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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
elmario27
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von elmario27 »

Hallo Jamie,

ok danke, das mach ich

VG
Signatur meiner Mutter:

01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht mehr ins Detail gehen)
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton

12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

01/18 10 Tage Klinik (zusätzl. mirta,5Tage dann abgesetzt)
Tavor 12Tage á 2 mg = danach Kaltentzug/ dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser
Valproat 300mg, Quetiapin 500mg

02/18 10 o. 12 Tage Klinik Valproat abgesetzt, nur noch Quetiapin

04/18 Quetiapin weiter reduziert
neue Medikation: 15mg Abilify, 300mg Quetiapin

Bis 12/18 Quetiapin mit Wasserlösmethode auf 212,5mg

01/19 15mg Abiliy /150mg Quetiapin

Bis 04/19 Quetiapin abgesetzt (ging)

Nun zu Abilify
05/ - 10/19 15 -> 10 -> 5 -> 2,5 -> 2 - Mai - Oktober

Seit Oktober bis jetzt 28.11
1,5 -> 1 -> 0,5 -> 0 zu schnell!!!! Déja vu dass ich nicht erleben wollte.

2020
04.-08.01 aripiprazol 0,5 mg (zu wenig)
09.01 hoch auf 1mg
10.01 auf 2,0 mg
11.01 2,0 mg
12.01 4,0 mg (4 tage tavor 1mg - 1,5mg)
13.01 2,0 mg... wieder stabil... (Dankbar, trotz das Problem noch nicht ganz gelöst ist.
Danke Ute, danke padma für die Unterstützung)



3 Erfahrungsberichte zu CBD:
(Vermutlich doch eher eine Ergänzung nach dem schleichenden Absetzen.)
https://www.youtube.com/watch?v=YHrGy8AtPa4
https://www.youtube.com/watch?v=H8lKnCiTwV4
https://www.youtube.com/watch?v=Mr-Dp23ZDoY


„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.
Arianrhod
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod »

Filzblume hat geschrieben: 20.01.2018 19:44
Interessant finde ich allerdings, dass sich alle fachfremden Ärzte im Gegensatz zu den verschreibenden Ärzten mit den Medikamenten und deren bösen Wirkungen auskennen. Ist mir nicht nur beim Kardiologen passiert. Oder sehen diese Ärzte das einfach nur realistisch?

Arian - weiter so. Alles Gute für Dich!

LG

Filzblume
Mein Eindruck ist, dass Psychiater mehr Nebenwirkungen und Spätschädigungen tolerieren als andere Ärzte - ja. Peter Lehmann war es, der sagte, die Nebenwirkungen, die in Kauf genommen werden, sind im Schweregrad höchstens noch mit der Anwendung einer Chemotherapie bei Krebs zu vergleichen.

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Agnessa
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Agnessa »

Hallo Arian

ich setze zur zeit auch das quetiapin ab..nehme momentan 25mg leponex und 100mg quetiapin gegen meine paranoide schizophrenie. ich habe ja das problem,dass ich trotz nur jeden zweiten tag essen..90 kg wiege..als ich noch jeden tag 1500kcal + gegessen habe,nahm ich bis auf 105 kg zu und die zunahme hätte sich immer weiter fortgesetzt,wenn ich nicht diät halten würde und eben nur jeden zweiten tag essen. ich las bereits,dass dein grundumsatz mal 700 kcal betrug..so ist es auch bei mir..ich habe jetzt einen termin beim endokrinologen..was genau schaut der sich da wegen dem übergewicht an? Hast du erfahrungen mit der endokrinologie bezüglich des erniedrigten grundumsatzes?

Liebe Grüße
Agnessa
Leponex 25 mg
gegen paranoide schizophrenie
Arianrhod
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod »

Hallo Agnessa,

nein, ich war nicht. Mich interessiert sehr, was er dir sagt , könntest du das posten?
Von den Psychiatern bekam ich keine Hilfe, sie unterstellten mir, ich würde "zu viel fr......."

liebe Grüße Arian
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seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Agnessa »

Hallo

Gerne berichte ich was der endokrinologe rausgefunden hat. Ich hatte aber deinen berichten zufolge gedacht du hättest dich auch einer endokrinologischen behandlung unterzogen. Es ist bei mir so,dass ich als ich mit den neuroleptika angefangen hatte, aufgrund von heisshungerattacken und zu viel essen stark zugenommen hatte. Anfang 2017 war es plötzlich aber so,dass ich schon mit 1500kcal täglich extrem zunahm. Das ist das was ich mir nicht erklären kann..wieso plötzlich mit 1500kcal..obwohl es das gleiche medikament war und die gleiche dosis. Mittlerweile nehme ich nur noch eine sehr geringe dosis ein..und betreibe intervallfasten..ich esse nur jeden zweiten tag und wiege dennoch 90 kg. Irgendeine eine idee dazu?

