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Erfahrungsbericht von Lukas (Olanzapin und Abilify erfolgreich abgesetzt)

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Re: Erfahrungsbericht von Lukas (Olanzapin und Abilify erfolgreich abgesetzt)

Beitrag von Offene Reise » Montag, 29.01.18, 8:45

Hallo Sonnenscheindauer,

vielen Dank für die lieben Worte! Ich wünsche dir vom Herzen alles Gute!

Liebe Grüße

Lukas
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Drei Jahre nach dem Absetzen (Update) NEU!

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Beitrag von Offene Reise » Sonntag, 22.07.18, 12:59

Hallo ihr Lieben,

es ist wieder ein Jahr rum seit meinem letzten Update. Und es ist wieder einiges passiert, so dass es einiges zu erzählen gibt...

Bei Fragen einfach fragen! Freue mich aber auch einfach so über Feedback, vorallem, wenn ihr euch in meinen Erlebnissen wiederfindet!

LG

Lukas



Update - drei Jahre nach dem Absetzen: Entwicklungen, über die ich mich freue


Ein Krisenjahr geht zu Ende

Mittlerweile schaffe ich es ganz gut, meinen Schmerz nicht mehr auszublenden, sondern mich zu meiner Frau zu kuscheln, mich auf mein Herz zu fokussieren und den Tränen freien Lauf zu lassen. Der Schmerz löst sich dabei etwas auf und der Tag kann ungestört weitergehen.

Das ist mir im letzten Jahr so gar nicht gelungen, so dass es zu einem waschechten Ätz-Jahr wurde. Beim letzten Update hatte ich den Eindruck, die düstere Phase von damals hinter mich gebracht zu haben, vielleicht erinnert ihr euch ja. Das hat so aber nicht ganz hingehauen - kam raus, es war wohl eher die Ruhe vor dem Sturm.

Und der ging so: die meiste Zeit habe ich mich innerlich abgekapselt und konnte dadurch meiner Partnerin emotional oft nicht zur Seite stehen, wenn sie es brauchte. Aus meiner persönlichen Krise wurde eine Ehekrise, in der wir uns teilweise fremd wurden. Ein nur schwer zu verdauender Bruch mit dem, was uns die ersten Jahre als Paar ausgemacht hat: aus dem „wir sind ein Team“ wurde ein verworrenes Gegeneinander. Ich kam mir manchmal vor wie ein hoffnungsloser Fall, der nicht weiß wie ihm gespielt wird. Was ist mit mir los? Warum stoße ich die Menschen um mich herum derart von mir?

Dass ich mich über lange Zeiten zu einem zynischen Arschloch gewandelt hatte, wurde mir auf halber Strecke bewusst. Auch, dass meine Launen und Stimmungsschwankungen meiner Partnerin arg zusetzen.

„Du bist nur noch ein Schatten deiner Selbst.“, meinte sie einmal, und wollte damit ihrer Verzweiflung Ausdruck verleihen. Ich fühlte mich oft innerlich zerrissen und empfand mich als Schwachmaat, wollte ich doch unbedingt ein guter Lebenspartner sein.

Aber wie mit dem Anti-Sein aufhören?

Als Vater kam ich nach wie vor recht gut klar; nur, wie kann ich wieder der werden, in den sich meine Frau vor fünf Jahren verliebt hatte? Wir befanden uns in einem Teufelskreislauf, an dessen Ende wir immer wieder über eine Beziehungspause nachdachten - von meinen drängenden suizidalen Bedürfnissen ganz zu schweigen.

Was ich damals nicht wusste: mit diesen Krisen bekam ich langsam und unmerklich einen Zugang zu mir. Und damit eine Antwort auf die Frage, warum ich auf meiner Rolle nicht klarkam.


Antworten auf die Fragen „wer und was bin ich?“

Dieses Identitäts-Thema hat mich viel beschäftigt. Ich meine, woraus besteht meine Psyche eigentlich konkret? Und in welchem Verhältnis steht sie zum Körper?

Dabei interessieren mich theoretische Überlegungen eher weniger, ich möchte es direkt erfahren - indem ich in mich hineinschaue und das zu Gesicht bekomme, was ist. Also meiner Wahrheit und meiner inneren Realität auf die Spur komme. Und diese führte mich in eine (innere) Welt, wie sie zum Beispiel im Ayurveda und der Chakrenlehre beschrieben wird. Am Ende stand für mich fest: hinter meiner psychischen Not steht vor allem eine spirituelle Krise, in der es darum geht, mit meinem inneren Kern in Kontakt zu sein.


Gut unterwegs mit meinen Stimmen

Inzwischen kann ich sagen: zu meinem inneren Kern gehören Stimmen - ich höre Stimmen! :D Wobei ich sie auch sehen kann, weil sie verschiedene Farben, Formen und Charaktere annehmen. Dazu kommt noch, dass ich eine synästhetische Wahrnehmung habe, was mir erst vor ein paar Monaten bewusst wurde.

