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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
inandout
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von inandout »

Quietscheentchen hat geschrieben: 28.11.2018 16:06
Ein anderes mal meinte ich, dann müsse ich ja mein Leben jetzt nur noch mit Sinn füllen." Er guckte mich an und sagte ruhig: "Sie können ihr Leben auch mit Spaß füllen."
Oh wow, das klingt aber wirklich nach nem verdammt klugen Therapeuten. Gibts davon ein Nest und noch mehr bzw. der war nicht zufällig in Berlin?

Liebe Grüße,
inandout
[spoil]Ausgangsmedikation Amisulprid (vor ADFD):

Mit Psychiatern:

Juli 2009: 800 mg Amisulprid
Okt. 2011: 400 mg Amisulprid
März 2012: 200 mg Amisulprid
Anfang 2013: 150 mg Amisulprid
Juli 2013: 50 mg Amisulprid
August 2013: 100 mg Amisulprid
Anfang 2014: 75 mg Amisulprid
September 2015: 50 mg Amisulprid
Anfang 2016: 100 mg Amisulprid
Juli 2016: 75 mg Amisulprid

Langfristiger Absetzplan: Alle 6 Wochen 5% (mit individuell hergestellten Kapseln; den Einnahmezeitpunkt hatte ich schon schrittweise auf 10 Uhr morgens verschoben)
14. Juli 2017: Beginn mit 66,5 mg Amisulprid
25. August: 63mg
6. Oktober: 59,5mg (bis laufend auf dieser Dosis; relativ symptomfrei, aktuelle "Symptome" liegen nicht an Reduktion allein)
26. Oktober: Erhöhung auf 60,5 mg mit Wasserlösemethode wegen starker Symptome
4. November: Erhöhung auf 61,5 mg mit Wasserlösemethode (weiterhin stark gestörter Schlaf und belastende Bilder/ Zwangsgedanken)

2018
11. Januar: Weiterhin 61,5 mg mit Wasserlösemethode, weiterhin Zwangsgedanken, Nervenbrennen, Schlafstörungen
17., 18. Januar: 1 mg Tavor zum Schlafen
19.,20. Januar: 0,5 mg Tavor zum Schlafen
21-25. Januar: 20mg Diazepam zum Schlafen
26.-28. Januar: 10mg Diazepam zum Schlafen
29. Januar - 1. Februar: 5mg Diazepam zum Schlafen
2. - 4. Februar: 2,5mg Diazepam zum Schlafen
9. Februar: erneut 10mg Diazepam
10. Februar: 10mg Diazepam
11.-13. Februar: 10mg Diazepam
14.-18. Februar: 5mg Diazepam
19.-21. Februar: 2,5mg Diazepam
22. u. 23. Februar: mit CBD-Öl probiert, für Schlaf nichts gebracht
24. Februar bis laufend: 10mg Diazepam
9. - 20. März: 7,5 mg Diazepam
21. März bis 2. April: 5mg Diazepam
3. April - laufend: 4mg Diazepam (Tropfen)

6.6. 2018: Amisulprid: Wasserlösemethode (weiter 61,5 mg)

Beginn Reduktion Diazepam (Ausgangsdosis 4mg):
13.6.2018: 3,5 mg
04.7.2018: 3 mg
26.7.2018: 2,5 mg
14.8.2018: 2mg
15.9.2018: 1,6mg
2.10.2018: 1,2mg
ca. 1.11.2018: 0,8mg
30.11.2018: 0,4mg
23.12.2018: 0 mg

8.9.2019: 54mg Amisulprid
31.12.2019: 48mg Amisulprid
5.5. 2020: 42mg Amisulprid
[/spoil]
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo liebe Foris :)

ich bin krank.
Blasenentzündung seit letztem Montag.
War gleich am Dienstag beim Arzt und habe ein Eintages-Antibiotikum verordnet bekommen (Fosfomycin / = Monuril).
Normalerweise hilft mir das auch, dieses Mal war es nicht so.
Mir war nicht nur kotzübel danach für 24h, sondern die Blasenentzündung wurde auch nicht besser und der Urintest zeigte weiterhin viel zu hohe Leukozyten an.

