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Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
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Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

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Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

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Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

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dragon4277
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 22.08.17, 1:27

Hallo liebe Fibie,

das mit den trockenem Auge ist schon bischen komplizierter. Die Tränen menge kann ja genug sein. Allerdings ist die zusammensetzung genau so wichtig. Die Hornhout hat keine eigenen Blutgefässe. Würde auch keinen Sinnmachen da man dann durch die Blutgefässe nicht durchblicken könnte. Die Hornhaut muss aber auch gepflegt und ernährt werden. Welches dann über die Tränen läuft.

Die Menge der tränen kann ja ok sein aber fehlt eine substanz in der Träne dann kommt es auch zum trockenen Auge. Man nennt das dann Sicca-Syndrom.

Ich erzähl dir das, weil man die Tränenflüssigkeit nicht zu 100% nachahmen kann. Jede tränen ersatzflüssigkeit hat seine eigene zusammensetzung.

Es gibt zwei Lösungen dafür. Du gehst in eine Uni-klinik und läst dir eine Sicca-Diagnostik ergehen. Wo man dann auch die fehlende sybstanz herrausfindet und dir dann ersatztropfen verschreibt. Des wird allerdings nur in sehr seltenen fällen gemacht (frag mich nicht warum, wahrscheinlich zahlt die kasse das nicht)

Oder du probierst dich durch die ganzen Tränenersatzmittel auf dem Markt.

Was auch gerne falsch gemacht wird. Viele tropfen sich ins Auge wenns erst Aua macht. Dann ists schon zu spät.

Man muss schon regelmässig tropfen bevor es Aua macht damit es erst gar nicht zum Aua kommt.

Nun wie bei jedem Medikament kommt es zur gewöhnung des Auges an die Tränenersatzmittel. Sigh. und zur Sucht.

Allerdings kann ich dir Auch zur zeit keine alternative anbieten. Vielleicht kennt ja jemand eine alternative.

Ich habe mal gelesen das Schwarzkümmel-öl als natürliches tränenersatzmittel sehr gut funktionieren soll. Hab mich aber nicht eingearbeitet. Kann dir nur empfehlen dich auch mal darin einzuarbeiten. Schwarzkümmelöl gibts inder Apotheke 500ml haben 30-50 Euro gekostet. Nimmst eine pipette und tropfst die dann ins Auge. In relation kommt das Schwarzkümmelöl auch viel billiger. Den Schwarzkümmel-öl kenn ich persönlich im zusammenhang zu Asthma therapie. Dabei hab ich auch nebenbei gelesen das es als tränenersatztherapie verwendet werden kann.

Da du erst nachdem du die Medikamente abgesetzt hast den Sicca syndrom bekommen hast denke ich. Das die Medikamente die Tränen-säcce ausgetrocknet haben. Ist wie ein Brunnen. Wenn der einmal trocken gelegt wurde hilft nur noch von oben wasser kippen. Ist aber nur eine vermutung. Kann ich dir nichts konkretes nennen. Aber nach 18 Monaten häte sich da schon eine wesentliche besserung ergeben sollen. Wie gemein das auch klingen mag. Was kaputt ist ist kaputt.

LG Dragon
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2003 Diagnose reine Paranoia
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J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
01/2019 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose

Fibie77
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 22.08.17, 8:57

Hallo Dragon,
Danke für deine tolle Ausführung.
Ich denke, was du geschrieben hast,....trift den Nagel auf den Kopf.
Es hilft nur tropfen,tropfen,tropfen,...
Wobei es echt komisch ist,.....
An manchen Tagen ist es fast weg und an anderen Tagen wieder schlimmer.
Das mit dem Schwarzkümmelöl ist ein super Vorschlag!
Das diese Medikamente so auf die Augen gehen,ist schon heftig!
Aber es ist wie es ist,....
Lg.Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Didi36 » Donnerstag, 24.08.17, 16:52

Ohja, klingt alles interessant. Ich hoffe sehr für dich Fibi, dass es sich natürlich weiterhin bessert.
Ich habe meine Ads etwas reduziert und merke dass die Sehstörungen etwas besser geworden sind, und das schon bereits einen Tag später. Weg sind sie trotzdem noch nicht, und ich werde noch mal mit meiner Psychiaterin Rücksprache nehmen.

Diese Nebenwirkungen zusammen mit der Benommenheit machen mich wirklich etwas kirre und traurig.

