ist es ähnlich wie bei dir. Wenn man gelernt hat damit zu leben, dann spürt man sie manchmal gar nicht so. Momentan achte ich leider extrem drauf. Weißt du woher sie bei dir kommen, wodurch sie möglicherweise entstanden sind ? Was hat man für Untersuchungen gemacht ? Fing es bei dir auch erst in den Zehen an und ist dann höher gestiegen ?
Liebe Grüße
Buetzfeld
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02.04.2018
Reduzierung von 10-5mg Citalopram.
Nach wenigen Tagen Symptome: Taubheitsgefühle und Missempfindungen in den Füssen. Hypochondrische Befürchtungen und Grübeleien über mögliche andere Ursachen.
Am 17.05.2018
Symptome werden immer schlimmer, deshalb wieder auf 6 mg hochdosiert. Seitdem sind die Missempfindungen mit Brennen in den Füssen extrem verstärkt. Außerdem Antriebslosigkeit, Schwäche, Appetitlosigkeit. Ich schleppe mich durch den Tag und bin extrem unglücklich und hypochondrisch.
24.05.18
plötzlich einsetzende Besserung. Ängste und Panik sind verschwunden, die Dosierung mit 6 mg scheint gegriffen zu haben.
30.05.18
Das Fenster ist leider vorbei, die Missempfindungen in den Zehen, Füßen und Beinen werden wieder schlimmer. Die Ängste und Panik sind wieder da. Ich bin weinerlich und antriebslos.
Juni 2018
So ganz langsam wechseln sich leichte Fenster mit zum Teil noch heftigen Wellen ab. Geht es mir zum Teil tagelang ganz mies, ändert sich das Befinden dann plötzlich innerhalb einer Stunde. Ich hoffe auf zunehmende Stabilisierung. Die Fenster machen mir Mut, dass es tatsächlich nur Absetzsymptome sind und keine ernsthafte Krankheit.
Juli 2018
Ich schleppe mich mehr oder weniger nur dahin. Die Grübeleien werden immer schlimmer. Die Fenster sind sehr rar.
25.07.2918
Mit Beginn der extremen Hitzewelle wird alles schlimmer. Auf der Arbeit wird mir plötzlich ganz komisch. Habe das Gefühl umzukippen und Herzrasen. Urplötzlich sind alle Ängste von früher wieder da , da ich damals im Zuge der Depressionen diese Gefühle auch schon hatte.
Ich bekomme immer mehr Panik und Schwindelanfälle.
Die Fenster sind nur noch vereinzelnd da.
06.8.2018
Mir gehts so schlecht wie noch nie, obwohl ich vorgestern noch ein super Fenster hatte.
Erstmals zum Hausarzt, der mich 3 Tage krank schreibt.
Ich habe das Gefühl, dass mich jetzt erst, fast 4 Monate nach der Reduzierung von 10 auf 5mg die volle Breitseite des Entzuges erfasst. Wahrscheinlich so zeitverzögert, weil ich zwischendurch auf 6mg hochdosiert habe. Ich beschließe nochmal um 1mg auf 7mg hoch zu dosieren, um das schlimmste abfangen zu können.

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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von weg » Freitag, 27.04.18, 14:58

hi buetzfeld,

es gibt einige gründe wo ich annehmen kann woher sie kommen:
- disposition (vater und 1 bruder hat das auch)
- chemotherapie
- drogen- und medikamentenmissbrauch

ich habe neurologische untersuchungen machen lassen. man hat die nervenleitfähigkeit (elektroneurographie) geprüft und da festgestellt, dass sich bei mir die äusseren nerven bis etwa zum knie zurückziehen. (weiss nicht mehr wie neurologin das genannt hat)

dann war ich noch beim orthopäden. der hat noch einlagen verschrieben und bemerkte eine beginnende arthrose im grossen zehen und einen rigidus hallux.

naja je mehr man abklären lässt umso mehr diagnosen bekommt man. :wink:

begonnen hat es eigenartig. ich konnte plötzlich kaum mehr laufen. ich habe bei jedem schritt nur noch getränt vor schmerzen.
heute würde ich diese schmerzen, seit ich da im forum wissen erhalten habe, anders beurteilen. das waren entzugssymptome.

geholfen hat mir eine feldenkraistherapie. ich habe da gelernt, meine füsse anders zu belasten. nun laufe ich wieder im jahr zwischen 2000 bis 3000 kilometer. das ist meine ganze selbstheilungstherapie - strategie und die hilft. :party2:

für mich war das laufen, gehen, extrem wichtig. ich wohne auf einem berg und muss ins tal hinunter um meine einkäufe etc. zu machen. ansonsten hätte ich umziehen müssen.

