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Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

sigli
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von sigli » Dienstag, 07.01.14, 22:07

Hallo alle zusammen,

ich habe es heute schon in einem Beitrag von mir gepostet: Bei Spannungskopfschmerzen, gerade in Stirn- und Augenbereich hilft mir Akupressur im Nacken, und zwar: rechts und links, da wo der Schädelknochen aufhört, ca. 5 cm hinter dem Ohr (ist bestimmt im Internet leicht zu finden). Diese Punkte, wenn ich sie suche, tun dann auch weh. Ich massiere zuerst rechst 10 mal im Uhrzeigersinn an der schmerzenden Stelle, dann 10 mal entgegen dem Uhrzeigersinn. Dann kommt die linke Seite drann: hier gerade umgekehrt: zuerst 10 mal entgegen dem Uhrzeigersinn, dann 10 mal im Uhrzeigersinn.

Bei mir sind dann in etwa 5 Minuten die Kopfschmerzen weg. Anfangs haben diese Meridianpunkte nach der Massage so weh getan wie üble blaue Flecken. So weit lasse ich es gar nicht mehr kommen.

lg Sigli
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Bettie » Dienstag, 14.01.14, 1:15

Hi :)
Also mir tut die Wärme von meinem Heizkissen gut. Es wird dann kuschlig und ich komm bischen runter.

Hörbuch hören hilft mir auch . Aber was nettes entspanntes, also keine Krimis. Oder auch mal wenn ich sehr melancholisch bin meine Lieblingsmusik aus den 80er. Dann denk ich an die tolle Zeiten und muss lächeln.

Ich versuche regelmäßig zum Sport zu gehen. Der hilft mir besonders wenn ich unruhig bin. Dann kann ich mich dort abreagieren. :sports:
Und ich mach immer Dehnungsübungen , weil die Anspannung die man in sich trägt ,sich doch sehr auf die Muskulatur überträgt.
Ich habe meist das Gefühl das es doch schon hilft um um einiges lockerer zu werden. :)

Ansonsten kann auch die reine Stille sehr entspannend sein, vor allem wenn die starken Kopfschmerzen wieder anfangen.


LG Bettie

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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Bewell » Mittwoch, 15.01.14, 18:30

Hallo Sigli

Meridianpunkte...dieses Thema springt mich an. :wink:

Ich habe mir mit EFT über meine gröbsten Entzugsprobleme helfen können.
Gerne bei Interesse mehr.

LG
Bewell

sigli
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von sigli » Freitag, 17.01.14, 19:47

Ja bitte, Bewell,

was hilft bei Verspannungen im Nacken-Schulter-Bereich. Welche Punkte muß ich reiben? Und was hilft bei psychische absoluten Down-Tagen (so wie heute), um da wieder raus zu kommen?

Für Tipps wäre ich sehr dankbar.

lg Sigli
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sigli
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von sigli » Freitag, 17.01.14, 21:51

Hallo an alle,

habe jetzt er nach 3 Wochen das nächste halbe mg wieder abgesetzt. Das war am Sonntag Mittag. Schon am Abend glaubte ich Verspannungen zu spüren, ebenso ein wenig am Montag und heute fast nichts. Vielleicht war's das schon für dieses halbe mg , vielleicht geht's auch erst morgen los. Auf jeden Fall habe ich dieses Mal gewartet, bis ich mich mindestens eine Woche wirklich recht gut fühlte und mich auch kleinere Unstimmigkeiten nicht aus der Bahn geworfen haben.

Ich weiß nicht, ob mal bzgl. Spannungskopfschmerzen Alternativen genannt wurden: mein Mann ist ja augenblickich in einer anderen, aber doch ähnlichen Situation und in Behandlung. Dort hat er den Tipp bekommen, wie man mit Akupressur ziemlich schnell Spannungskopfschmerzen weg bekommt. Und zwar sind die beiden Punkte am Hinterkopf, etwa am Ende des Schädels, ca. 5 cm hinter den Ohren (ist leicht im Internet eine Seite zu finden). Ich habe sie sofort gefunden, weil sie sehr schmerzten. Die Punkte erst rechts hinten 10 mal im Uhrzeigersinn, dann 10 mal entgegen dem Uhrzeigersinn massieren. Dann die linke Seite: hier gerade umgekehrt: erst 10 mal entgegen dem Uhrzeigersinn, dann 10 mal im Uhrzeigersinn.

Bei mir hat es innerhalb von 5 Minuten gewirkt. Die ersten zwei Tage haben die Punkte sehr weh getan, wie schlimme blaue Flecken, habe sie aber trotzdem oft massiert. Jetzt finde ich sie nur noch, leicht schmerzhaft, wenn ich etwas Kopfschmerzen haben und gehe sie gleich an.

Noch etwas anderes habe ich mir angewöhnt: wenn ich mich wieder unruhig fühle oder glaube, dass alles nicht stimmt und mich einfach nicht gut fühle, setze ich mich hin und versuche genau in mich hinein zu fühlen, was mir eigentlich weh tut und Probleme bereitet. Meist ist es sehr wenig. Die Ängste spielen sich zum größten Teil im Kopf ab. Und wenn ich das erkannt habe, werde ich wieder ruhiger.

Vielleicht hilft es jemandem.

lg Sigli
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hexe72
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von hexe72 » Sonntag, 02.02.14, 12:38

hallo allerseits!
ich hoff ich habs nicht irgendwo überlesen, aber wie schauts mit baldrian aus, hat da wer erfahrung damit?
lg eure hexe
Diagnose 2004: Borderline Syndrom
Symptome Impulsdurchbrüche, SVV, Suizidgedanken, ängstliche / vermeidende Grundstimmung, verzerrte Wahrnehmung, geringes Selbstwertgefühl

sonst. Diagn.: Gastritis, Reizdarm, Endometriose, Milchzuckerunvertr.

