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Langzeitentzugssyndrom: Erfahrungsbericht Altostrata

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Langzeitentzugssyndrom: Erfahrungsbericht Altostrata

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 18.06.15, 8:23

Die nachfolgende Übersetzung sind Auszüge dieses Artikels: https://www.patientslikeme.com/members/34434/about_me

Altostrata ist die Gründerin des amerikanischen Forums http://www.survingsantidepressants.org und berichtet von ihrem Entzugssyndrom. Sie schreibt:

Ich habe keine affektive Störung. Seit 2004 habe ich einen Defekt meines zentralen Nervensystems durch ein verzögteres, chronisches Entzugssyndrom von Antidepressiva. Ich erhole mich sehr langsam.

Ich habe 2001 begonnen Paroxetin zu nehmen wegen Symptomen, die ich heute den Wechseljahren zuordnen würde. Nach drei Jahren mit Nebenwirkungen auf einer Dosis von 10mg setze ich unter ärztlicher Anleitung in weniger Wochen im Oktober 2004 ab und hatte unmittelbar sehr schwere Absetzsymptome. Meine Ärzte haben dies nicht angemessen behandelt (EDIT: z.B. durch zeitnahes erneutes Eindosieren) und ich habe seither ein chronisches Absetzsyndrom. Im Dezember 2007 verlor ich meine Schlaffähigkeit komplett und wurde völlig entkräftet. Endlich fand ich dann einen Arzt der Entzugssyndrome versteht und behandelt.

Da ich seit mehr als 6 Jahren (Artikel ist von 2010) unter einem Entzugssyndrom leide, habe ich in Fachzeitschriften alles dazu gelesen, was ich konnte (ich war früher einige Jahre medical researcher und arbeitete für ein Biotechnologieunternehmen). Ich habe mit vielen, vielen Ärzten verschiedener Fachrichtungen gesprochen und habe festgestellt, dass Psychiater am wenigsten sympathisch sind und ebenso ignorant in der Thematik Absetzsyndrome wie jeder andere Arzt.

Im Dezember 2007, als ich meine Schlaffähigkeit verlor und überhaupt nicht mehr schlafen konnte, fand ich einen Neuropsychiater mit Fachgebiet Schlafstörungen. Er versteht Entzugssyndrome wie ich und bestätigt meine Ansichten. Unter seiner Fürsorge konnte ich mich langsam erholen und hoffe, bald wieder arbeiten zu können.

Es ist sehr schwer, einen Arzt zu finden. In drei Jahren habe ich mit 50 Psychiatern gesprochen, auch vom Fachbereich Medizin an der University of California, San Francisco, und keiner von ihnen wusste irgendetwas von Entzugssyndromen - also muss niemand überrascht sein, wenn der eigene Arzt ebenso ahnungslos ist.

Ein chronisches Antidepressiva-Entzugssyndrom selbst hat nichts mit dem mythischen Ungleichgewicht von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin zu tun, welches durch Antidepressiva behandeln werden soll. Es ist eine vegetative Verletzung: eine Enthemmung des Locus coeruleus und des glutamatergen Systems, welche sich im Rahmen der Herunterregulierung der Serotoninrezeptoren (einer anerkannten Folge von Antidepressivaeinnahme) entwickeln kann.

Exkurs: Locus coeruleus ist eine neurophysiologische Struktur, die sich im Mittelhirn befindet. Die Funktion liegt vermutlich innerhalb der Steuerung von Orientierung und Aufmerksamkeit, da die Nervenzellen des Locus caeruleus bei einer sensorischen Erregung mit einer Freigabe von Transmittern antworten, die eine breite Erregung hervorrufen. An der Entstehung körperlicher Abhängigkeit ist der Locus coeruleus beteiligt. Opiate und auch Ethylalkohol beispielsweise dämpfen seine Aktivität. Im akuten Opiat-Entzug kommt es hingegen zu einer Überaktivität und die Symptomatik ist ähnlich einer Stressreaktion, wodurch sich auch die Wirksamkeit von α2-Rezeptoragonisten (z.B.: Clonidin) erklärt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Locus_caeruleus

