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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
etlenia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von etlenia »

Liebe Jamie,

ich wünsche Dir gute Besserung und hoffe, Du bist bald wieder genesen.

Alles Liebe wünsche ich Dir und fühle Dich gedrückt.
Claudia
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
09.03.18 4 mg abends, Biso 1/2
23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2
06.04.18 3mg abends, Biso 1/2 seitdem keine Nacht mehr richtig geschlafen (fast auf die Minute genau, jede Stunde wach), nachts ständiges Schwitzen
03.05.18 2,5mg abends, Biso 1/2 Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, ständiges Schwitzen, weiterhin fast schlaflos
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Vielen Dank, dass ihr an mich denkt.
Das war eine ziemlich furchtbare Woche.
Man gewöhnt sich ja an Kummer, aber das war schon schlimm.
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Guten Morgen :)

Danke an alle, die sich einfach so gemeldet und mir Grüße da gelassen haben.
Habe mich voll gefreut.

Diesen unteren Text habe ich am Samstag Abend in den internen Teambereich gestellt.

Ja, ich bin nach wie vor massiv mit meinen Ohren beschäftigt, die seit meiner Infektion und dem Krankenhausaufenthalt im Dezember nicht ausheilen und bin seitdem ständig krank, vor 2 Wochen erst ein grippaler Infekt, der mich 5 Tage ins Bett zwang und dann ging das nahtlos in eine erneute Gehörgangsentzündung und Ohrmuschelentzündung über, die ich wieder mit zwei starken AB behandeln musste.
Parallel lag mein Vater wieder halb erstickend und japsend auf der Intensivstation und wir müssen uns um die Wohnungsauflösung und all die anderen Sachen kümmern, die es mit sich bringt, wenn jemand dauerhaft im Pflegeheim leben wird.
Mittwochs war ich in der Uniklinik wegen den Ohren, 6 Stunden lang (trotz Termins) und am Ende kam wieder nicht viel bei rum. Man weiß nicht genau was bei mir los ist; mein Fall ist dann dem Oberarzt vorgestellt worden, aber der war auch ratlos, woher diese andauernd feuchten und juckenden Ohren kommen.
Ich habe aber das Gefühl nicht auf die Beine zu kommen, so lange diese Ohren weiter feucht sind und jucken. Ich hab das Gefühl da immer wieder Rückfälle zu erleiden.
Und als ich dann völlig erschöpft um 18h da raus getaumelt bin (Termin um 12h :o ), da hat mich gerade wieder die nächste Erkältung erwischt, nachdem ich da 6 Stunden mit 30 Mann in der Keimhölle gesessen und gewartet habe.
Parallel ist meine Mutter ebenfalls an einem grippalen Infekt erkrankt und hat meine Hilfe gebraucht, sodass ich einfach keine Zeit zum Ausruhen habe / hatte.

Tja und dann passierte das mit Moritz, meinem türkisblauen Welli-Schätzchen.

-------------------------------------

Da ist er nun gekommen, der Tag, den ich befürchtete, von dem ich aber wusste, dass er mir nicht erspart bleiben würde.

Schon seit meinem Krankenhausaufenthalt Mitte Dezember wusste ich, dass Moritz nicht mehr lange bei mir bleiben würde und dass jeder Tag Bonus, aber auch Bürde ist.

Er ist so alt gewesen, so tatterig und schwach. Kahler Hals, kahle Beine, struppiges Gefieder, mager und fast unterernährt. Knorrig, knochig, verbraucht.
Ein dürrer ausgemergelter uralter Tattergreismethusalem-Vogel.
Mein Schatz <3 .

Er hat fast nur noch geschlafen und erschöpft da gesessen, kein Zwitschern mehr, kaum noch Laute.
Hat sich nur noch ausgeruht, gedöst; wirkte auf mich wie ganz weit weg; wie als würde er bereits zeitweise auf der anderen Seite weilen.