Manche Synästhetiker nehmen zum Beispiel Zahlen farbig wahr oder können Worte schmecken.
In meinem Fall heißt Synästhesie: meine Gefühle haben Formen und eine Persönlichkeit, geben Geräusche von sich oder erzeugen Farben. Zu den unsichtbaren Geschmäckern wie salzig oder bitter entdecke ich nach und nach weitere, die ich ebenfalls sehen kann. Es ist nur schwer zu beschreiben, aber ein richtig gutes Brot schmeckt für mich nicht nur nach Dinkel und Sesamkernen, sondern glüht auch auf gewisse Weise golden. Und Berührungen in meinem Gesicht erzeugen ein wohliges Brummen bzw. katzenähnliches Schnurren im Kopf. Ob sich diese Tiere ähnlich fühlen, wenn sie so gemütlich vibrieren?

Da wären noch andere synästhetische Eindrücke bei mir, aber ich möchte an dieser Stelle auf einen bestimmten Punkt hinaus: Einiges von dem begleitet mich schon mein Leben lang, ohne dass ich etwas von Synästhesie gewusst hatte. Dass meine Gefühle aber zum Beispiel einen Charakter besitzen, ist erst nach der Traumabearbeitung und dem Medikamentenabsetzen zum Vorschein gekommen. Denn ich war vom Trauma offenbar ähnlich betäubt wie von den Psychopharmaka und konnte meine Gefühle kaum wahrnehmen.

Warum meine synästhetischen Eindrücke so wichtig sind

Doch genau hier liegt der Hund begraben: ich komme erst dann gut mit meinen Emotionen klar, wenn ich ihre synästhetischen Ausdrucksformen wahrnehme. Je intensiver ich das mache, je eindrücklicher die visuellen und akustischen Eindrücke sich entfalten dürfen, umso gründlicher ebben die Gefühle ab. Ich muss manchmal einigen Mut aufbringen, um die volle Bandbreite davon erleben zu können. In der Regel empfinde ich meine synästhetischen Wahrnehmungen aber als ästhetisch und genieße es dann, in ihnen zu leben.

Ein toller Effekt davon ist, dass ich Gefühle nun oft simultan verarbeiten kann. Ich höre zum Beispiel jemanden aufmerksam zu und schaue mir dabei das visuelle Geschehen an, das dabei entsteht und nur ich sehen kann.

Dasselbe Prinzip gilt auch für meine Stimmen. Solange sie von mir unbeachtet bleiben, haben sie einen enormen Einfluss auf mich und verursachen oft viel Leid. Hier hilft mir am meisten, sie achtsam wahrzunehmen und ihnen ohne Wertung zuzuhören. Manchmal keine einfache Aufgabe, aber es lohnt sich oft. Denn dadurch kann ich mich gut von ihnen lösen und bleibe der Herr im Haus.

Es ist wie in der Beziehung zu Menschen. Sie gelingt mir am besten, wenn ich mein Gegenüber nicht verändern will, sondern aus echtem Interesse in ihr Leben schaue.

Seitdem ich offen für meine Stimmen und meine synästhetischen Eindrücke bin, kann ich also "wesensgerecht" mit meinen Gefühlen umgehen, die eben auch in Form von Stimmen auftauchen können. Und so komme ich auch viel besser klar, gerade mit schmerzhaften Emotionen. Besonders freue ich mich über die Auswirkung von alldem auf unsere Ehe. Wir haben uns inzwischen von den Strapazen erholt und befinden uns wieder in ruhiges Fahrwasser.

Man könnte meinen, je mehr ich meine "verrückte" Seite annehme, desto funktionaler werde ich... :P

Die Vielfalt menschlicher Wahrnehmung ist wirklich faszinierend. Und vielleicht geht es anderen, die im Leben bisher auch nicht gut klargekommen sind, ähnlich wie mir – sie haben ihre ureigene Art der Wahrnehmung noch nicht entdeckt und brauchen noch etwas Zeit, um dahinter zu kommen.




Meine Bilanz drei Jahre nach dem Absetzen

Mich bewegt das bis heute immer wieder, über sieben Jahre Medikamente eingenommen zu haben. Irgendwie fühle ich mich dem Thema nach wie vor verbunden. Warum habe ich damit überhaupt begonnen? Muss ich es bereuen, sie genommen zu haben? Oder sie abgesetzt zu haben? Welche Unterschiede sehe ich mittlerweile zwischen meinem Leben mit und ohne den Substanzen?

Zusammenfassend bin ich recht glücklich mit meiner Drei-Jahres-Bilanz: Die positiven Entwicklungen aus den ersten beiden Erfahrungsberichten sind weitergegangen. Mit einigen Auf und Abs, aber doch ganz klar erkennbar.

Rückblickend betrachtet sehe ich zwar nicht mehr eine gesundheitliche Begründung für meine damalige Medikamenteneinnahme, habe aber meinen Frieden damit gefunden. Aus meiner jetzigen Sicht gehören die Substanzen nämlich zu meinem Lebensweg dazu, sie haben biographisch und kulturell gesehen Sinn gemacht.