Med.:
03/2004 Lamict*l 200 mg; 07/2004 Citalopr*m 20mg; 11/2004 Lamotrig*n 200mg; 02/2005 Lamotrig*n 200mg, Deanx*t 1-0-0, Ibuprof*n 600mg; 04/2005
Jeder Med. Wechsel ohne Ausschleichen.

05-08/2005 stationäre Therapie, Med. b. Entlassung:
Serox*t 20 mg 1-0-0, Atar*x 25mg 1-0-0 sowie 2x b. Bed., Dafl*n 500 mg 1-0-1, Ulcus*n 40mg 0-0-1, Ibuprof*n 600mg 3-4x1 b. Bed.
Therapie war ok weil auf meine Problematik spezialisiert. Nur von Med waren die halt leider auch sehr überzeugt ...

2006 überraschend schwanger geworden, alles kalt abgesetzt. Nur Elev*t genommen, mir gings gut.
07/2007 Geburt meines Sohnes, 1 Jahr gestillt, keine Med, mir gings gut.
Mit Gestagen Pille begonnen.

Dann fings wieder an, Impulsdurchbrüche, Depris.
04/2009 Fluoxetin 20 mg 1-0-0, Atar*x b. Bed.
07/2010 Fluoxetin 20mg 1-0-0, Quetial*n ansteig. 50-200mg, Deanx*t 1-0-0
10/2010 Quetial*n kalt abgesetzt. Fluoxetin 40 mg 1-0-0, Deanx*t 1-1-0

07/2012 den Ex verlassen, übersiedelt, Pille abgesetzt, mir gings besser.
ca. 09/2012 Fluoxetin 20 mg, Deanx*t 1-0-0

Med-NW: nächtl. Schwitzen, Libidoverlust, 15kg zugenommen, Migräne, Blasenschwäche, Zähneknirschen ...

Mitte 01/2014 alles kalt abgesetzt.

Absetzsymptome Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, niedriger Blutdruck, Erschöpfung, weinerlich, Übelkeit, Schlafstörungen, ...
verbessert: Klarheit, Aufmerksamkeit, Kurzzeitgedächtnis, länger ruhig in Stresssituationen, Libido

Wiedereindosiert Fluoxetin Lösung 20mg/5ml / 0,1 ml = 0,4 mg
21.2.: 0,3ml = 1,2 mg
7.3.: 0,4 ml = 1,6 mg
20.3.: 0,45 ml = 1,8 mg
30.5.: 0,4 ml = 1,6 mg
11.7.: 0,35 ml = 1,4 mg
22.8.: 0,3 ml = 1,2 mg
10.10.: 0,25 ml = 1 mg
22.11.: 0,2 ml = 0,8 mg
5.12.: aufdosiert 0,25 ml = 1 mg

d0ink
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von d0ink » Dienstag, 25.02.14, 22:25

hexe72 hat geschrieben:hallo allerseits!
ich hoff ich habs nicht irgendwo überlesen, aber wie schauts mit baldrian aus, hat da wer erfahrung damit?
lg eure hexe
Hallo Hexe72!

Ich kann die Baldrianwurzel als Tee empfehlen. Diese wirkt beruhigend und vor allem schlaffördernd.
Du gießt kochendes Wasser über einen Teelöffel von getrockneten Wurzeln und lässt das ganze 10 Minuten ziehen.
Achtung die Wurzel stinkt ziemlich fürchterlich!

Sonst kenne ich noch Baldrian Dragees von denen du aber wohl mehr als nur ein Stück brauchst, um eine Wirkung zu spüren.
Sonst macht Baldrian leider ziemlich müde und deshalb ist es eher am Abend hilfreich, wenn es ums einschlafen geht.

Liebe Grüße!
2005: Panikattacke aus heiterem Himmel. Kein Arzt konnte mir sagen, dass es eine Panikattacke war und was das heißt.
Hatte dann kein Vertrauen mehr in meinen Körper. Wurde immer ängstlicher. Appetit war weg und ich fühlte mich ständig schlapp.

2005 Dezember: Bekam Paroxetin, Praxiten und Mirtazapin gegen Angsstörung
Die ersten Wochen waren der Horror. Massive Nebenwirkungen und ständige Angst! Hatte öfter den Gedanken mich umzubringen.
Dann wurde es besser und ich begann eine Psychotherapie. Wirklich geholfen hat sie scheinbar aber nicht. Außer mit der Angst umzugehen.
Praxiten hat meiner Meinung nach garnichts gebracht und nach zwei Wochen sollte ich es nicht mehr nehmen.

2009: Dosis von Paroxetin wurde auf 20mg reduziert und die Angst kam wieder. Ständige Anspannung und innere Unruhe. Zwangsgedanken und völlige Kraftlosigkeit. Appetit gleich 0. Danach wieder auf 40mg und nach zwei Wochen ging es mir wieder besser.

2011: Erneut versucht vom Paroxetin wegzukommen. Über ein Jahr langsam ausgeschlichen. 40mg-30mg-20mg-10mg dazwichen jeweils einen Tag die höhere und danach die geringere Dosis. Hab es zwei Wochen auf 0mg ausgehalten. Aber die Anspannung und die Angst wurde so groß, dass es unerträglich war.

2012: Wieder 10mg Paroxetin. Nur geringfügig besser. Dann nach 2 Wochen auf 20mg. Zwei Jahre lang jeden Tag angespannt und ängstlich gefühlt.

2013: Wieder auf 30mg erhöht, aber keine deutliche Besserung gespürt. Danach auf 40mg vom Paroxetin und es wurde langsam besser.
Mirtazapin langsam von 15mg auf 30mg und dann auf 45mg erhöht. Jeweils starke Müdigkeit drei Tage lang. Danach verschwand diese Nebenwirkung. Eine kurze Zeit lang (1 Monat) auch Seroquel (erst 50mg, dann 100mg) genommen. Aber nicht gut für den Kreislauf und auch Schwächegefühle gehabt.