Er hat immer Barclays Nähe gesucht, der ihm stundenlang ruhig und freundlich Gesellschaft leistete, wenn er schlief. Barclay hat sich rührend um ihn gekümmert.
Moritz hing an ihm, sehr sogar. Er hätte sich mehr gewünscht als gefüttert werden (Barclay fütterte Moritz), aber das Verhalten zwischen Wellensittichen und Bourke-Sittichen ist dann doch zu verschieden. Kraulen hätte er sich sehnlichst gewünscht, aber das verstand Barclay nicht.
Und so blieb nur sich ganz nah an ihn heran kuscheln, was Barclay gewährte und sich eben füttern lassen.

Die letzten Wochen waren davon geprägt, dass Moritz zusehends öfter von der Stange und dem Seil fiel. Er plumpste dann immer metertief auf den Boden; eine Tortur für diesen alten, knochigen Vogel, der seine Flügel nicht mehr benutzen konnte (aus Altersschwäche), um den Sturz abzufangen. Deswegen war mein Wohnzimmer seit Wochen auch nicht mehr gut bewohnbar, denn ich habe alles viele Zentimeter dick mit unzähligen Decken, Bettdecken, Flauschdecken etc. gepolstert und Zeitung drüber gelegt.
Dennoch tat er sich bei jedem Sturz weh, ich sah es an seinen schmerzverzerrten stecknadelgroßen (also sehr kleinen) Augen.
Es begann quälend zu werden.

Ich wusste aber auch, Moritz würde mir nicht den "Gefallen" tun tot von der Stange zu fallen; ich wusste es würde auf verunfallen herauslaufen und darauf, dass ich diese letzte Entscheidung für ihn zu treffen haben werde.

Und das ist heute früh passiert. Er stürzte ab und konnte seinen linken Fuß nicht mehr belasten.
Und da wusste ich, dass bei meinem diffizilen Abwägen all die Zeit heute vielleicht der letzte Anstoß gegeben worden ist ihn gehen zu lassen.

Und so habe ich ihn heute Vormittag zu meinem vogelkundigen Tierarzt gebracht. Obgleich das Füßchen nicht gebrochen war, war es geprellt und es tat ihm weh und ich wusste, dass es nur eine Frage von Tagen wäre, wann er wieder abstürzt und sich vielleicht noch mehr verletzen würde.

Und so habe ich ihn erlösen lassen.
Euthanasieren läuft so ab, dass die Tierchen eine Spritze bekommen, die sie in tiefe Beruhigung und Bewusstlosigkeit führt (Pentobarbital) und dann bekommen sie nach einigen Minuten eine weitere Spritze mit Kaliumlösung, die das Herz zum Stehen bringt.
Moritz war so schwach, dass sein Herz bereits nach der ersten Spritze aufhörte zu schlagen.

Die Tierärztin hatte mich alleine gelassen, damit ich mich in Ruhe von ihm verabschieden konnte, aber ich bemerkte selbst, dass sein Herz bereits da schon aufhörte zu schlagen.
Er war ganz ruhig und friedlich, als er ging.
Ich habe mich hingesetzt und ihm das heilige indische Gayatri Mantra und das Asatoma leise gesungen und ihn gestreichelt.
Er hat es geliebt, wenn ich singe und mir war in einer spirituellen Sitzung mitgeteilt worden, dass es schön für ihn wäre, wenn seine Seele die Ebenen wechselt, wenn ich ihm das singe.
Und da ich immer tue, was der Himmel mir sagt (sofern es sich stimmig für mich anfühlt), habe ich das auch getan.

Mit Moritz verliere ich einen Weggefährten, der mir treu zur Seite stand wie keiner meiner Wellis.
Er hat alles mitbekommen: Den Verlust der Liebe meines Lebens, mein Ausbildungshorror, mein Versuch zu arbeiten, meine immer wieder gescheiterten Versuche eine Wohnung zu finden (mein Gott was ist der Vogel mit mir umgezogen!), mein Benzoentzug, mein Indienaufenthalt und schlussendlich auch meine Berentungund der jetzige Versuch, neu ins Leben zu finden.
Ich hatte nie ein Tierchen, das länger bei mir war und sooooo alt wurde und ich bin trotz meines Schmerzes dankbar für diese große Gnade.

