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Entzündungen im Mund

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Finchen015
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Trockene Mundschleimhaut / Entzündungen im Mundraum

Beitrag von Finchen015 » Freitag, 13.05.16, 15:08

Hallo Ihr,

ich hatte am Mittwoch den halbjährlichen Kontrolltermin bei meiner Zahnärztin und hab sie mal darauf angesprochen, dass ich immer wieder mit trockener Mundschleimhaut und Entzündungen des Zahnfleisches zu tun habe. Sie weiß, dass ich meine ADs und das Benzo absetze. Sie hat sich dann von mir nochmal meinen Absetzverlauf schildern lassen und auch, wie und wann die trockene Mundschleimhaut für mich am unangenehmsten ist.

Jetzt kommt's :o : Sie kennt sich damit aus! Das wäre völlig normal und hat mir genau erklärt, dass der Speichelfluss beim Absetzen bei vielen Patienten zurückgeht - daher der trockene Mund und die Entzündungen (die bei mir nicht stark sind - ich empfinde sie nur als stärker, weil mein Körper seine Energie gerade für den Absetzprozess braucht).

Hier sind ihre Ratschläge, um den Speichelfluss anzuregen und somit mehr Wohlempfinden zu bekommen:

- keine Mundspühllösungen (Clorhexamed, Oxidentol, usw.) verwenden, sie trocknen die Mundschleimhaut zusätzlich aus
- wenn das Gefühl einer Entzündung doch zu stark ist, auf Kamilllosan zurückgreifen (oder Kamillentee)
- Kaugummi kauen
- nur stillen Wasser trinken, aber bitte immer wieder Saft dazu mischen (Apfel-, Orange...was man eben mag)
- wer sein Wasser nicht mehr sehen kann (so geht's mir tageweise, kein Wunder bei meinen drei Litern täglich): grünen Tee trinken (aber nicht mit 100 Grad C, sondern nur mit 60 Grad C aufgegossen)
- Zitronen- oder Orangenbonbons lutschen
- wer mag: Zitronenstäbchen aus der Apotheke holen (kosten nicht viel) und immer wieder mal in den Mund schieben
- Vitamin C Brausetabletten auf die Zunge legen (nur 1/4 Tablette) - die Brausetablette löst auch Beläge auf der Zunge
- Wassereis selber machen: Zitrone / Orange / Ananas

Gerade die Zitrone ist ein ungemein guter Helfer, um den Speichelfluss anzuregen. Es genüge wohl schon, wenn man in der Duftlampe Zitronenöl verdampfen lässt.

Ich habe gestern meinen Eigenversuch gestartet. Statt 3 Liter purem stillen Wasser, gibt es bei mir jetzt: 1 Liter Wasser, 1 Liter Saftschorle und 1 Liter grünen Tee. Wassereis gemacht und gelutscht: prima! :D

Was ich für mich interessant finde ist, dass mein Körper mir eigentlich schon die ganze Zeit gesagt hat, was er will: Jedes mal, wenn die Mundtrockenheit in der Vergangenheit sehr unangenehm war, hab ich selbst zu eisgekühltem Orangensaft gegriffen. Hab mir Vitamin C Lutschtabletten besorgt und munter gelutscht. Oder mal abends einen Schluck Wein getrunken (ich mag eigentlich keinen Wein, der schmeckt für mich sauer - aber scheinbar wollte mein Körper genau diese Säure.).

Meine Testreihe läuft weiter: Ich bin noch auf die Zitronenstäbchen und das Zitronenöl in der Duftlampe gespannt :D

Ich berichte Euch, wie es läuft.

Ach ja: Meine Ärztin meinte, ich solle mir keine Gedanken machen - der Speichelfluss normalisiert sich von alleine wieder, sobald alles abgesetzt ist. Es wird also alles wieder gut :)

Liebe Grüße
Finchen <3
Zuletzt geändert von padma am Freitag, 26.01.18, 17:29, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Titel erweitert
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Diagnose: Panikstörung und Angstattacken
Nach fast 10jähriger Einnahmedauer erfolgreich abgesetzt:
- 45 mg Mirtazapin (letzte Einnahme 07/15)
- 200 mg Trimipramin (letzte Einnahme 12/15)
- 6 mg Alprazolam - ohne Substitution auf Diazepam (letzte Einnahme 05/16)
- 75 mg Lyrica (letzte Einnahme 06/16)
weitere Erfahrungen mit Sertralin, Opipramol und Tianeurax (auf diese Medikamente hab ich unverträglich reagiert, bzw. sie waren wirkungslos)
Zustand heute: Prima. Keine Nachwirkungen bisher.

