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18 Jahre ADFD und Vorbereitung auf die nächsten 18 Jahre

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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Lory
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Lory »

Liebe Jamie 🌻

Wünsche dir einfach von Herzen dass es gut wird! 🍀 Lory
Seit ca 2007 Fluoxetin 20 - 40mg (wg Angst und Panikattacken, auch immer mal depressive Episoden) - das alles kam aber nicht aus heiterem Himmel sondern es passierte nach einer schweren sehr belastenden Zeit.
Seit 2018 Trittico 25 - 150mg wg Akute Angst u Depressionsphase - auch nach schwierigen und belastenden Ereignissen.
Mai 2019 - 3 wöchige Einnahme Mirtazapin 30mg...in einer Woche wieder abgesetzt

Absetzverlauf

Mai 2019 Fluoxetin 40mg auf 30mg reduziert (während 3 wöchiger Einnahme von mirtazapin 30mg - psychiater wollte mich auf das umstellen - hab es nicht vertragen und einfach wieder weg gelassen)
Trazodon in dieser zeit auch von 125mg auf 75mg reduziert. Ende Mai Trazodon wieder hochdosiert auf 150mg.
August 2019 Fluoxetin von 30mg auf 20mg reduziert (vorher ca 3 Wochen einen Tag 30mg, nächsten Tag 20mg)
September 2019 Trazodon von 150mg auf 75mg in zwei Schritten reduziert
November 2019 Fluoxetin 20mg auf 19mg
Dezember 2019 Trazodon 75mg auf 50mg
Nach 3 Wochen starke absetzsymptome

Absetzpause

28. Jänner 2020 aufdosiert - 52mg Trazodon (nach ca 3 wochen gefühl dass ich mich stabilisiere)
22. Februar 2020 Fluoxetin 18,7mg
25.Februar Fluoxetin wieder auf 19mg, geht noch nicht -weinerlich u depressive stimmung
11.März 2020 Einmalige Einnahme 53mg Trazodon
05.April 2020 Trazodon 50mg (nach ein paar Tagen Symptome wie Unruhe, Angst, Getriebenheit, Gereiztheit, extreme Kopf u Nackenverspannung, komisches Hautgefühl)
28.April 2020 Fluoxetin 18,8 mg
28.Juni 2020 Fluoxetin 18,41mg
1.September 2020 Trazodon 25mg -in Österr. gibt es nur retard Tabl. deshalb nochmals ein so grosser Absetzschritt
15.November 2020 Trazodon 0mg, Fluoxetin 18,41mg (immer wieder mal Symptomwellen....Gereiztheit, depressive Verstimmung, Abgeschlagenheit, Überforderungsgefühl, Krankheitsgefühl..
13.März 2021 Fluoxetin - 0,2mg 🙈 (NS noch nicht bereit - fühle mich nicht gut: zeitweise starke Unruhe, Deprigefühl, schnell gereizt, Überforderungsgefühl, Krankheitsgefühl)
krasiva
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva »

Liebe Jamie,

auch von mir alles nur erdenklich Gute zu Deiner Genesung nach diesen schweren Eingriffen.
Jetzt ist Osterzeit und Anfang Frühling. Es wird wärmer und freundlicher. Und ich wünsche Dir, dass Du in dieser Stimmung von Auferstehung der Natur die Kräfte findest, die Dir helfen zu genesen.
Und hier noch ein Gedicht für Dich:

Von allen Bergen zu Tale
ist ein Leuchten erwacht,
flammende Frühlingsfanale
durch die Osternacht.

Von allen Türmen zusammen
läutet es landhinein -
Herz, mit Glocken und Flammen
bricht der Frühling ein!

Lulu von Strauß und Torney

Alles alles Liebe und Gute für Dich,

krasiva :)
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Amanda
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Amanda »

Liebe Jamie,

es macht mich sprachlos und traurig, was du erleiden musst.

Du bist ein wundervoller Mensch und verdienst einfach das Beste! Ich wünsche dir von Herzen Licht und Heilung.

