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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Erfahrungsbericht Cipralex absetzen

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
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Hypeastrum
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Erfahrungsbericht Cipralex absetzen

Beitrag von Hypeastrum » Freitag, 04.08.17, 13:02

Ihr Lieben Foris <3

Ich wollte euch meine Erfahrungen mit Antidepressiva schon lange schreiben.

Vieles ist inzwischen passiert.

Seit 12.5.17 bin ich vollkommen Cipralex frei.

Meine Geschichte mit AD beginnt leider schon lange vorher.

In einer Familie mit Kriegstraumatiesierter Mutter und sehr strengem Vater bin ich (weiblich) als erste von drei Kindern geboren.

Meine Geschwister zwei Brüder (15 und 7 Jahre jünger) hab ich mit betreut.

So kam ich in eine ungesunde Rolle (immer für alle verantwortlich) die ich bis in meinen Beruf, Ehe, usw. weitergelebt habe.

Ganz früh hatte ich überforderungs Gefühle und viele Ängste.

2002 kam der Kollaps, Burnout, Angst- und Panikattacken. Mein Hausarzt verschrieb mir Saroten, das ich 5 Monate nahm. Eigentlich gings mir damit recht gut, jedoch wollte ich bei einem Psychiater der mir empfohlen wurde eine Vethaltenstherapie machen.

Statt mit mir zu sprechen zückte er den Rezeptblock und verschrieb mir etwas zum "ankurbeln", Efexor. Ich bekam nach einer Tablette Panik, so dass ich sofort absetzte. Dann verschrieb er mir Fluctine, auch das vertrug ich nicht. Nahm nur einen Tag dieses Gift. Danach kam Paroxetin und Citalopram. Gott sei Dank vertrug ich das alles nicht. Nahm es nur ein/zwei Tage.

Zwischenzeitlich bekam ich vom Saroten Herz- und Kreislaufprobleme und Gewichtszunahme. Laut Psychiater musste ich das AD sofort absetzen.

Nebenwirkungen hatte ich ausser schlimmer Traurigkeit und Nervosität nicht.

Hab mit pflanzlichen Beruhigungstabletten so die schlimmsten Beschwerden gelindert.

Wie ihr meiner Signatur entnehmen könnt wurde ich 2014 krank. Das zog sich bis 2015 weiter bis ich einen Zusammenbruch hatte.

Sofort haben mir meine Ärzte Cipralex (Escitalopram) verschrieben. Sollte Schmerzdistanzierend sein und meine Panik- und Angstattacken lösen. :frust:

In meiner Not griff ich dankbar nach diesem Strohhalm.

Klar haben die Tropfen geholfen.
Aber ich wollte nach Fünf Monaten endlich wieder AD frei sein.

Und so machte ich den schlimmen Fehler viel zu schnell abzusetzen.

Die Absetzsymptome kamen schnell.

Kein Arzt hatte mich aufgeklärt.

Nach suchen im Internet bin ich auf das ADFD Forum gestossen.
Gott sei Dank! :party2:

So hab ich wieder langsam eindosiert und mir viel Zeit gelassen beim Absetzen.

Ich bin nun 3 Monate AD frei.

Es geht mir recht gut. Manchmal habe ich noch morgens leichte depressive Verstimmungen.

Die körperliche Symptome wie Übelkeit sind fast nicht mehr da. Manchmal beim einschlafen Adrenalinstösse. Aber heute weiss ich das sie wieder vergehen.

Was ich noch spüre ist eine grosse Müdigkeit, bin nicht mehr so belastbar wie früher.

Auch wenn ich noch nicht ganz Symptomfrei bin, ist es kein Vergleich zu früher.

Ich möchte euch ermutigen die Hoffnung nicht aufzugeben. Es geht vorbei!
Beim einen schneller, beim anderen etwas langsamer. Aber unser Gehirn ist wunderbar, es kann sich regenerieren.

Sorry dieser Bericht wurde sehr lang.

Danke fürs lesen.

Ich wünsche euch alles Gute, haltet durch ihr werdet wieder gesund.

Liebe Grüsse

Hypeastrum
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padmaLinLinaSeventhWaveMurmelineRosenrotlakeSonne1TeaTimeJamiemückeBittchensuisse
14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:

padma
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Re: Erfahrungsbericht Cipralex absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 04.08.17, 13:22

liebe Hyprastrum, :)

ganz vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht und fürs Mut machen. :D

Ich freue mich sehr, dass es dir weitgehendst wieder gut gehe und drücke dir die Daumen, dass die Restsymptome auch noch verschwinden. :hug:


liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


20.4.2019: 0,07 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

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Re: Erfahrungsbericht Cipralex absetzen

Beitrag von Hypeastrum » Freitag, 04.08.17, 19:49

Liebe Padma :)

Ganz lieben Dank für deine Grüsse und guten Wünsche.

