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Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
krasiva
Beiträge: 390
Registriert: 21.02.2019 11:59

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva »

Liebe Jamie,

auch dieses Jahr - für dich gar nicht leicht - neigt zum Ende. In paar Stunden ist es vorbei.

Und so wünsche ich dir, dass dein starke Wille dich weiter bekräftigt und dein Sonnenwesen dich aufhellt wenn um dich schwer ist.

Möge dich das neue Jahr vorerst in ein Ort bringen, wo du heilen kannst. Und mögen dir die neuen Kräfte zuwachsen, die dich zur Genesung, Erholung und Heilung führen können.

Sei lieb begleitet. Ich denke an dich jeden Tag.

Liebe Silvestergrüße, :)

krasiva
[spoil]Vorgeschichte: zw. März und Anf. Dez. 2018, 4 Klinikaufenthalte wg. Schlaflosigkeit, Panikattacken, Gedankenkarussels. Medik.: Quetiapin (zw. 25 und 150mg). Jeweils nach d. Aufenthalten abgesetzt. 3 Absetzpsychosen da keine Infos über Ausschleichen.

Medikation: Quetiapin (zw. 25 - 150mg) schon in Klinik abgesetzt.
Risperidon 1mg
Atosil 25 mg nach Bedarf

Sonstige Hilfen: Magnesium 400 mg (morg. und abds.)
Mangan 5mg (morg. u. abds.)
Vitamin & Mineral Komplex von Wahrnke (3 x 2 oder mehr morg. bis
nachmittags)
Zink (morg. u. abds.)
Chromium (morg. u. abds.)
Avena comp. Glob. von Wala (morg. u. mitt. jew. 5 u. 1/2 Std. vor
dem schlaffen gehen 10 Glob.)
Stibium D6 Spritzen (morg.) von Weleda nach Bedarf

Bücher: Peter Lehmann (Psychopharmaka absezten)
Julia Ross (Was die Seele essen will)

Foren: Zentrum der Gesundheit
Naturheilkundliche Selbstmedikation
Natura Naturans / Olaf Rippe
Natura Naturans / Margret Madejsky

Zur Medikation: Risperidon 1mg von Mitte Sept. bis Anfang Dez. 2018
Risperidon 0,50mg von Anfang Dez. bis 25.02.2019
Risperidon 0,60mg von 25.02.2019 bis 31.08.2019
Risperidon 0,54mg von 31.08.2019 bis 26.10.2019
Risperidon 0,49mg von 26.10.2019 bis 28.12.2019
Risperidon 0,44mg von 29.12.2019 bis 8.5.2020
Risperidon 0,40mg von 9.5.2020 bis 4.7.2020
Risperidon 0,36mg ab 5.7.2020

ab 1.09.2019 ca. 4 Wochen ziemliche Erschöpfung mit Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Kraftlosigkeit. Immunsystem ist schwach; ganze 8 Wo. Bronchitis.
Brochitis ist Anf. Nov. 2019 besser geworden, aber dafür bekam ich ziemliche Erkältung, ca. 10 Tage. Danach besser, nur Kraftlosigkeit noch ziemlich vorhanden.
Ganzer Februar 2020 schlap. Dazu von Mitte Februar bis Anfang März Erkältung mit Herpes u. leicht. Fieber und schmerzhafte Schwellung einer Backe und teilweise Zahnfleisch. Die Entzündung hat noch den ganzen April gedauert.[/spoil]

stubi
Beiträge: 754
Registriert: 12.02.2015 19:16

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie, :hug:

ich sende dir viele gute Wünsche und ganz ganz viel Hoffnung, dass es dieses Jahr für dich besser laufen möge und endlich einmal eine Veränderung zum guten für dich eintreten wird.

Du bist so geschwächt von all dem Leid das dich getroffen hat und ich bewundere deine Stärke, dies alles so tapfer zu tragen können.

Liebe Jamie aus ganzem Herzen wünsche ich für dich alles erdenklich Gute und viel Glück und endlich einmal Gesundheit und viele Wohlfühlmomente. Gute Besserung und viel Erfolg in der Klinik.

Liebe Grüße
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]

Siggi
Beiträge: 1016
Registriert: 05.07.2007 19:49
Wohnort: Rheinland-Pfalz

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi »

Liebe Jamie <3

auch ich möchte mich unserer lieben und vertrauten "Familie" anschließen, und dir von ganzem Herzen
ein besseres und stabileres 2020 wünschen.

