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Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

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blinded03
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von blinded03 »

Nochmal die Frage...das sinnvollste ist doch jetzt zu warten oder?
Ich weiss nicht, ob ich mehr oder weniger habe...und wie gesagt...mini.mini, wenn es von der Spritze kommt.
(Und dennoch hat jede Veränderung damals von 0,15 ml was gemacht)

Aber so mit Gehirnschwappen hatte ich Jahre nicht!
zig Absetzversuche jedesmal mit starken Symptomen
Langzeitanwendung über....20 (?) Jahre
Verlauf (alte Signatur):


Medikation:Paroxetin 20mg seit 2000
nach ca. 1 Jahr >> Umstieg Paroxetin Suspension (erstes Generika klappte nicht, dann auf anderes gewechselt: Gut)
seit ca. 2003 reduz. in vielen Einzelschr.
>> ab 26.03.07: 4,2 ml (massive Entzugsersch. nach ca 2-3 Wochen)
>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
>> ab 11.06.07: 4,2 ml
>> seit 2008 4,0ml
>> Unterbrechungen beim Reduzieren wegen Zwischenfällen wie 1-2 Std. zeitverz. Einnahme, Med. wie Antibiotika, Cortison etc.
>> seit 24.05.11 3,9 ml
>> weitere Reduz.in super-kleinen Schritten
>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

akt. Beschwerden: krampfart. Versp. Oberk. mit Nervenbrennen , starker Schwindel bei Augenbew., Zucken in Gesicht & einz.Muskeln, Übelkeit, Zittern

>> 04.21: Jahre stabil, weil nichts gemacht.
Zwischendurch Diagnose Morbus Basedow. Ist aber ohne was wieder weg gegegangen...

Aktuell 3,6 ml Seroxat Suspension, keine bewusste Reduzierung


22.03. : Impfung Corminaty

Gefühl neben sich zu stehen, Armschmerzen, schwitzen: nach zwei, drei Tagen weg
Dann: Erschöfung, flau im Bauch, Gehirnschwappen, Muskelverspannungen / Muskelkrämpfe, Ohrenrauschen
Seit 4.04: totale Übelkeit, Gummibeine und Erschöpfung, Muskelverspannungen / schnell Muskelkrämpfe bei kleinsten Bewegungen wie Schuhe anziehen (Oberschenkel, Nacken), Ohrenrauschen
Gehirnschwappen bisschen besser

Seit 09.04: Ständides Aufstoßen, massive Übelkeit, Gefühl zur Seite zu kippen, Kurzzeitged. null, brain frog, Musik im Kopf, Ohrensausen, Geräuschempfindlich (Menschen, TV)
ReneB
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von ReneB »

Hallo blinded,
wie geht es dir denn heute ?
Rene
Meine Mutter hat ein sogenanntes Langzeitsyndrom von ADs,ich informiere mich in diversen Foren usw
ReneB
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von ReneB »

Hallo,
was ich vor längerer Zeit gefunden habe,ist folgender Text,
Vielleicht kann jemand etwas Hilfreiches darin finden.
:group:
Es betrifft Darm und Blasen probleme:
https://rxisk.org/bladder-and-bowel-pro ... pressants/

Hier die Übersetzung (DeepL Übersetzung):

Bladder and Bowel Problems After Antidepressants

January 19, 2018 | 82 Comments



Neben sexuellen Problemen wie der sexuellen Post-SSRI-Dysfunktion (PSSD) und der persistierenden genitalen Erregungsstörung (PGAD) treten zunehmend auch eine Reihe anderer urologischer Probleme im Zusammenhang mit Antidepressiva ins Blickfeld, die manchmal auch noch lange nach dem Absetzen der Medikamente bestehen können.
Sie sind wahrscheinlich wesentlich häufiger, als allgemein angenommen wird, und es lohnt sich auf jeden Fall, ein Schlaglicht auf das Thema zu werfen.
Wie bei den sexuellen Nebenwirkungen kann es schwierig sein, einige dieser Probleme mit Ihrem Arzt zu besprechen, aber es kann dabei helfen, das Bewusstsein und die Anerkennung dafür zu erhöhen, dass diese Dinge passieren.
Beckenboden-Dyssynergie
Beckenbodendyssynergie ist ein Zustand, bei dem sich die Beckenbodenmuskeln während des Stuhlgangs nicht richtig entspannen.
Tatsächlich passiert genau das Gegenteil - alles kann sich verkrampfen, wenn es sich entspannen sollte, was zu Schwierigkeiten beim Stuhlgang führt.
Wenn der Stuhlgang dann doch stattfindet, kann der Betroffene das Gefühl haben, dass er nicht vollständig entleert wird. Dies kann zu Verstopfung und Hungern führen, um die Schwierigkeiten beim Stuhlgang zu vermeiden.

Am 8. Dezember 2017 berichteten die Medien über den Selbstmord einer jungen Frau, die nach der Einnahme von Amitriptylin eine Beckenbodendyssynergie entwickelte.
Das Medikament wurde gegen Migräne verschrieben, ist aber auch ein Antidepressivum, das in erster Linie als Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmer wirkt.
In diesem Fall scheint es eine medizinische Anerkennung der Tatsache gegeben zu haben, dass das Problem eine Altlast des Medikaments war, wobei der Hausarzt der Frau mit den Worten zitiert wurde:
"Dies war eine anerkannte, aber nicht häufige Nebenwirkung von Amitriptylin" und "Die Probleme waren normalerweise eine reversible Nebenwirkung, aber es kann einige Zeit dauern, manchmal sogar Monate oder Jahre, um sich zu beruhigen."
Dies steht im Gegensatz zu den Erfahrungen vieler Menschen mit PSSD und anderen Altlasten, denen häufig gesagt wird, dass ihr Problem psychologisch sein muss.

Es ist unwahrscheinlich, dass Amitriptylin das einzige Antidepressivum ist, das eine Beckenbodendyssynergie verursacht.
Wie bei vielen unerwünschten Wirkungen gibt es wahrscheinlich unterschiedliche Grade des Problems, was bedeutet, dass es bei manchen Menschen relativ mild sein kann, aber dennoch Unbehagen und Unannehmlichkeiten verursacht.

Gastrointestinale Probleme

Verdauungs- und Magen-Darm-Probleme sind häufige Nebenwirkungen beim Beginn oder Absetzen von Antidepressiva, insbesondere von Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern.

In einigen Fällen können sie auch noch lange nach dem Absetzen des Antidepressivums auftreten.
Zu den Problemen können Übelkeit, Blähungen, Durchfall, Dyspepsie (Verdauungsstörungen), Verdauungsgeräusche usw. gehören.
Diese Nebenwirkungen werden sehr häufig fehldiagnostiziert und fälschlicherweise für ein Reizdarmsyndrom (IBS) gehalten, insbesondere wenn das Problem während des Entzugs auftritt, wenn die Person das Medikament nicht mehr einnimmt.
Diese Probleme sind nicht überraschend, da es im Darm mehr Serotonin gibt als irgendwo sonst.
Serotonin wurde tatsächlich zuerst 1937 im Darm entdeckt und Enteramin genannt, bevor es später in den Blutgefäßen entdeckt wurde.
Die Wirkung auf das Serotonin-System ist mit ziemlicher Sicherheit die Ursache für die anfängliche Übelkeit und Krämpfe, die nach dem Absetzen eines Antidepressivums auftreten, sowie für die Übelkeit und das Erbrechen, die während des frühen Entzugs auftreten können.
Aber in Bezug auf länger andauernde Probleme ist es schwierig, genau zu sagen, was diese verursacht. Möglicherweise ist das Serotonin-System beteiligt oder eine Neuropathie, die mit sensorischen Fasern im Magen verbunden ist, oder es handelt sich um eine Störung der autonomen Muskelfunktion, die für eine normale Verdauungsfunktion entscheidend ist.

