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Blasenentzündung - Hausmittel

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Sunnyrose
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Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von Sunnyrose » Montag, 20.06.16, 22:19

Hallo liebe Alle

Blasenentzündung scheint öfters als Begleiterscheinung beim Absetzen vorzukommen. Mich hat es auch erwischt. Bin es mit Hausmittel innerhalb von 5 Tagen wieder losgeworden. Ohne Antibiotika.

Hier mein Tipp:

Täglich:
- 2 Liter Tee abwechselnd: Basentee, Brennesseltee, Nieren-Blasentee von Sidroga
http://www.sidroga.com/

- Zusätzlich viel Wasser.

- 3 x 2 Dragees Nieren und Blasendragees S (pflanzlich)
http://www.haenseler.ch/produkte-marken ... ees-s.html

Inhaltsstoffe Dragees:
Bärentraube
http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php ... 4rentraube
Birkenblätter
http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Birke
Goldrutenkraut
http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Goldrute

An den ersten 2 Tage habe ich zusätzlich kolloidales Silber genommen.

Hier noch ein guter Link betreffs Blasenentzündung:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/bl ... ndung.html

Liebe Grüsse
Deria

Edit: Infolinks zu den Inhaltsstoffen zugeführt.
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Abgesetzt:
Lorazepam, Concerta, Truxal, Escitalopram

Zuletzt abgesetzt:
Escitalopram. Ursprünglich 30mg
Absetzstart September 2015
2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von TeaTime » Mittwoch, 20.07.16, 18:24

Hallo Deria,

hoffe ich darf Deine Liste noch ergänzen.
Hatte seit 2008 (komischerweise als ich mit Mirtazapin, Zopiclon/Zolpidem begann), mehrmals im Jahr schlimmste Harnwegsinfekte. Hatte ich vorher mal sowas, reichte es ein paar Tage Blasen-Nierentee zu trinken. Ab 2008 nicht mehr. Immer wie ein Hammer, von jetzt auf eben. Musste 4-6 Mal im Jahr starke Antibiotika nehmen. Dann sogar Langzeit Antibiotika, was dann aber auch nicht nachhaltig wirkte.
Bin dann auf Strovak gestossen, eine Impfung mit abgetöteten Coli Bakterien. Muss man selber zahlen, was aber auch nicht teurer ist, als die ganzen Tees und Tabs die ich neben dem Antibio immer eingenommen habe.
Einmal eine Dreifachimpfung, dann einmal im Jahr die Auffrischung. Seitdem habe ich nur einen Infekt gehabt. Erste Impfung 2013.
Und seitdem nehme ich täglich Cranberry Kapseln, als ich die wegließ, hatte ich den einen Infekt.
Cranberry hilft aber nur wenn man es VOR einem Infekt, als Prophylaxe nimmt.
Dazu neu entdeckt, D-Mannose, ein reines Naturprodukt, an dem die Bakterien haften bleiben. Teste ich nun auch mal, habe aber etliche gute Bewertungen gefunden. Vielleicht googelst Du mal danach, falls es Dich interessiert.
Zu den Tees habe ich auf noch Tropfen gefunden, Solidagoren, auch mit Goldrute, Gänsefingerkraut und Schachtelhalmkraut. Kann man in ein wenig Wasser geben, und dann noch hinterher ein Glas Wasser trinken, geschmacklich halt nicht soooo doll.
Wenn man unterwegs ist, ist das einfacher einzunehmen, als den Nierentee mitzunehmen.

Lieben Gruß, TeaTime
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 20.07.16, 18:53

Hallo Ihr :-)

Ich bin leider auch Blasenentzündungserfahren, habe sehr im Alter von 16 - ca. 28 Jahren darunter gelitten - inzwischen zum Glück selten und wenn dann nicht mehr so schlimm.

Antibiotika haben mir auch nie nachhaltig geholfen.

Was mir geholfen hat:

Neben den Mitteln zum Einnehmen (Cranberry, Kürbiskerne und Bärentraubenblätter) ist für mich die Wasserflaschenmethode das beste Mittel der Vorbeugung und auch der Akuten Behandlung:
Nach jedem Toilettengang mit kühlem oder lauwarmen Wasser abwaschen, mit einem weichen Handtuch/Taschentuch leicht trockentupfen, kein Toilettenpapier verwenden.

Bei akuter Blasenentzündung oder auch wenn ich das Gefühl habe, da könnte etwas kommen trinke ich auch erstmal sehr, sehr viel um die Bakterien auszuschwemmen - ich muss aber aufpassen dass es nicht zuviel wird, sonst geht es sehr auf den Kreislauf und ist nicht mehr gesund. Ich trinke dann im Akutfall 3-6 Liter Wasser und Tee am Tag (edit: Achtung, zuviel Wasser in zu kurzer Zeit trinken kann auch sehr gefährlich sein, also nicht übertreiben und die Menge über den Tag verteilen), das ist für mich die zuverlässigste Methode um die Bakterien wieder los zu werden.