Ich sitze auch hier ohne den Anflug eines Zweifels, dass das nicht die richtige Entscheidung gewesen sein könnte, aber ich sitze auch hier mit großem Schmerz und das Herz ist mir sehr sehr schwer und mein Körper ist strapaziert und extrem erschöpft.

Mach´s gut mein Schatz, mein kleiner Meckerer <3 - flieg schön über die Regenbogenbrücke und grüß mir meine anderen Mäuschen.


Today you did the bravest thing,today you set me free.
Thank you for showing me the ultimate dignity.
I'm sorry that my leaving has broken your kind heart.
But we knew this day would come, the day we had to part.
Don't think I did not hear every last word you said.
Don't think I did not feel, your trembling hand touch my head.
Today you did the bravest thing, today you set me free.
Thank you for a wonderful life,thank you for loving me. ❤ (by Debbie Gaskin)
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...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Traurige
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Traurige »

Liebe Jamie,

mein aufrichtiges Mitgefühl für den Abschied von Deinem kleinen Freund :hug:

Was Du durchmachen musst ist unglaublich und ich wünsche Dir viel Kraft, um das noch Kommende durchzustehen und ich drücke Dir beide Daumen, dass die Ursache Deiner Schwierigkeiten mit den Ohren endlich gefunden werden und behandelt werden kann.

Ich bewundere Dich für Deine Stärke.

Liebe Grüße
von Maria
1999 Burnout mit Diagnose V.a. paranoide Psychose, vorübergehende psychotische Störung (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg), Angststörung
April 2019 1 Woche Klinik, Diagnose schwere Depression mit psychotischen Symptomen
November 2019 eine Woche Klinik wegen Depression und Panik, Ängsten. Steht auch wieder psychotische Symptome drin :cry:

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.
November 2019 Hygroton wird durch Ramipril ersetzt. Dieses entwässert nicht. Gewichtszunahme.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox
inzwischen wieder erhöht auf 50 Mikrogramm (genauen Zeitpunkt muss ich recherchieren)
ab 03.04.2019 25 Mikrogramm Eferox
29.01.2020 derzeit 50 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage - massive gynäkologische Blutungen
Januar 2020 Ausschabung

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg
ab Anfang April 2019 Erhöhung Risperidon von 0,25 auf 0,5 mg

Bei Bedarf Neurexan
sigli
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von sigli »

Liebe Jamie,

ich wünsche dir wirklich sehr, dass es dir wieder besser geht.

Und so traurig die Geschichte mit deinen Welli klingt, ist sie doch auch wunderschön. Ich habe überhaupt keine Beziehung zu Vögeln wie Wellis, doch deine Geschichte ging mir sehr nahe. Man spürt, welche intensive Beziehung du und deine Vögel haben. Wirklich berührend.

GlG von Sigli
[highlight=yellow]Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.[/highlight]

2.4.2018: Diazepam: 0 mg

[spoil]Mehrere Borreliosen

Substitution von ca. 125 bis 150 mg Musaril täglich mit 17,5 mg Diazepam innerhalb 12 Wochen. Nun Ausschleichen von Diazepam:

2013:

1.-14.11.: letzte Phase der Substituion: 0 Musaril + 17,5 mg Diazepam
15.11.: 5-4,5-7,5 = 17 mg: (1. Wo. sehr gut, 2. Wo. Albträume, psychisch labil, kann besser m. Stress umgehen)
29.11.: 5-4-7,5 mg = 16,5 mg: beginne wieder mit Sport, (Walking, Zumba Gold 1x/Wo.)
14.12.: 4,5-4-7,5 mg = 16 mg (mittags Unruhe und Kribbeln im Kopf)
19.12.: 5-5-6 = 16 mg
20.12.: 5,5-4-6,5 = 16 mg
23.12.: 6-4,5-5,5 = 16 mg: habe mich m. einer 3-Wochen-Pause stabilisiert
2014:
5.1.: 6-4-5,5 = 15,5 mg
20.1.: 6-3,5-5,5 = 15 mg (bin immer sehr müde tagsüber)
24.1.: 5,5-3,5-6 = 15 mg
3.2.: 5,5-3-6 = 14,5 mg
17.2: 5,5-2-6 = 13,5 mg
5.3.: 5-2-6 = 13 mg
22.3.: 5-1,5-6 = 12,5 mg
12.4.: 5-1-6 = 12 mg
2.5.: 4,5-2-5,5 = 12 mg (Unruhe ab 2. Wo., 3. Wo. hoher Blutdruck, Unruhe, Augendruck, Unterzuckerungsgefühle. 7 Wo. Pause, davon die letzten 12 Tage symptomfrei)
31.5.: 4,5-2-5 = 11,5 mg (3. bis ca. 7. Tag schwere Depr., 2. Wo. leichter, 3. Wo. gut)
12.7.: 4,5-2-4,5 = 11 mg (viel Streß, Gefühl Schwamm im Kopf)
2.8.: 4-2-4,5 = 10,5 mg (kaum Beschwerden, 3x/Wo. 1 St. Walken bzw. biken)
31.8.: 4-2-4 = 10 mg (weiterhin 3x/Wo. Sport), Zungenbrennen, depr. Gefühle
26.9.: 4-2-3,5 = 9,5 mg ENDLICH IM EINSTELLIGEN BEREICH!
8.11.: 4-2-3 = 9 mg. 10 Tage familiärer Besuch ohne Rückzugsmöglichkeit haben ihre Spuren hinterlassen.
6.12.: 3,5-2-3 = 8,5 mg. Basenbäder
2015:
6.1.: 3,5-1,5-3 = 8 mg. Basenbäder, Nux Vomica D12, Artischockensaft.
6.2.: 3-1,5-3 = 7,5 mg. Weiter Basenbäder. Walken.
8.3.: 3-1,5-2,5 = 7 mg. Recht stabil in den letzten 4 Wochen.
7.4.: 2,5-1,5-2,5 = 6,5 mg. Zähe Erkältung
1.6.: 2,5-1,5-2 = 6 mg
15.7.:2-1,5-2= 5,5 mg Depressionen u. Alpträume
12.8.: 2-1,5-1,5 = 5 mg
28.9.: 2-1-1,5 = 4,5 mg oft Bluthochdruckattacken ohne Grund, nehme Betablocker
2.11.: 1,5-1-1,5 = 4 mg
7.12.: 1,5-1-1 = 3,5 mg
2016:
17.1.: 1-1-1 = 3 mg; 13.3.: 1-0,67-1 = 2,67 mg; 18.4.: 1-0,67-0,67 = 2,33 mg; 7.6.: 0,67-0,67-0,67 = 2 mg; 4.7.: 0,67-0,33-0,67 = 1,67 mg; 9.8.: 0,67-0,33-0,33 = 1,33 mg; 13.9.: 0,33-0,33-0,33 = 1 mg; 5.11: 0,33-0-0,33 = 0,67 mg.
2017:
24.1.: 0,33-0-0,25 = 0,58 mg; 11.2.: 0,25-0-0,25 = 0,5 mg; 18.3.: 0,25-0-0,2 = 0,45 mg; 8.4.: 0,2-0-0,2 = 0,4 mg; 29.4.: 0,2-0-0,16 = 0,36 mg; 20.5.: 0,16-0-0,16 = 0,32 mg; 10.6.: 0,14-0-0,14 = 0,28 mg; 1.7.17: 0,125-0-0,125 = 0,25 mg; 24.7.17: 0,115-0-0,115 = 0,23 mg; 14.8.17: 0,105-0-0,105 = 0,21 mg; 7.9.17: 0,18 mg; 28.9.17: 0,15 mg; 20.10.17: 0,13 mg; 10.11.17: 0,11 mg; 3.12.17: 0,1 mg; 21.12.17: 0,09 mg.
2018:
10.01.18: 0,08 mg; 31.01.18: 0,06 mg; 20.02.18: 0,04 mg; 13.03.18: 0,02 mg.