Interstitielle Blasenentzündung

Einer von uns hatte einen männlichen Freund, der Antidepressiva eingenommen hatte und bei dem vor vielen Jahren eine interstitielle Zystitis diagnostiziert wurde. Zu der Zeit, als diese Person diagnostiziert wurde, also 2002, hatten Studien die Einnahme von SSRI mit Harninkontinenz in Verbindung gebracht.

Aber es war die Forschung zu persistierenden genitalen Erregungsstörungen, die SSRI-Einsatz wirklich mit interstitieller Zystitis in Verbindung gebracht hat.
Es scheint sehr häufig zu sein, dass Frauen mit PGAD auch unter interstitieller Zystitis und Reizdarmsyndrom sowie dem Syndrom der unruhigen Beine leiden.
Diese und möglicherweise auch andere Medikamente scheinen die Funktion des autonomen Nervensystems zu beeinträchtigen, insbesondere beim Entzug.
Es gibt einen Zustand namens Dysautonomie, der es wert ist, in dieser Hinsicht erforscht zu werden.

Wenn sie nicht durch SSRIs oder deren Entzug verursacht wird, ist es paradox, dass diese Medikamente oft zur Behandlung dieser Art von Schmerzen eingesetzt werden, und natürlich wird Duloxetin (Cymbalta) in einigen Ländern als Blasenstabilisator vermarktet.
Meine Mutter hat ein sogenanntes Langzeitsyndrom von ADs,ich informiere mich in diversen Foren usw
blinded03
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von blinded03 »

Hallo Rene

Danke für deinen Beitrag.
Die Übelkeit inkl. Aufstoßen ist noch da und Verspannungen im Rücken und Nacken. Mit letzterem komm ich klar.

Ich denke, es wird dauern...wie meistens..was auch immer es ist..Hauptsache, es bleibt nicht. Aber...davon gehe ich mal nicht aus

Liebe Grüße
Blinded
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>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
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>> seit 24.05.11 3,9 ml
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>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

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>> 04.21: Jahre stabil, weil nichts gemacht.
Zwischendurch Diagnose Morbus Basedow. Ist aber ohne was wieder weg gegegangen...

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Seit 4.04: totale Übelkeit, Gummibeine und Erschöpfung, Muskelverspannungen / schnell Muskelkrämpfe bei kleinsten Bewegungen wie Schuhe anziehen (Oberschenkel, Nacken), Ohrenrauschen
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Josh
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Josh »

Guten Morgen,
Hoffnung klingt gut !
Auch 22 Monate nach Null immer noch Absetzsyntome

Erschöpfung nach körperlicher Anstrengung
Tinnitus
früh morgens geht nicht viel
denken ist manchmal zu viel
Sehprobleme
Stress ist Gift

Gelegentlich Darmprobleme

Nur meine Erfahrungen nach 22 Monaten auf Null

Liebe Grüsse
Schönes Wochenende
Josh
Dezember 2014 Operation Leistenbruch!
Bis dahin 3 x Woche Sport über 30 Jahre!
Schwimmen 40 Bahnen a 25 m Graulen ohne Probleme und anschließend ganz normal weiter gelebt, Einkaufen oder Freunde getroffen!

Nach OP Depression, Ängste, Panikattacken , idiotische gedanken!
keiner geholfen nur antidepresiva im oktober
2015 angefangen ( escitalopram 1 -20 tropfen)
früher immer mal down , job verlust , stress , umzug und
soweiter ! mit johannneskraut und homöopathie behandelt! hat im allgemeinen 20 jahre geklappt!
dann Op und ab da kein Menschen mehr wie früher!
nehme
MG
OPC ca 200 reines
Vitamin C 1000 mg
Omega3 2g
D3 mit K2
Multivitaminpräparat mit Mineralstoffen
B Komplex
Selen
Astaxanthin

Da OP Unmengen an B12 und anderen B Vitaminen verbraucht
außerdem Magnesium und Glutamin

Angefangen Oktober 2015 ( 1-20 Tropfen)
Abgesetzt ab
Januar 2017
Und hier die letzten Schritte
2,3 mg am 11 .Februar 2019
2 mg am 20. Februar 2019
1 mg am 20. März 2019
0.5 mg am 30.April 2019
0,25 mg 3.Juni 2019
0 28. Juni 2019
seit dem immer wieder mit Absetzsynthome
Sehprobleme bei Stress oder Anstrengung
Muskeln zucken nur noch ganz leicht
Erschöpftung
Denken ist Stress
Antriebslosigkeit ab und an
Tinnitus
Früh geht gar nix
Hände schälen sich bei Stress
Chor
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Chor »

Hallo Pammy,
eben habe ich Deinen langen Beitrag gelesen, der mich sehr traurig macht. Ich erkenne, daß ich nicht der Einzige bin, der so sehr leidet. Ich weiß nicht, ob Du noch im Forum bist, liest oder Dir Kraft und Hilfe holst. Ich wünsche Dir, daß Du auf dem Weg der Besserung bist und Deine genannten Symptome weniger geworden sind oder zumindest erträglicher.
Ich kann nur bestätigen, daß es mit der Dauer des Entzugs nicht wirklich besser wird. Bei mir habe ich das Gefühl, daß die Symptome, die bleiben, die schlimmsten und unerträglichsten sind.
Wenn ich Dir helfen könnte, würde ich es gerne tun. Heute habe ich nach 1 1/2 Jahren wieder eine Tablette Benzodiazepin genommen, weil ich nicht mehr weiter weiß.
Durchhalten ist das einzige, was uns am Leben hält. Ob es auch das Vernünftigste ist ? Ich weiß es nicht.

Ich wünsche Dir, daß alles bald Vergangenheit ist.

Gute Besserung
Claude
Erste Erfahrungen mit Beruhigungsmitteln: ca. 1970 FRISIUM (obwohl sehr gutes Elternhaus Angst, Zwänge, Unruhe seit meiner Kindheit)
1980: Lexotanil (Grund: unter Solarium eingeschlafen, Kreislaufzusammenbruch, Panik), nach kurzer Zeit wegen Wirkungsverlust Tabletten entsorgt und keine mehr eingenommen
1985: Panikattacke auf beruflichen Reisen, Beginn mit Tranxilium (Dikaliumclorazepat)
-während der nächsten 30 Jahre unregelmäßige Einnahme von 10 mg oder 20 mg täglich oder nach Bedarf
(beruflicher Stress bzw. selbstgerechter Stress durch Ängste und Zwänge)

-Wegen schwächer werdender Wirkung zwischendurch immer wieder kalt abgesetzt
-wegen starker Ängste immer wieder begonnen