Ganz liebe, mitfühlende Grüße :hug:

Amanda
Schwimmerin
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Schwimmerin »

Liebe Jamie

Als ich deinen Bericht las, fiel mir sofort Urovaxom ein - ich habe dieses biologische Arzneimittel in meinen frühen 20-ern und etwa vor 1 Jahr über mehrere Monate bekommen und danach hatte ich Ruhe vor Blaseninfekten, das erste mal über 20 Jahre und nun bisher etwa 1 Jahr keinen Blaseninfekt mehr. Ich bin sehr überzeugt von diesem Mittel und sehr dankbar, dass ich es verschrieben bekommen habe, solche Infekte & Schmerzen braucht niemand.

Was mir halt noch einfällt ist , dass ein gefüllter Eisenvorrat sehr wichtig ist, damit dass Immunsystem gut arbeiten kann, Dr. Schaub, der die Eisenzentren errichtet hat, empfiehlt einen Ferritinwert von 100 - 200 ng/ml. Mein Sohn ist zw. 9 - 12 Jahren extrem rasch gewachsen und er war auch weiss wie die Wand, der Ferritinwert war an der unteren Grenze, laut WHO Referenzbereich noch okay, aber mein Eisenzentrum empfahl, den Wert auf über 100 zu bringen, was wir dann so machten. Seither ist mein Sohn nicht mehr krank gewesen (vorher oft) und er wurde plötzlich sportlich (vorher haben wir ihn eher als sehr faul eingeschätzt)..
Ich weiss, dass solche Empfehlungen im Forum nicht unbedingt hilfreich sind da Eisen auch triggern kann. Aber ich möchte dir das einfach schreiben, da du selber gut einschätzen kannst, ob das etwas für dich ist, du bist mir sehr wichtig und dass ein Mensch wie du so leiden muss, geht einfach nicht :cry:

Ich wünsche dir so sehr Lebensqualität und dass du keine Schmerzen mehr hast :hug:
GlG Petra :)
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Maria61
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Maria61 »

Liebe Jamie

Ich wünsche Dir von ganzen Herzen schöne Ostertage und endlich ein bisschen Erleichterung von den ganzen Schmerzen und Tiefschlägen.

Ich bin zwar noch nicht lange hier bei euch im Forum, aber Du hast mir immer liebevoll (trotz deiner Schmerzen) geantwortet und wolltest mir helfen. 🙏 Dankeschön dafür.

Es ist für nicht Betroffene nicht nachzuvollziehen was Du alles schon durchgemacht hast und trotzdem nicht aufgibst.

Du schaffst das auch noch. Ich denke an dich und drücke dich aus der Ferne. 😘

Lass es für uns alle die so schwer betroffen sind endlich ein wenig besser werden, das wünsche ich Dir und allen anderen von ganzen Herzen.

Ich hatte in den letzten Wochen auch Tage wo ich dachte das ich es nicht mehr schaffe mit dem Nervenschmerzen vom Herzschrittmacher.

Gut das Du bei deiner Mutter liebevoll versorgt wirst.

Auch an deine Mutter schöne Ostertage.

Liebe Grüsse Maria61
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
Krankenhaus Asthma Spray Spiriva und Asthma Disc Fenistil und Salbutalmol Spray

02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus

Ab 13.11.2020 Wiedereinnahme 1,0 mg Tavor

CBD Öl abgesetzt am 04.03.2021
Undead
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Undead »

Liebe Jamie,

ich habe jetzt erst gelesen, was du durchmachen musstest und noch musst. Es tut mir unglaublich leid!

Was ich aber sofort gedacht habe: Du bist so eine starke Frau, du hast schon so viel durchgemacht, gefühlt auswegslose Situationen... Ich bin sicher, dass du das auch schaffen wirst!

Es ist selbstverständlich, dass es dir jetzt so geht. Der Körper ist erstmal enorm angeschlagen. Aber vergiss nicht, was du schon erreicht hast. Und du wirst das wieder erreichen, davon bin ich einfach überzeugt.

Ausserdem möchte ich dir noch mein herzliches Mitgefühl ausdrücken, für deinen Welli.

Ganz viel Kraft weiterhin!