Exkurs: Das Glutamat ist ein wichtiger erregender Neurotransmitter im zentralen Nervensystem, wo es an speziellen Glutamatrezeptoren bindet. Glutaminsäure dient als Präkursor (Ausgangsprodukt) in der Synthese von γ-Aminobuttersäure (GABA), des wichtigsten hemmenden Neurotransmitters im ZNS.
http://flexikon.doccheck.com/de/Glutamat

Der Ausgangspunkt eines starken Entzugssyndroms ist die Reaktion anderer Systeme (bei Paroxetin auch des cholinergic Systems), während das serotonerge System immer noch runterreguliert ist und nicht zur Regulation beitragen kann. Bei einigen Menschen dauert es eine lange Zeit, bis die Rezeptoren wieder nachgeregelt sind. In der Zwischenzeit übernehmen andere Systeme und etablieren eine dysfunktionale Homöostase (Gleichgewichtszustand) ohne eine geeignete bzw. passende Beteiligung des serotonerge System.

Das dysregulierte Alarm-System reagiert auf die kleinste Stimulation mit "Kampf oder Flucht"-Reaktionen und führt so zu einer unangemessenen Produktion von "Kampf oder Flucht"-Hormonen wie Norepinephrin, Noradrenalin und Kortisol. Plötzliche Ausschüttung von Kortisol kann viele Symptome auslösen wie Muskelsteifheit und Schmerz als auch Wellen von Unruhe, Panik und Verzweiflung. Instabilität im zentralen Nervensystem löst Symptome aus, die mein Arzt "autonome Ausschüttungen" nennt. Massive glutamatere Aktivität und die ungemessene Steigerung des Kortisols in der Nacht führt zu schlimmer Schlaflosigkeit im Entzug.

Schlafstörungen sind sehr sehr verbreitet als Entzugssyndrom.

Der Kortisollevel kann ausreichend erhöht sein um sich in gebräuchlichen Tests zu zeigen, aber solange es nicht einem Nebennieren- oder Hypophysentumor zugeordnet werden kann, weiß die Medizin nicht, was sie mit der Information des erhöhten Kortisollevels anfangen soll.

In meinem Fall hat sich meine Alarmsollwert chronisch zu niedrig eingestellt - Hyperwachsamkeit. Mein Arzt nennt es Meta-Homöostase. Das Gehirn will uns aufmerksam machen, um auf (nicht existierende) Bedrohung zu reagieren und schickt Wellen von Ängsten/Unruhe aus und weckt uns auf, wenn wir zu unaufmerksam sind. Tragischerweise wird diese Alarm-Antwort durch die Entspannung des Schlafes getriggert. Dies ist keine Störung des Tages-/Nachtrhytmus. Es ist rein iatrogen (durch ärztliche Behandlungsmaßnahmen verursacht).

Um die natürliche Fähigkeit des Gehirns für Schlaf wiederherzustellen, muss das glutamatere System stufenweise gezähmt werden. Zu viel Eingriffe, auch tiefer Schlaf, führt zu Meta-Homöostase und erhöhte die glutamatere Aktivität. Die paradoxe Art des Zustandes ist schwer zu verstehen.

Der Entzug machte mich hypersensitiv für neurologisch aktive Medikamente und anfällig für paradoxe Reaktionen. Über zwei Jahre wurde ich mit einer sehr kleine Dosis Lamictal (1mg) behandelt, um die glutamatere Aktivität zu reduzieren und nachts nahm ich 2mg Melatonin um 19 Uhr und eine sehr geringe Dosis Lyrica um 9 Uhr um den Schlaf herbeizuführen. Ich habe mich langsam erholt, dann reagierte ich paradox auf Lyrica und es löste wiederrum Alarmreaktionen aus. Ich litt an einem schrecklichen Rückfall glutamatere Hyperaktivität. Seit 16 Monaten habe ich das Lamictal Minischritt für Minischritt erhöht. 5,4 mg ermöglichen mir jetzt 4-5 Stunden Schlaf pro Nacht.

