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Körperpflegeprodukte

Beitrag von LinLina » Freitag, 20.01.17, 12:28

Hallo Ihr :-)

Viele von uns sind ja im/nach dem Entzug sehr empfindlich, und reagieren auf verschiedene Substanzen, und müssen daher mit Inhaltsstoffen in der Ernährung und besonders Nahrungsergänzungsmitteln teilweise aufpassen.

Ich stelle mir zur Zeit daher die Frage, ob auch Körperpflegeartikel, wir Cremes, Zahnpasta, Haarshampoo potentiell eine Belastung darstellen können, gerade wenn unser System sowieso sehr fragil ist und wir oft an unsere Grenzen kommen. Wenn ich mal auf die Inhaltsstoffe schaue, sehe ich extrem viele Substanzen, die sicherlich teilweise auch über die Haut aufgenommen werden und von unserem Körper auf die eine oder andere Weise verstoffwechselt/ausgeschieden/verarbeitet werden müssen.

Ich möchte mich und uns auch keinen Fall weiter verunsichern. Ich suche nur weiter nach Möglichkeiten mich ganzheitlich bei der Heilung zu unterstützen und ich frage mich, ob es nicht besser wäre zur Zeit Artikel zu verwenden, die möglichst wenige und verträgliche Inhaltsstoffe aufweisen. Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass es wirklich unbedingt 10 - 20 chemisch hergestellte Substanzen braucht, die teilweise bedenklich sind nur um die Zähne einigermaßen sauber zu bekommen bzw. die Haare zu waschen, das muss doch auch einfacher gehen?

In Zahnpasta z.b. ist ja meist Fluorid enthalten, das die Magnesiumaufnahme hemmen soll.

Zitat von einer Seite, die sich mit Histaminintoleranz beschäftigt:
Doch nach allem Prüfen, Testen, Substituieren (statt Eliminieren) blieb ich ratlos, bis mir der Gedanke an Umwelteinflüsse kam. Um es kurz zu machen: Durch einen Shampoo- und Zahnpasta-Wechsel konnten wir eine spürbare Verbesserung erzielen. Wir nutzen das Alverde Shampoo und selbstgemachte Zahnpasta. Doch nicht jeder hat die Zeit, selbst Zahnpasta anzurühren. Daher werde ich immer wieder gefragt, welche Zahnpasta ich empfehlen kann. Also hab ich mich auf die Suche gemacht. Folgendes sollte nicht enthalten sein:

Fluorid
Sobit(ol)
Carrageen

Und gleich vorweg: Esist gar nicht so einfach, Zahnpasta ohne diese drei Übeltäter zu finden. Warum sind nenne ich diese Zutaten eigentlich „Übeltäter“?

Carrageen wirkt entzündungsfördernd und kann daher zu den Histaminliberatoren gezählt werden.

Der Zuckeralkohol Sorbit(ol) wird von vielen HITlern schlecht vertragen und macht hundertprozentig bei einer Sorbitintoleranz Probleme.

Fluorid gilt als neurotoxisch, trägt dazu bei, dass der Körper Schwermetalle speichert und verschlechtert die Magnesiumaufnahme. [...]
https://histaminarm.wordpress.com/2016/ ... en-teil-2/

Ich selbst verwende eher weniger Pflegeprodukte. Ich bade fast täglich mit Epsom-Salz und nehme nur ganz wenig Seife für wenige Körperpartien, der Rest muss durch das Salzbad ausreichend sauber werden ;-) Für meine Muskeln verwende ich Pferdesalbe, fürs Zähneputzen bisher normale Zahnpasta und beim Haarshampoo irgendwas günstiges was nicht zu penetrant parfümiert ist. Das wars zumeist schon.

Ich würde aber gerne zumindest bei der Zahnpasta, Haarshampoo, Seife und Körpercreme lieber auf einfachere, möglichst unparfümierte und Produkte, die frei von problematischen Inhaltsstoffen sind, umsteigen, weiß aber noch nicht so recht worauf ich achten muss/soll.

Wie geht ihr damit um?

Welche Artikel verwendet ihr, achtet ihr auf irgendwas bestimmtes?

Habt ihr Empfehlungen zu "einfachen" Mitteln, käuflich oder selbst hergestellt?

Liebe Grüße :group:
Lina
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Annanas » Freitag, 20.01.17, 13:33

Liebe Lina :) ,
danke, daß du diesen Thread aufgemacht hast - ich meine, daß gerade im Entzug auch viele
Pflegeprodukte nicht vertragen werden.

