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Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Katharina
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Katharina » Montag, 14.03.16, 18:09

Hallo !

Mir hilft gegen die Kopschmerzen Min*zöl aus der Apotheke.
auf die Stirn, die Schläfen und das Kinn, sowie hinten im Nacken, dort wo die Wirbelsäule in den Schädel herein reicht.

Erstaunlicherweise hilft mir starker Kaffee spät Nachts um Migränen entgegen zu gehen, dann schlafe ich schlecht oder wenig aber das tue ich eh, und ich benötige keine Kopfschmerzmittel.

Abends lese ich stundenlang, dann bin ich weg - manchmal muß ich an schweren Tagen zwischendurch schlafen.

Wenn ich nicht aus dem Bett komme und an Bewegung nicht zu denken ist, habe ich mir ein rundes Gummisitzkissen welches eigentlich auf den Stuhl soll, ins Bett gelegt, da liege ich mit dem Po drauf, denn der Lendenwirbelsäulenbereich wird so steif durch das viele liegen;

auf diesem Kissen kann man im liegen Bewegungen durch führen, z.b:. in Rückenlage die Beine angewinkelt Richtung Kopf, umfassen und in alle Richtungen auf diesem aufgeblasenden Kissen bewegen, bewegen soviel man kann, immer wieder immer wieder. (ich werde so dick durch das liegen wenn diese bleiernde Schwere einem jede Bewegung fast unmöglich macht.



Wenn es geht, raus . In den Wald oder dahin wo es einem angenehm ist, oder mit dem Rad ein wenig und langsam fahren.

Hausputz wenn man nicht vor die Türe kann, mit gut duftenden Seifen.

Oft ist das Bettbeziehen einen Riesenakt und man freut sich unglaublich, wenn das geschafft ist.

Ich bitte, das man mich in Ruhe lässt, wenn es sehr schlimm ist, da ich nichts zu sagen habe und mich nichts interessiert im Gegenteil ich ertrage kein Gerede, mich interessiert kein Thema.
Ich bitte um Akzeptanz, denn ich gehöre zu der Generation in der Depression nicht sein darf.

ich bitte auch um Akzeptanz weil ich nicht flüssig sprechen kann, mir sovíele Worte nicht einfallen.

Katharina
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Michi0903 » Mittwoch, 16.03.16, 15:52

Hallo,

mit hat Bewegung in Form von Walken am besten geholfen. Zuerst war ich ab und zu auf Feldwegen gemächlich unterwegs. Seit einer Woche habe ich die Strecke gewechselt, wo jetzt ein ziemlicher Anstieg dabei ist. Da geht die Pumpe 5 Minuten bis 10 Minuten auf hochtouren.
Und ich habe bemerkt die erhöhte Sauerstoffzufuhr und der gohe Puls haben viel mehr gebracht wie doppelt so lange gemächliche Bewegung.

Ich denke wenn das Gehirn viel frischen Sauerstoff bekommt ist es nur von Vorteil.

Viel Gespräche mit Freunden oder vielleicht auch beruflicher Natur. Ich habe mich nur gefreut wenn ich das Gefühl hatte normal beim Gesprächspartner zu wirken.

Ich bin auch gerade mitten drinn und nehme wieder eine kleine Dosis Amisulprid und habe mich damit abgefunden, dass es Jahre dauern kann.
Wir sind es uns wert und wir schaffen das :)

Viel Glück und Erfolg

Michi
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Nehme seit 2001 Amisulprid und will mit Euch gemeinsam erreichen davon sicher los zu kommen. Danke jetzt schon:-)

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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Dia_HB » Donnerstag, 17.03.16, 17:33

Huhu ihr Lieben,

Ich habe mir einen Stepper gekauft und trette jeden Tag mit Musik , achte auf den Basenhaushalt .
Reines Magnesium in Verbindung mit natürlichen Vitamin C, Calcium mit Vitamin D3, Kalium alles gegen Muskel und Gelenkschmerzen, was auch gut hilft.
Alles andere beachte ich nicht .
Trinke viel Quellwasser und Tee , beim Essen achte ich viel auf Vitamine.
Durch Magnesium keine Kopfschmerzen.



Lg Heike
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Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

Katharina
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Katharina » Samstag, 19.03.16, 15:20

Hallo :wink: !

Wenn es mir wieder schlechter geht, dann sehe ich was möglich ist.
Z.b. heute hat mich die Nacht so gestresst,die Haut juckt uHauteisst, ich mag mich nicht waschen und so bleibe ich wie ich bin.