Ansonsten jede Art von Verkühlung und längere Feuchtigkeit im Intimbereich vermeiden, auch keine eng anliegende Kleidung/synthethische Hosen oder Unterwäsche tragen. Auf keinen Fall länger feuchte/verschwitze Kleidung tragen wenn möglich.

Nie auf kühlen Untergrund setzen, Blasen und Beckenregion warm halten, keine Bauchfreien/Rückenfreien Oberteile (mit 16 war das eine sehr schwere Einsicht für mich :lol: inzwischen zieh ich sowas sowieso nicht an).

Waschen im Intimbereich nur mit lauwarmem Wasser, ohne Seife um die Besiedelung der Schleimhäute nicht zu stören.

Regelmäßiges Trinken finde ich grundsätzlich ganz wichtig, sobald ich länger sehr wenig trinke fängt es schnell mal wieder an zu Schmerzen.

Liebe Grüße,
Lina
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von TeaTime » Mittwoch, 20.07.16, 19:22

Hallo LinLina,

danke auch für Deine Erfahrungen, ich sammle alles :o)
Bisher dachte ich ja immer mit meinen 4 Litern Flüssigkeit am Tag sei ich Spitzenreiter, lol.
Ohne Wärmflasche verreise ich nicht mal, ich habe IMMER eine an meinen Füßen, selbst im Sommer, im Bett eh immer, denn ich habe ständig kalte Füße. Bis auf einen ziemlich niedrigen Blutdruck ist aber alles ok.
Das mit dem waschen direkt nach einem ToiGang merke ich mir.
Ach und Bärentraubentabs nehme ich bei einem Infekt, also wenn ich merke, es ist wieder was im Anmarsch, auch immer. man soll ja maximal 5 Tage und nur 5-6 Mal im Jahr diese Tabletten nehmen, weil sie wohl auf die Leber gehen.
Habe sie von Uvalysat und arctuvan, wobei die letzteren etwas höher dosiert sind.

Lieben Gruß, TeaTime
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von albertine » Donnerstag, 21.07.16, 8:40

Hallo zusammen,

ich hatte entzugsbedingt auch einige Male einen Harnwegsinfekt. Mir hat damals das pflanzliche Mittel Aqualibra sehr gut geholfen. Habe das Mittel bei den ersten Anzeichen eingeommen und natürlich viel getrunken, aber nicht übermäßig viel, und brauchte dann kein Antibiotika.

Liebe Grüße von Margot
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1976 angefangen mit Adumbran
1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Station für innere Medizin, Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging, die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima, das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg
1.1.2018 - 15 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN, WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

Wer vom Leben nicht lernt, dem erteilt es seine Lektionen!

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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von TeaTime » Donnerstag, 21.07.16, 10:01

Hallo Albertine,

vielen Dank für Deine Info, ist notiert :D

Grüßle,
TeaTime
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von Maya » Mittwoch, 05.10.16, 18:11

Hallo :group:

meine Frage passt jetzt nicht ganz zu den Hausmitteln, aber da hier vielleicht Blasenentzündung-Erfahrene reinlesen, wäre es schön, wenn ich sie hier stellen darf:

Vor zehn Tagen erwischte mich eiskalt eine wirklich heftige und blutige Blasenentzündung. Ich war zweimal in der Notfallpraxis, das Antibiotika, das mir dort beide male verschrieben wurde, half nicht durchschlagend und gestern war ich beim Facharzt, also einem Urologen.

Ultraschall war unauffällig, aber noch viele Bakterien im Urin.
Jetzt nehme ich ein stärkeres Antibiotikum seit gestern (Cefuroxim), welches ich bisher ohne Nebenwirkungen sehr gut vertrage. Trotzdem fühle ich mich immer noch leicht fiebrig.

Der Arzt war sehr freundlich, hat sich viel Zeit genommen und alle meine Fragen ausführlich beantwortet. Und er hat direkt Termine machen lassen für übernächste Woche:

1. Termin: Nieren röntgen mit Kontrastmittel
2. Termin: Blase röntgen mit anderem Kontrastmittel und Blasenspiegelung

Meine letzte Blasenentzündung ist schon 25 Jahre her. Sind diese Maßnahmen für eine einmalige Blasenentzündung nicht etwas übertrieben?