Liebe grüsse

Agnessa
Leponex 25 mg
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Agnessa
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Re: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Agnessa »

Hallo ihr lieben,

habe den termin beim endokrinologen hinter mich gebracht und warte nun auf die ergebnisse. Es waren sogar zwei termine...einmal eine blutabnahme um zu schauen ob sich die hormone im ungleichgewicht befinden und eine woche später ein dexamethason-hemmtest mit dem das cortisol bestimmt wird..all das weil ich trotz ernährungsumstellung nur 10 kg abnehmen konnte und das sehr schleppend..ich wiege 90kg esse nicht zuviel und bin dennoch übergewichtig. Vor der einnahme der neuroleptika vor 6 jahren war ich immer sehr schlank..habe aber durch heisshungerattacken und antriebsstörungen bis auf 100kg zugenommen..als ich für zwei jahre mit den medis pausierte nahm ich bis auf 80kg ab...mehr ging nicht trotz der richtigen ernährung...und als ich wegen einer psychose wieder medikamente einnahm war ich schnell wieder bei 100kg obwohl ich mich diesmal richtig ernährte um nicht zuzunehmen..

Ich hätte eine frage...bei diesem diesem dexamethason-hemmtest..ist es so,dass man um 23 uhr zwei tabletten schlucken muss,die das cortisol unterdrücken (zuviel cortisol könnte auch das cushing-syndrom sein..eine krankheit die mit gewichtszunahme in verbindung steht) ..ist er dann immer noch zu hoch ist das ein hinweis auf krankheiten..23 uhr zwei tabletten und um 8 uhr morgens wird einem blut abgenommen...nun habe ich die tabletten aber erst um 23.20 eingenommen..20 minuten zu spät..und die blutabnahme erfolgte am nächsten morgen um 7 uhr statt um 8 ..weil ich schon früher da war....somit hat sich die wirkungsdauer der tabletten um 1 stunde und 20 minuten verkürtzt...verfälscht das die laborwerte? ...im krankenhaus..abteilung endokrinologie sagten mir die schwestern das wäre nicht so schlimm..ich rief dann aber nochmal an und bat darum den arzt zu fragen..ob und wann sie das tun weiss ich nicht..ausserdem sagten mir die schwestern ich könne die neuroleptika am vorabend der blutabnahme einnehmen..obwohl ich nüchtern erscheinen sollte...hat jemand hierzu eine idee? ...ich leide unter anderem an dem übergewicht..wenn die neuroleptika schuld sind und meinen stoffwechsel dauerhaft geschädigt haben,wäre das echt bitter.

Danke im vorraus und lg
Agnessa
Leponex 25 mg
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Muryell
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Muryell »

Liebe Arian,

gerade eben habe ich Deinen Bericht gelesen und er hat mich sehr berührt. Es kommen mir immer die Tränen, wenn ich so viel Leid sehe. Ich persönlich habe noch nicht verarbeitet, was mir angetan wurde.

Ich freue mich sehr, dass Du geschafft hast, das Seroquel abzusetzen. Man hat mir einmal 100 mg Quetiapin in der Klinik gegeben, und das Ergebnis war, dass ich ohnmächtig wurde und auf den Boden geprallt bin. Nachher sagte die Schwester, dass mein Blutdruck so niedrig war, dass sie mir gar nichts mehr gegen die vom Paroxetin verursachte Akathisie geben wollten.

Wie geht es Dir zur Zeit? Was macht das Herz? Ich hoffe, dass es Dir gut geht.