Liebe Grüße
Undead
Ich kann leider nur ca. Angaben machen:
bis 2009 diverse Antidepressiva, hauptsächlich Fluoxetin
L-Thyroxin: Seit 2013 momentan 88 mcg
Zolpidem: ca. Mai 2015 5-10 mg täglich - März 2017 dann für 2 Monate abgesetzt bis Mitte Mai (gerade am Absetzen, momentane Dosis 5 mg täglich Einmaldosis Nachts)
Tramadol: Zuerst 2012 bis 2014 ca. dann ausgeschlichen
Codein : ca. Mai 2016 - August 2016 und viele Jahre in der Jugend
Tramadolwiedereinnahme: August 2016 - Mitte Januar 2017 (nach schweren Nebenwirkungen komplett abgesetzt)
Zolpidem abgesetzt: Mitte März 2017
Zolpidemwiedereinnahme: Ende Mai 2017 10 mg Einmaldosis Nachts
Zolpidem ausschleichen: 13. August 5 mg täglich Nachts
Zwischenzeitlich sporadisch Tavor 0,5mg-2,00 mg Seit Mitte August nie wieder, kompett abgesetzt.
21.08.2017
Seit ca. 1 Woche auf 5 mg Zolpidem, am 18.08. dummen Fehler gemacht und eine 10 mg genommen. Am nächsten Tag vermehrtes Rauschen im Kopf, starker Schwindel, starke Konzentrationsstörungen, Kiefer extrem verkrampft, Angstzustände aber keine Panikatacke, Augenlidzucken, Lichtempfindlichkeit, Augenbrennen
Nun Seit 19.08. wieder auf 5 mg und nun dabei ca. 1 Monat bleiben
Nachts Herzrasen und Panik, Angstzustände aber einschlafen können.
21.08. Absetzsymptome etwas schwächer, Rauschen geringer, Kieferverspannungen hautsächlich rechts, aber nicht mehr so schlimm wie nach 10 mg Ausrutscher, Seit Ausrutscher wieder vermehrtes Kältegefühl/brennen auf dem Kopf(Kopfhaut oben). Übliche Genickschmerzen. Brennen seitlich am Hals-wie entzündet, Leichte Darmverkrampfungen m. leichten Schmerzen, trockener Mund und Augen, gebesserte Konzentrationsstörungen.
25.08.17 Zolpidem auf 25 mg reduziert
Abesetzerscheinungen: Druck im Kopf geringer, Lichtempfindlichkeit und Augenbrennen kommen mir auch leichter vor, Genickschmerzen etwas stärker-aber schon einen Tag vor dem Absetzen, Trommelfell rechts scheint sich auch etwas zu entspannen, dadurch, dass der Kiefer/Hals heute auch nicht so verspannt war, aber schon noch schmerzt, Evtl. setzen mir die Nebenwirkungen doch mehr zu vom Zolpidem selbst.Angstzustände kommen und gehen im Rahmen. Rauschen sehe ich dann erst, wenn ich im Bett liege. Kopfhaut fast kein Kältegefühl heute gehabt.
25.08.17-07.08.17 Zolpidem 0,25mg-1,25mg
Gleiche Symptome wie immer, alles etwas geringer. Das Rauschen scheint nachzulassen.
Seit dem 08.09.2017 auf NULL Zolpidem
Alles scheint immer weniger zu werden. Heute am 2. Tag von null ist mir richtig warm, sonst hab ich immer sehr gefroren. Evtl. wirkt das L-Thyroxin wieder stärker?
Am 06.02.2018 wieder mit Zolpidem angefangen 10 mg, wegen Schicksalsschlag
Wieder starke Muskelschmerzen, kann mich nicht erinnern, wie es ohne Zolpi war, da mein Gedächtnis echt mies ist.
Seit 20.05.2018 auf eine 3/4 Zolpidem 10 mg
Schmerzen heute etwas besser, Konzetration auch. Brennende Schmerzen und Kopfdruck auch etwas leichter, mit geringerer Menge
Ich hab die genauen Daten nicht mehr im Kopf, ich habe aber die Tabl. erst rezudiert für 2-3 Wochen ca. 5mg, dann ca. 2 Wochen (2,5 mg) zuletzt 3 Tage auf 1,25 mg und seit 12.07.2018 bin ich auf null. Das heisst seit heute erster Tag clean am 13.07.2018 FREITAG DER 13. :-)
Ende 2018 wieder Zolpidem. täglich zwischen 5mg-10mg. aber in der Zeit 3 mal abgesetzt wieder für jeweils min. 1 Monat
Tavor sporadisch seit dem 16.12.20
05.01.21 Bromazepam 1/4 von 6 mg. paradoxe Reaktion. 06.01.21 letzte mal 5 mg Zolpidem-dann kalt abgesetzt. Seit dem 07.01. clean :party:
Laube
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Laube »

Hallo Jamie,

danke für Deine Offenheit, dass Du uns informierst und teilhaben lässt, darüber, was Du gerade durch machst. Wünsche Dir (schnelle) gute Besserung.