Vielleicht gelingt es etwas, daran zu denken, dass nach schweren, schlimmen Zeiten die einem widerfahren,
meist Gutes , Besseres nachkommt.
Man erkennt das erst später...
.
Alle meine liebsten Wünsche und Gedanken sind bei dir.
Ich drücke dich von Herzen :hug: :hug:
alles Liebe und Gute
Siggi
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]

Bittchen
Beiträge: 1364
Registriert: 24.11.2017 09:35

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

auch ich möchte dir ein gutes Neues Jahr wünschen und kann nur hoffen ,dass du nicht mehr zuviel Schmerzen erleiden musst und schon Erleichterung hast.
Ganz schnelle Besserung für dich .
Liebe Grüße
Brigitte
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Jodie13
Beiträge: 331
Registriert: 21.09.2018 17:59

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jodie13 »

Liebe Jamie,

Worte zu finden, die dem gerecht werden, ist schwer. Ich denke an dich und wünsche dir alles erdenklich Gute.

Lg Jodie
Mein Thread

Vorgeschichte
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Absetzen aktuell
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Muck
Beiträge: 261
Registriert: 12.11.2018 15:30

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muck »

Liebe Jamie

Auch ich wünsche dir für das Jahr 2020 alles Gute.
Mögen all deine Schmerzen und Ängst für immer verschwinden.
Du hättest es wirklich mehr als verdient.

Denke sehr oft an dich.
Gebe nicht auf.
Menschen wie dich braucht die Welt.

Liebe Grüße
Muck
Symptome: (...); Diagnose: (...)


1. Symptome

Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz

Diagnose

Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen



Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)


2. Medikation


Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg

u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));


3. Zusätzliches

Keine

Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)


4. BieherigevAbsetzversuche

Mein erster

Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)


5. Absetzverlauf

Siehe Punkt 6

Berlin-2013
Beiträge: 1147
Registriert: 05.11.2013 17:26

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Berlin-2013 »

Liebe Jamie,

ich wünsche Dir einfach Glück.🍀

Irgendwann muss es gut werden.🍀
[offtopic]Viele Grüße und 2020 wird ein schönes Jahr [/offtopic] 😍
FAZIT: Ich war viel zu schnell unterwegs und DAS hat alles verschlimmert und den Entzug dadurch unnötig verlängert!! :schnecke: besser ist ZEIT UND GEDULD beim Absetzen. Microtappering ist die beste und schonendste Variante!

Am 13. September 2019 sind es 5 Jahre nach 0 mg :party2: Die Heilung des ZNS ist leider erst zu 85 % erfolgt und da es bei mir nur langsam voran geht 🙄 kostet es mich sehr viel Kraft, Disziplin, Geduld und Willensstärke!


[spoil]Nach der OP im April 2011 bis zum Umzug und Ende der Reha im April 2013 jede Nacht zum Durchschlafen "nur" 5 mg Diazepam genommen.

KEINE Angsterkrankung!!!

April bis Dezember 2013 = HÖLLE

2013
15.04. - 31.12.2013 - Alles FALSCH gemacht aus UNKENNTNIS der Ärzte über Entzugs-Symtome

Wegen der Symptomfülle nach 4 Monaten totaler Abstinenz wieder eindosiert und genau das war der größte Fehler, den ich machen konnte aber das weiß ich erst heute.

11.11. - 20.11 je 5,0 mg - 9 Tage
20.11. - 24.11 je 4,5 mg - 4 Tage
24.11. - 27.11 je 4,0 mg - 4 Tage
27.11. - 01.12 je 2,5 mg - 5 Tage
01.12. - 04.12 je 2,0 mg - 4 Tage
04.12. - 07.12 je 1,0 mg - 4 Tage
07.12. - 19.12 je 0,5 mg - 12 tage
19.12. - 24.12 je 0,25 mg - 6 tage
24.12. - 28.12 je 2,0 mg - 5 tage

2. Versuch bin noch am Ausprobieren ...

29.12. -- 31.12. je 5 mg -3 tage
01.01. -- 02.01. je 7 mg - 2 tage
03.01. -- je 2,5 mg, je 6 mg - 1 tag
04.01. -- je 6 mg - 1 tag
05.01. -- 08.01. je 10 mg - 4 tage
09.01. -- 10.01. je 8,5 mg - 2 tage
11.01. -- 13.01. je 7,5 mg - 3 tage
14.01. -- 20.01. je 7,0 mg - 6 tage
21.01. -- 23.01. je 6,2 mg - 3 tage
24.01. -- 26.01. je 6,0 mg - 2 tage
26.01. -- 01.02. je 5,5 mg -



