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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Petunia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Petunia »

Alles Liebe und Gute und viel Kraft, liebe Jamie!

Ich denke an Dich und Deinen Vater.

Beate
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Aktuelle Medikation:

Metoprolol 47,5 mg (Beta Blocker)
L-Thyrox 100 mikrogramm
Tavor expedit:
2.2.20: 1,0 mg
9.2.20: 0,5 mg
14.2.20: 0,5 mg
Seit 25.2. täglich 0,5 mg
Ab 5.4.20: 0,375
Ab 13.4.20: 0,25 mg
Seit 08.05.20: Tavor weg
Seit 03.04.20: Pregabalin 25 mg, 14 x, dann weg
22.6.20 Tavor 0,5 wg Nervencrash
lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Liebe jamie!

Viel Kraft und Liebe für dich!

GLG!
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Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie :hug:

Bin in Gedanken an deiner Seite.
Ilse
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sigli
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von sigli »

Liebe Jamie,

ich wünsche dir sehr, dass du gut aus diesem aktuellen Tal heraus kommst. Es tut mir sehr leid, was du alles mitmachen mußt. Und deinem Vater wünsche ich, dass, sofern er es will, ganz sanft in die andere Ebene hinüberschwebt oder eben, dass er wieder gesund wird.

GlG von Sigli
[highlight=yellow]Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.[/highlight]

2.4.2018: Diazepam: 0 mg

[spoil]Mehrere Borreliosen

Substitution von ca. 125 bis 150 mg Musaril täglich mit 17,5 mg Diazepam innerhalb 12 Wochen. Nun Ausschleichen von Diazepam:

2013:

1.-14.11.: letzte Phase der Substituion: 0 Musaril + 17,5 mg Diazepam
15.11.: 5-4,5-7,5 = 17 mg: (1. Wo. sehr gut, 2. Wo. Albträume, psychisch labil, kann besser m. Stress umgehen)
29.11.: 5-4-7,5 mg = 16,5 mg: beginne wieder mit Sport, (Walking, Zumba Gold 1x/Wo.)
14.12.: 4,5-4-7,5 mg = 16 mg (mittags Unruhe und Kribbeln im Kopf)
19.12.: 5-5-6 = 16 mg
20.12.: 5,5-4-6,5 = 16 mg
23.12.: 6-4,5-5,5 = 16 mg: habe mich m. einer 3-Wochen-Pause stabilisiert
2014:
5.1.: 6-4-5,5 = 15,5 mg
20.1.: 6-3,5-5,5 = 15 mg (bin immer sehr müde tagsüber)
24.1.: 5,5-3,5-6 = 15 mg
3.2.: 5,5-3-6 = 14,5 mg
17.2: 5,5-2-6 = 13,5 mg
5.3.: 5-2-6 = 13 mg
22.3.: 5-1,5-6 = 12,5 mg
12.4.: 5-1-6 = 12 mg
2.5.: 4,5-2-5,5 = 12 mg (Unruhe ab 2. Wo., 3. Wo. hoher Blutdruck, Unruhe, Augendruck, Unterzuckerungsgefühle. 7 Wo. Pause, davon die letzten 12 Tage symptomfrei)
31.5.: 4,5-2-5 = 11,5 mg (3. bis ca. 7. Tag schwere Depr., 2. Wo. leichter, 3. Wo. gut)
12.7.: 4,5-2-4,5 = 11 mg (viel Streß, Gefühl Schwamm im Kopf)
2.8.: 4-2-4,5 = 10,5 mg (kaum Beschwerden, 3x/Wo. 1 St. Walken bzw. biken)
31.8.: 4-2-4 = 10 mg (weiterhin 3x/Wo. Sport), Zungenbrennen, depr. Gefühle
26.9.: 4-2-3,5 = 9,5 mg ENDLICH IM EINSTELLIGEN BEREICH!
8.11.: 4-2-3 = 9 mg. 10 Tage familiärer Besuch ohne Rückzugsmöglichkeit haben ihre Spuren hinterlassen.
6.12.: 3,5-2-3 = 8,5 mg. Basenbäder
2015:
6.1.: 3,5-1,5-3 = 8 mg. Basenbäder, Nux Vomica D12, Artischockensaft.
6.2.: 3-1,5-3 = 7,5 mg. Weiter Basenbäder. Walken.
8.3.: 3-1,5-2,5 = 7 mg. Recht stabil in den letzten 4 Wochen.
7.4.: 2,5-1,5-2,5 = 6,5 mg. Zähe Erkältung
1.6.: 2,5-1,5-2 = 6 mg
15.7.:2-1,5-2= 5,5 mg Depressionen u. Alpträume
12.8.: 2-1,5-1,5 = 5 mg
28.9.: 2-1-1,5 = 4,5 mg oft Bluthochdruckattacken ohne Grund, nehme Betablocker
2.11.: 1,5-1-1,5 = 4 mg
7.12.: 1,5-1-1 = 3,5 mg
2016:
17.1.: 1-1-1 = 3 mg; 13.3.: 1-0,67-1 = 2,67 mg; 18.4.: 1-0,67-0,67 = 2,33 mg; 7.6.: 0,67-0,67-0,67 = 2 mg; 4.7.: 0,67-0,33-0,67 = 1,67 mg; 9.8.: 0,67-0,33-0,33 = 1,33 mg; 13.9.: 0,33-0,33-0,33 = 1 mg; 5.11: 0,33-0-0,33 = 0,67 mg.
2017:
24.1.: 0,33-0-0,25 = 0,58 mg; 11.2.: 0,25-0-0,25 = 0,5 mg; 18.3.: 0,25-0-0,2 = 0,45 mg; 8.4.: 0,2-0-0,2 = 0,4 mg; 29.4.: 0,2-0-0,16 = 0,36 mg; 20.5.: 0,16-0-0,16 = 0,32 mg; 10.6.: 0,14-0-0,14 = 0,28 mg; 1.7.17: 0,125-0-0,125 = 0,25 mg; 24.7.17: 0,115-0-0,115 = 0,23 mg; 14.8.17: 0,105-0-0,105 = 0,21 mg; 7.9.17: 0,18 mg; 28.9.17: 0,15 mg; 20.10.17: 0,13 mg; 10.11.17: 0,11 mg; 3.12.17: 0,1 mg; 21.12.17: 0,09 mg.
2018:
10.01.18: 0,08 mg; 31.01.18: 0,06 mg; 20.02.18: 0,04 mg; 13.03.18: 0,02 mg.

