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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
loewe55
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von loewe55 »

Liebe Jamie,

ich schließe mich all den guten Wünschen hier an. Ich hoffe, dass während der Reha dein Körper und deine Seele viel von dem bekommen, was sie gerade brauchen.

Für mich war 2017 eine fünfwöchige Reha der absolute Glücksgriff. Wir waren eine tolle Truppe, haben viel gemeinsam unternommen, es war immer jemand zum Reden da und ich war in dieser Zeit fast symptomfrei.

Ich wünsche dir, dass du dort auch wieder zu ein wenig mehr Schlaf findest!

Liebe Grüße 🍀🍀🍀
Gabi
12/2015 wegen PA 30 mg Mirta, 2016 Januar 3 Todesfälle in Familie plus Jobverlust, bestehe nur noch aus Angst, Mai 2016 auf eig. Wunsch 7 Wochen stat., Mirta raus, dafür Cita und Prega: Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen. / Juni 2016 langsame Besserung, Schlaf kommt wieder. / August 2016 5 Wo.Tagesklinik, stabilisiere mich. / Wirkverlust Cita, dafür Venla ab Januar 2017 / Juni 2017 Reha, bei Entlassung fast symptomfrei, Venla112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
2017 August Venla auf 100 mg, September auf 90 mg, Oktober 75 mg, November 60 mg, Dezember 50 mg
2018 Januar Venla auf 45 mg, Februar 37,5mg, Befinden nicht mehr gut, März 2018 Venla 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5, April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste, finde das Forum
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg
31.05.18 Erhöhung um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung, Versuch der Stabilisierung
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: keine Veränderung, weiterhin Angst wie gewohnt
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Prega um 10 mg zu reduzieren, gescheitert, Absetzpause
Medikation derzeit: Venla 37,5 mg / Pregabalin 175 mg
29.04.2019: Prega auf Wasserlösmethode, Venla Pause
10.05.19: Pregabalin auf 155 mg
Dieses Mal auch körperliche Symptome wie Brain zaps, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwäche in den Beinen, Erschöpfung, Schwere
24.06.19: Prega auf 145 mg 16.07.19: Prega auf 137 mg
12.08.19: Prega auf 125 mg 05.09.19: Prega auf 123 mg
16.09.19: Prega auf 120 mg 26.09.19: Prega auf 118 mg
06.10.19: Prega auf 115 mg 27.10.19: Prega auf 110 mg
Starke Symptome: Angst und Panik, Durchdreh- und Zwangsgedanken, Angst vor Angst, Übelkeit, möchte kaum noch rausgehen, fühle mich wie „festgetackert“
11.11.19: erste leichte Verbesserungen/ Fenster
23.11.19: Aufdosierung auf 112 mg wg.starker Ängste
30.11.19: Pregabalin auf 110 zurück, da keine Besserung
07.12.19: Prega auf 100 mg 11.01.20: Prega auf 75 mg
01.02.20: Prega auf 60 mg 19.02.20: Prega auf 57 mg
Symptome zeitweise weniger, nicht mehr festgetackert, depressive Phasen weg, Zwangsgedanken fast weg, ein gutes Fenster von 2,5 Tagen völliger Symptomfreiheit
seit 01.02. Einnahme von Omega 3 und OPC
29.02.2020: Prega auf 55 mg 20.03.2020: Prega auf 53
01.04.2020: Prega auf 52 mg 08.04.2020: Prega auf 50 15.04.2020: Prega auf 49 mg 22.04.2020: Prega auf 46
Jetzt weiter mit Venlafaxin
23.04.2020: Venla auf 35,8 mg (-6 K.)
30.04.2020: Venla auf 34,9 mg (-3 K.)
08.05.2020: ——————————————— Prega auf 44 mg
18.05.2020: ——————————————— Prega auf 42 mg
23.05.2020: Venla auf 34,0 mg (-3 K.)
18.06.2020: ——————————————— Prega auf 40 mg
23.06.2020: Venla auf 33,4 mg (-2K.)
28.06.2020: ——————————————— Prega auf 39 mg
03.07.2020: ——————————————— Prega auf 38 mg
06.07.2020: Venla auf 32,8 mg (-2K.)
10.07.2020: ——————————————— Prega auf 37 mg
17.07.2020: ——————————————— Prega auf 36 mg
19.07.2020: Venla auf 32,2 mg (-2K.)
27.07.2020: ------------------------------ Prega auf 35 mg
29.07.2020: Venla auf 31,9 mg (-1K)
20.08.2020: ——————————————— Prega auf 33 mg
30.08.2020: Venla auf 31,0 mg (-3K)
06.09.2020: ——————————————— Prega auf 30 mg
16.09.2020: Venla auf 30,4 mg (-2K) Prega auf 27 mg
26.09.2020: Venla auf 29,5 mg (-3K) Prega auf 26 mg
06.10.2020: Venla auf 28,6 mg (-3K) Prega auf 25 mg
Absetzpause bis zur Stabilisierung, Symptome zu stark
lollarossa
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lollarossa »

