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nila
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Melodien im Kopf

Beitrag von nila » Donnerstag, 03.05.18, 6:01

Hallo,

Ich hab seit ich olanzapin genommen habe Melodien im Kopf. Ist schon ein halbes Jahr her hört aber nicht auf. Ich nehme jetzt abilify ist aber nicht besser geworden. Weiß einer was da hilft?
Zuletzt geändert von Murmeline am Donnerstag, 03.05.18, 6:26, insgesamt 1-mal geändert.

Clarissa
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 03.05.18, 6:13

Guten Morgen.

Ich hatte das auch unter NL, besonders Olanzipin, hat mir übrigens wieder keiner geglaubt.
Es hörte eine Weile nach dem Absetzen aller NL von selbst wieder auf. Aber, wie gesagt: nach Null erst.

VG von Clarissa
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früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

Katharina
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 03.05.18, 8:01

Liebe Nila!

Ich erinnere unter Medikamentation StimmenGewirr wie in Bahnhofshallen und ein Radio gehört zu haben,
nachts,
blöd ich wollte gern schlafen :)

so wie das kam, war es auch verschwunden ohne Zutun,

an der damaligen Medikamentensituation konnte ich nichts ändern,

und musste nicht mit diesen Stimmen /Geräuschen/ Radiomusik bis zum Ende der Medikamentensituation bleiben, es ging vorbei.

( Eine Eigenart habe ich ohne Medikamente : wenn ich zu malen anfange beginnt immer eine Melodie in meinem Kopf, schön, daß gehört zu mir.
Ich empfinde es als ein Stück Unabhängigkeit:
ohne mp3, o.ä. und ohne Strom.

:-)

Ich erzähle das gewiss keinem Arzt
um mir das nicht zu zerreden zu lassen.

Eigenartigen haben etwas und gehen nicht alle etwas an.)

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nila
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von nila » Donnerstag, 03.05.18, 16:51

Clarissa hat geschrieben:
Donnerstag, 03.05.18, 6:13
Guten Morgen.

Ich hatte das auch unter NL, besonders Olanzipin, hat mir übrigens wieder keiner geglaubt.
Es hörte eine Weile nach dem Absetzen aller NL von selbst wieder auf. Aber, wie gesagt: nach Null erst.

VG von Clarissa
Das hört sich genau an wie mein Problem das das vom olanzapin kommt hat mir na klar auch keiner geglaubt. Ich kriege jetzt abilify gegen die Melodien bringt aber nix. Olanzapin hab ich vor 7 Monaten abgesetzt....

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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 03.05.18, 17:36

Ja, nila, ich denke, bei mir hat das die Medikamentengruppe "Neuroleptika" ausgelöst. Beim Olanzapin ist es mir besonders aufgefallen. Abilify ist mir zum Glück erspart geblieben.
Einmal habe ich das einer Thera gegenüber erwähnt, die hat mich nur ungläubig und amüsiert angeschaut und fand das v.a. gar nicht schlimm. Naja, sie hatte es ja auch nicht.
Ohne NL/PP fühle ich mich erheblich "normaler" und viel weniger gequält. Manches davon ist mir erst im Nachhinein aufgefallen.

Brr, bloß nicht wieder solche eigenartigen "Erscheinungen".

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Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Monalinde » Donnerstag, 03.05.18, 17:45

Hallo,

ich hatte das auch sehr lange Zeit auch mit Antidepressiva, es betraf sog. Ohrwürmer, ist mit der Zeit besser geworden derart, dass es nicht mehr so lange nachgehallt hat. Ganz vorbei ist es noch immer nicht, manchmal gelingt es mir aber durch Ablenkung und Entspannungsübungen das wieder loszuwerden. Ich fand es als eines der lästigsten Symptome.

Es braucht Weile.