In den folgenden Tagen (Do, Fr) verschlimmerte sich mein Zustand. Außer krampfartigen Schmerzen in der Blase und ziehende Schmerzen beidseitig in den Leisten kamen einschießende Schmerzen auf Höhe der Eierstöcke dazu; hat sich alles wie ein einziges Schmerzfeld angefühlt.
Ich begann mich am Freitag auch zunehmends kränker zu fühlen und bekam leichtes Fieber.

Ich bin dann abends zum ärztlichen Bereitschaftsdienst.
Die gute Frau war zwar nett, meinte aber, ich hätte wohl das Monuril nicht richtig angewendet.
Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen, denn ich habe Jahre Kundinnen in der Apotheke beraten, wie man es richtig anwendet (normal trinken, Blase vorher leeren, dann Monuril auflösen und sofort trinken, nach Möglichkeit nichts mehr trinken oder nur noch ganz trinken und nicht mehr aufs Klo gehen, sodass das AB-Konzentrat so lange es geht in der Blase verweilen kann).

Ich hab mich an all das gehalten und wenn dann eine Blasenentzündung schlimmer wird, ist ja wohl die Schlussfolgerung, dass die Keime ein anderes Spektrum haben und nicht unbedingt, wie doof der Patient ist :wacko:.
Ich hatte dann auch zweifach positiv Leukozyten, zweifach positiv Erythrozyten und weiterhin Protein.

Ich bin daraufhin von der Ärztin in die Notaufnahme weiter eingewiesen worden (auf jeden Fall mit neuem AB), wo ich sage und schreibe 9 Stunden verbracht habe, 8 davon gewartet.
Da ich so heftige Unterleibsschmerzen hatte, sollte ich den Gynäkologen vorgestellt werden (ja, was für eine prima Aussicht).
Ich hab das heute noch nicht weggesteckt / verkraftet. Ein Martyrium für mich.
Das viele Warten, die heulenden Kinder, mehrere Reanimationen, ein totkrankes Neugeborenes, kotzende Kinder, die sich auf die Sitzbänke erbrachen und man nicht mal wischte... :twisted:

Ich wurde zweimal vergessen aufzurufen, dann gab es mehrere Notfälle auf der Gyn Station und nachdem ich um 19.30 in der Notaufnahme "eincheckte", hatte um 3.45h nachts endlich eine Gyn Zeit für mich. Da war ich kurz davor zusammenzuklappen.

Man hat sich zwar zig mal entschuldigt, aber ich konnte echt nicht mehr.
Wenigstens waren die Gyn-Ärztinnen nett.
Ich mache es kurz. Gynäkologisch soweit alles OK, zumindest eine akute Eierstockentzündung scheine ich nicht zu haben, dafür ist die Blase so stark entzündet, dass sich die (sorry eklig) Blasenschleimhaut von der Blasenwand abzulösen beginnt und in Brocken mit dem Urin rauskommt. :vomit:

Ich konnte dann auch kein Wasser mehr lassen, also Harnverhalt, trotz randvoller Blase.
Die Ärztinnen meinten, das kann vorkommen, wenn die Blase so hochgradig entzündet ist und dass sie mich katheterisieren müssen, wenn es nicht bald klappt.
Mit viel Geduld klappte es aber irgendwann (jesses) :(

Man hat dann noch Rücksprache mit dem Urologen gehalten, alle drei Ärzte waren aber der Meinung, man könne es mit Cefuroxim ambulant probieren, zumal kein hohes Fieber.
Es stand noch im Raum mich stationär aufzunehmen und mir intravenös Ceftriaxon zu infundieren, aber ich habe den Ärzten gesagt, das ist für mich das letzte Mittel, ich will heim.
Und da bin ich auch.
Sollte höheres Fieber dazu kommen oder sich mein Zustand verschlechtern, muss ich allerdings eingewiesen werden und bleiben.
Um die Vagina muss ich mich auch noch mal gesondert kümmern, da da viele Rötungen sind.

