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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Joshy
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Joshy » Montag, 18.11.19, 1:21

Hallo Jamie :hug: ,

auch von mir alles gute und ich hoffe, das es bald wieder etwas besser wird mit den Schmerzen und du wieder etwas Freude und Lebenskraft tanken kannst.

Wenn du so auf 50 mg Pregabalin reagiert hast, dann ist es die richtige Entscheidung gewesen, es direkt wieder sein zu lassen...das ist ehrlich hoch sensibel wie dein Körper darauf reagiert hat und kein gutes Zeichen bei diesem Medikament.

Ich bin auch total ratlos absolut.

Ich nehme dich ganz fest in den Arm :hug: und bin in Gedanken immer bei dir und schicke dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen.

Alles Liebe und immer dran glauben, das auch wieder bessere Zeiten kommen.

Dein Joshy
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2008 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2008 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Dort habe ich meine Freundin kennen gelernt, mit der ich bis heute zusammen bin und wir uns vom ersten Moment an in einander verliebt haben und das sich bis heute nicht geändert hat.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 06.11.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 11 Monaten auf 0
Zopiclon seit 9 Monaten auf 0
Artane seit 10 Monaten auf 0
Alkohol seit 29 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:

20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)

Mittags:

2 Milligramm Clonazepam

Abends:

16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)


Nachts:

7,5 Milligramm Mirtazapin
10 Milligramm Diazepam

Zustand : leicht ängstlich, weniger angespannt, leicht unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle.

Nach Diazepam + Mirtazapin Einnahme : starke Sedierung, Probleme beim Wasser lassen (schwächerer Strahl und brennen), kribbeln in den Beinen, das kribbeln in den Beinen wird aber nach 2 Stunden besser.

Eine kurze Geschichte :

Die zwei Wölfe !!!

Ein alter Cherokee Indianer sitzt mit seiner kleinen Enkelin am Lagerfeuer.
Er sagt, "Im Leben gibt es 2 Wölfe die miteinander kämpfen :
der 1. ist Hass, Angst, Misstrauen, Feindschaft und Kampf,
der 2. ist Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Hoffnung und Friede".
Das kleine Mädchen schaut eine zeitlang ins Feuer und fragt dann :
"Welcher Wolf gewinnt ???"
Der alte Indianer schweigt...nach einer Weile sagt er :
"Der den du fütterst...!"

Berlin-2013
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Berlin-2013 » Montag, 18.11.19, 13:16

Hallo Jamie,

schon krass was du wieder aushalten musst.

Es tut mir echt leid und ich kann dir nur wünschen: bleibe stark und auch weil ich fest daran glaube das du irgendwann auch diese Baustelle erfolgreich abhaken wirst. Ich weiß, das es merkwürdig klingt aber der BENZO Entzug hat sehr langfristige Konsequenzen und hinterlässt viele Spätfolgen. Da ich täglich benzobuddies lese, stosse ich immer auf Geschichten von Betroffenen die zurück kehren und von ihren Erfahrungen berichten und dabei sind viele die mit ihrer Gesundheit zu kämpfen hatten oder sogar mit Rückkehrer der Symptome nach z.
B. 6 Jahren auftauchen weil sie berichten wollen was ihnen an skurilen passiert ist aber irgendwann war alles wieder gut. Es gibt davon so viele Berichte.

Ich selbst erlebe gerade etwas sehr merkwürdiges, zum einem sind die Symptome teilweise wieder total ausgeprägt da und zum anderen reagiert mein Körper heftig auf die Medikamente, die ich seit 4 Jahren super regelmäßige nehme?! Und zeitgleich heile ich und bin immer belastbarer und aktiver.... geht eigentlich nicht zusammen ist aber so. Und ich habe starke Schmerzen und dann wieder nicht, völlig irre.


