Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
Liebe ADFDler,


wir wünschen euch einen schönen Sommer. Achtet gut auf euch, überlastet euch nicht und denkt daran, dass die Hitze für den Körper nicht leicht ist, gerade im Entzug und/oder wenn man Medikamente nimmt.

Das Team ist weiterhin nur gering besetzt, die Neuanmeldungen nehmen aber weiter zu. Bitte schaut daher gegenseitig gut auf euch. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
TeaTime
Beiträge: 1739
Registriert: Mittwoch, 20.07.16, 13:07
Hat sich bedankt: 1908 Mal
Danksagung erhalten: 2361 Mal

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von TeaTime » Mittwoch, 19.07.17, 10:55

Liebe Pulsatilla,

nein ich war nicht ohnmächtig.

Es begann sich plötzlich alles zu drehen und mir wurde schlecht dadurch. Ich dachte es ist der Kreislauf und wollte mir einen zweiten Stuhl holen um die Beine hoch zu legen. Leider knickten mir aber die Beine weg und ich musste mich auf den Boden legen. Das dauerte eine Stunde, wann immer ich versuchte aufzustehen, wurde es immer schlimmer.
So lange ich leicht seitlich lag, war es aushaltbar.

Nach einer Stunde konnte ich mich dann am Stuhl hochhangeln und lehnte mich zurück. Dann wurde es kurz besser. Bis das Telefon klingelte und ich meinem Arm nicht heben konnte.

Das war nach ein paar Minuten auch wieder ok. Dann wollte ich die Kollegin zurückrufen, und erzählen was ist, aber ich konnte nur undeutlich spreche, bekam kaum Luft und fing an zu hyperventilieren. Sie sagte nur, ich soll auflegen, sie würde Hilfe schicken. Und dann stürmten 3 Kollegen/innen in mein Büro. Einer hielt mich auf dem Stuhl.
Und ich atmete immer und immer schneller. Die Hände drehten sich nach innen, Füße und Gesicht wurden taub.
In meinem Kopf war immer nur der Gedanke, dass ich in eine Tüte atmen muss, aber ich konnte nichts sagen.

Sie setzten mich dann auf den Boden an die Wand und langsam beruhigte ich mich wieder.

Dann kam auch schon der Notarzt. Ich hatte einen Ruhepuls von 140, und Blutdruck 80/60.

Man nahm mich dann mit ins Krankenhaus, die erste Vermutung war, dass es was mit dem Herz wäre.

Aber das war alles ok. Auch keine Unterzuckerung, das haben sie da auch sofort getestet.

Nein Pulsatilla, ich weiß den Grund bis heute nicht. Es bleibt alleine die Vermutung, dass ich da langsam hingesteuert bin.
Habe monatelang Schmerzen und fehlenden Schlaf ignoriert.

Ich sehe es als Notbremse des Körpers. Den Tinnitus als Krönung des Ganzen.

Lieben Gruß,

TeaTime
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor TeaTime für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamiepadmaPulsatilla
Bild
► Text zeigen
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

Pulsatilla
Beiträge: 358
Registriert: Freitag, 18.11.16, 7:17
Hat sich bedankt: 381 Mal
Danksagung erhalten: 449 Mal

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von Pulsatilla » Donnerstag, 20.07.17, 13:38

Liebe teatime, :)

Ganz lieben Dank für den langen Bericht! :hug:

Ja, meine Vermutung war, Du bist gestürzt und hast Dich evtl verletzt. Evtl auch unbemerkt, weil das andere vorrangiger und offensichtlicher war.

So wie Du es beschreibst, hört es sich für mich eher nach was im Gehirn oder der ZNS an. Wegen der nach innen gedrehten Hände zum Beispiel. Und weil gleichzeitig das Piepen im Ohr anfieg. Mag mich aber irren. Bin ja kein Doc. Auf das Herz wäre ich halt erst an zweiter Stelle gekommen.
Vermute mal, in die Richtung Gehirn o ZNS bist Du auch gründlich untersucht worden??


