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Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Fibie77
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Fibie77 » Samstag, 08.04.17, 1:20

Hallo Sommersprosse,
es ist toll,dass du dich wieder gemeldet hast.
Das mit der Folie,ist ja schon einmal toll und ich bin echt gespannt was du nach dem Sehschultentermin berichten wirst.
Ich wünsche auch Dir alles,alles gute.

Hallo Finn 1969,
ja,ich finde es auch echt komisch,dass die Ärzte,....dass mit den Sehstörungen so nicht kennen.
Das ist doch nicht normal.
Es betrift so viele Leute und ich kann das auch einfach nicht nachvollziehen.
Aber die meisten Ärzte, bestreiten ja auch die Absetzerscheinungen bei SSRI,..usw. und von dem her wundert mich das garnicht.
Ich hoffe auch von ganzem Herzen,dass dies irgendwann wieder ganz weg geht.
Bin nun 14 Monate auf null mg und hoffe es so sehr!
Lg.Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

Fibie77
Beiträge: 474
Registriert: Dienstag, 29.03.16, 15:33

Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Fibie77 » Samstag, 22.04.17, 16:44

Hallo ihr lieben Foris,...
Wer hat von den Neuanmeldungen hier auch Augenprobleme?
Liebe GRÜßÈ Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

JuleK
Beiträge: 82
Registriert: Samstag, 22.04.17, 13:42

Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von JuleK » Sonntag, 23.04.17, 11:33

Sehstörungen hab ich auch,meine Altersweitsicht hat sich verschlimmert,aber das schlimmste sind die ,wie soll ich das beschreiben?
Schwindelgefühle Stromschläge? wenn ich die Augen nach links oder rechts bewege.
Fühlt sich fast so an als wenn das Gehirn einige Sekunden braucht um hinterher zu kommen.
Hab erst gedacht Schlaganfall? Tumor? bis mir klar wurde das es mit der Reduktion von Duloxetin angefangen hat.
Grunderkrankung:Fibromyalgie,Morbus Bechterew, Chronsche Schmerzen,Rezidivierende Depressionen.
Von Anfang November bis Mitte November 30 mg Duloxetin
Ab Mitte November 60mg Duloxetin
Ab 17.03 eine Woche 50 mg
Ab24.03 eine Woche 40 mg
Ab31.03 eine Woche 30 mg
Ab da gingen die Entzugsymptome schon los.
Hab gedacht das ist nicht schlimm und vergeht bestimmt,weil die Nebenwirkungen mich schon gequält haben.
Hab dann einige Tage auf 20 und dann auf 10 reduziert.
06.04 ganz abgesetzt.
Hab mich noch nie in meinem Leben so schlecht gefühlt,
hatte nie so viele Körperliche Symptome,die psychischen sind nicht ganz so stark,
da überwiegt die Angst das das nie vorbei geht.