Ich selbst mußte auch schon umsteigen - vertrage meine gewohnte Creme nicht mehr - reagiere
auf parfümierte Sachen z.Zt ziemlich stark mit Pickeln u. Juckreiz.

Ich bin deshalb auf die Eskimo-Pflegeserie (ohne Duft-, Konservierungs- und Farbstoffe) vom Kräuterhaus Sanct Bernhard
gekommen - nehme das Shampoo, Duschgel u. Körperlotion.
Pflegeserie
Keine Werbung!!

Vor allen Dingen tut mir das Shampoo gut, hatte furchtbar juckende Kopfhaut (kannte ich vor dem Absetzen überhaupt nicht)
bei normalen Shampoos - das ist aber fast weg u. wird zumindestens auch nicht mehr schlimmer nach dem Haarewaschen.
Shampoo ist allerdings gewöhnungsbedürftig,weil es nicht schäumt (fehlen wohl die Tenside - die aber auch nicht drin
sein dürfen).

Ansonsten bei entzündeten Stellen nehme ich eine Creme mit kolloidalem Silber - punktuell.

Liebe Grüße von Anna
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Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
______________________________________________________________________________________
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Jamie » Freitag, 20.01.17, 13:41

Liebe Lina, hallo alle :)

als Ersatz für Bodylotion empfehle ich dir Kokosöl nativ bio.
Nach dem Baden / Duschen auf die noch feuchte Haut geben und einmassieren.
Du kannst auch schauen, ob du es im Gesicht verträgst, aber das bekommt nicht jedem.
Es ist wichtig, dass das Öl auf die feuchte Haut gegeben wird, um Feuchtigkeit / Wasser mit einzuschließen, sonst kann das Öl, so paradox es klingt, die Haut austrocknen.

Statt Deo stäube ich schon seit geraumer Zeit nach dem Duschen Kaisers Natron auf die feuchten Achseln.

Grüße
Jamie
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von lunetta » Freitag, 20.01.17, 14:46

Hallo!

Super Idee diesen thread auzumachen!!!!

Ich verwende gar keine Kaufkosmetik mehr. Ich siede selber Seife, dabei stelle ich auch Haarseife her, rühre selber meine Cremes und als Zahnpasta verwenden wir Zahnseife;) - und nein, das schmeckt nicht scheußlich, ganz im Gegenteil;) aber auch Zahnpulver.
Die Seifen werden nur aus Bioölen und Buttern hergstellt, die Cremes ebenfalls nur aus besten Ölen und Buttern, natürlichen Emulgatoren und Zusätzen. Beduftet wird mit äth. Ölen.
Deo mache ich aus Kokosöl und Sheabutter mit ein paar Tropfen äth.Öl und Zinkoxid - funktioniert tarumhaft!

Ich hatte schon immer Probleme mit meiner empfindlichen Haut und bin deshalb zum Sebermachen übergegangen - nun im Entzug bin ich doppelt dankbar dafür.
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 20.01.17, 17:04

Hallo an alle,
ich kaufe Pflegeprodukte eher intuitiv, merke aber auch, dass ich immer mehr auf natürliche Stoffe zurückgreife, so das von Jamie genannte Bio- Kokosfett ( kann man damit Haut pflegen, kochen, backen, riecht gut, ein echter Allrounder).
Ich mag im Moment auch gerne Duftöle, mit denen ich die alles mögliche bedufte, aber da nur naturreinen ätherischen Öle. Im Moment stehe ich total auf Lavendel. Bei mir riecht es wie bei einer Urgroßmutter im Kleiderschrank. (im Schlafzimmer)
Außerdem mag ich noch Orangenöl, Eukalyptus und Kiefer ( iin den anderen Räumen r).
http://lexikon-der-aromatherapie.de/
hier besonders interessant die seelische Wirkung
Daher benutze ich auch neutrales Waschmittel und füge den Duft dann mit Tüchlein bei, die ich zwischen die Wäsche lege und zum Putzen Neutralseife.
Die normalen Düfte kratzen mir irgendwie im Hals.

liebe Grüße Arian
Zuletzt geändert von Arianrhod am Freitag, 20.01.17, 17:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 20.01.17, 17:19