Auch habe ich gelesen, dass bei Blasenspiegelungen oft vorsorglich ein Einmal-Antibiotikum (Fosfomycil) gegeben wird, damit es nicht zu einer erneuten Blasenentzündung kommt. :shock:

Wie sehr ihr das? :group:

Liebe Grüße von

Maya
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends (zwischendurch ca. 12 Monat Sertralin, kein Ausschleichen, auch keine Symptome)
2008-2009 Citalopram 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg,
03.12.2013: 7,5 mg,
18.02.2014: 7,0 mg,
18.03.2014: 6,5 mg,
02.04.2014: 6,0 mg,
21.04.2014: 5,5 mg.
03.05.2014: 5,0 mg, Kopfschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg,
09.09.2014: 3,75 mg,
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015: 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
nach 4 Wochen langsam Besserung, extreme Nervosität wegen beruflicher Gespräche, Kortisonspritzen, langsame Besserung

15.04.2015: 1,75 mg keine Symptome
12.05.2015: 1,5 mg, nach 7 Tagen depressives Gefühl, "Ziehen" im Kopf, als wenn wirklich ein Stoff fehlt
zwischendurch oft depressives Gefühl, ab Ende Juni besser
11.07.2015: 1,25 mg, keine Symptome
14.08.2015: 1,00 mg, am 6. Tag Beinschmerzen, nach 10 Tagen fiebrig, nach 3 Wochen depressiv, hoffnungslos, Gefühl der Einsamkeit, auch Ende September noch sehr depressives Gefühl, sehr nervös

14.10.2015: 0,9 mg, keine Symptome
12.11.2015: 0,8 mg, nach 5 Tagen minimale Symptome für 3 Tage, nach drei Wochen "Ziehen und Watte im Kopf, depressives Gefühl für 2 Tage
10.12.2015: 0,7 mg, keine Symptome
06.01.2016: 0,6 mg, keine Symptome
04.02.2016: 0,5 mg, zwei grippale Infekte innerhalb 5 Wochen, oft erhöhte Temperatur, körperlich sehr schwach
03.03.2016: 0,4 mg, keine Symptome

31.03.2016: 0,3 mg, nach 5 Tagen Beinschmerzen, Nackenschmerzen, sehr erschöpft, leichtes Fieber für einen Tag. Nach 14 Tagen depressives Gefühl

29.04.2016: 0,2 mg, nach 7 Tagen Unwohlsein ( Wetterumschwung? ), gereizt, überempfindlich, etwas benommen, leicht fiebrig, Muskelschmerzen, starker Durst, traurig, sehr müde, nach 5 Wochen etwas Besserung

15.06.2016: 0,15 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck, "Ziehen" im Kopf für zwei Tage, danach besser

20.07.2016: 0, 1 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck und leichtes Ziehen im Kopf, etwas matschig, komisches Gefühl im Mund, nach 3 Wochen Kopfschmerzen, leichter Vit.-D-Mangel (23): ab 08.09.16 für zwei Tage 100000 Einheiten, danach wöchentlich 20000 Einheiten Vit. D
14.10.2016: 0, 05 mg Citalopram, drei Wochen Antibiotika wegen starker Blasenentzündung, insgesamt sehr schwach
02.11.2016: 0 mg, Schluss aus vorbei mit AD, bisher keine Symptome :D

4 Monate auf Null, keine Symptome

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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 05.10.16, 18:21

Liebe Maya,

ich halte es eher für übertrieben, hat der Arzt gesagt, warum genau er das machen will?

Ich glaube ich würde es an deiner Stelle erstmal nicht machen lassen, es birgt einige Risiken und kann deine Blase erst recht reizen durch Verletzungen, dazu kommt dass das Röntgenmittel nicht immer gut vertragen wird. Außer es gibt einen wirklich guten Grund dafür, eine einmalige, etwas hartnäckige Blasenentzündung scheint mir eher nicht ausreichend.

Ich hatte ja 10 Jahre heftige Probleme mit Blasenentzündungen, und ich habe so eine Untersuchung nie machen lassen, es ging dann weg als ich endlich dauerhaft konsequent für mich gesorgt habe, was die Blase anging.

Ich hoffe, das Cefuroxim schlägt an - wurde denn eine Bakterienkultur angelegt? Das erscheint mir sinnvoller um festzustellen, welches AB wirken könnte.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von TeaTime » Mittwoch, 05.10.16, 18:28

Hallo Maya,

also warum Dein Arzt jetzt das volle Programm abspult weiß ich nicht, vielleicht hat er einen Grund dafür, das kann ich nicht berurteilen.

Im Normalfall, würde ich, als Laie, es ziemlich ungewöhnlich finden.

Blasenspiegelungen hatte ich schon 4, die erste, weil ich mehrmals im Jahr immer wieder Infekte hatte.

Dann aus dem gleichen Grund noch einmal.

Dann eine, wegen einer ständig gereizten Blase, ohne jeden Grund.

Die letzte, letzten Monat.

ZU KEINEM Zeitpunkt, musste ich deshalb ein Antibiotikum einnehmen, man muss danach nur viel trinken, um etwaige Keime wieder auszuspülen. Das kann den an dem Tag etwas unangenehm sein, muss es aber nicht.