Da aber die Stimmung nicht sehr abgesackt ist,ich nur mene Ruhe will, suche ich mir Fotos und bearbeite diese nach meinem Gefallen mit den dafür vorhandenen App's.
Da kann ich mich vergessen und tue etwas mit minimalem Aufwand,Stift und Gerät.

Gegen Kopfschmerzen habe ich zwei Eisbeutel (Am***zon)
die ich aif Stirn und im Nacken habe mit Eisstückchen oder nur kühlem Wasser,das finde ich so klasse an den altertümlichen Eisbeuteln,man kann sie mit der Temperatur verdehrn die einem angenehm ist.

Sie sind leicht zu transportieren.

Ein schönes Wochenende
wünscht
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von padma » Montag, 18.04.16, 22:14

hallo,

ich kopiere hier einen Beitrag von Anna :) rein:
Was mir in der Zeit geholfen hat:
- immer mal wieder hier im Forum zu lesen, wenn die Gedanken, symptombedingt, wieder dahingehend auf Abwege gerieten, ich könnte irgendwo im
Körper ein Rezidiv entwickeln u. zu merken, daß fast alle hier die gleichen oder ähnliche Symptome haben.
- bei Stimmung auf 0, einfach die Tränen laufenlassen - es erleichtert u. geht wieder vorbei,
- meine Akupressurmatte zur Vorbeugung von Rückenschmerzen hat sich echt bewährt,
- einfach die jetzige Situation anzunehmen, als dagegen anzukämpfen - kostet nur Kraft (klappt aber nicht immer),
- mir an guten Tagen nicht so viel für den nächsten Tag vornehmen - funktioniert nicht u. bin dann nur noch mehr frustriert, wenn ich meine gedankliche Liste nicht mal annähernd abarbeiten kann.
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Nietzsche-Ente » Dienstag, 12.07.16, 19:33

Hallo Entzugpassagiere,

hoffentlich wiederhole ich jetzt nicht bloß, was schon zuvor jemand geschrieben hat... (falls doch, vielleicht schadet es ja auch nicht, wenn es nochmal hier aufgeführt wird :whistle: )

was ich tue bei Symptomen: Achtsamkeits- und/oder Meditationsübungen (ja, das kann man auch machen, wenn man nicht spirituell veranlagt ist).
Es hilft mir bewusst wahrzunehmen - mich und die Umgebung - und mir z.B. klar zu machen, dass ich fest auf dem Boden stehe und alles unverändert ist. Mein Gehirn hat gerade "nur" Schwierigkeiten die Nervenimpulse richtig zu kategorisieren und zu synthetisieren.
Je nach Symptom lässt sich das ganze anpassen... wichtig ist für mich vorallem, dass ich ruhig bleibe und weiteratme und zu einem gewissen Grad das auftretende Symptom ignoriere. Alles halb so wild, kein Grund zur Panik 8-)

Vielleicht kann ja jemand damit was anfangen...

viele Grüße
Nietzsche-Ente
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eigentliches Ziel der Medikation: Stimmungsstabilisierung und -aufhellung

Vager Überblick des zeitlichen Verlaufs:
Citalopram: 2008 nach wenigen Tagen wieder eigenständig abgesetzt wegen Nebenwirkungen
Quetiapin: 2008 – 2010, seitdem eingeschränkte Darmfunktion und Leukopenie
umgestellt auf Citalopram, wenige Wochen später umgestellt auf
Duloxetin: Januar 2011, zwischenzeitlich Versuch mit Lamotrigin → abgesetzt wegen heftiger Hautreaktion; Duloxetin Januar 2014 abgesetzt wegen drohendem Leberversagen, drei Monate später Beginn heftiger Absetzsymptome ohne zu wissen, dass es welche sind.
Lorazepam: März 2015 verordnet bekommen bis zur Abhängigkeit, deshalb Ausschleichen bis März 2016
Sertralin: März 2015, abgesetzt nach 2 Monaten wegen Wirkungslosigkeit
Duloxetin: nur wenige Tage, da rasanter Anstieg meiner Leberwerte
Venlafaxin: Ende Juni 2015 Eindosierung auf 150mg, Beginn des Absetzprozesses im Dezember 2015

>bunter Symptomcocktail<

Erkenntnis der Zusammenhänge erst März 2016


ab 05.08.2017: Null
Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. (Oscar Wilde)


Psychiatrieerfahren?