Für die Körperpflege und Haarwäsche nehme ich Alepposeife, die die türkischen Läden in meiner Umgebung verkaufen:
Die Aleppo Seife ist ein reines Naturprodukt. Die Inhaltsstoffe sind nur naturreine Öle und deshalb auch zu 100 % biologisch abbaubar. Das Olivenöl gilt seit alters her als ideales Hautpflegemittel, wahrscheinlich weil es dem natürlichen Hautfett ähnlich ist. Das Olivenöl kann laut Aleppo Seife Test von der Haut gut aufgenommen werden und schützt und heilt so. Es werden bei der Herstellung der Seife keine Tierversuche und keine tierischen Produkte verwendet, dies dürfte besonders für Veganer interessant sein. Bei der traditionellen Herstellung wird auf Plastikverpackungen verzichtet. Wenn man also mit Aleppo Seife Haut und Haar reinigt, fällt der Verpackungsmüll von Duschgel und Haarshampoo weg. Da kommt im Laufe der Zeit schon eine Menge zusammen.
https://www.verbraucherwelt.de/schoenhe ... ppo-seife/

Sie hat einen Anteil an Lorbeeröl, auf das manche Menschen allergisch sein können.

liebe Grüße Arian
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Cashi
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Cashi » Montag, 06.02.17, 21:10

Hallo auch von mir. Ich achte schon immer bei meiner Kosmetik dass sie ohne Tierversuche hergestellt ist und die Bio Siegel tragen oder Naturkosmetik ist. Diese sind frei von Hormonen Mineralöle PEG usw usw die selbst beim Duschen vom Körper aufgenommen werden. Deo sowieso NUR Bio und ohne Aluminium. Ganz wichtig. Mein Shampoo ist vegan. Die Haut ist unser größtes Organ und ich verwende nichts künstliches auf meiner Haut. Beim essen versuche ich das auch was sich weitaus schwieriger gestaltet. Ich verdiene nicht viel Geld...Gute Produkte müssen nicht immer teuer sein. LG Cashi
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1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg Venlafaxin
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg Velafaxin
07.04.18 reduziert auf 30 mg Venlafaxin
20.05.18 reduziert auf 28 mg Venlafaxin

live-slow
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von live-slow » Montag, 27.03.17, 8:31

hi ihr lieben!
ich siede meine seife auch selber!
meine haare wasche ich mit apfelessig! ich hatte noch nie so schöne haare! der wahnsinn!
zähne putzen tu ich mit wele da sole zahnpasta. ist zwar nicht der tollste geschmack, aber sie ist super!
mein waschmittel stelle ich selbst her:
6 eßl geriebene selbstgemachte seife (oder kernseife)
6 eßl reine soda
700ml kochendes wasser
rühren, abkühlen lassen.
wieder 700ml kochendes wasser
rühren, über nacht stehen lassen
wieder 700ml kochendes wasser
ein fläschchen bio melissenöl (duftlampe) ist das günstigste und riecht toll!
abkühlen lassen, nochmal umrühren, abfüllen und fertig!
ein traum! und ich spare dabei noch enorm viel geld!
als weichspüler benutze ich abundzu su rig essigessenz
das entkalkt ganz nebenbei noch die maschine!
die wäsche wird super!
bei weißer wäsche noch 2 teel kai ser natron dazu, damit es nicht grau wird!
ach wie schön endlich diesen penetranten waschmittelgestank los zu sein!

für die haare kann ich auch sehr gut die produkte von
san tè empfehlen!

alles liebe und einen schönen tag!
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nam myoho renge kyo

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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Claudiiii » Montag, 27.03.17, 9:31

Hallo ihr Lieben,

Ich denke das ist ein guter Ansatz die verwendeten Pflegeprodukte mal auf den Prüfstand zu stellen.

Da ich meine Seife auch selbst herstelle, habe ich da auf jeden Fall nur natürliche Zutaten, aber bei den anderen Produkten habe ich noch nie darauf geachtet.
Bei den Haarwaschmitteln werde ich wohl nichts verändern, da ich schon ewig gebraucht habe um eine Kombination aus Shampoo und Spülung zu finden, damit ich keine Schuppen habe, aber meine Haare auch gut durchbürsten kann (ich habe sehr lange und dicke Haare).

Deo nehme ich von CD ohne Aluminium, seitdem ich Berichte über die Auswirkung von Aluminium in Pflegeprodukten gesehen hatte. Wirkt vielleicht nicht ganz so gut, wie ein Deo mit Aluminium, aber dann wasche ich mich eben einmal öfter.