Das Röntgen mit einem Kontrasmittel wurde bei mir nie gemacht, immer nur die Spiegelungen, und eben begründet.

Hat man denn einen Status der Bakterien gemacht, also welche Bakterien bei Dir den Harnwegsinfekt überhaupt verursachen ?
Meist ist das E. Coli, aber es gibt auch Ausnahmen.

Vielleicht will der Urologe sich absichern, weiß ja nicht, wieviel Blut Du sichtbar im Urin hast, das hatte ich nie.

Aber eben mehrmals im Jahr Infekte, die immer wieder kamen, vor allem wenn das Antibiotikum nur für 5 Tage verschrieben wurde.

Vielleicht lässt Du erst einmal nur dir Blasenspiegelung machen oder berate Dich mit Deinem Hausarzt, was er DIr raten würde.

Lieben Gruß und Gute Besserung, ich weiß, wie furchtbar dieser Zustand ist.

TeaTime

Überschnitten mit LinLina
Zuletzt geändert von TeaTime am Mittwoch, 05.10.16, 18:35, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von Sunnyrose » Mittwoch, 05.10.16, 18:30

Mein liebstes Bienchen Maya <3

Das tut mir so leid, dass es so hartnäckig ist :hug:

Mir erscheinen diese Untersuchungen auch ungewöhnlich :? Oder ist dies evtl. bei einem Facharzt die Regel, gründlichst zu untersuchen auch wenn der Ultraschall ok war? Hat er gesagt weshalb er weitere Untersuchungen machen will??

Vielleicht könntest du mit Brennesseltee nachhelfen?(reinigend und harntreibend) und mit den Nierenblasendragees? Zusätzlich zum Antibiotika.

Ich hatte auf dem Cumburteststreifen bei allem eine ++ und auch stark sichtbares Blut im Urin.

Ich würde beim Arzt nochmal nachhaken und nach der Begründung fragen.

Herzliche Grüsse & :hug:
Deria
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 05.10.16, 18:41

Liebe Teatime,

sag mal, haben denn die Blasenspiegelungen einen Befund ergeben bzw. gab es einen Nutzen?

Liebe Grüße
Lina
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von TeaTime » Mittwoch, 05.10.16, 18:49

Hallo LinLina,

es geht dabei zum einen darum, die Schleimhaut der Blase zu sehen. Bei der letzten Spiegelung konnte ich meine Blase dann mal von innen bewundern ;o).
Also ob die Schleimhaut Auffälligkeiten hat. Dann kann man die Einleitung der Nieren (Harnleiteröffnung) sehen. Auch hier eben ggf. Auffälligkeiten/Entzündungen/Schädigungen.

Bei Strikturen der Hanröhre würde man das auch bei einer Spiegelung feststellen, weil dann die Harnröhre zu eng wäre.

Bei mir waren alle Spiegelungen in Ordnung, was eben mir die Sicherheit gab, da ist nix in der Blase (also keine Veränderung der Schleimhaut) und der Urologe konnte so absichern, dass die Infekte nicht durch eine Schädigung der Schleimhaut entstehen, also die Blase eben anfälliger ist, und eben keine Veränderungen da sind. (Tumor)

Lieben Gruß,

TeaTime
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von Maya » Mittwoch, 05.10.16, 19:45

Viiiiiiielen Danke für eure vielen Antworten :group: <3

Also, vielleicht möchte er gerne röntgen und spiegeln, weil ich privat versichert bin?
Hab ihn direkt darauf angesprochen, aber er meinte, JEDER würde diese Untersuchungen bekommen. ... :?

Ich hab ja noch fast zwei Wochen Zeit bis dahin. Wenn ich mich bis dahin immer noch fiebrig oder irgendwie krank fühle lass ich das auf jeden Fall machen.

Nein, eine genaue Keimbestimmung wurde nicht veranlasst. Er meinte, er halte davon nicht viel. Aber ich muss sagen, er war sehr gründlich und nicht so hoppladihopp.
An einem der beiden geplanten Termine wird noch mal Katheder-Urin genommen und dann genau geprüft.
Hoffentlich ist dann alles weg...
Bei einer Blasenspiegelung ohne gefundene Bakterien und ohne weitere Beschwerden hab ich kein gutes Gefühl.
Irgendwie muss man auch die Balance halten.
Genauso wie ich umgekehrt eine so heftige Blasenentzündung nicht nur mit Hausmitteln bekämpft hätte.

