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Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Mole25
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Mole25 »

Hi Lena,

vielen Dank bez. der Info "Heal Summit" am 27.11.19. Ich kenne Dr. Joe. Ich werde wahrscheinlich teilnehmen.

LG Mole.

Und Jamie - keep going.
:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows
Bittchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

ich mache keine großen Worte.
Was ich von die lese,ruft bei mir ganz großes Mitgefühl aus,leider hilft dir das auch nicht.
Ich schicke dir ein ganz großes Kraftpaket und hoffe,dass du ganz schnell Erleichterung findest.
Gebe bitte nicht auf,weiter um deine Genesung zu kämpfen.
Ganz liebe Grüße
Bittchen
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo,

seit Dienstag hat sich mein Zustand weiter verschlechtert :(.

Ich war heute 5 Stunden im Krankenhaus, bin um 180€ leichter (Gott sei Dank zahlt meine Mutter das, ich hab kein Geld aufgrund meiner bescheidenen finanziellen Situation: eine 3 D Aufnahme der Kiefer, keine Kassenleistung), dafür hab ich jetzt mal ein Ergebnis:
Dort, wo der Weisheitszahn rausoperiert wurde, hat sich eine Zyste und Entzündung gebildet, womöglich sind da auch Knochensplitter, das konnten sie nicht genau erkennen.
Das muss aufgemacht, reingeguckt, ausgeräumt und gesäubert werden.
Und im gegenüber liegenden Kiefer, mein Problemzahn vom letzten Jahr, der ist an der Wurzel entzündet. :cry:

Ich musste zigfach insistieren, dass der Professor sich diesen Zahn anschaut und oh Wunder... seit 1,5 Jahren erzähle ich allen, der Zahn hat einen Hau seit der Pulpitis, und jetzt habe ich zum ersten Mal einen offiziellen Befund.

Zwei Termine für Operationen in Vollnarkose, der erste Termin leider erst in 6 Tagen - ich weiß nicht, wie ich bis dahin überleben soll. Die Schmerzen und Missempfindungen sind kaum zu ertragen.
Der nächste dann 3 Wochen später kurz vor Weihnachten.

Ich bin seelisch und körperlich ein Wrack, am Ende.
Schlimme Angstzustände und Panikattacken, Angst Angst Angst.
Zu Beginn war ich erst einmal erleichtert, dass die endlich eine Diagnose haben; ich kam mir schon bescheuert vor (ich vermute auch ganz feste, wenn der Problemzahn im Unterkiefer behoben wird, wie auch immer das aussehen wird (Wurzelspitzenresektion vs Ziehen), dass auch die taube Zunge weggeht - sagt mir meine Intuition) - aber danach hat sich erst eine bleierne Erschöpfung und Schwäche eingestellt und dann kam die Angst und das Grauen hochgekrochen und jetzt bin ich in einem ganz schlimmen Zustand, den dritten Tag / Nacht infolge.

Meine Mutter hat 2 Nächte bei mir übernachtet und ich werde sie heute wohl wieder holen; und dann werde ich wohl morgen meine Sachen und Sittiche packen und zu ihr ziehen, weil ich momentan nicht alleine sein kann vor Angst. Und sie schläft schlecht bei mir und muss dann auch noch arbeiten.

Es ist sehr schlimm für mich, da helfen gerade auch meine spirituellen Ressourcen nicht, weil mein Traumaprogramm so aktiv ist.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie, :hug:

Oh mei es tut mir sooo leid für dich und die lassen dich einfach solange warten bis die etwas tun.
Unbegreiflich für mich echt.

Ich möchte dir alles Gute wünschen und das du diesen Horror irgendwie überstehst.
Deine Mutter ist sicher auch sehr belastend durch diese Situation, ihr eigenes Kind so leiden zu wissen ist sicher auch nicht so leicht.

Ich denke denke an dich und wünsche das der Kelch bald an dir vorüber gehen möge und bald alles wieder besser wird.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Uma »

Liebe Jamie,

soooooo unfassbar, dass sie dich 6 Tage warten lassen, ein Skandal........