Denn ähnliches kenne ich von mir. Hatte doch kurz vor Sylverster letzten Jahres was ganz ähnliches. Und bei mir ist ja mit der ZNS was nicht ok.

Da wurde mir auch auf einmal so eigenartig schwindelig, kein normaler Schwindel. Heftiger, den ganzen Körper erfassend. Auf der toilette. Mir sackten einfach die Beine weg und musste in Hocke gehen. Konnte stundenlang nicht aufstehen und hockte da. Eingeklemmt zwischen Toilette und Tür. Der Puls war am Rasen (auch so um 140) und hatte grosse Angst. Auch die Hände haben sich nach innen gedreht. Gesprochen hab ich an dem Nachmittag / Abend nicht, war mir aber sicher, hätte ich nicht wirklich können. Denn um die Zeit rum hatte ich Telefonate (tags drauf?) und konnte da immer noch nicht richtig reden. Diese Taubheit die Du beschreibst, zb Gesicht, hatte ich auch. Sowie ein lautes Geräusch im Ohr. Ein anderes. (Versuche grade zu erinnern, wie?.. .hmmm).

Als ich dann nach 4-5-6?? Stunden aufstand, konnte ich zu meinem Erstaunen zwar gehen, ohne wieder umzusacken, aber wie auf Eiern oder einer fernen Wolke. Ich hatte weder Raum, noch Körper Gefühl. Und das blieb lange, wochen! Kann es bis heute nicht wirklich beschreiben.
Ich bin anschliessend nicht ins k-haus, weil ich mir sicher war, die finden eh nix. Und hab auch ähnlich wie Du gedacht: "Ist irgendwas mit dem Kreislauf". (Und keinen für katze etc). Das mit der ZNS was nicht stimmt, wusste ich ja.


Ein Warnschuss des Körper ist es alle male. Denn in Ordnung war da was ganz und gar nicht!

Du schreibst, Du wolltest in Tüte atmen. Vermute, Du hattest Panik Anfall, wegen dieser Symptome? Aber warst so klar, dass Du wusstet, was zu tun ist. Oder was war das?

Ich wollte Dich nicht vollschwallen, hatte das in meinem Thread ja schon beschrieben. Bin nur so erstaunt, wie ähnlich die Symptome sind.
Du schreibst Schmerzen, die Du zu lange ignoriert hast vorher. Was waren das genau für welche? Und Tabletten, die so eigenartige Symptome hätten auslösen können, (zb Pregabalin) hast Du zu dieser Zeit ja gar nicht genommen, oder?

Drück Dich ganz lieb!

Lieb Gruss <3
Pulsatilla
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Pulsatilla für den Beitrag:
TeaTime
"Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch 7 Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe!" (Eckart von Hirschhausen)
► Text zeigen

TeaTime
Beiträge: 1739
Registriert: Mittwoch, 20.07.16, 13:07
Hat sich bedankt: 1908 Mal
Danksagung erhalten: 2361 Mal

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von TeaTime » Donnerstag, 20.07.17, 16:49

Liebe Pulsatilla,

also das war 2006 und seitdem hatte ich keinen Schwindelanfall mehr.

Zu dieser Zeit nahm ich keine Medikamente, gar keine.

Ich wurde komplett durchgecheckt, Hausarzt, Gyn, Neurologe. EEG wurde gemacht alles ohne Befund.

Die Hände drehten weg und Gesicht/Füße wurden taub, weil ich hyperventiliert habe. Deshalb auch mein Gedanke, dass ich in eine Tüte atmen muss, denn dann nimmt man weniger Sauerstoff auf.
Nur hat daran keiner gedacht und ich konnte eben kaum reden, musste ja atmen ;o)

Nein ich hatte keine Panik, ich war nach wie vor fest davon überzeugt, dass mein niedriger Blutdruck mich umgehauen hat.