Ach Mann... :cry:

Euer Bienchen
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2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg,
03.12.2013: 7,5 mg,
18.02.2014: 7,0 mg,
18.03.2014: 6,5 mg,
02.04.2014: 6,0 mg,
21.04.2014: 5,5 mg.
03.05.2014: 5,0 mg, Kopfschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg,
09.09.2014: 3,75 mg,
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015: 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
nach 4 Wochen langsam Besserung, extreme Nervosität wegen beruflicher Gespräche, Kortisonspritzen, langsame Besserung

15.04.2015: 1,75 mg keine Symptome
12.05.2015: 1,5 mg, nach 7 Tagen depressives Gefühl, "Ziehen" im Kopf, als wenn wirklich ein Stoff fehlt
zwischendurch oft depressives Gefühl, ab Ende Juni besser
11.07.2015: 1,25 mg, keine Symptome
14.08.2015: 1,00 mg, am 6. Tag Beinschmerzen, nach 10 Tagen fiebrig, nach 3 Wochen depressiv, hoffnungslos, Gefühl der Einsamkeit, auch Ende September noch sehr depressives Gefühl, sehr nervös

14.10.2015: 0,9 mg, keine Symptome
12.11.2015: 0,8 mg, nach 5 Tagen minimale Symptome für 3 Tage, nach drei Wochen "Ziehen und Watte im Kopf, depressives Gefühl für 2 Tage
10.12.2015: 0,7 mg, keine Symptome
06.01.2016: 0,6 mg, keine Symptome
04.02.2016: 0,5 mg, zwei grippale Infekte innerhalb 5 Wochen, oft erhöhte Temperatur, körperlich sehr schwach
03.03.2016: 0,4 mg, keine Symptome

31.03.2016: 0,3 mg, nach 5 Tagen Beinschmerzen, Nackenschmerzen, sehr erschöpft, leichtes Fieber für einen Tag. Nach 14 Tagen depressives Gefühl

29.04.2016: 0,2 mg, nach 7 Tagen Unwohlsein ( Wetterumschwung? ), gereizt, überempfindlich, etwas benommen, leicht fiebrig, Muskelschmerzen, starker Durst, traurig, sehr müde, nach 5 Wochen etwas Besserung

15.06.2016: 0,15 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck, "Ziehen" im Kopf für zwei Tage, danach besser

20.07.2016: 0, 1 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck und leichtes Ziehen im Kopf, etwas matschig, komisches Gefühl im Mund, nach 3 Wochen Kopfschmerzen, leichter Vit.-D-Mangel (23): ab 08.09.16 für zwei Tage 100000 Einheiten, danach wöchentlich 20000 Einheiten Vit. D
14.10.2016: 0, 05 mg Citalopram, drei Wochen Antibiotika wegen starker Blasenentzündung, insgesamt sehr schwach
02.11.2016: 0 mg, Schluss aus vorbei mit AD, bisher keine Symptome :D

4 Monate auf Null, keine Symptome

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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von Sunnyrose » Mittwoch, 05.10.16, 19:50

Liebes Bienchen <3

Nicht traurig sein, das kommt wieder gut :hug:

Helf ein wenig nach mit unseren Pflanzen hier auf Erden, pack dich immer gut warm ein, unten rum :roll: und trinke ganz viel. Schlafe, ruh dich aus, lass dich verwöhnen und pflegen und schwupps ist alles gut und du kannst diese "anscheinend allgemeine Untersuchungen" ( :? )
dankend ablehnen.

Herzlich
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Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von padma » Samstag, 26.11.16, 17:57

eine Empfehlung von Carlotta :)

Sie bekam vom Arzt eine Empfehlung für ein pflanzliches Mittel - ich glaube, es war Cystinol Akut, auf jeden Fall enthielt es als Wirkstoff Bärentraubenblätter. Das half sehr gut. - Ich selbst habe genau dieses Mittel vor einiger Zeit von meiner Hausärztin empfohlen bekommen bei einer Blasenentzündung, da meine Ärztin weiß, dass ich aufgrund des PP-Entzugs stark sensitiv auf zahlreiche Medikamente reagiere und AB meiden muss. Bei mir hatte es durchschlagende Wirkung :) aber Achtung, es geht auf den Magen, falls man da eher empfindlich reagiert.

Daher ziehe ich i. d. R. Präparate mit Goldrute vor (ich nehme dann Cystofink Mono), die sind nicht ganz so stark, helfen also eher, wenn man sie bei ersten Anzeichen direkt einnimmt, sind aber (zumindest für mich) besser verträglich. Bei Dir würde ich eher auf das stärkere Präparat setzen.

D-Mannose hilft nur, wenn die Entzündung durch E.Coli-Bakterien hervorgerufen wurde, ansonsten ist es nutzlos.