Ich bin fassungslos und wütend über so viel unmenschlichkeit!!!!!

Es ist wunderbar, das du deine Mama an deiner Seite hast, einen besseren Menschen in dieser Situation gibt es nicht <3
Ich hab meine Mama ganz plötzlich verloren und wünsche mir nichts mehr, als eine Besuchszeit im Himmel.

Liebe Jamie, es ist nicht leicht, Worte zu finden, die dich noch trösten können, ich kann dir sagen, ich bin so sehr bei dir in Gedanken, auch wenn ich dich nicht kenne, weil ich weiss, was solche starken Schmerzen bedeuten und die Angst nicht auszuhalten ist.

Ich möchte dir mein Mitgefühl und so viel Wärme da lassen, vielleicht spürst du es ein wenig und ich gebe dir eine liebe Umarmung :hug:

So viel Liebe und Hilfe wie möglich soll bei dir sein!!!!!!

Uma
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Guglhupf
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Guglhupf »

Liebe Jamie,

wenigstens weißt du endlich was los ist, auch wenn das nur ein schwacher Trost ist.

Ich wünsche dir viel Kraft und Energie für die kommenden Wochen.

Gute Besserung 🍀
Anna
Meine Signatur
[spoil] 2007 - erstmalig nach zahlreichen Panikattacken Citalopram genommen. Eingeschlichen in 5mg Schritten bis 10mg. Nach etwa 4 Monaten relativ rasch abgesetzt ohne NW
2011 - nach vermehrten Angstphasen wieder eingeschlichen, diesmal aber Escitalopram in 5mg Schritten bis 20mg
Okt. 2013 - von heute auf morgen aufgehört - Symptome: anhaltende Panikattacken, ÜW in KH, nach Anraten der Ärzte Escitalopram wieder eingeschlichen auf 15mg
2016 - Zustand stabil, 2. Absetzversuch wieder viel zu schnell - Folge: erneut heftige Entzugserscheinungen, wieder eingeschlichen auf 15mg
April 2017 - Reduktion auf 10mg
Mai 2017 - Reduktion auf 5mg
Juli 2017 - Reduktionsversuch auf 2,5mg - Absetzerscheinungen: Zwangsgedanken, starke innere Unruhe, andauernde Anspannung, dauerhaft erhöhter Puls, Zittern, keine Möglichkeit zur Ruhe zu kommen Verdauungsprobleme, sehr belastendes Gedankenkreisen, innere Unruhe
nach Anmeldung im Forum Dosiserhöhung auf 5mg - zwei Tage darauf NW weg
August 2017: 5mg nach 3 Wochen NW wie Ein- und Durchschlafstörungen, sehr lebhafte Träume, vermehrte Zuckungen vor dem Einschlafen, Gedankenkreisen, verspannter Nacken, Unruhe, Nervosität, ab und an leichte Panikattacken
26.8.17 - Reduktion auf 4,5mg klare Gedanken erst gegen Nachmittag möglich, vormittags spürbare Ausschüttung von Cortisol - Neigung zu Panikattacken
27.9.17 - Reduktion auf 4,1mg
6.11.17 - Reduktion auf 3,6mg schon ab Tag 2 nach Reduktion sehr starke Symptome, Herzrasen, Angstphasen, daher wieder Dosiserhöhung
9.11.17 - hoch auf 4,1mgStabilisierung der Symptome
18.11.17 - Reduktion auf 3,8mg ab Woche 3 lebhafte Träume, Zuckungen vor Einschlafen nur noch selten und leichter, noch immer starke innere Unruhe, Gefühl von "Nebel" aus belastenden Gedanken, gegen Abend klarere Gedanken möglich, ab Woche 4 zunehmend körperliche Symptome wie Verdauungsprobleme (starke Blähungen, weicher Stuhl, viel Luft in Magen-Darmbereich), auf sämtliche Symptome folgt immer sehr ängstliche Reaktion mit Neigung zu Panikattacken - irrationale Beurteilung von Symptomen
1.12.17 - Reduktion auf 3,6mg starke Muskelverspannungen im Schulter-/Nackenbereich, verkrampfte Kiefermuskulatur, dauerhafte Anspannung und innere Unruhe, erst gegen Woche 5 Besserung der NW
28.1.18 - Reduktion auf 3,3mg Bis Woche 2 keine NW, ab Woche 3 überwiegend Verdauungsbeschwerden mit vermehrt Blähungen und Aufstoßen (Verdauungstrakt reagiert empfindlicher auf zB Kohlensäure und Laktose), phasenweise innere Unruhe, einzelne leichte PAs, Menstruation verschlimmert Symptome, phasenweise aggressiver auf Mitmenschen, ab Woche 5 Stabilisierung
9.3.18 - Reduktion auf 3mg ab Woche 3 Verdauungstrakt reagiert empfindlicher auf zB Kohlensäure und Laktose, einzelne leichte PA lassen sich mit Meditation und achtsamen Atmen gut in Griff bekommen, Menstruation verschlimmert Symptome, phasenweise aggressiver auf Mitmenschen, ab Woche 5 Stabilisierung und kaum noch NW
19.5.18 - Reduktion auf 2,7mg
8.8.18 - Reduktion auf 2,5mg
4.10.18 - Wieder hoch auf 2,7mg
Absetzpause
14.11.19 - Reduktion auf 2,5mg
21.11.19 - nach Angstnebel wieder rauf auf 2,7mg :cry:
[/spoil]
- bei Bedarf Magnesium
- Passionsblumentee zur Milderung entzugsbedingter NW
- Mönchspfeffer
- reines Lavendelöl