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von orco500 » Sonntag, 19.11.17, 10:42

Ja, es ist wie Doktrin es auf Thread Seite 1 beschreibt.

- Benommen (wie betrunken)
- Fokus verschwimmt oft, wie Abwesenheit

- Habe Augenwackeln (das kommt aber von OP am Kleinhirn, sollte niemand sonst von AD haben diesen Nystagmus)

Aber: Dienersten beiden Punkte sind nicht nur beim Absetzen, sondern unter Medikation da.

Seit ich das erste mal Johanniskraut genommen habe und die Odyssee mit den AD losging.

Hoffe das wird mit dem Absetzen besser.

Gruß Orco
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 19.11.17, 11:14

hallo Orco,

ich habe während des Absetzens Fielmann zur Verzweiflung gebracht. Ich habe diese Versicherung für 10 Euro, die jedesmal eine neue Brille verspricht, wenn sich die werte ändern. und die änderten sich ca. alle 2 Monate.....ich wurde eine zeitlang sogar stark kurzsichtig. Die medikamente lagern Flüssigkeit in die Linsen und das Augengewebe ein, daher kommt das, hat aber gute Chancen, dass sich das wieder normalisiert.

liebe Grüße Arian
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Lahmeschnecke » Montag, 11.12.17, 18:11

Ich Reihe mich Mal mit ein. Ich hatte mir vor paar Monaten beim rechten Auge das Glas erneuern lassen. Und seit letzte Woche hab ich das Gefühl ich sehe wieder nicht gut mit dem Auge. Werde morgen zum Optiker gehen.
Ich bin seit 6 Monaten auf 0 und kurzsichtig und hab das Gefühl dass sich das Grad sehr oft ändert. Augentropfen nehme ich nicht so oft weil ich nicht das Gefühl habe dass es was bringt. Das komische ist dass es nur das linke Auge betrifft das andere ist stabil.
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11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember 2017 war ein Recht guter Monat im Januar 2018 kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

April 2019: 22 Monate nach 0 und ich hab wieder eine heftige Welle. Ausgelöst vermutlich durch Nahrungsergänzungsmittel. Wird alles wieder abgesetzt.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Neverthelessw11 » Donnerstag, 21.12.17, 14:55

Hallo ihr Lieben,

ich versuche mal etwas zu beschreiben, was mich zur Verzweiflung bringt.

Ich habe das Gefühl "benebelt" zu sein. Bisher habe ich das vor allem als geistiges Symptom betrachtet, aber in letzter Zeit habe ich das Gefühl es könnte auch an den Augen liegen.

Das Gefühl ist ein "Kopfsymptom", beschränkt sich also auf eine Benebelung des Kopfes, während sich der Rest des Körpers normal anfühlt. Der Nebel ist eine Art verschwommene Unschärfe vor Augen. Ich muss mich sehr konzentrieren um diese Unschärfe im Sichtfeldzentrum "ausblenden" zu können. Sprich wenn ich mich konzentriere kann ich diesen Nebel z.B. von meinem Laptop-Display verdrängen und dort scharf wahrnehmen. Dafür vernebelt alles drum herum extrem. Diese massive Unschärfe interpretier ich oft auch als Müdigkeit, da sie meist in Verbindung mit ganz leichter Abdunkelung stehen.

Kennt das jemand? Ich "sehe" im klassischen Sinne sehr gut, also der Augenarzt meinte meine Sehkraft wäre überdurchschnittlich. :party2: Langsam fange ich mir bei meinen ganzen "Kopfsymptomen" (Schwindel, Sprachstörung, geistige Verlangsamung" an Sorgen zu machen, dass die nichts mit den Seroquel zu tun haben :frust:

LG Never
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Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 0
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 21.12.17, 20:32

Hallo never, :)

ich glaube trotzdem, dass es Absetz- und Überreizungssymptome sind.
Sehstörungen sind sehr eklig und anstrengend, aber wenn der Augenarzt schon mal Entwarnung gegeben hat, dann ist zumindest direkt am Auge nicht das Problem lokalisiert.
Es könnte sich auch um einen verkappten Brain Fog bei dir handeln, was sehr entzugstypisch ist.