2014: Mirtazapin in 15mg Schritten abgesetzt. Jeweils 2 Wochen lang. Hat gut geklappt.

2015/2016: Paroxetin von 30mg erst auf 25, dann 20mg und dann 15mg reduziert. Manchmal schlechte Phasen, aber bis jetzt überstanden.

Derzeit: Paroxetin 15mg + Duloxetin 60mg am Morgen.

hexe72
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von hexe72 » Mittwoch, 26.02.14, 8:54

hallo d0ink!

vielen dank für die tipps! ich hab dragees zuhause. werd sie mal versuchen falls die schlafstörungen wiederkommen, derzeit gehts auch ohne.
schade dass das tagsüber nicht so der bringer zu sein scheint, tagesmüdigkeit hab ich auch ohne baldrian ...

liebe grüße, hexe
Diagnose 2004: Borderline Syndrom
Symptome Impulsdurchbrüche, SVV, Suizidgedanken, ängstliche / vermeidende Grundstimmung, verzerrte Wahrnehmung, geringes Selbstwertgefühl

sonst. Diagn.: Gastritis, Reizdarm, Endometriose, Milchzuckerunvertr.

Med.:
03/2004 Lamict*l 200 mg; 07/2004 Citalopr*m 20mg; 11/2004 Lamotrig*n 200mg; 02/2005 Lamotrig*n 200mg, Deanx*t 1-0-0, Ibuprof*n 600mg; 04/2005
Jeder Med. Wechsel ohne Ausschleichen.

05-08/2005 stationäre Therapie, Med. b. Entlassung:
Serox*t 20 mg 1-0-0, Atar*x 25mg 1-0-0 sowie 2x b. Bed., Dafl*n 500 mg 1-0-1, Ulcus*n 40mg 0-0-1, Ibuprof*n 600mg 3-4x1 b. Bed.
Therapie war ok weil auf meine Problematik spezialisiert. Nur von Med waren die halt leider auch sehr überzeugt ...

2006 überraschend schwanger geworden, alles kalt abgesetzt. Nur Elev*t genommen, mir gings gut.
07/2007 Geburt meines Sohnes, 1 Jahr gestillt, keine Med, mir gings gut.
Mit Gestagen Pille begonnen.

Dann fings wieder an, Impulsdurchbrüche, Depris.
04/2009 Fluoxetin 20 mg 1-0-0, Atar*x b. Bed.
07/2010 Fluoxetin 20mg 1-0-0, Quetial*n ansteig. 50-200mg, Deanx*t 1-0-0
10/2010 Quetial*n kalt abgesetzt. Fluoxetin 40 mg 1-0-0, Deanx*t 1-1-0

07/2012 den Ex verlassen, übersiedelt, Pille abgesetzt, mir gings besser.
ca. 09/2012 Fluoxetin 20 mg, Deanx*t 1-0-0

Med-NW: nächtl. Schwitzen, Libidoverlust, 15kg zugenommen, Migräne, Blasenschwäche, Zähneknirschen ...

Mitte 01/2014 alles kalt abgesetzt.

Absetzsymptome Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, niedriger Blutdruck, Erschöpfung, weinerlich, Übelkeit, Schlafstörungen, ...
verbessert: Klarheit, Aufmerksamkeit, Kurzzeitgedächtnis, länger ruhig in Stresssituationen, Libido

Wiedereindosiert Fluoxetin Lösung 20mg/5ml / 0,1 ml = 0,4 mg
21.2.: 0,3ml = 1,2 mg
7.3.: 0,4 ml = 1,6 mg
20.3.: 0,45 ml = 1,8 mg
30.5.: 0,4 ml = 1,6 mg
11.7.: 0,35 ml = 1,4 mg
22.8.: 0,3 ml = 1,2 mg
10.10.: 0,25 ml = 1 mg
22.11.: 0,2 ml = 0,8 mg
5.12.: aufdosiert 0,25 ml = 1 mg

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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von d0ink » Mittwoch, 26.02.14, 22:00

Hallo hexe72!

Ich kann dir aber Passionsblütenextrakt bzw. Hopfen Dragees empfehlen. Das erstere wirkt meiner Meinung nach besser, wobei die Hopfen Dragees überhaupt nicht schläfrig machen.
Das Passionsblütenextrakt macht nur geringfügig müde, wirkt aber bei mir relativ gut, wenn ich mich angespannt fühle. Ich würde eher dieses empfehlen.

Liebe Grüße!
2005: Panikattacke aus heiterem Himmel. Kein Arzt konnte mir sagen, dass es eine Panikattacke war und was das heißt.
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2005 Dezember: Bekam Paroxetin, Praxiten und Mirtazapin gegen Angsstörung
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Dann wurde es besser und ich begann eine Psychotherapie. Wirklich geholfen hat sie scheinbar aber nicht. Außer mit der Angst umzugehen.
Praxiten hat meiner Meinung nach garnichts gebracht und nach zwei Wochen sollte ich es nicht mehr nehmen.

2009: Dosis von Paroxetin wurde auf 20mg reduziert und die Angst kam wieder. Ständige Anspannung und innere Unruhe. Zwangsgedanken und völlige Kraftlosigkeit. Appetit gleich 0. Danach wieder auf 40mg und nach zwei Wochen ging es mir wieder besser.

2011: Erneut versucht vom Paroxetin wegzukommen. Über ein Jahr langsam ausgeschlichen. 40mg-30mg-20mg-10mg dazwichen jeweils einen Tag die höhere und danach die geringere Dosis. Hab es zwei Wochen auf 0mg ausgehalten. Aber die Anspannung und die Angst wurde so groß, dass es unerträglich war.