"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."
Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie,

ich bin total erschüttert, was du alles aushalten
musst ! Jetzt noch warten, dass endlich etwas
geschieht !

Fühl dich ganz doll gedrückt und von Herzen
gute Besserung !

Ilse :hug:
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li-la
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von li-la »

Liebe Jamie,

Es tut mir so leid das es dir so schlecht geht.

Ich wünsche dir für die 2. Op's nur das allerbeste! Es ist schön das deine Mama dir zur Seite steht.

Ich drück dich.
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

[highlight=yellow]Seit 2 1/2Jahr auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 2 1/2 jahren 0mg Escitalopram :party2:
[/highlight]


Befinden aktuell ( 06.06.2020)
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- ab und an Zwangsgedanken und die Angst davor das sie wieder auftreten.
Muck
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muck »

Liebe Jamie

Es ist unglaublich was du aushalten muß.
Ich glaube die Angst ist das schlimmste.
Mir geht es was die Angst betrifft momentan genau wie dir.
Alleinsein ist unmöglich.
Die Dummen Gedanken wollen einfach nicht zur Ruhe kommen.

Ich wünsche dir alles gute für die OP.
Werde an dich denken.
Laß uns weiter kämpfen.wir schaffen das👍👍

Bleib eine Weile bei deiner Mutter das hilft dir bestimmt.
Mit Angst Alleinsein ist die Hölle.

Nochmals alles gute .

Liebe Grüße
Muck
Symptome: (...); Diagnose: (...)


1. Symptome

Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz

Diagnose

Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen



Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)


2. Medikation


Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg

u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));


3. Zusätzliches

Keine

Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)


4. BieherigevAbsetzversuche

Mein erster

Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)


5. Absetzverlauf

Siehe Punkt 6
krasiva
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva »

Liebe Jamie,

es tut mir leid, dass es dir nicht gut geht momentan. Aber gut, dass du zu deiner Mutter ziehen könntest und nicht alleine sein müsstest, jetzt wartend auf die OP's.
Ich denke an dich, nehme dich in meine Gebete und schicke dir ganz viel Kraft und Zuversicht.