Seit 2012 (Ruhestand) mehrmals versucht davon los zu kommen, Intervalle verlängert, Dosis reduziert.
Verkrampfungen, Kopfdruck, Nachts schweißgebadet, Tags schwitzen oder klebrige Haut
Einnahme seit 2017: 07/2017 4 x 5 mg - 08/2017 3 x 5 mg - 09/2017 3 x 7,5 mg - 10/2017 3 x 5 mg
11/2017 2 x 10 mg - 12/2017 keine
Einnahme seit 2018: 01/2018 7 x 5 mg - 02/2018 7 x 5 mg - 03/2018 3 x 5 mg - 04/2018 5 x 5 mg
05/2018 2 x 5 mg
Juni - Oktober 2018: ? - 11/2018 5 x 5 mg - 12/2018 1 x 5 mg
Einnahme seit 2019: 01/2019 (5.1. 5 mg, 6.1. 5 mg, 16.1. 5 mg, 18.1. 5 mg, 20.1. 5 mg) - 02/2019 (12.2. 5 mg)
03/2019 (8.3. 5 mg, 11.3. 2,5 mg, 14.3. 2,5 mg, 19.3. 3 mg) - 04/2019 (3.4 5mg, 15.4. 2,5 mg)
18.4.-25.4. Tal. 1,25 mg / 5.5. 1,25 mg / 10.5. 2,5 mg / 16.5. 2,0 mg / 18.5. 2,0 mg / 27.5. 2,0 mg /
30.5. 2,0 mg / 10.6. 1,5 mg / 14.6. 1,5 mg / 19.6. 1,5 mg / 28.6. 1,5 mg / 30.6. 1,5 mg
4.7. 2,0 mg / 7.7. 5,0 mg / 16.7. 2,5 mg
Meine fast ständigen Symptome
Starke wandernde Verkrampfungen, Muskel- und Gelenkschmerzen zwischen den Einnahmen, starker Druck im Kopf, Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Flimmern und Beben im Kopf, Unruhe, Übererregung, jede Nacht schweißgebadet, am Tag schwitzen durch kleinste Belastung, Gelenkschmerzen nur linke Körperseite, Nacken/Halsschmerzen links, Schulterschmerzen bis in die linke Hand, Kopfdruck vom Auge links bis in den Nacken. Erschöpfung, oft müde und nicht belastbar, oft Schmerzen im ganzen Körper (an Fibromyalgie gedacht), Grippesymptome fast täglich, Taubheitsgefühle, Beine oft stramm oder kraftlos, nie ausgeschlafen, extremes Gähnen, ständiger Harndrang, Verdauungsprobleme, Überempfindlichkeit gegen Kunstlicht (Kaufhaus) oder Gerüche (Parfums), Hautveränderungen, Juckreiz, Ekzeme, krampfhaftes Zusammenziehen des Kopfes und des Nackens mit Beben. Schmerzen in den Fingern, dass ich nichts tragen oder anfassen kann.
Netzhautablösung 2017, Schlaganfall 2/2019
Seit Herbst 2019 keine Benzodiazepine mehr genommen. Die Symptome werden immer schlimmer. Ständige Krämpfe am ganzen Körper. Ich kann nicht mehr.
Unverträglichkeit der meisten Arzneimittel. Versuche auch in meinem Alter ohne Medikamente auszukommen.
Josh
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Josh »

Hallo Claude,

Jetzt hast du 1 1/2 Jahre ausgehalten auf null und steigst wieder ein !
Da fängt das ganze wieder von vorne an!
Ich kann es nachvollziehen bin selbst 22 Monate auf Null und bei weitem noch nicht durch aber wieder etwas nehmen
Never ever !!!
Aber nur meine Meinung

Grüsse
Josh
Dezember 2014 Operation Leistenbruch!
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soweiter ! mit johannneskraut und homöopathie behandelt! hat im allgemeinen 20 jahre geklappt!
dann Op und ab da kein Menschen mehr wie früher!
nehme
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B Komplex
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Januar 2017
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2,3 mg am 11 .Februar 2019
2 mg am 20. Februar 2019
1 mg am 20. März 2019
0.5 mg am 30.April 2019
0,25 mg 3.Juni 2019
0 28. Juni 2019
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Chor »

Hallo Josh,
Danke für Deine Meinung über meine Wiedereinnahme von Benzodiazepin.
Ich habe wirklich sehr lange gekämpft und habe alle noch so schweren Symptome ertragen. Eine erneute Einnahme war auch für mich unvorstellbar. Aber es gibt Momente, wo Du nur noch überlegst, ob du wieder anfängst oder Schluß machst.
Meine Krämpfe, Schmerzen, Benommenheit, Gleichgewichtsstörungen und die ständigen Doppelbilder und der Druck im Kopf waren nicht mehr auszuhalten.
Ich bin inzwischen 73 Jahre alt und quäle mich seit 1 1/2 Jahren mit meinem Entzug. Die schlimmsten Symptome, die man sich vorstellen kann. Immer ohne Pause haben sie mich gefoltert. Ich konnte nicht mehr obwohl ich in der Vergangenheit sehr viel ertragen habe.
Ich habe nicht die Absicht, jeden Tag Benzodiazepin zu nehmen. Ich hätte es ohne die gestrige Einnahme vielleicht nicht geschafft. Ich war so müde, daß ich 3 Stunden nach der Tablette schlafen mußte.
Heute sind die Krämpfe erst einmal (fast) besser, nicht weg aber erträglicher. Ich warte jetzt wieder ab, bis ich es nicht mehr aushalten kann.
Meinst Du, daß ich wegen einer Tablette wieder ganz von vorn anfange mit dem Entzug ? Ich hoffe nicht.
Ich werde weiter berichten.

Alles Gute
Claude
Erste Erfahrungen mit Beruhigungsmitteln: ca. 1970 FRISIUM (obwohl sehr gutes Elternhaus Angst, Zwänge, Unruhe seit meiner Kindheit)
1980: Lexotanil (Grund: unter Solarium eingeschlafen, Kreislaufzusammenbruch, Panik), nach kurzer Zeit wegen Wirkungsverlust Tabletten entsorgt und keine mehr eingenommen
1985: Panikattacke auf beruflichen Reisen, Beginn mit Tranxilium (Dikaliumclorazepat)
-während der nächsten 30 Jahre unregelmäßige Einnahme von 10 mg oder 20 mg täglich oder nach Bedarf
(beruflicher Stress bzw. selbstgerechter Stress durch Ängste und Zwänge)

-Wegen schwächer werdender Wirkung zwischendurch immer wieder kalt abgesetzt
-wegen starker Ängste immer wieder begonnen