Ich hatte davor schon monatelang Schlafstörungen. Die Schmerzen waren im Rücken und Nacken, und natürlich ständige Kopfschmerzen.

Und das alles habe ich eben ignoriert, funktionierte ja auch... bis zu diesem Tag.

Diagnose : BurnOut !

Ich habe das Krankenhaus übrigens nach 2 Stunden auf eigenen Wunsch verlassen, bin zu Fuß zurück ins Büro und dann nach Hause gefahren.
Konnte normal gehen und reden, keinen Schwindel mehr.

Nur leider konnte ich dann gar nicht mehr schlafen und die Schmerzen wurden schlimmer.

Der Tinnitus war dann so krass und laut, der HNO meinte, dass ich den wahrscheinlich schon länger hatte, aber nicht wahrgenommen habe. Weder Kortison noch Dusodril haben geholfen.

Und dann eben zu allen möglichen Ärzten.

Es gab keine körperliche Ursache.

Pregabalin habe ich erst 2016 genommen, als ich die Gürtelrose hatte.

Drücke Dich zurück,

Lieben Gruß,

TeaTime
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor TeaTime für den Beitrag:
Pulsatilla
Bild
► Text zeigen
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

Pulsatilla
Beiträge: 358
Registriert: Freitag, 18.11.16, 7:17

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von Pulsatilla » Samstag, 22.07.17, 3:50

Liebe teatime :) ,

Ja ich weiß, dass das über 10 jahre zurückliegt und längst Geschichte ist. Und hab mir schon gedacht, dass Du zu der Zeit eben keinerlei Medis genommen hast.

Echt beim hyperventilieren können auch Gesicht und Füße taub werden? Und die Hände nach innen drehen? Das war mir völlig unbekannt. Weil: hab auch mal hyperventiliert, aber ohne solche Effekte.
Du bist auf jeden Fall sehr geistesgegenwärtig und klar. Und stark! Und weisst genau, was Du brauchst. Schade, dass keiner drauf gekommen ist, weil logo: Du konntest ja nur noch atmen.. .. (Du warst aber nicht noch mal arbeiten?)

Für mich hörte sich das halt am ehesten nach einer (kurzfristigen?) Irritation der ZNS oder Stammhirn an. Wodurch auch immer ausgelöst. Nacken und Kopfweh könnten auch dazu passen. Aber offensichtlich lösen Burn Out und warscheinlich vor allem Schlafmangel sowas ja auch aus. So wie zb auch zuviel Sonne sowas auslösen kann? Oder Herpes Zoster? Oder Xx andere? (An dieser Stelle fehlt mir ein Schulterzuck-Ratlos-Smilie).


Ist nach soo langer Zeit vermutlich aber auch alles nimmer wichtig. Hauptsache ist ja, dass es nie wieder kam und es Dir JETZT gut geht. (Deshalb war ich auch sehr, sehr unsicher, ob ich überhaupt nachfragen und damit alles wieder aufwühlen sollte.. .).


Ich hatte deshalb nachgehakt, weil nach meiner Erfahrung vor allem bei Frauen viel zu oft was übersehen und auf die Psyche geschoben wird. Zauberwort: "Stress". Zb hatte ich schwerste Schlafstörungen durch Rls cirka 15 j; starke Schmerzen Bandscheiben 6-7 j; Blähbauch durch Zoliakie ewig; verschleppten Scharlach 2-3 j. Alles angeblich nur "Stress". Sogar eine meldepflichtige Salmonellen Erkrankung wurde !8 Monate! zu " Durchfall durch Stress" erklärt. Die Liste ist noch länger. :0(

Daher war halt meine Idee, da steckt vielleicht unerkannt noch was anderes dahinter. Und evtl (er)kenne ich das. Hoffte allerdings natürlich auch, Du bist körperlich knacke gesund und hast Burn Out gehabt.
Was bei der heutigen Belastung kein Wunder und auch wahrlich schlimm genug ist!