2.4.2018: 0 mg
Petunia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Petunia »

Liebe Jamie,

Ich möchte Dir eine mitfühlende Umarmung schicken. Es tut mir leid, dass Dein Moritz nun gehen musste. Trotz aller Einsicht und der Dankbarkeit, die man auch fühlt, wenn ein so langjähriger Gefährte geht, so ist es eben auch sehr traurig und schmerzhaft. Das kenne ich auch.

Und ich wünsche Dir sehr, dass das mit Deinen Ohren endlich wieder in Ordnung kommt. Das ist ja furchtbar, was Du da alles ertragen musst.

Ich denke an Dich und wünsche Dir von Herzen gute Besserung.

Ganz liebe Grüße Beate
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Aktuelle Medikation:

Metoprolol 47,5 mg (Beta Blocker)
L-Thyrox 100 mikrogramm
Tavor expedit:
2.2.20: 1,0 mg
9.2.20: 0,5 mg
14.2.20: 0,5 mg
Seit 25.2. täglich 0,5 mg
Ab 5.4.20: 0,375
Ab 13.4.20: 0,25 mg
Seit 08.05.20: Tavor weg
Seit 03.04.20: Pregabalin 25 mg, 14 x, dann weg
22.6.20 Tavor 0,5 wg Nervencrash
Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Jamie, :)

danke, dass du diese traurige Erfahrung für uns aufgeschrieben hast. Es tut mir so leid.
Möge dein Kummer bald vergehen und die Dankbarkeit für eure gemeinsame Zeit bleiben.

Dass und wie arg die Ohrenschmerzen dich immer noch plagen, ist für mich unvorstellbar... :(

Ich wünsche dir von Herzen, dass dich endlich Linderung und Heilung erreichen. :hug:

Pass gut auf dich auf!

Liebe Grüße
Rosenrot
► Text zeigen
Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

:hug:

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]
Neverthelessw11
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Neverthelessw11 »

Liebe Jamie,

Mein Beileid. Ich wünsche dir viel Kraft für die Zeit, die jetzt kommt, die mit Sicherheit ein bisschen leerer werden wird. Investiere deine Kraft in dich und nicht zu sehr in andere, auch wenn glaube ich jeder hier im Forum deine Beiträge sehr schätzt. :hug:

Liebe Grüße
Never
Medikamente zu Beginn: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
[spoil]2010-2012: Zwei lange + mehrere sehr kurze Aufenthalte in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (absolute Katastrophe: Mit Medikamenten zugeballert und so entlassen worden, kaum Therapie, Entwicklung von vielen anderen Problemen, die ich vorher nie hatte - einfach weil die Zeit dort kaum aushaltbar war.)
2014: Sechs wöchiger Aufenthalt in der Erwachsenenpsychiatrie nach Wiederkehr der Panikattacken (Aufenthalt war ok.)
Medikamente in der Psychiatrie: Einnahme von Tavor (bis 12,5 mg täglich - in wenigen Tagen abgesetzt nach mehrmonatiger Einnahme), Fluoxetin (in wenigen Tagen abgesetzt nach mehrwöchiger Einnahme wegen plötzlich einsetzender, extremer Schlafstörung) und Dipiperon (kalt abgesetzt, wegen Neuro-Aggressionen)[/spoil]
Absetzgründe:
[spoil]Geistige Verlangsamung, Tagesmüdigkeit, Beinschwellung, extreme Gewichtszunahme ~35 kg, starker Durst + ständiger Harndrang, emotionale Verflachung, Visual Snow.[/spoil]
Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 0
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
[spoil] Seit ca. 09/2011: 150 mg Retardiertes Quetiapin
24.11.-03.12.2017: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 12.5-0-25 (- 8,3%) - Verbesserung des Schlafbedarfs
04.12.-04.01.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 6-0-25 (- 4,3%) - Für drei Tage Herzklopfen
05.01.-16.02.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-25 (- 4,8%) - 2× "Narkolepsie" & Verzweiflung
17.02.-23.03.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-19 (- 5,0%) - leichte Hautrötung + Juckreiz
24.03.-01.05.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-12.5 (- 5,3%) - alles super
02.05.-13.06.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-6 (- 5,6%) - alles super
14.06.-xx.xx.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-0 (- 5,9%) - Unwirklichkeitsgefühl.