Maya
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Re: Trockene Mundschleimhaut

Beitrag von Maya » Freitag, 13.05.16, 15:51

Liebes Finchen :)

hab Dank für deinen Bericht.

Ich habe auch immer so einen trockenen Mund nach Absetzschritten und dabei oft einen fast unstillbaren Durst.
Dann trinke ich locker drei Liter und mehr, fast schon zu viel.

Aber es tut gut, auch einmal von ärztlicher Seite zu hören, dass es wieder besser wird...

Liebe Grüße von

Maya :hug:
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2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends (zwischendurch ca. 12 Monat Sertralin, kein Ausschleichen, auch keine Symptome)
2008-2009 Citalopram 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg,
03.12.2013: 7,5 mg,
18.02.2014: 7,0 mg,
18.03.2014: 6,5 mg,
02.04.2014: 6,0 mg,
21.04.2014: 5,5 mg.
03.05.2014: 5,0 mg, Kopfschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg,
09.09.2014: 3,75 mg,
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015: 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
nach 4 Wochen langsam Besserung, extreme Nervosität wegen beruflicher Gespräche, Kortisonspritzen, langsame Besserung

15.04.2015: 1,75 mg keine Symptome
12.05.2015: 1,5 mg, nach 7 Tagen depressives Gefühl, "Ziehen" im Kopf, als wenn wirklich ein Stoff fehlt
zwischendurch oft depressives Gefühl, ab Ende Juni besser
11.07.2015: 1,25 mg, keine Symptome
14.08.2015: 1,00 mg, am 6. Tag Beinschmerzen, nach 10 Tagen fiebrig, nach 3 Wochen depressiv, hoffnungslos, Gefühl der Einsamkeit, auch Ende September noch sehr depressives Gefühl, sehr nervös

14.10.2015: 0,9 mg, keine Symptome
12.11.2015: 0,8 mg, nach 5 Tagen minimale Symptome für 3 Tage, nach drei Wochen "Ziehen und Watte im Kopf, depressives Gefühl für 2 Tage
10.12.2015: 0,7 mg, keine Symptome
06.01.2016: 0,6 mg, keine Symptome
04.02.2016: 0,5 mg, zwei grippale Infekte innerhalb 5 Wochen, oft erhöhte Temperatur, körperlich sehr schwach
03.03.2016: 0,4 mg, keine Symptome

31.03.2016: 0,3 mg, nach 5 Tagen Beinschmerzen, Nackenschmerzen, sehr erschöpft, leichtes Fieber für einen Tag. Nach 14 Tagen depressives Gefühl

29.04.2016: 0,2 mg, nach 7 Tagen Unwohlsein ( Wetterumschwung? ), gereizt, überempfindlich, etwas benommen, leicht fiebrig, Muskelschmerzen, starker Durst, traurig, sehr müde, nach 5 Wochen etwas Besserung

15.06.2016: 0,15 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck, "Ziehen" im Kopf für zwei Tage, danach besser

20.07.2016: 0, 1 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck und leichtes Ziehen im Kopf, etwas matschig, komisches Gefühl im Mund, nach 3 Wochen Kopfschmerzen, leichter Vit.-D-Mangel (23): ab 08.09.16 für zwei Tage 100000 Einheiten, danach wöchentlich 20000 Einheiten Vit. D
14.10.2016: 0, 05 mg Citalopram, drei Wochen Antibiotika wegen starker Blasenentzündung, insgesamt sehr schwach
02.11.2016: 0 mg, Schluss aus vorbei mit AD, bisher keine Symptome :D

4 Monate auf Null, keine Symptome

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Entzündungen im Mund

Beitrag von LinLina » Sonntag, 15.05.16, 12:34

Hallo ihr Lieben :group:

Ich habe seit gestern abend arg mit einer schmerzenden Entzündung im Mund zu tun (ohne Mundtrockenheit). Da ich hier im Forum schon öfter gelesen habe dass so etwas im Entzug passieren kann, möchte ich hier um Tipps bitten und sammeln, was man da tun kann ohne zu Antibiotika greifen zu müssen.