Katharina
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Katharina » Sonntag, 06.11.16, 0:45

Hallo :group: !

Hat jemand von Euch Erfahrung mit dem muskelentspannenden Medikament
Mydocalm gemacht.

Nein, nicht?
Es wirkt zentral, das passt nicht in unser Konzept und ich laß, es sei nur noch für Spastiken nach Schwangerschaft :shock: empfohlen.

Es klingt verrückt ich hatte keine Probleme mit Musaril, so lang ich es nicht häufiger als zwei mal alle zwei Monate benötigte.

Ich stecke gerade in einer anhaltenden Schmerzphase und sage es ist das Wetter.

Gute Nacht und einen entspannten Sonntag,
Katharina
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Katharina
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Katharina » Sonntag, 06.11.16, 1:48

Hallo :group: !

Der Therapeut der den obersten Halswirbel behandeln darf und nur dieses tut, sagte zu mir das wenn ich regelmäßig für drei Monate Teufelskralle ( zB von Ratiofarm )
einnehme, würde ich keine Migräne mehr bekommen.

Ich nahm sie damals nicht ich hatte etwas falsch verstanden , nehme sie aber jetzt für die Rückenschmerzen innerhalb drei Wochen sollte sie ihre Wirkung entfalten.

Grüße
Katharina
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Jamie
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Jamie » Sonntag, 06.11.16, 9:32

Hallo Katharina :)
Der Therapeut der den obersten Halswirbel behandeln darf und nur dieses tut, sagte zu mir das wenn ich regelmäßig für drei Monate Teufelskralle ( zB von Ratiofarm )
einnehme, würde ich keine Migräne mehr bekommen.
Wenn dies wirklich so wäre, dann wäre die Migräne ja geheilt und alle könnten gesund werden. :roll:
Es gibt keine Zaubermedikamente; weder gegen Depressionen, noch gegen Diabetes oder Migräne.

Wünsche dir einen schönen Sonntag
Jamie
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:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

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Katharina
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Katharina » Sonntag, 06.11.16, 20:43

Liebe Jamie !


Wenn die Einnahme der Teufelskralle meine Schmerzen etwas lindert, bin ich zufrieden.
Und außerdem, wer weiß -


Einen schönen Sonntagabend,

Katharina
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Mole25
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Entzug - was mir hilft

Beitrag von Mole25 » Freitag, 24.02.17, 18:52

Hi All,

Bin Mole25. Mache Entzug mit Citalopram. Von ca. 10mg Anfang Jan 2017- Jetzt bei 9mg.
9 Stunden jeden Tag Schwindel, Kopfdruck, Durchfall Brain zaps und Rauschen im Kopf
Mehr Spannung und Angst.

Na Ja, wie ich damit umgehe?

1. Körperliche Tätigkeiten: Nordic Walking, Bauchtanzen (unter Menschen, macht Spaß), Hausarbeit mit lauter Musik, Gartenarbeit (frische Luft)
Immer zwinge ich mich dazu, aktiv zu sein und zwar 6-7 Std pro Tag. Gut für den Schlaf.
2. Spannende Filme oder Serien wie Homeland zum Ablenken (spätnachmittags) oder spannende Bücher.
3. Ich spreche zu mir: ich bin stolz auf dich - du warst heute Einkaufen ..... im Kino ...oder Du schaffst das!!!
4. Versuche die Symptome zu verharmlosen und nicht mit mehr Angst zu reagieren. Schwindel: Ich sage. wieder Vodka im Blut Ha Ha!!
5. Ab 19 Uhr keine Telefonate mehr, nur Ruhe.kein Computer. Bauchatmen, Meditation - im Bett. lesen.
6. Baldrian 700mg - perfekt für einen guten Schlaf. Erst aber gegen 22-23 Uhr hinlegen zum Schlafen.
7. Aroma Therapie - diese Öle reibe ich auf das Kopfkissen. Mein Bett gibt mir Geborgenheit.
8. EFT - Tapping, Massagen
Mole
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11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows

Jamie
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Re: Entzug - was mir hilft

Beitrag von Jamie » Freitag, 24.02.17, 19:25

Hallo Mole,

es gibt einen Thread zu diesem Thema (Was tut ihr konkret gegen Entzugssymptome). Ich erlaube mir deinen Beitrag da ranzuhängen.
Danke für dein Mitwirken; es ist immer interessant zu lesen, womit andere sich behelfen. :)

Grüße
Jamie

Mole25
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Mole25 » Dienstag, 14.03.17, 8:22

Hi All

dies ist die BESTE Seite des Forums!!! Danke für die guten Tips!