Ich verstehe aber völlig, wenn einem solche massiven Kopfsymptome Angst machen.
Hier hilft im Zweifel dann nur die Ärztemaschinerie in Gang zu werfen und es läuft am Ende dann vermutlich auf ein MRT oder CT des Schädels hinaus, um etwaige Erkrankungen wie MS oder Tumore auszuschließen.

Das haben hier einige durch, weil sie sich erst beruhigen konnten und die Symptome als Absetzsymptome anerkennen konnten, nachdem diagnostisch klar war, dass es nichts Schlimmes ist.
Ich verstehe das voll. Ich war auch beim Schädel-MRT, aber das war bereits unter dem AD, das ich nahm; und niemand konnte die Symptome zuordnen. Da wusste ich von einem Absetzsyndrom noch gar nichts.
Letztlich war alles ohne Befund.

Alles Gute und gehe es an, wenn es dich so ängstigt. Es abklären zu lassen bringt mehr Klarheit.
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Neverthelessw11 » Freitag, 22.12.17, 1:13

Guten Abend /Guten Morgen ;)

Danke für deine Worte und die Motivation das Ganze organisch abklären zu lassen. Ich habe tatsächlich auch Anfang Januar ein MRT. Der Haken ist, dass die Symptome vor einigen Monaten relativ plötzlich aufgetreten sind bevor ich angefangen habe abzusetzen.

Deswegen hatte ich irgendwie gehofft, dass es sich um eine verkappte Sehstörung handeln könnte. Naja dann habe ich erzwungener Maßen noch Geduld bis zum 13. Und hoffe dass die Sorge weiterhin nicht zur übermächtigen Angst wird.

Liebe Grüße
Never
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Fibie77 » Donnerstag, 25.01.18, 21:38

Hallo ihr lieben, :)
wollte mich mal wieder kurz melden und berichten wie es mir geht,wegen meiner Augen. :shock:

Es sind nun fast zwei Jahre,wo ich auf null mg Sertralin bin und meine Augenprobleme werden langsam besser. :D
Sie sind zwar noch nicht ganz weg, jedoch merke ich eine Verbesserung! :roll:

Was ist schon besser geworden! :D
-Habe keine Lichtempfindlichkeit mehr im freien 8-)
-Augenbrennen ist nicht mehr so stark,nur noch ab und zu vorhanden :o
-Sehstärke ist wieder besser geworden :shock:
-Das Gefühl wie wenn ich Schielen würde,ist fast ganz verschwunden. :party:

Ansonsten merke ich zwar,dass noch etwas Luft nach oben ist,....
Aber es stabilisiert sich langsam alles :) :sports: :laola: :laola:
Liebe Grüße Fibie
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JamieLinLinaMurmelineSeventhWaveUluluOliverSommersprossepadmaSchwimmerinSunyata
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Sommersprosse » Sonntag, 28.01.18, 20:08

Liebe Fibie,
ich sehe gerade dein Posting und freu mich sehr :party2: das es deinen Augen langsam besser geht.

Bei mir ist alles unverändert - nehme weiterhin an Kontrolluntersuchungen teil.
Komme gut zurecht mit der Prismarfolie, denke es gibt schlimmeres.

Weiterhin viel Erfolg und gute Besserung wünscht dir Sommersprosse (n) Bild
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Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

2. Reduzierungsverlauf:
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Bild .......... Der Weg ist das Ziel
.........................Zitat von Konfuzius

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Fibie77 » Sonntag, 28.01.18, 23:16

Hallo Sommersprosse,
Wieviel Prismen hast du?
Verändern sich die Werte oder bleiben sie stabil!
Liebe Grüße Fibie
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- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

Sommersprosse
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Sommersprosse » Mittwoch, 31.01.18, 18:47

Hallo Fibie,
Wieviel Prismen hast du?
3 pdtr. linksseitig für die Ferne
Verändern sich die Werte oder bleiben sie stabil!
Seit 03/2017 ist der Wert unverändert.