Drück Dich auch sanft <3

Pulsatilla
"Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch 7 Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe!" (Eckart von Hirschhausen)
► Text zeigen

TeaTime
Beiträge: 1739
Registriert: Mittwoch, 20.07.16, 13:07

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von TeaTime » Samstag, 22.07.17, 11:22

Liebe Pulsatilla,

ist alles kein Problem ;o)

Schicke Dir aber eine PN, damit der Tinnitus Thread nicht zu sehr in das BurnOut Thema rutscht und zu "allgemein" wird.

Lieben Gruß, und fühl Dich gedrückt,

TeaTime
Bild
► Text zeigen
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

Dane
Beiträge: 203
Registriert: Samstag, 29.08.15, 12:57
Wohnort: Saarland
Hat sich bedankt: 570 Mal
Danksagung erhalten: 477 Mal

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von Dane » Mittwoch, 06.09.17, 16:09

Hallo an alle,

ich reihe mich ein in die (wieder) von den Ohrgeräuschen akut Geplagten. Trigger war vor drei Wochen das schreiende Patenkind auf dem Arm, was beruhigt werden wollte :D So schön, so gut/schlecht...

Dies hat dann meinen "alter Begleiter" wieder aufgeflammen lassen und neue sind dazugekommen. Leider ist es mir noch nicht wieder gelungen, die Töne erfolgreich zu ignorieren, denn dafür sind sie aktuell noch zu aufdringlich und wechselhaft. Es schlägt mir mit den einhergehenden Schlafstörungen auch mittlerweile ziemlich auf die Stimmung; bin aber mal so zweckoptimistisch, dass die Zeit Gewöhnung bringen wird.

Interessante Beobachtung meinerseits: Habe gegen Kopfschmerzen Paracetamol genommen, welches dann das Ohrensausen zeitweise stark abgeschwächt hat. Dass dies keine (Dauer-)lösung ist, ist klar.
Der HNO hat mir bloß Cortison verschreiben wollen. Das fand ich etwas schwach und habe dankend abgelehnt. Ein Termin beim Orthopäden steht so oder so noch aus.

Viele Grüße
Dane
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Dane für den Beitrag:
TeaTime
In den Wintermonaten 12/13 und 13/14: Einnahme von Johanniskraut (Laif 900, nicht ausgeschlichen)

06.2014 - 04.2015: Paroxetin (20/10mg) -> abrupt abgesetzt. Psychiaterin meinte: einfach weglassen!

Ende Juni beginnen die Absetzerscheinungen deutlich. Seitdem im kalten Entzug mit diversen Symptomen (vor allem Unruhe, Schwindel, Dauerübelkeit, Derealisation, Depression, Tinnitus, RLS, Druck/Ziehen hinter der Stirn, hohe Geräuschempfindlichkeit, kaum Libido).
Oft abwechselnd / wellenartiges Auftauchen & wieder verschwinden

> Versuch des krümelweise Wiedereinschleichens nach 2 Wochen abgebrochen! (Herzrasen, Panikattacken) <

Sep. - Nov. 2015: Promethazin (Atosil) bis zu 10 Tropfen -> zum Schluß heftige Symptomverschlimmerung :!:

Stand März 2016: Die meisten Symptome haben sich stark abgeschwächt; ich denke, ich befinde mich auf dem aufsteigenden Ast!

Was mir hilft: (oder zumindest nicht schadet)
Fischölkapseln
Passionsblumenkraut
Vitamin D3
Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training
und wenn es geht: viel Ruhe und Geduld :schnecke:

TeaTime
Beiträge: 1739
Registriert: Mittwoch, 20.07.16, 13:07
Hat sich bedankt: 1908 Mal
Danksagung erhalten: 2361 Mal

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von TeaTime » Mittwoch, 06.09.17, 17:47

Hallo Dane,

Cortison, über ein paar Tage eingenommen, kann die Symptome wirklich lindern.
Bei meinem Tinnitus hat mir das zwar nichts gebracht, aber als ich einen Hörsturz hatte, da schon.

