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Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
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Lebhafte Träume, es ist sehr schwer aufzuwachen

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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catalina1
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Lebhafte Träume, es ist sehr schwer aufzuwachen

Beitrag von catalina1 » Donnerstag, 11.07.19, 11:39

Hallo an Alle,

während der ganzen Antidepressiva-Einnahme habe ich das Problem wirklich intensivster Träume.
Es fällt mir sehr schwer morgens aufzustehen, weil ich noch so sehr in dem Traum bin.
Häufig bin ich die ersten Minuten sehr niedergeschlagen und will dann erst recht nicht aufstehen.
Habe ich es dann geschafft, brauche ich eine gute halbe Stunde um wach zu werden und den
Traum abzuschütteln und auch das niedergeschlagene negative Gefühl. Was ist das nur?

Ich bin ja seit ca. 2 Wochen auf Null, aber mein Epilepsie-Medikament (Tegretol/Carbamazepin) muss ich weiter einnehmen,
ob es daran liegt?

Bin gespannt, ob andere auch das Problem haben.
Grüße von Catalina
58 J. , weibl.
Seit 1975 Epilepsie
Medikation: Natriumvalproat und Phenytoin, dann Carbamazepin. 2015 Umstellung auf ein anderes Carbamazepinpräparat, weil hier nicht erhältlich. Starke Nebenwirkungen beim Umstellen. Gleichzeitig auch Escitalopram reduziert (das hätte ich nie tun dürfen, aber der Arzt sagte es geht)
Es ging mir total schlecht, einige Wochen.
7.9.11- 2013 Schilddrüsenmedikament 25 mikrogr., 2 Knoten.

2 x Psychotherapie..

2002 - 09.07.2015 1. Antidepressiva-Einnahme, Citalopram 20 bis 40 mg wegen Depression und Panikattacken. Nebenwirkungen : Schwindel, Sehstörungen, Magenschmerzen, Übelkeit.
Sehr schnelle Besserung von Depression und Panikattacken, Gleichzeitig Psychotherapie.
Erhöhung auf 40mg weil es nicht mehr half.13 Jahre lang.

2014 Umstellung auf Escitalopram 20 mg, problemlos, dann langsam wieder abgesetzt.

10.7.2015 Escitalopram wieder auf Null.
4/2016 Depressive Symptome fangen wieder an.
6/2016 Erneut Einnahme von Escitalopram 10 mg.
9 Monate 10 mg. Seitdem auch angeblich Bluthochdruck, Einnahme von Enalapril begonnen.

3/2017 7,5 mg.

Absetzsymptome: Einschlafbeschwerden, Rückenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, Juckreiz, Stimmungsschwankungen Ischiasbeschwerden.

10/2017 5 mg
25.11.17 3 mg Escitalopram 20 Tropfen

Absetzsymptome: Allergiebeschwerden, total verstopfte Nase und Nießen. Antiallergicum hilft nicht . Schwindel nur noch ganz wenig.

23.12.17 2 mg, Grippaler Infekt mit schwerer Bronchitis 6 Wochen lang. starke Gewichtsabnahme.
3.1.2018 1 mg.

14.1.2018 0 mg Escitalopram. Etwas Ohrensausen.

1.5.2018 starke Stimmungsschwankungen


9.5.2018 Wiedereindosierung von 1 mg Escitalopram Tropfen. Starke Stimmungsschwankungen.

3.10.2018 Blutdruckmittel halbiert weil ständig extrem niedriger Blutdruck. Wache oft auf.

- seit 5 Monaten 1 mg Escitalopram, anfangs wie auf Drogen, Herzrasen, Zittern, Übelkeit, starke Stimmungsschwankungen, konnte kaum schlafen

13.10.2018 0,8 mg
Nase verstopft, dauern niesen, Harndrang auch nachts oft, Cholesterin um 50 Punkte gesunken, später wieder angestiegen
13.12.2018 0,6 mg, das war zu schnell
15.12.2018 0,7 mg, starke Kopf- und Nackenschmerzen,Verstärkter Harndrang ,  laufende / verstopfte Nase, Halsschmerzen, Reizhusten ,Erschöpfung , tränende  Augen ,• Störungen der Temperaturregulierung: Frieren, Kälteschauer, Frösteln
12/2018 Blutdruckmedikament halbiert, zwischenzeitlich wieder raufgesetzt weil Blutdruck wieder höher.
11.4.2019 Bin jetzt bei 0,4 mg Escitalopram Tropfen.Seit Monaten Druck im Unterleib,ständiger Harndrang,laut Arzt aber nur leichter Harnwegsinfekt, Antibiotika bekommen, danach o.k.
24.5.19 jetzt 0,3 mg, hatte Zahnentzündung,Antibiotika,mehrmals Lokalanästhesie beim Zahnarzt
14.6.19 jetzt 0,1 mg, etwas depressiv,schlechter Schlaf,Hitzewallung
27.6.19 heute das letzte Mal 0,1 mg Escitalopram.
Blutdruckmittel wieder halbiert, weil extrem niedriger Blutdruck

