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Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

blinded.03
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von blinded.03 » Donnerstag, 02.10.14, 17:06

Hallo,

hat noch jemand Tipps für ein irritiertes Gleichgewicht, Schwindel und Koordinationsschwierigkeiten?
Sobald ich meinen Kopf oder Körper drehe, geht der Mist los und ich habe dann das Gefühl, extrem beim Laufen zu wanken oder irgendwie schief zu laufen und zur Seite umzukippen. Es ist einfach nur unangenehm und ich habe ständig Angst, dass Außenstehende es bemerken...

Gruß
blinded
Medikation:Paroxetin 20mg seit 2000
nach ca. 1 Jahr >> Umstieg Paroxetin Suspension (erstes Generika klappte nicht, dann auf anderes gewechselt: Gut)
seit ca. 2003 reduz. in vielen Einzelschr.
>> ab 26.03.07: 4,2 ml (massive Entzugsersch. nach ca 2-3 Wochen)
>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
>> ab 11.06.07: 4,2 ml
>> seit 2008 4,0ml
>> Unterbrechungen beim Reduzieren wegen Zwischenfällen wie 1-2 Std. zeitverz. Einnahme, Med. wie Antibiotika, Cortison etc.
>> seit 24.05.11 3,9 ml
>> weitere Reduz.in super-kleinen Schritten
>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

akt. Beschwerden: krampfart. Versp. Oberk. mit Nervenbrennen , starker Schwindel bei Augenbew., Zucken in Gesicht & einz.Muskeln, Übelkeit, Zittern

Panik
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Panik » Dienstag, 07.10.14, 8:28

Moin Blinded,

Gockel mal nach Balanceübungen, gegen den Schwindel evtl. Vertigoheel. Muss man mal probieren.
Was mir aber viel wichtiger erscheint ist, dass Du Deine Angst ablegst jemand könnte Deinen Gang "bemerken". Ich glaube ich muss Dir nicht sagen wozu dieses in sich reinhorchen führt. Oder andersrum...frag doch mal einen Außenstehenden ob Ihm oder Ihr an Deinem Gang etwas auffällt was Du meinst wahr zu nehmen..ich wette, da ist nix... :)

durchhalten
panik
Diagnose: anfangs Anpassungstörung, dann Angst-/Panikstörung jetzt keine Ahnung
08/2011 Antikoagulation Macumar abgelöst durch
25.11.2013 Thrombozytenaggregationshemmer ASS100
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blinded.03
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von blinded.03 » Dienstag, 07.10.14, 16:48

Hallo,

Ja ...Du hast recht...meist sieht man es nicht . Nur wenn es sehr doll ist, z.B. wenn ich um eine Ecke oder Kurve gehe , und ich einen plötzlichen Ausfallschritt mache aus Angst zu stürzen - das nehmen auch andere wahr.
Zur Zeit stelle ich mich immer zu Hause auf ein Bein abwechselnd in der Hoffnung, es bringt was. Aber...gute Idee...vielleicht find ich noch Übungen.
Hast du mit Vertigoh**l schon mal Erfahrung gemacht?

Danke
Blinded
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Panik
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Panik » Mittwoch, 08.10.14, 9:13

Hallo Blinded,

ich habe mit Vertigoh zumindest keine negativen Erfahrungen gemacht. Ob es was bringt kann/muss man probieren...

Mittlerweile habe ich es mir aber abgeschminkt nach Medikamenten oder pflanzlichen Präparaten zu suchen, die die Absetz-Probleme oder die Probleme in Zusammenhang mit der AD Einnahme wegzaubern. Ich glaube die gibt es nicht. Und in unserer "Situation" kann das dann wohl auch eher nach hinten los gehen wenn man das falsche zu fassen hat.

In Deinen Beiträgen lese ich immer wieder von extremen muskulären Problemen, siehst Du da nicht eher einen Ansatzpunkt ? Entspannungsübungen, Wärmflasche, Rotlicht, Salben (aber nicht diese Chemiekeulen), TENS, Osteopathie sind meine Tipps weil ich damit auch arge Probleme habe. Aber auch hier gilt, ausprobieren ob es von Nutzen ist. Möglicherweise haben andere User ja auch noch ein paar hilfreiche Hinweise bzgl. Muskelproblemen und deren Linderung ?!

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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von blinded.03 » Mittwoch, 08.10.14, 12:58

Hallo Panik,

den Verspannungen begegne ich mit Körnerkissen und wenn es ganz schlimm ist, Osteopathie. Letztes führt aber häufig erstmal zur Verschlimmerung der Symptome für ein paar Tage. Weiterhin gehe ich zweimal pro
zur Krankengymnastik.
Die muskulären Probleme und die Gleichgewichtsprobleme werden denke ich auch durch das Zittern verstärkt. Man steht TB viel unsicherer, wenn die Beine zittern, verspannt die Schultern, wenn die Arme flattern.
Ich hoffe einfach, der Spuk hat irgendwann ein Ende und alles wird zumindest so, wie es vor drei Monaten war.