2.4.2018: 0 mg
stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie,

kein leichter Weg der da vor euch liegt, ich wünsche dir, euch viel Kraft dafür.

Alles liebe
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]
Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Meine liebe Jamie,

ich habe keine Worte. Wenn ich bei Dir wäre, :hug:

Ganz liebe Grüße

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]
Razia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Razia »

Liebe Jamie

wir denken an dich!

LG
Ramona
Mein Thread

[spoil]Mirtazapin Absetzproblematik:
Seit September 2016 abends je 15mg Mirtazapin.
Ca. Mitte Mai 2017 kalt abgesetzt (wusste es nicht besser) ´
Ab 04.06.2017 dann Absetzsymptome, wie Übelkeit, Zitttrigkeit, besonders Nachts, Herzklopfen, Druck in der Brust, Schwindel.

14.07.2017 Wiedereinstieg mit 3,75mg Mirtazapin, um die Absetzsymptome zu lindern.

18.08.2017: 3,45 mg Mirtazapin
22.09.2017: 3,15 mg
25.09.2017: 3,21 mg wegen Absetzsymptomen
26.09.2017: 3,3 mg wegen Absetzsymptomen
28.09.2017: 3,45 mg, massive Symptome. Ab 04.10. Normalisierung der Symptome.
09.10.2017: Vorerst Absetzpause zur Stabilisierung
16.10. - 23.10.2017: Symptome, ohne eindeutigen Trigger
30.10. - 05.11.2017: Symptome, vermutlich durch Zahnbehandlung
Seit Januar 2018 immer mal wieder unruhige Tage, vermutlich auch durch das Wetter
Weiterhin Absetzpause
02.05.2018: 3,4mg Mirtazapin
13.06.2018: 3,3mg Mirtazapin
11.07.2018: 3,2mg Mirtazapin
26.07.2018: Gallenblasen OP
28.08.3018: 3,1mg Mirtazapin
11.09. - 19.09.2018: Extreme Übelkeit (vermutlich Nachwirkungen von Gallenblasen OP)
31.10.2018 3,0mg Mirtazapin
26.11.2018 Absetzpause wegen Zahnbehandlung
09.01.2019 2,9mg Mirtazapin
21.02.2019 2,8mg Mirtazapin
30.04.2019 Seit Mitte März Unruhe (auch nachts), deshalb Absetzpause
05.07.2019 2,7mg Mirtazapin
21.11.2019 2,6 mg Mirtazapin
26.06.2020 2,5 mg Mirtazapin