Bisher weiß ich nur von Kamillentee, damit spüle ich jetzt den ganzen Tag.

Wasserstoffperoxid und Kolloidales Silber sind auch möglich, oder?

Liebe Grüße,
Lina

Edit: Grüner Tee, lange gezogen, soll auch gegen Entzündungen helfen, das werde ich jetzt mal ausprobieren.
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Re: Entzündungen im Mund

Beitrag von Sunnyrose » Sonntag, 15.05.16, 12:39

Liebe Lina :)

Ich kann es als Absetzsymptom bestätigen.

ich hatte es bereits 2 x und LEIDER mit Antibiotika behandeln lassen, da weder ich und der Arzt, ja sowieso nichts, von der AS-Problematik kannten.

Auf jeden Fall ist Kamille immer gut, für solche Symptome und Kollodiales Silber sicher auch. Nach gründlicher Info habe ich mir das ja auch bestellt. Für den Fall, dass ich wieder mit etwelchen Entzündungen zu kämpfen habe.

Ich hoffe du bekommst gute Tipps!

Herzlichst :hug:
Deria
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Escitalopram. Ursprünglich 30mg
Absetzstart September 2015
2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

mücke
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Re: Entzündungen im Mund

Beitrag von mücke » Montag, 16.05.16, 12:49

Hallo Lina

Ich bevorzuge gurgeln mit Sabeitee, zuckerfreie Salbei-Bonbons mit Vitamin C, und/oder Vitamin C aus der Acerolakirsche, alles aus der Apotheke.
Inwieweit das allerdings zu deinem Entzug passt weiß ich nicht. Aber der Salbeitee dürfte gut sein.

Noch ein angenehmes Rest-Pfingsten von
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Metoprolol retard absetzen
Einnahme 25 - 100 mg ca. 14 J., davon 25 mg ca. 10 J.
13.2.17 kein Metoprolol wegen Kreislaufkollaps (Ursache Paracodin gegen Reizhusten)
23./24./25.2.17 - 25 mg (Nebenwirkungen, bes. Müdigkeit + Muskelschmerzen)
26.2.17 - 3.3.17 - 19 mg
4.3.17 bis jetzt - 12,75 mg (Umstellung auf Metoprolol 23,5 mg retard)

Benzodiazepinentzug (Lexotanil)
viewtopic.php?p=184371#p184371

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Re: Entzündungen im Mund

Beitrag von LinLina » Montag, 16.05.16, 12:59

Liebe mücke,

danke für den tipp mit dem Salbei :-) Dann werde ich mir mal morgen etwas Salbeiblätter besorgen/bestellen.

Ich habe gestern immer wieder intensiv mit starkem grünen Tee, lang gezogen, den Mund gespült. Es ist schon viel besser geworden! Ich werde das abwechselnd mit Salbei mindestens noch ein paar Tage weiter machen.

Liebe Grüße,
Lina
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Re: Entzündungen im Mund

Beitrag von Lisamarie » Montag, 16.05.16, 13:02

Hallo Lina,

Ich hab da ebenfalls Probleme mit, mit Entzündungen und auch schmerzenden Zähnen die ohne Befund weh tun, mir hilft das kolloidale Silber da wirklich toll. Die Entzündungen verschwinden ziemlich schnell und die Zahnschmerzen gehen auch wieder weg. Ich schwör darauf.
Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Luna
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Re: Entzündungen im Mund