Gute Idee auf jeden Fall, ich werde mal all meine verwendeten Produkte auf Inhaltsstoffe prüfen.
Liebe Grüße euch
Claudi
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Aufgrund von Panikattacken und Angst Venlafaxin bis 75mg eindosiert, außerdem 7,5mg Mirtazapin. Nach 1 Monat Beginn mit Absetzen, durch zu schnelles Absetzen extreme Symptome: Durchfall, Übelkeit bis zum Erbrechen, Traurigkeit, Angst und Panik schlimmer als je zuvor. Besserung durch erneutes Hochdosieren von Venlafaxin. Mirtazapin unter Qualen und Hartnäckigkeit losgeworden.

ab 08.07.16 37,5mg Venlafaxin
ab 15.07.16 75mg = Maximaldosis
ab 08.08.16 Beginn mit Absetzen
Nach viel zu schneller Reduktion (alle 4 Tage 12,5mg) und wieder minimalem Hochdosieren auf 25mg stabilisiert und auf Kügelchen-Präparat umgestiegen
20.10.16 55 Kügelchen 18mg
20.11.16 45 Kügelchen 15mg
15.12.16 35 Kügelchen 11,5mg
11.01.17 25 Kügelchen 6,9mg
08.02.17 15 Kügelchen 4,2mg
08.03.17 10 Kügelchen 2,8mg zu großer Schritt daher
09.03.17 12 Kügelchen 3,3mg schlimmste Symptome
11.05.17 13 Kügelchen 3,6mg Aufdosiert, da keine Stabilisierung in Sicht war
09.10.17 12 Kügelchen 3,3mg endlich weiter runter, seitdem kaum Symptome
10.10.17 11 Kügelchen 3,4mg (neue Packung mit weniger Kügelchen pro Kapsel)
11.11.17 10 Kügelchen 3,1mg
12.12.17 09 Kügelchen 2,8mg
18.01.18 08 Kügelchen 2,5mg
12.03.18 07 Kügelchen 2,2mg
25.04.18 06 Kügelchen 1,9mg
08.06.18 05 Kügelchen 1,6mg
20.07.18 04 Kügelchen 1,2mg
08.08.18 04 Kügelchen 1,1mg (neues Präperat mit mehr Kügelchen pro Kapseln)

Symptome nach (zu schneller) Reduktion am Morgen extrem und schrecklich: Nervosität, Anspannung, schneller Puls, Angst, Panik, extreme Blähungen, zeitiges Aufwachen, dann Durchfall, manchmal mit Übelkeit bis zum Würgen, teilweise Erbrechen.

Dann Symptome auch ganztägig verteilt: plötzliche Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl das Gehirn schwitzt und ist warm, Unwirklichkeitsgefühl, vereinzelt Anflug von Panik, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Pessimismus, wirre Träume.

Nachmittags ist es oft gut und es gibt auch Symptomfreie Tage, wenn ich dann endlich auf einer Dosis stabilisiert bin.

Immer wieder, auch außerhalb der schlimmen Wellen:
schmerzhafte Nacken- und Rückenverspannungen, ständig Blähungen und täglich Durchfall, selten kurzes aber schmerzhaftes Stechen im rechten Unterbauch, Schwindel, Kopfschmerzen

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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Arianrhod » Montag, 27.03.17, 11:28

Hallo life-slow,
das klingt ja interessant, was du alles machst, Daumen hoch von mir dafür. Ich habe nur die Frage, wie zeitaufwendig das ist? So wie ich deine Beschreibung lese, klingt das ein bißchen wie ein Fulltimejob.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von lunetta » Montag, 27.03.17, 11:48

Hallo!

Ich bin zwar nicht life-slow, antworte dir hier aber trotzdem, da ich ja alles selber mache, was wir für die Körperpflege brauchen.

Es ist gar nicht zeitaufwendig, eher eines meiner Hobbies.

Seife sieden ist für mich sehr meditativ, man braucht nicht länger als 15 Minuten um alles zusammenzurühren und dann wird die Masse ja nur in Formen gegossen und braucht dann ein paar Wochen um zu reifen und dadurch mild zu werden.
Ich nehme mir da eher vorher mal Zeit um zu überlegen welche guten Öle oder Buttern ich in der Seife haben möchte, stelle also sozusagen vorher das Rezept zusammen, und am Siedetag geht es dann ganz schnell - man muß ja nur die Fette genau auswiegen und die Lauge herstellen, das dauert aber nicht länger als 10 Minuten.