28.6.19 heute 0 Escitalopram


3.6.19 seit ein paar Tagen leicht depressive Gefühle, so Schwankungen, sehr müde,Zahnextraktion mit Anästhesie
7.7.19 niedergeschlagen, erschöpft,Magenschmerzen, fühle mich total erschlagen, mega übel
11.7.19 bin nicht mehr niedergeschlagen, aber Magendrücken und weiter übel, kaum Appetit

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Re: Lebhafte Träume, es ist sehr schwer aufzuwachen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 11.07.19, 14:13

Hallo, :)

ich kenne das unter Amitriptylin auch.
Es hat mich abgeschossen, aber richtig gut schlafen konnte ich nicht. Hab viel gedöst und oft im Leichtschlafstadium rumgedümpelt. Wenn ich dann aber mal in den REM Schlaf fiel und träumte, dann war flapsig gesprochen Polen offen. :o

Komplett bizarres Zeug, unheimlich, schwer.
Abgrundtief schwer und duster.

Ich konnte morgens kaum wach werden, immer wieder zogen mir halbwach noch schwere Traumfetzen durch den Kopf und ich fühlte mich total gerädert und abgrundtief traurig, als läge eine bleischwere zähe schwarze abgrundtiefe Masse auf mir und lähmt mich.
So ein bisschen wie die Dementoren aus Harry Potter, die einem das Leben aussaugen - so fühlte es sich im Nachhinein an :roll: .

Logischerweise hat es Stunden gebraucht halbwegs wach und "normal" zu werden und zu versuchen, diesen Zustand abzuschütteln, was durchaus nicht immer gelang.

Ich denke absolut, dass das mit den Psychopharmaka zu tun hat, egal ob jetzt abgesetzt oder noch einnehmend.
Ich nehme schon eine ganze Weile nichts mehr und habe seitdem auch nicht mehr diesen bedrückenden Zustand und diese schweren oder komplett bizarren Träume oder wenn, dann nur äußerst selten.

Grüße
Jamie
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Re: Lebhafte Träume, es ist sehr schwer aufzuwachen

Beitrag von catalina1 » Donnerstag, 11.07.19, 15:32

Hallo Jamie,

ist ja Wahnsinn.....ich komme mir wirklich manchmal total gestört vor....mein Partner ist da
sehr geduldig, nimmt es einfach hin wenn ich am späten Vormittag so ganz langsam aus dem Bett komme
und eigentlich noch nicht zu gebrauchen bin. Es fällt mir wirklich so wahnsinnig schwer den Tag zu beginnen.
Wird das besser.....
auf der anderen Seite bin ich abends lange ansprechbar, konzentriert
aber der Schlaf ist irgendwie nicht erholsam, erfrischend.
Antidepressiva hat mich so verändert.

Ganz liebe Grüße
von Catalina
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Es ging mir total schlecht, einige Wochen.
7.9.11- 2013 Schilddrüsenmedikament 25 mikrogr., 2 Knoten.

2 x Psychotherapie..

2002 - 09.07.2015 1. Antidepressiva-Einnahme, Citalopram 20 bis 40 mg wegen Depression und Panikattacken. Nebenwirkungen : Schwindel, Sehstörungen, Magenschmerzen, Übelkeit.
Sehr schnelle Besserung von Depression und Panikattacken, Gleichzeitig Psychotherapie.
Erhöhung auf 40mg weil es nicht mehr half.13 Jahre lang.

2014 Umstellung auf Escitalopram 20 mg, problemlos, dann langsam wieder abgesetzt.

10.7.2015 Escitalopram wieder auf Null.
4/2016 Depressive Symptome fangen wieder an.
6/2016 Erneut Einnahme von Escitalopram 10 mg.
9 Monate 10 mg. Seitdem auch angeblich Bluthochdruck, Einnahme von Enalapril begonnen.

3/2017 7,5 mg.

Absetzsymptome: Einschlafbeschwerden, Rückenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, Juckreiz, Stimmungsschwankungen Ischiasbeschwerden.

10/2017 5 mg
25.11.17 3 mg Escitalopram 20 Tropfen

Absetzsymptome: Allergiebeschwerden, total verstopfte Nase und Nießen. Antiallergicum hilft nicht . Schwindel nur noch ganz wenig.

