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Alles hat ein Ende - auch das ADFD.

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Momentan befindet sich das Forum in einer Übergangsphase, um den derzeit Aktiven Gelegenheit zu geben, Alternativen zu organisieren. Wenn solche Alternativen geschaffen worden sind, werden wir hier zu dem oder den neuen Orten, verweisen.

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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
lollarossa
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lollarossa »

Liebe Jamie,

Ich wollte dir schreiben, dass mir das alles sehr leid tut und dir mein Mitgefühl aussprechen.

Das ist so unglaublich viel was du da tragen musst und ich hoffe sehr, dass es bald irgendeinen kleinen Lichtblick für dich und deine Familie gibt.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles alles Gute. ⭐

Ganz liebe Grüße Lolla
Ich schreibe weiter im neuen Forum :)

Diagnose+Entzug Escitalopram

https://adfd.org/austausch/viewtopic.p ... p391026


Entzugversuch Amisulprid:
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Absetzverlauf mit Waage bisher:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.p ... 0#p395440

30.12: 184
03.01: 183
07.01: 182
10.01: 181
13.01: 180
16.01: 179
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09.02: 166
10.02: 165
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12.02: 163
14.02: 162
16.02: 161
18.02: 160
19.02: 159
20.02: 158
22.02: 157
09.03: 156,5
10.03: 156
12.03: 155,5
14.03: 155
17.03: 154
19.03: 153
06.04: 152,5
08.04: 152
10.04: 151
12.04: 150,8
13.04: 150 + Staubflöckchen
16.04: 150 Einnahme Tavor 1mg
19.04: Tavor 1mg
29.04: T. 1 mg
11.05: T. 1 mg
Koralle
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Koralle »

Liebe Jamie,

das ist furchtbar und es tut mir Leid, deine Angst ist absolut nachvollziehbar.

Trotzdem möchte ich dich ermutigen, an deinen Körper und seine Kräfte zu glauben. Jetzt, da etwas gefunden wurde, gibt es doch bei all den Risiken und auch bei all dem Leid um dich herum auch Hoffnung. Das Antibiotikum könnte helfen und die Nebenwirkungen könnten schwächer sein als befürchtet. Das Wünsche ich dir sehr!

Alles Liebe

Koralle
März 2017: 150mg Opipramol wegen psychischer Krise mit Angst und Depressionen, zu leichtfertig abgesetzt
April 2017: 100mg Sertralin 1-0-0-0, bei Eindosierung starke Angst, Schlafstörungen, Missempfindungen und Herzklopfen dann zwei Monate euphorische Stimmung, allerdings immer wieder Zustände von Übererregtheit, Flush und Schwitzen am Morgen, Verwirrtheit, Zittern. Zuspitzung Juni 2017.
Juni 2017: Zusätzlich 100mg Quetiapin prolong 0-0-0-1, Unruhe kommt immer wieder, aufdosiert
Juli 2017: 150mg Quetiapin prolong.
August 2017: 200mg Quetiapin prolong.
September 2017: Unruhe schlägt immer wieder durch, ich erkenne, dass dies Nebenwirkungen sind und setze Sertralin ab in 12,5mg Schritten. Nun starke Nebenwirkungen durch Quetiapin (Sedierung, Desorientiertheit, Depersonalisierung).
November 2017: Absetzen von Quetiapin innerhalb von 14 Tagen. Etwas Unruhe und brennende Wirbelsäule.
Dezember 2017: Sertralin auf 0mg.
Januar 2018: Schwindel, Desorientierheit, Gedächtnisstörungen, Kreislaufbeschwerden, erhöhter Puls.
Februar 2018: Zusätzlich ab nachmittags Muskelzuckungen, Schreckhaftigkeit, häufiges frühes Erwachsen mit Schwitzen, Flushs, Missemfindungen.
März 2018: Zusammenbruch mit ständigem Herzrasen, Angst, Depersonalisation, paradoxen Medikamentenreaktionen, Schlaflosigkeit. Wiedereindosieren von Quetiapin untretardiert 75mg 0-0-0-1, Schlaf wieder möglich, Linderung weiterer Symptome nach einigen Tagen. Umstieg auf 50mg Quetiapin prolong 18Uhr, 25mg Quetiapin unretardiert 21h
April 2018: Zurück auf 67,5mg Quetiapin unretardiert abends wegen Sedierung, 6mg Quetiapin morgens.
Juni-Juli 2018: In 3 Wochen-Schritten auf 25mg Quetiapin abends reduziert. Seitdem im Wechsel mit Unruhephasen auch verstärkt depressive und müde Stimmung, starke Konzentrationsprobleme. Zusätzlich als Versuch, die Symptome abzufangen, Insidon Tropfen abends 4Stck. (18mg), tagsüber alle zwei Std. 2Tropfen (8-18Uhr, insg. 54mg)
September 2018:18,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg, tagsüber 27mg (reduziert wegen paradoxer Reaktion) (ca. in 1. und 3. Woche nach Quetiapin Reduktion starke Panik morgens und weitere Symptome..Übelkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Missempfindungen in Unterarmen und Füßen, Muskelzuckungen, Flushs, dafür aber wieder deutlich wacher und weniger depressiv).
Ende Oktober 2018: 15,25mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 18mg
November 2018: 15,25mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 4,5mg (Symptome wie oben beschrieben, Schlafstörungen verstärkt)
19.11.2018: 18,5mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 4,5mg
27.01.2019: 18,5mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 0mg
(in erster Woche nach Insidon Reduktion verstärkt Müdigkeit und Benommenheit, in zweiter Unruhe und Erregung)
Februar 2019: Amoxicillin nach Zahn OP, starker Schwindel und Herzrasen nach Absetzen, weiß nicht ob vom AB oder Insidon Reduktion
8.3.2019: 12,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg
(in ersten Wochen Müdikeit, Gereiztheit, Unruhe, trotzdem verbessertes Befinden; in 5.Woche starke Angst, Schwitzen, Übelkeit, Zittern, Schwindel, danach langsam Besserung)
1.6.2019 Quetiapin 1,25 – 1,25 - 10mg, (Aufteilung auf drei Einnahmezeitpunkte); Insidon abends 18mg
15.6.2019 zurück auf 12,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg
1.9.2019 Quetiapin 0mg, Insidon 0mg, Schlimme Welle nach 9 Monaten, völlig überreiztes ZNS
Dangermouse
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Dangermouse »