Heute würde ich Medikamente aber als kontraproduktiv empfinden, da ich ja darauf angewiesen bin, meine Gefühle und Stimmen deutlich wahrzunehmen, um überhaupt gut klarkommen zu können.

Und sie würden mir auch bei meiner weiteren körperlichen Gesundung in die Quere kommen, denn es gibt offenbar noch einiges zu tun, um meiner Leber auf die Sprünge zu helfen und zum Beispiel Entzündungsprozessen beizukommen.




Was mich noch erwartet

Es ist noch lange nicht alles gut. Was jahrelang in mir eingeschlossen war, wird mich noch länger begleiten und immer wieder beschäftigen. Mittlerweile möchte ich aber nicht mehr auf den Tag warten, an dem ich mit meinen seelischen Altlasten durch bin, um glücklich zu sein.

Nach und nach mache ich auch die Erfahrung, dass ich trotzdem zufrieden sein kann und trotz allem Lebensglück empfinden kann. Das gelingt mir auch immer besser, seitdem ich einen guten Draht zu mir gefunden habe. So beginne ich wieder mit Zuversicht nach vorne zu schauen und bin gespannt auf das, was da kommen mag.
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Re: Erfahrungsbericht von Lukas (Olanzapin und Abilify erfolgreich abgesetzt)

Beitrag von Offene Reise » Sonntag, 22.07.18, 19:36

Hallo zusammen,

als kleiner Nachtrag - mir ist aufgefallen, dass ich am Anfang etwas geschrieben habe, das ich ergänzen möchte:
Mittlerweile schaffe ich es ganz gut, meinen Schmerz nicht mehr auszublenden, sondern mich zu meiner Frau zu kuscheln, mich auf mein Herz zu fokussieren und den Tränen freien Lauf zu lassen. Der Schmerz löst sich dabei etwas auf und der Tag kann ungestört weitergehen.

Das ist mir im letzten Jahr so gar nicht gelungen, so dass es zu einem waschechten Ätz-Jahr wurde.
Damit meine ich, dass es mir im Alltag schwer gefallen ist, mich auf schmerzhafte Gefühle einzulassen - ich bin in besonders schlimmen Krisensituationen extra in die Natur gegangen, um dort Trost und Halt zu finden. Das hat mir geholfen, die Gefühle auszuhalten und zu durchleben, wodurch eine Entwicklung möglich wurde.

Mittlerweile kann ich ganz gut im Alltag schwierige Gefühle handeln, so dass ich viel besser klarkomme.

LG

Lukas
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Re: Erfahrungsbericht von Lukas (Olanzapin und Abilify erfolgreich abgesetzt)

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 16.08.18, 14:45

Lieber Lukas,

danke für deinen 3. Erfahrungsbericht! So eine Reise über einen langen Zeitraum zu lesen, finde ich sehr wertvoll!

Lustig, bei ein paar Punkten und besonders bei den Stimmen dachte ich sofort: Er ist Synästhetiker! Und du schriebst es dann ja auch :) Diese Form der Wahrnehmung ist viel zu wenig bekannt, ich möchte nicht wissen, wie viele sie mit einer Störung verwechseln :(
Ich selbst bin durch meine Hochsensibilität darauf gekommen, dass ich auch Synästhesien habe (allerdings sehr kleine, marginale), da beides häufig zusammenhängt.
Und auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass Medikamente diese feinen Wahrnehmungskanäle, die ich nun mal im Charakter angelegt habe und die zu mir gehören, komplett zubetoniert haben. Ich merke diesen Unterschied erst jetzt wieder, wo ich frei von den AD bin.

Dir weiterhin alles Gute! :)
Lena
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Re: Erfahrungsbericht von Lukas (Olanzapin und Abilify erfolgreich abgesetzt)

Beitrag von Offene Reise » Samstag, 18.08.18, 7:29

Liebe Lena,

ja, seit ich meine Art der Wahrnehmung entdeckt habe, bin ich ganz fasziniert von unserer mentalen Vielfalt. Ich freue mich jedes Mal, wenn ein neuer Wahrnehmungsbereich sich öffnet, weil ich dadurch mehr Macht und Kontrolle bekomme. Zuletzt habe ich zum ersten Mal meine Angst gesehen und bin vom Hocker gefallen, wie ich von Ängsten gerüttelt bin. Bis dahin dachte ich immer: Ängste sind was für andere, ich habe keine. :D

Also, wenn ich so drüber nachdenke, fällt mir dann auf, wie mein Leben ziemlich von Angst geprägt war und immer noch ist... :lol:
Ein wichtiger Meilenstein!

LG

Lukas
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Re: Erfahrungsbericht von Lukas (Olanzapin und Abilify erfolgreich abgesetzt)

Beitrag von Offene Reise » Samstag, 18.08.18, 14:36

oh, und danke, dir auch alles Gute, Lena! :)

LG

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