Beitrag von Luna » Dienstag, 17.05.16, 9:29

Also ich habe keine Entzündundungen aber es könnten vielleicht welche werden. Das kann ich nicht sagen.
Bei mir platzt schonmal die Schleimhaut auf und wird wund wenn ich was falsches esse. Seid strenger Hiarmer Kost hab ich das nur noch selten. Früher tat mir der ganze Mund weh und auch kleine Blasen hatte ich im Mund. Zahnschmerzen ohne Grund hatte ich auch ständig.
Ab und an habe ich noch diese Wunden Stellen im Mund aber die verschwinden nach 3 Tagen wenn ich nicht wieder was falsches esse. Im Entzug hatte ich das ständig mit der wunden Schleimhaut und Zahnschmerzen. Mir wurde auch Grundlos ein Zahn gekillt. Es tat immer weh aber es waren die Nerven. Wenn ich paar Tage triggern ausgesetzt bin dann hab ich schonmal wieder Zahnschmerzen aber die gehen wieder weg.
Ich weiß jetzt nicht ob man es vergleichen kann mit dem was ihr habt aber bei mir wird es schlimm wenn der Histaminspiegel zu hoch geht. Histamin macht ja u.a Entzündungen im Körper und zwar überall.
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Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Jamie
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Re: Entzündungen im Mund

Beitrag von Jamie » Dienstag, 17.05.16, 11:44

Hallo,

alles, was Gerbstoffe enthält, ist gut bei Mundentzündungen.
Kamille ist der Klassiker, ist aber nicht so gerbstoffreich, dafür wundheilungsfördernd.
Tees wie schwarzer Tee, auch grüner Tee oder auch Salbei sind hilfreich.
Wer die volle Pflanzen-Gerbstoff-Power will, kann sich aus der Apotheke Salviathymol oder Pyralvex (alles pflanzlich) holen; das sind konzentrierte Gerbstoffpräparate bei Mundschleimhauterosionen.
Wenn die Schmerzen sehr stark sind, dann kann man auch das rezeptfreie Kamistad-Gel holen; da ist Kamillenextrakt und ein betäubender Stoff (Lidocain) drin.

Ich denke, diese wunden Stellen / Entzündungen sind typisch im Entzug, weil sie als Zeichen zu werten sind, dass das Immunsystem zerschossen ist.
Ich würde zusätzlich mit Kolloidalem Silber gurgeln / spülen, weiß aber, dass das nicht jedermanns Sache ist.

Wünsche gute Besserung; ggf. auch für die Zeit auf eine mildere Zahncreme umsteigen?
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Re: Entzündungen im Mund

Beitrag von LinLina » Dienstag, 17.05.16, 11:53

Hallo Jamie,

danke :-)

ja der Grüne Tee und der Kamillentee tun echt gut dagegen. Ich muss nur immer dran denken nicht zu schlucken ;-) ich habe jetzt immer ein Glas starken Grünen Tee neben mir stehen und ein "Ausspuckglas". Kann mich fast dran gewöhnen. Das Gute ist, ich kann so meine Teevorräte etwas aufbrauchen, im Entzug vertrage ich ja gar keinen Tee mit Koffein drin. So bekomme ich sicher auch etwas Koffein ab, aber viel weniger als wenn ich es schlucken würde.

Lidocain vertrage ich glaube ich nicht, da habe ich mal so eine "Testquaddel" Anwendung bekommen während des Tavor-Entzugs, und hatte danach sehr schlimme Unruhe. Ich habe ASS genommen als es so schlimm war, das hat ein wenig geholfen.

Mit dem Gedanken an kolloidales Silber kann ich mich noch nicht so anfreunden, ich schaue mal ob es so geht.

Liebe Grüße,
Lina

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Re: Entzündungen im Mund

Beitrag von chicoline » Donnerstag, 26.05.16, 17:17

bei mir wirkt das Ölziehen mit Kokosfett sehr gut...und propolis spülungen gehen auch....das stärkste "Antiobiotika" was die natur so bietet....die Bienen wissen es..:-))
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das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen


27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018
Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
Konzentrationschwierigkeiten
Antriebslosgkeit
Gedankenkreisen
erhöhte Leberwerte
Heißhungerattacken abends
Traurigkeit und dann nicht weinen können
innere Leere
Ängste

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Re: Trockene Mundschleimhaut

Beitrag von Finchen015 » Montag, 30.05.16, 13:36

Hi Ihr,

hier mal ein kurzer Zwischenbericht meiner Testreihe: Zitronendrops sind prima :D und sogar das Zitronenaroma in der Duftlampe funktioniert. Hätte ich nicht gedacht :o

Auch die Vitamin C Brausetablette ist "funktionstüchtig" - fühlt sich echt lustig an, wenn die im Mund so vor sich hin braust..... :D

Ob ich die Zitronenstäbchen noch teste? Mal sehen, ich hab jetzt schon jede Menge gefunden, was mir hilft.