So, ich bin also daheim, wärme meinen Unterleib, schlucke das AB und würge mich durch den Tag. Mir ist durchgängig kotzübel und heftigen antibiotikainduzierten Durchfall habe ich auch.
Ich bin schlapp, müde und emotional auch mitgenommen.
Ich merke, nicht viel mit Menschen tun haben zu wollen, sondern mich verkriechen zu wollen.

Sollte ich Lust und Kraft haben, lest ihr mich hier. :pillowtalk:

Liebe Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Infos ueber mich:
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Towanda
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Towanda »

Liebe Jamie,

ich wünsche Dir gute Besserung! Hoffentlich lassen die Schmerzen und die Übelkeit bald nach.

Liebe Grüße,

Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin
09.10.20 - 0,13 mg Mirtazapin
05.11.20 - 0,065 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
lunetta

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Hallo meine liebe jamie!

Ach du armes Hühnchen, so eine schwere Blasenentzündung...

Ich hatte kurz nach Weihnachten auch so eine, habe auch Monuril bekommen, hat auch nicht gewirkt - bin auch, so wie du mehr als eine Woche so krank und leidend herumgehangen.

Habe mir dann aus der Apotheke zusätzlich D Mannose holen lassen, und Blasentee in Massen getrunken, Wärmeflasche am Bauch, und ganz viel Ruhe.
Zusätzlich habe ich noch 5x täglich 4 Stk. Angocin eingenommen, und 3x täglich eine Ibu 400.

So habe ich es nach mehr als 1 Woche wegbekommen.

Auch bei mir war die ganze Vulva und Vagina mit entzündet, da habe ich mit meinem geliebten Majorana-Gel von Wala geschmiert, auf das schwöre ich.


Ich wünsche dir gute Besserung und GLG!
Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie,

laß dich mal ganz vorsichtig von Herzen drücken ! :hug:

Es ist so schlimm, daß du immer wieder so gequält wirst ! Erst die Zahngeschichte und jetzt diese Blasenodyssee ! :Gute
Ich hoffe wirklich, daß du es in den Griff gekommst und sich ein Klinikaufenthalt vermeiden läßt!

Liebe Grüße und gute Besserung !

Ilse
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Guglhupf
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Guglhupf »

Oh man liebe Jamie,

du lässt ja leider auch nix aus und wenn kommt es immer ganz dick bei dir :( ich wünsche dir ganz schnell gute Besserung!!

Liebe Grüße
Anna
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- bei Bedarf Magnesium
- Passionsblumentee zur Milderung entzugsbedingter NW
- Mönchspfeffer
- reines Lavendelöl

"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Blumenwiese »

Liebe Jamie,

Das klingt echt schlimm. Ich musste vom Monuril auch stundenlang kotzen, bis der kassenärtzliche Notdienst kam und mir ne Spritze dagegen gegeben hatte...aber wenigstens hatte das AB bei mir gewirkt.

Ich finde Blasenentzündung ist so mit das Schlimmste überhaupt und bei dir ist es auch noch extrem ausgefallen :( Du hast mein vollstes Mitgefühl. Und ich wünsche dir gute Besserung.

Ich bekomme vom Medi Reduzieren immer Blasenkrämpfe und Harnverhalt und das führt dann schnell mal zu einer Blasenentzündung. Mir helfen Cranberrykapseln aus der Apotheke zum Vorbeugen und wenn die Blasenkrämpfe kommen nehm ich vorbeugend Solidago Steiner (Goldrutenkrautextrakt). Seitdem ich das mache, hatte ich keine schlimmere Blasenentzündung mehr.