Auch dir gute Besserung!

Blinded
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rosalienchen
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Registriert: Donnerstag, 31.05.12, 9:45

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 08.10.14, 16:19

Hallo, wollte Euch meine Erfahrung hier mitteilen, ich habe ja vor kurzem unter starker Unruhe/Nervosität/ Herzrasen gelitten..

Ich habe mir Schlaf und Nerventee geholt, von welcher Firma ist egal.. ich habe mehrere gehabt..

trinke am Tag so 3-4 Tassen und es hat mir geholfen.. die Unruhe und das Herzrasen haben nach 2 Tagen nachgelassen..

LG
Rosalienchen
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

Bertaeyish
Beiträge: 11
Registriert: Freitag, 28.02.14, 12:59

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Bertaeyish » Mittwoch, 05.11.14, 0:30

Ich habe von den Medikamenten vor allem "brain fog" (Schlechte Konzentration, Müdigkeit "im Kopf", Abgeschlagenheit, "Driesel") und Nahrungsmittelintoleranzen (Histaminintoleranz?) bekommen.
Meine Taktiken dagegen:

Meine Taktiken, auch mit Hinblick auf meine ganzen plötzlichen Intoleranzen, waren nach reiflicher Googelei 1) viel viel Sport, gerade an Tagen, an denen vermeintlich gar nichts mehr geht. Ich habe das Laufen für mich entdeckt und es ist toll, wie es einem nach einer Stunde Joggen den vorher so matschigen Kopf freipustet.
2) Habe ich mich über Nahrungsergänzungsmittel informiert. Kein Kombipräparat wegen der ganzen Füll- und Zusatzstoffe. Ich nehme stattdessen gerne mal einen Teelöffel (ca. 2-4 g) Ascorbinsäure (= reines Vitamin C ) in eine 1 l Flasche. Es gibt sogar Stimmen, die regelrechte Hochdosen bis zur Durchfallgrenze empfehlen (also über 10g pro Tag) Da das aber kontrovers diskutiert wird, möchte ich ausdrücklich sagen, dass das meine Herangehensweise ist und sie nicht als Allheilmittel verkaufen, sondern einfach berichten und jedem ans Herz legen, sich zu informieren. Mir geht es damit erstaunlich gut und ein paar Tage, nachdem ich damit anfing, wurde ich immer "wacher" im Kopf und wieder fitter im Körper.
3) B-Vitamine, aber nur sehr sehr vorsichtig. Bei mir stellte man einen Vit. B12-Mangel fest, daher habe ich das substituiert. Nach der ersten ärztlichen Spritze ist mir für ein paar Stunden derartig der Kopf aufgeklart, das was großartig. Aber ich habe auch gelesen, dass man mit den B-Vitaminen vorsichtig sein muss, daher auch hier der Disclaimer.
4) Magnesium und Calcium - ist ja relativ anerkannt, gerade abends fand ich das ganz angenehm.
5) Ernährungsumstellung: Natürlich insofern, als dass ich derzeit darauf achten muss, was ich essen kann. Insgesamt aber: "Clean", d.h. sehr Obst- und Gemüselastig, also vitaminreicher und die reinen Essenszutaten. Zudem schaue ich hinten auf die Zutatenliste und lege alles weg, was chemisch klingende Namen oder (zu viel) Zucker drin hat. Zucker in Lebensmitteln wo keiner sein dürfte (zB bei Wurstwaren) akzeptiere ich auch nicht mehr. Da es bei uns eine Kantine gibt, die sehr viele Zusatzstoffe verwendet, bringe ich mir zB oft auch Essen selbst mit.
6) Konsequent, und gerade wenn es mir richtig kacke ging: Meditiert. (Nicht esoterisch/religiös, sondern mithilfe von vielen tollen Videos bei youtube irgendein beruhigendes eingesprochenes Video herausgesucht und angehört & mitgemacht. Ich weiß nicht, ob man es hier hereinschreiben darf, aber falls es erlaubt ist, gebe ich die, die mir gefallen haben, gerne an.) Das hat mich geistig und spürbar körperlich beruhigt und häufig hatte ich danach immer einen plötzlichen Anflug guter Laune und Zuversicht. Das hat mir sehr geholfen.