Durchfall,Starke Muskelschmerzen,Engegefühl im Brustkorb,Kopfschmerzen,Kieferschmerzen,Atemprobleme, kurzatmig,Herzrasen,Blutdruckschwankungen.Erschöpfung,null Belastbarkeit,und und und..
Es ist schwer das alles als Absetzsymptome zu akzeptieren und nicht ständig zum Arzt zu rennen,
was für mich auch sehr schwer ist,da ich das Vertrauen in die weiße Zunft verloren hab
9.05.2017 12 Kügelchen
10.05.2017 12 Kügelchen = 2mg
Novalgin 500 bei Bedarf
Fischölkapseln
11.05.2017 -21.05 =2mg :party2: Symptome fast vollständig Verschwunden
Seit 23.05 fühle ich mich wieder stark Depressiv ,schlimmer als vorher.
26.05. 13 Kügelchen abwarten,aber ich fühle mich nicht gut.
27.05 14 Kügelchen Körperliche Symptome schlimmer
28.05 14 Kügelchen keine Besserung
29/30/31.05 14 Kügelchen geht mir nach wie vor schlechter Schwindel Durchfall Brainzapps Druck im Nackenbereich
Seit 3.6 900 mg Johanniskraut täglich
Seit 5.6 zunehmend schlechter wieder starke Symptome.
9.6 Johanniskraut abgesetzt.
13.06.2017 2mg Duloxetin
14.06 2 mg Symptome werden langsam milder,aber sehr depressiv und verzweifelt.
15.06 2mg Duloxetin je 1 Tabl. Schüsslersalz 5 +7
16.06 2 mg+ 2 mal 1 Novalgin a 500 mg, Druck im Nacken und Hinterkopf,Schmerzen,Gefühl von Anfluten mit Schwindel im Kopf.
21.06 Bin seit einigen Tagen weitgehend stabil bleibe jetzt für ca 14 Tage bei dieser Dosis.
2mg Duloxetin 2- 3mal 1 Tabl Neurexan, Novalgin bei Bedarf
Seit 21.06 Täglich 2m Duloxetin = 12 Kügelchen Novalgin und Neurexan bei Bedarf.
Weitgehend Stabil bei Anstrengung Brainzapps ab und zu Schwindel.
Seit 16 .07 11 Kügelchen geht mir gut damit,aber ich warte noch ab.
Seit 27.07 12 Kügelchen =2mg
Seit 24.08 11Kügelchen geht mir gut damit werde 4 Wochen dabei bleiben.
Rhus Tox D12 3 mal 4 Globuli war ein Fehler !
Geht mir so richtig schlecht
Ab 6.09.2017 2mg Duloxetin
Seit 15.092017 2mg = 6 Kügelchen abends und morgens
Seit 28.09.17 Zusätzlich 75mg Voltaren resinat,20 mg Pantozol,200mg Aciclovir.
Seit 14.11.17 6 Kügelchen morgens 5 Kügelchen abends
Voltaren 50 mg Tlidin 50/4 Pantozol 20 mg
Seit 28.11 Duloxetin je 3 Kügelchen morgens und abends = 1mg
Voltaren resinat 75mg täglich und Tilidin bei Bedarf.
Geht mir gemischt aber ich will endlich ganz weg vom Duloxetin
Seit 28.12 2017. Morgens 3 und abends 2 Kügelchen
26.02.2018 Morgens und abends je 50 mg Tilidin. 75 mg Voltaren 10mg Amineurin abends.
5 Kügelchen Dukoxetin seit 28.02.2018
Seit 3.3 5 Kügelchen Duloxetin, Voltaren,Pantozol,Tilidin