Liebe Grüße
Blumenwiese
Liebe Grüße
B L U M E N W I E S E


Bitte keine religiösen Worte in meinem Thread.

Diagnosen u. vorherige Medikation:
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Absetzverläufe: Quetiapin, Promethazin, Prednisolon
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Aktuell:
Quetiapin 0-0-13 mg
Promethazin 25-0-35 (60 mg)
Bedarf: 2x10 mg Promethazin
*********************************
Sonstige Medikamente:
Artelac Complete, Chelidonium Rh D4, Magnesiumglycinat, Cranberry Kapseln, Lacto7
Bedarf: Movicol, Salbutamol, Levociterizin, Mometason, Ibulysin
suisse
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von suisse »

Liebe Jamie,

ich sende dir viel Kraft und baldige Genesung!!!

LG Anna
[spoil]Ausgangssituation:
- ca. 2008 Beginn AD aufgrund einer Depression, gleichzeitig Psychotherapie (3 Jahre)

Medikation: 
- Escitalopram 10 mg (eindosiert mit 5mg für 5 Tage, dann erhöht auf 10mg)
- Positive Wirkung: Psychisch fühlte ich mich schnell besser (alles war viel erträglicher, nichts konnte mich so schnell umhauen)
- Nebenwirkung: starke Übelkeit über zwei Wochen, Gewichtszunahme (10-12kg), Libidoverlust

Frühere Absetzversuche:
- ca. 2011 erster Absetzversuch (zunächst von 10mg auf 7,5mg für drei Monate mit wenigen Absetzsymptomen; dann auf 5mg reduziert mit starken Symptomen wie Weinattacken, Unruhe, soziale Unsicherheit, zittern etc.); nach Rücksprache mit Ärztin erhöhen auf 10mg (laut Ärztin: Grunderkrankung)
- 2015 zweiter Absetzversuch (gleiche Vorgehensweise, gleicher Verlauf, wieder hochdosiert auf 10mg)

Aktueller Absetzverlauf: Escitalopram 10mg
12.03.18 Escitalopram 7,5mg: 1 Tag Weinattacken und einer erhöhten Infektanfälligkeit
18.06.18 Escitalopram 5mg: ab 15.07.18 starke Übelkeit, Unruhe, zittern, Schweißausbrüche, Panik, Schlafprobleme, Weinattacken, Druck & Ziehen im Kopf
- Ich recherchiere im Internet und stoße auf das Forum... finde mich absolut in den Beschreibungen wieder... mir geht ein Licht auf! Nach Stabilisierung werde ich die 10%-Schritte mittels Wasserlösmethode umsetzen
- Magnesium (08/18) und Krillölkapseln (09/18) probiert, jedoch wegen Magen-Darm-Reaktionen wieder abgesetzt
06.10.18 Esc 4,5mg: in den ersten zwei Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit, an zwei Tagen auch Ängste, dann wieder alles weg
03.11.18 Esc 4,0mg: in den ersten 1,5 Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Nackenschmerzen, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit
01.12.18 Esc 3,6mg: ersten 3 Wochen mit Kopfdruck und Nackenschmerzen, dann Besserung. Am 24.12.18 Einnahme von Vitamin D 5000 -》Trigger (Welle mit Unruhe, Benommenheit, Derealisation, Übelkeit, Ängste, Schlafprobleme etc. für ca. eine Woche)
05.01.19 Esc 3,2mg: an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen und innere Unruhe; an zwei Tagen brain zaps
02.02.19 Esc 2,9mg: häufig gereizt/genervt; an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen, innere Unruhe, Benommenheit und Schwindel
02.03.19 Esc 2,6mg: an manchen Tagen Kreislaufprobleme, Schwindel, Gereiztheit, Nacken-& Muskelschmerzen, innere Unruhe und Ängsten
30.03.19 Esc 2,3mg: an manchen Tagen Innere Unruhe, Übelkeit, Stimmungslabil, Schlappheit, Kopf-& Nackenschmerzen, Schwindel
27.04.19 Esc 2,1mg: wie gewohnt, jedoch mit einer starken Welle getriggert durch familiäre Probleme für ca. 1,5 Wochen (Neuro-Emotionen, Gastritis, innerer Unruhe, Stromgefühl, Übelkeit sowie ein Gefühl der inneren Unsicherheit)
25.05.19 Esc 1,9mg: einzelne Tage mit Neuro-Emotionen, innerer Unruhe, leichter Übelkeit, Unsicherheitsgefühlen, Kopfdruck, Erschöpfung und gereizter Stimmung
15.06.19 Esc 1,7mg: einzelne Tage mit Übelkeit, innere Unruhe, Erschöpfung und Gefühl von Unsicherheit
06.07.19 Esc 1,5mg: einzelne Tage mit Erschöpfung, Gefühle von Unsicherheit und Neuroemotionen; längere Reduktionspause wegen Urlaub
31.08.19 Esc 1,3mg: einzelne Tage mit den typischen Symptomen
21.09.19 Esc 1,1mg: wie immer
12.10.19 Esc 0,9mg: wie immer
02.11.19 Esc 0,7mg: wie immer
23.11.19. Esc 0,5mg: wie immer
17.12.19 Esc 0,0mg:
Kaenguru
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Kaenguru »

