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Neuroleptika absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Jamie
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Re: Erfahrungsbericht Risperidon absetzen

Beitrag von Jamie »

Liebe Maaya, :)

als ich dir gestern schreiben wollte, ist mein Laptop abgestürzt.
Es ist so ein klappriges Teil, das nicht mehr angibt, wenn der Akku leer ist und dann wird einfach der Bildschirm schwarz ;) und erholt sich auch erst mal nicht, bis ein gewisser Ladestand erreicht ist.

Ich wünsche dir erstmal alles Gute und Glückwunsch zur Null :party2:

Du kannst in der Tat stolz auf dich sein und ich hoffe, es kommt nichts nach und du kannst dich dauerhaft stabilisieren :hug:.

Wir haben einen Thread "NL erfolgreich abgesetzt" (Rubrik Erfahrungsberichte) - da möchte ich deinen Beitrag demnächst hinschieben, wenn das OK ist (?)
Du weißt ja, die Leute geiern nach Erfolgsberichten.. :roll: :hug:

Grüße
Jamie
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:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Herbstwind
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Re: Neuroleptika absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Herbstwind »

Hallo,

ich habe gelesen, dass diejenigen, die Stimmungsstabilisatoren einnehmen, unter der Rubrik "Neuroleptika erfolgreich absetzen "schreiben sollen, ist das richtig?

Jedenfalls scheine ich keine Probleme zumindest mit dem Ausschleichen des Stimmungsstabilisators zu haben. Also so gesehen eine Erfolgsgeschichte.

Gruß, Herbstwind
Psychopharmaka, die ich eingenommen habe:

09/1995 - 04/1996: Haloperidol, 21 Tropfen pro Tag (2,1 mg) wegen Wutanfällen, die ich hatte, weil ich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Heimweh hatte), Promethazin gegen die durch Haloperidol ausgelösten Schlafstörungen, Levomepromazin als Bedarfsmedikation

Ende 1999 - Frühling 2000: Sulpirid gegen Schwindel (der eigentlich Erschöpfung war) und zur Antriebssteigerung, 200 mg pro Tag

Juni 2001 - Sommer 2002: Fluvoxamin, erst eindosiert auf 125 mg pro Tag, dann wegen Unruhe 75 mg pro Tag
Sommer 2002 - Februar 2003: Fluvoxamin 300 mg pro Tag

Herbst 2002: ca. 4 Wochen lang zusätzlich Clomipramin (geringe Dosis, um ein Serotonin-Syndrom zu vermeiden)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf

Februar 2003 - April 2004: Paroxetin, erst 20, später 40 mg oder mehr (genaue Dosierung weiß ich nicht mehr)
Zusätzlich Lorazepam und/oder Diazepam und/oder Oxazepam als Bedarf, außerdem kurzzeitig Levomepromazin und Promethazin als Festmedikation, sowie später als Bedarf

März 2003 - Mai 2003: Risperidon, (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube 2 mg pro Tag)

Seit Juli 2003: Carbamazepin Retard, anfangs geringe bis normale Dosis, später 1200 mg pro Tag, von Mitte/Ende 2004 bis Frühsommer 2006 auf 900 mg pro Tag reduziert, seitdem offizielle Erhaltungsdosis
Anfangs kurzzeitiger Wechsel auf Valproat, dann aber wieder zu Carbamazepin Retard zurück, obwohl weder das eine noch das andere gegen die Wirkung der SSRI-Antidepressiva ankamen. Dafür wurden sie mir aber gegeben bzw. offiziell gegen eine Persönlichkeitsstörung, mein Verhalten war aber so extrem wegen der SSRI-Antidepressiva.

Sommer 2003 - Anfang 2005: Chlorprothixen als Bedarfsmedikation (Dosierung weiß ich nicht mehr genau, ich glaube, es waren 50 mg)

August 2003 - September 2003: Perazin (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Herbst 2003: Ca. 4 Wochen lang Ziprasidon (Dosierung weiß ich nicht mehr)

April 2004 - Juli 2004: Escitalopram (Dosierung weiß ich nicht mehr)

Seit 2005: Promethazin als Bedarf, zwischendurch Pipamperon als Bedarf, Letzteres aber nie genommen, dann wieder Promethazin als Bedarf

April 2012 - Mai 2012: Haloperidol 10 mg pro Tag

Seit November 2014: Diazepam als Bedarf

Von September 2015 - Februar 2019: Carbamazepin Retard eigenmächtig reduziert (die genauen Schritte weiß ich nicht mehr, ich habe von September 2015 - Februar 2016 langsam runterdosiert) bis auf 150 mg pro Tag. Seit Februar 2019 wieder offizielle Dosis

Ende Januar 2021 - Mitte März 2021 : Carbamazepin Retard von 2 Mal 450 mg pro Tag reduziert auf 2 Mal 150 mg pro Tag

Seit Mitte Juni 2021: komplett ohne Psychopharmaka
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Re: Neuroleptika absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Straycat »

Hallo Herbstwind,

in den Erfolgsgeschichten sammeln wir die Geschichten derer, die ihre Psychopharmaka komplett abgesetzt haben. Es gibt Erfolgsgeschichten Sammelthreads für die drei Kategorien Benzos, AD und NL.