Liebe Grüße, Sommersprosse (n) Bild
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Fibie77 » Mittwoch, 31.01.18, 22:57

Hallo Sommersprosse,
es ist super,dass deine Werte konstant bleiben bei den Prismen.
Das ist sehr gut.
Lg.Fibie
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- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
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Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
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-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
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Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
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-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Neverthelessw11 » Freitag, 02.02.18, 22:48

Das Gefühl ist ein "Kopfsymptom", beschränkt sich also auf eine Benebelung des Kopfes, während sich der Rest des Körpers normal anfühlt. Der Nebel ist eine Art verschwommene Unschärfe vor Augen. Ich muss mich sehr konzentrieren um diese Unschärfe im Sichtfeldzentrum "ausblenden" zu können. Sprich wenn ich mich konzentriere kann ich diesen Nebel z.B. von meinem Laptop-Display verdrängen und dort scharf wahrnehmen. Dafür vernebelt alles drum herum extrem. Diese massive Unschärfe interpretier ich oft auch als Müdigkeit, da sie meist in Verbindung mit ganz leichter Abdunkelung stehen.
Ihr Lieben, ich habe Neuigkeiten.

Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass ein Großteil meines Kopfsymtoms von den Augen kommt. Daher möchte ich gerne heute nach Erfahrungen mit "Visual Snow" fragen. Über die Suche habe ich nicht wirklich etwas an Erfahrungsberichten gefunden, leider.

Falls ihr Wissen wollt, was VS ist: http://VisionSimulations.com/visual-sno ... ainsize=10 unter dem Link findet ihr "meine" Sehrstörung. Ihr könnt mit den Reglern auch etwas rumspielen, um Euch ein Bild von den möglichen Ausprägungen zu machen. Mein VS ist offensichtlich nicht so stark, aber es ermüdet mich unfassbar. Ich bin ständig wie benebelt und alles ist schummerig...

Lg Never
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Medikamente zu Beginn: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
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Absetzgründe:
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Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 0
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
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Experimente mit NEM: Keine Aktiven.
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Sommersprosse
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Sommersprosse » Dienstag, 13.02.18, 14:20

Hallo zusammen :pillowtalk:

möchte euch gern einen Artikel (aus 2015) dalassen:

Sehstörungen bekannte Nebenwirkung von Psychopharmaka

Besonders der Absatz:
Schnelles Absetzen der Medikamente kann zu Wesensveränderungen führen
Sehstörungen gehören zu den bekannten Nebenwirkungen von vielen Psychopharmaka....

Liebe Grüße Sommersprosse (n) Bild
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Cel Ati
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Cel Ati » Donnerstag, 15.02.18, 17:54

2018/02/15: Tag 13 seit erster Reduktion Mirtazapin von 30 auf 22,5mg:

Hallo Leute,

Heute hatte ich zu Mittag für ca 1-2 Stunden erstmals "Sehstörungen", wie ich sie zuvor nicht kannte, daher tue ich mir auch schwer, es richtig wiederzugeben:

- ich sehe so, wie wenn man betrunken ist
- Flimmern oder Schleier vor den Augen
- wie wenn die Luft über einer heißen Fläche "flimmert" und man dahinter liegendes verschwommen oder leicht verzerrt wahrnimmt
- a la fata-morgana
- Schwierigkeiten zu fokussieren
- das real Existierende wird in aufgeteilten "überlappenden" Teilbildern gesehen
- schwankende Sehstärken
- resultiert dann auch etwas in Gangunsicherheit / "Erraten" wo der richtige Stockwerskknopf im Lift ist ...
- Konturen und Details nicht erkennbar

Nun frage ich mich, wie ich am besten vorgehen soll, da ich schon nach 4 Tagen, ab nächsten Dienstag für die nächsten 2 Monaten viel im Aussendienst bei Kunden eingeteilt bin und ganztägig aktiv (mein Notebook) am Beamer arbeiten muss - da muss ich ja gewohnt gut sehen :-(
- bei der aktuellen Dosis bleiben und morgen Freitag/Sa/So weiter beobachten?
- wenn in den nächsten 2 Tagen Wiederauftritt bzw. Verstärkung, das Mirtazapin wieder etwas höher dosieren? (z.B. 24-25mg)?

Irre, was das Zeug aus uns macht - einfach nur irre & böse!