Liebe Jamie,

Du hast mein volles Mitgefühl, es ist scheußlich, was du durchmachen musst. Gerade im urologischen und gyn Bereich ist man sehr empfindsam. Die Tipps von Lunetta hören sich gut an, ich hoffe sie helfen dir.

Ich wünsche dir rasche Besserung🍀 und viel Kraft :fly: zum Durchhalten.

Ganz herzliche Grüße :hug:

Sarah
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Seit 6.8.2018 Alprazolam auf Null
Werde bald anfangen Lamotrigin abzusetzen
HIT !
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie,

ich drücke dich auch ganz herzlich und wünsche dir ganz gute Besserung du arme du. :hug:

Ganz liebe Grüße
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]
Marko92

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Marko92 »

Liebe Jamie :) ,

das ist ja grausig, was du durchmachen musst. - Hoffentlich wird es bald besser!

Mich hat Wobenzym Plus (enthält die Enzyme Bromelain, Trypsin, Rutosid) oft vor Antiboitika bewahrt. Meine Freundin hat es auch bei Blasenentzündung genommen, allerdings war es bei ihr nicht so heftig wie bei dir. -

Teebaumöl wäre auch noch ein Tipp, es wirkt ja antiseptisch gegen viele Keime und ist mild.

Mitfühlende Grüsse
Markus :)
Schwimmerin
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Schwimmerin »

Liebe Jamie :)

Ich wünsche dir von Herzen, dass es dir nun immer besser geht :hug:

Wegen dem antibiotikainduziertem Durchfall gibt es hier in der CH, ev. auch in D ein gutes Medikament welches Bioflorin heisst - es normalisiert das Darmökosystem und wirkt auch gegen den Durchfall - meine Tochter benötigt das gerade auch und heute ist schon wieder relativ gut mit Durchfall :)

herzliche Grüsse
Schwimmerin :)
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Sunyata
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Sunyata »

Liebe Jamie,

es tut weh zu lesen, was du alles durchmachst.. :cry:

Ich denke fest an Dich und wünsche Dir, dass es bald wieder besser geht!