Liebe Jamie :)

Auch ich möchte dir alles Gute für deinen Aufenthalt wünschen.
Ich hoffe, dass du etwas dort mitnehmen kannst für dich und dich für die Zeit dort einleben kannst.

Zustände, wo Skills nicht mehr greifen sind schlimm und es wäre toll, wenn jemand da etwas erfindet (nicht medikamentös), was einem Erleichterung bringt. :roll:
Ich wäre demjenigen zutiefst dankbar auf Lebenszeit.

Soll dir von Frieda liebe Grüße bestellen, es geht es wieder besser.

Schicke dir ganz liebe Grüße, LOLLA
Vorgeschichte:
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Entzug: Escitalopram
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Entzugsversuch Amisulprid:
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1.04.20: 199 mg Amisulprid (Waage)-> auf 4, 50 mg Tabletten aufgeteilt
7.05.: 198 mg
4.06.: 198 *
23.06: 197,5 *
27.08: 197
04.09: 196,5
11.09: 196
18.09: 195,5
23.09: 195,25
26.09: 195
02.10: 194,5
07.10: 194
24.10: 193,75
Oliver
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Oliver »

Liebe Jamie,

auch von mir alles Liebe und ich hoffe sehr, dass der Aufenthalt da zu Deiner Genesung beiträgt :hug:

Liebe Grüße
Oliver
stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie,

wie sagt man so schön, toi toi toi ich drücke dir ganz ganz toll die Daumen und hoffe es kann dir geholfen werden!

Du hast es dir so verdient, was nicht heißen soll, das jeder andere es nicht auch hätte.

Mach's gut liebe Jamie.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Uma »

Liebe Jamie :)

ich wünsche dir von Herzen, das deine Seele und dein Körper bei deinem Aufenthalt ganz viel positives und heilsames erfahren wird.

Mir fällt es auch immer unglaublich schwer, wenn ich mein Zuhause verlassen muss!
Als ich in einer Krisenstation war, habe ich ganz tolle Menschen kennengelernt und das hat mir unglaublich geholfen.

Trotz der Umstände, haben wir oft Tränen gelacht und ich habe so viel schöne Momente geschenkt bekommen.

Ich wünsche dir ganz viele Begegnungen mit lieben Menschen und das du dich wohl fühlen wirst

Alles Liebe wünscht dir von Herzen
Uma
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**Elke-Maria

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von **Elke-Maria »

Liebe Jamie, alles erdenklich Gute für Deinen Aufenthalt. Viele guten Ärzte, Therapeuten und Schwestern mögen Dich dort
begleiten. Hoffentlich auch nette Mitpatienten. Aber vor allem ein Programm das Du gut mit machen kannst, das Dir hilft
und das Deine Schmerzen und Symptome lindert. Das wünsche ich Dir so sehr. Wenn Sie dort auf Dich so eingehen wie Du es
hier im Forum tust dann hättest Du den Jackpot ! In diesem Sinne.............aller Abschied ist schwer..............ich denke
fest an Dich und packe Dir allen Mut in den Koffer den Du dort gebrauchen kannst.

Deine Elke-Maria
Klaringel
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Klaringel »

Liebe Jamie,

ich wünsche dir viel Erfolg bei der Reha.