Mein "Schwachpunkt" sind die steifen Muskeln und Erschöpfung und Gleichgewichtstörungen so das Laufen und normales sich Bewegen sehr anstrengend ist. Auch schmerzhafte Krämpfe belasten mein Leben.... was ich dir sagen will ist, ich kann mir sehr gut vorstellen das es Spätfolgen sind und irgendwann verschwinden werden. Deshalb nicht aufgeben weil wir alle unsere Erfolgsgeschichten hier aufschreiben davon bin ich überzeugt und das gilt auch für dich....

Gute Besserung LG aus Berlin
Off Topic
Viele Grüße und 2019 wird mein erfolgreiches Jahr der Gesundheit
😍
FAZIT: Ich war viel zu schnell unterwegs und DAS hat alles verschlimmert und den Entzug dadurch unnötig verlängert!! :schnecke: besser ist ZEIT UND GEDULD beim Absetzen. Microtappering ist die beste und schonendste Variante!

Am 13. September 2019 sind es 5 Jahre nach 0 mg :party2: Die Heilung des ZNS ist leider erst zu 85 % erfolgt und da es bei mir nur langsam voran geht 🙄 kostet es mich sehr viel Kraft, Disziplin, Geduld und Willensstärke!

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Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Montag, 18.11.19, 13:43

Liebe Jamie,

Das 'nach dem Zahngeschehen' ( ein paar Monate Backenzähne behandelt dann raus )
erinnere ich:
Kiefer verdreht, da zurück gegangen
Gesichtsnerven Schmerz Ohrenschmerzen nicht sprechen können usw.

Es tut mir leid, Jamie -

der ganze Kopf und Hals Nacken Rücken Schultern,
es gab für mich nur Strohhalm und Astronauten Kost.

Es war die Zeit -jene 10 medikament freien Jahre-
in der ich direkt nach dem ziehen zwei Tabletten auf die Hand erbat und sonst nichts nahm.

Es hätte wohl auch nichts geholfen, die Nerven im Gesicht am Kopf wie Du beschreibst taten weh, die Nase war nicht zu putzen, Augen liefen unentwegt.

Elektrolythe per Strohhalm und Astronauten-Kost,
die die auch Ballaststoffe enthält, um 'obenauf' zu bleiben, Taubenzucker in Wasser trinken etc.
lauwarm/kühler Tee mit gutem Honig vllt

🍀🍀🍀 🍀🍀🍀
Katharina
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LenaLena
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von LenaLena » Montag, 18.11.19, 15:00

Hallo Jamie :)

Ich lese hier immer wieder mal mit, und es tut mir sehr leid, dass es dir so anhaltend schlecht geht :-( Fühl dich gedrückt!
Ich lese auch immer wieder heraus, dass bei dir so vieles an Panikreaktion (bei Schmerz vor allem) im Kopf stattfindet und sich völlig verselbständigt; vermutlich auch alles andere verschlimmert ... ich kenne das alles selber auch, wenn auch nicht in diesem Ausmaß ...

Mir kam heute ein Gedanke, was ich dir empfehlen kann, was dir da helfen könnte, und somit mache ich das nun einfach mal :)

Kennst du die HEAL SUMMIT?
Das ist ein sehr sehr großer, bekannter Onlinekongress zum Thema "Heilung und Gesundheit" mit vielen renommierten internationalen Sprechern. Alles wird auf Deutsch übersetzt.
Es geht weniger in die Richtung genauer körperlicher Vorgänge und Maßnahmen, sondern mehr in die Richtung, wie man durch seine inneren Gedanken den Körper dazu bringt, die Selbstheilung anzukurbeln. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich damit schon länger beschäftige, auf wissenschaftlicher Basis. Denn es gibt immer bessere Nachweise dafür, dass das funktioniert, und viele der Sprecher sind in ihrem Bereich auch wissenschaftliche Vorreiter (Bruce Lipton, Joe Dispenza, Gregg Braden, Deepak Chopra usw.).
Aber auch handfeste Tipps werden weitergegeben, zB spricht dieses Jahr Anthony William, viele kennen bestimmt seine Bücher (Schilddrüse, Leber usw.).