2014


26.01. - je 5,5 mg zur nacht - 7 tage
02.02. - je 5,0 mg zur nacht - 9 tage
10.02. - je 4,5 mg zur nacht - 9 tage
17.02. - je 4,0 mg zur nacht - 8 tage
25.02. - je 3,5 mg zur nacht - 9 tage
11.03. - je 3,0 mg zur nacht - 14 tage
23.03. - je 3,5 mg zur nacht - 28 tage
21.04. - je 3,0 mg zur nacht - 23 tage
14.05. - je 2,5 mg zur nacht - 13 tage
27.05. - je 2,0 mg zur nacht - 20 tage
16.06. - je 2,5 mg zur nacht - 20 tage
05.07. - je 3,0 mg zur nacht - 10 tage
15.07. - je 2,5 mg zur nacht - 11 tage
26.07. - je 2,0 mg zur nacht - 9 tage
03.08. - je 1,5 mg zur nacht - 8 tage
10.08. - je 1,0 mg zur nacht - 21 tage
01.09. - je 0,5 mg zur nacht - 12 tage

[/color][/b]
13.09.2014 - ENDE - der Einnahme 🚫

[highlight=yellow]Psychopharmaka heilen nicht, können sie gar nicht, sie schaden meistens mehr als sie nutzen.[/highlight]

Vertrauen sie nicht ihrem Arzt oder ihrem Apotheker, weil die nicht wissen was sie tun. Diese Medikamentengruppe und ihre Wirkweise und gerade die Nebenwirkungen wie die schlimmen und langanhaltenden Entzugssymtome werden jetzt erst erforscht.

[highlight=yellow]Deshalb der Tipp: Absetzen und zwar ganz langsam aber stetig! Es gibt keinen anderen Weg!! Keine Zeit verlieren, sondern loslegen mit dem Absetzen, sofort[/highlight]!


_____________________________________________________________________________
TIPPFEHLER SIND FÜR ALLE GEMACHT ABER WER EINEN FINDET DARF IHN BEHALTEN!
[/spoil]

lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 4102
Registriert: 17.08.2015 18:09

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Liebe jamie!

....frag mich grade wie es dir wohl geht....

Bist du noch im Krankenhaus?

Hoffe so sehr, dass es dir etwas besser geht und bitte nimm dir alle Zeit der Welt um gesund zu werden - solche Schmerzen sind unmenschlich schwer zu ertragen, und du warst so lange so tapfer...

Wollte nur da lassen, dass ich an dich denke!

GLG
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Jofab
Beiträge: 2585
Registriert: 16.08.2017 19:51

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie,

ich wünsche dir von ganzem Herzen Heilung und Gesundheit für das kommende Jahr.
Was du zu erleiden hast, mag ich mir nicht vorstellen und ich bewundere unendlich deine Stärke !

Mögen Kraft und Hoffnung zurückkehren, um diese schwere Zeit zu überstehen und endlich in Ruhe
genesen zu können.

Alles alles Gute :hug:
Ilse
[spoil]Symptome : die ersten Monate vom Erwachen bis gegen Abend hoher Puls und Herzrasen,
innerlich total zittrig, nervös, unkonzentriert, appetitlos, total desinteressiert an Dingen, die mir
vorher Spass gemacht haben.

nach 5 Mo. massive Einsamkeitsgefühle und Verzweiflung, die sich körperlich im Solarplexus
bemerkbar machen - sehr heftig
ab abends oft etwas besser
Diagnose : Depression wegen Wechseljahren
Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, leider lt.Neurologen !!! kalt abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai 17 von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug.17 ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 %
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 %
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg - 3 % red.
ab 28.Nov. 0,90 mg - 2 % red.
ab 14.Jan. 0,87 mg - 3 % red.
ab 7.März 0,85 mg - 3 % red.
ab 10.März wieder auf 86 mg
seit ca. Mitte April auf 0,85 mg
ab 11. Nov. 18 0,82 mg - 3,5% red.
ab 7. Febr. 19 0,83 mg aufdosiert

seit Nov. 17
zunehmend plötzlich sehr starke Ängste - Einsamkeits - und Verzweiflungsgefühle

Febr.18
hoher Puls und Herzrasen etwas weniger
März 18
seit der letzten Dosisveränderung von morgens bis abends unbeschreibliche
Verlassenheits- und Einsamkeitsgefühle, die vermutlich von Neuroemotionen massiv
verstärkt werden. Solarplexus krampft.
Nov. 18
"Gefühlskrämpfe" unverändert stark
Dez/ Jan. 19 Ängste werden noch schlimmer.

Juli 19 Magenschmerzen, 3 Wochen Pantoprazol, danach Magenspiegelung ohne Befund.
Ängste und Unruhe immer schlimmer.

8.August 19
Versuch mit Amitriptilyn : 8 Tage 0,25 mg, danach 0,5 mg - verteilt auf 2 x tägl.
[/b][/spoil]

Clarice
Beiträge: 438
Registriert: 12.05.2015 14:45

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Clarice »

Liebe Jamie,

ich habe vorgestern die Beiträge bis ca. Oktober zurück gelesen. Ich konnte erstmal nicht antworten, weil ich mir die Tränen liefen und ich völlig sprachlos war.