Die Kosmetik, wie Cremen, Lotionen und Deo etc. mache ich auch immer auf Vorrat, also gleich gößere Mengen und friere die Döschen dann ein und wenn etwas leer wird, kann man das ganz einfach auftauen.
Die selbstgemachten Sachen stehen der Kaufkosmetik in nichts nach, im Gegenteil, man weiß was drin ist.
Man muß sich nur einmal damit beschäftigen und die Grundausstattung haben, dann geht das alles ratzfatz;)

LG
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Art-Anne » Donnerstag, 25.05.17, 21:36

Hallo zusammen,
Bin über diesen thread gestolpert. Find das gut dass hier einige auf ihre kosmetik Produkte achten.
Seitdem ich das abilify abgesetzt habe und die Entzugserscheinungen kennen gelernt habe hat es ja bei mir klick gemacht und nun bin ich gegen Chemie. Im Essen in Cremes... Gegen medis... Alles gar nicht gut und viel zu heikel finde ich.
Und ausserdem macht das selbst machen der pflegeprodukte richtig spaß. Mir zumindest. Und es geht super schnell.
Ich habe gerade erst angefangen Rezepte zu recherchieren und mich damit auseinander zu setzen
Habe aber heute ein Zitronen-zucker-peeling selbst gemacht und getestet. Bin voll überzeugt. Da ist noch Kokosöl drin und das hat so einen schönen rückfettenden Effekt. Fühlt sich gut an.
Jetzt will ich weitere Zutaten kaufen und alles mögliche andere mal testen. Zahnpasta duschgel Putzmittel Waschmittel Cremes Deo dünger. Alles was man sonst kauft und Chemie hat... Bin gespannt wie die Mittelchen dann alle werden.
Also ich kann das selber machen nur empfehlen.

LG Art-Anne
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LinLinaArianrhod
2009 nach länger andauernden und sich wiederholenden Angstzuständen erster Kontakt mit einem Psychiater und Psychologen. Ca. 1 Jahr Therapie und Venlafaxin. Wieviel weiss ich nicht mehr.
2010 erste depressive Episode. Teilstationärer Aufenthalt in einer Tagesklinik. Venlafaxin. Wie hoch weiss ich nicht mehr leider.
Dann zwei Jahre lang dieses Venlafaxin genommen.
2012 stationärer Aufenthalt in einer Klinik als krisenintervention. Verschiedene Psychopharmaka wurden getestet. Eingeführt und wieder abgesetzt.
2013 wieder stationärer Aufenthalt als krisenintervention. Immer gleiche Klinik und die ganzen Jahre über tiefenpsychologische gruppentherapie. Seitdem Venlafaxin 225mg, lamatrogin 125mg und Abilify 10mg.
Seit April 2017 Reduzierung des abilify auf 5mg.
Mai 2017 eigene Reduzierung des abilify auf 0mg.
Erhebliche Schlafstörungen bis fast kein schlafen seit der ersten Reduzierung von abilify. Zusätzlich ab u an kopfschmerzen und Übelkeit.

15.5.2017 psychiaterin verschreibt promethazin gegen absetzsymptome weil sie mir diese nicht recht glaubt. Ich nehme das Zeug nicht.

Aktuell : aushalten der absetzsymptome. Mal mehr mal weniger schlimm. Konzentrationsschwierigkeiten kommen dazu. Häufig schwächegefühl. Und immer noch fast kein schlafen

20.05.2017 weniger absetzsymptome, d.h. Kein schwächegefühl mehr oder das Gefühl umzukippen, keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit... Es herrscht noch wie immer Schlafmangel und damit Müdigkeit, Zähne aufeinander beißen und muskelverspannungen. Stimmung ist stabil und gut. Ich bin zuversichtlich :D


Lange nicht im Forum gewesen. Aktuell (April 2018) ist der stand der Dinge:
Abilify ist komplett ausgeschlichen.
Lamotrigin ist komplett ausgeschlichen.
Venlafaxin 225mg täglich morgens.

Ich bin stabil und fühle mich gut :)

Vor 4 Wochen Reduzierung von Venlafaxin begonnen.
Seitdem reduziere ich jede Woche um 1 kügelchen. 18 kügElchen sind enthalten. Im Moment bin ich bei 14 kügelchen.
Symptome : häufig stärkere Kopfschmerzen, Hautjucken, teilweise Übelkeit, leicht gereizter als vorher.