23.12.17 2 mg, Grippaler Infekt mit schwerer Bronchitis 6 Wochen lang. starke Gewichtsabnahme.
3.1.2018 1 mg.

14.1.2018 0 mg Escitalopram. Etwas Ohrensausen.

1.5.2018 starke Stimmungsschwankungen


9.5.2018 Wiedereindosierung von 1 mg Escitalopram Tropfen. Starke Stimmungsschwankungen.

3.10.2018 Blutdruckmittel halbiert weil ständig extrem niedriger Blutdruck. Wache oft auf.

- seit 5 Monaten 1 mg Escitalopram, anfangs wie auf Drogen, Herzrasen, Zittern, Übelkeit, starke Stimmungsschwankungen, konnte kaum schlafen

13.10.2018 0,8 mg
Nase verstopft, dauern niesen, Harndrang auch nachts oft, Cholesterin um 50 Punkte gesunken, später wieder angestiegen
13.12.2018 0,6 mg, das war zu schnell
15.12.2018 0,7 mg, starke Kopf- und Nackenschmerzen,Verstärkter Harndrang ,  laufende / verstopfte Nase, Halsschmerzen, Reizhusten ,Erschöpfung , tränende  Augen ,• Störungen der Temperaturregulierung: Frieren, Kälteschauer, Frösteln
12/2018 Blutdruckmedikament halbiert, zwischenzeitlich wieder raufgesetzt weil Blutdruck wieder höher.
11.4.2019 Bin jetzt bei 0,4 mg Escitalopram Tropfen.Seit Monaten Druck im Unterleib,ständiger Harndrang,laut Arzt aber nur leichter Harnwegsinfekt, Antibiotika bekommen, danach o.k.
24.5.19 jetzt 0,3 mg, hatte Zahnentzündung,Antibiotika,mehrmals Lokalanästhesie beim Zahnarzt
14.6.19 jetzt 0,1 mg, etwas depressiv,schlechter Schlaf,Hitzewallung
27.6.19 heute das letzte Mal 0,1 mg Escitalopram.
Blutdruckmittel wieder halbiert, weil extrem niedriger Blutdruck

28.6.19 heute 0 Escitalopram


3.6.19 seit ein paar Tagen leicht depressive Gefühle, so Schwankungen, sehr müde,Zahnextraktion mit Anästhesie
7.7.19 niedergeschlagen, erschöpft,Magenschmerzen, fühle mich total erschlagen, mega übel
11.7.19 bin nicht mehr niedergeschlagen, aber Magendrücken und weiter übel, kaum Appetit

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Re: Lebhafte Träume, es ist sehr schwer aufzuwachen

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 11.07.19, 19:33

:party2: Liebe Catalina :party2:

herzlichen Glückwunsch zur 0 :)

Ich bin auch seit ca 2 Wochen auf 0 ... Und ich hab keine svhlafprobleme, aber mein schlaf fühlt sich auch wenig erholsam an :(
Vor allem wache ich morgens auchvsehr bleischwer auf. Ich werde körperlich gut wach und kann auch aufstehen, aber es geht mir sehr schlecht, traurig und mutlos ohne Grund :(
Und ich kann mich nicht an dievträume erinnern aber die schwere scheint von der traumstimmung zu kommen..
Tagsüber und abends geht es mir besser.

Ich fand die ersten Wochen nach 0 bisher recht heftig von den Symptomen her.. aber es muss langsam langsam besser werden :)

Wie geht es dir sonst?

Liebe grüße

Anikke
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Re: Lebhafte Träume, es ist sehr schwer aufzuwachen

Beitrag von catalina1 » Donnerstag, 11.07.19, 20:36

Hallo Anikke,

danke für Deinen Glückwunsch zur Null. Ich hatte es auch satt mir jeden Morgen meinen speziellen Drogenmix zuzubereiten.
Eigentlich hätte ich es noch langsamer machen sollen. Ja das Gefühl von Traurigkeit kenne ich eben auch noch.....
Ich denke auch die Stimmung nach dem Aufwachen oder beim Aufwachen kommt von dauerhaft schlechten Träumen.
Wie kann man denn so ein Medikament herstellen, das so etwas verursacht? Als ich damit angefangen habe, wollte ich
doch nur meine dauerhafte Niedergeschlagenheit loswerden und ich war so antriebslos, es fiel mir schwer Entscheidungen
zu treffen, aber ich hatte so viele persönliche Probleme, die es jetzt nicht mehr gibt. Da hilft eigentlich keine Pille, wenn
die Lebensumstände so schwierig sind.