Jamie
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 23.04.17, 12:54

Hi Jule, :)

das, was du beschreibt, ist SSRI induzierter absetzbedingter Augenschwindel.
Neben Brain Zaps ist dieser "Augenschwindel" ein absolut singuläres Vorkommen, dass ich wirklich nur von SSRI und SNRI kenne und welches ein typisches Absetzsymptom darstellt.

Drücke dir die Daumen für die Wiedereinnahme :group:

Grüße
Jamie
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Fridoline » Mittwoch, 10.05.17, 16:41

Hallo zusammen, ich bin total überrascht, dass auch Augenprobleme beim Absetzen auftreten können. Bin neu hier und jetzt erst wird mir so vieles klarer. Vor ein paar Wochen hatte ich Augenflimmern. Hatte totale Angst. Ist noch 2 x wiedergekommen. Bin sofort zum Augenarzt. Hat sehr gründlich untersucht und meinte, es sei Augenmigräne (ohne Kopfschmerzen). Dann wurde ich an meinen Hausarzt verwiesen und etliche Untersuchungen folgten (Ausschluss Durchblutungsstörungen). Ist aber alles soweit okay. Soll aber noch zum Neurologen (der dosiert dann wieder höher :frust: ) Außerdem wollte ich mir eine neue Brille kaufen. Beim Check des Optikers ist ihm aufgefallen, dass mein "Zylinder" überflüssig sei. Nach einem Jahr. Das findet er total merkwürdig und schickt mich jetzt wieder zum Augenarzt :shock: Die frage ist, ob sich durch das absetzen des Clomipramin evtl. die Augen verbessert haben könnten. Ich weiß bald gar nix mehr. Deutet man zu viel hinein? Ist schon sehr deprimierend :( Danke an alle! Vielleicht kann jemand auch etwas dazu sagen. Würde mich total freuen :)
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Symptome: heftige Kontrollzwänge, Ängste, Depressionen. Akute überlastungssituation. Ambulante Medikation Alprazolam 05 mg und Saroten. Nach erneuter Dekompensation wieder stationär (1996). Dort Einstieg auf Clomipramin. Stationär bis 150 mg. Hat gut geholfen . Dann etwas reduziert. Jetzt seit über 20 Jahren Anafranil. Im Durchschnitt 100 mg. Mal mehr, mal weniger. Bei psychischer Verschlechterung wieder höher. Zwänge seitdem völlig weg. Depressionen bleiben. Nebenwirkungen Anafranil: Gewichtszunahme und starkes Schwitzen. In hohen Dosen Sprachstörungen. In "Notfällen " immer Tafil zusätzlich. Versuche auf SSRI umzustellen sind gescheitert. Dann, soweit ich mich richtig erinnere:
Seit 1996 schwankende Höchstdosen Clomipramin zwischen 112,5 und 75 mg. Zwischendurch immer wieder kurzzeitige
Reduzierungsversuche bis auf 62,5 mg. Parallel dazu im Quartal 50 x 0,5 mg Alprazolam. Genauere Erinnerung ab Juni 2016: Alprazolam 0,5 mg: 50 Stück in 4-5 Monaten. Clomipramin: 62,5 mg. Depressive Krise August 2016. Erhöhung auf 100 mg Clomipramin. Ab Oktober 2016 konsequenter Reduzierungsversuch bis heute.
Oktober 2016: 75 mg Clomipramin
November - Ende Februar 2017: 62,5 mg Clomipramin
März 2017: 57,5 mg Clomipramin
April 2017: 47,5 mg Clomipramin
Mai 2017: 37,5 mg Clomipramin. Alprazolam: 2 x 0,5 mg pro Woche (Anwendungsgrund: i.d.R. Bes. berufliche Belastungen).
08.05.2017: 47,5 mg Clomipramin
09.05.2017: 47,5 mg Comipramin + 0,5 mg Alprazolam
29.05.2017: 47,5 mg Clomipramin (20 Tage kein Alprazolam)
19.06.2017: 42,5 mg Clomipramin
06.08.2017: 37,5 mg Clomipramin
18.09.2017: 35,0 mg Clomipramin (nicht redardiert: morgens 10 mg / abends: 25 mg)
30.10.2017: 32,5 mg Clomipramin (morgens: 10 mg / abends: 22,5 mg)
13.11.2017: 31,25 mg Clomipramin
13.12.2017: 27,5 mg Clomipramin (morgens 2,5 / abends 25 mg)
31.12.2017: 25 mg Clomipramin (abends 25 mg) :fly:
12.02.2018: 22,5 mg Clomipramin
18.03.2018: 20 mg Clomipramin
18.04.2018: 17,5 mg Clomipramin
20.05.2018: 15 mg Clomipramin

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Fibie77 » Mittwoch, 10.05.17, 17:57

Hallo Fridoline,
Seitdem ich das Sertralin im Februar 2015 ganz abgesetzt habe,sind meine Augen das Hauptproblem.
Sie brennen,drücken,manchmal ist es wie wenn ich Schielen würde.
War auch schon bei Augenärzten,Optikern,.....die Brillenwerte habe sich am Anfang nach null immer wieder verändert.
Diese Medikamente gehen anscheinend wirklich sehr auf die Augen.
Ein Rezept dafür gibt es leider nicht!
Manchmal ist es so schlimm,dass ich nicht Autofahren kann usw.
Ich habe auch das Gefühl,dass meine Augen so lange nach Null einfach nicht mehr richtig werden und es für immer so bleibt.
Lg.Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
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- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
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Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 10.05.17, 19:22

Hallo Fridoline, :)

ich möchte davon abraten während des Entzugs maßgebliche Änderungen an Brille und Co vorzunehmen, sofern sie nicht wirklich akut notwendig sind.
(ich weiß leider nicht, was du mit dem Zylinder meinst).
Ein Entzug kann sehr auf die Augen gehen; auch die Antidepressiva selbst.
Die Werte können da von Tag zu Tag variieren und sind nicht valide. Nur als Information für dich.