Andere haben mit Cortison allerdings durchaus Erfolg.

Aber wenn Du mit Paracetamol schon Linderung findest, warum nicht für ein paar Tage mal nehmen.

Wünsche Dir sehr, dass Du bald eine nachhaltige Besserung haben wirst.

Lieben Gruß,

TeaTime
Zuletzt geändert von TeaTime am Freitag, 08.09.17, 0:46, insgesamt 1-mal geändert.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor TeaTime für den Beitrag:
Dane
Bild
► Text zeigen
"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

Jamie
Beiträge: 15320
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 18708 Mal
Danksagung erhalten: 24688 Mal

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 07.09.17, 23:35

Hallo,

Arianrhod :) hat einen sehr interessanten Beitrag zu AD und Tinnitus gefunden!
Fazit: AD können Tinnitus begünstigen!!!
Was wir schon die ganze Zeit beobachten und ahnen, scheint sich also zu untermauern!

http://news.doccheck.com/de/184531/tinn ... ch-gehoer/
Millionen Menschen leiden weltweit an ständigen Ohrgeräsuchen. Tinnitus ist für Betroffene sehr belastend und kann enormen Einfluss auf die psychische Gesundheit nehmen. Neurowissenschaftler haben nun einen möglichen Zusammenhang zwischen Antidepressiva und Tinnitus gefunden.

Tinnitus beschreibt eine Störung, bei der Betroffene ohne externe akustische Reize Geräusche wahrnehmen. Weltweit leiden zwischen 10 und 15 Prozent der Bevölkerung unter ständigem Piepen, Klingeln oder Rauschen im Ohr. Die Ohrgeräusche sind für Betroffene stark belastend und können enormen Einfluss auf die psychische Gesundheit nehmen.

Antidepressiva keine gute Wahl bei Tinnitus
Ein Zusammenhang zwischen Tinnitus und Depression wurde schon länger diskutiert. Nebenwirkungen von Medikamenten zur Behandlung von Depressionen als Auslöser oder Verstärkung von Tinnitus wurden bisher jedoch nicht in Betracht gezogen.

Neurowissenschaftler der Oregon Health and Science University (OHSU) zeigten nun in einer Studie, dass ein erhöhter Serotoninspiegel und Tinnitus durchaus zusammenhängen könnten. Medikamente, die den Serotoninspiegel erhöhen sind z.B. Selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), die bei Angststöungen und Depression verschrieben werden.

Serotonin macht Neuronen sensibel
Das Team um Zheng-Quan Tang fand im Mausversuch heraus, dass ein erhöhter Serotoninspiegel zu einer Hypersensibilisierung von Neuronen im Nuclei cochleares führt. In diesem Hirnbereich kommt es zur ersten Umschaltung der Hörbahn. Laut Experten ist diese neuronale Schaltkreisstelle auch der Entstehungsort von Tinnitus.

Serotonin schwächt dabei Eingangssignale aus dem Ohr selbst ab, verstärkt aber gleichzeitig andere Sinnesreize. Die zusätzliche Hypersensibilität der Zellen, die beide Signaltypen im Nuclei cochleares zusammenführen, bewirkt, dass viel mehr Signale in die Hörbahn gelangen als bei einem regulärem Serotoninspiegel. Dabei handelt es sich um Signale, die gar nicht aus dem Ohr selbst kommen.

Keine Antidepressiva für Tinnituspatienten
Zwar wurde in der Studie nicht der Einfluss von SSRI auf Tinnitus untersucht. Laut Studienautoren sollten Ärzte bei Patienten, die ohnehin schon unter Ohrgeräuschen leiden, dennoch vorsichtig mit der Verschreibung von SSRI sein.