Ich habe schon bei der Heal Summit 2018 und 2017 teilgenommen, also mitten im Entzug/Akutentzug, und es hat mir in vieler Hinsicht, gerade auch, was meine mentale Stärke angeht, den A... gerettet! Und mir so unendlich viel Hoffnung gegeben.

Die Heal Summit 2019 findet vom 27. November bis 3. Dezember statt. Also bald :)
Sie ist völlig kostenlos.
Jeden Tag werden einige Videos freigeschalten und sind dann je 24 Stunden abrufbar. Man braucht also nur Internet und Computer/Tablet/Handy und kann selber entscheiden, welche Videos man sich ansehen mag oder wie viel Zeit man hat.
Wenn man möchte, kann man am Ende natürlich auch das ganze Paket der Aufzeichnungen käuflich erwerben (daraus finanziert sich der Kongress; aber man muss es natürlich nicht!).
Anmelden kann man sich hier: https://www.healsummit.net/
(scheint momentan überlastet zu sein oder upgedatet zu werden, vorher gings noch...einfach später nochmal draufklicken, Adresse stimmt)

Ich bin selber sehr dankbar, dass es solche Angebote gibt, die man unkompliziert gratis und zu Hause nutzen kann, ich hoffe, es ist okay, das weiterzuempfehlen. Besonders dir, Jamie, und auch wenn es sonst wen anspricht - probiert es mal aus, hört euch was davon an, vielleicht bringt es euch auch so viel wie mir.
Ich würde es mir wünschen. Es ist so wichtig, dass wir unseren Körper auch durch unsere innere Einstellung unterstützen.

Jamie, verliere nicht die Hoffnung :hug:
Lena
Zuletzt geändert von LenaLena am Montag, 18.11.19, 15:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Zu rasches Reduzieren (5 Monate), danach Entzug/Absetzsyndrom, auf Null seit August 2017

Mir hilft: Omega 3, Vitamin D, histaminarme und gesunde Ernährung, Passionsblumentropfen
Mein Thread: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14041

Straycat
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Straycat » Montag, 18.11.19, 15:05

Liebe Jamie,

durch Zufall bin ich nun auf deinen Thread gestoßen und habe vieles nachgelesen.
Es tut mir so unglaublich leid, was du durchmachen musstest und musst.
Ich glaube, es gibt leider nicht viel zu sagen, was dir wahrlich Trost spendet. Mir tut es besonders weh zu lesen, wie ein so großartig unterstützender und hilfsbereiter Mensch so leiden muss.

Leider weiß ich gar nichts, was ich dir raten könnte, außer nicht aufzugeben. Auch wenn es sich im Moment finster wie die Nacht anfühlt, kommen wieder hellere Tage!

Ich hoffe inständig, dass es bei dir bald bergauf geht!

Alles Liebe,
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
Psychotherapie (verschiedene Typen) seit 2004
Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
Venlafaxin - aktuelles Absetzen seit 04/2018 (wurde aufgrund von Panikattacken - die ich aber mittlerweile eher als protrahiertes Entzugssymptom von Escitalopram sehe - verschrieben)
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Link zu meinem Thread

Mole25
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Mole25 » Montag, 18.11.19, 19:04

Hi Lena,

vielen Dank bez. der Info "Heal Summit" am 27.11.19. Ich kenne Dr. Joe. Ich werde wahrscheinlich teilnehmen.

LG Mole.

Und Jamie - keep going.
:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows

Bittchen
Beiträge: 674
Registriert: Freitag, 24.11.17, 9:35

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen » Montag, 18.11.19, 19:45

Liebe Jamie,

ich mache keine großen Worte.
Was ich von die lese,ruft bei mir ganz großes Mitgefühl aus,leider hilft dir das auch nicht.
Ich schicke dir ein ganz großes Kraftpaket und hoffe,dass du ganz schnell Erleichterung findest.
Gebe bitte nicht auf,weiter um deine Genesung zu kämpfen.
Ganz liebe Grüße
Bittchen
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 21.11.19, 18:28

Hallo,

seit Dienstag hat sich mein Zustand weiter verschlechtert :(.