Alles Liebe dir vom Herzen, :hug:

krasiva
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Leni
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Leni »

Hallo Jamie,

wie gut, dass du auf weitere Untersuchungen bestanden hast. Manchmal muss man wirklich etwas renitent sein, um weiter zu kommen.Was das aber wieder an Kraft kostet, ist anderen nicht klar. :hug:

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese OP dir hinterher mehr Ruhe verschafft. Bei mir wurden in allen vier Weisheitszahntaschen Entzündungen (hohe RANTES-Werte) diagnostiziert und ich habe bereits drei von vier OPs hinter mir. Es gibt ja diese odontogene Fernwirkungen und energetische Beziehungsketten zwischen den Zähne und den Organen, Sinnesorganen, Gelenken, Wirbeln und endokrinen Drüsen. Und gerade diese Entzündungen an den Stellen, wo sich einmal die Weisheitszähne befunden haben, haben eine odontogene Fernwirkung auf das ZNS/Psyche, den Energiehaushalt, den Hypohysenvorderlappen, das Herz, Schulter und Ellbogen (und bestimmte Wirbel ...) und das Innenohr.

Wenn du Fragen zur Begleittherapie hast, dann gerne über PN.

Die Entscheidung Wurzelbehandlung vs. Ziehen musste ich auch treffen und es ist mir sehr schwer gefallen. Ich fühlte mich zu jung fürs Zähneziehen. Letztendlich habe ich mich aber doch für das Ziehen/Implantat entschieden, weil ein wurzelbehandelter Zahn tot ist und mein eh schwaches Immunsystem zusätzlich belasten würde.

Solltest du dich für eine Wurzelbehandlung entscheiden, dann lege ich dir eine biokeramische Wurzelfüllung an Herz. In allen anderen Wurzelfüllmaterialien sind potente Allergene, die nur wieder den Körper bzw. das Immunsystem stressen. Mehr Informationen findest du ggf. unter den Stichworten "Deutsche Gesellschaft für Umweltzahnmedizin, Dr. Elisabeth Jacobi-Gresser". Fr. Jacobi-Gresser hat dazu eine PPT-Präsentation ins Netz gestellt.

Ich drücke dir die Daumen.


LG Leni
Erfahrungen mit Cipralex

Hashimoto Thyreoiditis, Nebennierenschwäche, HPU, Viren, Schwermetalle, Kieferostitis - wieder gesund
Bittchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,
sehr gut kann ich nachempfinden was du im Moment durchmachst.
Bei mir wurden im Oberkiefer beim Ziehen ein Stück Wurzel nicht entfernt und dann überkront.
Dann kamen die Schmerzen,ich bin von Pontius bis Pilatus gerannt ,bis das fest gestellt wurde.
Zuletzt war ich bei einem Gesichts-und Kieferchirurgen ,der hat das gesehen und mich dann mit Vollnarkose operiert.
Halte weiter durch,jetzt da du die Ursache kennst,ist ein Licht am Ende des Tunnels.
Da wünsche ich dir ganz viel Kraft und schnelle Besserung.
Du wirst sehen,auch das geht vorbei,auch wenn es jetzt eine sehr schmerzhafte Zeit ist.
Ich drück dich und wünsche dir ganz viel Kraft.
Auch das wirst du schaffen!!!
Liebe Grüße
Brigitte
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
Henriette
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Henriette »

Liebe Jamie,

das ist wirklich schrecklich, was du gerade durchmachst.
"Normale" Zahnschmerzen sind ja schon fürchterlich, weil alles, was am Kopf ist, einfach schwer zu ertragen ist.
Aber wenn man dann mit einer Entzündung rumlaufen muss, weil die Ärzte das nicht finden und alles wird immer schlimmer, da ist wie Folter.

Ich kann dich gut verstehen. Hatte das ähnlich nämlich auch gerade. Bei mir war es ein Zahn im Oberkiefer, der dazu führte, dass ich Schmerzen im gesamten Ober und Unterkiefer der Seite hatte und dazu zog es in Nase, Auge, Stirn, Hals und Brust. Konnte mein ZA auch nicht verstehen und war mit seinem Latein am Ende, weil das Röntgenbild vor 6 Monaten unauffällig gewesen war. Hab dann auf 3D Röntgen bestanden und siehe da, Entzündung gefunden, Medikament eingelegt. Das wirkte nach 12 Stunden endlich, davor waren die Schmerzen aber noch mal so richtig höllisch schlimm geworden. Die endgültige Behandlung erfolgt bei mir auch erst in zwei Wochen. Aber nun sind alle Schmerzen schon fast weg.