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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Timeout » Montag, 07.05.18, 21:27

Hallo zusammen,

da kann ich mich mal eingliedern :( Seit ca. zwei Jahren habe ich jetzt mehr oder weniger Probleme mit meinen Füssen. Teilweise kann ich kaum laufen und habe extreme Schmerzen. Untersuchungen wurden gemacht, Einlagen verschrieben, beim Neurologen war ich allerdings noch nicht (ich kann keine Ärzte mehr sehen und vertrauen ...neee wirklich nicht!) Zunächst waren es morgendliche Anlaufschmerzen, kamen und gingen, mit der Zeit wurde die Anlaufphase immer länger. Dann kamen brennende Schmerzen unter Belastung hinzu (längere Wanderungen sind nicht mehr möglich, was mich todunglücklich macht :cry: ) seit Monaten werden Zehen beim laufen taub und bleiben dann auch für längere Zeit taub. Manchmal bin ich Beschwerde frei. Da das jetzt schon zwei Jahre so geht habe ich nun doch (extreme Schmerzen) im AUGUST !!! ( im April 7 Neurologen angerufen!!!)einen Termin. ob ich da hingehen, ich bin skeptisch.

Ich habe solche Angst, dass diese Nervenschmerzen dauerhaft bleiben. Ich mache Kneip, laufe über lange strecken barfuß, trage Einlagen und nehme seit nunmehr 10 Tagen ein Vitamin B Präparat. Nichts hilft.

Liebe Grüße
Time
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2010 Diagnose Depression

Citalopram ---keine Ahnung mehr wie es mir damit ging
Sept. 2010 Klinik (Reha)

Sertr*lin 150 mg + Seroq*el 50 mg
Nov. 2010 anhaltende Durchfälle, eine Woche Isolierung im Krankenhaus, kein Befund
Medikamente eigenmächtig abgesetzt, keine Diarrhoe mehr

Erneut Depression, Versuch der Wiedereindosierung, 150 mg Sertr*lin…ich dachte ich überlebe die Nacht nicht!!!

Seroq*el Retard --- ohne Wirkung
April 2011

Citalo*ram und Mirtaz*pin ---starke Gelenkschmerzen ---Ansage des Arzte---„Kann nicht von den Medis kommen!!!“
Mirta abgesetzt---keine Schmerzen mehr

Citalo*ram ohne Wirkung
Cipra*ex ohne Wirkung
Citalo*ram höher dosiert- ohne Wirkung
Selbst abgesetzt

August 2011 Seroq*el 50 mg

Dez. 2011 erneut Klinik
225 mg Venlafa*in + 100 mg Quetia*in

Bis 2015 ein Auf – und Ab mit Venla / ein einmaliger Absetzversuch ---über 6 Wochen ohne, dann wieder eindosiert!

Seit Mitte Juli 2015 ohne Venla und auf 25 mg Quetiapin (3 – 4 Monate rausdosiert)

Nov. 2015 ----- 50 mg Queti
April 2016------25 mg Queti

Timeout
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Timeout » Montag, 07.05.18, 21:29

Morgen such ich mir erstmal einen Feldenkrais Therapeuten 8-) Danke Weg
2010 Diagnose Depression

Citalopram ---keine Ahnung mehr wie es mir damit ging
Sept. 2010 Klinik (Reha)

Sertr*lin 150 mg + Seroq*el 50 mg
Nov. 2010 anhaltende Durchfälle, eine Woche Isolierung im Krankenhaus, kein Befund
Medikamente eigenmächtig abgesetzt, keine Diarrhoe mehr

Erneut Depression, Versuch der Wiedereindosierung, 150 mg Sertr*lin…ich dachte ich überlebe die Nacht nicht!!!