Herzliche Grüsse
Mike
seit der Pubertät Neigung zu Melancholie und Schwermut

Ab 1997 sehr belastende persönliche Umstände -
führen zu chron. Magenschmerzen und (Erschöpfungs-)Depression

2003 - 2010 Paroxetin 20 /30 mg

(2002 - 2009 Pantoprazol wg. ständiger Magenschmerzen)

2010 - 06/2016 Venlafaxin 150mg
In dieser Zeit ab und zu bei Bedarf Zopiclon 7,5mg (meist eine halbe Tablette)

1.naiver Absetzversuch 2009
innerhalb weniger Tage stark reduziert - und wegen unerträglicher NW wieder zurück auf Normaldosis

2.naiver Absetzversuch ca. 2011
Innerhalb von Wochen runter auf 0,
v.a. Starke Depressionen
Also wieder zurück auf 150mg

3.Absetzen 07/2016 - 07/2017
Ein Jahr Ausschleichen Venlafaxin - über 75 und 37,5mg jeweils immer die Hälfte alle 4 Wochen

ab ca. 37,5mg verstärkte Depressionen und Ängste

SEIT 1.7.2017 AUF NULL UND IM PROTRAHIERTEN ENTZUG

Gravierende anhaltende, v.a. psychische Entzugssymptome

Kein Wellen-Fenster-Muster, sondern eine DauerWelle (Depression, Angst), innerhalb der immer wieder schwere Wellen mit starken Symptomen auftreten.

Oft wird es am Nachmittag oder Abend leichter... Am nächsten Morgen alles wieder da :frust:

Psychische Symptome:
- schwere anhaltende Depression/ ohne Hoffnung oder Antrieb
- Unruhe/ Angst/ Panik - wie "im freien Fall"
- dauerhafte Derealisation
- Überforderung durch fast alles / innere Hilflosigkeitsgefühle wie ein kleines Kind
- Anhedonie: kann keine positiven Gefühle empfinden wie zb. Freude (wie eingefroren)
- Tinnitus (seit Einnahme Venla)
- Todessehnsucht - alles zuviel...
- sehr wenig Antrieb und Energie, wenn etwas Energie dann sehr schnell erschöpft
- sehr dünnhäutig, schnell reizbar und dann innerlich sehr aggressiv
- starke Hochsensibilität, va. Licht und Geräusche

Körperliche Symptome:
- Sprunggelenksverletzung/ Knorpel heilt nicht
- sog. "Golf-Arm" (ich spiele kein Golf) - Schmerzen im Ellbogen
- Sehstörungen: Problem mit Focus/ Lesen ist sehr anstrengend (v.a. bei der Arbeit mit Bildschirm und Akten)- Sehstärke verändert sich ständig

08 -10/ 2020 (3 Jahre und 6 Wochen nach Null) plötzliche Verbesserung der psychischen Symptome (v.a. der Neuro-Emotionen)

Nach OP 11/2020 wieder starke Welle
Juna
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Juna »

Liebe Kampfhasi2 :hug: ,

hrmpf, Du Arme.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Linderung erfährst, dass es Dir besser geht und dass Dir Dein Körper nicht immer wieder so massiv zeigt, dass ihm irgendetwas nicht passt. :sports: :fly:

Ich schicke Dir mal ein paar von meinen Schutzengeln, damit die Deine unterstützen und Dir beim genesen, heilen und gesund werden helfen können. <3

Ich denk an Dich!

GLG
Kampfhasi :roll:
Mein Thread:
viewtopic.php?t=11366



BildIch entziehe nicht wie empfohlen, bitte nicht nachmachen!!!Bild

Diagnosen:
einige Bild

In Behandlung bei einem Psychiater u. Schmerzdoc

[spoil]Venlafaxin
seit 2004 150-75-0
seit 15.4.1016 wieder 150-0-0
(...)
seit ~7.9.16 auf null

seit Februar 2016 Lamotrigin 100-0-100
(...)
seit 20.01.17 0

Bisoprolol 5mg
(...)
seit 22.6.17 0

Lisinopril 5mg seit 4.6.17 (verordnet 10mg, geht gar nicht)
(...)
seit ? 0

Pantopraxol 40-0-0 (40-40-40)
(...)
auf: 0 (seit 20.1.17)

seit Oktober 2015 Levomepromazin 0-0-0-200
(..)
1.5.17 0-0-0-0


seit 8.4.16 wieder Targin 20/10, 4x/d
(...)
Stand 23.6.17 20mg- 10mg- 20mg- 10mg
Stand 07.11.19 20mg- 10mg- 10mg