Seit 2012 (Ruhestand) mehrmals versucht davon los zu kommen, Intervalle verlängert, Dosis reduziert.
Verkrampfungen, Kopfdruck, Nachts schweißgebadet, Tags schwitzen oder klebrige Haut
Einnahme seit 2017: 07/2017 4 x 5 mg - 08/2017 3 x 5 mg - 09/2017 3 x 7,5 mg - 10/2017 3 x 5 mg
11/2017 2 x 10 mg - 12/2017 keine
Einnahme seit 2018: 01/2018 7 x 5 mg - 02/2018 7 x 5 mg - 03/2018 3 x 5 mg - 04/2018 5 x 5 mg
05/2018 2 x 5 mg
Juni - Oktober 2018: ? - 11/2018 5 x 5 mg - 12/2018 1 x 5 mg
Einnahme seit 2019: 01/2019 (5.1. 5 mg, 6.1. 5 mg, 16.1. 5 mg, 18.1. 5 mg, 20.1. 5 mg) - 02/2019 (12.2. 5 mg)
03/2019 (8.3. 5 mg, 11.3. 2,5 mg, 14.3. 2,5 mg, 19.3. 3 mg) - 04/2019 (3.4 5mg, 15.4. 2,5 mg)
18.4.-25.4. Tal. 1,25 mg / 5.5. 1,25 mg / 10.5. 2,5 mg / 16.5. 2,0 mg / 18.5. 2,0 mg / 27.5. 2,0 mg /
30.5. 2,0 mg / 10.6. 1,5 mg / 14.6. 1,5 mg / 19.6. 1,5 mg / 28.6. 1,5 mg / 30.6. 1,5 mg
4.7. 2,0 mg / 7.7. 5,0 mg / 16.7. 2,5 mg
Meine fast ständigen Symptome
Starke wandernde Verkrampfungen, Muskel- und Gelenkschmerzen zwischen den Einnahmen, starker Druck im Kopf, Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Flimmern und Beben im Kopf, Unruhe, Übererregung, jede Nacht schweißgebadet, am Tag schwitzen durch kleinste Belastung, Gelenkschmerzen nur linke Körperseite, Nacken/Halsschmerzen links, Schulterschmerzen bis in die linke Hand, Kopfdruck vom Auge links bis in den Nacken. Erschöpfung, oft müde und nicht belastbar, oft Schmerzen im ganzen Körper (an Fibromyalgie gedacht), Grippesymptome fast täglich, Taubheitsgefühle, Beine oft stramm oder kraftlos, nie ausgeschlafen, extremes Gähnen, ständiger Harndrang, Verdauungsprobleme, Überempfindlichkeit gegen Kunstlicht (Kaufhaus) oder Gerüche (Parfums), Hautveränderungen, Juckreiz, Ekzeme, krampfhaftes Zusammenziehen des Kopfes und des Nackens mit Beben. Schmerzen in den Fingern, dass ich nichts tragen oder anfassen kann.
Netzhautablösung 2017, Schlaganfall 2/2019
Seit Herbst 2019 keine Benzodiazepine mehr genommen. Die Symptome werden immer schlimmer. Ständige Krämpfe am ganzen Körper. Ich kann nicht mehr.
Unverträglichkeit der meisten Arzneimittel. Versuche auch in meinem Alter ohne Medikamente auszukommen.
Josh
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Josh »

Hello Claude,
Ok das wusste ich nicht das du 73 bist!
Dann verstehe ich es um so mehr das du wieder angefangen hast , da unsere Lebenszeit nur begrenzt ist macht es Sinn!
Ich bin 55 und 22 Monate auf null selbst wenn es normal 22 Monate dauert bis ich synthomfrei bin , habe ich noch Restzeit übrig !
Wenn ich älter wäre würde ich es auch so machen,
Probiere es mit einer kleinen Dosis aus , vielleicht auch dann dauerhaft! Aber nur meine Meinung!
Ich habe auch hier schon gelesen das ab einem bestimmten Alter es dann egal ist ob man sie weiter nimmt da die Absetzsyntome ja sehr lange dauern können!

Alles gute 🍀👍!
Liebe Grüsse
Josh
Dezember 2014 Operation Leistenbruch!
Bis dahin 3 x Woche Sport über 30 Jahre!
Schwimmen 40 Bahnen a 25 m Graulen ohne Probleme und anschließend ganz normal weiter gelebt, Einkaufen oder Freunde getroffen!

Nach OP Depression, Ängste, Panikattacken , idiotische gedanken!
keiner geholfen nur antidepresiva im oktober
2015 angefangen ( escitalopram 1 -20 tropfen)
früher immer mal down , job verlust , stress , umzug und
soweiter ! mit johannneskraut und homöopathie behandelt! hat im allgemeinen 20 jahre geklappt!
dann Op und ab da kein Menschen mehr wie früher!
nehme
MG
OPC ca 200 reines
Vitamin C 1000 mg
Omega3 2g
D3 mit K2
Multivitaminpräparat mit Mineralstoffen
B Komplex
Selen
Astaxanthin

Da OP Unmengen an B12 und anderen B Vitaminen verbraucht
außerdem Magnesium und Glutamin

Angefangen Oktober 2015 ( 1-20 Tropfen)
Abgesetzt ab
Januar 2017
Und hier die letzten Schritte
2,3 mg am 11 .Februar 2019
2 mg am 20. Februar 2019
1 mg am 20. März 2019
0.5 mg am 30.April 2019
0,25 mg 3.Juni 2019
0 28. Juni 2019
seit dem immer wieder mit Absetzsynthome
Sehprobleme bei Stress oder Anstrengung
Muskeln zucken nur noch ganz leicht
Erschöpftung
Denken ist Stress
Antriebslosigkeit ab und an
Tinnitus
Früh geht gar nix
Hände schälen sich bei Stress
Bittchen
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Bittchen »

Lieber Claude,

es tut mir sehr leid, dass du noch so sehr leiden musst.
Benzos haben ein sehr hohes Suchtpotential, darum sehe ich die Einnahme sehr kritisch,aber ich habe keine Erfahrung mit Benzos ,dafür aber mit den Auswirkungen von Sucht auf Körper und Seele.
Du hast schon so lange durchgehalten ,du hast meine ehrliche Bewunderung.
Eine Tablette zu nehmen, in einer Ausnahmesituation, heißt jetzt nicht, dass alles wieder von vorne beginnt.
Trotzdem versucht uns die Sucht einzureden, dass wir es ohne Stoff nicht schaffen, die Symptome auszuhalten.
Das ist eine ganz perfides Symptom, ich wünsche dir sehr, dass du weiter widerstehen kannst und diese Substanz nicht mehr nehmen MUSST.

Es ist leider auch ein Symptom der Sucht, dass du immer mehr von der Substanz brauchst mit der Zeit ,um eine Wirkung zu erzielen.
Das wirst du aber besser wissen als ich.
Jeder Tag ist ein neuer Anfang und du bist schon so weit gekommen.
Es ist nie zu spät eine Sucht zu besiegen !!!

Alles Gute und liebe Grüße
Brigitte
► Text zeigen
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
ReneB
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von ReneB »

ReneB hat geschrieben: 17.02.2021 14:45 Hallo,hier was zu (Langzeit)entzügen (PWS):


https://www.madinamerica.com/2021/02/re ... pressants/

LG :group:
Hallo :group:
Hier die Übersetzung(DeepL)

Forscher dokumentieren langwierigen Entzug von Antidepressiva Langwieriges Entzugssyndrom, gekennzeichnet durch langfristige nachteilige Erfahrungen nach Absetzen von Antidepressiva.

Peter Simons Durch Peter Simons 15. Februar 2021 1 1698

Die Forscher haben die bislang umfangreichste Studie zu langfristigen Entzugserfahrungen nach Absetzen von Antidepressiva durchgeführt, einem Phänomen, das als Protracted Withdrawal Syndrome (PWS) bekannt ist.
Sie untersuchten 69 Fälle von PWS, die auf SurvivingAntidepressants.org, einer Website, die Unterstützung und Informationen für Menschen bietet, die Antidepressiva absetzen, gemeldet wurden.
„Wie bei anderen Psychopharmaka ist das Potenzial für Antidepressiva PWS in pharmakodynamische Anpassungen und möglicherweise irreversible neurophysiologische Veränderungen nach längerer Arzneimittelexposition eingebettet.
Diese Prozesse, einschließlich der Herunterregulierung und Desensibilisierung von Rezeptoren, werden am besten als physikalische Abhängigkeit verstanden “, schreiben die Forscher.


Der Entzug kann bis zu 50% der Menschen betreffen, die die Einnahme der Medikamente abbrechen, und ist in etwa der Hälfte dieser Fälle schwerwiegend.