Alles Gute
Klara
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**Elke-Maria

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von **Elke-Maria »

Liebe Jamie.......muss irgendwie jeden Tag an Dich denken und dachte deshalb ich schreibe Dir nun einfach. Wenn Du es lesen kannst ist es gut wenn nicht macht es auch nix dann siehst Du es halt nach Deiner Reha.

Ich hoffe so sehr für Dich Du kannst Dich einlassen und es hilft Dir ein wenig. Das würde mich so arg freuen. Auch wenn dort nette Menschen sind die Dir den Aufenthalt etwas leichter und angenehmer machen.

Pass gut auf Dich auf wir erwarten Dich sehnsüchtig zurück.

GLG und ein Gebet von Elke-Maria
stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie,

ich wollte dir einfach Mal einen lieben Gruß hier lassen und ich hoffe es geht alles gut bei dir.

Liebe Grüße
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]
Bittchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

auch ich denke an dich und wünsche dir alles erdenklich Gute.

Liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
Homelander
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Homelander »

Hallo Jamie,

auch von mir alles Gute und das die Reha dir einigermaßen gut tut und du dich mal richtig erholen kannst und ordentlich Kraft tanken kannst für dich selber.

Wenn es dir möglich ist und du Lust hast, gib doch mal ein kurzen *Piepser* von dir, das wir alle wissen wie es dir momentan geht?

Alles Liebe
Homelander
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2008 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2008 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie vom Doxepin kommt, direkt abgesetzt 100 mg nach 5 Jahren täglich auf 0. Ich bin dann 6 Monate durch die Hölle gegangen.

Update 28.07.2020

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 18 Monaten auf 0
Zopiclon seit 16 Monaten auf 0
Artane seit 17 Monaten auf 0
Alkohol seit 4 Tagen trocken (mal wieder aufs neue)

Morgens:

20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)
40 Milligramm Propranolol (Betablocker)

Mittags:

2 Milligramm Clonazepam
150 Milligramm Lyrica (Tendenz steigernd)

Abends:

16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
40 Milligramm Propranolol
6 Milligramm Bromazepam

Nachts:

7,5 Milligramm Mirtazapin
6 Milligramm Bromazepam

Zustand :

sehr ängstlich, immer angespannt, immer unruhig, manchmal doppelt sehen, starke Stimmungsschwankungen, Blutdruckschwankungen, starke Schwindelgefühle, Todessehnsucht, Gedankenkarussell, Dystonie spielt völlig verrückt, Schluckstörungen, das Gefühl nur noch aufgeben zu wollen.
Suizidgedanken ohne Ende.
**Elke-Maria

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von **Elke-Maria »

Jamie Du bist mir eine..........hältst es doch tatsächlich ganz gut ohne uns aus 😡😡😡 Skandal.......

Spass muss sein.......möchte mich einreihen und gaaaaanz liebe Grüße an Dich schicken. Ich hoffe alles is ok bei Dir......

GLG von Elke-Maria
Bittchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

ich möchte dir weiterhin gute Besserung wünschen.
Auch kann ich verstehen,dass du deine Kraft für dich selber brauchst, ist ja auch ganz wichtig,dich auf dein Gesund werden zu konzentrieren.
Dass du dich hier im Forum wieder gemeldet hast,freut mich sehr!!!
Ich habe dich vermisst !
Dein Fachwissen und deine emphatischen Beiträge sind sehr wichtig und ich wünsche mir und dir,dass du wieder die Kraft und das Interesse bekommst hier zu schreiben.

Ganz liebe Grüße und eine virtuelle, mütterliche Umarmung.
Brigitte
Clarissa
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Clarissa »

Liebe Jamie.

Auch von mir ein herzliches Willkommen zurück im Forum.

Ich bin erschüttert zu lesen, bei Elke-Maria im Thread, daß Deine Reha nicht den erwünschten Erfolg gebracht hat, es Dir sogar schlechter geht am Ende als zu Beginn.

Ich habe den Eindruck, Krankenhausaufenthalte sind für unsereins sinnlos. Es gibt ja im Forum noch mehr derartige Berichte.

Mir hat meine Reha 2014/15 kurz nach Null gut getan, weil ich eben versorgt wurde und mir medizinisch schon nichts mehr erwartet habe.

Ich bin sehr gespannt auf einen Bericht von Dir und hoffe, Du bringst die Kraft dafür auf.

