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Re: Wie macht ihr das mit der Arbeit? Geht ihr arbeiten?

Verfasst: Donnerstag, 03.05.18, 21:11
von Gwen
Hallo Bille,
gibt's bei Deinem Arbeitgeber einen Personalrat oder einen Schwerbehindertenvertreter? Ich weiß das so Wiedereingliederungen bei meinem Arbeitgeber immer in größerer Runde besprochen wurde und der Betroffene dann eben zB vom Schwerbehindertenvertreter und dem Personalrat unterstützt wurden, die sich da auch gut auskennen.

Wenn es die gibt, wäre es sinnvoll dort Mal anzurufen. Die können Dich dann beraten und wissen auch, wie solche Sachen dann konkret bei euch laufen.

Viele Grüße Gwen

Re: Wie macht ihr das mit der Arbeit? Geht ihr arbeiten?

Verfasst: Freitag, 04.05.18, 16:52
von Anna10
Hallo Bille,
das BEM kenne ich auch, bedeutet m.E. "Betriebliches Eingliederungsmanagement"...gibt es bei uns in der Firma auch und ich hatte schon Gespräche dort. Zunächst auch mit großer Sorge wegen Langzeitkrankenstand. Ich habe die Angelegenheiten immer vorher mit dem Betriebsrat besprochen und diesen auch zu den Gesprächen mitgenommen. Der Betriebsrat sollte dabei gut beraten können. Dieses BEM wird (in größeren Firmen?) den Mitarbeitern angeboten, die im Jahr länger als 6 Wochen AU geschrieben waren. Meine Erfahrung war nicht negativ, gab auch keinen Druck bzgl. Entlassung etc., dafür aber u.a. Hilfsangebote zur Unterstützung. Ich bin zwar nach wie vor grundskeptisch, was die Fragen "Arbeitgeber-Krankheit" anbelangt aber in diesem Falle bin ich eher beruhigt worden.

Vielleicht hilft dir diese Info etwas weiter.
liebe Grüße Anna

Re: Wie macht ihr das mit der Arbeit? Geht ihr arbeiten?

Verfasst: Dienstag, 08.05.18, 9:01
von bille
Hallo,
Danke für eure Nachrichten. Hat mir sehr weitergeholfen und mir auch etwas die Angst davor genommen. Mal sehen wie das bei uns so läuft. Hoffe positiv...
LG Bille

Stinksauer - Arbeitsunfähigkeit wg Nebenwirkungen

Verfasst: Sonntag, 24.06.18, 5:15
von Psychopharmaka
Hallo,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Vor ein paar Wochen wurde ich in meinem Betrieb gekündigt, weil ich zwei Wochen krank war. Offiziell gab es einen anderen Kündigungsgrund dafür, aber es war offensichtlich, dass es wegen der Arbeitsunfähigkeit war, da ich direkt nach den Krankentagen gekündigt wurde. Ich habe nur relativ kurz in diesem Unternehmen gearbeitet, war also noch in der Probezeit. Der Grund für die Arbeitsunfähigkeit war, dass ich nachts nicht mehr richtig schlafen konnte (ständig aufgewacht, Wasser getrunken, dann aufs Klo, ca. 5-6 mal pro Nacht) und das schon eigentlich seit Monaten. Als es dann wirklich nicht mehr ging, habe ich mich für zwei Wochen krank schreiben lassen. So nun zum Problem: Ich nehme Amisulprid und das macht bei mir einen sehr unruhigen Schlaf, sodass ich nachts öfter aufwache und nie richtig ausgeschlafen bin, also wenn ich wie ein normaler Mensch 8 Stunden schlafe. Wenn ich zwischen 12 und 16 Stunden schlafe, dann bin ich erst ausgeruht, trotz unruhigem Schlafes.

Ich bin stinksauer auf Ärzte, die solch ein Drecksmittel verschreiben, wobei Amisulprid noch das harmloseste dieser Medikamentenklasse ist. Also zumindest bei mir was Nebenwirkungen angeht. Wie soll man mit Medikamenten dieser Art arbeiten gehen? Man ist durch die Einnahme dieser Medikamenten so stark benebelt und beeinträchtigt, sodass Arbeiten fast unmöglich ist.

So lange ich das Zeug nehme, möchte ich auch nicht mehr arbeiten gehen. Es ist für mich einfach zu anstrengend, jeden Tag todmüde und unkonzentriert zur Arbeit zu gehen und das Jahre lang - mit mir nicht! Das ist Folter!

Wie seht ihr das?