Haben die Ärzte dir denn den Zahn nicht wenigstens aufgebohrt und ein Medikament eingelegt zur Beruhigung?

Zur Frage ziehen lassen oder Wurzelbehandlung würde ich immer erstmal die Wurzelbehandlung probieren. Denn Implantate können auch Probleme bereiten. Der eigene Zahn ist m.E. immer noch die bessere Wahl, auch wenn er tot ist. Wenn die Wurzelkanäle gereinigt sind, sollte keine Entzündung mehr vorhanden sein.

Ich wünsche dir, dass du das gut durchstehst, die Schmerzen nachlassen und du auf Nachfrage vielleicht doch noch einen früheren Termin bekommst.

Gute Besserung,
Henriette
Problem: Seit Jahren zunehmende Schlafstörungen, teilweise Nächte völlig ohne Schlaf oder nur 2 bis 3 Stunden, Ursache unbekannt, Schlaflabor o.B.

Zopicloneinnahme 1/8 bis 1/4 einer 7,5er Zopiclon:
- von ca 2012 bis Herbst 2015: Immer nur phasenweise, für 2 bis 3 Nächte mit o.g. Dosis, dann wieder wochenlang ohne geschlafen.
- von Herbst 2015 bis Sommer 2017: Phasenweise für 2 bis 3 Nächte, aber die Abstände von Phase zu Phase verringerten sich.
- von Sommer 2017 bis April 2018: Häufige Phasen von ca 1 bis 2 Wo, 2 bis 3 Wochen Pause, dann erneut.
- von April 2018 bis jetzt Anfang September 2019: jeden Abend

Seit Jahren, auch schon vor der Zopiclon Zeit, häufig 1 Kytta Sedativum abends: Baldrian, Hopfen, Passionsblume
Seit ich Zopiclon nehme, oftmals zusätzlich

Andere medikamentöse Versuche zum Einschlafen:
- Mirtazapin, Nebenwirkung Restless legs, deshalb erfolglos
- Amitriptylin, mehrere Versuche, jedes Mal erfolglos
- Tryptophan, erfolglos

Sonstige Medikamente, auf die ich definitiv nicht verzichten darf:
Beta Blocker, Amlodipin, Omeprazol bei Bedarf, Dekristolvit

September gescheiterter Absetzversuch.

Seit Oktober erneuter Versuch mit mehr Misserfolg als Erfolg.
9.10. 1/6 Zopi
16.10. 1/7 Zopi
23.10. 1/8 Zopi
3.11. 1/10 Zopi
11.11. musste wieder erhöhen auf 1/6 Zopi

Schlafqualität und -menge auch mit 1/6 Zopi nicht zufriedenstellend.
Keine Ahnung, wie ich erfolgreich reduzieren soll.
Levande
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Levande »

Liebe Jamie,

für Deine anstehenden OPs wünsche ich Dir viel Kraft :fly: und alles Gute. Vor allem wünsche ich Dir ,dass Du hinterher ganz schnell spürst, dass, wenn erstmal die Entzündungsherde entfernt sind, Du schnell Besserung und Kraft verspürst.
Wir denken hier alle an Dich
:group:

Levande
[
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-27.11.2019 Agomelatin 0 mg
Fledermaus
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Fledermaus »

Liebe Jamie,

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Op.
Ich hoffe deine Schmerzen werden sofort weniger und die Heilung beginnt sofort und komplikationslos. Ich wünsche dir viel Kraft,
:sports: dies alles zu überstehen. :group:

Lg
Fledermaus
[spoil]seit 2004 150 mg Venlafaxin 2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.
08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger
26.06.19 47mg
02.08.19 46 mg
08.10.19 44mg
17.12.19 43 mg
06.03.20 41 mg
02.02.20 mg

Vitamin D 07/18 bei 43
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen[/spoil]
Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Jamie,

ich drück' dir ganz doll die Daumen und wünsche dir so sehr, dass du endlich Linderung erfährst.

In Gedanken bei dir, tapfere Jamie! :hug: <3

Rosenrot
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krasiva
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva »

Liebe Jamie,

ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft für die OP.
Möge dir die Linderung verschaffen und möge dir bald besser gehen.