Quellen:

Study suggests serotonin may worsen tinnitus
Medical Xpress [06.09.2017]

Antidepressiva fördern wohl Störgeräusche im Ohr
Spektrum der Wissenschaft [05.09.2017]
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 2):
TeaTimeKatharina
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Namibiafan
Beiträge: 1
Registriert: Donnerstag, 11.01.18, 13:08

Re: Wie soll das weitergehen

Beitrag von Namibiafan » Donnerstag, 11.01.18, 13:12

 ! Nachricht von: Jamie
Hallo Thomas :), es passt thematisch nicht ganz so mit deinem Hörverlust (im Tinnitus Thread), ist allerdings noch näher dran als in lylas Thread. Ich habe deine Anfrage daher hier hier geschoben. Schöne Grüße Jamie

Hallo Jamie

habe gelesen, dass du einen Hörsturz hattest und Cortison nehmen musstest. Wie lange hat es bei dir gedauert, bis dein Gehör wieder kam? Ich hatte Ende November eine Ohr-OP und eine Woche später war ich taub auf dem Ohr. Nach einer 4-wöchigen hochdosierten Kortisontherapie 500mg/250mg .... bis Weihnachten höre ich noch immer nichts. Zudem habe ich das Gefühl immer noch unter den psychischen Nebenwirkungen (Stimmungsschwankungen, etc.) zu leiden.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
gruss
Thomas

padma
Team
Beiträge: 14960
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 36653 Mal
Danksagung erhalten: 19508 Mal

Re: Wie soll das weitergehen

Beitrag von padma » Donnerstag, 11.01.18, 13:22

hallo Thomas, :)

das Thema vom ADFD sind Psychopharmaka.
Es ist uns nicht möglich, auf sonstige gesundheitliche Probleme einzugehen. Dafür fehlen uns die Kapazitäten.

Vielleicht antwortet dir dennoch jemand, aber möglicherweise auch nicht.
Schau mal, ob es nicht ein spezielles Forum für Probleme mit dem Hören/Hörsturz gibt.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinaMurmelineJamieAnnanas
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Jamie
Beiträge: 15320
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 18708 Mal
Danksagung erhalten: 24688 Mal

Re: Wie soll das weitergehen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 11.01.18, 15:21

Hallo Namibiafan, :)

ich kann kurz antworten, wenngleich das wirklich nicht mein Spezialgebiet ist.
Bei allen meinen Hörstürzen schlug die Cortisoninfusion bereits an den ersten beiden Tagen an und mein Gehör konnte sich vollständig regenerieren.
Ich hatte sehr großes Glück.

Es tut mir ausgesprochen leid, wie das bei dir gelaufen ist und dass man deinen Hörverlust nicht beheben konnte. :(
Ohne Arzt zu sein denke ich eher, dass bei der OP was schief gelaufen ist und dass nach so langer und hoher Cortisoninfusion sich vermutlich auch keine Besserung mehr einstellen wird, wenn sie bislang nicht kam.

Vorsicht vor den Nebenwirkungen (NW) des Cortisons.
Sie können auf die Psyche schlagen und ich habe es sehr schlecht vertragen.
Ich werde davon ängstlich, weinerlich, aggressiv, durcheinander, bin einfach nicht ich selbst, hatte Flush und Herzrasen, hohen Blutdruck, bin total gereizt gewesen und dann wieder traurig und deprimiert usw. und schlussendlich habe ich noch Herzrhythmusstörungen bekommen... :?

Nach einer Hochdosistherapie muss es ausgeschlichen werden. Sieh zu, dass du zügig (aber noch vertretbar) auf Null kommst und lass ggf. mal deinen Kaliumwert messen, da Cortison vermehrt Kalium ausschwemmt und das zu Herzrhythmusstörungen führen kann.