Viele Grüße!
Im Oktober 2013 mittelschwere Depression diagnostiziert: heftige Schlafstörungen, Weinerlichkeit, "schwarze Wolke", Antriebslosigkeit, Verzweiflungsgefühl. = Therapie besucht und erfolgreich beendet. Diese ursprünglichen Symptome sind abgeklungen.
- Seit Oktober 2013: mal 50 mg mal 100 mg Opripramol. (Durch Hausarzt)
- Seit November 2013: Verhaltenstherapie, langsame Besserung spürbar
- Seit Dezember 2013: täglich 50 mg Opripramol abends (bei 100 mg: Vergesslichkeit, Sprachfindungsschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen)
- Ende Januar 2014: Versuch der Umstellung auf Serotonin, Anfangsdosis 25 mg (leichte Nebenwirkungen, stärker werdend). Nach Erhöhen auf 50 mg nach einer Woche plötzlich heftige Nebenwirkungen (Übelkeit ganztägig, starker Schwindel.) --> Sofortiges Absetzen. (Noch mehrere Wochen immer wieder stundenweise starker, aber abnehmender Schwindel, vermutlich Nachwirkungen), inzwischen weg (März 2014)
- Letzte Märzwoche: depressiver "Flash" innerhalb weniger Tage kurzzeitig zurück auf Anfangssymptome
- 03.03.2014: Versuch der Umstellung auf Venlafaxin, 1. Tabl. 37,5 mg; sofort spürbare Wirkung (Stimmungsaufhellend), sofort spürbare Nebenwirkungen (Übelkeit) - nach drei Tagen wieder aufgrund Verdacht eines Serotoninsyndroms --> Sofortiges Absetzen. Seitdem auch Opipramol nicht wieder eingenommen.
- Seit einem halben Jahr: Mal mehr mal weniger intensiv, aber deutlich spürbar: Körperliche Abgeschlagenheit, "Watte" im Kopf, Konzentrationslosigkeit und Müdigkeit v.a. "im Kopf", Schlafschwierigkeiten, ab und an Schwindelattacken, Nahrungsintoleranzen haben sich entwickelt. Sich rückblickend langsam wieder bessernd.
Taktiken: Viel Ausdauersport, Yoga, Meditation, Ernährungsumstellung auf "clean" und viel Vitamine, Nahrungsergänzung: Vit. C, B-Vitamine, Magnesium und wahlweise andere Mineralstoffe.

ma-ba
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Registriert: Donnerstag, 20.11.14, 21:35

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von ma-ba » Donnerstag, 20.11.14, 22:35

Sport, gesunde Ernährung und Gehirnfutter.

sigli
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von sigli » Samstag, 29.11.14, 13:00

Hallo an alle,

bei mir war der Stress im Kopf beim Absetzen und auch wenn ich sonst geistig gefordert bin, das Schlimmste.

Das Jentschura Basenbad hilft mir da sehr. In der 1. Woche habe ich jeden Tag eine Stunde lang in dem Basenbad nach Anleitung entsäuert. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Schmutz in der Badewanne ist.

Nach der 1. Woche bade ich jetzt jeden 2. Tag eine Stunde im Basenbad, um meinen Körper zu entsäuern. Ich habe gelesen, dass es mindestens 3 Monate dauert, bis ein Mensch, der nicht in unserer Lage mit den Medikamenten ist, seinen Körper gründlich entsäuert hat. Da diejenigen, die noch absetzen, ja immer wieder Säure in Form von Medis nachlegen, hat es Logik für mich, diese Bäder weiter zu machen. Mir helfen sie sehr. Der Kopfstress ist so gut wie weg.

Und noch etwas Wichtiges: Mein Blutdruck hat sich normalisiert!

Grüße von Sigli
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blinded.03
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von blinded.03 » Donnerstag, 04.12.14, 15:48

Hallo,

hat noch jemand Tipps gegen die Horrorbilder und ekelige Gewaltphantasien etc.?

Sie fluten mich zur Zeit ziemlich und was ich bisher tue:

- Ablenken wie es nur geht
- versuchen, sie nicht als meins annehmen
- Umgang wie mit Zwangsgedanken (laufen lassen)

Dennoch sind sie schwer auszuhalten bzw. schwer, nicht drauf zu achten , wenn sie so häufig da sind - nicht mehr nur beim Wachwerden morgens - rauben den Verstand bzw. machen auch immer wieder mal Angst, vorallem dass es nicht weg geht. Aber auch das kennen wir hier ja schon alle :wink: Im Prinzip auch ein Horrorgedanke... :frust:

Blinded
Medikation:Paroxetin 20mg seit 2000
nach ca. 1 Jahr >> Umstieg Paroxetin Suspension (erstes Generika klappte nicht, dann auf anderes gewechselt: Gut)
seit ca. 2003 reduz. in vielen Einzelschr.
>> ab 26.03.07: 4,2 ml (massive Entzugsersch. nach ca 2-3 Wochen)
>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
>> ab 11.06.07: 4,2 ml
>> seit 2008 4,0ml
>> Unterbrechungen beim Reduzieren wegen Zwischenfällen wie 1-2 Std. zeitverz. Einnahme, Med. wie Antibiotika, Cortison etc.
>> seit 24.05.11 3,9 ml
>> weitere Reduz.in super-kleinen Schritten
>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

akt. Beschwerden: krampfart. Versp. Oberk. mit Nervenbrennen , starker Schwindel bei Augenbew., Zucken in Gesicht & einz.Muskeln, Übelkeit, Zittern