Ich vermute persönlich, dass der Pilot der Germanwings-Maschine, Andreas Lubitz, möglicherweise aufgrund seines AD- Konsums und ggf auch Entzug an Sehstörungen (und Schwindel) litt, was ihn dermaßen verängstigte, dass er evtl. durchdrehte. Ich vermute auch, dass keiner seiner Ärzte eine Verbindung zwischen seinen AD und den Symptomen herstellte; damit wäre es ihm wie vielen von uns ergangen... :(

LG
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Sommersprosse » Donnerstag, 11.05.17, 18:37

Hallo zusammen,

ein kleines State von mir:
Alle Ausschlussdiagnostiken sind o.B., das ist schon mal positiv, denn ich fühle mich auch nicht krank.

Bei mir liegt eine Winkelfehlsichtigkeit in der Ferne vor.

Der Neurologe geht von einem Schaden im Gehirn aus, kann aber nicht sagen woher dieser rührt.
Er berichtete mir von Patienten bei denen es schlechter wurde, ebenfalls von Patienten bei denen
die Winkelfehlsichtigkeit besser wurde, zurückgegangen ist.

Nun zur angebotenen, weiterführenden Behandlung:
alle 6 Monate Vorstellung beim Neurologen um evtl. Kontrolluntersuchungen vornehmen zu lassen, nichts zu übersehen,
vorausgesetzt das eine Winkelfehlsichtigkeit weiterhin vorhanden ist.

Alle 6 Monate Vorstellung bei der Orthopistin, vorausgesetzt das Auge ist gleichbleibend, sonst sofort.

Die Orthopistin hat mir noch einiges erläutert:
Woher die Winkelfehlsichtigkeit kommt kann sie nicht sagen. Ebenfalls wie auch der Neurologe bestätigt sie, das es sich um einen
Schaden des Gehirns handeln würde.

Wichtig ist, das ich die Brille für die Ferne trage die mit der Prismarfolie ausgestattet ist, damit das Auge zur Ruhe kommt, entspannen kann.
Damit habe ich nun gute Erfahrung machen können und sehe zumindest in der Ferne keine Doppelbilder mehr.

Ob und inwieweit das alles mit der Einnahme von ADs zusammenhängen könnte, würde mich schon interessieren, wobei ich schreiben möchte,
das ich diese Sache, wie viele andere Dinge ebenfalls, nicht überbewerte.

Durch meine chronischen Erkrankungen habe ich gelernt, mich zu arrangieren, sie anzunehmen, mit ihnen zu leben.
So kann ich diese Diagnose nicht ändern - darf sie annehmen.

Euch allen hier wünsche ich viel Kraft und Mut die derzeitige Situation annehmen zu können.

Viele Grüße kommen von der Sommersprosse (n) Bild Bild EUCH !!!
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von gelblack » Samstag, 13.05.17, 14:38

Liebe Foris :)

Ich reihe mich dann mal hier ein. Einst Augen wie ein Luchs habe ich seit der Reduktion von Venlafaxin ebenfalls mit Lichtempfindlichkeit, Akkommodationproblemen, unscharfes Sehen und vor allem mit Glaskörpertrübungen zu kämpfen.
Zu den Trübungen hatte ich bereits zu Anfang in meinem Thread berichtet. Das sind nicht nur kleine schwarze Teilchen, die "Mouches volantes", sondern größere Teile, sowie halbdurchlässige Wolken und so eine Art Gespinster ... größere Floater habe ich mir per Laserbehandlung entfernen lassen und beim Rest habe ich das Gefühl das es etwas besser geworden ist. Beim SA Forum gibt mehr Leidtragende als scheinbar bei uns. Hab unten einen Link von Dr. Brasse platziert, der in einer Simulation zeigt wie so was in etwa aussieht. Hoffe Herr Dr. Brasse, Vreden, Münsterland hat nichts dagegen, dass ich seine Simulation hierherkopiert habe.