-----------
Bin Jahrgang 1970
Sonstige Medikamente:
100 Microgramm L-Thyroxin (Schilddrüse wird vierteljährlich beim Endokrinologen überprüft)
10 mg Ramipril
5 mg Amlodipin
40 mg Pantoprozol

NEMs: Fischöl, Magnesium, La Vita, Bitterliebe, Hepar SL forte seit Gallenblasen OP
Vit. D Öl/UVB Bestrahlung
Flohsamenschalen
Kytta Sedativum nach 9 Monaten abgesetzt, weil ich es bei mir nicht wirkt
Bei Bedarf: D-Mannose

Was ist passiert: Juni 2016 nächtliches Hochschrecken/Atemnot bei starker Bronchitis mit massiven Schluckbeschwerden, Fremdkörpergefühl (wie Gräte im Hals). Ärzte sagen, das wär nix und das wäre psychisch. Konnte vor Angst nicht mehr Schlafen. Bin immer kurz vorm Wegdösen wieder hochgeschreckt mit Adrenalinschub. Lande in der Psychiatrie, Diagnose Angststörung. Werde mit Zolpidem und 45 mg Mirtazapin entlassen. Kann Zolpidem ausschleichen und auf 15 mg Mirtazapin reduzieren. Ursache kam nach und nach raus: Zwerchfellbruch, dadruch massive Schluckbeschwerden und stiller Reflux mit veräztem Rachen (ist klar, war ja nur psychisch) und Schlafaponoe. Nachdem die Ursachen bekannt waren, wollte ich die restlichen 15 mg Mirtazapin absetzen, was nicht gelang. Meine Psychologin meinte, das wäre auf keinen Fall eine Angststörung. Mittlerweile hab ich aber durch den Entzug Angst und Hypochondrie entwickelt.
weg

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von weg »

hallo jamie,

ich bin auf diese webseite aufmerksam gemacht worden und musste dabei auch an dich denken. ich habe selber noch nicht viel darin herumgelesen. aber das was ich gelesen habe, hat mich sehr angsprochen.

http://www.faehrfrauen.ch/kultur.html

herzlich
weg
Flummi

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Flummi »

Liebe Jamie,
Ich denk an Dich und Deine Familie!

Herzliche Grüsse,
Claudia
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Update Vater

Diesen Text habe ich vor ein paar Tagen an meine Teamkollegen geschrieben.
Mein Vater ist immer noch auf der Intensivstation, mittlerweile etwas stabiler.

Ich wollte den Text denjenigen zur Verfügung stellen, die am Fortgang interessiert sind

(Achtung sehr lang, Ortsnamen und Krankenhausnamen editiert)


Beitrag von Jamie » Montag, 12.03.18, 12:09

Hallo,

Mein Vater ist vorletzten Samstag Nachmittag in ein CO2 Koma gefallen. Es muss schon vorher begonnen haben, da es schleichend verläuft, ist aber von keinem registriert worden. Obwohl wir nun wirklich regelmäßig nach ihm im Pflegeheim gucken, eigentlich alle 2 Tage, manchmal sogar noch öfter, passierte es.

Ich war an jenem Samstag nach 11 Monaten Pause endlich mal wieder auf einem Meditationstag in I.; als die Veranstaltung sich dem Ende neigte sah ich auf meinem Handy, dass wir uns dringend bei unserer Tante und Onkel melden sollten, Papa gehe es sehr schlecht.

In der Zwischenzeit war der Notarzt bei meinem Vater angekommen, aber es ging ihm so schlecht, dass er nicht transportfähig war. Er hat Unmengen Medikamente bekommen, die aber nicht anschlugen und da mein Vater lebensverlängernde Maßnahmen ausgeschlossen hat, hat der Notarzt ihn erst mal an die NIV gehängt (statt intubiert), was auch so erst einmal für uns OK war.