Es tut mir unendlich leid, wie schlecht es dir ergangen ist in den letzten Wochen und es macht mich so dermaßen wütend, dass dir offenbar niemand helfen wollte.

Ich hatte am 2. Dezember eine SChulter-OP (ambulant) und war zwischen den Jahren zweimal beim Ärztlichen Notdienst, weil ich schlimme Schmerzen hatte. Hilfe gleich Null. Mir ist klar, dass sich damit nicht jeder auskennt, aber ich wurde auch keinem Chirurg/Orthopäden vorgestellt (Ärztlicher Dienst ist im KH untergebracht), dass der mal guckt. "Der macht auch nichts anderes, hat ja keinen Röntgenblick, wurde nicht bei uns operiert".
Ich bin beim zweiten Mal mit den Worten "ist in Deutschland offenbar egal, wenn man vor Schmerzen aus dem Fenster springt" raus.

Ich will keinesfalls meine Schmerzen mit deinen Vergleichen (und ich frage mich, wo du die Kraft hernimmst?), aber die Verzweiflung, wenn man nicht geholfen bekommt ist sicher ähnlich.

Am Donnerstag rief dann nach 4 Wochen AU die KV (TK) schon bei mir an, wann ich denn wieder arbeiten gehen würde; ich würde sonst ab 13.1. Krankengeld bekommen. Kleiner Druckaufbau obwohl ich noch in der Entgeltfortzahlung bin? :o :frust:
Wird ja immer besser mit den KVen.

Unser Gesundheitssystem ist so am Ar :censored:

Jamie,
ich hoffe die Klinik, wo du aktuell bist, konnte deinen Schmerz etwas lindern, auch wenn sie offenbar keine neurologische Expertise haben. Ich drücke dir die Daumen, dass jetzt nach den Feiertagen endlich irgendwo jemand verfügbar ist, der helfen kann. :hug:
Alles Liebe,
Clarice
Aktueller Stand:
31.01.2020 0,6 mg E. (Erhöhung um 25 %)
Januar 2020: viele Schmerzmittel sowie Omeprazol
ab 11.01.2020: Hormonersatztherapie wegen extremer Hitzewallungen.
KW 5: 3 Tage Mirtazapin (7,5 mg/1mg/1mg)

[spoil]Langjährige AD-Historie: seit ca 1999, hier die Escitalopram-Phase, leider auch nur rudimentär, da ich sehr nachlässig mit der Dokumentation war:

07.08.2015:Neue Ärztin, neues Medikament: 5mg Escitalopram, Venlafaxin (zuletzt 37,5mg) sofort abgesetzt. 4 Tage lang Kopfschmerzen und starker Harndrang (vermutlich durch das Escitalopram), ca. 2-3 Wochen lang Schwindel (vermutlich Absetzsymptom Venlafaxin)
14.08.2015: Erhöhung Escitalopram auf 10 mg. morgens Halsschmerzen, Stimmungsverschlechterung (Zusammenhang Zyklus?), Pickel, Libidoprobleme,
02.09.2015: seit Tagen massive (Tages-)Müdigkeit, guter Schlaf nachts, wenig Antrieb, Stimmung mittelprächtig, sonstigen NW weg.
04.09.2015: wieder starke Depressive/Angstsymptome
.
Seit Einnahmebeginn Escitalopram Libido quasi 0 / Müde - Müde - Müde. Besonders schlimm seit November 2016.
.
09.01.2017 5 mg Escitalopram (seit mehreren Monaten); Vorsatz endlich abzusetzen
Anfang Feb.2017 Wechsel von Tabletten auf Tropfen, Dosis gleichbleibend.
Zwischen Feb/März eine dämliche Auf- und Ab-Dosierung auf 15mg und wieder zurück, nach dem ich wieder 6 Wochen AU war wg. extremer Müdigkeit/Erschöpfung und Konzentrationsstörungen (Ärzte: Grunderkrankung ist da/Ich inzwischen: Wechsel auf die Tropfen???), je mehr E. desto müder - also wieder runter. Don't ask...
18.04.2017 5 mg Escitalopram
16.05.2017 4 mg Escitlopram
06.07.2017 3 mg Escitalopram, paar Tage später weinerlich und gereitzt, Durchfälle,
11.07.2017 4 mg E.
23.07.2017 3,6 mg E.
26.08.2017 3,3 mg E./Erschöpfungszustände werden weniger
29.09.2017 3 mg E. / fast keine Erschöpfungszustände mehr; Libido lässt weiter auf sich warten :(
10.12.2017 2,7 mg. E.
25.01.2018 2,4 mg. E.
19.02.2018Wechsel Hersteller meiner E-Tropfen: ein paar Tage später massive Depri-Gefühle; Agitiert; Herzrasen; Hautbrennen/Kribbeln, allgemeine Unzufriedenheit, etc.pp.
08.03.2018 2,2 mg E.
28.03.2018 2 mg E.
26.06.2018 1,7 mg E.
17.08.2018 1,5 mg E.
19.09.2018 1,3 mg E.
13.10.2018 1,1 mg E.
09.11.2018 1 mg E.
09.12.2018 0,9 mg E.
06.01.2019 0,8 mg E. - nach ca. einem halben Jahr ziemlich beschwerdefreiem Reduzieren setzen die bekannten Probleme (Schlaflosigkeit, starkes Herzpochen, verstärkung der eh vorhandenen Muskelverhärtungen/Schmerzen) nun wieder ein.
01.03.2019 0,75 mg E. - in dieser Zeit 3 Wochen Cortison erhalten: Starke NW: Psychisch angekratzt, Herzrasen, Schlafstörungen
26.04.2019 0,70 mg E.
In dieser Zeit 3 Tage Cortison erhalten-Starke NW: Psychisch angekratzt, Herzrasen, Schlafstörungen, vermehrt Schmerzen. Außerdem zwei Tage Oxycodon: Horror-NW - nicht weiter genommen.
19.05.2019 0,66 mg E.
Cortison-Depotspritze am 12.6.: nach einer Woche extreme psychische Reaktionen.
30.06.2019 0,6 mg E.
28.07.2019 0,5 mg E.
Ab 15.01.2020 Abbruch nach 2 Tagen! (Stufenschema Prednisolon (Cortison) 20 Tage)
23.12.2019 0,48 mg E.
[/spoil]