Alexlein
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Alexlein » Freitag, 12.12.14, 22:54

Hi,

wie ihr an meiner Signatur erkennen könnt, bin ich im kalten Entzug.
Die letzten Tage waren ziemlich Horror, aber ich habe dabei festgestellt, dass Goldene Milch oder Golden Milk mich extrem beruhigt und stabilisiert.
Das ist im Grunde bloß Milch mit Zutaten, darunter Kurkuma/Turmeric, was der entscheidende Wirkstoff ist.
Ich bin schon vor Wochen darüber gestolpert, hatte nix mit meinem Entzug zu tun, einfach dass Kurkuma unglaublich gesund für alles mögliche sein soll.
Habe Kurkumapulver im Biomarkt gekauft (ca. 3 Euro), und das dann gemacht (supereasy, ca. 5 Minuten Zubereitungszeit, sehr ergiebig).
Bereits eine halbe Stunde nach dem Trinken (kann man egal wann am Tag machen), fühlte ich mich irgendwie "wohliger". Als ich es zwei Studen vor dem Schlafengehen
genommen habe, konnte ich richtig gut einschlafen. Die Wirkung hat sich wiederholt. Vielleicht versucht ihr es ja mal.
Hier das Rezept, dass ich benutzt habe, ist auf Englisch, aber es gibt Unmengen ähnlicher Rezepte im Internet unter Goldene Milch.

http://www.healthyfoodteam.com/turmeric ... ife-video/

Das Entscheidende ist gute Zutaten zu benutzen, möglichst Bio (dabei kann man Kokosnussmilch oder Mandelmilch oder richtig gute frische Kuhmilch benutzen, wie man mag).
Kokosöl gibt es im Glas, es ist fest und löst sich sehr schnell auf. Es ist etwas teurer, ca. 5 Euro, aber mein Glas habe ich schon seit Monaten.
Und nicht mehr als den halben TL von der Kurkumapaste ins Glas, das ist dann etwas zu stark (ist mir aus Versehen passiert).
Wie gesagt, ist nur ein Zufallsfund, aber tut dem Körper so oder so gut, von daher... vielleicht versucht es ja jemand von euch.

Alles Gut und bleibt stark! :group:
2009 - Diagnose Borderline, PTBS, Depression
2009 - 2010 4 stationäre Aufenthalte mit guten Erfolgen
2010 - 2013 ambulante Therapie, diese beendet,symptomfrei, kein Borderline mehr :)
Citalopram: 2009-2010 20mg; 2010-2012 40mg; 2012-2014 20mg (zwischen 20 und 40 mg keinen Unterschied gemerkt)
Amitryptilin:2010-2012 25 mg zum Schlafen, dann gewechselt zu Seroquel: 2012 100mg, dann 50mg
Seroquel seit 2013 immer weniger, Anfang 2014 12,5mg, dann 6mg (Schlafwirkung blieb erhalten)
Nach dem Wechsel von Amitryptilin zu Seroquel erstmals wieder Freudeempfindungen, Depressionen verschwinden
Seit 2012 erhöhter Blutdruck unerklärt, immer mehr Blutdrucksenker (Valsartan, Metohexal, Lercanidipin)und endlose
Magenschmerzen (Pantoprazol) -> wichtig im Zusammenhang mit Citalopram
Juni 2014: plötzlich dreht mein Körper total durch, lande im Krankenhaus,
Vermutung, dass ich Citalopram und Certirizin (Antiallergikum, dass ich seit 10 Tagen wegen Heuschnupfen nahm) gemeinsam
nicht vertragen habe. Hausarzt erkennt in Symptomen Serotonin-Syndrom, 2mal Sammelurin
auf Hydroxyindolessigsäure kommt mit horrenden Werten zurück, ich setze das Citalopram auf NULL ab. (Werte gehen zurück,
Symptome verschwinden).
Gleichzeitig: Bluthochdruck und Magenschmerzen verschwinden innerhalb von Tagen ! besseres Empfinden von Freude und Zufriedenheit,
kann mehr Lachen!
Aber: nach 4 Tagen Schwindel und Übelkeit extrem, geht 7 Wochen so weiter, versuche 10 mg Citalopram einzusetzen, um dann langsam auszuschleichen
Folge: nach 4 Tagen Symptome wie während des SerotoninSyndroms plus Bluthochdruck und Magenschmerzen sind wieder da, vertrage
Citalopram nicht mehr, soll es weglassen. Schwindel und Übelkeit sind aber auch gleichzeitig weg, ich denke, habe den Entzug hinter mir.
3 Wochen später ab Mitte August geht die Hölle los: Kreislaufzusammenbrüche, merkwürdige Stimmungsschwankungen, die ich noch nie
hatte, Reizbarkeit, Muskelzuckungen, Schmerzen in den Gliedern, Taubheitsgefühle und Kälte in Händen, Füßen, taube Zunge, bei
horizontalen Augenbewegungen Schwindel, gefolgt von massiver Übelkeit, Erschöpfungszustände, Zittern, Herzrasen, Kopfschmerzen,
steifer Nacken, Gelenkschmerzen, mal Durchfall, mal Verstopfung, Druck auf dem Kopf, Gehirn fühlt sich an als würde es im Kopf hin
und herschwappen bei Bewegungen, alles tut weh, als wären meine Nervenbahnen entzündet. Symptome wechseln sich wild ab, keine
Zusammenhänge mit äußeren Faktoren zu erkennen, 80% aller Stunden sind mit Leiden erfüllt.