Zwischenfazit nach 50 von 150 mg: Anfangs holprig, aber gut erträglich. Am Ende besser als man es sich wünschen kann. Weniger Schlafbedürfnis als vor dem Absetzen und etwas mehr Energie im Allgemeinen. Sehr zufrieden! [highlight=yellow]Aktuell Absetzpause wegen Stress in der Uni.[/highlight]

Weitere Pläne:
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 12.5-6-25 (-6,3%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 12.5-0-25 (-6,7%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 6-0-25 (-7,1%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 0-0-25 (-7,7%)

[/spoil]

Experimente mit NEM: Keine Aktiven.
[spoil]Seit dem 21.03.2018: Experiment mit Vitamin D, 1000 IE am Tag. Keine Triggerwirkung, gefühlsmäßiges Fazit: Verbesserung von Antrieb, Kraft und Energie. Experiment unterbrochen während der Sommermonate.

Seit dem 01.05.2018: Experiment mit einem Mutivitamin-/Mineralpräparat. Ziel: Testen, ob die Sehstörung sich dadurch beeinflussen lässt. Wenn ja, Suche nach dem relevanten Mangel. Experiment vorerst beendet, da kein Einfluss auf den Visual Snow.[/spoil]
Siggi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi »

Liebe Jamie, <3

auch von mir mein innigstes Mitgefühle für deine Verlusttrauer.
Weiß ich doch wie sehr du deine treuen Kameraden, und das noch zu einer Zeit ,als du noch nichts von
deiner schwersten Zeit ahntest, ans Herz gewachsen sind und dir Wärme gaben!
Ich habe in meinem Leben oft erfahren, dass, wenn eine Tür schließt,
sich bald danach eine andere öffnet. :D
Möge sich dein schwerer Gesundheitszustand mit jedem kleinen, warmen Sonnenstrahl ein klein wenig bessern.
dies wünscht dir von Herzen,
verbunden mit einem lieben Gruß und einem festen Drückele :hug:
vom ständigen Stehaufweibchen :sports:
Siggi
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
Clarice
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Clarice »

Liebe Jamie, auch von mir ein fester Drücker. :hug:
Tut mit leid, dass du deinen Welli verloren hast.
Die Entscheidung, ein Tier zu erlösen, ist nie leicht. Aber du bist bestimmt das Richtige entschieden.

Für dein Ohr wünsche ich dir gute Besserung und das bald herausgefunden wird, was die Probleme verursacht.

Viele Grüße,
Clarice
Aktueller Stand:
31.01.2020 0,6 mg E. (Erhöhung um 25 %)
Januar 2020: viele Schmerzmittel sowie Omeprazol
ab 11.01.2020: Hormonersatztherapie wegen extremer Hitzewallungen.
KW 5: 3 Tage Mirtazapin (7,5 mg/1mg/1mg)