Ich schätze Deine Erfahrung und Deine unermüdlichen Einsatz hier im Forum sehr. Für mich wertest Du diese Plattform auf. Du vermittelst immer Stärke und Zuversicht, die nun für Dich selbst zum Einsatz kommt.

Ich vertraue darauf, dass Du wieder in Ordnung kommst.
Mit guten Gedanken bei Dir,

herzlichst Silvia
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Maria61
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Maria61 »

Hallo liebe Jamie

Ich möchte mich bei Dir bedanken das Du trotzdem bei den ganzen Schmerzen die Du ertragen musst für so viele hier im Forum noch die Kraft findest Ihnen Mut zu machen und jedem einzelnen weiterhilfst. (Auch mir)

Ein ganz ganz liebe Dankeschön!

Ich hoffe, egal ob Du noch bei deiner Mutter oder wieder zu Hause sein solltest es sich bei Dir langsam etwas stabilisiert.

Du hattest am 30.03. ua. geschrieben das Du auch leider wieder Benzos nehmen musstest. Ich hoffe von ganzen Herzen das (ich weiß nicht welche Du nimmst) Sie wenigstens Dir etwas Erleichterung bringen.

Deine Schmerzmedikamente hast Du ja wahrscheinlich auch noch.

Irgendwann ist es auch genug was man sich noch alles oben drauf packt.

Das mit der Gallenblase ist mehr als genug gewesen.

Halte durch liebe Jamie, für dich!😘
Ich bete für Erleichterung für dich.

Liebe Grüße Maria61
10/2016 Erkältung: Antibiotikum Clarillind nach 3 Tablette anaphylaktischer Schock
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02/2017 Krankenhaus: Helicobacter Antibiotikum Plyera, Allergoval, Cernevit Infusionen

03/2017 bis 12/2017 Krankenhaus mehrmals: Mastzellaktivierungssyndrom MCAS, Diabetis Typ II, Histamin/Fructose/Salicylat Unverträglichkeiten, COPD, Medikamenten Unverträglichkeiten
Fenistil 2—2—2, Omeprazol 1—0—1, Ranitidin 1—1—1, Columbine sachtes 1—1—1, Kortison (erst Infusionen dann Tabletten) und Tavor 0,5—0,5—0,5

Dann alle Medikamente raus ohne ausschleichen (bis auf Kortison ausgeschlichen alle 2 Tage weniger)

04/2018 Krankenhaus mehrmals: 1. Absturz Tavor, einmalig ca. 6;5 dann wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

05/2018 Krankenhaus: 2. Absturz Tavor wieder eindosiert auf 0,5—0,5—0,5 und wieder alle 3 Tage ausgeschlichen innerhalb 2 Wochen

07/2018 Krankenhaus: In Suchtklinik Tavor 0,5—0,5—0,5 eindosiert und die haben wieder alle 3 Tage abdosiert

08/2018 bis 12/2018 keine Medikamente

Durch Tavorentzug und alle Absetzungssymtome die ich bei euch gefunden habe
AV Block III Herz 12/2018 Krankenhaus:
Herzschrittmacher mit Antibiotikum Rocephin und total falscher Anästhesie!!!!
Morphium, Lyrika, Atosil, Keltican Forte 1—0—0,

01/2019 Krankenhaus: EEG Untersuchung hat alles nur noch viel viel mehr verschlimmert
Ketotifen 1—0—0 (laut Ärzte wirkt nicht weglassen ) Wobenzym 1—0—1 ( 2 Wochen dann abgesetzt ), MSM 1—0—0 (1 Woche dann wieder raus laut Ärzte), PEA 4 Tage, Pylopass Mono 4 Wochen, Vitamin D3 4.000, Zink, Q10, und andere

Alle wirklich alle Absetzungssymtome laut Dr. Ashton

04/2019 Krankenhaus: Herpes Infektion Novalgin 2—2—2—2; Lyrika 1—0—1; Cetretizin1—0—0, Kortison 1—1—0, Ketotifen 1—0—0 soll ich doch wieder nehmen