Ich war heute 5 Stunden im Krankenhaus, bin um 180€ leichter (Gott sei Dank zahlt meine Mutter das, ich hab kein Geld aufgrund meiner bescheidenen finanziellen Situation: eine 3 D Aufnahme der Kiefer, keine Kassenleistung), dafür hab ich jetzt mal ein Ergebnis:
Dort, wo der Weisheitszahn rausoperiert wurde, hat sich eine Zyste und Entzündung gebildet, womöglich sind da auch Knochensplitter, das konnten sie nicht genau erkennen.
Das muss aufgemacht, reingeguckt, ausgeräumt und gesäubert werden.
Und im gegenüber liegenden Kiefer, mein Problemzahn vom letzten Jahr, der ist an der Wurzel entzündet. :cry:

Ich musste zigfach insistieren, dass der Professor sich diesen Zahn anschaut und oh Wunder... seit 1,5 Jahren erzähle ich allen, der Zahn hat einen Hau seit der Pulpitis, und jetzt habe ich zum ersten Mal einen offiziellen Befund.

Zwei Termine für Operationen in Vollnarkose, der erste Termin leider erst in 6 Tagen - ich weiß nicht, wie ich bis dahin überleben soll. Die Schmerzen und Missempfindungen sind kaum zu ertragen.
Der nächste dann 3 Wochen später kurz vor Weihnachten.

Ich bin seelisch und körperlich ein Wrack, am Ende.
Schlimme Angstzustände und Panikattacken, Angst Angst Angst.
Zu Beginn war ich erst einmal erleichtert, dass die endlich eine Diagnose haben; ich kam mir schon bescheuert vor (ich vermute auch ganz feste, wenn der Problemzahn im Unterkiefer behoben wird, wie auch immer das aussehen wird (Wurzelspitzenresektion vs Ziehen), dass auch die taube Zunge weggeht - sagt mir meine Intuition) - aber danach hat sich erst eine bleierne Erschöpfung und Schwäche eingestellt und dann kam die Angst und das Grauen hochgekrochen und jetzt bin ich in einem ganz schlimmen Zustand, den dritten Tag / Nacht infolge.

Meine Mutter hat 2 Nächte bei mir übernachtet und ich werde sie heute wohl wieder holen; und dann werde ich wohl morgen meine Sachen und Sittiche packen und zu ihr ziehen, weil ich momentan nicht alleine sein kann vor Angst. Und sie schläft schlecht bei mir und muss dann auch noch arbeiten.

Es ist sehr schlimm für mich, da helfen gerade auch meine spirituellen Ressourcen nicht, weil mein Traumaprogramm so aktiv ist.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 21.11.19, 18:59

Liebe Jamie !

Das Du jetzt zuwarten musst, ist extrem lästig.

Ich kann mir nur vorstellen dass diese Zwischenzeit
dumpf wenn die Schmerzen übermächtig
und abgelenkt gelebt werden kann,

die Ängste sind zu bejahen und das Gefühl des Mürbe sein kann kaum oder zeitweise anders sein.

Zum Glück ist Deine Mutter da -

ich erinnere kaum, ich glaube wenn es mich überrollte wurde ich innerlich wie ein Robot mit Tunnelblick
ich weiß nicht es ist ein Zustand, der in Extrem-Situationen automatisch entstand
ich kehre dann nach innen weg ich habe keinen Zusammenhang zum Aussen
es interessiert mich nichts,
ich bin auf die nächsten 5minuten konzentriert oder fixiert

Deine Situation ist so sehr sehr lange so -
das ist hart und schlimm.

Es gibt keinen Rat, nur Mitgefühl.-
Ich wünschte die Zeit könnte verfliegen.

Müßig zu überlegen weshalb nicht sofort der Eingriff;
Spekulation macht noch mehr mürbe, Jamie -

🍀🍀🍀
Herzlich, Katharina
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stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi » Donnerstag, 21.11.19, 20:27

Liebe Jamie, :hug:

Oh mei es tut mir sooo leid für dich und die lassen dich einfach solange warten bis die etwas tun.
Unbegreiflich für mich echt.