Alexlein
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Alexlein » Freitag, 12.12.14, 23:16

Und noch allgemein:

Mir hilft Weinen oft, dann staut sich das Leid vorher ewig an und wenn ich dann so richtig heulen und jammern kann (am besten bei jemandem, der einem
gleichzeitig versichert, dass irgendwann alles gut wird), dann fühle ich mich danach für ein paar Stunden erleichtert.

Ablenken (wie alle schon wissen), ist leider nicht immer möglich, aber man muss es mit aller Macht versuchen, auch wenn es bedeutet zum 5ten Mal Harry Potter zu lesen oder zu hören... :wink:

Mir persönlich hilft es (unerklärlicherweise), aufs Meer zu starren (wohne an der Ostsee) oder in ein offenes Feuer zu starren. Dann bin ich sofort im Hier und Jezt und alle Symptome lassen sich leichter
ertragen. Leider lässt sich das nur selten umsetzen...

Mich dazu zu bringen, trotz allem ab und zu rauszugehen, regelmäßig zu essen, wenn auch nicht viel, aber dafür gesund (siehe Obst/Gemüse und Serotonin im Hirn). Kochen kann ich fast gar nicht
mehr, wenn es mir schlecht geht, aber dann esse ich halt so Gemüse, Obst, Nüsse etc.

Ab und zu was Gönnen (etwas wodrauf man Appetit hat - wenn man schon mal Appetit hat, auch wenns ausgefallen ist; ein Buch, eine CD, etwas als Belohnung dafür, dass man durchhält).

Zeitpunkte in der nahen Zukunft setzen, die zumindest möglicherweise etwas Positives bringen (Weihnachten, Geschenke, Familie sehen, Frühling, ein Buch vom Liebligsautor kommt raus, ein Film kommt ins Kino etc.)

Akzeptanz üben - die schwierigste Übung, aber die erfolgreichste, wenn man es schafft (gelingt mir immer nur für ein paar Stunden höchstens).

Mir haben generell die Bücher von Thích Nhất Hạnh geholfen, egal welches davon. Und das Hörbuch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" oder "The Fault in Our Stars" (die deutsche Version ist gekürzt). Viele
finden das Buch wunderschön, aber traurig, ich fand das nicht. Es war mein Rettungsanker in den ersten zwei Monaten des Entzugs, als ich gar nicht wusste, was los war, ich habe es ungelogen ca. 20 Mal gehört.