Liebe Grüße & Allen Alles Gute, Cel
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- 2017-Mai - 2018-Jan: 9 Monate Mirtazapin 30 mg (gelegentlich Xanor 0,5 mg = Alprazlolam)
----------------- Start Absetzen Mirtazapin 30 mg -----------------
- 2018-Feb-02: 22,5 mg (3 Wo): Herzbeschw.(2-3 Tage), Unruhe (in 2. Wo), Sehstörungen (in 2. Wo/Tag 13 für 2 Std.)
- 2018-Feb-23: 18,75 mg: Unruhe/Herz (weniger als im 1. Schritt), Sehstörung in 2. Wo/11. Tag für 15 Min

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Michaelmark » Donnerstag, 22.02.18, 22:28

Cel Ati hat geschrieben:
Donnerstag, 15.02.18, 17:54
2018/02/15: Tag 13 seit erster Reduktion Mirtazapin von 30 auf 22,5mg:

Hallo Leute,

Heute hatte ich zu Mittag für ca 1-2 Stunden erstmals "Sehstörungen", wie ich sie zuvor nicht kannte, daher tue ich mir auch schwer, es richtig wiederzugeben:

- ich sehe so, wie wenn man betrunken ist
- Flimmern oder Schleier vor den Augen
- wie wenn die Luft über einer heißen Fläche "flimmert" und man dahinter liegendes verschwommen oder leicht verzerrt wahrnimmt
- a la fata-morgana
- Schwierigkeiten zu fokussieren
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- schwankende Sehstärken
- resultiert dann auch etwas in Gangunsicherheit / "Erraten" wo der richtige Stockwerskknopf im Lift ist ...
- Konturen und Details nicht erkennbar

Nun frage ich mich, wie ich am besten vorgehen soll, da ich schon nach 4 Tagen, ab nächsten Dienstag für die nächsten 2 Monaten viel im Aussendienst bei Kunden eingeteilt bin und ganztägig aktiv (mein Notebook) am Beamer arbeiten muss - da muss ich ja gewohnt gut sehen :-(
- bei der aktuellen Dosis bleiben und morgen Freitag/Sa/So weiter beobachten?
- wenn in den nächsten 2 Tagen Wiederauftritt bzw. Verstärkung, das Mirtazapin wieder etwas höher dosieren? (z.B. 24-25mg)?

Irre, was das Zeug aus uns macht - einfach nur irre & böse!

Liebe Grüße & Allen Alles Gute, Cel
Hi Cel,

ich habe auch Sehstörungen entwickelt, aber erst nach dem Absetzen von Mirtazapin, schau mal meinen Thread an:

viewtopic.php?f=18&t=14509

Ist das bei dir ungefähr ähnlich?

Da ich kalt abgesetzt habe kann ich dir leider nicht aushelfen. Aber es scheint schlimmer zu werden wenn man reduziert, ich habe während der Einnahme an sich noch keine Augenprobleme gemerkt.
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14. Oktober (7,5mg Mirtazapin)
15. Oktober (7,5mg Mirtazapin)
16. Oktober (7,5mg Mirtazapin)
17. Oktober (7,5mg Mirtazapin)
18. Oktober (kalt abgesetzt)

Ab 25 Dezember - Flurazepam 27,4mg
Dezember - 1. Februar Flurazepam 27,4mg

2. Februar bis 1 März 20,55mg Flurazepam
1 März bis 1 April 13,7mg

Entzug hielt sich in Grenzen, sehr sehr starke Überstimulation für 1 Monat.

Danach von 13,7mg auf 20,55mg am 6 November.

Ende Januar dann auf 27,4 und gehalten, hatte seit dem auch irgendwann immer Toleranzentzug, d.h. die Tabletten haben nicht mehr gewirkt und ich war immer überstimuliert.

Wollte es durch Diazepam ersetzen aber bin auf über 60mg gekommen und habe es dann gelassen & habe gemerkt dass das Diazepam auch kaum wirkt.

Vor 2 Wochen kam ich dann plötzlich auf höhere Dosen und habe jetzt wieder Toleranz:

So sehen meine letzten Wochen aus:

Di 19.03.2019 27,4mg
Mi 20.03.2019 54,8mg
Do 21.03.2019 13,7mg
Fr 22.03.2019 13,7mg
Sa 23.03.2019 27,4mg
So 24.03.2019 41,1mg
Mo 25.03.2019 41,1 + 20,5mg Diazepam
Di 26.03.2019 27,4mg
Mi 27.03.2019 27,4 + 10mg Diazepam
Do 28.03 2019 27,4mg + 20mg Diazepam
Fr 29.03.2019 27,4mg + 10mg Diazepam
30.03.2019 Sa 47,95mg
31.03 2019 So 34,25mg
1.04 2019 Mo 34,25mg
2.04. 2019 Di 27,4mg
3.04 2019 Mi 47,95mg
4.04 2019 Do 41,1mg
5.04 2019 Fr 41,1mg
6.04 Sa 2019 27,4mg
7.04 So 2019 47,95mg
8.04-2019 Mo 47,95mg
9.04.2019 Di 1 Tablette 27,4mg
10.04.2019 - 13.05.2016 Mi 1,5 Tabletten 41,1mg
14.05.2019 - 54,8mg