Alles Gute

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]
Arianrhod
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod »

Hallo Muryell,

mir geht es so weit gut .
Das Sero vermiss ich übrigens gar nicht - keinen Tag. Ich weiss wirklich nicht, warum ich es genommen habe - ich hatte nur Nebenwirkungen , keinen einzigen positiven Effekt. Aber ich kam davon eben auch nicht mehr los, das war das Problem.

liebe Grüße Arianrhod
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Jamie
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Jamie »

Liebe arian :)

Was ist eigentlich aus deiner Lungensache geworden?
Hab da öfters an dich gedacht.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod »

Hallo Jamie,

mittlerweile ist die Küche getrocknet, neu tapeziert und gestrichen. Ich inhaliere aber immer noch mit Symbiocort, das ist Budesonid mit Formoterolhemifumarat. Allerdings glaube ich, ich werde beim nächsten Lungenarzttermin den Arzt darauf ansprechen müssen, dass ich ständig Wadenkrämpfe und Kopfschmerzen davon habe. :(
ich war in der Zwischenzeit in Berlin und Madrid, das sind ja auch nicht gerade Städte mit Superluft , aber da hatte ich keine Beschwerden. Daher denke ich schon, dass es an der Wohnung liegt. Bin dabei, so halbwegs was anderes zu suchen.....

liebe Grüße Arianrhod
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

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Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

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Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

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Lucifer
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Lucifer »

Hallo Arian :)

Habe jetzt auch deine Geschichte gelesen und finde es toll was du geschafft hast. Mich würde mal interessieren, ob sich deine Ängstlichkeit gelegt hat. (den schlüssel zu verlieren, vor hunden etc.)

Liebe Grüße
Lucifer
[spoil]
26.04.2018 - 04.06.2018 Psychiatrie
04/2018 Olanzapin, Haldol, Valium
05/2018 Olanzapin, Haldol, Valium, Xeplion 150 mg
06/2018 Xeplion 100 mg

04.06.2018 - 01.09.2018 zu Hause
04.06.2018 - 20.08.2018 Keine Medikamente
21.08. 2018 - 01.09.2018 Anxiolit 15 mg (wegen extremen Schlafstörungen)

02.09.2018 - 10.09.2018 Psychiatrie
02.09.2018 Anxiolit 15mg
03.09.2018 Anxiolit 0mg (ohne Entzugssymptome)
02.09.2018 - 07.09.2018 Imovane (wegen extremen Schlafstörungen)

07.09.2018 - heute (und in Zukunft) keine Medikamente
[/spoil]
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod »

Lucifer hat geschrieben: 25.09.2018 18:41 Hallo Arian :)

Habe jetzt auch deine Geschichte gelesen und finde es toll was du geschafft hast. Mich würde mal interessieren, ob sich deine Ängstlichkeit gelegt hat. (den schlüssel zu verlieren, vor hunden etc.)

Liebe Grüße
Lucifer
Hallo Lucifer *danke * :)

Zur Ängstlichkeit: Es ist viel besser. Eigentlich ist es weg - auch die Zwänge.

Nur : Ich habe jetzt immer "Angst vor der Ängstlichkeit". Ich stehe beispielsweise vor der Haustür, will meinen Schlüssel aus der Handtasche kramen und denke: "Was würde passieren, wenn ich wieder solche Angst bekomme, dass er nicht da ist." Und dann bekomme ich wirklich Angst.
Das ist noch ziemlich dumm.

Meine Psychotherapeutin hat die "Angst um die Hausschlüssel" auch eher so interpretiert, dass ich fürchterliche Angst hatte , nie wieder nach Hause zu kommen bzw mich richtig zu verIRREN .

lHeute atme ich durch und denke: Ich bin zuhause. Eigentlich weiß ich ja, wo mein Schlüssel ist. Und falls er doch mal verschwunden ist - Tausende Leute in Deutschland müssen einen Schlüsseldienst anrufen. Davon geht die Welt nicht unter.....es geht nur an die Geldbörse...

liebe Grüße Arian
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Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

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Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Lucifer »

Hallo Arian

Das freut mich sehr zu lesen. Demnach ist die Vermutung auf eine Schädigung durch Neuroleptika hinfällig. Das beruhigt mich ein wenig.

Die "Angst vor der Ängstlichkeit" ist nachvollziehbar. Wenn man so lange damit leben musste, dann ruft man das ständig wieder unterbewusst ab, um zu sehen, ob es weiterhin auftaucht. Das ist notwendig um dich umzugewöhnen und völlig "normal". Irgendwann wird auch diese Angst verschwinden.