Ich habe auch ein paar Tips.
Herzklopfen, laut und schnell: viel besser nach 2-3 Wochen Einnahme Omega Fischöl, hochwertig DHA
Übelkeit, morgens: irgendwann geht es weg, morgens weniger gegessen, mehr nachmittags
Durchfall, morgens: viel besser geworden, nur ab und zu 1/2 Tablett Imodium
Schwindel und starker Kopfdruck: viel besser geworden / nehme Inositol, Gartenarbeit.

Morgens sorge ich dafür sorge, dass ich abgelenkt bin oder mich bewege: Bauchtanz, Frühjahrputz, Schränke ausmisten, Nordic Walking. Erst spätmittags auf der Couch, nachdem die Körperspannung abgebaut ist.
Schlafen: Baldrian mit 700mg und Milch. Ich schlafe 8 Std.
Schlechte Tage: Gestern war kein guter Tag bez. Ängste und Schmerzen. Heute aber denke ich aber an was ich gestern erreicht habe: Bin wieder Auto zum Bauchtanz in MG gefahren. Rückwärts auf der Hauptstr. geparkt. Und das alles mit Herzklopfen, Schmerzen etc. Wow. bin stolz auf mich.
Ich hoffe, dass evtl. meine Tipps eine Hilfe für Euch sind.

LG Mole

PS: Übrigens, 2 Frauen in unserer Tanzgruppe hatten die gleichen Probleme mit dem Absetzen ADs

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Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
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01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
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Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
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Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Katharina » Dienstag, 14.03.17, 14:52

Hallo Mole!

Ich versuche die großen supermärkte zu meiden, das ist mir Zuviel, die ganzen Artikel, die Musik von oben.
Mit hilft gehen und auf die Atmung achten, lieber noch Fahrradfahren, blad wird's grün, nirgendwo kann ich so gut entspannen wie im Wald an der frischen Luft.
Keine Hektik, nicht Zuviel Kaffee besser keinen,
keine Gewaltfilme,

Sei Dir gut, alles Gute weiterin.
Katharina
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Mole25
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Mole25 » Mittwoch, 15.03.17, 18:11

Hi Katherina,

Was passiert wenn du in einem Supermarkt bist? Ja, ich gehe auch lieber in der Natur spazieren. Allerdings, ich zwinge mich alles zu tun, habe jeden Tag eine Aufgabe. Aber heute hatte ich viele Entzugserscheinungen. Hilft nur Gartenarbeit bei mir. Ab 16 Uhr habe dann mehr Entspannung.
Habe viel am Hals momentan. Mein Mann wird operiert. Ich bin froh wenn ein bisschen Ruhe bei uns einkehrt.
LG Mole
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01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
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Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
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konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
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Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 15.03.17, 18:47

Liebe Mole!

Mir springen alle Gegenstände und Farben in die Wahrnehmung, die Unruhe, dass Geraschele, die Geräusche, das macht mich ganz aggressiv.

An guten Tagen gehe ich da durch und merke nichts, es geht an mir vorbei.

Wenn es mir schlecht geht, kann ich mich nicht zwingen, denn ich kann nicht.
Wie ein Körper, der aus geschaltet ist.

Da ich seit 14 Tagen nicht mehr reduziere merke ich, dass die Depression leicht besser wird aber ich schlage seit Monaten nicht vor 2 - 3 Uhr ein das strengt an.

Vielleicht wird das auch besser.
Wenn es geht dann zwinge ich mich raus so viel ich kann, zu Fuss auf dem Rad, bloß bewegen nach der langen Liegerei.

Gott sei Dank kommt der Frühling!

Alles Liebe,
Katharina
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 17.03.17, 12:21