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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 16.06.17, 17:11

Wieder etwas von den Mädels in dem türkischen Friseursalon gelernt, in den ich so gerne gehe ( da gibt es Tee und tollen Service wie Augenbrauenzupfen mit Zahnseide.....):

reines Rosenöl und Rosenwasser spielen in der oriuentalischen Küche eine große Rolle. Daher findet man es in allen orientalischen Geschäften, und gar nicht teuer, Rosenöl in Bioqualität 15 ml um die 3 Euro, eine Flasche Rosenwasser 0.5 l 1. Euro 99 .
Beides ist aber auch sehr toll für kosmetische Zwecke:

Rosenöl: 1 oder 2 Tropfen zur gewöhnlichen Gesichtscreme geben, duftet nach Rosen und verleiht Frische.
als Raumduft oder Parfüm- Ersatz wirkt Rosenöl antidepressiv

Rosenwasser: mit einem Wattepad zum Abschminken ,
als Gesichtswasser

und
als Haarwasser gegen hormonell bedingten Haarausfall.

Verwende es gerade und bin ganz begeistert.

liebe Grüße Arian
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Arianrhod
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 11.01.18, 19:23

Zwar kein Körperpflegeprodukt, aber ein "natürlicher " Geruchsneutralisierer für die Wohnung, denn ich vertrage keine Sprays oder all diese Lufterfrischer.
Einfach 2-3 Esslöffel Kaffeepulver in eine kleine Schale geben und aufstellen. Der Kaffeegeruch verfliegt sehr schnell, aber die neutralisierende Wirkung bleibt sehr lange.

liebe Grüße Arian
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Anikke » Freitag, 12.01.18, 16:55

hallo,
was für ein schöner thread!!
ich mache mein deo total einfach selbst: eine leere sprühflasche, entweder aus der Apotheke oder eine leere deoflasche, lauwarmes, gereinigtes Wasser, etwas Natron mischen, ein duftöl nach Wahl dazu, fertig.
Zahncreme habe ich viel mit Heilerde, kokosöl, Xylitol u.ä. experimentiert und bin dann doch zur biozahncreme zurückgekehrt.
Waschmittel mische ich aus geriebener Kernseife, waschsoda und Natron.
Spülmittel aus Natron, Wasser und Kernseife.
die Ideen und Rezepte kommen hier her:
smarticular.net/
da kann man sehr viele tolle Anregung gen bekommen.
Seife sieden würde ich gerne lernen!!
lunetta hast du einen Kurs gemacht oder hast du dir ein Rezept besorgt u d einfach losgelegt???
liebe grüße anikke
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Filzblume
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Filzblume » Freitag, 19.01.18, 0:18

Liebes Forum,

ich benutze als Bodylotion einfaches fruchtiges Olivenöl. Wenn ich Dusche mache ich damit auch ein Salzpeeling. Salz, etwas Öl dazu und dann auf der Haut verteilen. Nur kurz abduschen und mit dem Handtuch abtupfen. Ich bade regelmäßig in Salz, das tut der Haut sehr gut und trocknet dann nicht aus. Wenn Seife dann Kernseife. Das mache ich aber schon fast 20 Jahre, weil ich parfümierte Seife schon immer als penetrant empfunden habe. Deo benutze ich nur sehr selten. Wenn dann nur parfümfrei, aber leider mit Aluminium. Duftöle gibt es bei mir nicht mehr. Da reiße ich lieber öfter mal die Balkontür auf.

Ich bin MCS-lerin und muss extrem aufpassen. Sonst haut es mich aus den Latschen. Das mit dem Olivenöl hat mir ein spanischer Seemann vor Jahren schon gezeigt. Und er hat für seinen Beruf und sein Alter ein sagenhaft tolle Haut. Im Sommer mache ich mir daraus eine Öl-Wasser-Emulsion mit dem Pürrierstab.Geht super!

Gruß

Eure Filzblume
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Jamie
2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Abschließende Diagnose: 2009 einen Schrank gekauft. Dieser Schrank war voller Giftstoffe, die sich Anfangs in Form vom innerer Unruhe und Blasenentzüngung gezeigt haben. 1,5 Jahr regelmäßig Antibiotika wegen der ständigen Blasenentzündung genommen und anscheinend damit den Darm abgeschossen. Mit dem Schrank kamen aber auch Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien. Wurde aber zunächst als Psychosomatik abgetan und ordentlich Fluspi gespritzt. Und schon war der Teufelskreis da.