:group:
2009 - Diagnose Borderline, PTBS, Depression
2009 - 2010 4 stationäre Aufenthalte mit guten Erfolgen
2010 - 2013 ambulante Therapie, diese beendet,symptomfrei, kein Borderline mehr :)
Citalopram: 2009-2010 20mg; 2010-2012 40mg; 2012-2014 20mg (zwischen 20 und 40 mg keinen Unterschied gemerkt)
Amitryptilin:2010-2012 25 mg zum Schlafen, dann gewechselt zu Seroquel: 2012 100mg, dann 50mg
Seroquel seit 2013 immer weniger, Anfang 2014 12,5mg, dann 6mg (Schlafwirkung blieb erhalten)
Nach dem Wechsel von Amitryptilin zu Seroquel erstmals wieder Freudeempfindungen, Depressionen verschwinden
Seit 2012 erhöhter Blutdruck unerklärt, immer mehr Blutdrucksenker (Valsartan, Metohexal, Lercanidipin)und endlose
Magenschmerzen (Pantoprazol) -> wichtig im Zusammenhang mit Citalopram
Juni 2014: plötzlich dreht mein Körper total durch, lande im Krankenhaus,
Vermutung, dass ich Citalopram und Certirizin (Antiallergikum, dass ich seit 10 Tagen wegen Heuschnupfen nahm) gemeinsam
nicht vertragen habe. Hausarzt erkennt in Symptomen Serotonin-Syndrom, 2mal Sammelurin
auf Hydroxyindolessigsäure kommt mit horrenden Werten zurück, ich setze das Citalopram auf NULL ab. (Werte gehen zurück,
Symptome verschwinden).
Gleichzeitig: Bluthochdruck und Magenschmerzen verschwinden innerhalb von Tagen ! besseres Empfinden von Freude und Zufriedenheit,
kann mehr Lachen!
Aber: nach 4 Tagen Schwindel und Übelkeit extrem, geht 7 Wochen so weiter, versuche 10 mg Citalopram einzusetzen, um dann langsam auszuschleichen
Folge: nach 4 Tagen Symptome wie während des SerotoninSyndroms plus Bluthochdruck und Magenschmerzen sind wieder da, vertrage
Citalopram nicht mehr, soll es weglassen. Schwindel und Übelkeit sind aber auch gleichzeitig weg, ich denke, habe den Entzug hinter mir.
3 Wochen später ab Mitte August geht die Hölle los: Kreislaufzusammenbrüche, merkwürdige Stimmungsschwankungen, die ich noch nie
hatte, Reizbarkeit, Muskelzuckungen, Schmerzen in den Gliedern, Taubheitsgefühle und Kälte in Händen, Füßen, taube Zunge, bei
horizontalen Augenbewegungen Schwindel, gefolgt von massiver Übelkeit, Erschöpfungszustände, Zittern, Herzrasen, Kopfschmerzen,
steifer Nacken, Gelenkschmerzen, mal Durchfall, mal Verstopfung, Druck auf dem Kopf, Gehirn fühlt sich an als würde es im Kopf hin
und herschwappen bei Bewegungen, alles tut weh, als wären meine Nervenbahnen entzündet. Symptome wechseln sich wild ab, keine
Zusammenhänge mit äußeren Faktoren zu erkennen, 80% aller Stunden sind mit Leiden erfüllt.

Dia_HB
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Dia_HB » Samstag, 13.12.14, 10:10

Huhu ihr Lieben,

ich nehme täglich Vitamin D ,keine Unruhe, Muskelzucken, Muskelschmerzen weg.


Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

sigli
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von sigli » Sonntag, 14.12.14, 10:25

Hallo Foristen,

ich hatte lange einen empfindlichen Magen, oft auch, als hätte ich einen Stein im Magen. Seit ich Nux Vomica in der Potenz D12 nehme ist es Stück für Stück besser geworden.

In der ersten Woche nahm ich es etwa 7 bis 8 mal am Tag (etwa 5 Globuli), in der 2. Woche spürte ich schon, wie ich es immer öfter vergaß. Jetzt nehme ich es vorsorglich 3 mal am Tag, habe aber so gut wie keine Beschwerden mehr.

Eine befreundete HP sagte mir, Nux Vomica ist für alles gut, was zu viel ist (was immer sie damit meinte). Bei mir hat es gut gewirkt.

Grüße von Sigli
Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.

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Kaulquappe 411
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Kaulquappe 411 » Mittwoch, 07.01.15, 0:20

Hallo,

bei meiner Hausärztin habe ich meinen Mikronährstoffhaushalt untersuchen lassen und sie hat festgestellt, dass ich u.a. Vitamin-D-Mangel habe, was häufig durch Psychopillen verursacht werden kann. Schon nach der ersten Tabletteneinnahme ging es mir um einiges besser, und es hat mir sehr dabei geholfen, das Venlafaxin innerhalb weniger Wochen einigermaßen glimpflich bis auf 37,5 mg abzusetzen. Ich glaube, das Vitamin-D hat auch Auswirkungen auf den Serotoninhaushalt, bin mir aber nicht ganz sicher. Jedenfalls tut es mir sehr gut.

Zudem nehme ich Passionsblume gegen die Unruhe und Angst, Baldriankapseln zum einschlafen ( wirken sehr gut) und bei Bedarf noch Lavendelölkapseln, die machen dann so richtig schön gesund müde!!! Neurodoron hat mir nicht so sehr geholfen, obwohl ich Homöopathieanhänger bin. Schade.

Ingwertee und Bärwurz gegen Bauchschmerzen, ebenfalls meine geliebt Wärmflasche.

Mein Hund zum kuscheln und zur Bewegung an der frischen Luft. Unbezahlbar!!! :D

Bei Unruhe in der Nachmittagszeit ( meine kritischste Zeit) meine Kuscheldecke, Wärmflasche und mein Hund. Wenn gar nichts mehr geht entweder versuchen zu schlafen oder im Computer versinken, bis es Abend wird und es mir schlagartig besser geht.

Arnikamassageöl gegen Verspannungen, Orangenöl als Aromatherapie, meine Lieblings-CD.