2012: Wieder 10mg Paroxetin. Nur geringfügig besser. Dann nach 2 Wochen auf 20mg. Zwei Jahre lang jeden Tag angespannt und ängstlich gefühlt.

2013: Wieder auf 30mg erhöht, aber keine deutliche Besserung gespürt. Danach auf 40mg vom Paroxetin und es wurde langsam besser.
Mirtazapin langsam von 15mg auf 30mg und dann auf 45mg erhöht. Jeweils starke Müdigkeit drei Tage lang. Danach verschwand diese Nebenwirkung. Eine kurze Zeit lang (1 Monat) auch Seroquel (erst 50mg, dann 100mg) genommen. Aber nicht gut für den Kreislauf und auch Schwächegefühle gehabt.

2014: Mirtazapin in 15mg Schritten abgesetzt. Jeweils 2 Wochen lang. Hat gut geklappt.

2015/2016: Paroxetin von 30mg erst auf 25, dann 20mg und dann 15mg reduziert. Manchmal schlechte Phasen, aber bis jetzt überstanden.

Derzeit: Paroxetin 15mg + Duloxetin 60mg am Morgen.

hexe72
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von hexe72 » Donnerstag, 27.02.14, 19:20

hallo d0ink und vielen dank, werd ich mal versuchen!
liebe grüße, hexe
Diagnose 2004: Borderline Syndrom
Symptome Impulsdurchbrüche, SVV, Suizidgedanken, ängstliche / vermeidende Grundstimmung, verzerrte Wahrnehmung, geringes Selbstwertgefühl

sonst. Diagn.: Gastritis, Reizdarm, Endometriose, Milchzuckerunvertr.

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03/2004 Lamict*l 200 mg; 07/2004 Citalopr*m 20mg; 11/2004 Lamotrig*n 200mg; 02/2005 Lamotrig*n 200mg, Deanx*t 1-0-0, Ibuprof*n 600mg; 04/2005
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05-08/2005 stationäre Therapie, Med. b. Entlassung:
Serox*t 20 mg 1-0-0, Atar*x 25mg 1-0-0 sowie 2x b. Bed., Dafl*n 500 mg 1-0-1, Ulcus*n 40mg 0-0-1, Ibuprof*n 600mg 3-4x1 b. Bed.
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07/2010 Fluoxetin 20mg 1-0-0, Quetial*n ansteig. 50-200mg, Deanx*t 1-0-0
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Absetzsymptome Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, niedriger Blutdruck, Erschöpfung, weinerlich, Übelkeit, Schlafstörungen, ...
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Wiedereindosiert Fluoxetin Lösung 20mg/5ml / 0,1 ml = 0,4 mg
21.2.: 0,3ml = 1,2 mg
7.3.: 0,4 ml = 1,6 mg
20.3.: 0,45 ml = 1,8 mg
30.5.: 0,4 ml = 1,6 mg
11.7.: 0,35 ml = 1,4 mg
22.8.: 0,3 ml = 1,2 mg
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carlotta
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von carlotta » Samstag, 01.03.14, 16:25

Hallo Ihr Lieben,

die genannten pflanzlichen schlaffördernden Mittel kann man probieren; häufig ist es jedoch so, dass bei dem einen das eine Mittel besser wirkt, bei dem anderen das andere. Es kommt ganz auf die individuellen Gegebenheiten des Einzelnen an. (Auch ich finde Passionsblume hilfreich, aber das ist - wie gesagt - individuell.)

Man kann natürlich willkürlich testen, ob ein Mittel eine Wirkung hat; man kann aber auch (wie Jamie :) es schon öfter empfohlen hat) vom Heilpraktiker austesten lassen, auf welche Stoffe der Körper anspricht. Nur so als Tipp.

Übrigens gibt es das Phänomen, dass Baldrian in höheren Dosen paradox wirken kann. Also Vorsicht!

(Und nur der Vollständigkeit halber: bitte kein Johanniskraut, weder zusammen mit AD, noch im Entzug. Es wirkt ähnlich wie ein SSRI und kann daher Komplikationen hervorrufen bzw. Symptome triggern.)

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

ataraxia
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von ataraxia » Sonntag, 02.03.14, 20:17

Was mir noch einfällt:

Tee:
Ingwer gegen Übelkeit.
Baldrian gegen Angst/Nervosität oder vor dem Schlafen.
Kamille und Melisse beruhigen auch.

Richtig atmen lässt eine Angstattacke manchmal gar nicht erst aufkommen. Progressive Muskelentspannung ist angenehm.

Das Buch Angstfrei leben von Lucinda Bassett hat mir persönlich sehr gut getan (und ich habe davor auch viele andere Bücher zum Thema Angst und Panik gelesen, die ich nicht so gut fand).

Ernährung:
Es ist nicht leicht, aber Zucker und Koffein wegzulassen, kann helfen.
Ich halte es auch für hilfreich für 1 Monat z.B. gewisse Lebensmittel wegzulassen (Histamin, Gluten, Laktose, Fruktose), um zu überprüfen, ob etwas davon einen momentan zu stark belastet.
Viel Wasser trinken.
Ursprüngliche Diagnose 2009/10: Angst- und Panikstörung.
Medikation: Citalopram 20-30mg. 3 Jahre genommen.