Liebe Jamie,

ich bin zutiefst erschüttert und geschockt und mir fehlen die Worte, was du/ihr alles aushalten muss/ müsst!

Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Liebe, Heilung, Kraft und Unterstützung!

Ich umarme dich fest!

LG,
Dangermouse
2001 depressive Episode 5 Monate 150mg Venlafaxin,
dann 1 Monat 75mg Venlafaxin, dann Schluss bis auf einige Zeit Schwindel und Verletzlichkeit keine großen längeren Entzugssymtome

2017 Panik- und Angsterkrankung, Nervenzusammenbruch Dez 17 - Januar 18 37,5 mg Venlafaxin zum Glück Forum gefunden und mit der Ausschleichmethode nach Kurzzeiteinnahme ohne große Folgen ausgeschlichen

Seitdem kämpfe ich mit Hoch und Tiefs, mal mehr und mal weniger Panikattacken und helfe mir mit VT, Neurexan, Lasea und Calmvalera je nach Bedarf.

Seit Ende September Pantozol 20mg morgens, da ich eine extreme Gastritis entwickelt habe, 1 Absetzversuch misslungen.

50 mg L- Thyroxin morgens wegen Unterfunktion

Ab 25.1.20 10 mg Omeprazol
Ab 30.1.20 12 mg Esomeprazol( da Übelkeit unter Omeprszol zu stark)
31.1.-13.2.20 15 mg Esomeprazol( zum Stabilisieren, da starke andauernde Übelkeit und Krankheitsgefühl)
14.2-19.2.20 13,5 mg
20.2.- 29.2.20 10 mg( stabilisiere mich gerade)
1.3.- 9.3. 8 mg( Übelkeit und Magenschmerzen stärker)
10.3 - 18.3. 6 mg es wird besser
19.3. - 27.3 4 mg fühle mich wieder richtig „ gesund“
28.3 - 6.4. 2 mg wieder vermehrt Übelkeit und Magenschmerzen
7.4. - 16.4. 1 mg

Kein PPI mehr :party2:
Mir ist immer mal übel und es rumort im Magen, das hatte ich unter PPI auch und viel stärker.
imFor
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von imFor »

Hallo Jamie,

ich bin entsetzt... und das alles tut mir sehr leid...

Von den nachfolgenden Infos hast Du sicherlich schon gelesen/ gehört, oder?
Falls nicht:
-Phagentherapie gegen multiresistente Keime:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/21068 ... ternativen
-hochdosiert Vitamin D einzunehmen, hast Du sicherlich auch schon gemacht...

