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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

---

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
blinded03
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von blinded03 »

Nochmal die Frage...das sinnvollste ist doch jetzt zu warten oder?
Ich weiss nicht, ob ich mehr oder weniger habe...und wie gesagt...mini.mini, wenn es von der Spritze kommt.
(Und dennoch hat jede Veränderung damals von 0,15 ml was gemacht)

Aber so mit Gehirnschwappen hatte ich Jahre nicht!
zig Absetzversuche jedesmal mit starken Symptomen
Langzeitanwendung über....20 (?) Jahre
Verlauf (alte Signatur):


Medikation:Paroxetin 20mg seit 2000
nach ca. 1 Jahr >> Umstieg Paroxetin Suspension (erstes Generika klappte nicht, dann auf anderes gewechselt: Gut)
seit ca. 2003 reduz. in vielen Einzelschr.
>> ab 26.03.07: 4,2 ml (massive Entzugsersch. nach ca 2-3 Wochen)
>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
>> ab 11.06.07: 4,2 ml
>> seit 2008 4,0ml
>> Unterbrechungen beim Reduzieren wegen Zwischenfällen wie 1-2 Std. zeitverz. Einnahme, Med. wie Antibiotika, Cortison etc.
>> seit 24.05.11 3,9 ml
>> weitere Reduz.in super-kleinen Schritten
>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

akt. Beschwerden: krampfart. Versp. Oberk. mit Nervenbrennen , starker Schwindel bei Augenbew., Zucken in Gesicht & einz.Muskeln, Übelkeit, Zittern

>> 04.21: Jahre stabil, weil nichts gemacht.
Zwischendurch Diagnose Morbus Basedow. Ist aber ohne was wieder weg gegegangen...

Aktuell 3,6 ml Seroxat Suspension


22.03. : Impfung Corminaty

Gefühl neben sich zu stehen, Armschmerzen, schwitzen: nach zwei, drei Tagen weg
Dann: Erschöfung, flau im Bauch, Gehirnschwappen, Muskelverspannungen / Muskelkrämpfe, Ohrenrauschen
Seit 4.04: totale Übelkeit, Gummibeine und Erschöpfung, Muskelverspannungen / schnell Muskelkrämpfe bei kleinsten Bewegungen wie Schuhe anziehen (Oberschenkel, Nacken), Ohrenrauschen
Gehirnschwappen bisschen besser

Seit 09.04: Ständides Aufstoßen, massive Übelkeit, Gefühl zur Seite zu kippen, Kurzzeitged. null, brain frog, Musik im Kopf, Ohrensausen, Geräuschempfindlich (Menschen, TV)
ReneB
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von ReneB »

Hallo blinded,
wie geht es dir denn heute ?
Rene
ReneB
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von ReneB »

Hallo,
was ich vor längerer Zeit gefunden habe,ist folgender Text,
Vielleicht kann jemand etwas Hilfreiches darin finden.
:group:
Es betrifft Darm und Blasen probleme:
https://rxisk.org/bladder-and-bowel-pro ... pressants/

Hier die Übersetzung (DeepL Übersetzung):

Bladder and Bowel Problems After Antidepressants

January 19, 2018 | 82 Comments



Neben sexuellen Problemen wie der sexuellen Post-SSRI-Dysfunktion (PSSD) und der persistierenden genitalen Erregungsstörung (PGAD) treten zunehmend auch eine Reihe anderer urologischer Probleme im Zusammenhang mit Antidepressiva ins Blickfeld, die manchmal auch noch lange nach dem Absetzen der Medikamente bestehen können.
Sie sind wahrscheinlich wesentlich häufiger, als allgemein angenommen wird, und es lohnt sich auf jeden Fall, ein Schlaglicht auf das Thema zu werfen.
Wie bei den sexuellen Nebenwirkungen kann es schwierig sein, einige dieser Probleme mit Ihrem Arzt zu besprechen, aber es kann dabei helfen, das Bewusstsein und die Anerkennung dafür zu erhöhen, dass diese Dinge passieren.
Beckenboden-Dyssynergie
Beckenbodendyssynergie ist ein Zustand, bei dem sich die Beckenbodenmuskeln während des Stuhlgangs nicht richtig entspannen.
Tatsächlich passiert genau das Gegenteil - alles kann sich verkrampfen, wenn es sich entspannen sollte, was zu Schwierigkeiten beim Stuhlgang führt.
Wenn der Stuhlgang dann doch stattfindet, kann der Betroffene das Gefühl haben, dass er nicht vollständig entleert wird. Dies kann zu Verstopfung und Hungern führen, um die Schwierigkeiten beim Stuhlgang zu vermeiden.