Ich hoffe, man findet noch eine Therapie für dich und dass dein Gehör wiederkommt :hug:

Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaUlulu 69
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Flummi
Beiträge: 548
Registriert: Donnerstag, 21.09.17, 17:19
Kontaktdaten:

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von Flummi » Samstag, 20.01.18, 13:01

Hallo,
Da mein Mann gerade Tinnitus hat, hab ich mich mal durchgegoogelt und etwas zur Summ-Therapie bei Tinnitus gefunden (Summen gegen Tinnitus):

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18 ... 03-25.html

Liebe Grüsse,
Claudia
Meine Signatur
► Text zeigen

Hanne7777
Beiträge: 26
Registriert: Montag, 07.08.17, 14:42
Wohnort: 56766 Auderath
Hat sich bedankt: 38 Mal
Danksagung erhalten: 9 Mal

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von Hanne7777 » Sonntag, 04.02.18, 19:18

Danke für die vielen Berichte über meinen neuen Freund..ich habe im letzten Jahr alleine einen Tavorentzug gemacht darauf hin habe ich den Tinnitus bekommen. Ich schreibe eine Signature wie alles angefangen hat. Mein Tinnitus ist manchmal ein Tag leise und an nächsten Tag sehr laut im ganzen Kopf. Ein sehr heller Ton wie Zikaden die Grillen in Spanien. Ich habe das Gefühl wenn ich länger schlafe ist er lauter oder ich stehe am Morgen auf und er ist leise wenn ich mich dann mittags mal hinlege weil ich nur 4 Stunden geschlafen hatte in der Nacht ist er wieder sehr laut . Nach wirren Träumen ganz laut. Danke für deine Information. Ich wünsche dir einen schönen Abend
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Hanne7777 für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieTeaTime
Medikamente Belokzok 45 mg Bluthochdruck
Tavor mittags 0,5 mg zur Nacht 1mg Tavor
Zur Nacht 2 mg Melantonin
Gallen OP 5.4.2018
Magenschmerzen Maloxan bei Bedarf
MRT wegen Tinnitus durch Zufall alten Hirnschlag festgestellt,
Keine Beeinträchtigungen festgestellt.
MRT HWS 6 Bandschebenvorfälle festegestellt.
Schallen der Schilddrüse Knoten festgestellt, muss am 17.5. zum Radiologen, Ultraschall
Freitag den 9.5. In der Nacht 10 Tropfen Insidon sollte Tavor ausschleichen alles ok.
11Uhr am 9.5. 0,5 Tavor genommen.
16 Uhr Nebenwirkungen Herzrasen, Übelkeit, Puls 90, Schwindel, Blutdruck unterer Wert 91.
1/2 Beloczok 22,5 mg obwohl ich es nicht mit Insodon nehmen soll laut Beipackzettel.
Weiß nicht warum mein Arzt es nicht gesagt hat.
Blutdruck besser geworden
10.5.18 Nachts 3/4 von 1mg Tavor plus 2,5 mg also 7Tropfen Diazepam genommen.
Nur 4,5 Stunden geschlafen, Tinnitus, Magenschmerzen,
11.9. 12Uhr 0,5 mg Tavor
24 Uhr 0,5 Tavor plus 5 mg Diazepam
Gut geschlafen, vor dem Zu Bett gehen etwas Herzklopfen, Blutdruck etwas erhöht diastolischen Wert aber nur .45 mg Belokzok genommen.
12.5. 18 12 Uhr 2,5 mg Diazepam
Bin wie betrunken, müde,schwindlig, benommen, nachts vertrage ich es besser.
13.5.18 Aminosäuren 0,5 mg Tavor, 4 mg Diazepam 2Uhr Schlaflos die ganze Nacht.
Um 5 noch mal ins Bett mit 2g Melantonin bis 10 Uhr geschlafen.
14.5.18 gestern über Tag nichts genommen.
1 Uhr nachts 0,5 Tavor 2 g Melantonin, alles super
Wieder 0,5 mg bis 1mg Tavor genommen.
Vor 2 Wochen umgestellt auf Amitriptilin 60 mg
Nicht vertragen, den ganzen Tag Übelkeit und Schwindel.
Nacht dann gar nichts genommen, am Morgen ging es mir super.
Amitriptilin wirkte noch nach, hat ja einen Halbzeitwert von 10 - 28 Stunden.
Dann wieder 9,5 mg Tavor genommen, endlich wieder mal 5 Stunden geschlafen.
30 mg Amitriptilin am nächsten Abend, nur 4 Stunden geschlafen. Aber am nächsten keine Probleme.
Dann eine Erkältung und furchtbare Schmerzen LWS hatte dort vor 10 Jahren 2 OP's.
Aspirin Comlex genommen 2x abends 30 mg Amitriptilin
3 Tage so weiter gemacht.
Erkältung besser, Rückenschmerzen immer noch.
Heute 2× 800 mg Iboprofen genommen, Rücken besser.
Zusätzlich Aminosäure und Vitamin B12 und D3 Magnesium.
Ich hoffe ich halte dich ohne Tavor, habe zur Zeit kein Verlabgebn danach, seid ich es nicht mehr nehme ist auch mein Magen besser geworden.