Die akademische und klinische Welt hat kürzlich begonnen, Berichte über den Entzug von Antidepressiva ernst zu nehmen - trotz jahrzehntelanger Berichte, oft in Internetforen.
Beispielsweise wurden die britischen NICE-Richtlinien im Jahr 2019 aktualisiert, um die Möglichkeit eines schweren und dauerhaften Entzugs von Antidepressiva widerzuspiegeln.
Die neue Studie zu PWS wurde von Michael P. Hengartner, Lukas Schulthess, Anders Sorensen und Adele Framer durchgeführt.
Es wurde in Therapeutic Advances in Psychopharmacology veröffentlicht.
Hengartner von der Fachhochschule Zürich (ZHAW) in der Schweiz hat zahlreiche Artikel über die mangelnde Wirksamkeit von Antidepressiva, den Zusammenhang zwischen der Einnahme von Antidepressiva und schlechteren Ergebnissen, Antidepressiva und Suizidalität sowie andere negative Aspekte von Antidepressiva veröffentlicht.
Adele Framer ist die Gründerin von SurvivingAntidepressants.org und wurde kürzlich von Mad in America interviewt.

Hengartner, Schulthess, Sorensen und Framer schlossen nur Benutzer ein, die mindestens 6 Monate lang über die Einnahme eines Antidepressivums berichtet hatten, über eindeutige langfristige PWS-Symptome berichteten und deren Symptome sich von denen unterschieden, die vor der Einnahme des Arzneimittels aufgetreten waren - was dies sicherstellt Sie konnten das Wiederauftreten des ursprünglichen Problems nicht feststellen.

Alle Benutzer hatten anonym über ihre Erfahrungen auf der Website gepostet, was bedeutet, dass keine der von ihnen gemeldeten Erfahrungen unabhängig überprüft werden konnte.
Die Forscher fanden heraus, dass die PWS-Symptome unterschiedlich waren und viele verschiedene Funktionsbereiche umfassten.
82,1% der Stichprobe zeigten affektive Symptome, einschließlich Angstzuständen, Depressionen und Selbstmord, und drei Personen hatten Halluzinationen.
73,1% hatten somatische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, Schwindel, Augenprobleme, „Gehirn-Zaps“, Muskelschmerzen, Zittern.
43,5% hatten Schlafsymptome wie Schlaflosigkeit und 31,9% kognitive Symptome wie „Gehirnnebel“.
Bei zwei Personen kam es zu sexuellen Funktionsstörungen, obwohl die Forscher spekulieren, dass dies möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass Personen kein so sensibles Problem melden.
Hengartner et al. schlagen vor, dass Ärzte derzeit die Symptome eines Antidepressivumentzugs möglicherweise übersehen, wenn sie sich nur auf eine Domäne konzentrieren, wie z. B. affektive Symptome - da fast 20% der Stichprobe diese Art von Problem nicht hatten, aber aufgrund anderer Symptome wie z als somatische, Schlaf- oder kognitive Symptome.

Basierend auf den Benutzererfahrungen kamen die Forscher zu dem Schluss, dass PWS durch jede Art von Antidepressivum verursacht werden kann, einschließlich SSRIs, TCAs, MAOIs und anderen atypischen Antidepressiva.

"Unsere Ergebnisse zeigen, dass Antidepressiva aller Art einen langwierigen Entzug verursachen können, der möglicherweise Monate bis viele Jahre dauert, wie dies bei anderen Psychopharmaka beobachtet wurde."

Darüber hinaus, schreiben die Forscher, berichteten Benutzer, dass die Wiedereinsetzung des Antidepressivums das Problem nicht immer löste, nachdem sie begonnen hatten, PWS zu erleben.

Von den 19 Personen, die versuchten, das Medikament wieder einzusetzen, stellten nur 9 fest, dass es ihre Entzugssymptome linderte.
Da sich die Entzugssymptome vieler Menschen nach der Wiedereinstellung nicht besserten, schreiben die Forscher, dass Kliniker dies eher mit einer „behandlungsresistenten“ Depression als mit einem Drogenentzug verwechseln könnten.

„Ein längerer Entzug scheint für eine Wiedereinstellung oder eine andere konventionelle medikamentöse Behandlung nicht sehr zugänglich zu sein.
Dies erhöht die Möglichkeit, dass es für eine „behandlungsresistente“ psychiatrische Erkrankung gehalten wird.

“ Am besorgniserregendsten ist, dass von den 69 in die Studie einbezogenen Anwendern zwei durch Selbstmord starben und beide sich ausgiebig über die schwächenden Entzugssymptome beschwert hatten, die sie erlebten.

Eine Frau beging nach sechs Jahren PWS Selbstmord, als eine Reaktion auf ein anderes Medikament zu einer Rückkehr der Akathisie führte, ihrem „schwersten Entzugssymptom“.
Die andere, der im Alter von 16 Jahren Sertralin verschrieben worden war und etwas mehr als ein Jahr später abgesetzt wurde, litt jahrelang nach dem Entzug an einer anhaltenden sexuellen Dysfunktion, die sie am Tag vor ihrem Tod in einem Post so beschrieb:
"Um ehrlich zu sein, jetzt bin ich in der absoluten Hölle. Ich sehe in dieser Situation nicht mehr viel Hoffnung. Es sind mehr als 3 Jahre vergangen und ich bin immer noch in der gleichen Situation. Ich weiß nicht, wie lange ich ehrlich noch hier sein werde. "

Die Forscher argumentieren, dass diese Beispiele deutlich machen, wie wichtig es für verschreibende Ärzte ist, die Schwere des Entzugs von Antidepressiva zu erkennen und ihren Patienten zu helfen, Medikamente erfolgreich abzusetzen.
Sie identifizieren mehrere Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit von PWS erhöhen, darunter „langwierige medikamentöse Behandlung, Medikamentenwechsel, plötzliches Absetzen, unzureichende Verjüngung, vorherige Schwierigkeiten beim Entzug oder andere unerwünschte Arzneimittelereignisse und physiologische Anfälligkeit“. Daher sind eine kürzere Dauer der medikamentösen Behandlung und längere Verjüngungsschemata zwei Lösungen, die verschreibende Ärzte und Anwender implementieren können, um die Wahrscheinlichkeit von PWS zu verringern.


Hengartner et al. Schreiben: "Wir hoffen weiterhin, dass unsere Ergebnisse Allgemeinärzten und psychiatrischen Fachkräften helfen können, diesen schweren und schwächenden Zustand, der sogar zum Selbstmord führen kann, besser zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, um ihn zu vermeiden." **** Hengartner MP, Schulthess L., Sorensen A. & Framer A. (2020). Langwieriges Entzugssyndrom nach Absetzen von Antidepressiva: eine deskriptive quantitative Analyse von Verbraucherberichten aus einem großen Internetforum. Ther Adv Psychopharmacol, 10, 1-13. https://doi.org/10.1177/2045125320980573 (Link)
Meine Mutter hat ein sogenanntes Langzeitsyndrom von ADs,ich informiere mich in diversen Foren usw
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Chor »

Hallo Bittchen,
Danke für Deine Hilfe, die Du mir mit Deiner Antwort gibst.
Ich sehe, Du bist auch nicht mehr so jung. Also verstehst Du, wenn man fast sein ganzes Leben Tabletten nimmt.
Ich glaube, ich hätte meinen Job ohne Tabletten nicht geschafft.
Nach meiner Einnahme vorgestern geht es mit besser. Aber ist nur aus meiner Sicht. Andere, die einen Entzug machen, würden bei den jetzigen Symptomen evtl. Panik bekommen.
Manchmal glaube ich, mein Nacken ist kaputt, weil ich so starke Schmerzen habe und Benommenheit und verschwommenes Sehen, Doppelbilder.
Ich wünsche Dir, daß Du bald zur Ruhe kommst und Deine Symptome ganz verschwinden. Vielleicht hat ist es ein Traum,
aber uns bleibt nur die Hoffnung.
Hast Du auch Atemnot oder Atemenge, wenn Du etwas einnimmst ?
Aus dem Grunde möchte ich auch nichts mehr nehmen.

