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Corinna West - Es fühlt sich gut an ohne Psychopharmaka

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
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Murmeline
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Corinna West - Es fühlt sich gut an ohne Psychopharmaka

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 24.02.16, 15:01

Originaltitel: It feels so great to be off psych meds
Ich war wirklich für lange Zeit sehr krank und jetzt bin ich es nicht mehr. Für die Statistik: 12 psychiatrische Diagnosen, 5 Krankenhausaufenthalte, 6 Selbstmordversuche und 7 Elektroshocktherapien. Ich kam in einem sehr schlechten Zustand aus dem Krankenhaus und meine Ärzte halfen mir, meine Medikamente zu reduzieren. Mir war es so über morgens etwas für den Antrieb zu nehmen, damit ich wach bleibe und abends etwas, damit ich schlafen kann. Ich bin zu jedem Arzt gegangen und habe einen nach dem anderen gefragt: "Glauben Sie wirklich, dass ich bei dieser Medikation bleiben muss?" Einige Medikamente waren sehr schwer abzusetzen, bei anderen ging es leichter. Ich habe sie langsam abgesetzt, mit meinen Ärzten zusammengearbeitet und sehr viel Hilfe aus Netzwerken bekommen, ich habe immer nur eine Änderungen gemacht auf einmal und nur, wenn mein Leben stabil war.

Ich lebe endlich ohne Medikamente und mein Geist liebt es. Ich wünschte ich hätte mehr an mich geglaubt und das schon vor Jahren gemacht.
http://corinnawest.com/it-feels-so-grea ... sych-meds/

Hat jemand Lust und Zeit, den Erfahrungsbericht zu übersetzen?


Corinna setzt Psychopharmaka heute geziehlt und kurzfristig ein, wenn sie glaubt, dass es sie für den Moment weiterbringt.
http://www.madinamerica.com/2015/09/yes ... sych-meds/


Weitere Artikel:

We are not anti-medication critics – we are pro-informed choice

Corinna: I am not against medication. I think it has some use use when the emotional pain is so great that we need a little distance. But most of us are against medicating for life, medicating everyone the same, and medications first. I’m pro “selective and judicious medication use.”

If we say “Meds don’t work at all,” that’s a direct contradiction to all the people out there that love their meds. Then they instantly turn off our message. I know that many of those people have confused efficacy for withdrawal symptoms, but to message to the most people, we can’t be scaring people off. Also it’s not effective to deny their personal experience. Remember, that’s exactly what was done to us, and if our story matters, so does theirs even if it’s based on a lie they haven’t learned yet.
http://wellnesswordworks.com/anti-medication-critics/


Belief Systems, Nuance, and Productive Advocacy Ideas
auf Mad in America, Featured Blogs, February 11, 2016

For those with lived experience, do people believe your recovery story? What restrictions do people put on you when you tell your story? What one-liners have you found to defuse people's concerns so that they can hear you? How do you stay in the advocacy game instead of getting frustrated at being the only one who knows the data? This is my story of disclaimers, advocacy friends, respect for religious beliefs, and sustainable advocacy efforts. http://www.madinamerica.com/2016/02/rec ... sclaimers/
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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