Ansonsten wünsche ich uns allen verhältnismäßig unversehrt aus der Psychopharmakon Nummer rauszukommen.

Alles Gute :group:
gelblack

http://www.floatersimulator.com/flode/
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Art-Anne
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Art-Anne » Dienstag, 16.05.17, 0:54

Hallo an alle,
Also ich nehme ja noch venlafaxin, lamatrigin und bis vor vier Wochen noch abilify. Ich kenne die aigenprobleme auch sehr gut.

Ich kenne trockene augen
Akkomodationsprobleme
Und auch unscharfen sehen.

Dachte immer ich sehe einfach nur schlechter so wegen dem Alter. Bin zwar erst Anfang dreißig aber dachte wirklich erst ich werde halt älter, meine augen auch.

Nachdem ich 2010 eine depressive episode hatte und mir venlafaxin verschrieben worden ist und auch noch andere Psychopharmaka getestet wurden. Ich erinnere mich an seroquel zu. Beispiel hatte ich zum ersten Mal von jetzt auf gleich einen hornhautriss. Aua. Schmerzhaft aber heilt wieder schnell. Nur war das ab dann innerhalb eines dreiviertel Jahres ca. 4x! Schätze das kam auch von den trockenen Augen die ich da immer hatte von den Psychopharmaka. Beweisbar ist das natürlich nicht.
Im Nachhinein sehe ich da aber immer wieder einen Zusammenhang.

Auch jetzt merke ich noch nach Jahren das mein linkes Auge manchmal ziept und trocken ist. Aber zum Glück ist's nach dem dauernden wiederkehren irgendwann nicht mehr aufgetreten. Hätte auch schlimmer kommen können.

Hoffe die Symptome in Bezug auf die Augen werden nicht wieder schlimmer in der absetzzeit von den nächsten Psychopharmaka.

LG Art-Anne
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2009 nach länger andauernden und sich wiederholenden Angstzuständen erster Kontakt mit einem Psychiater und Psychologen. Ca. 1 Jahr Therapie und Venlafaxin. Wieviel weiss ich nicht mehr.
2010 erste depressive Episode. Teilstationärer Aufenthalt in einer Tagesklinik. Venlafaxin. Wie hoch weiss ich nicht mehr leider.
Dann zwei Jahre lang dieses Venlafaxin genommen.
2012 stationärer Aufenthalt in einer Klinik als krisenintervention. Verschiedene Psychopharmaka wurden getestet. Eingeführt und wieder abgesetzt.
2013 wieder stationärer Aufenthalt als krisenintervention. Immer gleiche Klinik und die ganzen Jahre über tiefenpsychologische gruppentherapie. Seitdem Venlafaxin 225mg, lamatrogin 125mg und Abilify 10mg.
Seit April 2017 Reduzierung des abilify auf 5mg.
Mai 2017 eigene Reduzierung des abilify auf 0mg.
Erhebliche Schlafstörungen bis fast kein schlafen seit der ersten Reduzierung von abilify. Zusätzlich ab u an kopfschmerzen und Übelkeit.

15.5.2017 psychiaterin verschreibt promethazin gegen absetzsymptome weil sie mir diese nicht recht glaubt. Ich nehme das Zeug nicht.

Aktuell : aushalten der absetzsymptome. Mal mehr mal weniger schlimm. Konzentrationsschwierigkeiten kommen dazu. Häufig schwächegefühl. Und immer noch fast kein schlafen

20.05.2017 weniger absetzsymptome, d.h. Kein schwächegefühl mehr oder das Gefühl umzukippen, keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit... Es herrscht noch wie immer Schlafmangel und damit Müdigkeit, Zähne aufeinander beißen und muskelverspannungen. Stimmung ist stabil und gut. Ich bin zuversichtlich :D


Lange nicht im Forum gewesen. Aktuell (April 2018) ist der stand der Dinge:
Abilify ist komplett ausgeschlichen.
Lamotrigin ist komplett ausgeschlichen.
Venlafaxin 225mg täglich morgens.