Ich möchte dir alles Gute wünschen und das du diesen Horror irgendwie überstehst.
Deine Mutter ist sicher auch sehr belastend durch diese Situation, ihr eigenes Kind so leiden zu wissen ist sicher auch nicht so leicht.

Ich denke denke an dich und wünsche das der Kelch bald an dir vorüber gehen möge und bald alles wieder besser wird.

Liebe Grüße
Renate

Uma
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Uma » Donnerstag, 21.11.19, 21:12

Liebe Jamie,

soooooo unfassbar, dass sie dich 6 Tage warten lassen, ein Skandal........

Ich bin fassungslos und wütend über so viel unmenschlichkeit!!!!!

Es ist wunderbar, das du deine Mama an deiner Seite hast, einen besseren Menschen in dieser Situation gibt es nicht <3
Ich hab meine Mama ganz plötzlich verloren und wünsche mir nichts mehr, als eine Besuchszeit im Himmel.

Liebe Jamie, es ist nicht leicht, Worte zu finden, die dich noch trösten können, ich kann dir sagen, ich bin so sehr bei dir in Gedanken, auch wenn ich dich nicht kenne, weil ich weiss, was solche starken Schmerzen bedeuten und die Angst nicht auszuhalten ist.

Ich möchte dir mein Mitgefühl und so viel Wärme da lassen, vielleicht spürst du es ein wenig und ich gebe dir eine liebe Umarmung :hug:

So viel Liebe und Hilfe wie möglich soll bei dir sein!!!!!!

Uma
2004 mittelschwere Depression
Edronax 20 mg ca.6 Monate, dann Umstellung auf 75 mg Venlafaxin retard wegen Wirkungslosigkeit.

Sehr gute Veträglichkeit und kaum Nebenwirkungen, mir ging es Bestens....
Ende 2006 begonnen zu reduzieren, ich weiß heute nicht mehr die Schritte, nur die Erinnerung an langsames Vorgehen.

Geschafft auf 0, danach 10 Tage niedergeschlagene Stimmung, dann war alles Prima!!!!!!!!!!!!!
Leider weiß ich heute nicht mehr, wie lange es gedauert hat, bis die Beschwerden ausgebrochen sind.

Starke Schmerzen an den grossen Schamlippen ( Nervenschmerzen)und an Händen und Füssen Schuppenflechte.

2007 ging ich in eine Hautklinik wegen der Schmerzen, es folgte eine Biopsie mit dem Ergebnis Lichen vidal chronicus und es begann eine örtliche Therapie mit Salben.
Unfassbare Schmerzen folgten darauf und man versuchte die ganze Nacht mit oralen Medikamenten zu helfen.
Am nächsten Tag würde ich in die Psychiatrie verlegt, da Sie sich keinen Rat mehr wüssten, 4 Tage Aufenthalt, ein Arztgespräch und Eindosierung auf 75 mg Venlafaxin, sonst keinerlei Betreuung oder Zuspruch. Zurück in Hautklinik mit Selbstentlassung.

Unzählige Arztbesuche und am Ende Kortisoncreme, die auch half.
So lebte ich bis 2016, mal besser mal schlechter mal Extreme Schmerzen und dann vertrug ich Cortison nicht mehr.

Seitdem arbeite ich nicht mehr und nehme Venlafaxin seit 13 Jahren.

Ab Oktober 2018 reduziert auf
-62,5 und 4 Wochen später auf 50 mg und 6 Wochen später auf 37,5....zu schnell, Hautbrennen und Brennen der Harnröhre, Harndrang.
Leider weiß ich nicht mehr, wieviel Zeit vergangen ist, bis ich auf 50 mg aufdosiert habe.
Bis heute bei dieser Dosierung geblieben.