8.4.16 Pregabalin 75-0-75
(...)
9.5.16 auf 225-0-225
22.6.17 200-0-225
6.7.17 200-0-200
7.7.17 200-0-175
7.8.17 175-0-175
8.9.17 175-0-150
10.10.17 150-0-150
hmm, die Zwischenschritte finde ich gerade nicht, sind glaube ich auf meinem kaputten Laptop
seit 31.7.18 100-0-75
seit 14.10.18 80-0-75
durch einen Fehler der Apotheke, den ich erst Wochen später festgestellt habe, war ich dann spontan bei 25-0-25 (ich hatte nicht gesehen, dass ich 25 er Kapseln statt 75 er Kapseln erhalten habe (14.11.18) :frust:
14.12.18 25-0-20
14.1.19 25-0-10
14.2.19 25-0-5
14.3.19 25-0-0
14.4.19 20-0-0
16.5.19 15-0-0
17.6.19 10-0-0
17.7.19 5-0-0
seit 18.8.19 0-0-0

- mal schauen, ob es klappt, vielleicht finde ich dann ja endlich mal wieder mein Gleichgewicht (oky, meine Situation spricht zZt. nicht dafür, allerdings kann ich die exogenen Faktoren nicht ändern und beeinflussen, ich kämpfe, so weit wie möglich und mache das mir Mögliche, mehr kann ich aber nicht tun.)
Gefühlt ständige Retraumatisierungen machen es nicht leichter, aber die Triggern, Flashbacks und Kopfblitze gehören nun einmal dazu, seufz


:sports:

seit 6.1.17 Duspatal ret 1-0-0

1x Mg

2x MSM

1x Probiotika

1x Mometasonfuroat


seit 27.3.19 Sativex- Einschleichung (Ziel: 12 Hub/ d)

seit 15.5.19 Ginkgo 1x 200 mg

bei Bedarf: Oxygesic Akut 40 mg + 10 mg Domperidon, Buscopan
[/spoil]

Schmerzpatient Bild
albertine
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von albertine »

Hallo Jamie,

ich kann dir "Aqualibra" empfehlen. Hilft bei mir tatsäclich genauso gut wie Antibiotika. Gute Besserung!

Grüße von Margot
1976 angefangen mit Adumbran
1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Station für innere Medizin, Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging, die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima, das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg
1.1.2018 - 15 mg
27.9.2018 - 7,5 mg
30.6.2019 - 5 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

2018 tiefenpsychologisch fundierte Therapie

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN, WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

Wer vom Leben nicht lernt, dem erteilt es seine Lektionen!
Monalinde
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Monalinde »

Hallo,

Ich kann Albertine da nur beipflichten. Aqualibra ist das einzige Medikament mit Ausnahme von Antibiotika, das mir auch geholfen hat , meine immerwiederkehrenden Blasenentzündungen für einige Zeit loszuwerden.

Der einzige Wermutstropfen darin besteht für mich in einem Juckreiz der Haut, der sich nach Absetzen sofort wieder verflüchtigt. Ich bin da aber auch ganz besonders empfindlich seit dem Absetzen.

Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.
padma
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma »

liebe Jamie, :)

ich hoffe, das AB hat gegriffen und es ist Besserung eingetreten?

Es tut mir so sehr leid, was du durchleidest

ganz liebe Grüsse, :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Quietscheentchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen »

Hallo Jamie,

oh je, das seh ich jetzt erst. Es tut mir so leid, was du alles mitmachen musst.

Ich bin auch so eine Kandidatin für Blasenentzündungen. Immer wieder und wieder jahrelang, manchmal monatlich hatte ich sie. Auch sehr heftig, auch sofort immer mit sichtbarem Blut und auch, dass da nette Flocken und Stückchen drin waren...