Am 8. Dezember 2017 berichteten die Medien über den Selbstmord einer jungen Frau, die nach der Einnahme von Amitriptylin eine Beckenbodendyssynergie entwickelte.
Das Medikament wurde gegen Migräne verschrieben, ist aber auch ein Antidepressivum, das in erster Linie als Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmer wirkt.
In diesem Fall scheint es eine medizinische Anerkennung der Tatsache gegeben zu haben, dass das Problem eine Altlast des Medikaments war, wobei der Hausarzt der Frau mit den Worten zitiert wurde:
"Dies war eine anerkannte, aber nicht häufige Nebenwirkung von Amitriptylin" und "Die Probleme waren normalerweise eine reversible Nebenwirkung, aber es kann einige Zeit dauern, manchmal sogar Monate oder Jahre, um sich zu beruhigen."
Dies steht im Gegensatz zu den Erfahrungen vieler Menschen mit PSSD und anderen Altlasten, denen häufig gesagt wird, dass ihr Problem psychologisch sein muss.

Es ist unwahrscheinlich, dass Amitriptylin das einzige Antidepressivum ist, das eine Beckenbodendyssynergie verursacht.
Wie bei vielen unerwünschten Wirkungen gibt es wahrscheinlich unterschiedliche Grade des Problems, was bedeutet, dass es bei manchen Menschen relativ mild sein kann, aber dennoch Unbehagen und Unannehmlichkeiten verursacht.

Gastrointestinale Probleme

Verdauungs- und Magen-Darm-Probleme sind häufige Nebenwirkungen beim Beginn oder Absetzen von Antidepressiva, insbesondere von Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern.

In einigen Fällen können sie auch noch lange nach dem Absetzen des Antidepressivums auftreten.
Zu den Problemen können Übelkeit, Blähungen, Durchfall, Dyspepsie (Verdauungsstörungen), Verdauungsgeräusche usw. gehören.
Diese Nebenwirkungen werden sehr häufig fehldiagnostiziert und fälschlicherweise für ein Reizdarmsyndrom (IBS) gehalten, insbesondere wenn das Problem während des Entzugs auftritt, wenn die Person das Medikament nicht mehr einnimmt.
Diese Probleme sind nicht überraschend, da es im Darm mehr Serotonin gibt als irgendwo sonst.
Serotonin wurde tatsächlich zuerst 1937 im Darm entdeckt und Enteramin genannt, bevor es später in den Blutgefäßen entdeckt wurde.
Die Wirkung auf das Serotonin-System ist mit ziemlicher Sicherheit die Ursache für die anfängliche Übelkeit und Krämpfe, die nach dem Absetzen eines Antidepressivums auftreten, sowie für die Übelkeit und das Erbrechen, die während des frühen Entzugs auftreten können.
Aber in Bezug auf länger andauernde Probleme ist es schwierig, genau zu sagen, was diese verursacht. Möglicherweise ist das Serotonin-System beteiligt oder eine Neuropathie, die mit sensorischen Fasern im Magen verbunden ist, oder es handelt sich um eine Störung der autonomen Muskelfunktion, die für eine normale Verdauungsfunktion entscheidend ist.