Diverse Lieblingstees, vor allem Grüner Tee, für Abends dann den Guten-Abend-Tee. :)
Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, Tendovaginitis an den Füßen
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-)
mittlerweile bei KG 0,230 g
mittlerweile bei KG 0,200 g kaum Absetzsymptome, solange ich auf passende Ernährung achte!
KG 170 g
22 Kügelchen
Seit dem 15. August 2018 auf NULL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Athena

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Athena » Mittwoch, 07.01.15, 12:02

Hi,

hab mir das grad durchgelesen. habe nichts davon. außer manchmal trockene augen, abe die hatte ich schon manchmal noch bevor ich je ein Schlafmittel nahm, das liegt wohl an der Histaminproblematik. Darmproblematik dito.

Wenn SCHLAFLOS gar nicht bei euch unter entzugssymptomen gelistet ist , kann ich mir denn dann überhaupt sicher sein, daß mein nun so gar nicht schlafen von den knapp 8 wochen mit Xanax ist?? außer daß es stark histaminbildend ist, eventuell ist das der grund, der noch so nachwirkt?

lieben Gruß,
Athena

padma
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von padma » Mittwoch, 07.01.15, 14:03

Hallo Athena, :)

Schlafstörungen sind ein sehr häufiges Entzugssymptom, beim Benzoentzug hat fast jeder Probleme mit dem Schlafen.

Wenn du bereits vor der Einnahme des Alprazolam Schlafpobleme hattest, können die auch wieder aufgetreten sein, zusätzlich verstärkt durch den Entzug.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von padma » Donnerstag, 08.01.15, 19:01

Hallo Vroni, :)

einen account löschen kann nur Oliver. Du müsstest ihn deswegen anschreiben.

Ich wünsche dir für deinen weiteren Weg alles Gute

liebe Grüsse,
padma
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Kittycat14
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Kittycat14 » Montag, 16.03.15, 13:27

Hallo!

Was mir hilft, wenn mich eine plötzliche tiefe Depression oder Angst befällt: Ein Hörbuch aufsetzen. Zum Beispiel "Jetzt" von Ekkard Tolle. Das holt einen aus dem Gedankenkarrusell. Ich mache es zum Beispiel auch dann beim Kochen oder Spazierengehen.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kittycat14 für den Beitrag (Insgesamt 3):
padmaOliverMurmeline
Diagnosen: Somatoforme Störung seit Mitte 2013, Angst/Depression seit Sept. 2013/ Hashimoto seit Mai 2014/Small Fiber Neuropathie, chronische Erschöpfung seit 2016
Beschwerden: Sensibilitätsstörungen, Muskelschmerzen, Nervenschmerzen etc.

Risperdal 1mg: 11.9.20013 (Indikation: Angst/Depression) bis 14. Juni 2014
Seit 11.9.20013 Mirtazapin 30 mg
Seit Mai 2014 Schilddrüsenmedikament

Absetzen Risperdal:
Anfang Dezember, erster Absetzversuch von 1mg auf 0 gescheitert nach 2 Wochen (Angst)
Anfang Dezember mit Alprazolam begonnen (aufdosiert auf 3mal taglich 1mg) , regelmäßig 12 Wochen genommen, inkl. Ausschleichzeit. Stattdessen mit Pascoflair 425 begonnen (pflanzlich)
Mitte Dezember auf 0,5 mg Risperdal zurück (parallel).
Mitte März auf 0,25 mg reduziert
10. Juni abgesetzt

Parallel dazu (seit Mai) mit Schilddrüsenmedikament begonnen und aufdosiert.
Absetzerscheinungen: Angst, starke körperliche Symptomatik. Rückkehr meiner neurologischen Symptome stärker als zuvor.

EINEN MONAT NACH ABSETZEN HAT DAS MEDIKAMENT MEINE SEELE LOSGELASSEN. Durchhalten hat gelohnt.

Prednisolon
Mai 2016 3 mal 500 mg Urbanison intravenös
danach Ausschleichschema über ca 2 Monate
von 7,5 mg in 0,5 mg Schritten auf
aktuell 5 mg

Absetzen Mirtazapin (Seit 11.9.20013 30 mg):
28.2.2015:22,5 mg
08.3.2015: Beginn Absetzsymptome: abends: Angst , ztw. Depression, Nerven liegen blank - tagsüber o.k.
09.03.: Wegen starker Symptome nochmal aufdosiert auf 26,5 mg: dann starkes Anfluten und totaler Nervenzusammenbruch
10.03.: Wieder zurück auf 22,5 mg
25.8.: Reduktion auf 18,75 mg
15.10.:Reduktion auf 15 mg
Pause
18.5 2016: 15 mg auf 11,25 mg
14.6. 2016: 11,25 mg auf 9,375 mg
29.6. 2016; 9,375 mg auf 7,5 mg
4.8. 2016: 7,5 mg auf 5,6 mg
17.8. 2016 5,6 mg auf 3,5 mg
6.8. 2016: 3,5 mg auf 1,75 mg
Seitdem habe ich den Krümel immer kleiner werden lassen
18.10.2016: 0mg....starke Absetzsymptome (Panik, Augenbrennen, Grübeln, Angst)
Wiedereindosierung:
22.10.2016: Umstieg auf Wasserlösmethode, 1,5 mg (starkes Anfluten und Kopfschmerzen..wohl zuviel)
23.10.2016: 0,75 mg. Immer noch starke Absetzsymptome, aber ich halte es aus..
11.12.2016: 0,6 mg (brennende Augen, Schluckkrämpfe...Schwindel)
25.12.2016: 0,45 mg (brennende Augen, Depression, Müdigkeit..)