Theorien über Serotonin- oder Dopaminmangel sind besonders hartnäckige Ablenkungsmanöver (Marketingstrategien der Pharmaunetrnehmen). Die Theorie eines Ungleichgewichts der Neurotransmitter hat nichts mit dem zu tun, was im Entzug passiert. Im Entzug können Eingriffe, die Kortisol reduzieren, hilfreich sein. Medikamente mit Noradrenalin oder Wirkstoffe wie Bupropion und Mirtazapin sind es nicht. Citalopram und andere SSRI können aktivierend sein. Benzodiazepine wirken schnell paradox.

Die Psychiatrie lehnt diese Nebenwirkungen von Psychopharmaka ab, denn im Großen und Ganzen halten finanzielle Bezüge von Pharmafirmen das System am Leben. In der Realität ist die Behandlung mit Psychopharmaka so sinnvoll wie mit Kanonen auf Spatzen schießen - richtig gute Ärzte würden wenigstens zugeben, dass es trial and error (Versuch und Irrtum) ist.

Auch wenn die meisten der Medikamente, die Psychiater verschreiben, wirklich süchtig machen oder körperliche Abhängigkeit verursachen, sind die meisten Psychiater wie der Angestellte an der Rezeption am Roach Motel - er checkt Dich ein, aber er kümmert sich nicht darum, ob und wie du wieder auscheckst.

Von dem, was ich gelernt habe, hat sich die Psychiatrie in eine Filiale des Pharma-Marketing und Pharma-Vertriebes entwickelt und Psychiater sind wahrscheinlich diejenigen im Behandlersystem, die am wenigsten in der Lage sind, mit emotionalen Problemen der Menschen umzugehen. Solange man irgendwelche anderen Optionen hat, sollte man keine Psychopharmaka nehmen.
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Re: Langzeitentzugssyndrom: Erfahrungsbericht Altostrata

Beitrag von Murmeline » Freitag, 24.07.15, 15:27

Ich hab den Artikel aus der Kategorie Erfahrungsberichte mal hierher dupliziert, da Altostrata (in Zusammenarbeit mit einem Neuropsychiater mit Schwerpunkt Schlafstörungen) Informationen/neurochemische Erklärungen zu ihrem Langzeitentzugssyndrom gibt, was ich interessant finde.
Es ist ungeklärt, warum einige Menschen solche Langzeitentzugssyndrome entwickeln und andere nicht. Aber dass sich kaum jemand damit beschäftigt oder auskennt, ist wirklich schlimm.
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Re: Langzeitentzugssyndrom: Erfahrungsbericht Altostrata

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 20.07.16, 22:39

Hier ein Update von Altostrata (Merci an Carlotta):

Posted 17 July 2016 - 07:50 PM
Yes, I was on 10mg Paxil for about 3 years, including a failed cold switch to Lexapro in the middle. I went off Paxil over about 3 weeks. It took me about 11 years to recover.

At about 4 years off, depersonalization and poor sleep started to lift. But I changed to a high-stress job and got a lot worse very fast, completely losing the ability to sleep. In the nick of time, I found a doctor who recognized my problem and prescribed micro-doses of lamotrigine to settle my nervous system. I took this for more than 2 years. Along the way, I developed a heart condition. After this was treated, it took me several more years to recover.

For the lamotrigine part of the story, see http://survivingantidepressants.org/ind ... -syndrome/))

I can now sleep more or less normally, my nervous system is fairly stable, and I do not have waves of symptoms.
Quelle

Kurze Zusammenfassung: 3 Jahre Paroxetin, Absetzen innerhalb von drei Wochen. Schwerwiegendes Entzugssyndrom, nach erster Besserung erneut ausgebrochen wegen eines stressigen Jobs.
Zustand nach 11 Jahren: Schlaf hat sich fast normalisiert, ihr Nervensystem ist relativ stabil und sie hat keine Symptomwellen mehr.
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Re: Langzeitentzugssyndrom: Erfahrungsbericht

Beitrag von Frieda-Marie » Montag, 17.09.18, 4:56

Hallo Murmeline,

ich habe eben deinen Bericht gelesen und bin geschockt!!!