Währenddessen wurde panisch herumtelefoniert, wo ein Bett frei war. Es war kein Bett frei. Nirgends. Wegen der Grippewelle.
Man war daher bereits drauf und dran den Rettungshubschrauber einfliegen und ihn in die Uniklinik G oder Uniklinik M bringen zu lassen.
In letzter Minute konnte aber ein wohl halbwegs stabiler Patient von der Intensivstation des XYZ Krankenhauses auf Normalstation verlegt werden, sodass Papa diesen Platz auf der Intensivstation bekam.

Ich musste noch am gleichen Tag an der Autobahn raus fahren und halten und mit dem Notarzt telefonieren bzgl. lebensverlängernder Maßnahmen.
Abends musste ich auf der Intensivstation erscheinen, um weiteres zu verfügen.
Ich dachte er überlebt die Nacht nicht.
Tat er aber.

Bis Mittwoch früh hing mein Vater an der NIV (eine nicht invasive Überdruckbeatmung), völlig sediert, durcheinander und nicht zurechnungsfähig aufgrund des hohen Kohlendioxidwerts im Blut und nichts, aber auch nichts besserte sich. Die Werte wurden mal etwas besser, nur um einige Stunden später wieder schlechter zu werden. Einige stabilisierten sich, dafür entgleisten andere wieder.
Der mistige hohe CO2 Wert wollte einfach nicht fallen, aber genau das wäre lebenswichtig!

Man hatte in der Zwischenzeit herausgefunden, dass er eine massive Lungenentzündung hat, diese wurde / wird in Kombitherapie mit 2 AB behandelt. (Ja, leider auch Ciprofloxacin intravenös, ich kann es nicht ändern). Sein CRP war bei 200 (normal bis 0,5), seine anderen Entzündungswerte auch erschreckend hoch.

Sein Leben hing seit Samstag am sprichwörtlichen seidenen Faden, permanent war der Alarm am Klingeln, weil Werte entgleisten. Der absolute Intensivstationshorror, den man sich so vorstellen kann. Er hat die ganze Station auf Trab gehalten.

In seinem Durcheinanderzustand riss er sich alles an Zugängen raus, was er hatte und veranstaltete eine blutige "Party" in seinem Bett; er musste dann fixiert werden :(.

Dienstags wollte man eine Bronchoskopie machen, um ihm Schleim aus der Lunge abzusaugen, aber das musste abgebrochen werden, da sein Sauerstoff innerhalb von nur 2 Min auf nur noch 60% - und sein Blutdruck auf 20/10 fiel!!!!!!!!
Er hat massive Herzrhythmusstörungen; Vorhofflimmern. Die Werte springen von 80 innerhalb einer Sekunde auf einen Wert von 190 usw.
Aufgrund dessen war und ist er weiter akut Schlaganfall gefährdet, da diese unkoordinierten Schläge zu Verwirbelungen des Blutes und auch Stockungen führen können, da kein richtiger Blutfluss mehr da ist.
Sein Herz wurde auch zusehends schwächer, überall war Wasser eingelagert; die Nierenwerte machten auch schlapp. Er bekam nun auch noch Lasix (Furosemid / starkes Entwässerungsmittel).

Er bekommt dauerhaft Noradrenalin, brochnienerweiternde Mittel, Heparin, Cortison, AB, Nähr- und Elektrolytlösungen, Lasix etc. infundiert, zusätzlich zu mind. 10 weiteren Tabletten, die er dazu nehmen musste, wenn er konnte (er durfte immer mal wieder ein paar Min von der NIV weg, zB um was zu trinken und seine Tabletten zu nehmen), sofern er nicht bewusstlos war. Dann gab man die Medikamente i.v.

Mittwoch früh klingelte mein Handy, es war das Krankenhaus. Ich machte mich auf das Schlimmste gefasst. Es war ein Arzt, ich sollte sofort kommen, man habe meinen Vater von der NIV genommen, er habe sich umentschieden und wolle nun doch per Intubation beatmet werden.

Wenn Patienten sich umentscheiden, sind Verfügungen aus der Patientenvollmacht ungültig, zumindest für diesen Moment, wie ich gelernt habe. Als Mitbevollmächtigte musste ich aber meine Zustimmung mit geben, zur Intubation und ggf. Luftröhrenschnitt / Trachealstoma.
Das tat ich natürlich, niemals würde ich mich gegen den Willen eines anderen Menschen auflehnen, der nochmal einen Strohhalm ergreifen will. Es hieß hop oder top.