3 Monate lang ausgeschlichen (zu schnell!), seit Ende April 2013 medikamentenfrei und im protrahierten Entzug

Nach 6 Monaten kleine Besserung, nach 18 Monaten große Besserung! Nach 2 Jahren gesund.

abog
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von abog » Dienstag, 25.03.14, 18:10

Tolle Beiträge-danke für die Hilfen :)

Angstzustände: Atemübungen (flach atmen),walken gehen, sich einkuscheln in Decke, Vollbad zur Entspannung (es gibt tolle Aromen als Badezusatz), bequeme Klamotten/Schlafanzug anziehen und im Schneidersitz Füße massieren (klingt komisch-mir hilfts). Bügeln

sich kreisende Horrorgedanken: Fußbäder (man geht vom Kopf in den Fuß und stellt ein wenig die Mitte wieder her), lesen,

Depristimmungen: Es bedarf meist großer Kraft sich zu motivieren... Putzen, Gartenabeit. etwas mit Händen und Füßen tun

Konzentrationsprobleme: Leinöl, mehr weiß ich hier auch nicht. aber für jeden Tipp dankbar
Depression
- seit 2003 40mg Paroxetin zuvor kurz Fluoxetin
- dazu Rivotril als Bedarfsmedikation 2,5 mg /20 Tropfen
- je nach Stimmung bis zu 40 Tropfen
- hat 10 Jahre funktioniert.

Sommer 2013 versuchter Wechsel von Paroxetin zu Tianeptin
Sollte von 40mg innerhalb 2 Wochen auf 0mg....bin fast wahnsinnig geworden, Elektroschockgefühle, Schwitzen...
Bin dann auf die Paroxetin-Tropfen gekommen (durch Zufall) und habe dann immer weiter mit Tropfen runterdosiert. 1 Tropfen entspricht 1 mg. bin bis 12 gekommen, dann stellte der Doc wieder auf Paroxetin um, da Tianeptin nicht wirkte:(
Mache seit August eine Therapie und will jetzt weg vom Betäuben durchs Rivotril.

März 2014 1,0mg Rivotril plus 100mg Stangyl abends zum schlafen
seit April 2014 0mg Rivotril, 40 mg Paroxetin
danach ziemlich durch den Wind: körperlich erschöpft,Gedankenkarussels, Depressionen, Ängste, Zweifel,

tulpe
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von tulpe » Dienstag, 06.05.14, 14:17

Ich mache so viel, um den Entzugssymptomen entgegen zu wirken, dass ich dachte, meine Erfahrungen können vielleicht anderen weiter helfen.
Also werde ich es mal zusammen fassen:

Ich habe schon einige Entzüge hinter mir.
Morphinentzüge; Benzoentzug, Seroque*lentzug, Lyric*aentzug, demnächst kommt noch ein Cymbalt*aentzug dazu.

Ich nehme hoch dosiert ein B Vitaminkomplex, um meine Psyche zu unterstützen. Dabei muss man auf Dosierung und Qualität des Produktes achten und ob es bei einem positiv wirkt oder nicht! Mir hilft es sehr gut!

Außerdem verwende ich im Seroque*lentzug das Mittel Clonidin. Im Lyric*aentzug habe ich es nicht benötigt.
Das Clonidin ist ein Blutdrucksenker der alten Generation und wird nur noch in Entzügen angewendet.
Weil es in Entzügen zu erhöhtem Blutdruck und Puls kommen kann, ist es sehr hilfreich. Was viele nämlich nicht wissen: wenn der Puls hoch ist, dann wird man unruhig.
Allerdings ist es wichtig, dann regelmäßig den Blutdruck und Puls zu messen und aufzuschreiben. Damit überwacht man sich selbst und kann auch den Arzt darüber in Kenntnis setzen. Der Blutdruck darf nicht zu niedrig werden. Das ist lebensgefährlich. Ich lasse mir das Clonidin mit 75 Mikrogramm verschreiben und nehme anfänglich nach Bedarf, dann aber regelmäßig nach fester Uhrzeit 3x täglich eine halbe Tablette.
Außerdem reduziert das Clonidin Unruhe und entzugsbedingte Schmerzen. Es macht auch nicht abhängig. Es lässt sich sehr gut wieder absetzen. Habe es schon mehrere Male phasenweise verwendet.
Wenn mein Blutdruck und mein Puls wieder ok waren, habe ich alle 2 Tage ein Viertel einer Dosis weg gelassen. Also nicht 3x ein Viertel weniger, sondern nur bei einer Einnahme ein Viertel weniger. Dann hat man es in ca. 14 Tagen wieder abgesetzt. Dabei steigt natürlich der Blutdruck wieder an. Das muss man verstehen aber ich habe das nur als wahnsinns Eergieschub verspürt. Und das ist ja gar nicht so übel oder?

Feste Uhrzeiten sind sowieso wichtig. Man sollte Nichts mal so und mal so nehmen. Wenn man sich feste Uhrzeiten setzt, dann entsteht ein gleichleibender Spiegel im Körper. Das hilft dem Körper deutlich besser als Unregelmäßigkeiten!

Dann habe ich mir einen Tablettenteiler gekauft.
Mein Apotheker hat für mich in Erfahrung gebracht, ob ich das Seroque*l teilen darf oder nicht. Darf ich!
Also kann ich aus einer 25mg Tablette eine halbe und dann eine viertel Tablette machen. WICHTIG: retadierte Tabletten dürfen nicht geteilt werden!

Bei Kapseln mit Kügelchen (nicht retadiert) kann man eine Kapsel öffnen und alle Kügelchen zählen. Dann kann man per Dreisatz ausrechen wieviele Kügelchen man pro Kapsel raus nehmen muss, um die Gesamtmenge einer Kapsel um die gewünscht mg Menge zu reduzieren.
Das mache ich beim Morphin so. Und wahrscheinlich beim Cymbalt*a.