Es ist jetzt 4.00 Uhr und ich liege seit einer Stunde zitternd im Bett, mir ist schlecht, habe heiße Hände und ein sehr unangenehmes Gefühl zwischen der Brust.
Ich nehme Valdoxan 25 mg, Lamotrigin 250mg und Lorazepam habe ich nach etwa 1, 5 Jahren auf Diazepam
umgestellt und bin jetzt beim reduzieren 6mg in 3 Tagesdosen, morgens 3 Tropfen, gegen 14,00 Uhr 3 Tropfen und zur Nacht 6 Tropfen. Diese Dosis habe ich momentan seit 29. 07. beibehalten.
Ich hatte zuerst das das Diazepam für meine schlimmen Zustände als Entzugssymptom in Verdacht. Aber auch wenn ich morgens
Diazepam (gegen 6.00 Uhr) nehme verspüre ich keine Besserung. Dazu muss ich nachts 5-8 Mal Wasser lassen, denke meine Nieren wollen Gift ausscheiden.Meinen Beobachtungen nach (bin gestern so gegen 22.00 Uhr ins Bett gegangen, sonst gegen 24.00Uhr und habe auch zwischen 22.00 Uhr und 22.30 Uhr alle Medikamente genommen) beginnen meine schlimmen Zustände ca 5 Stunden nach der Einnahme von Valdoxan und Lamotrigin .Außerdem nehme ich morgens noch eine halbe Tablette Betablocker, Metroprolol. Hatte 2013 einen leichten Herzinfarkt. Der Kardiologe meinte aber bei der letzten Untersuchung im Juli, es sei alles ok. Du hast von Herzproblemen durch die Medikamenteneinnahme gesprochen.
Ich denke jetzt, Entzugserscheinungen vom Diazepam können es nicht sein, da ich mich ja nachmittags und abends recht gut fühle.
Ich habe stark das Valdoxan in Verdacht, es hat ja eine kurze Halbwertzeit und oft spüre ich den Beginn aus dem Tiefschlaf und den schönsten Träumen heraus.
Es hält dann je nach Einnahme bis morgens 9.00 Uhr oder auch bis mittags an.
Von 2015 an hatte ich ein unerträgliches Morgentief nach der Einnahme von Mirtazapin und Sertralin. Das nehme ich aber jetzt beides schon lange nicht mehr. Jetzt fühlt sich das aber auch anders an.
Ich kann ja auch nicht austesten, ob es Valdoxan ist, ist ja auch nicht teilbar. Und nach deinem Horrorbericht
weiß ich überhaupt nicht mehr, was ich tun soll.
Mein Psychiater probiert rauf und runter, mehr Lamotrigin, weniger Lamotrigin. Bin von 300mg auf 250mg wegen erhöhtem Spiegel gegangen. Jetzt sagt er, ich solle wieder aufdosieren auf 300 und Valdoxan auf 50mg. Ich habe es nicht getan und alles so belassen, nur Diazepam habe ich weiter nach unten dosiert aber momentan ruht auch das.
Mittlerweise habe ich schon Angst davor, ins Bett zu gehen. Will mein Nervensystem nicht noch mehr durcheinander
bringen. Ich habe auch keinen Arzt der mir die Zusammenhänge und die Vorgehensweise erklären kann.

Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Die Zustände nachts und morgens, manchmal auch vormittags sind unerträglich.
Gestern vormittag dachte ich, ich muss jetzt sterben und mittags bin ich in meiner Kraft, alles ist wie weggeblasen und ich kann selbst kaum glauben was da abgeht. Weiß nicht, wie das weiter gehen soll. Valdoxan komplett abzusetzen würdest du mir wahrscheinlich nicht raten, auch wenn ich Diazepam so belasse.

Ich hoffe, du kommst mit meinem Geschreibsel klar und vielleicht kannst du mir einen Rat geben.