Im Prinzip war ich fast froh, denn ich wusste es hieß nun, dass er ins künstliche Koma gelegt wird und all das nicht mitkriegen muss. Mein Vater war trotz Phasen der Bewusstlosigkeit immer mal wieder ansprechbar in jenen 4 Tagen und man sah, dass er litt. Es hat uns Kinder / Angehörige sehr sehr mitgenommen.

Wir verabschiedeten uns herzlich, so gut das eben geht, für den Fall, dass es nicht gut gehen würde und dann wurde mein Vater mit Propofol narkotisiert und intubiert.
Einen Tag später, geplant war eigentlich eine längere Intubationszeit, musste man ihn langsam wieder aufwecken, weil sich Probleme mit der Narkotisierung einstellten.

Zu unserer aller Freude hatte sich der CO2 Wert stark gebessert (massiv gefallen von 120 auf 46; normal ist so ca. 40 (max 45)), dafür erwachte mein Vater aus Gründen, die nicht zu verstehen sind, immer wieder unerwünscht aus seiner Propofolnarkose! Wenn er wach wurde und realisierte, dass eine Maschine für ihn atmete und ein dicker Schlauch im Hals ein Erstickungsgefühl bei ihm auslöste, geriet er in Panik, woraufhin er so starke Herzrhythmusstörungen bekam, dass sein Defi ansprang und ihn schockte :o .

Die Station ist dann zwar immer zu ihm hingerast, hat einen Bolus an zusätzlicher Narkose gegeben, um ihn wieder wegzuknallen, aber das Phänomen wiederholte sich mehrere Male.
Man gab dann irgendwann ein zusätzliches Narkotikum in einen weiteren Perfusor, was aber eine diffizile und den Körper recht belastende Angelegenheit ist, weswegen sich der Arzt dazu entschied, es so nicht weiter beibehalten zu wollen. Eine tiefere Narkose mit ganz anderen Mitteln wäre auch möglich gewesen, dann hätte man aber riskiert, dass sein Atemantrieb völlig zum Erliegen kommt und der ist aufgrund der COPD eh schon sehr schwach.
Zu riskant, ich sehe es auch so. Deswegen hat man ihn aufwachen lassen.

Der behandelnde Arzt sagte uns, es sei ein absolutes Phänomen, dass mein Vater noch am Leben sei. Er hat gedacht bei seinem Blutdruck von 20/10, das wäre es gewesen und dass er so hervorragend aufs Beatmen anspricht, das war auch nur zu erträumen gewesen, nicht aber realistisch. Er meinte dann zu mir, es sei kein Vorwurf an mich, aber man hätte meinen Vater vom ersten Tag an beatmen müssen.
Tja, was soll ich da jetzt sagen?
Ich habe der Patientenverfügung Folge geleistet und in bester Absicht, nach reiflicher Überlegung, entschieden, eben keine Lebensverlängerung einzuleiten, so wie es auch mein Vater verfügt hatte.
Ich konnte ja nicht ahnen, dass es so gut helfen würde. :oops:

Der Stand nun. Mein Vater wurde zwischenzeitlich operiert, Luftröhrenschnitt. Man hat ihm den Tubus entfernt und lässt ihn langsam aufwachen. Die Entzündungswerte sind stark gefallen und es sieht aus, als ob die Lungenentzündung erfolgreich behandelt werden konnte.
Er wird über einen Trachealzugang beatmet und an an das Beatmatungsgerät gewöhnt; gleichzeitig schaut man immer mal, dass man das Gerät so einstellt, dass er auch selbst aktiv atmen muss. Das Gerät ist dann in einem passiven Zustand und springt nur dann ein, wenn die Atmung bei ihm versagt.

Ziel wäre, wenn es supergut läuft, ihn auch davon zu entwöhnen, sodass er noch einmal ohne dauerhafte Luftröhrenbeatmung leben kann.
Er wird über eine Nasensonde ernährt und kann nicht sprechen. Dafür wird er ein Ventil eingebaut bekommen. Seine Herzschwäche schreitet voran, weswegen er nun eine Flüssigkeitslimitierung auf 1,5l / Tag bekommen hat.
Er darf langsam üben eine Schnabeltasse mit Wasser zum Mund zu führen und man hofft, dass man ihn medikamentös und mit der NIV so einstellen kann, dass er nicht wieder so schnell in diesen hyperkapnischen Zustand (CO2 Überschuss) fällt.