Ich bin stabil und fühle mich gut :)

Vor 4 Wochen Reduzierung von Venlafaxin begonnen.
Seitdem reduziere ich jede Woche um 1 kügelchen. 18 kügElchen sind enthalten. Im Moment bin ich bei 14 kügelchen.
Symptome : häufig stärkere Kopfschmerzen, Hautjucken, teilweise Übelkeit, leicht gereizter als vorher.

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von kuestenkaui » Dienstag, 23.05.17, 17:41

Hallo, bin ganz neu hier :shock:

Meine Augenprobleme traten Ursprünglich noch während der Einnahme von Tavor auf, immer wenn die Wirkung nachließ.
Ich hatte gut einen Monat heftigst mit den Augen und auch anderen absetzerscheinungen zu Kämpfen und wurde auf Mirtazapin umgeschwenkt.

Die Augenprobleme:
  • - Starke Kontraste (Muster z.B. mit Streifen) erzeugen Schwindelgefühle
    - Probleme beim Fokussieren
    - Lichtpunkte/Blitze treten immer wieder auf
    - Helle Bilder verschwinden nur langsam aus dem Auge wenn ich woanders hingucke
    - Teils extreme Schwierigkeiten Dinge wahrzunehmen, soll heißen ich steh im Supermarkt bei Kunstlicht vorm Kühlregal, sehe alles gestochen scharf, aber finde die Wurst nicht die ich suche, da alles an Informationen auf mich einprasselt. So in etwa als würde alles im Blinden Fleck verschwinden.
[/list]

Der Rest trifft auf das geschriebene teilweise zu.

Was ich bemerkt habe ist, dass ich beim Abnehmen (habe durch Mirtazapin fast 15 Kilo zugelegt) wieder mehr probleme bekomme. Die Sehstörungen werden eigentlich von Woche zu Woche weniger (aber in tippelnden Mäuseschritten :zombie: ) aber jetzt wo ich Fett verbrenne kommt einiges wieder raus.

Was mir persönlich sehr hilft:

Augen möglichst nicht überlasten ist klar.
Sonnenbrille hab ich den ganzen Tag dabei und meist auch auf, hilft bei mir am besten vor dem Flimmern.
Viiiiieeeel Trinken und dazu ausreichend und das richtige essen. Kohlenhydrate verringern bei mir die Augenprobleme, allerdings bauen sie auch leichter Fett auf (Ein Dilemma). Ich versuche mittlerweile wirklich regelmäßig zu essen und mache Sport im Fitti (spät abends wenn keiner meine Entgleisungen sieht :roll: ) wobei es mir während des Sports nicht so super geht, danach aber schon.
Was auf jeden Fall hilft ist Dehnung von Schulter und Nacken. Das erklär ich mir durch die von Angst angespannte Tiefenmuskulatur die durch die Medis ja künstlich entspannt wird.
Auch ausdauerndes zügiges Gehen wirkt bei mir Wunder, ruhig ne Stunde oder mehr am Abend mit nem Hörbuch auf den Kopfhörern.
Im liegen gehts mir zwar besser, aber ich versuche dennoch viel zu stehen (nicht so einfach wie es klingt) und male oder putze, lenke mich also ab von dem Gedanken nicht gucken zu können. Das halte ich für sehr wichtig, bei mir reduziert körperliche und geistige Entspannung die Probleme durchaus bis zu 100 % .
Wenn ich merke dass es schlimm wird gehe ich den konfrontationsweg und spiele blöde bunte flackernde Spielchen, dann wird mir zwar teilweise übel und schwindelig, aber danach geht es besser und der Kopf hat wieder gelernt dass es mich nicht umbringt :D
Auch leg ich mich gern ne Stunde in die Sonne auf dem Balkon, oder suche eben unter kontrollierten Bedinungen den Augenfasching, was mir bisher immer hilft.