Updates zu deinem persönlichen Absetzverlauf, dem Ausschleichprozess etc. gehören in deinen persönlichen Thread.

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Re: Neuroleptika absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von padma »

hallo,

Eradis hat nach über 10 Jahre Einnahme Olanzapin erfolgreich abgesetzt viewtopic.php?p=411913#p411913
:party2: :party2: :party2:

liebe Grüsse,
padma
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Re: Neuroleptika absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von padma »

hallo, :)

Live-slow hat Olanzapin abgesetzt und es geht ihr gut.: viewtopic.php?p=416537#p416537
:party2: :party2: :party2:

liebe Grüsse,
padma
Dietrich
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Re: Neuroleptika absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Dietrich »

Hallo!
Erstmal natürlich sehr erfreulicher Bericht. Mir is aufgefallen dass sie sich ketogen ernährt. Bei dieser Ernährung ist wohl der NAC Anteil relativ hoch. Eventuell hat ihr dass zusätzlich geholfen. Hier mal noch ein Beitrag der zeigt dass NAC speziell bei Olanzapin Schäden erfolgreich eingesetzt wurde. Klar nicht rauchen, kein Koffein sind alles zusätzliche Einflussfaktoren.
Grüße Dietrich

https://www.nature.com/articles/s41598-020-75356-3
09/2018 Psychiatrie
DIAGNOSE 1: Somatoforme Funktionsstörung
Quetiapin 100 mg
10/2018 zuhause Versuch Prozac 20 mg
2 Wochen
Beginn zusätzlicher Symptome PSSD
11/2018 Experimente mit NEM auch Joha, nochmal
kurz Quetiapin, dann medifrei

05/2019 Privatklinik für Somatoforme
Funktionsstörung
DIAGNOSE 2: Somatizierung mit Wahnanteilen und
Depression
2.5 mg Abilify 5 Monate wegen
Angst- und Panikattacken , heute weiß
ich; dies war immer noch Prozacentzug

10/2019 Absetzen von Abilify mit totalen Crash
Pssd, DP/DR, Anhedonie, Aphaty,
Herzprobleme, Schlaflosigkeit, Durchfall

12/2019- 03/2020
Uniklinik Mainz/Psychiatrie wegen
Suizidgedanken
Versuche mit Moclo 600 mg,
Lithium 1125 mg, Ketamin 8 Injektionen

DIAGNOSE 3: Schwere Depressionen mit
psychotischen Anteilen

Spätestens jetzt war klar, dass längst nicht mehr meine Grunderkrankung das Problem war; sondern die Medis

seit 04/2020 PP-frei
06/2020 Versuch mit B3 doof gelaufen
07/2020 Verzicht auf weitere NEM-Versuche. Heilung kommt hoffentlich auf natürlichem Weg. Zwischendurch immer mal wieder Fenster und Hoffnung. Seit 11/2020 pensioniert :(

12/2020 nachdem ich 4 Wochen nochmal geraucht hab kompletter Setback mit Symptomverschlimmerung
= absolute Hölle

04/2021 langsame Erholung vom Crash
Ululu
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Beiträge: 6439
Registriert: 04.05.2017 17:43
Hat sich bedankt: 463 Mal
Danksagung erhalten: 154 Mal

Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Ululu »

Gaebbi hat Olanzapin abgesetzt.

viewtopic.php?p=417798#p417798

Hey ihr Lieben :)
0,0mg Olanzapin!
Bin sehr gespannt, was die nächsten Tage / Wochen passiert. Aber ich habe ein gutes Gefühl :)
Ich nehme mir erstmal nichts größeres vor die nächsten Tage, werde auch mein Auto stehen lassen bis ich mir relativ sicher sein kann, dass keine starken Wellen mehr kommen.
Hätte nicht gedacht, dass ich innerhalb eines Jahres Absetzen kann.
Für den aller allergrößten Notfall habe ich noch ein paar Tabletten da.

Ich merke auch seit ca. 0,3mg, dass ich viel resistenter gegen Depressionen geworden bin und habe damit kaum noch Probleme.

Bin schon sehr stolz darauf, dass sich mein Leben in einem Jahr verändert hat, von furchtbar anhedonisch, depressiv, übergewichtig, unsportlich, rauchend zu fast wieder glücklich, 25kg weniger, sportlich und nichtrauchend :)
Aber ich bin noch nicht ganz am Gipfel des Bergs angekommen, das Fluoxetin muss schließlich auch noch weg. Aber eins nach dem Anderen!

Liebe Grüße!


Alles Gute, lieber Gaebbi
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