Gute Besserung und ein schöneres Leben
Claude
Erste Erfahrungen mit Beruhigungsmitteln: ca. 1970 FRISIUM (obwohl sehr gutes Elternhaus Angst, Zwänge, Unruhe seit meiner Kindheit)
1980: Lexotanil (Grund: unter Solarium eingeschlafen, Kreislaufzusammenbruch, Panik), nach kurzer Zeit wegen Wirkungsverlust Tabletten entsorgt und keine mehr eingenommen
1985: Panikattacke auf beruflichen Reisen, Beginn mit Tranxilium (Dikaliumclorazepat)
-während der nächsten 30 Jahre unregelmäßige Einnahme von 10 mg oder 20 mg täglich oder nach Bedarf
(beruflicher Stress bzw. selbstgerechter Stress durch Ängste und Zwänge)

-Wegen schwächer werdender Wirkung zwischendurch immer wieder kalt abgesetzt
-wegen starker Ängste immer wieder begonnen

Seit 2012 (Ruhestand) mehrmals versucht davon los zu kommen, Intervalle verlängert, Dosis reduziert.
Verkrampfungen, Kopfdruck, Nachts schweißgebadet, Tags schwitzen oder klebrige Haut
Einnahme seit 2017: 07/2017 4 x 5 mg - 08/2017 3 x 5 mg - 09/2017 3 x 7,5 mg - 10/2017 3 x 5 mg
11/2017 2 x 10 mg - 12/2017 keine
Einnahme seit 2018: 01/2018 7 x 5 mg - 02/2018 7 x 5 mg - 03/2018 3 x 5 mg - 04/2018 5 x 5 mg
05/2018 2 x 5 mg
Juni - Oktober 2018: ? - 11/2018 5 x 5 mg - 12/2018 1 x 5 mg
Einnahme seit 2019: 01/2019 (5.1. 5 mg, 6.1. 5 mg, 16.1. 5 mg, 18.1. 5 mg, 20.1. 5 mg) - 02/2019 (12.2. 5 mg)
03/2019 (8.3. 5 mg, 11.3. 2,5 mg, 14.3. 2,5 mg, 19.3. 3 mg) - 04/2019 (3.4 5mg, 15.4. 2,5 mg)
18.4.-25.4. Tal. 1,25 mg / 5.5. 1,25 mg / 10.5. 2,5 mg / 16.5. 2,0 mg / 18.5. 2,0 mg / 27.5. 2,0 mg /
30.5. 2,0 mg / 10.6. 1,5 mg / 14.6. 1,5 mg / 19.6. 1,5 mg / 28.6. 1,5 mg / 30.6. 1,5 mg
4.7. 2,0 mg / 7.7. 5,0 mg / 16.7. 2,5 mg
Meine fast ständigen Symptome
Starke wandernde Verkrampfungen, Muskel- und Gelenkschmerzen zwischen den Einnahmen, starker Druck im Kopf, Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Flimmern und Beben im Kopf, Unruhe, Übererregung, jede Nacht schweißgebadet, am Tag schwitzen durch kleinste Belastung, Gelenkschmerzen nur linke Körperseite, Nacken/Halsschmerzen links, Schulterschmerzen bis in die linke Hand, Kopfdruck vom Auge links bis in den Nacken. Erschöpfung, oft müde und nicht belastbar, oft Schmerzen im ganzen Körper (an Fibromyalgie gedacht), Grippesymptome fast täglich, Taubheitsgefühle, Beine oft stramm oder kraftlos, nie ausgeschlafen, extremes Gähnen, ständiger Harndrang, Verdauungsprobleme, Überempfindlichkeit gegen Kunstlicht (Kaufhaus) oder Gerüche (Parfums), Hautveränderungen, Juckreiz, Ekzeme, krampfhaftes Zusammenziehen des Kopfes und des Nackens mit Beben. Schmerzen in den Fingern, dass ich nichts tragen oder anfassen kann.
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Seit Herbst 2019 keine Benzodiazepine mehr genommen. Die Symptome werden immer schlimmer. Ständige Krämpfe am ganzen Körper. Ich kann nicht mehr.
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Chor »

Hallo Josh,
Danke für Deine Antwort.
Ich warte jetzt wieder ab, wie sich meine Symptome entwickeln. Davon mache ich es abhängig, ob oder wann oder wieviel ich nehme. Nach der einen Tablette habe ich wieder starke Atemenge bekommen. Das ist ja bekannt bei Benzodiazepinen.
Ob man etwas dagegen tun kann, weiß ich leider nicht. Vielleicht hilft nur weglassen.
Man kommt also von einer Hölle in die andere. Zumindest ist mein Kopf momentan freier, wenn auch die Benommenheit sehr stark ist.
Kommst Du mit den vielen NEM klar, die Du nimmst ? Ich habe das Gefühl, sie verstärken meine Symptome noch mehr.
Wenn ich auch unbedingt Vitamin D3 nehmen müßte, geht es nicht.
Du hast ja die meisten Symptome hinter Dir. Das ist toll. Wenn auch lange Zeit vergangen ist.
Mach’s gut. Ich wünsche Dir eine symptomfreie Zukunft.

Claude
Erste Erfahrungen mit Beruhigungsmitteln: ca. 1970 FRISIUM (obwohl sehr gutes Elternhaus Angst, Zwänge, Unruhe seit meiner Kindheit)
1980: Lexotanil (Grund: unter Solarium eingeschlafen, Kreislaufzusammenbruch, Panik), nach kurzer Zeit wegen Wirkungsverlust Tabletten entsorgt und keine mehr eingenommen
1985: Panikattacke auf beruflichen Reisen, Beginn mit Tranxilium (Dikaliumclorazepat)
-während der nächsten 30 Jahre unregelmäßige Einnahme von 10 mg oder 20 mg täglich oder nach Bedarf
(beruflicher Stress bzw. selbstgerechter Stress durch Ängste und Zwänge)

-Wegen schwächer werdender Wirkung zwischendurch immer wieder kalt abgesetzt
-wegen starker Ängste immer wieder begonnen