Zu wissen man ist damit nicht allein und nicht blöd (von wegen sich selbst einreden) hilft mir sehr.

LG Küstenkaui
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 23.05.17, 18:23

hallo Küstenkauni, :)

willkommen im ADFD.

Danke dir fürs Teilen deiner Erfahrungen.
Wenn du magst kannst du gerne auch einen persönlichen thread anfangen.
Du setzt aktuell Mirtazapin ab? Dann wäre der Bereich "Antidepressiva absetzen" passend.

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von dragon4277 » Freitag, 26.05.17, 11:29

Hallo allerseits. Wollt ein statement geben zu den Augenproblemen die ihr habt. Ist allerdings keine wissenschaftliche studie sondern nur ein Querverweis.

Ihr habt bestimmt schonmal gehört das Antidepressiva ua auch den Tonus der Muskulatur ändern. So gibt es auch im Auge und insbesondere an der Linse Muskeln die die Sehschärfe regeln. Bei der neu einnahme und beim absetzten schwankt naturgemäß der Muskeltonus Wodurch die Linse anders als normal gekrümmt ist und das sehen verschlechtert.

Jetzt zum Querverweis:

Viele von euch haben bestimmt eine Katarakt Op hinter sich oder verwandte die eine hatten. Wenn die Linse ausgetauscht wird, ist die Brechkraft der Linse eine andere. Man braucht ca 6 Wochen bis das Auge und das Gehirn sich an die neue Linse gewöhnt und erst danach kann man sich eine neue Brille besorgen, weil sich erst nach 6 Wochen das sehen des Auges stabilisiert hat.

So zusammenfasssung. wie bei der katarakt op. ändert sich bei Dosisänderung die Brechkraft der Linse weil die an der Linse anliegenden Muskeln Tonusänderungen unterlegen sind. Und wie bei der Katarkt Op könnt ihr von 6 Wochen ausgehen, bis sich das sehen wieder normalisiert.

LG Dragon
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2003 Diagnose reine Paranoia
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03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
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10/2014 amisulprid 200mg
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04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von SeventhWave » Mittwoch, 12.07.17, 11:16

Hallo.

Ich habe Adleraugen und beim Sehtest seit jeher den Highscore.

Seit 2012 / 2013 (beginn Citalopram)

Ein Jahr lang Dauergast beim Optiker. Konnte vor Augenbrennen manchmal kaum Autofahren.

Dann stärkeres Auftreten von Mouche Volantes / Floaters / Glaskörpertrübungen. Stört mich sehr bei der Arbeit. :-(
Liegt wohl auch am AD, hm?

Viele Grüße

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Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
13.08.18 21,6 mg (- 1,825 %)

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Juna » Mittwoch, 12.07.17, 13:51

Huhu,

bei mir verändert sich seit dem ich das ganze PP- Debakel habe/ hatte (mit Ergenyl, Seroquel und zig zusätzlichen AD´s und NL´s im Schnellwechsel, was alles gar nicht in meiner Signatur steht, da es "zu lange" her ist, allerdings spüre ich die Auswirkungen immer noch, der Horror begann 2010, wurde 2013 und 2015 noch mal richtig strange), ständig die Dioptrien- Zahl, ich habe schon so viele neue Gläser bezahlt, dass ich mir damit nen Gebrauchtwagen hätte kaufen können, seit einiger Zeit bräuchte ich wieder neue Gläser, da waren die "Alten" kein halbes Jahr alt.

Ich habe auch Probs damit zu akkomodieren, und das, obwohl ich da aufgrund meiner Sehstörung immer ein Weltmeister drin war, habe hin und wieder nen Schleier auf den Augen, der nicht weggeht, habe super trockene Augen (gehabt??) und die Mouche Voulantes sind richtig krass und heftig geworden.

Ich hätte das nie mit dem Giftzeug in Verbindung gebracht, erst durch das Forum und "nachdenken", habe ich den Zusammenhang gestellt.