Die Frage warum diese Angst da ist, ist eigentlich leicht zu beantwortet. Vermutlich verbindest du mit deinem Zuhause eine gewisse Sicherheit und Geborgenheit und Schutz. Der Schlüssel ist hierbei der Zugang zu deinem Schutz und das Fehlen dieses Zugangs lässt dich hilflos fühlen. So würde ich es mir erklären.

Darf ich fragen wie dein Allgemeinbefinden ist? Hast du immer noch diese Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen? Wie lange ist es jetzt her seitdem du keine Medikamente mehr nimmst?

Liebe Grüße :hug:
Lucifer
[spoil]
26.04.2018 - 04.06.2018 Psychiatrie
04/2018 Olanzapin, Haldol, Valium
05/2018 Olanzapin, Haldol, Valium, Xeplion 150 mg
06/2018 Xeplion 100 mg

04.06.2018 - 01.09.2018 zu Hause
04.06.2018 - 20.08.2018 Keine Medikamente
21.08. 2018 - 01.09.2018 Anxiolit 15 mg (wegen extremen Schlafstörungen)

02.09.2018 - 10.09.2018 Psychiatrie
02.09.2018 Anxiolit 15mg
03.09.2018 Anxiolit 0mg (ohne Entzugssymptome)
02.09.2018 - 07.09.2018 Imovane (wegen extremen Schlafstörungen)

07.09.2018 - heute (und in Zukunft) keine Medikamente
[/spoil]
Arianrhod
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod »

Hallo Lucifer ,

wenn du auf Text zeigen clickst, ploppt meine Geschichte auf . Seit 2014 nehme ich keine Psychopharmaka mehr, aber psychoaktive Substanzen wie Pregabalin und Trimipramin gegen neuropathische Schmerzen und Opioide habe ich 2 Jahre länger genommen - allerdings viel geringer dosiert als in der Psychiatrie, Trimipramin 12, 5 mg beispielsweise oder Pregabalin 25 mg .
Und Nebenwirkungen und Spätschädigungen werden von Schmerztherapeuten /Neurologen viel ernster genommen - sie wollen mir schließlich nicht schaden.
Die Nervenschmerzen sind noch da, ich hatte allerdings von 2005 - 2012 vier Bandscheiben- OPs, und da lief imho nicht alles so wie es sollte, ein großer Teil der chronischen Schmerzen kommt daher.
Die Polyneuropathie wird wohl nicht mehr weggehen, es ist jedoch eine der langsam fortschreitenden Sorte, und die Neurologen hoffen, dass es noch sehr lange dauern wird, bis es zu echten Ausfällen kommt .

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Bittchen
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Bittchen »

Liebe Arian,

mir fällt es heute schwer zu schreiben,wenn ich nicht näher auf deinen Bericht eingehe, ist das nicht nichtachtend,glaube mir das bitte.
Bei mir wurde auch Polyneuropathie diagnostiziert.
Das macht mir große Angst,mir geht es sowieso schon wieder sehr schlecht,jetzt das auch noch.
Ich habe einen hohen B6 Spiegel,was sich da ja auch so auswirken kann.
Kribbeln und Taubheitsgefühl in Füßen ,Waden und Händen.
Auch ein heißes Gefühl in den Beinen ist der Fall.

Ich habe auch sehr oft Sodbrennen,ein zu niedriger Vitamin B12 Spiegel kann ja auch solche Symptome machen.
Wenn der Magen das nicht richtig verarbeitet,so mein Laienwissen.
Im Blut ist das aber Ok.
Meine Frage wäre,hast du damit Erfahrung ?
Ich bin jetzt nach dem zu schnellem Ausschleichen von Es-Citalopram 20 mg,seit 16 Monaten auf null und hoffe,meine Beschwerden hängen damit zusammen.
Von meiner Neurologin wird ja ein Zusammenhang mit PP und Polyneuropathie nicht gesehen.
Mein Neurochirurg ist da aber anderer Meinung.
Ich würde mich sehr freuen deine Meinung dazu zu lesen.

Unabhängig davon,wünsche ich dir alles erdenklich Gute ,du hast so viel mit gemacht und das tut mir unendlich leid,macht mir aber auch gleichzeitig Angst.

Ganz liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod »

Liebe Bittchen,

ich war in der neurologischen Klinik Neustadt und wurde gedreht, gewendet und rückenmarkpunktiert ( bäh!), um herauszufinden, warum ich eine Polyneuropathie habe. Antwort der Ärzte: Sie wissen es echt nicht. Mein Vitaminstatus ist in Ordnung, ich habe weder Diabetes noch Alkoholmissbrauch in der Vorgeschichte , das einzige, was ist, ist eben die Neiroleptika- Einnahme.