Alexlein
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Alexlein » Dienstag, 17.03.15, 11:28

Ich bin gerade in einem totalen Tief, ich hab richtiggehende Attacken aus körperlichen und psychischen Symptomen,
und was WIRKLICH hilft, ist das homöopathische Mittel "Nervenkomplex" von Presselin. Ich habe ein großes Gemisch
aus homöopathischen Mitteln neulich nicht vertragen und habe auch sonst keine großen Erfahrungen, aber definitiv
hilft mir das gerade, wenn ich es jede halbe Stunde einnehme wie in der Packungsbeilage für Akutsituationen
beschrieben. Vielleicht gibt es höhere Dosierungen oder ähnliche MIttel, das hier ist eine Mischung zwischen D2 und D4.
Das ist auch keine Werbung für die Firma oder so, es ist einfach das, was ich bekommen habe und es MIR wirklich,
aber eben nur, wenn ich es so oft nehme. Vielleicht kann ja jemand etwas damit anfangen. Alles Gute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Alexlein für den Beitrag:
padma
2009 - Diagnose Borderline, PTBS, Depression
2009 - 2010 4 stationäre Aufenthalte mit guten Erfolgen
2010 - 2013 ambulante Therapie, diese beendet,symptomfrei, kein Borderline mehr :)
Citalopram: 2009-2010 20mg; 2010-2012 40mg; 2012-2014 20mg (zwischen 20 und 40 mg keinen Unterschied gemerkt)
Amitryptilin:2010-2012 25 mg zum Schlafen, dann gewechselt zu Seroquel: 2012 100mg, dann 50mg
Seroquel seit 2013 immer weniger, Anfang 2014 12,5mg, dann 6mg (Schlafwirkung blieb erhalten)
Nach dem Wechsel von Amitryptilin zu Seroquel erstmals wieder Freudeempfindungen, Depressionen verschwinden
Seit 2012 erhöhter Blutdruck unerklärt, immer mehr Blutdrucksenker (Valsartan, Metohexal, Lercanidipin)und endlose
Magenschmerzen (Pantoprazol) -> wichtig im Zusammenhang mit Citalopram
Juni 2014: plötzlich dreht mein Körper total durch, lande im Krankenhaus,
Vermutung, dass ich Citalopram und Certirizin (Antiallergikum, dass ich seit 10 Tagen wegen Heuschnupfen nahm) gemeinsam
nicht vertragen habe. Hausarzt erkennt in Symptomen Serotonin-Syndrom, 2mal Sammelurin
auf Hydroxyindolessigsäure kommt mit horrenden Werten zurück, ich setze das Citalopram auf NULL ab. (Werte gehen zurück,
Symptome verschwinden).
Gleichzeitig: Bluthochdruck und Magenschmerzen verschwinden innerhalb von Tagen ! besseres Empfinden von Freude und Zufriedenheit,
kann mehr Lachen!
Aber: nach 4 Tagen Schwindel und Übelkeit extrem, geht 7 Wochen so weiter, versuche 10 mg Citalopram einzusetzen, um dann langsam auszuschleichen
Folge: nach 4 Tagen Symptome wie während des SerotoninSyndroms plus Bluthochdruck und Magenschmerzen sind wieder da, vertrage
Citalopram nicht mehr, soll es weglassen. Schwindel und Übelkeit sind aber auch gleichzeitig weg, ich denke, habe den Entzug hinter mir.
3 Wochen später ab Mitte August geht die Hölle los: Kreislaufzusammenbrüche, merkwürdige Stimmungsschwankungen, die ich noch nie
hatte, Reizbarkeit, Muskelzuckungen, Schmerzen in den Gliedern, Taubheitsgefühle und Kälte in Händen, Füßen, taube Zunge, bei
horizontalen Augenbewegungen Schwindel, gefolgt von massiver Übelkeit, Erschöpfungszustände, Zittern, Herzrasen, Kopfschmerzen,
steifer Nacken, Gelenkschmerzen, mal Durchfall, mal Verstopfung, Druck auf dem Kopf, Gehirn fühlt sich an als würde es im Kopf hin
und herschwappen bei Bewegungen, alles tut weh, als wären meine Nervenbahnen entzündet. Symptome wechseln sich wild ab, keine
Zusammenhänge mit äußeren Faktoren zu erkennen, 80% aller Stunden sind mit Leiden erfüllt.

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