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Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis
Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
2013: Zahlreiche Symptome:

( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018: N i c h t mehr vorhanden: Reflux, saures Aufstoßen, Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel

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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von nila » Freitag, 11.05.18, 9:56

Genau es ist ein nachhallen. Woher hast du das bekommen und wie lange wartest du schon dass es besser wird? Ich versuche mich schon damit abzufinden dass es womöglich länger dauert

nila
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von nila » Freitag, 11.05.18, 9:58

Katharina hat geschrieben:
Donnerstag, 03.05.18, 8:01
Liebe Nila!

Ich erinnere unter Medikamentation StimmenGewirr wie in Bahnhofshallen und ein Radio gehört zu haben,
nachts,
blöd ich wollte gern schlafen :)

so wie das kam, war es auch verschwunden ohne Zutun,

an der damaligen Medikamentensituation konnte ich nichts ändern,

und musste nicht mit diesen Stimmen /Geräuschen/ Radiomusik bis zum Ende der Medikamentensituation bleiben, es ging vorbei.

( Eine Eigenart habe ich ohne Medikamente : wenn ich zu malen anfange beginnt immer eine Melodie in meinem Kopf, schön, daß gehört zu mir.
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:-)

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Was heißt eine Weile nach dem absetzen? Ich warte schon 7 Monate

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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 22.06.18, 19:51

ja, das hatte ich auch, unter risperidon, nur Ohrwürmer und gleichzeitig passten diese texte im richtigen moment volle Kanne zum psychischen befinden. ich konnte da extrem rein und mitgehen. total unheimlich. ich dachte auch auf einmal der Sänger der lieder sitzt hinter einer verschlossenen Tür in der Klinik und traut sich nicht raus. hab ihm dann ein glas Wasser vor die Tür gestellt. XD

nachdem ich das Medikament abgesetzt habe ist das alles wieder im normalbereich. was nicht heisst das es weg ist: ich bin sehr empfänglich für Musik/texte/Kunst/ Filme. Kann mich da sehr stark reinfühlen und in die Geschichten versinken. rollen in gedanken einnehmen. es ist etwas künstlerisches. aber ich kann damit nicht umgehen. es macht mir angst. es ist ein Lösungsversuch, da ich im realen leben keine Lösung finde. ich kann leider oft keine Musik hören oder tv schauen, nur zum entspannen, so wie andere
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2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome

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Re: nila: Melodien im Kopf

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 22.06.18, 20:45

Vielleicht dazu passend:

Musikhalluzinationen sind harmlos
hier : bei älteren Menschen
Die Ursache dieser Form von akustischen Sinnestäuschungen ist unbekannt. Es werden verschiedene Möglichkeiten von medikamentöser Einwirkung durch Salizylate (Aspirin) bis zur Epilepsie-Entstehung vermutet.
Weder Antikrampfmittel der Epilepsietherapeuten noch Neuroleptika aus der Psychosebehandlung akustischer Halluzinationen haben bisher überzeugende Ergebnisse gebracht.
https://www.zeit.de/1993/05/musik-zwisc ... ettansicht

Würde zu eurer Beobachtung passen, dass Neuroleptika vermutlich neurologische Symptome auslösen. Ich hatte das mit Stimmengemurmel übrigens auch - NACHDEM ich NL genommen hatte.

liebe Grüße Arian
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Re: nila: Melodien im Kopf

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 22.06.18, 20:56

ich bin auch der Meinung, das das risperidon -insbesondere Dissoziationen- sowie darauf folgend ängste, wahnerleben noch verschlimmert hat.
irgendwie als hätte ich mehr Zugang zu diesen dingen im Unterbewusstsein, als wenn die schutzmechanismen nicht mehr richtig greifen. als hätte es so gewirkt wie es eigentlich nicht wirken sollte... konträr irgendwie.

kann das sein?
ich sprach das natürlich bei den Ärzten an- man sagte mir das kann nicht sein. das ist die ursprungssymptomatik.
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Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

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Re: nila: Melodien im Kopf

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 22.06.18, 21:14

gemuesemuffin hat geschrieben:
Freitag, 22.06.18, 20:56
ich bin auch der Meinung, das das risperidon -insbesondere Dissoziationen- sowie darauf folgend ängste, wahnerleben noch verschlimmert hat.
irgendwie als hätte ich mehr Zugang zu diesen dingen im Unterbewusstsein, als wenn die schutzmechanismen nicht mehr richtig greifen. als hätte es so gewirkt wie es eigentlich nicht wirken sollte... konträr irgendwie.