Hallo Mitkämpferinnen und Kämpfer

Im Moment ist jeder Tag ein Kampf für mich, aber ich versuche mich durch zuschlagen.... :schnecke:
Mit ganz lange Gassi mit meinen Hunden und viel kuscheln mit den Kerlen.
Ich habe auf eine Krankmeldung bestanden, damit ich keinen Druck durch die Arbeit habe.
Ich habe von meiner Krankengymnastin Bauchatmung gelernt und wende das an, ich habe den Eindruck, dass das hilft.
Ich trinke Cannabisblütentee und versuche nichts Aufregendes im Fernsehen zu gucken.
Was mir auch gut tut sind Einreibungen mit Magnesiumöl am Hals wegen den Verpannungen und an den Füßen zum Einschlafen.
Bin auch sehr überreizt zur Zeit und trage überall eine Sonnenbrille, egal was die Leute denken.
Habe mir jetzt noch Calmvalera bestellt zur Unterstützung meines ZNS.
Ich schreibe hier im Forum und das entlastet mich auch sehr, weil ich merke, es gibt so viele Leidensgenossen, ich bin nicht allein... :hug:
Evt könnt ihr was damit anfangen.. :)
LG Maus
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LinLinaAnnanaspadma
Aktuelle Medikation:
Aspirin Effect 500mg 1x wöchentlich
Bei Bedarf: Zolpidem 5mg, höchstens 1 x im Monat..zur Zeit ca 3x im Monat.....abgesetzt seit 12.5.2017!
Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
Seit 20.6. 2017!!
Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
Seit 1.8. 2017!
Opipramol: 0-25-0-100
Lyrica:0-0-0-50mg
Seit 5.11. 2017:
Opipramol: 0-12,5-0-75
Seit 1.9.2017
Lyrica: 0-0-0-25
Thyroxin:100-0-0-0
Progesteron oral:
0-0-0-200mg
Estradiol50 transdermal
2x wöchentlich
Seit 3.12.2017
20mg Lyrica Lösung
Seit 5.12.2017
Opipramol:
6,25-0-0-75
Lyrica Lösung 20mg/1ml
Seit 26.1.18
0,4mg
Seit 3.2.2018
Opipramol
0-0-0 75mg
Seit 26.2.18
Pregabalin : 0
Seit 1.5.2018
Opipramol
0-0-0-68,75mg
Seit 1.7.2018
0-0-0-60mg

Mole25
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Mole25 » Samstag, 18.03.17, 18:34

Hi
das Akzeptieren diese merkwürdigen Entzugssymptome ist sehr wichtig und auch in den Supermarkt zu gehen. Mit tiefen entspannten Ein-und Ausatmen geht das. Und freue dich über dein Einkäufe. Ich konnte Weihnachten nicht in die Geschäfte gehen. Hatte Panik. Jetzt mittlerweile freue mich über die leckere französische Salami, Schokolade mit Karamel, frische Brötchen, Tafelspitz (ich mache einen leckeren Braten mit Klößen und Rotkohl), die es dort gibt. Mit dem ZIEL leckere Sachen oder Klamotten zu kaufen im VORDERGRUND macht das Einkaufen Spaß: Belohne dich jedes Mal.
Ja ich habe Verspannungen am Hals. Manchmal hilft Öl aber nicht immer.
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.
Mole
(bei 8,5 mg Citralopram - bin ungeduldig)
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11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows

Petunia
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Petunia » Mittwoch, 19.04.17, 13:22

Hallo,

Das ist ein schöner Thread hier.

Habe das Forum erst gestern entdeckt und bin ganz froh darüber.

Mir geht es gerade ganz furchtbar , kann kaum aufstehen, die Symptome sind schrecklich. Habe auch zwei Hunde, die leisten mir zum Glück Gesellschaft.
Bin noch am Schauen, was mir gut tun kann. Spazierengehen war immer so schön für mich. Gestern habe ich mich rausgeschleppt, Nordic Walking Stöcke mitgenommen, um mich sicherer zu fühlen. Es war trotzdem heftig. Eher nicht förderlich. Vielleicht sollte ich mal pausieren? Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten, habe pausenlos geheult und war froh, dass mir niemand begegnet ist. Ohne Sonnenbrille geht nix.

Ich hole mir hier Anregungen von Euch und versuche durchzuhalten.

Habe es aber immerhin geschafft, ein paar Reihen zu stricken. Das entspannt mich ein wenig und bringt mich von den panischen Gedanken weg. Und es entsteht etwas dabei.

Wärme tröstet auch. Noch toller für mich als eine Wärmflasche ist es, wenn meine blinde Hündin sich zu mir kuschelt, wenn ich so weinen muss. Manchmal kommt auch der Rüde noch dazu, dann habe ich links und rechts von mir auf dem Sofa Fellnasen. Das ist gut.

Ansonsten gibt es im Moment noch nicht viel, was mir gut tut. Ich werde hier weiter lesen und mir Anregungen suchen.