05/2019 Krankenhaus: Dazu Herzmuskelentzündung und soll wieder Tavor nehmen 1 mal tgl. 0,5 wegen zu starken Absetzungssymtomen dazu Kortison Infusionen, Ranitidin Infusionen und Fenistil Infusionen, Ibuprofen 1 mal versucht

08/2019 Krankenhaus: Fenistil 2—2—2, Ranitidin150 0—0—1, Ivabradin 3 Wochen 1—0—0, Tavor 0,5—0—0
Dazu neue Diagnosen: Schnitzler und Blau Syndrom Tavorentzug Absetzungssymtome Tavor ausschleichen!!

11/2019 Krankenhaus: Absturz Tavor wieder eindosiert und bin jetzt wieder am ausschleichen
11/2019 von 0,5 - 0,5. - 0,5 Jeweils 1 Woche mittags 0,1 mg weniger dann raus
12/2919 von 0,5. - 0 - 0,5 jeweils 1Woche morgens 0,1 mg weniger dann raus
Ab 01/2019 - 07.05.2020 von 0 - 0 - 0,5 alle 4/5 Wochen um 0,1 mg weniger dann raus

Ab 13.11.2020 Wiedereinnahme 1,0 mg Tavor

CBD Öl abgesetzt am 04.03.2021
Koralle
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Koralle »

Liebe Jamie,

ich wollte nur kurz schreiben, dass es mir von Herzen Leid tut, dass es dir immer so schlecht geht. Unvorstellbar, was du erleiden musst! Hast du inzwischen eigentlich eine gute Therapeutin/Therapeuten gefunden, der/die dich unterstützt? Der psychosomatische Klinikaufenthalt letztes Jahr war ja eher nichts...

Evtl. kennst du mich nicht, aber du hast mir hin und wieder nett und hilfreich geschrieben, so dass ich dir zumindest einmal mein Mitgefühl aussprechen wollte.

Gute Besserung!

Koralle
März 2017: 150mg Opipramol wegen psychischer Krise mit Angst und Depressionen, zu leichtfertig abgesetzt
April 2017: 100mg Sertralin 1-0-0-0, bei Eindosierung starke Angst, Schlafstörungen, Missempfindungen und Herzklopfen dann zwei Monate euphorische Stimmung, allerdings immer wieder Zustände von Übererregtheit, Flush und Schwitzen am Morgen, Verwirrtheit, Zittern. Zuspitzung Juni 2017.
Juni 2017: Zusätzlich 100mg Quetiapin prolong 0-0-0-1, Unruhe kommt immer wieder, aufdosiert
Juli 2017: 150mg Quetiapin prolong.
August 2017: 200mg Quetiapin prolong.
September 2017: Unruhe schlägt immer wieder durch, ich erkenne, dass dies Nebenwirkungen sind und setze Sertralin ab in 12,5mg Schritten. Nun starke Nebenwirkungen durch Quetiapin (Sedierung, Desorientiertheit, Depersonalisierung).
November 2017: Absetzen von Quetiapin innerhalb von 14 Tagen. Etwas Unruhe und brennende Wirbelsäule.
Dezember 2017: Sertralin auf 0mg.
Januar 2018: Schwindel, Desorientierheit, Gedächtnisstörungen, Kreislaufbeschwerden, erhöhter Puls.
Februar 2018: Zusätzlich ab nachmittags Muskelzuckungen, Schreckhaftigkeit, häufiges frühes Erwachsen mit Schwitzen, Flushs, Missemfindungen.
März 2018: Zusammenbruch mit ständigem Herzrasen, Angst, Depersonalisation, paradoxen Medikamentenreaktionen, Schlaflosigkeit. Wiedereindosieren von Quetiapin untretardiert 75mg 0-0-0-1, Schlaf wieder möglich, Linderung weiterer Symptome nach einigen Tagen. Umstieg auf 50mg Quetiapin prolong 18Uhr, 25mg Quetiapin unretardiert 21h
April 2018: Zurück auf 67,5mg Quetiapin unretardiert abends wegen Sedierung, 6mg Quetiapin morgens.
Juni-Juli 2018: In 3 Wochen-Schritten auf 25mg Quetiapin abends reduziert. Seitdem im Wechsel mit Unruhephasen auch verstärkt depressive und müde Stimmung, starke Konzentrationsprobleme. Zusätzlich als Versuch, die Symptome abzufangen, Insidon Tropfen abends 4Stck. (18mg), tagsüber alle zwei Std. 2Tropfen (8-18Uhr, insg. 54mg)
September 2018:18,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg, tagsüber 27mg (reduziert wegen paradoxer Reaktion) (ca. in 1. und 3. Woche nach Quetiapin Reduktion starke Panik morgens und weitere Symptome..Übelkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Missempfindungen in Unterarmen und Füßen, Muskelzuckungen, Flushs, dafür aber wieder deutlich wacher und weniger depressiv).
Ende Oktober 2018: 15,25mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 18mg
November 2018: 15,25mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 4,5mg (Symptome wie oben beschrieben, Schlafstörungen verstärkt)
19.11.2018: 18,5mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 4,5mg
27.01.2019: 18,5mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 0mg
(in erster Woche nach Insidon Reduktion verstärkt Müdigkeit und Benommenheit, in zweiter Unruhe und Erregung)
Februar 2019: Amoxicillin nach Zahn OP, starker Schwindel und Herzrasen nach Absetzen, weiß nicht ob vom AB oder Insidon Reduktion
8.3.2019: 12,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg
(in ersten Wochen Müdikeit, Gereiztheit, Unruhe, trotzdem verbessertes Befinden; in 5.Woche starke Angst, Schwitzen, Übelkeit, Zittern, Schwindel, danach langsam Besserung)
1.6.2019 Quetiapin 1,25 – 1,25 - 10mg, (Aufteilung auf drei Einnahmezeitpunkte); Insidon abends 18mg
15.6.2019 zurück auf 12,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg
1.9.2019 Quetiapin 0mg, Insidon 0mg, Schlimme Welle nach 9 Monaten, völlig überreiztes ZNS
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo,