Heute geht es mir etwas besser, kaum noch Magenschmerzen, kaum noch übel, aber sehr sehr müde. Dabei habe ich kaum
etwas gemacht. Seit ich hier in Andalusien lebe, arbeite ich ja nicht mehr.

Ich werde mich immer mal wieder melden,
liebe Grüße von Catalina
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padma
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Seit 1975 Epilepsie
Medikation: Natriumvalproat und Phenytoin, dann Carbamazepin. 2015 Umstellung auf ein anderes Carbamazepinpräparat, weil hier nicht erhältlich. Starke Nebenwirkungen beim Umstellen. Gleichzeitig auch Escitalopram reduziert (das hätte ich nie tun dürfen, aber der Arzt sagte es geht)
Es ging mir total schlecht, einige Wochen.
7.9.11- 2013 Schilddrüsenmedikament 25 mikrogr., 2 Knoten.

2 x Psychotherapie..

2002 - 09.07.2015 1. Antidepressiva-Einnahme, Citalopram 20 bis 40 mg wegen Depression und Panikattacken. Nebenwirkungen : Schwindel, Sehstörungen, Magenschmerzen, Übelkeit.
Sehr schnelle Besserung von Depression und Panikattacken, Gleichzeitig Psychotherapie.
Erhöhung auf 40mg weil es nicht mehr half.13 Jahre lang.

2014 Umstellung auf Escitalopram 20 mg, problemlos, dann langsam wieder abgesetzt.

10.7.2015 Escitalopram wieder auf Null.
4/2016 Depressive Symptome fangen wieder an.
6/2016 Erneut Einnahme von Escitalopram 10 mg.
9 Monate 10 mg. Seitdem auch angeblich Bluthochdruck, Einnahme von Enalapril begonnen.

3/2017 7,5 mg.

Absetzsymptome: Einschlafbeschwerden, Rückenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, Juckreiz, Stimmungsschwankungen Ischiasbeschwerden.

10/2017 5 mg
25.11.17 3 mg Escitalopram 20 Tropfen

Absetzsymptome: Allergiebeschwerden, total verstopfte Nase und Nießen. Antiallergicum hilft nicht . Schwindel nur noch ganz wenig.

23.12.17 2 mg, Grippaler Infekt mit schwerer Bronchitis 6 Wochen lang. starke Gewichtsabnahme.
3.1.2018 1 mg.

14.1.2018 0 mg Escitalopram. Etwas Ohrensausen.

1.5.2018 starke Stimmungsschwankungen


9.5.2018 Wiedereindosierung von 1 mg Escitalopram Tropfen. Starke Stimmungsschwankungen.

3.10.2018 Blutdruckmittel halbiert weil ständig extrem niedriger Blutdruck. Wache oft auf.

- seit 5 Monaten 1 mg Escitalopram, anfangs wie auf Drogen, Herzrasen, Zittern, Übelkeit, starke Stimmungsschwankungen, konnte kaum schlafen

13.10.2018 0,8 mg
Nase verstopft, dauern niesen, Harndrang auch nachts oft, Cholesterin um 50 Punkte gesunken, später wieder angestiegen
13.12.2018 0,6 mg, das war zu schnell
15.12.2018 0,7 mg, starke Kopf- und Nackenschmerzen,Verstärkter Harndrang ,  laufende / verstopfte Nase, Halsschmerzen, Reizhusten ,Erschöpfung , tränende  Augen ,• Störungen der Temperaturregulierung: Frieren, Kälteschauer, Frösteln
12/2018 Blutdruckmedikament halbiert, zwischenzeitlich wieder raufgesetzt weil Blutdruck wieder höher.
11.4.2019 Bin jetzt bei 0,4 mg Escitalopram Tropfen.Seit Monaten Druck im Unterleib,ständiger Harndrang,laut Arzt aber nur leichter Harnwegsinfekt, Antibiotika bekommen, danach o.k.
24.5.19 jetzt 0,3 mg, hatte Zahnentzündung,Antibiotika,mehrmals Lokalanästhesie beim Zahnarzt
14.6.19 jetzt 0,1 mg, etwas depressiv,schlechter Schlaf,Hitzewallung
27.6.19 heute das letzte Mal 0,1 mg Escitalopram.
Blutdruckmittel wieder halbiert, weil extrem niedriger Blutdruck

28.6.19 heute 0 Escitalopram


3.6.19 seit ein paar Tagen leicht depressive Gefühle, so Schwankungen, sehr müde,Zahnextraktion mit Anästhesie
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11.7.19 bin nicht mehr niedergeschlagen, aber Magendrücken und weiter übel, kaum Appetit

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