Ganz liebe Grüße und auch Dir alles Gute
Frieda-Marie
Meine Medikamente:
Mirtazapin 30mg ab Februar 2015 bis ca. März 2016,
trotz guter Wirkung gegen Depression wegen extremer Gewichtzunahme
eigenständig sehr sanft auf null reduziert
Sertralin (?) wegen erwiesener Wirkungslosigkeit ebenfalls schnell reduziert

ab Oktober 2016 habe ich auf Anordnung des neuen Psychiaters
Lamotrigin in 50mg-Schritten bis auf 300mg Dauerdosis erhöht
(regelmäßige Bluttests)
Lorazepam (von einigen kleinsten Bröselchen bei Bedarf) auf 4x1mg erhöht
Valdoxan 25mg abends
seit Herzinfarkt Juli 2013 Metropolol (und andere, diese inzwischen aber abgesetzt)

damals nahm ich:
Lorazepam ab 09/2017 bis incl. 20.04.2018 reduziert von 4mg pro Tag in 0,25mg-Schritten
auf einen Restwert von 1,25 mg ; dadurch meist morgens zittrig.
Ab etwa 2mg Tagesdosis traten vorübergehend Gelenk-bzw. Muskelschmerzen auf.
Valdoxan 25 mg
Lamotrigin 300 mg
Metroprolol eine halbe 47,5 mg ( Blutdrucksenker wegen Herz)

Lorazepam ab 21.04.2018 schrittweise substituiert mit Diazepam bis 23.06.2018:

Substitution:
….. bis 20.04. : 1,25mg Lorazepam + 0,0mg Diazepam
21.04. bis 27.04. : 1,000mg L + 2,5mg D
28.04. bis 04.05. : 0,875mg L + 3,5mg D
05.05. bis 11.05. : 0,750mg L + 4,5mg D
12.05. bis 18.05. : 0,625mg L + 5,5mg D
19.05. bis 25.05. : 0,500mg L + 6,5mg D
26.05. bis 02.06. : 0,375mg L + 7,5mg D
03.06. bis 09.06. : 0,250mg L + 8,5mg D
10.06. bis 16.06. : 0,125mg L + 9,5mg D
ab hier nur noch Diazepam
17.06. bis 23.06. : 0,000mg L + 10,5mg D
24.06. bis 06.07. : 10,0 mg D
07.07. bis 22.07. : 9,5 mg D
23.07. bis 28.07. : 9,0 mg D
29.07. bis 02.08. : 8,5 mg D
03.08. bis 06.08. : 8,0 mg D
07.08. bis 13.08. : 7,5 mg D
14.08. bis 21.08. : 7,0 mg D; in diesen Minischritten bisher gut vertragen
22.08. bis 29.08 : 6,5mg D; ziemlich problemlos, sogar am Morgen
30.08. bis 11.09. : 6,0mg D (3 mg zur Nacht, 1,5 morgens , 1,5 nachmittags); ging so einigermaßen
12.09. bis 13.09. : 5,5 mg D; Horrormorgen ab 5.00 Uhr
13.09. bis 25.09.: 6,6mg D 3-4-6
26.09. bis 04.10.: 7,0mg D 7-0-7 mir geht es fast den ganzen Tag sehr schlecht, abends leichte
Besserung
05.10.bis 09.10.: 7,5mgD 7-0-8 die ersten Tage Besserung, dann wieder verschlechtert
10.10. bis 12.10.: 8,0mgD 7-0-9 schlimmer Morgenschub
13.10. bis 9,0mg D 9-0-9

Lamotrigin wegen Spiegel von 14,5 reduziert von 300mg auf 250 mg jetzt Spiegel von 6,9
Valdoxan weiter 25 mg
Metroprolol weiter eine halbe 47,5mg

22.07.-29.07. 2018 täglich 20 000 Einheiten Vitamin D
habe mich dann immer schlechter gefühlt und auf ärztliches Anraten abgesetzt

Jamie
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Re: Langzeitentzugssyndrom: Erfahrungsbericht Altostrata

Beitrag von Jamie » Montag, 17.09.18, 19:36

Hallo Frieda Marie,

in dieser Rubrik können wir keine Beratung anbieten.
Ich habe dir in deinem Thread geantwortet:

https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 97#p270297

Grüße
Jamie

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