Das wird das A und O sein, um ein weiteres Überleben zu gewährleisten.
Ohne die NIV ist das Todesurteil ausgesprochen.
Mein Vater kann nur noch 200ml Volumen einatmen, das ist die Menge eines Neugeborenen; normal wären 4-5 Liter. Im übertragenen Sinne kann man sich vorstellen, dass das bei uns in etwa so ist, als würden wir nur noch bis zur Mitte des Halses atmen und dann nicht mehr. Unter diesen Umständen wird nicht nur die Lunge nicht belüftet und das CO2 nicht abgeatmet, es können sich auch Keime vermehren und wieder zu Entzündungen führen etc.
Von der Sauerstoffnot erst gar nicht zu reden.

Mein Vater ist noch nicht überm Berg, aber der seidene Faden wurde mit Baumwolle umsponnen.
Ich kann nach diesen horrorhaften letzten 10 Tagen eigentlich kein Fazit ziehen und auch nicht sonderlich schlau was schreiben, außer dass ich für mich festhalte, dass anscheinend noch nicht die Zeit war für meinen Vater zu gehen.

Wie es mir geht, das muss ich ja wohl nicht gesondert erwähnen. Wrack trifft es.

Liebe Grüße, danke für euren support
Zuletzt geändert von Straycat am 10.09.2020 11:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Formatierung nach Forenupdate wieder hergestellt
...........SIGNATUR...............


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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Liebe jamie!

Das liest sich alles wirklich schauderhaft! Dein armer Papa, und auch ihr Angehörigen tut mir schrecklich leid - es ist belastend geliebte Menschen so leiden zu sehen.

Ich möchte dir mein Mitgefühl aussprechen und hoffe mit euch mit dass es ihm entweder besser geht oder er in die andere Ebene gehen darf, ruhig und bereit und ohne Kampf.

Umarme dich und ganze liebe Grüße!
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Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Jamie, :)

ich bin fassungslos beim Lesen deines Berichtes.

Ich wünsche deinem Vater und euch Angehörigen all die Kraft und Besonnenheit, die jetzt gebraucht wird.

Alles Liebe :group:
Rosenrot
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Traurige
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Traurige »

Hallo Jamie,

das ist ja schrecklich, was ihr da durchmachen musstet!

Es tut mir sehr Leid, dass dein Vater so leiden muss und ich wünsche euch allen die Kraft, das alles miteinander durchzustehen.

Ich werde Dich und Deine Familie heute Abend in meine Gebete einschließen.

Liebe Grüße
von Maria
1999 Burnout mit Diagnose V.a. paranoide Psychose, vorübergehende psychotische Störung (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg), Angststörung
April 2019 1 Woche Klinik, Diagnose schwere Depression mit psychotischen Symptomen
November 2019 eine Woche Klinik wegen Depression und Panik, Ängsten. Steht auch wieder psychotische Symptome drin :cry:

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.
November 2019 Hygroton wird durch Ramipril ersetzt. Dieses entwässert nicht. Gewichtszunahme.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox
inzwischen wieder erhöht auf 50 Mikrogramm (genauen Zeitpunkt muss ich recherchieren)
ab 03.04.2019 25 Mikrogramm Eferox
29.01.2020 derzeit 50 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage - massive gynäkologische Blutungen
Januar 2020 Ausschabung

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg
ab Anfang April 2019 Erhöhung Risperidon von 0,25 auf 0,5 mg

Bei Bedarf Neurexan
Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Liebe Jamie,

ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft.

:hug:

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]
Anke13
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Anke13 »

Liebe Jamie,

es tut mir unendlich leid, was Du erleiden mußtest und es erschüttert mich sehr.

Ich habe meinen Vater verloren und meine Mutter auf schlimme Weise (Einzelheiten möchte ich Dir ersparen) und meinen Stiefvater durch Suizid.

Daher kann ich nachempfinden wie es Dir geht und wünsche Dir ganz viel Kraft.

Dieses wunderschöne Gedicht (welches Katharina geschrieben hat) habe ich in der Traueranzeige für meinen Stiefvater geschrieben (er war erst 59 Jahre alt und wir können uns bis heute den Suizid nicht erklären).

Aber dieses tiefsinnige Gedicht hat mich sehr getröstet und mir geholfen und ich hoffe, es kann Dich auch etwas trösten in der schlimmen Zeit jetzt.