Komm wieder gut daheim an.

Alles Gute und VG von Clarissa.
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Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Jamie, :hug: <3

es tut mir unendlich leid, dass der Klinikaufenthalt dir nicht helfen konnte.

Bitte gib die Hoffnung nicht auf, dass sich für dich noch ein anderer Weg auftun wird.

Ich vermisse dich ...

Heilende Gedanken ...

Rosenrot
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krasiva
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva »

Liebe Jamie,

auch von mir ganz herzlich willkommen zurück: sowohl in dein Leben, als auch zu uns hier in Forum. Ich wünsche dir so sehr, dass es dir besser gehen möge und schicke dir ganz viele heilende Gedanken.

Einen guten Anfang in deinem lieben zuhause,

krasiva :)
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo,

nun bin ich knapp 10 Tage daheim, hab mich hin und hergeruckelt und versuche es nun doch mit einer Zusammenfassung.
Ich möchte mich sehr bei allen bedanken, die nach mir gefragt und mir ein "ich-denk-an-dich" geschickt haben. :)

8 Wochen war ich in einer psychosomatischen Station einer Uniklinik mit Schwerpunktgruppe Schmerzen.
8 harte Wochen waren es.

Es fing damit an, dass mich der Aufenthalt schon ab dem ersten Tag retraumatisierte und massiv antriggerte.
Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass es eine Uniklinik war oder an dem ganzen Drumherum, aber auf jeden Fall war ich sehr nervös und ängstlich und in ständiger Alarmbereitschaft.
Mir ist da dann auch schon klar geworden, dass meine PTBS viel schlechter bearbeitet ist als ich gedacht habe und dass Handlungsbedarf besteht.
Kurz davor war ich ich eine Schilddrüsenüberfunktion gefallen und das setzte mir weiterhin massiv zu, denn ich kämpfte mit doppelter Unruhe, Panik, Herzrasen usw.

Die Ärzte weigerten sich mir das L-Thyroxin auf Null zu setzen und reduzierten von 62,5 auf 25 runter. Doch ich wurde nicht ruhiger. Ich habe geschwitzt wie blöde, hatte einen irren Durst, musste ständig mit Durchfall aufs Klo rennen und dazu diese wahnsinnige Unruhe und Herzklopfen.
Ich musste volle 14 Tage die Ärzte anlügen und die Dosis auf 0mg setzen (tat so als ob ich 25 my-g nehme), eher sich mein Wert erholte.
Sie waren nicht kooperativ genug mir zuzugestehen, dass ich meinen Körper besser kenne als sie. Mittlerweile bin ich bei den anvisierten 25 my-g angekommen und die Werte sind stabiler.

Durch die massive Retraumatisierung wurde ich an Tag 3 sofort krank (Urogenitalinfektion) und musste Antibiotikum einnehmen, an Tag 4 stürzte ich auf glattem Boden und schlug mir an der Türkante Auge, Wangenknochen und Oberlippe auf.
Der Besonnenheit der Dienstärztin war zu verdanken, dass ich mich nicht Stunden mit Verdacht auf Gesichts- oder Schädelfraktur (die ich nicht hatte, das habe ich gespürt) in die Notaufnahme für ein CT setzen musste.
Man kann also sagen, ich bin nicht geschmeidig in diesen Aufenthalt reingeglitten, sondern geradewegs krachend reingestürzt, versehrt an der Seele und dann auch sichtbar im Gesicht.

Die ersten 2 Wochen habe ich jeden Tag nur geschaut, ob ich bleiben kann oder abbrechen muss. :oops:
Glücklicherweise hatte ich sehr verständige Therapeuten und Ärzte.
Die Belegschaft wusste, dass Klinikumgebung meine PTBS triggerte und man hat sich wirklich um mich bemüht.
So kam ich in den Genuss, bei der Oberarztvisite (das heißt teilweise 2 Stunden auf den Stühlen sitzen und warten) immer bei den ersten drei zu sein - sie hatten mitbekommen, dass ich massive Panikattacken hatte, wenn diese Visite anstand.
Und meine Therapeutin war m. W. n. nur halbtags beschäftigt, sodass ihre Patienten auch immer bei den ersten waren - danach kamen dann die anderen Therapeuten mit ihren Patienten dran (wurde sozusagen blockweise per Therapeut abgefertigt).
Die Liste wurde vorher festgelegt, wer wann dran kam und dann konnte man sich moralisch drauf einstellen, kurz, mittel oder lang warten zu müssen.