ich möchte erklären, warum ich abgetaucht bin.
Ich weiß mittlerweile, dass ich an einem multiresistenten Bakterium im Ohr und einem aggressiven Pilz in der Harnröhre erkrankt bin.
Der Zustand ist noch nicht lebensbedrohlich, aber bedenklich.
Das Bakterium spricht vermutlich nur noch auf Reserveantibiotika an, die man nur in der Uniklinik geben kann und mit dem Pilz ist es nicht viel besser, mir steht eine hoch belastende dreiwöchige Therapie mit einem massiv nebenwirkungsreichen Medikament ins Haus, Fluconazol.
Das hat so viele Interaktionen mit mehreren meiner anderen Medikamente, die ich nehme, und geht zudem massiv auf die Leber und aufs Herz, dass mein Hausarzt schon ängstlich ist.

Zudem haben wir vor 3 Wochen erfahren, dass meine Zwillingsschwester an einem agressiven, metastasierenden Brustkrebs erkrankt ist, Typ CUP. Das heißt man findet den Primärtumor nicht, nur die Metastase.
Die Prognose ist nicht gut.

Seitdem befinden meine Familie und ich mich im freien Fall.
Ich habe jede Lebenskraft, jeden Lebensmut und jede Hoffnung verloren und vegetiere vor mich hin, geschüttelt von Unruhezuständen, Panik und Todesangst, die auch mein eigenes Leben einschließt.

Ich hab nach fast 2 Jahren durchgängiger Krankheit keine Kraft für nichts mehr.
Mein Immunsystem ist völlig am Boden, deswegen machen sich überall die Keime breit und ich kann in dem Zustand auch nicht gegen Covid geimpft werden, weil das mein Immunsystem völlig zusammenbrechen lassen könnte.

Am schlimmsten ist nicht nur, dass der Körper schwach ist und sich nicht erholt, sondern dass es in mir meinen Willen, meine Stärke, meine Kraft, meinen Antrieb, meine Hoffnung erlöscht hat.
Es ist nur noch eine Hülle am leben und das kann man kein Leben mehr nennen,.
Es ist als sterbe ich jeden Tag etwas mehr und dabei hat die Chemo meiner Schwester noch gar nicht begonnen. Geplant ist Chemo, OP, Chemo, Bestrahlung, aber sie ist jetzt schon so schwach.