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für diese Zeit...
und daß hoffentlich doch noch irgendwie Lösungen gefunden werden !!

Viele Grüße
ImFor
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Svenja
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Svenja »

Liebe Jamie,

es tut mir unendlich leid, dass bei dir im Moment so viel Unheil zusammenkommt.

Vielleicht kannst du deine Mutti irgendwie dazu bewegen, zum Arzt zu gehen. Für deine Schwester. Sie wird in der kommenden Zeit viel Unterstützung brauchen.

Wegen meiner Nieren hat mir eine Freundin das Buch von Maria Treben "Gesundheit aus der Apotheke Gottes" geliehen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Sie schreibt, wie auch die aussichtslosesten Tumorerkrankungen mit Hilfe von Kräutern geheilt werden können (in Ergänzung zur Krebstherapie). :sports:

Es gibt immer einen Weg. Ich umarme dich ganz fest. :hug:

Liebe Grüße
Svenja
1998 erste Depression - Tiefenpsychologische Therapie - keine Medikamente
1999 geheiratet, Geburt der Kinder: 2000 und 2002
2005 mittelschwere Depression - Mirtazapin und Venlaflaxin
2006 Depression - Verhaltenstherapie - Mirtazapin und Duloxetin
Im weiteren Verlauf Mirtazapin abgesetzt. Duloxetin 30 mg - etliche Absetzversuche gescheitert- erneute Depression wenn nicht schnell genug wieder eindosiert
2013 Lamotrigin soll Duloxetin ersetzen - funktioniert nicht - Lamotrigin wieder abgesetzt
2017: MBSR-Kurs, seitdem tägliche Meditation

bis 02.10.2019: 30 mg Duloxetin
ab 03.10.2019: 27 mg - keine Symptome
ab 24.11.2019: 24,3 mg - nach ca. 3 Wochen Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme, hält ca. 2 Wochen an
ab 24.01.2020: 23,1 mg - nach 2 Wochen sehr gereizt, schlechte Laune, übersteigertes Schmerzempfinden, hält den ganzen Februar an
ab 30.05.2020: 22,0 mg - 4. bis 6. Woche: Schlafprobleme, kein Appetit, innere Unruhe, Angst
ab 25.08.2020: 21,4 mg - so gut wie keine Absetzsymptome
ab 23.09.2020: 20,7 mg
ab 20.11.2020: 20,0 mg - 4. Woche: 2 Nächte Schlafprobleme
ab 01.01.2021: 19,3 mg
ab 12.02.2021: 18,6 mg - ab der 4. Woche Konzentrationsstörungen, ab der 5. Woche erhebliche Schlafprobleme, Gewichtsverlust, nach der 9. Woche allmählich besser
ab 01.06.2021: 18,1 mg - 4./5. Woche depressive Verstimmung, ab 6. Woche wieder ok
Ende August: hässliche Welle ausgelöst durch emotionalen Trigger, Angstzustände vor allem am Morgen bis zum frühen Nachmittag, nach 2 Wochen spontan weg in den Yoga-Ferien
Bittchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

nach dem Lesens deiner traurigen Zeilen frage ich mich, " Wie kann ein Mensch das ertragen ? "

Ich will dir und deiner Familie ganz viel Kraft wünschen, um diese schwere Zeit irgendwie zu überstehen.
Es tut mir so unendlich leid ,was dir und deinen Liebsten gerade passiert .

Sei mitfühlend gedrückt und gegrüßt.
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
Ginger0813
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Ginger0813 »

Liebe Jamie,
Ich bin noch nicht lange hier im Forum, habe aber schon viel von dir gelesen.

Auch mir tut es von Herzen leid und weh, was du erleiden muss- deine ganze Familie erleiden muss - und wünsche Dir, dass irgendetwas geschieht, was es dir leichter macht, eventuell zumindest eine Besserung.

Deiner Schwester und Dir zuliebe kann vielleicht deine Mutter hoffentlich wenigstens zum Arzt gehen und ich hoffe,dass ihr ein SA erspart bleibt.
Mein bettlägriger Vater hat ebenfalls multiresistente Keime, die sie momentan durch intravenöse Antibiotikatherapien in Schach halten.

Zum Essen: Verträgst du eventuell Trinkkost wie Fresubin oder ähnliches? So müsstest du nichts essen aber könntest so für eine Weile deinen Nährstoffgehalt decken.