Die ersten zwei Wochen führte ich auch noch Diskussionen um SSRI; der Oberarzt hätte sie mir nur zu gerne gegeben, aber ich habe mehrfach deutlich ihm als auch meiner Ärztin als auch Therapeutin gesagt, dass ich mich in meinem Leben nie kränker und "weniger-ich" gefühlt habe als unter Sertralin und dass dies kein Verhandlungsgegenstand für mich sei.
In die Bedarfsmedikation (Atosil, Amitriptylin) habe ich eingewilligt.
Einige Male habe ich mir etwas geben lassen, manchmal auch eingenommen, manchmal in den Abfluss gekippt. Ich dachte das Spiel spiel ich jetzt einfach mit.
Entgegenkommen für Entgegenkommen sozusagen.
"Gute Patientin sein" (schwierig war ich ja schon genug :roll: ).

Nach zwei Wochen beruhigte ich mich langsam (auch wegen der radikalen Nulleinnahme meines L-Thyroxins) und konnte ab dann auch besser therapeutisch arbeiten.
Mir ist schmerzlich klar geworden, dass das letzte Jahr nicht verdaut ist, angefangen mit dem Tod meines Vaters über den Tod eines meiner Tierchen und dann weitergehend mit diesen unfassbaren Schmerzen und dass eben die PTBS viel aktiver ist als gedacht.
Ich habe schon in der Klinik angefangen in die Wege zu leiten, dass ich mich ambulant hier nach einem Therapeuten umsehen muss. Ich denke nicht, dass es weiter ohne geht.
Da ist zu viel zusammen gekommen.

Die Gruppe, in der ich war, wurde coronabedingt langsam aufgestockt. Einige Monate hatte es nur 6 Patienten gegeben (6 Zimmer), mit mir fing man an, auf die Normalzahl von 12 Patienten aufzustocken.
Die meisten waren 50+ und in der Regel litten sie an Fibromyalgie bzw. Rücken / Knie / Hüfte / Schulter und vermurksten Rücken-OPs.
Einige Polyneuropathie-Patienten waren auch dabei, auch small-fibre-Fibromyalgie-Patienten.
Ich mit meinem atyp. Gesichtsschmerz und Trigeminusneuralgie und burning mouth syndrome war leider eine Exotin.

Ich fand auch niemanden, der wie ich unter heftig einschießenden Schmerzattacken litt, die mich nach wie vor aus der Fassung bringen; den meisten waren meine Schilderungen fremd bis nicht nachvollziehbar, wenngleich der ewin- oder andere schon Mitgefühl hatte.
Überhaupt war es nicht so leicht, da sein Plätzchen zu finden, denn irgendwie haben die Menschen wohl gespürt, dass ich relativ gebildet bin und sie selbst haben sich durchweg alle wohl anders eingeordnet.
Ich denke ja nicht in solchen Kategorien, aber irgendwann habe ich schon gemerkt, dass da eine Lücke klafft und damit meine ich gar nicht mal so die berufliche Stellung oder Ausbildung, sondern eher auch ein gewisses soziales Milieu.
Je anzüglicher und bescheuerter die Witzchen und Kommentare wurden, desto lauter wurde gelacht.
Anfangs saß ich dann da noch mit dabei, aber irgendwann wurde es mir einfach zu doof.
Ich bin keine Spaßbremse, aber manche Dinge wurden mir wirklich zu blöd und außerdem war ich irgendwann auch zu fertig, das noch lustig zu finden.
Bin dann aufgestanden und gegangen.

Mir ging es kontinuierlicher ab Woche 5 schlechter.
Mein Gesichtsschmerz, der bis dahin auf einer stabilen 2 dümpelte, kletterte auf 4, 5 und 6 hoch, bei Attacken auf 8 bis 9.
Monate hatte ich nicht mehr solche Schmerzen gehabt und jetzt habe ich sie immer noch, 10 Tage daheim. Der Körper beruhigt sich aktuell nicht richtig.