Seit 2012 (Ruhestand) mehrmals versucht davon los zu kommen, Intervalle verlängert, Dosis reduziert.
Verkrampfungen, Kopfdruck, Nachts schweißgebadet, Tags schwitzen oder klebrige Haut
Einnahme seit 2017: 07/2017 4 x 5 mg - 08/2017 3 x 5 mg - 09/2017 3 x 7,5 mg - 10/2017 3 x 5 mg
11/2017 2 x 10 mg - 12/2017 keine
Einnahme seit 2018: 01/2018 7 x 5 mg - 02/2018 7 x 5 mg - 03/2018 3 x 5 mg - 04/2018 5 x 5 mg
05/2018 2 x 5 mg
Juni - Oktober 2018: ? - 11/2018 5 x 5 mg - 12/2018 1 x 5 mg
Einnahme seit 2019: 01/2019 (5.1. 5 mg, 6.1. 5 mg, 16.1. 5 mg, 18.1. 5 mg, 20.1. 5 mg) - 02/2019 (12.2. 5 mg)
03/2019 (8.3. 5 mg, 11.3. 2,5 mg, 14.3. 2,5 mg, 19.3. 3 mg) - 04/2019 (3.4 5mg, 15.4. 2,5 mg)
18.4.-25.4. Tal. 1,25 mg / 5.5. 1,25 mg / 10.5. 2,5 mg / 16.5. 2,0 mg / 18.5. 2,0 mg / 27.5. 2,0 mg /
30.5. 2,0 mg / 10.6. 1,5 mg / 14.6. 1,5 mg / 19.6. 1,5 mg / 28.6. 1,5 mg / 30.6. 1,5 mg
4.7. 2,0 mg / 7.7. 5,0 mg / 16.7. 2,5 mg
Meine fast ständigen Symptome
Starke wandernde Verkrampfungen, Muskel- und Gelenkschmerzen zwischen den Einnahmen, starker Druck im Kopf, Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Flimmern und Beben im Kopf, Unruhe, Übererregung, jede Nacht schweißgebadet, am Tag schwitzen durch kleinste Belastung, Gelenkschmerzen nur linke Körperseite, Nacken/Halsschmerzen links, Schulterschmerzen bis in die linke Hand, Kopfdruck vom Auge links bis in den Nacken. Erschöpfung, oft müde und nicht belastbar, oft Schmerzen im ganzen Körper (an Fibromyalgie gedacht), Grippesymptome fast täglich, Taubheitsgefühle, Beine oft stramm oder kraftlos, nie ausgeschlafen, extremes Gähnen, ständiger Harndrang, Verdauungsprobleme, Überempfindlichkeit gegen Kunstlicht (Kaufhaus) oder Gerüche (Parfums), Hautveränderungen, Juckreiz, Ekzeme, krampfhaftes Zusammenziehen des Kopfes und des Nackens mit Beben. Schmerzen in den Fingern, dass ich nichts tragen oder anfassen kann.
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Seit Herbst 2019 keine Benzodiazepine mehr genommen. Die Symptome werden immer schlimmer. Ständige Krämpfe am ganzen Körper. Ich kann nicht mehr.
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Josh »

Hello Claude,

leider braucht unser Körper die ganzen NEM da unser Lebensmittel nicht mehr so viele Nährstoffe haben!
Alles andere ist leider völliger Unsinn was da so in den Medien behauptet wird!
Es gibt dazu die
Akademie für menschliche Medizin!
Auf YouTube viele Videos von den Vorträgen dort!
Zu allen Bereichen!
Immunsystem
Schilddrüse
Entzündungen
usw!
Kann ich jeden nur empfehlen und er wird erkennen das
der Hausarzt leider keine Ahnung hat !
Und das man Gesundheit in seine eigene Hände nehmen muss!
D3 ist lebenswichtig, jedes Tier, Pflanze usw braucht es !
Dazu empfehle ich dringend
Raimund von Helden oder Jörg Spitz. YouTube
Wenn du es dir angeschaut hast, versteht du was ich schreibe! Vorher leider nicht ohne das Wissen, schaue es dir an und dann kannst du mir eine persönliche Nachricht schicken!
Würde mich freuen!
Grüsse
Josh
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Abgesetzt ab
Januar 2017
Und hier die letzten Schritte
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2 mg am 20. Februar 2019
1 mg am 20. März 2019
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von padma »

hallo zusammen, :)

hier nochmal der wichtige Hinweis, dass NEM von Betroffenen im Langzeitbezug zumeist nicht vertragen werden und diese anhaltend Symptome triggern können. Auch D 3 ist diesbezüglich sehr problematisch.

Es gibt keinerlei Belege, dass Nahrungsmittel zu wenig Vitalstoffe enthalten würden. Will man auf Nummer sicher gehen, empfiehlt es sich biologisch angebaute Produkte zu verwenden und diese schonend zuzubereiten.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Josh
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Josh »

Hiermit verabschiede ich mich!
Es ist mir zuviel so etwas zu lesen!
Wer sich nicht einmal die Mühe macht und die von mir genannten Bücher, Videos oder Kongresse von Ärzten welche nicht von der Pharmaindustrie bezahlt werden , liest oder anschaut hat nicht die geringste Ahnung '
Seit 6 Jahren und etlichen Euros für Bücher und Kongresse ausgegeben um zu lernen !
Aber es muss ja jeder selbst wissen!
Nur Schade das eben erst so etwas verbreitet wird ohne jemals ein Buch oder ähnliches gelesen gesehen zu haben!
Übrigens die Welt größte Datenbank
Pubmed.org ist auch sehr hilfreich um zu lernen und dann zu schreiben!
https://youtu.be/W_kSlur2Xvc
Unmengen von Informationen von Uwe Gröber Volker Schmiedel
Jörg Spitz Raimund von Helden zum Thema Vitamine Mineralstoffe Omega3 usw

Lesen lesen lesen und dann denken denken

Wie gesagt alles kein MUSS, jeder kann frei entscheiden ob er krank oder gesund sein will!
Gesundheit ist keine bringe Pflicht!!!!
Natürlich Fragen sie zuerst ihren Arzt oder Apotheker!
Immer wichtig !!!
Niemals selbst lesen und denken 🤔
Schönen Abend
Josh
Dezember 2014 Operation Leistenbruch!
Bis dahin 3 x Woche Sport über 30 Jahre!
Schwimmen 40 Bahnen a 25 m Graulen ohne Probleme und anschließend ganz normal weiter gelebt, Einkaufen oder Freunde getroffen!

Nach OP Depression, Ängste, Panikattacken , idiotische gedanken!
keiner geholfen nur antidepresiva im oktober
2015 angefangen ( escitalopram 1 -20 tropfen)
früher immer mal down , job verlust , stress , umzug und
soweiter ! mit johannneskraut und homöopathie behandelt! hat im allgemeinen 20 jahre geklappt!
dann Op und ab da kein Menschen mehr wie früher!
nehme
MG
OPC ca 200 reines
Vitamin C 1000 mg
Omega3 2g
D3 mit K2
Multivitaminpräparat mit Mineralstoffen
B Komplex
Selen
Astaxanthin

Da OP Unmengen an B12 und anderen B Vitaminen verbraucht
außerdem Magnesium und Glutamin

Angefangen Oktober 2015 ( 1-20 Tropfen)
Abgesetzt ab
Januar 2017
Und hier die letzten Schritte
2,3 mg am 11 .Februar 2019
2 mg am 20. Februar 2019
1 mg am 20. März 2019
0.5 mg am 30.April 2019
0,25 mg 3.Juni 2019
0 28. Juni 2019
seit dem immer wieder mit Absetzsynthome
Sehprobleme bei Stress oder Anstrengung
Muskeln zucken nur noch ganz leicht
Erschöpftung
Denken ist Stress
Antriebslosigkeit ab und an
Tinnitus
Früh geht gar nix
Hände schälen sich bei Stress
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Straycat »

Hallo Josh,

du bist schon einige Zeit hier im Forum angemeldet und hast vielleicht auch schon davon gelesen, dass viele Menschen im Entzug NEM nicht so vertragen, wie sonst. Das ist ja nichts Neues und kann in sehr vielen Threads nachgelesen werden. Und genau darauf hat padma zurecht hingewiesen.

Es ist toll, dass du so viel über NEM gelesen hast und dich auf dem Gebiet weitergebildet hast. Aber dennoch ist es wichtig, nicht irgendwelche NEM pauschal allen zu empfehlen, wenn sie diese eventuell eben nicht gut vertragen. Dann ist damit ja nichts gewonnen.

Hier anderen mangelnden Willen zu unterstellen, sich Informationen anzueignen, finde ich ehrlich gesagt anmaßend. Es steht dir absolut frei eine andere Meinung zu haben, aber dennoch wird hier im Forum auch weiterhin darauf hingewiesen, dass viele Betroffene NEM im Entzug nicht so ohne weiteres vertragen und diese deshalb zunächst besser in kleinsten Dosen austesten sollten.