Seroq*el Retard --- ohne Wirkung
April 2011

Citalo*ram und Mirtaz*pin ---starke Gelenkschmerzen ---Ansage des Arzte---„Kann nicht von den Medis kommen!!!“
Mirta abgesetzt---keine Schmerzen mehr

Citalo*ram ohne Wirkung
Cipra*ex ohne Wirkung
Citalo*ram höher dosiert- ohne Wirkung
Selbst abgesetzt

August 2011 Seroq*el 50 mg

Dez. 2011 erneut Klinik
225 mg Venlafa*in + 100 mg Quetia*in

Bis 2015 ein Auf – und Ab mit Venla / ein einmaliger Absetzversuch ---über 6 Wochen ohne, dann wieder eindosiert!

Seit Mitte Juli 2015 ohne Venla und auf 25 mg Quetiapin (3 – 4 Monate rausdosiert)

Nov. 2015 ----- 50 mg Queti
April 2016------25 mg Queti

weg
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von weg » Dienstag, 08.05.18, 9:16

hi time,
Timeout hat geschrieben:
Montag, 07.05.18, 21:29
Morgen such ich mir erstmal einen Feldenkrais Therapeuten 8-) Danke Weg
das finde ich einen guten schritt. ich weiss nicht wo du wohnst. aber es gibt ja auch so einen feldenkrais-verband in deutschland, österreich und der schweiz. (google)

ich wohne in der schweiz. in meiner ärzte-gemeinschaftspraxis arbeitet auch eine feldenkrais-therapeutin. die kann dann über die krankenkasse abrechnen.

schau, dass du zu einer gut ausgebildeten fachkraft findest. lass dich durch den verband adressen geben.

ich habe auch viele übungen gelernt, natürlich jetzt vergessen, weil ich ja wieder laufen kann. aber eine ist mir in erinnerung geblieben. es war mein erstes erfolgserlebnis:

rückwärtslaufen: ganz langsam von den zehenspitzen her den fuss ganz langsam abrollen. natürlich in der wohnung und barfuss :wink:

mache es langsam und mit mass.

es würde mich freuen, wenn du mal berichtest was deine erfahrungen sind.

hast du gesehen, ich habe im thread weiter oben noch socken empfohlen, die ich für mich gut finde.

ich wünsche dir viel erfolg und gutes gelingen

herzlich
weg
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Britney » Donnerstag, 31.05.18, 9:41

Hallo Ihr Lieben,

Vitamin B6 Überschuss kann Kribbeln und Polyneurophatie auslösen.

Falls Ihr Vitamine nehmt prüft doch bitte per Bluttest unbedingt Vollblutanalyse, ob Ihr vielleicht einen Überschuss an B6 habe. Kostet ca. € 38,00. Dann kann sich der Spiegel wieder normalisieren und die Beschwerden weggehen.

Liebe Grüße

Britney
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 31.05.18, 13:22

Hallo britney,
wie kann es denn zu einem B6- Überschuss kommen?

liebe Grüße Arianrhod
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Timeout
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Re: Polyneuropathie durch Psychopharmaka?

Beitrag von Timeout » Freitag, 22.06.18, 17:29

Hallo zusammen,

dies habe ich noch zum Thema gefunden !

https://rxisk.org/pssd-withdrawal-small ... ment-19612

Bei mir ist es definitiv besser geworden mit den Füssen! Evtl. ist das Vitamin B hilfreich. Ich dehne die Füße jetzt regelmäßig, laufe viel barfuß in Wald und Wiesen und natürlich Kneipp :) Die tauben Zehen sind fast gänzlich weg. Ich kann es kaum glauben....über zwei Jahre habe ich rumgemacht ....ahhhhh :o

Liebe Grüße
Time
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Citalo*ram ohne Wirkung
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August 2011 Seroq*el 50 mg

Dez. 2011 erneut Klinik
225 mg Venlafa*in + 100 mg Quetia*in

Bis 2015 ein Auf – und Ab mit Venla / ein einmaliger Absetzversuch ---über 6 Wochen ohne, dann wieder eindosiert!

Seit Mitte Juli 2015 ohne Venla und auf 25 mg Quetiapin (3 – 4 Monate rausdosiert)

Nov. 2015 ----- 50 mg Queti
April 2016------25 mg Queti

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