[spoil]Langjährige AD-Historie: seit ca 1999, hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
.
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
.
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E. / fast keine Erschöpfungszustände mehr; Libido lässt weiter auf sich warten :(
10.12.2017 2,7 mg. E.
25.01.2018 2,4 mg. E.
19.02.2018Wechsel Hersteller meiner E-Tropfen: ein paar Tage später massive Depri-Gefühle; Agitiert; Herzrasen; Hautbrennen/Kribbeln, allgemeine Unzufriedenheit, etc.pp.
08.03.2018 2,2 mg E.
28.03.2018 2 mg E.
26.06.2018 1,7 mg E.
17.08.2018 1,5 mg E.
19.09.2018 1,3 mg E.
13.10.2018 1,1 mg E.
09.11.2018 1 mg E.
09.12.2018 0,9 mg E.
06.01.2019 0,8 mg E. - nach ca. einem halben Jahr ziemlich beschwerdefreiem Reduzieren setzen die bekannten Probleme (Schlaflosigkeit, starkes Herzpochen, verstärkung der eh vorhandenen Muskelverhärtungen/Schmerzen) nun wieder ein.
01.03.2019 0,75 mg E. - in dieser Zeit 3 Wochen Cortison erhalten: Starke NW: Psychisch angekratzt, Herzrasen, Schlafstörungen
26.04.2019 0,70 mg E.
In dieser Zeit 3 Tage Cortison erhalten-Starke NW: Psychisch angekratzt, Herzrasen, Schlafstörungen, vermehrt Schmerzen. Außerdem zwei Tage Oxycodon: Horror-NW - nicht weiter genommen.
19.05.2019 0,66 mg E.
Cortison-Depotspritze am 12.6.: nach einer Woche extreme psychische Reaktionen.
30.06.2019 0,6 mg E.
28.07.2019 0,5 mg E.
Ab 15.01.2020 Abbruch nach 2 Tagen! (Stufenschema Prednisolon (Cortison) 20 Tage)
23.12.2019 0,48 mg E.
[/spoil]
Sommersprosse
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Sommersprosse »

Oft geschehen Dinge, ohne sie zu verstehen, liebe Jamie
Wir können sie nicht realisieren weil uns die Zeit dazu fehlt.

Ich glaube das all deine Liebe die du in dir trägst, dich zu einem ganz besonderen Menschen macht.

Bild Für deinen Moritz,
möge er dir in dunken Zeiten u. Stunden, gedanklich mit schönen Momenten begegnen
und dir ein Lächeln auf deine Lippen zaubern.

Ganz liebe Grüße schickt dir Sommersprosse (n) Bild
Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

2. Reduzierungsverlauf:[spoil]
Ausgangsmedikation:
Trevilor: 112,5mg/Ret.

(Kügelchenmethode) >Dr. Peter Breggin

01.06.2019 | 39 Küg.
29.06.2019 | 35 Küg.
27.07.2019 | 31 Küg.
24.08.2019 | 28 Küg.
21.09.2019 | 26 Küg.
19.10.2019 | 25 Küg.
16.11.2019 | 21 Küg.
14.12.2019 | 19 Küg.
04.01.2020 | 17 Küg.
01.02.2020 | 17 Küg.
29.02.2020 | 14 Küg.
28.03.2020 | 13 Küg.
1 Jahr
25.04.2020 | 11 Küg.
23.05.2020 | 09 Küg.

Bild .......... Der Weg ist das Ziel
.........................Zitat von Konfuzius
etlenia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von etlenia »

Liebe Jamie,

ich bedaure Deinen Verlust. Jedes Wesen hinterlässt eine große Lücke, die sich nur allmählich mit schönen Erinnerungen füllt und die Trauer (fast) verdrängt. Dein geliebtes Tier wird Dir für den liebevollen Abschied unendlich dankbar sein. Ich glaube, die Seele bleibt bei Dir. Gefühlt ist mein geliebter Hund immer noch in meiner Nähe, auch wenn er schon ein paar Jahre nicht mehr bei uns ist.

Und wieder fehlen mir die Worte, um Dich zu trösten oder Dir Kraft zu spenden. Unglaublich, was Du gesundheitlich durchmachst und immer noch für andere Menschen so intensiven Einsatz zeigst. Das Leben erscheint mir oft sehr ungerecht...