Uma
Beiträge: 1641
Registriert: 08.09.2019 15:58

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Uma »

Liebe Jamie,

Ich denke so oft an dich und hoffe so sehr, das deine Schmerzzustände gelindert sind!!!!!!

Ich bin in Gedanken an deiner Seite und lass einen lieben DRÜCKER für dich da :hug:

Jeden Tag brennt eine Kerze für dich♡

Alles Liebe wünscht dir Uma
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Dangermouse
Beiträge: 36
Registriert: 05.12.2019 08:57

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Dangermouse »

Liebe Jamie,

auch ich möchte Dich wissen lassen, dass ich sehr an Dich denke und eigentlich täglich hoffe, dass es dir besser geht und dir Linderung verschafft werden kann!
Dicke Umarmung!

Alles Liebe,
Dangermouse
2001 depressive Episode 5 Monate 150mg Venlafaxin,
dann 1 Monat 75mg Venlafaxin, dann Schluss bis auf einige Zeit Schwindel und Verletzlichkeit keine großen längeren Entzugssymtome

2017 Panik- und Angsterkrankung, Nervenzusammenbruch Dez 17 - Januar 18 37,5 mg Venlafaxin zum Glück Forum gefunden und mit der Ausschleichmethode nach Kurzzeiteinnahme ohne große Folgen ausgeschlichen

Seitdem kämpfe ich mit Hoch und Tiefs, mal mehr und mal weniger Panikattacken und helfe mir mit VT, Neurexan, Lasea und Calmvalera je nach Bedarf.

Seit Ende September Pantozol 20mg morgens, da ich eine extreme Gastritis entwickelt habe, 1 Absetzversuch misslungen.

50 mg L- Thyroxin morgens wegen Unterfunktion

Ab 25.1.20 10 mg Omeprazol
Ab 30.1.20 12 mg Esomeprazol( da Übelkeit unter Omeprszol zu stark)
31.1.-13.2.20 15 mg Esomeprazol( zum Stabilisieren, da starke andauernde Übelkeit und Krankheitsgefühl)
14.2-19.2.20 13,5 mg
20.2.- 29.2.20 10 mg( stabilisiere mich gerade)
1.3.- 9.3. 8 mg( Übelkeit und Magenschmerzen stärker)
10.3 - 18.3. 6 mg es wird besser
19.3. - 27.3 4 mg fühle mich wieder richtig „ gesund“
28.3 - 6.4. 2 mg wieder vermehrt Übelkeit und Magenschmerzen
7.4. - 16.4. 1 mg

Kein PPI mehr :party2:
Mir ist immer mal übel und es rumort im Magen, das hatte ich unter PPI auch und viel stärker.

Sonne27
Beiträge: 634
Registriert: 09.03.2019 15:56

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Sonne27 »

Liebe Jamie, 💐

ich habe heute mit tiefer Sorge gelesen das es Dir, gesundheitlich überhaupt nicht gut geht.