Auch dir alles Gute für die restlichen 0,55 mg.

Auch :schnecke: erreichen ihr Ziel. :wink:

Liebe Grüsse und schönes Wochenende

Hypeastrum
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padma
14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:

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Re: Erfahrungsbericht Cipralex absetzen

Beitrag von Hypeastrum » Sonntag, 07.01.18, 11:38

Hallo ihr lieben :D

Laaang ists her seit ich hier geschrieben habe.

Nun bin ich schon fast 7! Monate ohne AD. :party2:

Zur Ermutigung: es geht vorwärts!
Ich bin noch nicht symptomfrei, jedoch ist es ohne AD erträglich.

Emotional bin ich immer noch nicht stabil. Schnell bin ich überfordert, leider.
Und trotzdem bin ich glücklich, nicht mehr vom Escitalopram abhängig zusein.

Ich denke sehr oft an euch, die ihr immer noch drinsteckt im Absetzen, aufdosieren, probieren.....

Hab das alles auch durchgemacht!
Wie oft dachte ich: jetzt nimmst du das AD wieder! Ist doch viel einfacher.

Dank eurer Seite und eurer Rückmeldungen hab ichs durchgezogen!

Ich kann euch nur viiiieeel Durchhaltewillen wünschen und Menschen die zu euch stehen und euch mittragen.

Es wird funktionieren und ihr werdet wieder FREI sein!
Bei mir sind halt noch die Probleme des Fluorchinolons ein Thema.
Da hab ich auch noch viel Geduld nötig.

Ich hoffe, das auch das noch ganz heil wird!

Ich grüsse euch ganz herzlich und wünsche euch einen wunderbaren, schmerz- und symptomarmen Tag,


Hypeastrum
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Ululu 69padmaLenaLenasuisse
14. 11. 2014
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NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
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Nala26
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Registriert: Mittwoch, 23.05.18, 20:07

Re: Erfahrungsbericht Cipralex absetzen

Beitrag von Nala26 » Mittwoch, 05.06.19, 22:01

Hallo Hypeastrum,
ich hoffe du bist noch im Forum aktiv.
Bin im Moment auch Escitalopram am Ausschleichen und habe ganz massive Probleme mit den Entzündungen im Mund.
Du hattest damals geschrieben in deiner Symptomliste das du das auch hattest. Ging das wieder weg und was hast du dafür getan. Es hört einfach nicht mehr auf zu brennen und wund zu sein.
Hoffe du kannst mir helfen
Lg
2017 Schwindel und Zysten Eierstöcke
lt. Frauenarzt keine Wechseljahre möglich
Mai 2017 2x Antibiotika wegen Entzündung und Erkältung
Juni 2017 Magenschleimhautentzündung erst unentdeckt jedoch Dauerschmerz im Bauch
Juli 2017 Einlieferung Psychatrische Klinik
Nach mehreren gescheiterten Eindosierungen mehrerer Medikamente nun 10 mg Escitalopram und 7,5 mg Mirtazapin.
Schlimmste Muskelschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche, Kreislaufzusammenbrüche waren die Nebenwirkungen über Monate.
Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.
Den Sommer über bei 6,5 mg und nach dem Urlaub recht gute Fenster mit kaum Symptomen.
August 18 Reduzierung auf 6 mg erneut Schwindel, Mundentzündungen, Magenschmerzen
Oktober 18 5,5 gleiche Symptome, aber trotzdem weiter runter
Dezember 18 5 gleiche Symptome
Februar 19 4 mg das war zuviel, Dosis 6 Wochen gehalten ohne Besserung, Augen trocken, Mund brennt, Magen brennt, Blasenentzündung, Bewegungsunruhe, Schwindel, Hautjucken, Ohrenrauschen, Sehstörung, Angst, Nachtschweiß, frühes Erwachen
April 19 4,5 mg auf dieser Dosis halte ich mich nun seit fast 5 Wochen. Vieles ist besser geworden. Trotzdem gelegentlich Schwindel, Nervenschmerzen, Mundbrennen und Entzüdungen, Ohrensausen leicht, Magenstiche leicht, Angst leicht. Werde hier bleiben bis nach dem Sommerurlaub. Danach geht es weiter.

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