Interstitielle Blasenentzündung

Einer von uns hatte einen männlichen Freund, der Antidepressiva eingenommen hatte und bei dem vor vielen Jahren eine interstitielle Zystitis diagnostiziert wurde. Zu der Zeit, als diese Person diagnostiziert wurde, also 2002, hatten Studien die Einnahme von SSRI mit Harninkontinenz in Verbindung gebracht.

Aber es war die Forschung zu persistierenden genitalen Erregungsstörungen, die SSRI-Einsatz wirklich mit interstitieller Zystitis in Verbindung gebracht hat.
Es scheint sehr häufig zu sein, dass Frauen mit PGAD auch unter interstitieller Zystitis und Reizdarmsyndrom sowie dem Syndrom der unruhigen Beine leiden.
Diese und möglicherweise auch andere Medikamente scheinen die Funktion des autonomen Nervensystems zu beeinträchtigen, insbesondere beim Entzug.
Es gibt einen Zustand namens Dysautonomie, der es wert ist, in dieser Hinsicht erforscht zu werden.

Wenn sie nicht durch SSRIs oder deren Entzug verursacht wird, ist es paradox, dass diese Medikamente oft zur Behandlung dieser Art von Schmerzen eingesetzt werden, und natürlich wird Duloxetin (Cymbalta) in einigen Ländern als Blasenstabilisator vermarktet.
blinded03
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Re: Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

Beitrag von blinded03 »

Hallo Rene

Danke für deinen Beitrag.
Die Übelkeit inkl. Aufstoßen ist noch da und Verspannungen im Rücken und Nacken. Mit letzterem komm ich klar.

Ich denke, es wird dauern...wie meistens..was auch immer es ist..Hauptsache, es bleibt nicht. Aber...davon gehe ich mal nicht aus

Liebe Grüße
Blinded
zig Absetzversuche jedesmal mit starken Symptomen
Langzeitanwendung über....20 (?) Jahre
Verlauf (alte Signatur):


Medikation:Paroxetin 20mg seit 2000
nach ca. 1 Jahr >> Umstieg Paroxetin Suspension (erstes Generika klappte nicht, dann auf anderes gewechselt: Gut)
seit ca. 2003 reduz. in vielen Einzelschr.
>> ab 26.03.07: 4,2 ml (massive Entzugsersch. nach ca 2-3 Wochen)
>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
>> ab 11.06.07: 4,2 ml
>> seit 2008 4,0ml
>> Unterbrechungen beim Reduzieren wegen Zwischenfällen wie 1-2 Std. zeitverz. Einnahme, Med. wie Antibiotika, Cortison etc.
>> seit 24.05.11 3,9 ml
>> weitere Reduz.in super-kleinen Schritten
>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

akt. Beschwerden: krampfart. Versp. Oberk. mit Nervenbrennen , starker Schwindel bei Augenbew., Zucken in Gesicht & einz.Muskeln, Übelkeit, Zittern

>> 04.21: Jahre stabil, weil nichts gemacht.
Zwischendurch Diagnose Morbus Basedow. Ist aber ohne was wieder weg gegegangen...

Aktuell 3,6 ml Seroxat Suspension


22.03. : Impfung Corminaty

Gefühl neben sich zu stehen, Armschmerzen, schwitzen: nach zwei, drei Tagen weg
Dann: Erschöfung, flau im Bauch, Gehirnschwappen, Muskelverspannungen / Muskelkrämpfe, Ohrenrauschen
Seit 4.04: totale Übelkeit, Gummibeine und Erschöpfung, Muskelverspannungen / schnell Muskelkrämpfe bei kleinsten Bewegungen wie Schuhe anziehen (Oberschenkel, Nacken), Ohrenrauschen
Gehirnschwappen bisschen besser

Seit 09.04: Ständides Aufstoßen, massive Übelkeit, Gefühl zur Seite zu kippen, Kurzzeitged. null, brain frog, Musik im Kopf, Ohrensausen, Geräuschempfindlich (Menschen, TV)
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