Lithium30Jahre+ : Lithium absetzen - Experiment oder Chance
Verfasst: 21.05.2018 18:44
Hallo allerseits,
als Bipo 1 nehme ich schon fast 33 Jahre Quillonorm retard 450 mg 1 1/2 und möchte nun meine Zukunft mehr "in Farbe leben". Vor 13 Jahren habe ich das Lithium von heute auf morgen nicht mehr genommen was natürlich in einem GAU, einer "Absetzpsychose" endete. Im April dieses Jahres ging ich einen Monat lang auf nur 1 Tablette zurück (1/2 weniger) und hab das "Schleusen öffnen" gut zu spüren bekommen. Das ganze habe ich in Eigenregie gemacht - mit Bedarfsmedikation Quetiapin und Temesta, weil ich schon 8 Monate keinen Kontakt zum neuen Psychiater habe. ( Der alte Psychiater ist leider in Pension gegangen) Hatte einmal Kontakt zu einem anderen "Schulpsychiater" und der gab mir ein Nocebo/eine Erfolgsquote von 5 %. Hab also nach etwas mehr als einem Monat wieder aufdosiert wei die Absetzerscheinungen viel zu stark waren. Jetzt weiß ich, dass die Reduktion um 1/3 viel zu groß war und dann stellt sich die Frage wie das ganze anzupacken ist. Positiv ist, dass sich "die Schleusen" nicht mehr ganz geschlossen haben und ich dadurch schon mehr Leben spüre. Hab Anfang Juni einen Termin beim neuen Psychiater der leider auch nur ein Schulpsychiater ist und mir dauernd alles Mögliche verschreiben möchte. Bin bereits in Pension und es geht mir relativ gut. Habe in den letzten drei Jahren als Fitness- und Gesundheitstrainer und wegen meiner Thematik auch als Genesungsbegleiter im sozial psychiatrischen Bereich gearbeiten. Mache auch Leistungssport im Bereich Laufen und bin sonst auch sehr aktiv - jedoch mit keinerlei manischen Tendenzen. Versuche nun mit dem Psychiater einen Konsens zu finden und möchte im Herbst eine Spiegelreduktion vom Lithium von 0,5 in Richtung 0,3 vornehmen. Hoffentlich bin ich mit meinem Vorhaben nicht alleine auf weitem Flur! Vielen Dank für Anregungen im Kampf gegen Windmühlen.
Liebe Grüße von
Lithium30Jahre+
als Bipo 1 nehme ich schon fast 33 Jahre Quillonorm retard 450 mg 1 1/2 und möchte nun meine Zukunft mehr "in Farbe leben". Vor 13 Jahren habe ich das Lithium von heute auf morgen nicht mehr genommen was natürlich in einem GAU, einer "Absetzpsychose" endete. Im April dieses Jahres ging ich einen Monat lang auf nur 1 Tablette zurück (1/2 weniger) und hab das "Schleusen öffnen" gut zu spüren bekommen. Das ganze habe ich in Eigenregie gemacht - mit Bedarfsmedikation Quetiapin und Temesta, weil ich schon 8 Monate keinen Kontakt zum neuen Psychiater habe. ( Der alte Psychiater ist leider in Pension gegangen) Hatte einmal Kontakt zu einem anderen "Schulpsychiater" und der gab mir ein Nocebo/eine Erfolgsquote von 5 %. Hab also nach etwas mehr als einem Monat wieder aufdosiert wei die Absetzerscheinungen viel zu stark waren. Jetzt weiß ich, dass die Reduktion um 1/3 viel zu groß war und dann stellt sich die Frage wie das ganze anzupacken ist. Positiv ist, dass sich "die Schleusen" nicht mehr ganz geschlossen haben und ich dadurch schon mehr Leben spüre. Hab Anfang Juni einen Termin beim neuen Psychiater der leider auch nur ein Schulpsychiater ist und mir dauernd alles Mögliche verschreiben möchte. Bin bereits in Pension und es geht mir relativ gut. Habe in den letzten drei Jahren als Fitness- und Gesundheitstrainer und wegen meiner Thematik auch als Genesungsbegleiter im sozial psychiatrischen Bereich gearbeiten. Mache auch Leistungssport im Bereich Laufen und bin sonst auch sehr aktiv - jedoch mit keinerlei manischen Tendenzen. Versuche nun mit dem Psychiater einen Konsens zu finden und möchte im Herbst eine Spiegelreduktion vom Lithium von 0,5 in Richtung 0,3 vornehmen. Hoffentlich bin ich mit meinem Vorhaben nicht alleine auf weitem Flur! Vielen Dank für Anregungen im Kampf gegen Windmühlen.
Liebe Grüße von
Lithium30Jahre+