Das Problem bei AB ist auch, dass man sich u. a. durch die kaputte Darmflora sehr schnell weitere Entzündungen "heranzüchtet". Man sollte sie wirklich nur nehmen, wenn eine Nierenbeckenentzündung droht.
von Jamie :) zu "Ansäuren"
ansäuern ist richtig. Bakterien fühlen sich in einem sauren Milieu nicht wohl.
Generell ist eine basische Ernährung für den ganzen Körper gut; das eine schließt das andere aber nicht aus.
Aber aktuell ist ansäuern angesagt. Also zB Cranberry Saft trinken oder Apfelessig (Tipp: Nimm naturtrüben, bio - der ist milder).
Es gibt auch spezielle Ansäuerungspräparate in der Apotheke (zB Acimol) , aber vielleicht geht es erst mal so.
dazu von Nospie :)
Da scheiden sich aber auch die Geister.
Bei mir ist Ansäuern völlig kontraproduktiv,ich bekam schon Blasenentzündungen durch sauren Urin.

Mal einen Auszug aus dem Buch "Was Urologen ihnen nicht erzählen-Risiko saurer Urin":

Während in Deutschland und den USA die Ansäuerung des Urins favorisiert wird,praktiziert man in anderen europäischen
Ländern im Gegenteil die Alkalisierung.

Versuche hatten gezeigt,dass bei Infektionen der Blase mit E.Coli der Urin sauer war mit einem pH von weniger als 6.
Während E.Coli erstaunlich säuretolerant ist,verträgt das Bakterium eine Verschiebung des pH
in Richtung alkakisch sehr schlecht.
Zudem ist eine Alkalisierung symptommildernd.

Es gibt verschiedene Meinungen und Ansäuerung ist nicht immer zielführend,wobei es einigen wohl hilft,aber nicht allen.
Paragon schrieb

Ich möchte jetzt ein kurzes Update geben. Von der Blase merke ich jetzt nicht mehr viel. Aber ich habe sowohl Apfelessig im Wasser probiert (ein ordentlicher Schuss) als auch wirklich Magnesiumhaltiges Wasser, was recht basisch ist und muss sagen, dass ich jetzt versucht habe den Harn wechselweise anzusäuern und zu alkalisieren. Das wurde im Netz geraten, um die Bakterien so loszuwerden. Ich glaube, dass hat gut angeschlagen, auch wenn ich von dem Bio-Apfelessig Sodbrennen bekommen habe. Das Magnesiumwasser hat aber auch gegen das Sodbrennen geholfen, denke ich.
aus http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 82#p168382 und folgende Beiträge
Zuletzt geändert von padma am Montag, 28.11.16, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von Murmeline » Freitag, 06.01.17, 10:46

Lunetta :)
Da ich mit meiner älteren Tochter (28), vor 2 Jahren eine Odysse in puncto Blase und Scheide mitgemacht habe, möchte ich mit euch unsere Erfahrungen teilen:

Angefangen hat es bei unserer Großen vor mehr als 2 Jahren mit einer ganz normalen Blasenentzündung - zuerst behandelt mit Blasentee, viel trinken, Wärme.
Wurde dann nur kurz besser, und dann hochakut. Daraufhin bekam sie ein Antibiotikum.
Immer wieder Urinprobe abgegeben, es waren immer wieder Bakterien im Harn, Erys, Leukos, und so ging das Ganze über Monate. Immer wiederkehrende Schmerzen, Brennen, Krämpfe, manchmal sogar leichtes Fieber und Schüttelfrost, Übelkeit und allgemeines Krankheitsgefühl.
Mehrmalige AB Gaben und IMMER Blasentee, Wärme, usw.
Durch die AB war sofort die Scheidenschleimhaut kaputt, Pilzinfektion, Vaginose, Durchfall und alle NW die man nicht haben möchte.

Meine Tochter war in dieser Zeit jeden Monat mind. 1x beim Gyn. und noch öfter beim Hausarzt.
Sie war schon so verzweifelt, dass sie oft nur mehr heulend bei mir saß. Kaum war es ein paar Tage besser, kam schon die nächste Beschwerdewelle mit voller Wucht.

Sie hatte damals gerade an ihrer Masterarbeit geschrieben, mußte an die Uni, hat schon nebenher gearbeitet, und es war eine sehr stressige Zeit.

Ich habe damals nächtelang im Internet recherchiert, weil sie mir so leid getan hat. Sie hatte nur mehr Schmerzen in der Blase, mehr noch Harnröhre, Klitoris, Scheide und sogar am Damm.
Sie hat mir das manchmal gezeigt und sie war fleischig in diesen Bereichen!
Alle Zäpfchen und Cremes für richtiges Scheidenmilieu und gegen Pilze und Bakterien haben nicht geholfen sogar immer mehr Irritationen hervorgerufen, gebrannt und geschmerzt.
Sie konnte manchmal nicht einmal mehr Hosen tragen und hatte auch beim Gehen und Sitzen Schmerzen.

Und je länger der ganze Hokus-Pokus dauerte, desto stärker wurden die Beschwerden, trotz ständiger Behandlung.