Wir sind alle paralysiert, verstört, entkräftet, krank vor Kummer und zermürbt.
Wenn ich meinen Lebenswillen nicht mehr finde, werde ich schneller aus dieser Welt geschieden sein als man es kommen sieht, das spüre ich jetzt schon.
Es muss was passieren!

Ich kann über all das auch gar nicht reden. Ich hab mich eingeigelt wie ein Eremit, lebe die größte Zeit bei meiner Mutter, um etwas Beistand zu haben, kann nicht richtig essen, trinken, kaum aufstehen, betäube mich mit netflixen, wovon ich die Hälfte gar nicht mitbekomme und habe keine sozialen Interaktionen mehr.

Meine Mutter hat heute früh Anzeichen eines Schlaganfalls gezeigt und weigert sich zum Arzt zu gehen. Wir gehen alle vor die Hunde.

Es tut mir leid so schreiben zu müssen
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Blumenwiese
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Blumenwiese »

Liebe Jamie,

Es erschüttert mich zutiefst, was du und deine Familie erleiden müsst. :cry: Wenn ich darf, setze ich mich zu dir und halte deine Hand.
Du bist in meinen Gedanken. :hug:
Ich sende dir alle Kraft der Welt, um diese schwere Zeit zu überstehen. :fly:
Liebe Grüße
B L U M E N W I E S E


Bitte keine religiösen Worte in meinem Thread

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Erfahrungsberichte:
1. Corona-Impfung
2. Corona-Impfung


Aktuell:
Quetiapin 0-0-4 mg
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Bedarf: 2x10 mg Promethazin
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie,

auch ich bin vollkommen entsetzt über das, was du berichtest - es tut mir sehr leid für dich und
deine Familie.

Von Herzen alles Gute und viel Kraft. :hug:
Ilse
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Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Jamie,
ich bete für dich und deine Familie. :hug: <3

Mitfühlende Grüße
Vorgeschichte und Absetzverlauf:
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Levande
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Levande »

Liebe Jamie,

Auch ich bin völlig fassungslos ob dem, was Euch dreien geschieht.
Ich wünsche Euch allen Kraft, Heilenergie, liebevolle Mitmenschen, gute BehandlerInnen und wieder einkehrende Zuversicht für alles Kommende.

Levande
[
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-27.11.2019 Agomelatin 0 mg
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Berlin-2013 »

Hallo Jamie, es tut mir sehr leid was du aushalten musst und ich drücke die Daumen das endlich eine Wende eintritt, bin sprachlos was dein Schicksal dir abverlangt.
Alles Gute wünsche ich dir
Off Topic
Viele Grüße aus Berlin
😍
FAZIT: Ich war viel zu schnell unterwegs und DAS hat alles verschlimmert und den Entzug dadurch unnötig verlängert!! :schnecke: besser ist ZEIT UND GEDULD beim Absetzen. Microtappering ist die beste und schonendste Variante!

Am 13. September 2020 waren es 6 Jahre nach 0 mg :party2: Die Heilung des ZNS ist leider erst zu 90 % erfolgt und da es bei mir nur langsam voran geht 🙄 kostet es mich sehr viel Kraft, Disziplin, Geduld und Willensstärke!

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reddie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von reddie »

Liebe Jamie,

wirklich grausam, was du und deine Lieben zu erleiden haben. Ich kann dir nur viel, viel Kraft wünschen. Das Leben kann so verdammt hart sein. Ich verstehe das Alles nicht. Unfassbar!

Haltet Euch aneinander fest. Ich hoffe und bete, dieser Sturm wird bald vorübergehen.

reddie
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Seit Mitte 2019 150mg Pregabalin, 3mal täglich

21.07.2021 Nachfolgerin meiner Neurologin will mir Pregabalin und Lorazepam nicht mehr verschreiben. Habe noch Restbestände und dosiere mich jetzt zügig runter. Entgiftung in Klinik pack ich nicht.
stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie,

so erschrocken bin ich über deine Zeilen und ich kann überhaupt nicht verstehen, warum ein so lieber Mensch wie du, soviel vom Schicksal auferlegt bekommt.
Deine Zwillingsschwester hat es ja auch hammerhart getroffen und sowas nur zu lesen, ist für mich seelisch unwahrscheinlich schwer zu ertragen liebe Jamie.