Ansonsten fehlen mir leider die Worte :(
Ich kann dir nur in Gedanken eine Umarmung senden und für dich mithoffen wie alle hier.

Du hast viele Menschen hier, die an dich denken.

Liebe Grüße
Ginger
(Psychische) Diagnosen: Generalisierte Angsterkrankung, Burnout

Derzeitige Medikamente: Pantoprazol 40 mg, Mesalazin 500 mg (wegen entzündlicher Darmerkrankung)
Abends Baldriandragees

Ab Februar 2021 (3 Monate lang, davor nur bei Bedarf) 3 mg Bromazepam
Ab 12. Mai 2021 2,25 mg Bromazepam (der erste Schritt war wohl etwas zu zügig, das war, bevor ich hier angemeldet war)
Ab 07. Juni 2021 2 mg
Ab 23. Juni 2021 1,8 mg
Ab 01. August 21 1,6 mg
Ab 06. September 21 1,5 mg (Halbzeit :) )
Ab 04. November 21 1,35 mg
Muryell
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Liebe Jamie,

es macht mich sehr betroffen, Deine Zeilen zu lesen. Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft, um diese schwierige Zeit zu überwinden.

Sei lieb umarmt :group:

Muryell
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Bittchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

gerade bin ich wieder auf Zeilen von dir gestoßen, vor ein paar Tagen.
Du musst nicht antworten, ich will dir nur mitteilen wie sehr ich dir alles erdenklich Gute wünsche .

Ganz liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma »

liebe Jamie, :)

du bist jeden Tag auch in meinen Gedanken.
Ich wünsche dir von Herzen, dass du durch diese schwere Zeit kommst. Und dass du dich von etwas Grösserem getragen fühlst

ganz liebe Grüsse, :hug: :hug: :hug:
padma
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Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 psychopharmakafrei
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Ginger0813 »

Liebe Jamie,

Auch ich möchte nochmal die herzlichsten Grüße und guten Gedanken senden, auch falls du sie gerade nicht lesen solltest <3
Vielleicht hilft es, wenn wir an dich denken.

Alles Gute
Ginger
(Psychische) Diagnosen: Generalisierte Angsterkrankung, Burnout

Derzeitige Medikamente: Pantoprazol 40 mg, Mesalazin 500 mg (wegen entzündlicher Darmerkrankung)
Abends Baldriandragees

Ab Februar 2021 (3 Monate lang, davor nur bei Bedarf) 3 mg Bromazepam
Ab 12. Mai 2021 2,25 mg Bromazepam (der erste Schritt war wohl etwas zu zügig, das war, bevor ich hier angemeldet war)
Ab 07. Juni 2021 2 mg
Ab 23. Juni 2021 1,8 mg
Ab 01. August 21 1,6 mg
Ab 06. September 21 1,5 mg (Halbzeit :) )
Ab 04. November 21 1,35 mg
krasiva
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva »

Liebe Jamie, :)

auch wenn ich nicht immer und sofort antworten kann wollte ich Dir sagen, dass ich an Dich denke und dass Du in meinen Gedanken und in meinem Herzen einen festen Platz hast.
Möge Dir Dein Engel alle mögliche Kraft senden um jetzt gut durch die nicht leicht Zeit zu kommen.

Gott schütze Dich und Deine Lieben. :group:

Liebe Grüße,

krasiva
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Uma
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Uma »

Liebe Jamie,

Ich möchte dir sagen, das ich ganz oft an dich denke und dich sehr vermisse♡

Deine Zeilen haben mich zutiefst berührt und mir fehlen die Worte, um auszudrücken, wie sehr ich mit dir und deiner Schwester fühle.

Du hast so hoffnungslos geschrieben, das geht mir sehr nahe und ich kann nur erahnen, wie sehr du kämpfen musst.

Ich wünsche Euch alle Heilung dieser Welt, aus tiefstem Herzen <3 <3

Liebe Jamie, fühl dich behutsam umarmt :hug: :hug: und getragen :hug: :hug: :group:
🌻🌻🌻🌻
Sonnengrüsse
♡ U M A ♡

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Sunny30
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Sunny30 »

Liebe Jaimie,

Ich habe es gerade erst gelesen, mir laufen die Tränen. Du hast Dich immer so eingesetzt hier.
Es tut mir so leid, mir fehlen die Worte.

Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und ganz viel Glück und Kraft. Und ganz besonders das ihr das alles übersteht.

😢 mehr weiß ich nicht zu sagen. Das tut mir so leid.

Liebe Grüße
Antworten