Liebe Grüße an Euch alle !
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Metoprolol 47,5 mg (Beta Blocker)
L-Thyrox 100 Mikrogramm

Sneum
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Sneum » Mittwoch, 26.04.17, 9:55

Hallo in die Runde, :)

ich habe seit einigen Wochen einen Tee in Gebrauch, der mir persönlich sehr gut tut: Der "Kopf Entspannungs Tee" von Bad Heilbrunner (ich kaufe ihn beim Edeka). Diesen trinke ich mindestens 1x tägl.

Vielleicht hilft er Euch ja auch ein bisschen.

LG
Sneum
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Citalopram 20 mg von März 2009 bis Oktober 2014

Erster Absetzversuch Anfang 2012: 10 mg pro Woche. Kommentar Psychotherapeutin: "Absetzsymptome gibt es bei diesem Medikament nicht, Ihre Grunderkrankung ist noch da. Sie sind noch nicht so weit."

Zweiter Absetzversuch Anfang 2013: von 1 Tablette auf eine 3/4 Tablette, 2 Wochen gehalten, dann auf 1/2 reduziert. Starke Entzugserscheinungen. Psychotherapeutin nach einem Jahr wieder konsultiert. Dieselbe Antwort wie 2013: "Das ist die Grunderkrankung!"

Bis 12.10.14: 20 mg

12.10.14 --- 18,5 mg Keine Symptome
12.11.14 --- 17,0 mg Keine Symptome
12.12.14 --- 15,5 mg Keine Symptome
12.01.15 --- 14,0 mg Keine Symptome
12.02.15 --- 12,5 mg Keine Symptome
12.03.15 --- 11,0 mg Erste Symptome: Übelkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Konzentrationsschwäche, Grübeln, Stimmungsschwankungen, sinkendes Selbstwertgefühl. Aber aushaltbar. Habe es nicht mit dem Absetzen in Verbindung gebracht.
01.05.15 --- 10,0 mg Massive Symptome: Wattegefühl,Benommenheit, fast jeden Tag weinen, starke Traurigkeit, Angst, Gefühl von absoluter Wertlosigkeit Gefühl von "nicht mehr da sein wollen", Beklemmung, migräneartige Kopfschmerzen.
08.05.15 hochdosiert auf 12,1 mg, aber durch unterschiedliches Tablettengewicht gedacht, ich habe nur auf 11,4 hochdosiert. Deutlich besser als unter 10,0 mg. Stimmung stabiler, Zuversicht zurück.
04.06.15 Umstieg auf Wassermethode. Dabei versehentlich reduziert von 12,1 auf reelle 11,4 mg. Panik, Benommenheit, depressive Gefühle, Angst, Mutlosigkeit, Weltuntergangsstimmung.
09.06.15 aufdosiert auf 11,7 mg. Kurz war's gut, dann wurde es richtig schlimm
20.06.15 aufdosiert auf 11,9 mg.
19.07.15 0,1 ml abdosiert. Nur für das Gefühl, nicht stehengeblieben zu sein.
21.-25.07.15 täglich 0,1 ml abdosiert. Nachdem es super klappte, am 26.07. dann plötzliche Verschlechterung. Fazit: Blöde Idee.
27.07.2015 0,2 ml wieder hochdosiert.
02.08.2015 Leider nochmal aufdosiert. Symptome ließen einen normalen Arbeitsalltag nicht zu. Aktuell: 20,3 ml weg, 29,7 ml to go.
Mitte Oktober-Mitte November Gescheiterter Versuch mit NEMS und Akupunktur
09.11.15 Umstieg von Wasserlösmethode zurück auf Wiegemethode. Keine Probleme. (unglaublich aber wahr).
02.03.15 Der Februar war nicht gut, da viele unschöne Dinge passiert sind. Das einzige Fenster dauerte gerade mal 6 Tage. Bin deprimiert und kraftlos und frage mich, ob und wie ich das alles jemals schaffen soll.

Seit Ende November 2015: ? mg. Mein Partner hat das Abwiegen für mich übernommen und reduziert ohne, dass ich davon etwas weiß. Daher kann ich nicht sagen, auf wie viel mg ich aktuell bin. Kann den Tag kaum erwarten, an dem er mir sagen wird: "Du hast es geschafft, Du bist jetzt 2 Monate auf Null!"

März 2017: seit dem 1. Märzwochenende bestehendes Grippegefühl + Deprimiertheit

Update 26.04.2017 Das Grippegefühl dauerte mehrer Tage, die miese Stimmung auch. Seither ist es ziemlich ok und ich habe mein Ziel wieder fest vor Augen.

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