Ich bin im Gedanken bei Dir, bleib stark, Du bist so ein liebevoller Mensch und hast so viel für uns Alle getan und uns immer geholfen.

Liebe Grüsse :group:
Anke
Diagnosen 2014: Endstadium Burnout/Panikattacken /Angstzustände/diverse Traumata

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Hochdosisabhängigkeit Alprazolam /Diazepam

Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
Fehler 1) Entzug zu sehr in die Länge gezogen
Fehler 2) Dosis ständig verändert von 3 Tabl./nächsten Tag 7 Tabl./nächsten Tag 4 Tabl., etc.

2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
04.Nov.2018 = 14 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Grunderkrankung (Angststörung) tritt wieder auf (Panikattacken)
massive Krankheitsängste /diverse Trigger verursachen Angst

03.12.2018 Aufdosierung 0,5 mg (hilft kaum, da in Toleranz) Schreibfehler !
Aufdosiert mit 5 mg Diaz./ Januar 2019 weiter aufdosiert mit 5 mg (also 10 mg insgesamt)
derzeitige Dosis = leider wieder 24 mg Diaz. :( (Ängste jetzt aushaltbar)


Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)
Fledermaus
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Fledermaus »

Liebe Jamie,

ich bin sprachlos. Du musst so viel aushalten, durchmachen und doch gibst du soviel Hoffnung und Mut weiter.

Ich wünsche dir und deine Familie viel viel Kraft.

Fühle dich gedrückt.

Alles Liebe
Fledermaus
[spoil]seit 2004 150 mg Venlafaxin 2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.
08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger
26.06.19 47mg
02.08.19 46 mg
08.10.19 44mg
17.12.19 43 mg
06.03.20 41 mg
02.02.20 mg

Vitamin D 07/18 bei 43
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen[/spoil]
Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie

wünsche dir und einer Familie ganz viel Kraft und Liebe,
um diese schwere Zeit anzunehmen.
Es tut mir so unendlich leid, wieviel du erdulden musst in diesem Leben.

Ilse :hug:
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Siggi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi »

Liebe Jamie <3

auch wenn meine Worte klein und hilflos sind, aber gefühlsmäßig sind sie riesengroß und voller Zuneigung,
mit viel Mitgefühl für dich und deine schwere Situation.

Mir ist sowieso unvorstellbar, wieviel schwere Schläge du immer wieder zu erleiden hast,
und dennoch in der Lage bist, Andere auszubauen, ihnen zu helfen, in Verständnis, Kompetenz, Geduld
und Würde!
Und nun sehe ich, dass du sogar in deiner schweren Zeit in der Lage warst, dieses informative Video
der Wasserlösung zu erstellen, und das sogar noch mit Untertiteln, sodass auch ich alles mitverfolgen konnte! :D

Clarissa schrieb auch den netten kommentar, dass deine Stimme sehr hübsch wäre..... und da kamen mir sofort die Gedanken:
"dann müsste Clarissa erst mal sehen, welch schöne und ausdruckvolle Frau hinter dieser hübschen Stimme steckt! <3 "

Ja, ich muss mich wiederholen.... :) du bist ein außergewöhnlicher Mensch, und deine Beiträge haben mir im Laufe der Jahre-in meiner teilweise schwierigen Kommunikation zu Andern- immer wieder geholfen
an mir zu arbeiten, weil du "Vorbild" für mich bist, würde-und verständnisvoll- auch mit schwierigen
Menschen- und dennoch souverän anderer Meinung -sein kann, umgehen kannst!

Ja, du bist eine sehr große Bereicherung und dafür danke ich dir ganz herzlich . <3

Alles Liebe und Gute
für dich und deine Familie
herzlichst Siggi :hug:
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
Clarissa
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Clarissa »

Huhu.

Das freut mich sehr, daß Jamie so hübsch wie ihre Stimme ist.

Hübsche Menschen haben es erfahrungsgemäß im Leben etwas leichter und können mehr erreichen - z.B. auch IRL für die Sache des ADFD.
Mit dieser Stimme!

Ist doch mal was richtig Positives!

Erfreute Grüße von Clarissa :wink:
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)

ich wollte über mich schreiben, dann ist es aber ein tierischer Notfall geworden.
Wer reinlesen möchte:

http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 52#p249052

Liebe Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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