Mir fehlen noch immer die Worte, ich musste erst mal in mich gehen, so bestürzt hat mich dein Gesundheitlicher Zustand. Es tut mir im Herzen weh, du bist die gute Seele des Forums, hilfst hier an jeder Ecke und stehst mit Rat und Tat zur Seite, spendest Kraft und Mut...

und dann das... Ich hoffe Dir geht es mittlerweile ein bisschen besser und du bekommst Erleichterung. Am 16.01.2020 hast du ja in der Ambulanz deinen Termin und ich hoffe da kann man Dir helfen.

Bist du noch in der Klinik? Wenn ja konnte man dich in die geeignete Klinik verlegen mit der passenden Station, die vielleicht nochmal eine andere Idee haben um Dir zu helfen.

Liebe Jamie, ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft, Gesundheit, Durchhaltevermögen und Erleichterung.

Fühl dich umarmt💮

Liebe Grüße 😘
[spoil X]•Unregelmäßig je nach Bedarf Oxazepam zwischen 2016 -2018, manchmal Wochenlang Pause, dann wieder jedes Wochenende

•seit März 2018 Keppra ( Levitracetam) 500mg - Abgesetzt Juli - September 2018 in Klinik

•von Juli - September 2018 Klinik, Keppra entzogen ( Zeitraum unbekannt und LAMOTRIGIN über etwa 9 Wochen ganz langsam eindosiert, aufgrund der Einnahme von 2016. Wegen eines Anfalls zusätzlich für ca. 2-3 Wochen ( eventuell länger) 2,5mg Frisium => ich bin mir 100% sicher, das diese 2,5mg Schuld sind an meiner "Sucht", denn diese 2,5mg wurden mir von "Heute auf Morgen" entzogen.

•von Oktober 2018 bis 31.03.2020 regelmäßig Oxazepam / 2 mal in der Klinik jeweils 5mg entzogen, jedoch wieder erhöht.

•Januar 2018 => Angefangen Oxazepam ausgehend von 25mg zu Reduzieren (ca. 14 Monate) seit 01.04.2020 auf 0mg Oxazepam.

•Aktuelle Tägliche Medikation:
•LAMOTRIGIN 200mg Morgen - 200mg Abends
•Fosterspray ( 3 * täglich je 2 Hübe)
•bei Bedarf Sabutamol
•Cetritzin 5mg
•Magnesium 300mg
•Omega 3 - in Form von purem kaltgepressten Hochwertigem Leinöl

Bis jetzt Auftretende Symptome während der Reduzierung:

•teilweise Bettlägerig ( zum Glück 🍀 bis jetzt nur wenige Tage)
•Kopfschmerzen / Kopfdruck
•Stromschläge im Kopf / Kiefer
•Missempfindungen (Mischung zwischen LAMOTRIGIN und Oxazepam)
•Schmerzen in den Händen / Fingern
•Atemschwierigkeiten ( Asthma und Absetzsymtom)
vermutlich mittlerweile Atemdepression. 😭
•Augenschmerzen / Augendruck
•fehlendes Geschmacksempfinden, vieles zu Salzig
•Kälte/ Wärme Gefühl sehr Wechselhaft
•Teilweise gereizt
•Ohrenschmerzen
•Rückenschmerzen / Brustschmerzen
•extreme Müdigkeit, Bedürfnis nur zu Schlafen
•Stimmungsschwankungen / Depression

[spoil X]

Quietscheentchen
Beiträge: 1200
Registriert: 01.10.2018 03:43

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen »

Liebe Jamie,

Ich bin unendlich fassungslos ob deines Leidens. Jeder Beitrag von dir bringt neues Elend ans Licht, das kann doch einfach nicht sein. Ich BETE für dich, liebe, liebe Jamie! Goldenes, heilendes Licht schicke ich zu dir, das dich sanft einhüllen soll.

Du hast mir mal deine Lieblingsaffirmation geschrieben, ich habe sie nie vergessen. <3

"Ich werde geliebt und geschützt. Alles geschieht zu meinem höchsten Wohl bzw. derer um mich herum."

Ich kann mir nun beim besten Willen nicht vorstellen, wie diese höllischen Schmerzen dir etwas geben oder dich etwas lehren sollen. Aber ich hoffe, du kannst dich an dem Schutz von oben noch ein kleines bisschen festhalten...?

Ich hoffe, es geht dir etwas besser. Ich wünsche dir, dass 2020 nicht mehr nur ein Durchhalten für dich ist, sondern dass du leben kannst. :hug:
Ich bin so besorgt um dich, wie wohl alle hier.