Ich habe SO viele Antibiotika genommen, der Arzt war auch nicht mehr begeistert. Ich suchte nach Wegen, das selbst weg zu bekommen.

Ich weiß nicht, ob du es mal versucht hast: Cystinol Akut.
Ist pflanzlich ABER für Empfindliche auch nicht ohne.

Ich werde davon sehr müde und mir wird auch übel. Aber das und Cranberry-Kapseln haben mich gerettet. Ich brauche keine Antibiotika mehr, wenn ich mir etwas mehr Zeit gebe, damit es heilen kann.
Und trinken wie verrückt!

Ich habe heute etwa ein oder zweimal im Jahr eine Blasenentzündung.

Gute Besserung, du Liebe! :hug:
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen »

Ah, und noch was fiel mir ein.
Ein altes Hausmittel wären Sitzbäder, auch bei Harnverhalt. Schon meine Oma saß damals auf einem Eimer heißem Wasser und das half, dass sie endlich Wasser lassen konnte.

Ich hoffe, es geht dir besser.

Liebe Grüße
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Melina 17 »

Hallo Jamie,

ich hab jetzt auch mal deinen thread überflogen......mann mann mann, ich weiß ja, daß jeder von uns sein Päckchen zu tragen hat, aber warum muß es so ungerecht verteilt sein??

Ich finde es aber sehr schön für dich, daß du Trost im Spirituellen findest, ich persönlich bin da auch der meinung, daß alles irgendwo seinen Sinn hat, der sich uns kleinen Erdenbürgern oft nur nicht entschließt. Falls du auch an Wiedergeburt glaubst, bin ich mir zu 100% sicher, daß dein nächstes Leben wieder einfacher sein wird :wink: .

Ich wollte nur nachfragen, ob du nach den Antibiotikabehandlungen drauf achtgibst, deine Darmflora wieder aufzumöbeln, die leidet ja bei jeder Behandlung sehr. Und das kann sich schnell mal zu nem Teufelskreis entwickeln, eine meiner Schwestern hatte das mal, jahrelang immer abwechselnd Angina und Blasenentzündung und jedesmal Antibiotika....

Aber du gehst ja zu ner Heilpraktikerin, die sollte sowas ja wissen, ich hoffe, sie berät dich da gut.

Zum anderen mein ich, du hättest hier selber mal was von kolloidalem Silber erzählt....könnte das eine Alternative zu einem herkömmlichen Antibiotikum sein? Okay, bei dir ging das jetzt immer akut heftig zur Sache, da muß was her, was schnell hilft. Ich kenn mich da selbst noch nicht mit aus, hab jetzt zu Weihnachten aber ein Buch darüber gekriegt und will damit experimentieren.

Dann würd ich mir für dich wünschen, daß du es irgendwie schaffst, mehr Entspannung in dein Leben zu bauen (die Hörstürze waren deutliche Warnsignale, das weißt du auch selber). Ne Kur willst du ja nicht machen, weil dir dein Zuhause so heilig ist, wie wärs dann vielleicht mal mit so nem "Wochenretreat" für zu Hause? Du könntest täglich eine Stunde meditieren, eine Stunde Mandalas ausmalen, eine Stunde chanten, eine Stunde ganz bewußt die Vögel beobachten, eine Stunde Yoga......die wichtigsten Alltagsbelange könntest du immer noch wahrnehmen.

Sowieso Meditation, praktizierst du das? Könt ich mir für dich sehr gut vorstellen. Du erinerst mich ein bißchen an meine kleine Schwester, die auch immer unter Strom steht, immer irgendwas machen muß, so getrieben wirkt...wie ist es bei dir, kannst du dir grundsätzlich Entspannung "erlauben" oder kriegst direkt schlechtes Gewissen?

Ich wünsch dir jedenfalls für die Zukunft, daß dein Leben irgendwann etwas einfacher wird.

liebe Grüße

Melina
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