Alles Liebe dir,

krasiva
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LenaLena
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von LenaLena »

Liebe Jamie,

Alles Gute für die OPs und eine schnelle Heilung hinterher.
Angst ist schrecklich... gut, wenn du übergangsmäßig zu deiner Mama ziehen kannst/konntest, ich hoffe, es mildert die Angst ein wenig.
Ich drücke die Daumen!
Lena
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Zu rasches Reduzieren (nur 5 Monate) nach Langzeiteinnahme, seitdem PROTRAHIERTER ENTZUG/ABSETZSYNDROM seit August 2017

Mir hilft: Atemübungen, histaminarme und gesunde Ernährung, bedarfsweise Passionsblumentropfen
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Harry29
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Harry29 »

Liebe Jamie,

ich wünsche Dir einen guten OP-Verlauf und eine schnelle Genesung.
Hoffentlich verspürst du bald Besserung.

*Daumen Drück*

Alles Liebe,
Harry
05.12.2019: 7mg Quetiapin

NEM wieder eingestellt.

NEM: vom 24.01.2020 bis 08.02.2020:
6.800 IE Vitamin D + Vitmain K, Magnesium, Vitamin B Komplex, Fischöl, Vitamin A - Z, cogniLoges (Eisenkraut, Vitamin C, Vitamin B5 und Zink), Vitasprint B12 (Billigmarke) und Mumijo

[spoil]

Risperidon: (2010/11 - kurzzeitig - denke ca. 3 Monate - wurde aber wieder abgesetzt - im Klinikaufenthalt wurde etwas experimentiert, da ich auf die Medikamente nicht wirklich angesprungen bin)
Venlafaxin: (ca. 3 Jahre - 2011 bis 2013 - in der Spitze 225mg)
Quetiapin: seit ca. 8 Jahren. Viele Jahre Prolong, dann Umstellung auf normales Quetiapin. Höchstdosis bei Prolong 400mg, beim normalen Quetiapin 200mg.

04.03.2011: Tägliche Medikation
Quetiapin Prolong mg 0-0-50mg-0
Venlafaxin 150mg am Morgen
Risperidon 1-0-0-2mg

30.04.2013: Tägliche Medikation
Quetiapin Prolong: 200 mg am Abend
Velafaxin 75-0-75-0

danach folgte schrittweise erst die Reduktion/das Ausschleichen von Venlafaxin. Im Anschluss erfolgte dann nach und nach die Reduktion des Quetiapin.

August/2018: Absetzen von 25mg Quetiapin (Kaltentzug)
(Anfangs nur Alpträume - nach ca. 8 Wochen körperliche Symptome und nach ca. 10-11 Wochen starke
kognitive Symptome)

NEM:
Aktuell vertrage ich scheinbar die tägliche Vitaminzufuhr von Vitamin D wieder - eine Zeit lang war das nicht so.
Mögliche Gründe:
1. ich nehme es jetzt ca. 12h nach Quetiapin-Einnahme gegen Mittag/Nachmittag
2. ich nehme es nicht mehr in Tropfen-Form, sondern als lösliche Kapseln
3. Es gab keine Unverträglichkeit oder aber mein Körper ist jetzt in der Wiedereindosierungsphase in der Lage, es zu verarbeiten anstatt paradox zu reagieren.

Mittlerweile nehme ich auch wieder 3.000 i.E. Vitamin D in Tropfenform - vertrage auch das wieder.

Wiedereindosierung & Ausschleichen:

19.10.2018: 3mg Quetiapin
20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
19.04.2019: 8mg Quetiapin (+~5.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+ ~200mg Magnesium).
09.09.2019: 6,5mg Quetiapin
21.11.2019: 6,75mg Quetiapin (leichte Aufdosierung, da kognitive Einschränkungen zu lange anhalten)
05.12.2019: 7mg Quetiapin
[/spoil]
li-la
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von li-la »

Liebe Jamie,
Gute Besserung!
Alles Gute für die OP.

Lg. Lila
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