Liebe Grüße
Bild
Mein Thread
[spoil]
Vorgeschichte:
[spoil]2014depressive Episode
August 2015 Escitalopram 20mg
Februar 2017 10mg

21. Mai 2018 Escitalopram 5mg
4. Juni Escitalopram 2,5mg
seit 18. Juni 0


Einzelne Beschwerden bis zum verzögerten Knall
Höllenmonate und Besserung Verlauf[/spoil]
Seit 10. Juni 2019
Deutliche Besserung. Nicht symptomfrei aber viel, viel besser

13. Januar 2020: 0,48 mg
24. Februar 2020: 0,46 mg
13. März 2020: 0,44 mg

Diagnosen:
Zuletzt mittelschwere Depression
POTS
Spastische Spinalparalyse
Selten Migräne mit Aura
Schwerhörigkeit links
Hashimoto


Medikation und Nahrungsergänzungsmittel

Escitalopram 0,46 mg
L-Thyroxin 50
Magnesium
Omega 3
[/spoil]

Rameike
Beiträge: 110
Registriert: 03.10.2018 21:02

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rameike »

Jamie,

ich denke immer wieder an dich und hoffe jeden Tag, dass etwas gefunden wird, dass dir Linderung bringt!

Rameike
[spoil]Seit Oktober 2015 Sertralin 100 mg aufgrund von Zwangsgedanken und Ängsten

[spoil] August 2016:75 mg
Oktober 2016:50 mg
Februar 2017:25 mg nach einer Woche zurück auf 50 mg
Juni 2017:25 mg
November 2017: Reduktion auf 12.5 mg (nach Augenmaß: nach einer Woche Schwindel, Übelkeit, Gehirn wie in Watte, Gangunsicherheit, Gefühl einer nahenden Ohnmacht: wieder hoch auf 25 mg etwa 9 Tage nach Reduktion)
Dezember 2017: Gürtelrose
Ab jetzt mit Feinwaage
Februar 2018: Reduktion auf 20 mg (erst vier Wochen ok, dann Bronchtitis und Gürtelrose, bleibe auf 20 mg)
16.4. 17 mg
6.5. 15 mg
20.5. 12.8 mg
27.5. 12.5 mg
4.6. 11.2 mg
10.6. 9.4 mg
--> Reduktion alle i.O. soweit, manchmal einen Tag Ängste, Schwindel, Schlafprobleme, aber immer schnelle Regulierung
15.7. 6.25 mg --> zu starke Symptome sowohl körperlich als auch psychisch, daher Aufdosierung
15.8. 12 mg
20.8. 20 mg
27.8. 25 mg
--> Ärztin riet, sofort wieder auf 25 mg zu gehen, habe mich erst geweigert und es dann vorsichtiger hochdosiert...
9.9. 22.5 mg (dachte, ich wäre stabil genug... Nun jedoch wieder Schwindel, Zahnschmerzen, Krankheitsgefühl)
[/spoil]
5.10. 25 mg
1.11. auf 22.5 mg
16.11. 20 mg
28.12. 19 mg
2019
10.01. 18 mg
22.02. 16 mg
22.03. 14,1 mg
23.04. 12,5 mg
06.06. 11,25 mg
22.07. 10 mg
02.09. 9 mg
23.09. 8 mg
24.10. 7 mg
21.11. 6 mg
15.12. 5 mg
24.12. 4 mg
26.12. 3 mg
28.12. 2 mg
30.12. 1 mg
1.1.2020 0 mg :party2:
--> Das war der Turbo zum Ende hin. Stand 17.01.2020: Symptome sind da, aber in Maßen)



NEM (Stand Januar 2020)
tägl.:
B12 1000 ųg mit 400mcg Folat
Omega 3 300 EPA und 150 DHA
400 mg Magnesium (Glycinate und Taurat)
Kurkuma 1 TL täglich im Porridge

3x wöchentlich Vitamin D3 5000 iE mit Vitamin K2-MK7 200 mcg

Aufgrund einer HPU:
je 2x1g Glycin, Taurin
10 mg Zink
10 mg P5P
Bitterstoffe zur Leberunterstützung
Zum Ausleiten: modifiziertes Citruspektin (2-3x tägl.), Zeolith (3x2 Kapseln à 500 mg), Huminsäure (1x tägl.)


[/spoil]

Clarissa
Beiträge: 3715
Registriert: 24.08.2014 18:37

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Clarissa »

Liebe Jamie.

Ich schaue jeden Tag im Forum nach einem Bericht von Dir über Deinen Aufenthalt in der Schmerzklinik. Habe ich vielleicht was übersehen?

Meine Beschwerden ähneln Deinen, wenn auch zum Glück momentan nicht so ausgeprägt. Mit der Diagnose Trigeminus-Neuralgie laufe ich schon seit 2014 rum, mir wurden Carbamazepin enpfohlen und Amitriptylin. Ich habe das nie ausprobiert.