Sie hat keinen Freund, also war das zumindest als Ping-Pong-Infektion auszuschließen. Die meisten chron. Blaseninf. bei Frauen sind leider von Männern übertragene Inf. nur dass sie bei Männern meist keine Beschwerden auslösen.
Wir haben trotzdem auch seltenere Erreger wie Chlamydien ausgeschlossen.

Was dann letztendlich geholfen hat, war ein ganz anderer Weg, hat lange gedauert und wurde nur langsam, aber stetig besser und bis jetzt keine neue Infektion mehr, und keine Beschwerden.

Zuerst einmal nur Baumwollunterhosen, keine Strumpfhosen mehr, keine Binden mehr mit Plastikfolien, keine Slipeinlagen mehr - nur mehr Binden und Slipeinlagen aus Baumwolle und Seide (gibt es im Netz zu kaufen, einfach googeln), ist überhaupt nicht unhygienisch, wenn man alles auskocht und richtig anwendet.
Keine Stringtangas mehr, keine Seife, Duschgele, Badezusätze, Syndets.

Beginn der Einnahme von Angocin (pflanzl. Medikament das wie ein AB wirkt - übrigens auch bei anderen Infekten) zuerst mehrmals täglich 4-5 Tabletten, also gleich eine Großpackung kaufen, man sollte es länger einnehmen. Ich nehme es auch jetzt im Entzug öfter ein, wenn ich einen Infekt habe, es macht keine NW, ich vertrage es sehr gut und bin sehr empfindlich.
Und zusätzlich für 6 Wochen Omnibiotic Flora Plus.
Täglich 2 Gläser Preiselbeersaft trinken.

Zusätzlich abwechselnd 1 Tag Sitzbad mit Basenbad, 1 Tag mit Meersalz (keine Angst das brennt nicht!) und da rein ein paar Tropfen von einem Eichenrindeextrakt.
Ansonsten nur mit reinem Wasser waschen bzw. nur mit Wasser in diesem Bereich duschen.

Als örtliche Pflege, das Majorangel von Wala, nur das, sie hat dann nichts anderes mehr angewandt.

Wenn man zuhause sein kann, untenrum nackt bleiben, also Luft dazulassen - klingt blöd, hilft aber wirklich - und mit Rotlicht bestrahlen so oft es möglich ist - auf die Couch setzen, Beine spreitzen und Rotlichtlampe zwischen die Beine stellen und so lange man es als angenehme empfindet bestrahlen.


Wir haben eine extrem nette und bemühte Apotheke und Apothekerin, die diesen Plan mit uns mit der Zeit erarbeitet hat, da ich wöchentlich dort war und für meine Tochter Zeug geholt habe, das ihr verschrieben wurde, und jedesmal habe ich unser Leid geklagt dass nichts hilft und es immer schlimmer wird.
Sie hat mir dann von ihrer Schwester erzählt und dass es auch für diese Beschwerden ein "Gedächtnis" gäbe, und dass sich solche Beschwerden verselbständigen und chronifizieren, und auch ihre Schwester wäre jahrelang mit solchen Beschwerden durch die Hölle gegangen.

Ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen, glaube aber, dass ich euch alles wiedergeben konnte.
Wie gesagt, seitdem ist mein Kind beschwerdefrei, nach damals fast einem Jahr Odyssee.

Ich hoffe es ist irgendwas für euch dabei was euch helfen könnte!
viewtopic.php?f=35&t=12355&p=173513#p173513
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel - Cranberola

Beitrag von tulpe » Montag, 06.02.17, 12:21

Hallo,

ich habe vor vielen vielen Jahren das Produkt Cranberola entdeckt.
Zuvor hatte ich ständig Blasenentzündungen.
Nehme jeden Tag eine Kapsel, seitdem ist nichts mehr.
Seit einiger Zeit habe ich es nun abgesetzt, weil ich meinen Eisen und Calciumspiegel aufbauen muss.
Wenn in der Zwischenzeit ein picksen zu spüren war habe ich über ein zwei Tage alle paar Stunden wieder eine Kapsel genommen und es hatte sich erledigt.
Ich bin höchst zufrieden damit kein Antibiotika mehr nehmen zu müssen!

Gruß
tulpe
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Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

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Außerdem habe ich eine Therapie bei Heilpraktiker begonnen: PSE

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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 20.04.17, 13:11

Hallo :-)

da ich gerade seit langem wieder eine Blasenentzündung habe (die zum Glück schon beim abklingen ist), schreibe ich hier nochmal auf wie ich sie versuche auszukurieren (klappt bei mir fast immer). Ich mache es vor allem mit viel Trinken.