Und NEIN, es kann nicht jeder frei entscheiden, ob er krank oder gesund ist. Das wäre schön, wenn es so wäre. Ich denke nicht, dass sich irgendeiner hier das aussuchen würde, was er oder sie durchmachen muss.

Bitte denke daran, dass wir hier einen respektvollen Umgangston pflegen, wie es auch in den Regeln steht.

Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Josh »

Hallo Cat,

ich sage nur eins dazu !
Blutwerte testen lassen und rede ich nicht vom großen Blutbild!
Wenn die
Aminosäuren
B Vitamine
Mineralstoffe
Omega3 Index
Schwermetalle
Ferritin
Jod
D3
Cholesterin

Usw im Super Bereich sind !
Dann werde ich mich offiziell entschuldigen das ich mir angemaßt habe NEM überhaupt zu erwähnen!
Jedoch solange dieser Beweis nicht angetreten wurde und die oben genannten Werten nicht kontrolliert wurden, bleibe ich bei meiner Aussage!
Wozu hat der Körper die ganzen Stoffe?
Das krank oder gesund bezog sich auf die Mangelzustände im Körper, wenn eben Stoffe fehlen und das kann man sich aussuchen ob ich es testen lasse oder nicht!
Dann kann ich zumindest eine Baustelle schließen!
Ich habe die Blutwerte gemacht und festgestellt das viele Werte nicht optimal waren und aufgefüllt!
Somit habe ich zumindest nur noch die Baustelle das mein Gehirn sich von den Antidepressiva umbauen muss auch wenn es jetzt schon 22 Monate dauert aber dadurch weiß ich eben das es nichts anderes ist ( Nebenwirkungen) als der Umbauprozess und das hilft schon eine Menge im mentalen Bereich!
Aber eben wie gesagt
ALLES KEIN MUSS SONDERN NUR EIN TIPP

https://youtu.be/aSBspJ56lTE


Grüsse
Josh
Dezember 2014 Operation Leistenbruch!
Bis dahin 3 x Woche Sport über 30 Jahre!
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Nach OP Depression, Ängste, Panikattacken , idiotische gedanken!
keiner geholfen nur antidepresiva im oktober
2015 angefangen ( escitalopram 1 -20 tropfen)
früher immer mal down , job verlust , stress , umzug und
soweiter ! mit johannneskraut und homöopathie behandelt! hat im allgemeinen 20 jahre geklappt!
dann Op und ab da kein Menschen mehr wie früher!
nehme
MG
OPC ca 200 reines
Vitamin C 1000 mg
Omega3 2g
D3 mit K2
Multivitaminpräparat mit Mineralstoffen
B Komplex
Selen
Astaxanthin

Da OP Unmengen an B12 und anderen B Vitaminen verbraucht
außerdem Magnesium und Glutamin

Angefangen Oktober 2015 ( 1-20 Tropfen)
Abgesetzt ab
Januar 2017
Und hier die letzten Schritte
2,3 mg am 11 .Februar 2019
2 mg am 20. Februar 2019
1 mg am 20. März 2019
0.5 mg am 30.April 2019
0,25 mg 3.Juni 2019
0 28. Juni 2019
seit dem immer wieder mit Absetzsynthome
Sehprobleme bei Stress oder Anstrengung
Muskeln zucken nur noch ganz leicht
Erschöpftung
Denken ist Stress
Antriebslosigkeit ab und an
Tinnitus
Früh geht gar nix
Hände schälen sich bei Stress
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von Dietrich »

Hi!
Also ich hab einen ganzen Katalog Blutbilder machen lassen nach meinem ersten Crash. Da war so ziemlich alles dabei, auch Hormone z. B. Haarprobe hab ich auch entnehmen lassen für Schwermetalle und Spurenelemente etc. Zuletzt noch bei einem Arzt für Mitochondrienmedizin....
Pffff alles für die Katz und teuer. Wenn überhaupt gab's hie und da mal minimalste Abweichungen. Letzterer wollte mir dann schweineteure Supplemente aus dem eigenem Hause verkaufen $$$$!!!!
Ich hab von vielen Geschädigten ähnliches gehört. Das is einfach ein unsichtbarer Feind gegen den man da kämpft. Ich denke immer noch dass eigentlich alles normal funktioniert... Nur die Informationübertragung an den Synapsen is im Eimer. Also da wo von elektrisch auf chemisch (Neurotransmitter) umgeschaltet wird. Downstream sind dann eben auch andere Systeme betroffen da die Schaltzentrale halt spinnt.
Also ich denke wenn nicht wirklich irgendwo ein Mangel nachgewiesen wird is der ganze NEM Quatsch Humbuk.
Dann lieber gleich Ibogain.
Grüße dirk
09/2018 Psychiatrie
DIAGNOSE 1: Somatoforme Funktionsstörung
Quetiapin 100 mg
10/2018 zuhause Versuch Prozac 20 mg
2 Wochen
Beginn zusätzlicher Symptome PSSD
11/2018 Experimente mit NEM auch Joha, nochmal
kurz Quetiapin, dann medifrei

05/2019 Privatklinik für Somatoforme
Funktionsstörung
DIAGNOSE 2: Somatizierung mit Wahnanteilen und
Depression
2.5 mg Abilify 5 Monate wegen
Angst- und Panikattacken , heute weiß
ich; dies war immer noch Prozacentzug

10/2019 Absetzen von Abilify mit totalen Crash
Pssd, DP/DR, Anhedonie, Aphaty,
Herzprobleme, Schlaflosigkeit, Durchfall

12/2019- 03/2020
Uniklinik Mainz/Psychiatrie wegen
Suizidgedanken
Versuche mit Moclo 600 mg,
Lithium 1125 mg, Ketamin 8 Injektionen

DIAGNOSE 3: Schwere Depressionen mit
psychotischen Anteilen

Spätestens jetzt war klar, dass längst nicht mehr meine Grunderkrankung das Problem war; sondern die Medis

seit 04/2020 PP-frei
06/2020 Versuch mit B3 doof gelaufen
07/2020 Verzicht auf weitere NEM-Versuche. Heilung kommt hoffentlich auf natürlichem Weg. Zwischendurch immer mal wieder Fenster und Hoffnung. Seit 11/2020 pensioniert :(

12/2020 nachdem ich 4 Wochen nochmal geraucht hab kompletter Setback mit Symptomverschlimmerung
= absolute Hölle

04/2021 langsame Erholung vom Crash
ReneB
Beiträge: 13
Registriert: 03.12.2020 11:42
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von ReneB »

padma hat geschrieben: 12.05.2021 18:38 hallo zusammen, :)

hier nochmal der wichtige Hinweis, dass NEM von Betroffenen im Langzeitbezug zumeist nicht vertragen werden und diese anhaltend Symptome triggern können. Auch D 3 ist diesbezüglich sehr problematisch.

Es gibt keinerlei Belege, dass Nahrungsmittel zu wenig Vitalstoffe enthalten würden. Will man auf Nummer sicher gehen, empfiehlt es sich biologisch angebaute Produkte zu verwenden und diese schonend zuzubereiten.

liebe Grüsse,
padma

Hallo,
das bestätigt die schlechten Erfahrungen meiner Mutter mit NEM (selbst in geringsten Mengen),
manche vertragen sie und profitieren davon,andere wiederum reagieren übel darauf(selbst bei Stoffen die fehlen,das war bei meiner Mutter so).
Zu welcher Kategorie man gehört weiß man erst hinterher.......
:group:
Meine Mutter hat ein sogenanntes Langzeitsyndrom von ADs,ich informiere mich in diversen Foren usw
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