LG
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Didi36 » Samstag, 19.08.17, 22:43

Hi ihr Lieben,
ich gehöre leider auch zu denjenigen, die anscheinend starke Sehstörungen durch die ADs haben.
viewtopic.php?f=35&t=13545&p=204042#p204042
Ich bin mir nur nicht sicher, ob Mirtazapin oder Citalopram der Hauptverdächtige ist?! Aber das geht gar nicht. Fühle mich wie auf Drogen.
Viele Grüße

Achja, ich habe mir auf dem PC die Software EyeLeo und Workrave installiert. Evtl. hilf ja ein leichtes Augentraining....probiere ich in jedem Fall mal aus. Leider scheint häufiges trinken keinen Einfluss zu haben.
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Doktrin » Sonntag, 20.08.17, 16:52

Das schlimme ist ja, daß die Augen nie wieder richtig funktionieren werden,
Ist bei mir jetzt 1.5 Jahre fast her und der Tunnelblick ist wie am ersten Tag, habe auch von niemandem jeher irgendwas gelesen, daß die Augen oder das sehen wieder normal geworden wäre, da hilft auch kein warten.
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Seit 2013 2,5 mg (erste 2 Wochen Probleme wie Brainzaps , danach OK)
Seit April 2016 von 2,5mg auf 0 (seit dem Sehstörungen, Photophobie und Benommenheit, Nacken-Hinterkopf Schmerzen)
Seit August 2016 (Sehstörungen, Photophobie, Augen massiv trocken (früher nie gehabt) und Benommenheit keine weiteren Symptome)
Seit 22.September 2016 Photophobie geht zurück, ebenso fokussieren wird besser
Seit 05.Oktober 0,5mg Paroxetin
Seit 06.Oktober wieder ZERO (Kopfschmerzen ohne Ende gehabt), besser nix mehr nehmen!

noch vorhandene Probleme: Photophobie , Benommenheit (Gefühl auf Droge zu sein), Tunnelblick

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Didi36 » Sonntag, 20.08.17, 18:11

Ja, hier haben aber auch schon einige geschrieben, dass es sich wieder gebessert hat. 1,5 Jahre sind ja wirklich sehr sehr lange.
Wenn es Langzeitschäden an meinen Augen verursacht, ohne darüber aufgeklärt worden zu sein, sieht die Sache ganz anders aus für mich.
Kannst du ausschließen, dass es nicht psychischer Natur ist? Ich will dir nicht zu Nahe treten, ich frage rein aus Interesse. Wie ist es denn mittlerweile bei Fibi eigentlich?
Liebe Grüße
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Fibie77 » Montag, 21.08.17, 8:54

Hallo Didi36,
du wolltest wissen wie es meinen Augen geht.
Mal ist es besser und mal wieder schlechter,....
Aber ich kann berichten,es verändert sich!
Ich bin ja nun 18 Monate auf null mg Sertralin und das mit den Augen ist wirklich schlimm für mich gewesen.
Im Moment ist es nun so, dass ich mit ziemlichen Kopfschmerzen zu kämpfen habe.
Zu diesen Kopfschmerzen kommen dann noch die Augenprobleme dazu!
Schlechteres Sehen,brennen,manchmal ein Gefühl wie wenn sie Dick sind.
Ich habe aber beobachtet,dass es sich verändert und schon etwas besser geworden ist.
Ich habe die Hoffnung,dass es sich irgendwann wieder ganz gibt und es verschwindet.
Liebe Grüße Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

dragon4277
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von dragon4277 » Montag, 21.08.17, 15:47

Hallo liebe Fibie,

dein problem hört sich wie trockenes Auge an. Da gibts Augentropfen die dann das Auge befeuchten und vom austrockenn bewahren.

Bitte gehe zu deinem AUgenarzt und lasse dich auf trockenes Auge überprüfen. (er wird sogut wie nix machen dir ein privat rezept geben mit Augentropfen die du dann bezahlen must). AUch deine Kopfschmerzen rühren wohl dahvon.

LG Dragon.
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04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
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