Ich kaufe mir Jiaogulan Tee. Das ist eins der bedeutensten Kräuter unserer Erde. Es kommt aus China und hat allerlei positive Wirkung auf den menschlichen Körper.
Wichtig dabei ist, dass man auf Pestizide achtet. Man sollte also Bio kaufen. In China werden zu viele Pestizide verwendet. Daher Bio!
Die Wirkung von Jiaogulan kann jeder im WWW recherchieren, der sich interessiert.
Seit ich diesen Tee jeden Tag trinke (0,5ltr.), sind keine Entzündungen mehr in meinem Bauch enstanden. Ich musste mich nicht mehr operieren lassen.
Auch hat sich mein Asthma und meine allergischen Reaktionen deutlich verbessert. Ich merke die positive Wirkung des Tees sehr deutlich und ich bin sehr kritisch was solche Dinge angeht!

Generell ist es wichtig sich Zeit zu lassen. Es geht um das gesamte zukünftige Leben! Da ist es egal ob der Entzug ein paar Monate dauert!

Außerdem war es für mich wichtig zu verstehen wie das jeweilige Medikament wirkt; was es an Nebenwirkungen und im Entzug verursachen kann.
Dadurch habe ich meine Ängste überwunden. Ich habe mich dann genau beobachtet und wenn sich ein Gefühl wie Angst anbahnte, dann war mir klar, dass das nicht
aus meiner Persönlichkeit heraus entstand, sondern durch den Entzug verursacht wurde. Ich bin also nicht psychisch gestört, sondern mache einfach einen Entzug durch.
Mein Körper ist es gewöhnt eine chemische Substanz zugeführt zu bekommen und muss jetzt darauf verzichten. Es ist also verständlich, dass mein Körper eine Menge Dinge anstellt, um mich dazuzubringen mir diese chemische Substanz wieder zuzuführen.

Besonders gut ist es mich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Das Forum hier tut mir sehr gut. Auch weil Leute antworten, die Fachwissen haben!

Meiner Meinung nach ist eine gesunde Ernährung wichtig. Und wer auch immer kann sagen was er will - bei Obst und Gemüse zählt: je weniger Pestizide desto besser.
Also Bio!
Wenig Zucker, kein Kaffee, weil Kaffee unruhig macht.

Ich nehme noch dysto loges. Gegen Unruhe. Alle 2 bis 3 Stunden 10 bis 20 Tropfen. Hilft mir sehr gut.

Ablenken, ablenken, ablenken.
Und wenn ich unruhige Beine bekomme, gehe ich spazieren. Das hilft super und vertreibt die Unruhe. Außerdem verorgt es das Gehin mit frischer Luft. Total wichtig!

Was mache ich gegen Schmerzen?
In jedem Entzug habe ich starke Schmerzen im Rücken, der Hüfte, dem Nacken und dem Kopf.
Auf jeden Fall hilft es sich massieren und viel streicheln zu lassen :wink:
Dazu bekomme ich Muskelrelaxer verschrieben. wie z.B. Dolo Visan*o.
Auch die können bei zu langer Einnahme abhängig machen aber bei mir hat bei einer phasenweisen Anwendung von 6-8 Wochen das Absetzen ohne Probleme geklappt.
Außerdem gehe ich in die Sauna. Hilft sehr sehr gut bei Muskelschmerzen und bei Depressionen. Ich denke man sollte auf Aufgüsse verzichten aber 1 bis 3 Gänge in eine Bio- oder 75-80°C Sauna tun sehr gut. Daheim habe ich mehrere Heizkissen. Die kommen dann da hin wo es gerade schmerzt.
Wenn ich kann, mache ich Turnübungen Zuhause. Ich habe mir Dehn- und Kräftigungsübungen für den Rücken und den Nacken heraus gesucht und die helfen so richtig gut!

Für mich ist mein Partner das Wichtigste. Er unterstützt mich ganz ganz doll und ist sehr lieb. Ich spreche mit ihm ab womit er mir helfen kann und was mir gut tut.
Und was er davon umsetzen kann, das macht er. Außerdem reden wir immer über alles. Ich habe in all den Jahren gelernt, dass es das Wichtigste ist zu reden.
Er kann nicht in mich hinein schauen. Elso erkläre ich ihm warum ich gerade nöckelig, traurig, zickig, beleidigt, glücklich oder entspannt bin. Das hilft uns ungemein dabei unsere Beziehung während meiner Erkrankung positiv am Leben zu erhalten. Und ich sage Euch: wir sind bald 15 Jahre zusammen und lieben uns mehr als am Anfang!

Ich versuche mich nicht unter Druck zu setzen oder setzen zu lassen. Wenn ich es nicht schaffe einen Termin wahrzunehmen oder die Küche aufzuräumen, weil es mir schlecht geht, dann ist das halt so und ich lasse es.

Lob tut gut! Wenn mein Partner oder meine Familie mir sagt wie toll es ist was ich schon geschafft habe, dann freue ich mich sehr und es gibt mir Kraft zum weiter machen.

Ich habe meinen Hormonhaushalt überprüfen lassen. Das ist vor allen Dingen bei Frauen wichtig. Es gibt eine ganze Menge Hormone, die z.B. Depressionen und eine ganze Reihe anderer negativer Symptome verursachen können. Von der Schilddrüse bis zu den Sexualhormonen sollte man mal alles prüfen lassen. Frauen nehmen oft synthetische Hormone für die Verhütung oder bei Problemen in den Wechseljahren. Die können negative Auswirkungen haben.
So auch bei mir. Ich habe von meinen synthetischen auf natürliche Hormone gewechselt. Das hat mir unheimlig gut getan. ABER auch das sollte man alles in Zusammenarbeit mit einem Arzt machen. Was dem Einem hilft und gut tut muss bei dem Anderen nicht so sein.

Meine Katze tröstet mich immer! Sie bringt mich zum lachen und wärmt mich. Haustiere können wahre Wunder vollbringen!