Alles Liebe
Claudia
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
09.03.18 4 mg abends, Biso 1/2
23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2
06.04.18 3mg abends, Biso 1/2 seitdem keine Nacht mehr richtig geschlafen (fast auf die Minute genau, jede Stunde wach), nachts ständiges Schwitzen
03.05.18 2,5mg abends, Biso 1/2 Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, ständiges Schwitzen, weiterhin fast schlaflos
stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie,

nun das auch noch, ich kann es dir so richtig nachfühlen. Es tut mir sehr leid für deinen treuen Kameraden Moritz, doch da wo er jetzt ist, da geht es ihnen sicher wieder gut und er fliegt munter seine Runden mit den anderen die über die Regenbogenbrücke gegangen sind.

Du bist jetzt traurig ohne ihn und ich nehme dich in meine Arme und drück dich ganz lieb. :hug:

Liebe Grüße
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]
lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Liebe jamie!

Ich kann mir Worten gar nicht ausdrücken wie sehr mich die Geschichte um den Tod deine Wellis berührt! Tieftraurig und fassungslose macht mich sowas....

Und deine armen geplagten Öhrchen....was kann das nur sein, dass es nicht besser wird? Dein armes Immunsystem muß komplett zusammengebrochen sein unter den Belastungen deiner Seele in den letzten Jahren - es ist einfach zuviel was du tragen mußt!

Du hast sicher schon alles ausprobiert, aber vielleicht noch nicht Manukahonig noch nicht? Den kann man auch in die Öhrchen geben.

Ich umarme dich und teile den Schmerz mit dir! GLG
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Flummi

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Flummi »

Liebe Jamie,
Mir tut es sehr leid, was Du alles durchmachen musst zur Zeit.
Gerade wollte ich Dir einen anderen Vorschlag zum Geldverdienen machen: Coaching/Beratung bei Absetzprozessen.

Aber Du sollst ja erst mal selbst auf die Beine kommen.

Lass es Dir gut gehen und viel Ruhe und Beistand wünsche ich Dir!
Claudia
Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie,

du hast so viele liebe tröstliche Worte bekommen. Ich kann es nicht ausdrücken.

Ich habe als Kind viele meiner geliebten Kätzchen begraben müssen. Sie waren meine einzigen und treuesten Freunde
allein unter lauter Erwachsenen auf unserem einsamen Bauernhof. Ich weiss, wie du dich fühlst.

Alles Liebe
Ilse :hug:
► Text zeigen
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo,

seit Samstag Abend liegt mein Vater in einem Schwebezustand zwischen Leben und Sterben, Gehen oder Bleiben auf der Intensivstation.
Es geht ihm sehr sehr schlecht.
Ich glaube seine Seele hat noch nicht entschieden, ob sie die Ebenen wechseln möchte, was für uns Angehörige sehr schwer zu ertragen ist.

Ich möchte mich einstweilen aus dem Forum zurückziehen bzw. nur schreiben, wenn es sich stimmig anfühlt.

Passt gut auf euch auf und habt immer ein gutes Wort für eure Lieben und auch für Menschen, die ihr vielleicht nicht (gut) kennt und die so aussehen, als ob ihnen ein nettes Wort oder ein Lächeln gut täte. Man weiß nie, was noch geschehen wird. Hinterlassen wir unser Leben mit positiven Spuren - so oft es geht.

Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos ueber mich:
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houelle1
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von houelle1 »

Meine liebe Jamie :)

Ich bin gerührt von Deinen Worten.

Take care!!

So long,

Houelle
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

Seit dem: gute und schlechte Phasen im Wechsel. Seit Mai 2019 eher schwierig. Unruhe- und Depressionsphasen (mit Appetitlosigkeit, Erschöpfung, großer Angst). Ca. 2x im Monat Tavor 1 mg. (Allerdings mit Buchführung, um zu kontrollieren.)

Mit ADs und NLs nach wie vor auf 0 :)
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