Mich interessiert sehr, welche Behandlungsoptionen eine Schmerzklinik hat. Ich hoffe, Du kannst von dem Aufenthalt dort richtig profitieren und uns mal Deine Erfahrungen mitteilen.
Vielen Dank dafür.

Ich wünsche Dir alles Gute.

VG von Clarissa.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Uma
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Registriert: 08.09.2019 15:58

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Uma »

Liebe Jamie,

ich möchte dir einen ganz lieben Knuddler senden und in Gedanken bin ich an deiner Seite :hug:

Ich hoffe so sehr, das du jetzt in einer Schmerzklinik bist und du die Hilfe bekommst, die dir endlich die Schmerzen nimmt.
Ich selbst suche nach einer Schmerzklinik und bin erschrocken, wenn sie dich überhaupt aufnehmen, wie lange die Wartezeiten sind, unfassbar.

Ich drücke dich von Herzen <3 und denke an dich♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡

Alles Liebe und mega viel Linderung wünscht dir Uma
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Quietscheentchen
Beiträge: 1200
Registriert: 01.10.2018 03:43

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen »

Liebe Jamie,

die letzten Tage musste ich sehr an dich denken. Ich hoffe sehr, dass derzeit etwas geschieht, das dir viel Linderung bringt.

Heilende Gedanken und liebe Grüße
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Mein Thread
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Vorgeschichte:
[spoil]2014depressive Episode
August 2015 Escitalopram 20mg
Februar 2017 10mg

21. Mai 2018 Escitalopram 5mg
4. Juni Escitalopram 2,5mg
seit 18. Juni 0


Einzelne Beschwerden bis zum verzögerten Knall
Höllenmonate und Besserung Verlauf[/spoil]
Seit 10. Juni 2019
Deutliche Besserung. Nicht symptomfrei aber viel, viel besser

13. Januar 2020: 0,48 mg
24. Februar 2020: 0,46 mg
13. März 2020: 0,44 mg

Diagnosen:
Zuletzt mittelschwere Depression
POTS
Spastische Spinalparalyse
Selten Migräne mit Aura
Schwerhörigkeit links
Hashimoto


Medikation und Nahrungsergänzungsmittel

Escitalopram 0,46 mg
L-Thyroxin 50
Magnesium
Omega 3
[/spoil]

lunetta
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Beiträge: 4102
Registriert: 17.08.2015 18:09

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Liebe jamie!

Habe heute nachmittag mit einer Bekannten gemailt, die ich schon lange kenne, und sie leidet schon seit sehr vielen Jahren an einer Trigeminus Neuralgie, und wurde mit verschiedensten Medikamenten behandelt, die wenig Erfolg brachten.
Hochdosis Pregabalin in Kombi mit Tilidin war bei ihr angeblich noch am erträglichsten, aber sie entwickelte eine Toleranz gegen Lyrica und war schon so hochdosiert, dass man da eher ans Absetzen dachte.

Bei ihr wurde jetzt bei einem stationäre Aufenthalt ein Medikament mit dem Inhaltsstoff Tizanidin probiert, und sie sagt, dass es ihr erstmalig seit Jahren relativ gut geht - zwar etwas bedröppelt, aber gut.

Ich kenne mich mit diesem Wirkstoff nicht aus, wollte es dir aber unbedingt sofort schreiben.

Ihr wurde nur gesagt, dass es müde macht und enspannt - sie ist aber den ganzen Tag benommen, das soll sich aber nach einer Eingewöhnungszeit geben.

Sie erzählt, dass sie nicht mehr dieses Einschießen des Schmerzes hat, zwar noch Schmerzen, aber kein Vergleich zu vorher.

Sie nimmt es jetzt seit Beginn der Woche.

Ist angeblich ein Medikament gegen Spastiken...?


Wie geht es dir? Ich umarme dich ganz vorsichtig und schicke LG!
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Uma
Beiträge: 1641
Registriert: 08.09.2019 15:58

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Uma »

Liebe Jamie,

wieder einmal schreibe ich dir, weil ich gerade an dich denke.
Ich hoffe sehr, das deine starken Schmerzen gebessert wurden und du nicht mehr so sehr leiden musst.
Vielleicht bist du mittlerweile in einer Schmerzklinik, ich wünsche es dir von ganzem Herzen.

Ich möchte dir sagen, das ich an dich denke und dir alles was nur möglich ist an Erleichterung und Heilung wünsche!!!!

Aaaaaaaaaaaaaalles Liebe und ich sende dir ganz viel Lichtstrahlen, die dich wärmen und dir alles Glück dieser Erde geben!

Ganz liebe Gedanken schickt dir Uma und fühl dich umarmt :hug: :hug: :hug: :hug:
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