Ich weiß auch nicht, wie ungesund das ist, und bitte euch wirklich zu überlegen ob ihr das vertragt/ihr das probieren möchtet und man sollte es wohl nur so machen wenn die Nieren und Herz in Ordnung sind. Ich habe aber gelesen, dass bis zu 7 Liter Wasser am Tag bei einem gesunden Erwachsenen gehen, wenn man es über den Tag verteilt trinkt (besser nicht jeden Tag, möglichst nur einen Tag am Stück und besser nur maximal 5-6 Liter würde ich sagen). (edit: Achtung, zuviel Wasser in zu kurzer Zeit trinken kann auch sehr gefährlich sein, also nicht übertreiben und die Menge wirklich über den Tag verteilen)

Wichtig ist, die Regelmäßigkeit. Nach jedem Toilettengang direkt wieder mindestens ein Glas Wasser nachtrinken, und auch dazwischen. Es sollte ständig durchgespült werden, damit die Bakterien keine Chance haben sich wieder zu vermehren.

Am ersten Tag muss ich alle 30 - 60 Minuten zur Toilette. Ich gehe allerdings erst wenn ich wirklich muss und versuche nicht zu schnell dem unangenehmen Gefühl nachzugeben, aber dann muss ich auch sofort, wirklich einhalten geht nicht, auch wegen der gereizten Blase durch die Entzündung. zwischen den Toilettengängen liege ich mit mehreren Körnerkissen und Heizkissen im Bett (sitzen geht theoretisch auch, habe ich früher gemacht, geht wegen meinem Rücken im Moment nicht) und lenke mich intensiv mit Computerspielen und Film gucken ab.

Kurz etwas im Haushalt machen geht, aber nicht mehr weil ich wirklich ohne Wärmekissen fest zwischen den Beinen geklemmt nicht zurecht komme.

Einige Stunden nach Beginn der Prozedur erreichen die Schmerzen den Höhepunkt, gerade bei/nach den Toilettengängen, aber dann wird es ganz langsam weniger.

Wirklich bei jedem Toilettengang vorher die Hände waschen (damit man sich nicht selbst wieder irgendwie ansteckt) mit etwas kühlem Wasser nachspülen und ganz vorsichtig mit Toipapier trocken tupfen und oft die Unterhose wechseln (je nach Gefühl 3 mal am Tag). Dabei nur ganz weite Baumwollwäsche und Hosen tragen, nichts was eng am Körper anliegt.

Ich bin also mindestens einen Tag, meistens zwei oder drei, fast vollständig außer Gefecht gesetzt, allein durch die häufigen Toilettengänge, das dauernde trinken und das ständige Warmhalten. Rausgehen geht wenn überhaupt nur ganz kurz. Aber so habe ich einen Weg für mich gefunden mit den Entzündungen zurecht zu kommen, die sonst einfach nicht mehr aufhörten.

Antibiotika haben bei mir kaum geholfen, außerdem vertrage ich sie meist nicht.

Achso, kein Kaffee und Alkohol trinken, das ist wichtig. Nur Wasser und Kräutertees.

Liebe Grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,004 mg Mein Thread
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von Jamie » Freitag, 21.04.17, 22:37

Hallo,

bei doccheck ist gerade heute, passend zum Thema, ein weiterer Artikel erschienen, warum das nicht so ganz einfach mit diesen blöden Blasenentzündungen ist.

http://news.doccheck.com/de/170606/harn ... nicht-los/

Grüße
Jamie
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Re: Blasenentzündung - Hausmittel

Beitrag von padma » Mittwoch, 28.06.17, 12:52

hallo zusammen,

ich kopiere hier einige Tipps rein:

von Ana
Bezüglich der Blasenentzündung kann ich dir aus meiner Erfahrung sagen das man nicht gleich zu Antibiotikum greifen muss .. ich habe mir einfach pflanzliche entwässerungsmittel aus der apotheke besorgt welche extra für blasenentzündungen sind und mein alter hausarzt hat immer zu mir gesagt ich soll frischen ingwer abkochen und dann den saft/gekochte wasser trinken ..
Und natürlich auch so viel wasser trinken !

Tabletten: Angocin Anti-infekt

Ich hatte sehr häufig eine und habe nie antibiotikum genommen ...
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 74#p196974

von Lina
ich kann dir D-Mannose empfehlen, ich hatte auch eine hartnäckige, wiederkehrende Blasenentzündung und damit ist es ohne antibiotika schnell verschwunden. Auch zur Vorbeugung ist es sehr geeignet.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 82#p196982

von Ululu
in der Apotheke gibt es Cranberry Brause Tabletten.
Wenn du die eine Zeitlang nimmst, machst du es Bakterien unmöglich sich in deiner Blase einzunisten.
Du musst aber sie aus der Apotheke nehmen, die in den Drogeriemärkten sind zu niedrig dosiert.
Cranberry Muttersaft geht auch. Den gibt es auch in der Apotheke, der ist allerdings sehr sauer.

Ich hatte jahrelang immer wiederkehrende Blasenentzündungen und habe es damit in den Griff bekommen.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 93#p196993

lg padma
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