Monalinde
Beiträge: 494
Registriert: Freitag, 21.01.11, 16:10

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von Monalinde » Montag, 05.02.18, 9:53

Hallo liebe Hanne

genau so ist es bei mir mit dem Tinnitus. Nach dem Schlafen ist er da, nach wirren Träumen hält er länger an, je kürzer ich schlafe um so milder verläuft er, Nickerchen nachmittags ist unmöglich, weil er dann wieder voll zuschlägt. Zudem habe ich irgendwie auch noch einen Rhythmus drin, d.h. einen Tag lang höre ich ihn nicht, am zweiten Tag ist er morgens da und am dritten Tag dann meist sehr laut. Mein Ton ist auch sehr hochfrequent, rechts Hinterkopf mittig. Ich lese viel in Tinnitusforen, kann mich aber mit dem dort beschriebenen Tinnitus nicht identifizieren ( Kein Wattegefühl, kein Kopfdruck, keine Veränderung bei Geräuschen usw). Ich glaube auch, dass er nach den Mahlzeiten noch an Lautstärke zunimmt
Früher hatte ich auch noch eine Hyperakusis, die aber wieder weggegangen ist

Ich habe ihn seinerzeit während der Einnahme von Mirtazipin bekommen und nach dem Absetzen behalten. Nachdem ich auch heute noch andere Absetzerscheinungen habe, z.B. auch Schlafstörungen und manchmal wirre Träume, glaube ich, dass es irgendwie an der Neurotransmitterveränderung gelegen haben k ö n n t e.
Das alles ist schon ein ganz schöner Mist. Hast du Möglichkeiten gefunden, wie du ihn beruhigen kannst?

Drücken wir uns beide die Daumen, dass wieder eine Besserung eintritt, dein Bericht bestätigt mich indem, dass die Medikamenteneinnahme eine große Rolle bei unserem Tinnitus spielt.

LG Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis
Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
2013: Zahlreiche Symptome:

( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018: N i c h t mehr vorhanden: Reflux, saures Aufstoßen, Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel

Arianrhod
Beiträge: 1422
Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16

Re: Tinnitus... mein Leben mit dem ewigen Ton / Austausch

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 18.02.18, 18:16

Zum Aufmuntern. und Hoffnungfassen ....beim Auftritt von Sissi Perlinger geht es um ihren Burn-out und Tinnitus 1998 -
Eine sehr lustige Show über ein ziemlich ernstes Thema.
https://www.youtube.com/watch?v=Aom0lvkLfbY


liebe Grüße Arian
► Text zeigen

Antworten