Re: Stinksauer - Arbeitsunfähigkeit wg Nebenwirkungen

Verfasst: Sonntag, 24.06.18, 12:31
von Arianrhod
Hallo Psychopharmaka ,
Psychopharmaka hat geschrieben:
Sonntag, 24.06.18, 5:15
Der Grund für die Arbeitsunfähigkeit war, dass ich nachts nicht mehr richtig schlafen konnte (ständig aufgewacht, Wasser getrunken, dann aufs Klo, ca. 5-6 mal pro Nacht) und das schon eigentlich seit Monaten.
Wurde bei dir schon Diabetes untersucht? Das mit dem vermehrten Durst lässt mich doch aufhorchen , und Neuroleptika sind dafür bekannt, dass sich ein Diabetes verschlechtern und auch neu entwickeln kann.

liebe Grüße Arian

Re: Wie macht ihr das mit der Arbeit? Geht ihr arbeiten?

Verfasst: Sonntag, 24.06.18, 13:09
von Psychopharmaka
Diabetes habe ich nicht, das wurde bereits untersucht.

Re: Wie macht ihr das mit der Arbeit? Geht ihr arbeiten?

Verfasst: Sonntag, 24.06.18, 20:13
von Jamie
Hallo Psychopharmaka, :)

hast du einen eigenen Thread, wo man dir antworten kann ?
Weil Sammelthreads (du schreibst gerade in einem) eignen sich nicht für eine individuelle Beratung.

Viele Grüße, schönen Abend
Jamie

Re: Wie macht ihr das mit der Arbeit? Geht ihr arbeiten?

Verfasst: Montag, 25.06.18, 23:32
von Psychopharmaka
Tja, ein Moderator hat meinen Thread hier rein verschoben.

Re: Wie macht ihr das mit der Arbeit? Geht ihr arbeiten?

Verfasst: Dienstag, 26.06.18, 6:09
von Murmeline
Guten Morgen!

Der persönliche Thread ist hier
viewtopic.php?f=35&t=13086&p=188754#p188754

Wir können deinen Beitrag und die antworten auch dorthin schieben.

Was nicht geht, dass du zu deiner persönlichen sitution mehrere Threads eröffnest, deshalb wurde dein Beitrag (der die Frage stellt, wie das mit dem arbeiten gehen soll) in den Thread geschoben, wo es genau um diese Frage geht.

Grüße, Murmeline

Re: Stinksauer - Arbeitsunfähigkeit wg Nebenwirkungen

Verfasst: Sonntag, 29.07.18, 9:11
von takan
Arianrhod hat geschrieben:
Sonntag, 24.06.18, 12:31
Hallo Psychopharmaka ,
Psychopharmaka hat geschrieben:
Sonntag, 24.06.18, 5:15
Der Grund für die Arbeitsunfähigkeit war, dass ich nachts nicht mehr richtig schlafen konnte (ständig aufgewacht, Wasser getrunken, dann aufs Klo, ca. 5-6 mal pro Nacht) und das schon eigentlich seit Monaten.
Wurde bei dir schon Diabetes untersucht? Das mit dem vermehrten Durst lässt mich doch aufhorchen , und Neuroleptika sind dafür bekannt, dass sich ein Diabetes verschlechtern und auch neu entwickeln kann.

liebe Grüße Arian
Ich tippe mal auf Wassereinlagerungen. Trockender Mund ist eine sehr häufige Nebenwirkung, die eigentlich bei allen NL auftritt... :frust: Ist wie Kiffen ohne High sein, da hat man auch eine Mundwüste. Und arbeiten, mit NL, sind nur Hilfsarbeiterjobs drinne, die machen, mich zumindest, sehr dumm und kraftlos.

Seit Anfang des Monats bin ich als Hilfsarbeiter in einer Schlosserei tätig. Für 3 Monate befristet. Länger wollte ich nicht, obwohl ich bis Ende des Jahres durcharbeiten könnte. 37H/Woche stehen im Arbeitsvertrag. Und ich hab jetzt nach 4 Wochen schon fast 15 Überstunden. 8-)
Hatte letztes Jahr schonmal ein Praktikum bei einer Tischlerei, wo ein Kumpel von mir arbeitet. Handwerk ist nichts für mich. Viel zu wenig Lohn für die anstrengende Arbeit. Und so ein hohes Verletzungsrisiko.

Ich muss mich mal aufraffen mir ein Praktikum/Ausbildung in einem Bürojob zu organisieren. Das liegt mir glaube eher.