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Re: Mutmachsätze

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 08.02.18, 21:31

Hallo, guten Abend!

Mein Grundsatz in allen Lebenslagen war und ist :

"Das lasse ich nicht auf mir sitzen. Niemals. "

Er ist meine Lebensbasis.


Gruß,
Katharina
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Re: Mutmachsätze

Beitrag von padma » Montag, 06.08.18, 23:07

von LinLina :) :
Hallo ihr Lieben :-)

:hug:

mir geht es auch gerade gar nicht gut, ich habe dann auch Angst und denke manchmal "wie soll das denn nun wieder besser werden" :?

Aber ich glaube daran dass es wieder wird.

Bei mir und bei euch auch.

Es gibt so viele, denen es jahrelang wirklich sehr schlecht ging, und irgendwann geht es Schritt für Schritt wieder aufwärts.

Wir können nur Tag für Tag das beste daraus machen, und manchmal ist es vielleicht auch gut sich dem Gefühl hinzugeben dass es sich so anfühlt als würde es nicht besser werden - nicht aufgeben, aber zu sagen "im Moment/bisher wird es nicht besser, das ist schlimm". "Nicht zu wissen wie es weiter geht, das ist sehr schwer".

Ich finde, egal wie es weiter geht, wir sind ganz stark und mutig, jede Stunde die wir überstehen, in jedem kleinen Moment wo wir die restlichen Kräfte zusammennehmen und gutes für uns tun, jede Nacht und jeden Morgen die wir wieder geschafft haben. Ich kann dann auch daraus ein wenig kraft ziehen. Es ist wird dann wie meine persönliche Lebensaufgabe, das auszuhalten. Eine schwere Aufgabe die ich gar nicht will aber da ich sie nunmal habe, muss ich da irgendwie durch. Was soll man machen. Das gehört zum Leben, dass manche es zeitweise schwerer haben als andere durchs Leben zu kommen, und uns hat es eben "erwischt" :-( das ist wirklich großer Mist, aber wir schaffen das :hug:

Es ist so schwer, keine Kontrolle zu haben, nichts richtiges zu haben wo man weiß - ich mache jetzt das und das und dann wird es besser. Ich finde das das allerschwerste. Diese Mischung aus einerseits ist es wichtig, so gut mit sich selbst umzugehen, um die Heilung zu begünstigen und andererseits nicht wirklich etwas in der Hand zu haben wie man wirklich daran arbeiten kann.

Dies ist für Menschen und Tiere eine Situation, die den höchsten Stresslevel mit sich bringt - das Gefühl zu haben, das Befinden hängt zwar einerseits mit meinen Handlungen zusammen, aber auch wieder nicht und ich kann trotz größter Mühe nicht verhindern dass es immer wieder Einbrüche gibt.

Diese Unsicherheit ist sehr schwer.

Es ist wohl das beste, dann gar nicht viel weiter zu denken, und nur diesen Tag zu schaffen und höchstens zu schauen, wie kann ich mich versorgen, wie kann ich trotzdem bestmöglich erstmal weiter überleben.

Und irgenwann kommt wieder in Fenster, und irgendwann noch mehr und irgendwann sagen wir "das war sehr schlimm, das hat mich geprägt - aber ich habe es geschafft".

Ganz bestimmt :sports:

Ganz Liebe Grüße
Lina
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