kann das sein?
ich sprach das natürlich bei den Ärzten an- man sagte mir das kann nicht sein. das ist die ursprungssymptomatik.
Hallo Gemüsemuffin : Jaaaa - du rennst bei mir offene Türen ein.
Ich hatte von Risperidon furchtbare Angst - und Panikattacken und auch Dissoziationen . Es wird immer gesagt , NL schirmen ab vor dem Chaos des Unbewussten, mein Eindruck war aber, dass meine eigene Abschirmung SCHLECHTER funktionierte als vorher.
Das ist eine paradoxe Wirkung - leider gibt es keine Zahlen und keine Studien darüber, mein Verdacht ist, dass besonders Hochsensible, Allergiker, Leite mit neurologischen Veränderungen und auch ADHS /Autismusspektrum gerne mal paradox reagieren. I
Das mit der Ursprungssymptomatik wird gerne gesagt - kann ich aber ausschließen, weil bei mir die Diagnose nicht gestimmt hat. Ich bekam psychotische Symptome erst NACH dem Absetzen von AD und der Einnahme von NL.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: nila: Melodien im Kopf

Beitrag von Blumenwiese » Freitag, 22.06.18, 21:33

Hallo,

Ich kenne das auch mit Melodien im Kopf. Aber das hatte ich zuletzt Jahre bevor ich Medikamente anfing zu nehmen.

Ich hab schon von anderen hoch dissoziativen Menschen gehört, dass die Melodien im Kopf haben. Vielleicht also nur eine Form von Dissoziationen...?

Liebe Grüße
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Re: nila: Melodien im Kopf

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 22.06.18, 21:51

Arianrhod hat geschrieben:
Freitag, 22.06.18, 21:14
gemuesemuffin hat geschrieben:
Freitag, 22.06.18, 20:56
ich bin auch der Meinung, das das risperidon -insbesondere Dissoziationen- sowie darauf folgend ängste, wahnerleben noch verschlimmert hat.
irgendwie als hätte ich mehr Zugang zu diesen dingen im Unterbewusstsein, als wenn die schutzmechanismen nicht mehr richtig greifen. als hätte es so gewirkt wie es eigentlich nicht wirken sollte... konträr irgendwie.

kann das sein?
ich sprach das natürlich bei den Ärzten an- man sagte mir das kann nicht sein. das ist die ursprungssymptomatik.
Hallo Gemüsemuffin : Jaaaa - du rennst bei mir offene Türen ein.
Ich hatte von Risperidon furchtbare Angst - und Panikattacken und auch Dissoziationen . Es wird immer gesagt , NL schirmen ab vor dem Chaos des Unbewussten, mein Eindruck war aber, dass meine eigene Abschirmung SCHLECHTER funktionierte als vorher.
Das ist eine paradoxe Wirkung - leider gibt es keine Zahlen und keine Studien darüber, mein Verdacht ist, dass besonders Hochsensible, Allergiker, Leite mit neurologischen Veränderungen und auch ADHS /Autismusspektrum gerne mal paradox reagieren. I
Das mit der Ursprungssymptomatik wird gerne gesagt - kann ich aber ausschließen, weil bei mir die Diagnose nicht gestimmt hat. Ich bekam psychotische Symptome erst NACH dem Absetzen von AD und der Einnahme von NL.

liebe Grüße Arianrhod
Hallo Arianrhod,

nun ja, bei mir kam die "Psychose" oder was auch immer das war, schon ohne Medikamente. Ich war einfach komplett reizüberflutet, gestresst, getriggert, dann Panikattacken und daraufhin drei Nächte kein Schlaf- ich glaube da bekommt jeder gehirnchaos.
die hätten mir einfach ne tavor geben sollen und dann hätte sich das mit schlaf von alleine wieder geordnet.