Vorläufiges Endergebnis:
MCS-Syndrom (Multiple Chemikalien Sensibilität). Wohlmöglich verstärkt durch einen verkorksten Darm (Leaky-Gut-Sydrom) was diffuse Lebensmittelunverträglichkeitenund Allergien zurfolge hat. Die zweite Möglichkeit ist ein Enzymmangel, welches Giftstoffe verarbeitet. Wenn Schadstoff-Exposition dann gerät die Leber unter Stress. Sehr unangenehm. Ursächlich jedoch die lange Gabe von Fluspirilen.

In eigener Sache: Alles, was ich hier schreibe sind meine subjektiven Erlebnisse. Ich kann und will nur das schreiben, was mir geholfen hat bzw. mir gut tut. Wenn jemand daraus einen Nutzen ziehen kann, ist das sehr schön und damit das Ziel erreicht. Wem es nicht hilft oder wer mit dem was ich schreibe nicht konform ist - dann ist es eben so. Denn wir dürfen auf keinen Fall verallgemeinern. Jeder hier hat eine andere Geschichte, an anderes Umfeld, andere Möglichkeiten. Alles sehr individuell. Also ist es auch nicht schlimm, wenn ich den einen oder anderen Beitrag auch nicht für mich annehmen kann oder will. Immerhin ist ein Forum lediglich ein Austausch und keine Muss-Nummer. Thank you for reading!

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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Jamie » Freitag, 19.01.18, 7:59

Hallo Annike, :)
eine leere sprühflasche, entweder aus der Apotheke oder eine leere deoflasche, lauwarmes, gereinigtes Wasser, etwas Natron mischen, ein duftöl nach Wahl dazu, fertig.
kannst du mir das Mischungsverhältnis von Wasser und Natron nennen?
Ich pudere es mir pur auf die noch feuchten Achseln nach dem Duschen, aber es reizt doch phasenweise gewaltig.
Danke

MfG
Jamie
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Anikke » Samstag, 20.01.18, 10:23

Liebe Jamie,
hier ist das Rezept genau beschrieben, so mache ich es.
du musst nur darauf achten, dass das Wasser lauwarm ist, es darf nicht zu heiß sein, dann reagiert das Natron mit dem Wasser, es darf nicht kalt sein, dann löst es sich schwer..
https://www.smarticular.net/in-3-schrit ... n-koerper/
da gibt es auch noch andere deorezepte aber dieses ist das einfachste..
Liebe grüße
Anikke
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Re: Körperpflegeprodukte

Beitrag von Clarice » Samstag, 20.01.18, 10:58

Hallo Alle!
Jamie hat geschrieben:
Freitag, 20.01.17, 13:41
Liebe Lina, hallo alle :)

als Ersatz für Bodylotion empfehle ich dir Kokosöl nativ bio.
Grüße
Jamie
Kokosöl - die Antwort auf alles :D
Ich habe auch eine Dose im Bad und eine in der Küche.
Da ich allerdings sehr fettige Haut habe, benötige ich kaum Körperpflege - ich nutze das Kokosöl meist nach dem Rasieren, es wirkt m.W. antiviral und entzündungshemmend. Angeblich auch bei Lippenherpes. Gelegentlich mache ich auch eine Haarpackung damit.

Mein Gesicht creme ich nur im Winter ein, im Sommer fast gar nicht (max. mit Sonnencreme wenn ich ausgiebig draußen bin), ich brauche es wg. der fettigen Haut einfach nicht. Habe lange gebraucht, das zu kapieren und 100 Cremes durch. Jetzt im Winter habe ich eine tolle NK-Creme von MuLondon, die wunderbar nach Rosmarin duftet (muss man mögen).

Seit ich vor 5 Jahren auf Tierversuchsfreie Produkte umgestellt habe und aktuell dabei bin auf Kosmetik mit Mikroplastik zu verzichten, komme ich auch immer mehr in Richtung Naturkosmetik, obwohl ich auch immer noch genügend konventionelle Produkte nutze, z.B. Duschgel, denn Seife ist ncht meins.

Als Deo nutze ich die von Wolkenseifen (deren Wirkung auf dem hier schon erwähnten Natron beruht )- es ist das Beste was ich je an Deo hatte.

Liebe Grüße
Clarice
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