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass die schlimmsten Entzugssymptome immer 6-8 Wochen andauern. dann geht es mir besser. Nach insgesamt 4 Monaten habe ich mich wieder deutlich fitter gefühlt. Aber es sollte jedem klar sein, dass es Monate bis Jahre dauern kann, bis ein Medikament wirklich raus ist aus Muskeln, Organen, Bindegewebe und Gehirn. Ich wusste z.B. nicht, dass mein Körper das Seroque*l als Ersatz für das entzogene Benzo angesehen hat und es deshalb so schwierig war, wenn ich versuchte zu reduzieren. Das ist in den ersten 2 Jahren nach einem Benzoentzug so, wenn man dafür auf Seroque*l eingestellt wurde.

So, jetzt werde ich mal Kuchen backen und überlegen was ich sonst noch weiß. Wenn es noch etwas gibt, werde ich es anfügen!

Grüße an alle!
tulpe
Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

Seit Anfang okt. 17 nenne ich CBD Öl
Außerdem habe ich eine Therapie bei Heilpraktiker begonnen: PSE

Schnipsel
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Registriert: Dienstag, 22.07.14, 12:50

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Schnipsel » Dienstag, 22.07.14, 13:07

Hallo zusammen,

ich möchte einen kleinen Tipp beitragen, der mir persönlich hilft wenn ich innere Unruhe, Gedankenrasen und Nervosität verspüre. Meditation ist nicht leicht zu lernen und erst recht nicht von heute auf morgen. Alternativ kann man sich schöne, beruhigende Musik auflegen und am besten im Schneidersitz mit geschlossenen Augen mitsummen oder sogar singen. Geht auch im Liegen oder normalem Sitzen, wer sich beim Schneidersitz nicht entspannen kann. Das Mitsummen bzw. Singen lenkt ungemein vom "inneren Chaos" ab und entspannt und wirkt wesentlich besser als Musik nur zu hören. Der Raum in dem man das macht sollte aufgeräumt sein und möglichst kein Durchgangszimmer, damit man nicht gestört wird.

Es gibt spezielle Mantra-CDs, die sich sehr gut eignen. Wem das zu esoterisch oder crazy ist, kann natürlich auch andere Musik nehmen. Egal was, Hauptsache es gefällt und ist beruhigend. Wenn mich während der Arbeit die Unruhe packt, hab ich meinen MP3-Player dabei und ziehe mich kurz zurück (ins Auto, spazierengehen). Am besten fängt man damit an, gleich wenn man merkt, dass die Unruhe oder Angst kommt. Dann wirds meist gar nicht heftig.

Viele Erfolg euch allen!

Jweidhase
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Registriert: Mittwoch, 05.02.14, 14:00

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Jweidhase » Mittwoch, 23.07.14, 15:25

Hallo ihr Lieben,

Bisher war ich stiller Leser, das werde ich jetzt ändern :) Vielleicht kann meine Erfahrung mit dem Absetzen auch anderen helfen.
Von meinem sehr belesenen Arzt habe ich empfohlen bekommen Ginkobil 120 mg einmal täglich einzunehmen. Helfen soll es gegen Libidoverlust indem die Durchblutung angeregt wird. Bei Tinnitus wird es auch empfohlen. Ich kann euch jetzt aus dem Selbstversuch mitteilen, dass es bei mir zumindest eine leichte Verbesserung in Sachen Libido und auch Tinnitus gebracht hat.
Nach einem Monat habe ich es für ein paar Tage weg gelassen, weil ich neugierig war, ob ich schon einen Unterschied feststellen kann. Tatsächlich wurde mein Ohrgeräusch wieder lauter und nach erneuter Einnahme verbesserte es sich wieder nach ein paar Tagen. Nachdem ich Ginko über ein halbes Jahr lang genommen habe packte mich wieder die Neugier: Seit 2 Wochen nehme ich nichts mehr, der Effekt hält aber an!

Weiterhin habe ich von selbigem Arzt Neurodoron verschrieben bekommen. Das ist ein homöopathisches Arzneimittel bei "Stress und Erschöpfung". Drei bis viermal täglich habe ich das Gefühl, dass mir das Mittel hilft, mich zu beruhigen. Auch für meinen Tinnitus ist es eine gute Unterstützung. Ich bin eigentlich der Ansicht, dass Homöopathie nicht helfen kann, bei so großer Verdünnung ... aber wenns hilft finde ich es gut. Und wer ist nicht froh um jeden Strohhalm, an den man sich beim Absetzen klammern kann? Einen Versuch ist es wert und gerade bei den homöopathischen Sachen: Schaden anrichten kann es auf jeden Fall nicht :)

Und ein drittes Heilmittel, was zwar schon erwähnt wurde aber weil es mir so toll hilft muss ich es noch einmal schreiben: meine zwei "Therapiekatzen". Die zwei sind vom Wesen her zwar eher Hunde, sehen aber aus wie Katzen ;) Es ist einfach Balsam für meine Seele wenn es mir nicht gut geht und die zwei abwechselnd ankommen und mich kuscheln. Und man hat fest gestellt, dass Katzenschnurren einen ähnlichen Effekt wie die Delphintherapie hat - nur ist das wesentlich einfacher mit einer Katze zu kuscheln ;) Ich bin sehr froh, meine "Tiger" hier zu haben!

Viel Kraft und Erfolg beim Absetzen!
Gruß
Jweidhase

Igor07

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Igor07 » Donnerstag, 24.07.14, 11:14

Hi, danke für den beitrag, und mit dem Neurodoron ich versuche bestimmt. :)
Herzliche Grüsse.
Igor..