Mit ansteigendem Stresspegel in meiner Therapie, der ungünstigen Gruppenkonstellation und anderen Faktoren, wuchs auch mein Schmerz wieder an.
Zum Schluss war ich dann wieder bei meiner Morphin-Mundspüllösung.
Ich könnte jetzt schon wieder heulen, wenn ich daran denke.
Unbegreiflich, wie es dazu kommen konnte.

Denn der Hauptgrund, weswegen es mir so beschissen geht, den habe ich noch nicht genannt.
Er lag bei meiner Zimmernachbarin.
Die erste Woche kamen wir noch ganz gut miteinander aus, doch dann hat X aus mir unerfindlichen Gründen beschlossen, mich nicht mehr gut zu finden und ab dann herrschte nur noch Disharmonie auf dem Zimmer.
Ich bin also über volle 6 Wochen hinaus ignoriert worden.
Schon mal in einer Psychosomatik gewesen ohne die Möglichkeit, sich im eigenen Bett / Zimmer wohlzufühlen?
Ich war nur noch auf der Flucht.
Ich weiß nicht, was ich der jungen Frau getan habe und es ärgert mich maßlos, dass ich es auch nicht in Erfahrung bringen konnte, aber irgendwann fing sie einfach an mich abzulehnen.
Sie war eh schon schwierig; morgenmuffelig, launisch, und passiv-aggressiv, aber dann herrschte nur noch Schweigen.
Kann man sich das vorstellen fast 6 Wochen kaum mehr als "Morgn" hinzukriegen? Man hat es nicht mal mehr zu "Gute Nacht" oder "Schlaf gut" geschafft.
Ich bin jetzt noch völlig konsterniert und verstört darüber.

Je länger das anhielt, desto kränker wurde ich.
Ich thematisierte es zwischendrin mal hier und da in der Therapie, aber da mich andere Themen auch belasteten, habe ich das immer wieder weggeschoben.
Dachte, ich käm irgendwie klar, aber kam es nicht.
Mit dem Effekt, dass ich in Woche 6-7 wirklich irgendwann so sauer, frustriert und wütend wurde, dass ich gut und gerne meine Zimmernachbarin gelyncht hätte.

Als mir das klar wurde, war aber schon alles zu spät.
Der Schmerz tobte bereits und ich mit.
Versuche, noch eine Mediation (Zimmerwechsel sind ausgeschlossen) zu erwirken, endeten damit, dass sie auch nicht wollte.
Ich bin also nicht gegangen, ich bin geflohen.
Mit einem schei*Gefühl im Bauch und so viel Frust und Enttäuschung.

Ich weiß gar nicht, über was ich mich mehr ärgern soll - diese unmögliche Person oder über mich selbst, weil ich so lange stumm gelitten habe.
Sämtliche Versuche, freundlich zu ihr zu sein und Licht und Liebe zu ihr zu schicken, endeten im Nichts und dass ich es einfach nicht kapiert habe, ärgert mich maßlos.
Wenn ich das reflektiere, war ich über 6 Wochen einem Egospiel und Energieraub ausgesetzt und habe zu spät begriffen, was läuft.
Irgendwas in dieser Frau hat Krieg gewollt, aber ich wollte nicht mitmachen.
Ich hätte mich dennoch irgendwann anfangen müssen zu wehren und stattdessen bin ich ins Opferdasein gerutscht und in eine schreckliche Form von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein.

Da ich als Teenie in der Schule (bis zu einem Schulwechsel) gemobbt worden bin, ist meine Strategie normalerweise, die Klappe zu halten und mich zurück zu ziehen. Bloß keine Angriffsfläche bieten.
Was aber tun, wenn die eigene Existenz die Angriffsfläche für jemanden ist?
Ich habe mich am Ende so gefühlt, als würde man mir in diesem Zimmer meine Lebens- und Existenzberechtigung absprechen und das, obwohl wir nicht mal stritten.
Das muss man erst mal hinkriegen. :o :shock:

Im normalen Leben ziehe ich mich zurück, wenn es Dissonanzen gibt, die mir nicht leicht zu lösen scheinen, lecke dann meine Wunden und versuche es dann irgendwie anders oder meide diese Person fortan - das ging hier aber nicht und wenn ich für die Zukunft eines gelernt habe, dann das: So etwas kann und darf ich mir nie mehr bieten lassen. Ich mache früher den Mund auf und versuche mich zu behaupten.
Dann kann ich mir wenigstens sagen, dass ich es versucht habe.