ja, das risperidon hat alles schlimmer gemacht. und keiner hat mir geglaubt. zum Glück hatte ich vorher schon die Diagnose ptbs so das ich auf das absetzen des risperidons bestand. die ängste wurden dann währenddessen nochmal um einiges schlimmer.
hmmm... adhs, hochsensibilität, selbst Autismus... auch alles "Diagnosen" von mir bzw es stand im Raum. Hast du bei dir schonmal überlegt ob nicht auch eine Ptbs da hinter stecken könnte? eine (komplexe) ptbs kann so ziemlich alles an Symptomen hervorrufen, was die Psychiatrie zu bieten hat.

liebe grüße,
gemüse
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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
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nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

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16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
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Re: nila: Melodien im Kopf

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 22.06.18, 21:56

Blumenwiese hat geschrieben:
Freitag, 22.06.18, 21:33
Hallo,

Ich kenne das auch mit Melodien im Kopf. Aber das hatte ich zuletzt Jahre bevor ich Medikamente anfing zu nehmen.

Ich hab schon von anderen hoch dissoziativen Menschen gehört, dass die Melodien im Kopf haben. Vielleicht also nur eine Form von Dissoziationen...?

Liebe Grüße
Blumenwiese


DANKE für diesen Beitrag. Ja, richtig- so einfach und doch bin ich nicht drauf gekommen. Ich kenne das schon immer von mir..... mit den Melodien. mit dem risperidon in sehr heftigem ausmaß... aber das es eine art Dissoziation sein könnte, darauf bin ich noch nicht gekommen. und doch ist es so logisch. es sind dann immer sehr heftige Gefühle am wirken und das ist eine art wegbeamen, beruhigen, Sicherheitsgefühl da man sich an etwas bekanntem festhalten kann, es ist sogar jemand da (der Sänger des songs), versinken und dennoch da sein... und so verdammt schlau vom körper. es ist einfach normal, einen ohrwurm zu haben. "stell dich nicht so an. du bist normal. das hat jeder" Funktion um die Dissoziation (Trauma) zu nivellieren
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16.5.18 15mg, Besserung
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 23.06.18, 15:51

Hallo Gemüsemuffin
gemuesemuffin hat geschrieben:
Freitag, 22.06.18, 21:51
nun ja, bei mir kam die "Psychose" oder was auch immer das war, schon ohne Medikamente. Ich war einfach komplett reizüberflutet, gestresst, getriggert, dann Panikattacken und daraufhin drei Nächte kein Schlaf- ich glaube da bekommt jeder gehirnchaos.
die hätten mir einfach ne tavor geben sollen und dann hätte sich das mit schlaf von alleine wieder geordnet.
war bei mir auch so. Mittlerweile denke ich aber, es war "chaotic state im Rahmen eines Asperger- Autismus - Spektrums:

viewtopic.php?f=15&t=11780&p=191118&hil ... te#p191118 hier schreibe ich etwas darüber.

Die beste Behandlung wäre Reizabschirmung gewesen - Ruhe und evtl. eine Tavor zum Schlafen....
gemuesemuffin hat geschrieben:
Freitag, 22.06.18, 21:51
mmm... adhs, hochsensibilität, selbst Autismus... auch alles "Diagnosen" von mir bzw es stand im Raum.
Ja, bei mir auch, bzw es stand nie so im Raum von seiten der Ärzte, da ich ja offensichtlich "erfolgreich" im Leben stand , mit abgeschlossenem Studium, Familie und so - ohne dass jemand gemerkt hat, wie anstrengend alles für mich ist. Ich dachte als Kind schon : "Kann es sein, dass alle Menschen sich so anstrengen müssen wie ich? Sie wirken nicht so.".......
ich selbst habe mich in der Beschreibung wiedergefunden - und endlich eine Erklärung für alle meine Probleme seit frühster Kindheit.
gemuesemuffin hat geschrieben:
Freitag, 22.06.18, 21:51
Hast du bei dir schonmal überlegt ob nicht auch eine Ptbs da hinter stecken könnte? eine (komplexe) ptbs kann so ziemlich alles an Symptomen hervorrufen, was die Psychiatrie zu bieten hat.
ich war in Traumatherapie, weil ich durch Zwangseinweisung und Drohungen eine PTBS entwickelt habe. Eine Zeitlang bekam ich regelrecht Panik, wenn ich enen Krankenwagen oder einen Polizeiwagen sah. Meine Therapeutin war auf meiner Seite, sie ärgerte sich, dass wir behandeln mussten, was ihre "Kollegen" in der Psychiatrie verbockt hatten....