Am 23.07. SPRITZE MIT AVASTIN in das rechte Auge wegen Makulardegeneration und Beginn mit einem Hormonpflaster.
Der Horrortrip beginnt:

Seitdem folgende Beschwerden:
ständige Übelkeit, kein Hunger, ständiger Harndrang, starke Schmerzen der Harnröhre und Vulva, Brennen der Haut am Rücken und Bauch, sehr erschöpft und müde, grosse Angst nicht mehr gesund zu werden..kann nicht mehr vor die Tür, ausgeschaltet

Medikation:
Abends 50 mg Venlafaxin und 5 mg Zolpidem
Seit Juli 2019 alle 3 bis 4 Tage 1,0 Tavor

Seit 30.09.19 täglich 1 Tavor 1.0 wegen unerträglichen Schmerzen

Am 21.10.19

Botoxbehandlung Vulva

Update am 25.10.19

Seit 3 Wochen Übelkeit selten, Brennen der Haut am Rücken u. Bauch weg :)

Alle anderen Beschwerden wollen sich nicht verabschieden :bettzeit:

26.10.19

Heute wieder unter der Brust Brenngürtel und Durchfall, ich verstehe die Welt nicht mehr!

Guglhupf
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Guglhupf » Donnerstag, 21.11.19, 22:29

Liebe Jamie,

wenigstens weißt du endlich was los ist, auch wenn das nur ein schwacher Trost ist.

Ich wünsche dir viel Kraft und Energie für die kommenden Wochen.

Gute Besserung 🍀
Anna
Meine Signatur
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- bei Bedarf Magnesium
- Passionsblumentee zur Milderung entzugsbedingter NW
- Mönchspfeffer
- reines Lavendelöl

"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."

Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 21.11.19, 22:30

Liebe Jamie,

ich bin total erschüttert, was du alles aushalten
musst ! Jetzt noch warten, dass endlich etwas
geschieht !

Fühl dich ganz doll gedrückt und von Herzen
gute Besserung !

Ilse :hug:
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li-la
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von li-la » Donnerstag, 21.11.19, 22:34

Liebe Jamie,

Es tut mir so leid das es dir so schlecht geht.

Ich wünsche dir für die 2. Op's nur das allerbeste! Es ist schön das deine Mama dir zur Seite steht.

Ich drück dich.
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 1Jahr 9Monate auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 1Jahr 8 Monate auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 29.11.19)
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- ab und an Zwangsgedanken und die Angst davor das sie wieder auftreten.

Muck
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muck » Freitag, 22.11.19, 7:07

Liebe Jamie

Es ist unglaublich was du aushalten muß.
Ich glaube die Angst ist das schlimmste.
Mir geht es was die Angst betrifft momentan genau wie dir.
Alleinsein ist unmöglich.
Die Dummen Gedanken wollen einfach nicht zur Ruhe kommen.

Ich wünsche dir alles gute für die OP.
Werde an dich denken.
Laß uns weiter kämpfen.wir schaffen das👍👍

Bleib eine Weile bei deiner Mutter das hilft dir bestimmt.
Mit Angst Alleinsein ist die Hölle.

Nochmals alles gute .

Liebe Grüße
Muck
Symptome: (...); Diagnose: (...)


1. Symptome

Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz

Diagnose

Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen



Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)


2. Medikation


Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg

u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));


3. Zusätzliches

Keine

Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)


4. BieherigevAbsetzversuche

Mein erster

Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)


5. Absetzverlauf

Siehe Punkt 6

krasiva
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva » Freitag, 22.11.19, 12:07

Liebe Jamie,

es tut mir leid, dass es dir nicht gut geht momentan. Aber gut, dass du zu deiner Mutter ziehen könntest und nicht alleine sein müsstest, jetzt wartend auf die OP's.
Ich denke an dich, nehme dich in meine Gebete und schicke dir ganz viel Kraft und Zuversicht.