Was ich auch noch rausgefunden habe ist, dass selbstgemachter Zitronensirup echt prima ist und das ewige Mineralwasser doch deutlich aufwertet :wink:

Rezept ist ganz einfach:

Bio-Zitronen waschen und auspressen - man braucht so ca. 300 ml Zitronensaft und ab damit in den Topf. Dann noch Zitronenschale fein abreiben und rein damit (Menge egal, wie man halt mag). Dazu noch ca. 100 g Zucker (weiß oder braun, ist auch egal) und 150 ml Wasser. Das ganze 5 Minuten köcheln lassen und nochmal 15 Minuten auf die Seite stellen und ruhen lassen. Dann durch ein Sieb in eine Flasche füllen. Abkühlen lassen und ab damit in den Kühlschrank.

Ich find's sehr lecker, quasi Zitronenlimo selbst gemacht bzw.....für den Sommer einen Zitronen-Hugo :D :D :D
Oder Zitronenwassereis machen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt :party2:

Liebe Grüße
Finchen <3
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Jamie
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Re: Trockene Mundschleimhaut

Beitrag von Jamie » Montag, 30.05.16, 20:09

Hallo.

Wo darf ich mich einladen und ein Glas selbst gemachte Zitronen-Limonade in Empfang nehmen? :D :rotfl: *scherz*

Auf die Zitronenstäbchen würde ich verzichten (Markenname Lemon Sticks); sie sind vergleichsweise teuer und du hast sehr gute Alternativen gefunden.

Dir alles Gute
Jamie

PS. Finchen, du bist doch auch in der whatsap-Gruppe, oder? Nehmt ihr noch interessierte Neue auf?
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lunetta
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Re: Entzündungen im Mund

Beitrag von lunetta » Sonntag, 12.06.16, 17:29

Hallo!
Besser als Kamille, sind Salbei- und Schwarztee. Aber was richtig gut hilft ist eine Solelösung! Soviel Salz in Wasser auflösen, bis sich nichts mehr drin löst, das sind ungefähr 30% Salz! Schmeckt grauslich, aber es hilft in kürzester Zeit. Nur spülen und spucken, um den schlimmen Geschmack dann los zu werden, kann man ja nach einem Spülgang mit Sole gleich mit Salbei- oder Schwarztee nachspülen.
LG
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Re: Entzündungen im Mund

Beitrag von LinLina » Sonntag, 12.06.16, 18:59

Hallo :-)

Danke lunetta :-) mir hat Grüner Tee sehr gut geholfen, nach ein paar Tagen war es wieder in Ordnung.

Liebe Grüße,
lina
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Re: Trockene Mundschleimhaut

Beitrag von TeaTime » Samstag, 20.08.16, 20:02

Hallo an alle Interessierten,

da ich durch die PPI Einnahme immer wieder mit trockener Mundschleimhaut zu tun habe, habe ich einiges ausprobiert.

Über die Jahre haben sich einige Favoriten herauskristallisiert.

Hoffe das gilt nun nicht als Werbung ????

Ganz super GUM Hydral Zahnpasta, Mundspülung und Feuchtigkeitsspray. Grade das Spray hilft nachts oder unterwegs gut, wenn man auf die Schnelle Hilfe braucht.

Emser Pastillen - Halstabletten und Mund-Rachenspray

Gelorevoice, sind Lutschtabletten und der Mund ist wirklich eher "nass" als feucht.

Kann diese Hilfen echt empfehlen.