Eure ganze Familie ist jetzt einer schweren Prüfung ausgesetzt und ich wünsche euch vom Herzen alles, alles erdenklich Liebe und Gute und hoffe das die guten Mächte euch beschützen und die Kraft dafür bereitstellen, damit ihr das alles gut bewerkstelligen könnt und sich letzten Endes, alles zum Guten wenden möge.

Liebe Jamie, ich denke an dich und bitte diese unsichtbaren Mächte, dir, deiner Zwillingsschwester und Mutter, doch gnädig zu sein und viel Kraft und Zuversicht zusenden.

Bitte halte deine Hoffnung auf Besserung und Heilung aufrecht.

Herzlichst
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]
mona1960
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von mona1960 »

Liebe Jamie,

es tut mir in der Seele leid, was du und deine Familie alles ertragen müsst.

Du hast schon soviel durchgemacht in deinem Leben. Irgendwann muss es doch mal genug sein.

Ich kann gut verstehen, dass dir langsam die Kraft ausgeht. Aber du bist so ein starker Mensch, und ich wünsche dir von Herzen, dass du es auch dieses Mal schaffst, die Krankheit zu besiegen.

Das Gleiche wünsche ich auch deiner Schwester und alles Gute auch für deine Mama.

Haltet euch gegenseitig. Ihr werdet das schaffen.
Alle guten Wünsche für euch.

Mona
Diagnose: Angststörung und Depression
Seit Mitte 2012: Pregabalin, Höchstdosis war 2x 150 mg am Tag
Mitte 2014: bei Dosis 2x 50 mg auf ärztliche Anweisung sofort abgesetzt.
Nach ca. 3 Wochen Zusammenbruch und Wiedereindosierung mit 2x 50 mg bis auf 2x 150 mg
Februar 2015: In der Tagesklinik wurde das Pregabalin auf ärztliche Anweisung von 2x 150 mg auf 2x 75 mg wieder von jetzt auf gleich runtergesetzt; nur wenig Symptome mit mal guten und mal weniger guten Tagen
Mitte Oktober 2015: eigenständige Reduktion auf nur noch 1x 75 mg am Tag. Symptome: ein bisschen Benommenheit und leichte innere Unruhe, alles aushaltbar
Anfang Januar 2016: Ab der 12. Woche nach Reduktion plötzlich extreme innere Unruhe, starkes inneres Zittern/Vibrieren, frösteln, Schlafstörungen, wellenartige Panik in der Nacht, Beklemmungen
12. Januar 2016: Erhöhung um 25 mg auf insgesamt 100 mg
Absetzversuch erstmal aufgegeben, da Symptome nicht besser wurden. Ansonsten wäre ich nicht mehr arbeitsfähig gewesen.
Erneuter Versuch des Ausschleichens ab 01/2020 und seit 12/2020 auf Null.
Beziehe mittlerweile Erwerbsminderungsrente. Gut geht es mir nicht.
Derzeitige Symptome: Starke Ängste, Panikattacken, Unruhe, Missempfindungen und brennen im Oberkörper, Schlaflosigkeit, Benommenheit, Tinnitus, zittern, vibrieren, Schwächegefühl, Unwohlsein, Hoffnungslosigkeit u.v.m.
Oliver
Gründer
Beiträge: 10831
Registriert: 10.10.2003 23:58
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Oliver »

Liebe Jamie,

das tut so weh das zu lesen. Ich hoffe so sehr, dass Deine Behandlungen anschlagen und es auch dem Rest der Familie bald besser geht. Mir fehlen echt die Worte ... :(

Liebe Grüße
Oliver
Siggi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi »

Ach, meine liebe gebeutelte Jamie, <3

was hat mich dein Bericht zutiefst erschüttert....ich bin unendlich traurig, was du, ihr, alles aushalten müsst!

So hilflos stehe ich vor euerem gesundheitlichen Horror...

Ich kann nur weiterhin ganz viel für dich beten,inbrünstig bitten, dass Er etwas Hoffnung und Erleichterung
für dich und deine Liebsten bescheren möge.
Worte können nicht vermitteln, wie sehr ich mit dir fühle.

In ganz lieber Verbindung
und bitte gebt nicht auf, es muss wieder besser werden :frust:

Alles Liebe <3 <3
Siggi
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
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