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Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Erfahrungsbericht Lithium absetzen

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Annanas
Moderatorenteam
Beiträge: 7220
Registriert: 25.01.2016 19:41

Re: Erfahrungsbericht Lithium absetzen

Beitrag von Annanas »

Hallo Jennifer :) ,
willkommen im ADFD!

Es wäre schön, wenn du dich u dein Anliegen in einem eigenen Thread vorstellen könntest.
Da man ohne diese Angaben den Eindruck gewinnt, daß der Beitrag nur geschrieben wurde, um Werbung für deine Webseite zu betreiben, habe ich den entsprechenden Link entfernt.

Viele Grüße von Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Jennifer
Beiträge: 4
Registriert: 22.08.2019 10:35

Re: Erfahrungsbericht Lithium absetzen

Beitrag von Jennifer »

Ok danke liebe Anna ♡ so war es nicht gemeint mit dem Link. Lg
Erste Depression 2009, seit dem Einnahme von verschiedenen PP + weiteren Rückfällen.
Aktuell: 37,5 Venlafaxin, 2x Quilonum 450mg, 15mg Chlorprotixen

Tabin
Beiträge: 26
Registriert: 06.08.2017 15:27

Re: Erfahrungsbericht Lithium absetzen

Beitrag von Tabin »

Hallo zusammen,

ich wollte nur kurz Bescheid geben, dass ich die letzten Jahre weiterhin stabil geblieben bin und es auch heute bin.
Das Absetzen war bei mir also ein Erfolg.

Wünsche Euch bei Eurem Absetzen ebenso viel Erfolg:) lg Tabin
Und das geht doch!
Keine Medikamente mehr :)

Erfahrungen mit

Lithium (Quilonum retard 450).
Amitriptylin (Saroten), Doxepin (Aponal), Trimipramin (Stangyl), Mirtazapin (Remergil), Paroxetin (Seroxat).
Atosil (Prometazin), Truxal (Chlorprotixen), Solian (Amisulprid), Zyprexa (Olanzapin).
Tavor (Lorazepam).
:whistle:

Jadenfit
Beiträge: 130
Registriert: 17.05.2020 12:27

Re: Erfahrungsbericht Lithium absetzen

Beitrag von Jadenfit »

Hallo,

auch ich bin ja seit Mai 2019 in der dummen Situation, dass mir Lithium verabreicht wird.

Ich frage mich, ob der Spiegel in direktem Zusammenhang mit der Menge an Lithium in Zusammenhang steht.

Zudem: Was für ein Unterschied besteht zwischen Quilonum und meinem Hypnorex, das ich nehme, weil ich als Vegetarier auf Gelatine verzichte?

LG, jaden
[spoil]Mitglied seit Mai 2020

Aktuelle Medikation:

[highlight=yellow]Amisulprid 18,2 mg[/highlight] -> wird derzeit in 10%-Intervallen reduziert

Quetiapin 25 mg

Hypnorex (Lithium) 800 mg


Ernährung: vegetarisch & histaminarm (Nebenwirkung beim Absetzen von Amisulprid: Juckreiz !)
- gesunder BMI und aktiver Sportler; Vegetarier (Halb-Veganer)
- Aufgeben ist keine Option!
"Symptome" / Nebenwirkungen
-Schlaflosigkeit, Zustand "psychotisch" (vorübergehend), "manische Phase" (Redefluss)
- Diagnose in Kliniken: "Schizophrenie" / "schizoaffektive Störung" (nach Aussage von Therapeuten als nichtig zu betrachten)
-Für diese Symptome verschriebene/s Medikament/e, über welchen Zeitraum/ab wann, Dosierung pro Tag in mg, eingetretene erwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen
  • Clozapin: Juli 2011 - September 2018 - bis zu 200 mg täglich
    Amisulprid: seit September 2018
    Dosierung: angefangen mit 100 mg dann rauf bis zu 600 mg. Bis Januar 2019
    Ab Januar 2019 ersetzt durch Aripiprazol (Psychiater rät dazu; es sei ein "Dünnmacher")
    Aripiprazol täglich bis zu 10 mg; dann ab Februar 2019 wieder Wechsel zu Amisulprid (600 mg)
    Seit Februar 2019: Quetiapin bis zu 600 mg täglich (Klinikaufenthalt)
    Februar/März 2019: Behandlung mit Zopiclon (7,5 / 3,5 mg tgl.)
    Mai 2019: Einführung Quilonum retard bis zu 900 mg täglich.

-Frühere Absetzversuche: Sommer 2018 Clozapin (12,5 mg tgl. auf 0 mg); Entzugserscheinungen und Schlaflosigkeit
>Hinweise:
  • Seit August 2019 Ausschleichen Amisulprid (Anraten der TK; Diagnose "Schizophrenie" nicht zulässig)
    Ab Oktober 2019 400 mg Amisulprid
    seit Januar 2020 300 mg
    Februar 50 mg
    Mai 25 mg
    [spoil]Beginn mit Wasserlösemethode am[/spoil] 17.05.2020 mit 22,5 mg täglich.
    17.06.2020: 20,25 mg Amisulprid
    29.07.2020: 18,2 mg Amisulprid

On Top:
Oktober 2018: Symptome einer "Depression" (Antriebslosigkeit, Müdigkeit, innere Leer)
*Einführung Sertralin durch Psychiaterin (50 mg)
Oktober 2018 - Januar 2019 100 mg Sertralin; Wirkungs vom SSRI schlägt in Euphorie um; großer Antrieb, Arbeitswille, "Manische Phase"; vermindertes Schlafbedürfnis; Akathisie
Kündigung 2019 führt wieder zum Arzt; Diagnose "Bipolare affektive Störung"
-> Januar 2019 Sertralin abgesetzt (auf 0 mg); daraufhin Schwindel


- bei Bedarf Loratidin (Juckreiz; Histaminunverträglichkeit)
-Bekannte Wirkstoffunverträglichkeiten und -Allergien: Durch Absetzen Amisulprid -> Juckreiz bei histaminhaltiger
Nahrung

"Some people in your life may be attached to you being “mentally Ill” because it protects them from taking responsibility for their own actions." (Einige Menschen in deinem Leben könnten daran festhalten, dass du "psychisch krank" bist, weil es sie davor schützt, die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen)

Dogmatismus, der - starres, unkritisches Festhalten an Anschauungen, Lehrmeinungen o. Ä.

"Ich halte nichts von Dogmatismen" - Psychiater, 2020.

Nur wer einen Zustand für endgültig erklärt, hat verloren!
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