Lieben Gruß,

TeaTime
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Jamiepadma
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Re: Trockene Mundschleimhaut

Beitrag von padma » Freitag, 26.01.18, 17:28

ein Tipp von Ana :) :
Ich hatte gelegentlich Entzündungen im Mundraum da habe ich mich mit einem Hausmittelchen durchgeschlagen:
habe drei mal täglich ein Esslöffel Natron im warmen Wasser aufgelöst und gegurgelt.
nach 2-3 tagen war mein Mundraum komplett gesund. :)
Natron ist übrigens sehr gut zum entsäuern des Körpers geeignet natürlich nur reines Natron...
ich weiß aber nicht ob man das im Entzug machen kann da fehlen jegliche Erfahrungsberichte und hab noch angst das zu testen..
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Re: Trockene Mundschleimhaut / Entzündungen im Mundraum

Beitrag von Eva » Freitag, 26.01.18, 18:39

Hallo,

eine scheußliche Problematik, mein Mitgefühl.

Ich selbst hab fast ein Trauma zurückbehalten von der Zeit der extremen Mundtrockenheit; habe von zuckerfreien Salbeibonbons (die mich tierisch aufblähten) bis hin zu ziemlich widerlichen Mundbefeuchtungssprays alles durch. Der HNO meinte, es sei wohl das Sjögren-Synddrom. :o Zum Glück irrte er hier.

Was es wirklch bei mir wahr: die Schilddrüse. Heute bin ich die lästige Trockenheit - noch während des Absetzens - wieder los.

Grüße von Eva
Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

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Re: Trockene Mundschleimhaut / Entzündungen im Mundraum

Beitrag von Katharina » Sonntag, 04.02.18, 5:08

Hallo!

Ich habe eine Mundschleimhaut - Erkrankung, die kompliziert ist.

Es wurden zweimal Proben entnommen, zuletzt 3 cm,
unterschiedliche Diagnosen gestellt :

Lichen ruber planis

und später

akinische Keratose

Behandlung : Mehrere Vereisungen/ Kriotherapie
um Lippen und Mundschleimhaut wieder her zustellen, was erfolgreich war.
Aber nicht anhielt.

Protopic Salbe hilft,
aber nur bei geringer Lichteinstrahlung im Winter,
da Protopic kein Sonnenlicht verträgt
was bedeutet,
umso höher der Sonnenstand steigt
geht die Mundschleimhaut erneut kaputt, innen
und die Lippen aussen .

Und zwar auch durch die indirekte Sonne, die ich meiden muß
sondern auch die Strahlung die von den Wänden reflektiert wird.

Das heißt, ich kann praktisch nicht raus gehen, wenn die Sonne scheint.

Hier in der Uniklinik gibt es eine
Mundschleimhaut - Sprechstunde.

Man sagte mir letztes Jahr
man wüßte nicht definitiv Bescheid
auch gäbe es keine aussagekräftigen Diagnosen.

Alternative für das Medikament Protopic gibt es nicht,
es wirkt imunmodulierend.

Die dann erneut erkrankte Mundschleimhaut reißt innen und in den Mundwinkelbereichen,
verkleinert durch die kaputten Lippen den Mund.

Ich hoffe das das, was immer es ist vielleicht dies Jahr besser verläuft.

Letztes Jahr und die Jahre zuvor
war meine Schilddrüse noch optimal eingestellt, was jetzt nicht zu erreichen ist.

Grüße
Katharina
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Re: Trockene Mundschleimhaut / Entzündungen im Mundraum

Beitrag von padma » Donnerstag, 22.02.18, 18:31

Tipps von Ululu:
ich leide auch unter einem trockenen Mund, allerdings schon seit ich die Medikamente nehme.
Mir helfen Island Moos Pastillen. Die gibt es bei dm und in Apotheken, auch mit Cassis Geschmack.
Was auch helfen kann sind Kardamomkapseln, damit muss man aber vorsichtig sein, wenn man wie ich Gallensteine hat.

Bei einem trockenen Mund muss man auch gut auf die Zähne achten. Mein Zahnarzt hat mir Kaugummis mit dem Zuckeraustauschstoff Xylit empfohlen. Das beugt Karies vor und wird aus Birkenrinde gewonnen
viewtopic.php?p=232237#p232237

von Gwen:
Eventuell kannst Du bei Entzündungen im Mund auch Mal versuchen, so schlückchenweise Salbeitee zu trinken.
viewtopic.php?p=232271#p232271
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