liebe Grüße Arian
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von gemuesemuffin » Samstag, 23.06.18, 16:40

ich glaube ich habe kein Autismus. Meine Eltern waren ganz klar persönlichkeitsgestört- Mutter selbst PTBS und Narzisstin, Vater astreiner Psychopath wie er im Buche steht. Manipulativ und bösartig. Und ich muss den Mist jetzt ausbaden. Ich kann mich kaum an meine Kindheit erinnern. Kein Wunder, das in meinem Kopf Chaos ist, ich mit dem gesellschaftlichen Druck nicht klarkomme und mich sofort klein mache wenn jemand autoritär und selbstbewusst vor mir auftritt. Das ich nix wert bin steckt einfach zu tief. Ich wurde als Säugling schon misshandelt und vernachlässigt, um mir gewisse Dinge abzutrainieren oder anzutrainieren. Und das ging munter weiter. Ich stand ständig unter Beobachtung. Um Verhaltensauffällig zu sein war ich zu gut trainiert. Pass dich an, oder stirb.
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome

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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 24.06.18, 12:14

Hallo Gemüsemuffin,

kennst du diese verlinkte Seite? Es geht um Töchter narzisstischer Mütter, aber es trifft wohl auf viele Kinder zu, die mit narzisstischen Bezugspersonen zu tun haben:
viewtopic.php?f=15&t=15066
Ich denke, Kinder passen sich einem kranken System an, weil sie überleben müssen - und danach bekommen SIE die Diagnose und das Etikett "psychisch gestört" - dabei ist ihr Verhalten eine hohe Anpassungsleistung.

Ich finde, darüber gehört mehr aufgeklärt. Der Verhaltensforscher Watzlawick hat in den Siebzigern kranke Familiensysteme untersucht und festgestellt, oft ist der "Geisteskranke" in der Familie der einzig Normale - leider ist diese Sichtweise zu gunsten der Neurotransmitterhypothesen außer Mode gekommen. Vermutlich war da nicht so lukrativ - keine Medikamente, dafür Psychotherapie.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von gemuesemuffin » Sonntag, 24.06.18, 13:24

hallo arianrhod,

ja, diese Seite kenne ich schon.

Liebe Grüße,
Gemüsemuffin
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März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
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Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome

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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von nila » Donnerstag, 26.07.18, 9:45

Also mittlerweile denke ich das ist ein hirnschaden der durch neuroleptika entstanden ist. Geht mit nix weg. Morgens kommt ein reiz an mein hirn und spielt musik ab bis ich aufwache und tagsüber kriege ich von allem einen ohrwurm. mir ght es insgesamt sehr schlecht und mein gehrin funktioniert überhaupt nicht mehr ausser das es melodien abspielt. ich hab garnichts mehr! keine emotionale regung bin nur daheim keine gefühle will meine freunde nicht mehr sehen. kuck den ganzne tag fern sogar körperpflege ist mir zu anstrengend...also bin ein richtiges wrack und bevor icih olanzaoin genommen habe war ich top fit und hatte bloß schlafstörungen. das ist hart. ich weiß nicht mal wie es mit mir weiter gehen soll. gibt es irgendwelche selbsthilfegruppen? psychopharmaka helfen da nicht wirklich...wenn ich in die klinik gehe bin ich die kaputteste von allen und die machen nichts das es mir besser geht. der arzt meinte jetzt es wären schäden im frontahirn vom STRESS welcher stress???? das einzige was ich gemacht hab waren seine zerstörerischen psychopharmaka anstatt einem schlafmittel zu nehmen!!

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