Es macht mich immer noch fassungslos, wenn ich darüber nachdenke.
Das hat irgendwann eine so schräge Eigendynamik bekommen und ich habe das zwar unterschwellig gespürt, war aber zu feige, auf den Tisch zu hauen.
In der letzten Woche war ich soweit, 4 Tage vor Ende tatsächlich abzubrechen und zu gehen, habe es aber dann doch durchgezogen.

Tja, und jetzt liege ich hier daheim, mit einem krassen körperlichen Burnout und vielen inneren Schmerzen (Seele) und kann eigentlich nur noch zwischen Couch und Bett herumeiern, so entkräftet bin ich.
Mein Mund brennt und hat sich nicht mehr beruhigt und ich bin ziemlich aufgewühlt. :(

Ich würde gerne was Positiveres schreiben, aber das ist der Stand. :?

:group:
Ich sende euch liebe Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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lunetta

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Liebe jamie!

Mir fehlen echt die Worte...

Kann nur sagen wie leid es mir tut und wie leid du mir tust!

Ganz zarte Umarmung und alles alles Liebe! GLG
**Elke-Maria

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von **Elke-Maria »

Ohje Jamie........das ist richtig krass und tut mir arg schlimm leid. In so eine Klinik überhaupt zu gehen ist ja schon schwer aber dann unter solchen Bedingungen es so lange aushalten zu müssen bzw. auszuhalten........da sieht man aber mal wieder wie Menschen einem zusetzen können. Übel schlimm und beängstigend finde ich das.

Noch schlimmer finde ich dass es keinen Erfolg brachte ....... wie gemein 😔😔😔😔

Auch dass Du gefallen bist......alles komisch.....als sollte es nicht sein......!?!?!?!

Das einzige in Deinem Post an dem ich grinsen musste.........dass Du die Medizin weg geleert hast ........

Wie ich es verstanden habe.......musst Du Dich jetzt zuhause erstmal wieder von diesem dummen Aufenthalt erholen !?!?!?! So soll es ganz bestimmt nicht sein.......

Jamie.......ich wünsche Dir dass Du das dort erlebte irgendwie vergessen....verarbeiten kannst oder vielleicht doch noch als etwas annehmen kannst das Dir etwas lehren wollte .......Du weisst wie ich meine.......was auch immer es ist .....

Glg und viel viel Kraft für Dich
Von Elke-Maria

Danke dass Du mich und uns hast daran teilhaben lassen so sehr hätte ich es Dir gewünscht dass Dir diese Klinik eine Hilfe ist.....
Jodie13
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jodie13 »

Liebe Jamie,

in deinem Post steckt so viel drin, ich möchte auf das Eingehen, was mich persönlich angesprochen hat. Dass deine Zimmernachbarin dich ignoriert hat und das Zimmer kein sicherer Rückzugsort war. Das liest sich sehr schlimm, und es tut mir sehr leid, dass du das Erleben musstest. Schweigen und Ignorieren sind eine Form von psychischer Gewalt, und wenn man sich dem nicht entziehen kann, kann das sehr grausam sein. Von daher finde ich es sehr verständlich, dass du darunter sehr gelitten hast. Bei mir ist es so, dass ich als Kind von Bezugspersonen mit Schweigen und Ignorieren bestraft wurde, und es ist wirklich so, als würde einem das Existenzrecht abgesprochen. Wenn das noch dazu in eine "Wunde" schlägt, die es bei dir sowieso gibt, ist es verständlich, dass du dich schwer getan hast, dich zu "wehren". Ich wünsche dir sehr, dass du jetzt zu Hause zur Ruhe kommst. Es liest sich alles so, dass du dir wirklich große Mühe gegeben hast, aber da einfach nicht gut aufgehoben warst. :( Ich wünsche dir, dass du einen guten, verständnisvollen Therapeuten findest. Ich will dir wirklich alle meine guten Wünsche schicken, ich wünschte, ich könnte mehr für dich tun.

Alles Liebe,

Jodie
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