Alles Liebe dir vom Herzen, :hug:

krasiva
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Risperidon 0,49mg ab 26.10.2019

Leni
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Leni » Samstag, 23.11.19, 5:28

Hallo Jamie,

wie gut, dass du auf weitere Untersuchungen bestanden hast. Manchmal muss man wirklich etwas renitent sein, um weiter zu kommen.Was das aber wieder an Kraft kostet, ist anderen nicht klar. :hug:

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese OP dir hinterher mehr Ruhe verschafft. Bei mir wurden in allen vier Weisheitszahntaschen Entzündungen (hohe RANTES-Werte) diagnostiziert und ich habe bereits drei von vier OPs hinter mir. Es gibt ja diese odontogene Fernwirkungen und energetische Beziehungsketten zwischen den Zähne und den Organen, Sinnesorganen, Gelenken, Wirbeln und endokrinen Drüsen. Und gerade diese Entzündungen an den Stellen, wo sich einmal die Weisheitszähne befunden haben, haben eine odontogene Fernwirkung auf das ZNS/Psyche, den Energiehaushalt, den Hypohysenvorderlappen, das Herz, Schulter und Ellbogen (und bestimmte Wirbel ...) und das Innenohr.

Wenn du Fragen zur Begleittherapie hast, dann gerne über PN.

Die Entscheidung Wurzelbehandlung vs. Ziehen musste ich auch treffen und es ist mir sehr schwer gefallen. Ich fühlte mich zu jung fürs Zähneziehen. Letztendlich habe ich mich aber doch für das Ziehen/Implantat entschieden, weil ein wurzelbehandelter Zahn tot ist und mein eh schwaches Immunsystem zusätzlich belasten würde.

Solltest du dich für eine Wurzelbehandlung entscheiden, dann lege ich dir eine biokeramische Wurzelfüllung an Herz. In allen anderen Wurzelfüllmaterialien sind potente Allergene, die nur wieder den Körper bzw. das Immunsystem stressen. Mehr Informationen findest du ggf. unter den Stichworten "Deutsche Gesellschaft für Umweltzahnmedizin, Dr. Elisabeth Jacobi-Gresser". Fr. Jacobi-Gresser hat dazu eine PPT-Präsentation ins Netz gestellt.

Ich drücke dir die Daumen.


LG Leni
Erfahrungen mit Cipralex

Hashimoto Thyreoiditis, Nebennierenschwäche, HPU, Viren, Schwermetalle, Kieferostitis - wieder gesund

Bittchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen » Samstag, 23.11.19, 8:10

Liebe Jamie,
sehr gut kann ich nachempfinden was du im Moment durchmachst.
Bei mir wurden im Oberkiefer beim Ziehen ein Stück Wurzel nicht entfernt und dann überkront.
Dann kamen die Schmerzen,ich bin von Pontius bis Pilatus gerannt ,bis das fest gestellt wurde.
Zuletzt war ich bei einem Gesichts-und Kieferchirurgen ,der hat das gesehen und mich dann mit Vollnarkose operiert.
Halte weiter durch,jetzt da du die Ursache kennst,ist ein Licht am Ende des Tunnels.
Da wünsche ich dir ganz viel Kraft und schnelle Besserung.
Du wirst sehen,auch das geht vorbei,auch wenn es jetzt eine sehr schmerzhafte Zeit ist.
Ich drück dich und wünsche dir ganz viel Kraft.
Auch das wirst du schaffen!!!
Liebe Grüße
Brigitte
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Henriette
Beiträge: 27
Registriert: Freitag, 02.08.19, 19:34

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Henriette » Montag, 25.11.19, 12:57

Liebe Jamie,

das ist wirklich schrecklich, was du gerade durchmachst.
"Normale" Zahnschmerzen sind ja schon fürchterlich, weil alles, was am Kopf ist, einfach schwer zu ertragen ist.
Aber wenn man dann mit einer Entzündung rumlaufen muss, weil die Ärzte das nicht finden und alles wird immer schlimmer, da ist wie Folter.