Es gibt einen Zusammenhang, der nennt sich dann "toxische Polyneuropathie". Das können Gifte oder auch Medikamente sein.
http://berufskrank.de/Berufskrankheiten ... eb2010.pdf
hier eine Liste.
Auch wenn ein Medi nicht genannt ist, weiß man, dass wenn es aus der gleichen Stoffgruppe kommt, das auch machen kann.

Ich wurde in der Neurologie mit einer Vitamin B12 - Depotspritze behandelt, du hast recht, viele Leute nehmen das Vitamin nicht gut auf.

Peter Lehmann schreibt irgendwo in "Psychopharmaka absetzen", dass es viele Fälle gibt, bei denen die Polyneuropathie wieder verschwindet - das wünsche ich dir auch. :)

liebe Grüße Arian
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Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Bittchen »

Liebe Arian,

vielen Dank für deine Antwort und der Liste von toxischen Stoffen und Medikamenten.
Ich habe ja über ein Jahr Atorvastin 20 mg genommen,ein Medikament um das Cholesterin zu senken.
Diese Medikamente stehen ja auf der Liste und sind auch bekannt dafür Polyneuropathie auszulösen.
Zu meinem Hausarzt habe ich nicht viel Vertrauen,er hat mich nicht gewarnt und ich den Giftzettel nicht gelesen.
Er wusste aber über die Vermutung von meinem Endokrinologe über Polyneuropathie und hat mich das Zeug weiter schlucken lassen.
Dabei ist mein Cholesterinspiegel nur leicht erhöht und das schon seit meiner Jugend.
Ich ernähre mich recht gesund ,mein Übergewicht ist auch nicht ganz so schlimm,mit 68 Jahren sind 82 Kilo bei einer Grüße von 167cm auch nicht
soooo bedenklich.

Ich rauche nicht mehr,trinke keinen Alkohol.
Sport ist jetzt nicht so mein Ding ,aber moderate Bewegung schon,außerdem steig ich,bedingt durch unser Haus,viele Treppen.
Ich habe es schon oft im Scherz einen Turm genannt.
Auf meinen Belicon Trampolin mache ich auch sonst meine Übungen,das ist für die Gelenke gut,aber es soll auch antidepressiv wirken.
Das Trampolin ist durch das Feuer auch ausgelagert.
Es passt ja immer alles gut zusammen. Lol.

Außerdem war ich noch nie dünn und habe in den letzten 30 Jahren vielleicht 7-8 Kg zugenommen.
Jetzt habe ich die Statine 3 Wochen abgesetzt und merke noch keine große Erleichterung.
Naja,Geduld ist nicht gerade meine Stärke.
Montag habe ich wieder einen Termin bei meiner Neurologin,wir werden sehen.
Gestern habe ich mir noch Milgamma Protekt gekauft,das werde ich hoffentlich vertragen.
Das wird Diabetikern gegen das Kribbeln empfohlen.

Wenn es dir Recht ist,werde ich meine Erfahrungen,die Polyneuropathie betreffend, mit dir teilen .
Vielleicht ergibt sich ja was,was du noch nicht weißt.
Auch ich wünsche dir ,dass es bei dir bald wieder besser wird.

Alles Liebe für dich und herzliche Grüße
Brigitte
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Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Bittchen »

Ach ja,Neuroleptika habe ich ja auch mal gut ein Jahr bekommen,als Spritze"Imap"hieß das Zeug.
Das sieht man heute als Kunstfehler an,ändern tut es aber nichts.
Das Kind ist im Brunnen.
Bei mir haben am Anfang auch gegen die Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren, oft Allgemeinmediziner rumgedoktert.
Da war ich Anfang 40,Zeit für mich habe ich mir eher selten genommen.
Vielleicht hätte eine Auszeit mit viel Ruhe ,schon gelangt um mich besser zu fühlen.
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1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod »

Liebe Bittchen,
Bittchen hat geschrieben: 29.09.2018 14:56 Wenn es dir Recht ist,werde ich meine Erfahrungen,die Polyneuropathie betreffend, mit dir teilen .
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liebe Grüße Arian
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Re: Arianrhod: Mein Erfahrungsbericht: Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Lucifer »

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