Nussknackerin
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Registriert: Montag, 25.08.14, 17:01

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Nussknackerin » Montag, 25.08.14, 23:39

Hallo ihr Lieben,
wollte euch auch mal daran teilhaben lassen, worauf ich nach erneutem Absetzen meines AD besonders achte:
Regelmäßig und viel Schlaf (wenn möglich)
Regelmäßige, nährstoffreiche, ausgewogene Nahrungsaufnahme
Ausreichend Flüssigkeitszufuhr (Wasser, Tee)
Verzicht auf Alkohol
Stressvermeidung und Ablenkung, falls ich in Stress und Unruhe gerate (Ablenkung gelang mir eine Zeit lang gar nicht mehr, nun gelingt es nicht immer, aber immer öfter)
Hochdosierte Magnesiumeinnahme (bei krampfartigen Bauchschmerzen in Verbindung mit Schüssler Salz Nr.7)
Homöopathie: Metakaveron, Nemased
Rückenschmerzen: Wärmebehandlung
Beim Absetzen von Mirta letztes Jahr habe ich neurexan und Lasea mal probiert, besserte die Mirtazapin-Absetzhölle aber nicht
Wofür ich noch wenig Linderungsmöglichkeiten gefunden habe, sind meine starken prämenstruellen Beschwerden. Da hilft manchmal nicht mal mehr Buscopan plus.
Habt ihr diesbezüglich noch Tipps für mich?
2012: Angststörung und Panikattacken aus heiterem Himmel mit starker, fast ununterbrochener innerer Unruhe und massiven Schlafstörungen

Ohne viel Aufklärung und Alternativen der Ärzte folgende AD nacheinander verordnet bekommen:
  • Opipramol
    Paroxetin
    Mirtazapin (bis 30mg)
    Cymbalta (eine probiert - nicht vertragen)
    Valdoxan (gar nicht erst probiert)
    Lorazepam (Tavor) als Bedarfsmedikation
    Opipramol (zuletzt bis zu 100mg)
Anfang 2013: schlimmstes Absetzen mit Mirtazapin erlebt - heftige, langandauernde Absetzsymptome, da leider zu schnell runterdosiert
Ende 2013 wieder mit Opipramol begonnen (erst 50mg, dann kurzzeitig 100mg, dann 50mg)
05 - 07/2014: Opipramol ausgeschlichen und abgesetzt (ich weiß, ich war wieder mal zu schnell, hab mich aber immer gut gefühlt)
08 + 09/2014: erträglich von den Absetzsymptomen her
seit 10/2014: wieder unerträgliche Absetzsymptome: starke innere Unruhe, Schlaflosigkeit sind die Symptome, mit denen ich am wenigsten zurechtkomme

Im Verlauf dieser Medikamentenhistorie Entwicklung SD-Unterfunktion (Medikation: L-Thyroxin 37,5) und hormonelle Ungleichgewichte als Langzeitfolgen.
Bezüglich Beschwerden, die sich irgendwann wieder besserten, war von extremen Magen-Darm-Problemen mit Verstopfung, starken Krämpfen, Blähungen über Amenorrhoe (Ausbleiben der Periode) bis hin zu vielen weiteren Symptomen unserer Symptomliste hier im Forum alles dabei - Horror!

Versuche nun wieder in ein Gleichgewicht zu kommen und distanziere mich ausdrücklich von diesem ganzen Teufelszeug!

Nussknackerin
Beiträge: 38
Registriert: Montag, 25.08.14, 17:01

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Nussknackerin » Donnerstag, 28.08.14, 9:05

Verzicht auf Koffein habe ich ganz vergessen!
Das verstärkt die sowieso schon stark vorhandene innere Unruhe beim Ausschleichen bei mir extrem, kaum aushaltbar.
Lass ich weg oder steige auf entkoffeinierte Produkte um.
2012: Angststörung und Panikattacken aus heiterem Himmel mit starker, fast ununterbrochener innerer Unruhe und massiven Schlafstörungen

Ohne viel Aufklärung und Alternativen der Ärzte folgende AD nacheinander verordnet bekommen:
  • Opipramol
    Paroxetin
    Mirtazapin (bis 30mg)
    Cymbalta (eine probiert - nicht vertragen)
    Valdoxan (gar nicht erst probiert)
    Lorazepam (Tavor) als Bedarfsmedikation
    Opipramol (zuletzt bis zu 100mg)
Anfang 2013: schlimmstes Absetzen mit Mirtazapin erlebt - heftige, langandauernde Absetzsymptome, da leider zu schnell runterdosiert
Ende 2013 wieder mit Opipramol begonnen (erst 50mg, dann kurzzeitig 100mg, dann 50mg)
05 - 07/2014: Opipramol ausgeschlichen und abgesetzt (ich weiß, ich war wieder mal zu schnell, hab mich aber immer gut gefühlt)
08 + 09/2014: erträglich von den Absetzsymptomen her
seit 10/2014: wieder unerträgliche Absetzsymptome: starke innere Unruhe, Schlaflosigkeit sind die Symptome, mit denen ich am wenigsten zurechtkomme

Im Verlauf dieser Medikamentenhistorie Entwicklung SD-Unterfunktion (Medikation: L-Thyroxin 37,5) und hormonelle Ungleichgewichte als Langzeitfolgen.
Bezüglich Beschwerden, die sich irgendwann wieder besserten, war von extremen Magen-Darm-Problemen mit Verstopfung, starken Krämpfen, Blähungen über Amenorrhoe (Ausbleiben der Periode) bis hin zu vielen weiteren Symptomen unserer Symptomliste hier im Forum alles dabei - Horror!

Versuche nun wieder in ein Gleichgewicht zu kommen und distanziere mich ausdrücklich von diesem ganzen Teufelszeug!

Dia_HB
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Registriert: Sonntag, 19.01.14, 22:42
Wohnort: Bremen

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Dia_HB » Donnerstag, 04.09.14, 13:41

Huhu ihr Lieben :group:

Ich habe was für mich entdeckt da ich ja immer mit Verspannungen zutun habe und mich durch den Schmerz dann die Konzentration in die Knie geht.
Vitamin B12 und das jeden Tag 30 microgramm , das hilft mir in allem ist wirklich eine gute Hilfe.

Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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