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Cel Ati » Montag, 26.02.18, 16:24

Hi Michaelmark,

hab mir deinen Thread durchgelesen und mich in vielen deiner beschriebenen (v.a. Fokusierungs-)Symptome wiedergefunden.
Ja, deine Symptome hatte ich auch (und vlt. ein paar andere wie oben beschrieben).

Bei mir ist es aber - bisher - bei diesem 1-maligem Auftreten für ca. 2 Stunden geblieben - das war also in der 2. Woche meiner 1. Reduktion des Mirtazapins von 30 - auf 22,5 mg.

Vor 3 Tagen habe ich den nächsten Reduktionsschritt eingeleitet, also von 22,5 - auf ca. 19mg.
Bin gespannt, ob die Sehstörungen bei dieser Reduktion wieder kommen oder (hoffentlich) nicht - werde berichten.

Ich wünsche Dir Alles Gute & hoffe, deine Sehstörungen werden bald besser bzw. weg sein,
Liebe Grüße,
Cel

P.S. Vielleicht denkst du über eine kleine Wiedereindosierung von z.B. 3 mg Mirtazapin nach - alleine um zu Beobachten, ob ein paar Tage danach die Sehstörungen wieder verschwinden -> dann hast Du zumindest einen "Beweis", dass die Störung im Zusammenhang mit Mirtazapin + ZNS + Absetzsypmptamtik zu tun hat ... danach kannst Du ja immer noch - diesmal - langsam ausschleichen, vlt. gehts dann ja wieder ganz weg
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 01.03.18, 18:35

von Hallowas:


Ich war gestern zu vierten Mal in der Augenklinik und habe mich nochmal durchchecken lassen und mein Problem & die Dringlichkeit geschildert. Nach einer ERG Untersuchung & nach dem auch sonst alles völlig in Ordnung war & ich 100 mal mein Problem geschildert habe bin ich bei einem Arzt gelandet der endlich ein bisschen ein Lichtblick war...

Ich glaube ich habe fast eine halbe Stunde mit ihm gesprochen. Er meinte bloß dass es mein spezifisches Augenproblem d.h. das Fokussieren & weniger werden dessen was ich mit den Augen fokussiere eine Wahrnehmunggstörung verursacht durch die Antidepressiva ist... selbst wenn es 5 Monate oder sonst wann her ist.

Der Arzt hatte schon ettliche Fälle wie mich dort, erklärte er & hat oft nur die selben Beobachtungen gemacht. Organisch & neurologisch alles in Ordnung... aber teils sehr bizarre, unerklärliche Sehstörungen, können durch Psychopharmaka verursacht werden.

Da er sehr viele Leute direkt von der Psychiatrie ins Sprechzimmer bekommt kann er das bestätigen dass es wohl eine Wahrnehmungsstörung ist da Rezeptoren/Weiterleitung/Verarbeitung im Hirn verändert worden sind.

Er hat mich sehr ernst genommen und hat mich nicht nach Diagnosen usw. gefragt... ich habe ihm nur geschildert ich hatte eine Schlafstörung und er konnte mein Problem völlig nachvollziehen da seine Frau auch Probleme bekommen hat welche nach Medikamenten 100 mal schlimmer geworden sind & das dann die Sinne einfach quasi komplett verzerrt werden können.

Ich hab ihm geschildert wie enorm belastend, einschränkend und bizarr ich die Sehstörungen finde und er konnte mir das nur bestätigen und hatte vollständiges Verständnis dafür dass das wohl ganz normal scheint und er das schon öfters gehört hat.

Er versicherte mir auch das man neurologisch wohl auch nichts finden wird weil es ein Wahrnehmungsproblem ist.... d.h. MRT/EEG wird normal sein... naja.. ich hab ihm auch gesagt dass ich im Dezember ein MRT hatte welches... normal war...
viewtopic.php?p=233623#p233623
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