Ich kann dich gut verstehen. Hatte das ähnlich nämlich auch gerade. Bei mir war es ein Zahn im Oberkiefer, der dazu führte, dass ich Schmerzen im gesamten Ober und Unterkiefer der Seite hatte und dazu zog es in Nase, Auge, Stirn, Hals und Brust. Konnte mein ZA auch nicht verstehen und war mit seinem Latein am Ende, weil das Röntgenbild vor 6 Monaten unauffällig gewesen war. Hab dann auf 3D Röntgen bestanden und siehe da, Entzündung gefunden, Medikament eingelegt. Das wirkte nach 12 Stunden endlich, davor waren die Schmerzen aber noch mal so richtig höllisch schlimm geworden. Die endgültige Behandlung erfolgt bei mir auch erst in zwei Wochen. Aber nun sind alle Schmerzen schon fast weg.

Haben die Ärzte dir denn den Zahn nicht wenigstens aufgebohrt und ein Medikament eingelegt zur Beruhigung?

Zur Frage ziehen lassen oder Wurzelbehandlung würde ich immer erstmal die Wurzelbehandlung probieren. Denn Implantate können auch Probleme bereiten. Der eigene Zahn ist m.E. immer noch die bessere Wahl, auch wenn er tot ist. Wenn die Wurzelkanäle gereinigt sind, sollte keine Entzündung mehr vorhanden sein.

Ich wünsche dir, dass du das gut durchstehst, die Schmerzen nachlassen und du auf Nachfrage vielleicht doch noch einen früheren Termin bekommst.

Gute Besserung,
Henriette
Problem: Seit Jahren zunehmende Schlafstörungen, teilweise Nächte völlig ohne Schlaf oder nur 2 bis 3 Stunden, Ursache unbekannt, Schlaflabor o.B.

Zopicloneinnahme 1/8 bis 1/4 einer 7,5er Zopiclon:
- von ca 2012 bis Herbst 2015: Immer nur phasenweise, für 2 bis 3 Nächte mit o.g. Dosis, dann wieder wochenlang ohne geschlafen.
- von Herbst 2015 bis Sommer 2017: Phasenweise für 2 bis 3 Nächte, aber die Abstände von Phase zu Phase verringerten sich.
- von Sommer 2017 bis April 2018: Häufige Phasen von ca 1 bis 2 Wo, 2 bis 3 Wochen Pause, dann erneut.
- von April 2018 bis jetzt Anfang September 2019: jeden Abend

Seit Jahren, auch schon vor der Zopiclon Zeit, häufig 1 Kytta Sedativum abends: Baldrian, Hopfen, Passionsblume
Seit ich Zopiclon nehme, oftmals zusätzlich

Andere medikamentöse Versuche zum Einschlafen:
- Mirtazapin, Nebenwirkung Restless legs, deshalb erfolglos
- Amitriptylin, mehrere Versuche, jedes Mal erfolglos
- Tryptophan, erfolglos

Sonstige Medikamente, auf die ich definitiv nicht verzichten darf:
Beta Blocker, Amlodipin, Omeprazol bei Bedarf, Dekristolvit

September gescheiterter Absetzversuch.

Seit Oktober erneuter Versuch mit mehr Misserfolg als Erfolg.
9.10. 1/6 Zopi
16.10. 1/7 Zopi
23.10. 1/8 Zopi
3.11. 1/10 Zopi
11.11. musste wieder erhöhen auf 1/6 Zopi

Schlafqualität und -menge auch mit 1/6 Zopi nicht zufriedenstellend.
Keine Ahnung, wie ich erfolgreich reduzieren soll.

Levande
Beiträge: 25
Registriert: Montag, 19.08.19, 9:49

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Levande » Montag, 25.11.19, 17:50

Liebe Jamie,

für Deine anstehenden OPs wünsche ich Dir viel Kraft :fly: und alles Gute. Vor allem wünsche ich Dir ,dass Du hinterher ganz schnell spürst, dass, wenn erstmal die Entzündungsherde entfernt sind, Du schnell Besserung und Kraft verspürst.
Wir denken hier alle an Dich
:group:

Levande
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-27.11.2019 Agomelatin 0 mg, wegen schwerer Nebenwirkungen

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