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Zahnarzt - Betäubung?

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
carriecat
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Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von carriecat » Mittwoch, 13.02.13, 13:06

Huhu,

war von Euch in letzter Zeit jemand beim Zahnarzt und hat eine Betäubung bekommen? Wie ging es Euch danach? Ich muss am Montag zum ZA und ich hab Schiss, dass es mir danach schlechter geht...mist. Früher hab ich mir darüber nie nie nie Gedanken gemacht. :(
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Liebe Grüße,
Anja
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Panikattacken im Nov. und Dez. 2010 aus heiterem Himmel
Citalopram 20 mg und Doxepin 10 mg (Aponal) ab Ende Dezember
Mirtazapin 15 mg ab Ende Januar statt Aponal
15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
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nix
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von nix » Mittwoch, 13.02.13, 14:57

Was die Anästhesie betrifft, so bieten einige Zahnärzte z.B. Hypnose oder "Lachgas" an. Lachgas wird allgemein sehr gut betragen und sehr schnell "verstoffwechselt".
Beides kostet natürlich extra^^
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»Lassen Sie mich Arzt, ich bin durch.«

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Nospie

Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von Nospie » Mittwoch, 13.02.13, 20:45

Hallo,ich war am Anfang meiner Entzugszeit (mir ging es bescheiden) beim Zahnarzt
und bekam auch Spritzen,da hat sich aber nichts verschlimmert.
Alles Gute !

Jamie
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.02.13, 0:16

Hallo carriecat,

unbedingt den Zahnarzt über deine Tabletteneinnahme informieren.
Ich hatte Tage, da war ich so instabil, dass meine ZÄ keine Behandlung mit mir durchführen konnte bzw. wir im gegenseitigen Einverständnis abbrachen.
Ich habe eine Überempfindlichkeit gegen das vielen Lokalänästhetika zugesetzten (Nor-) Adrenalin; das (Nor-) Adrenalin wird zugesetzt, um die Kardiotoxizität des Lokalanästhetikums herabzusetzen und damit der schmerzunterbrechende Wirkstoff nicht zu schnell vom Einsatzgebiet abtransportiert wird (Wirkmechanismus u.a. über Gefäßverengung). Früher, als ich noch keine Benzos oder AD nahm, hatte ich kein Problem mit örtlicher Betäubung und vertrug das Mittel, das ich jetzt nicht mehr vertrage.
Die Unverträglichkeit stellte sich erst im Laufe der Jahre ein.
Falls trizyklische AD genommen werden, besteht Gefahr aufgrund möglicher Interaktionen.

Gruß und ich drück die Daumen :hug:
Jamie
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carriecat
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von carriecat » Freitag, 15.02.13, 13:28

Hallo Jamie,

ich nehme ja schon seit 1,5 Jahren keine Medikamente mehr :)
Liebe Grüße,
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von carriecat » Freitag, 15.02.13, 13:28

Hallo zusammen,

erstmal danke für Eure Antworten. Montag ist es dann soweit...vielleicht schaff ich es ja ohne Betäubung...bin einfach mal hart zu mir selber.
Liebe Grüße,
Anja
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von Jamie » Montag, 18.02.13, 18:35

Hallo carriecat,

wie ist es gelaufen? Ich hoffe, du musstest nicht zu sehr leiden. :hug:
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von carriecat » Montag, 18.02.13, 19:38

Huhu,

ich habe den Termin auf Anfang März verschoben, weil ich heute morgen sooooo Kopfschmerzen hatte, dass ich nicht mal richtig gerade aus gucken konnte.
Hab den ganzen Tag auf der Couch gelegen.
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carriecat
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von carriecat » Dienstag, 05.03.13, 18:57

Heute habe ich also den Zahnarztbesuch hinter mich gebracht incl. Betäubung. Bis jetzt gehts mir gut. Schmerzen hab ich eigentlich auch nicht seitdem die Betäubung wieder weg ist, unangenehm, weil nur noch der Rand vom Zahn steht und das Provisorium sehr klein ist. Uah.

Letzte Nacht habe ich wieder mal geschlafen mit dem Gefühl als hätte ich gar nicht richtig geschlafen. Also alle 2 Stunden wach und dazwischen nur so Dösen. Ätzend. Hoffentlich wird nächste Nacht besser.
Liebe Grüße,
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cukiereczek
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Registriert: Samstag, 02.11.13, 13:00

Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von cukiereczek » Samstag, 02.11.13, 13:21

immer wenn ich einen zahnarzt besuche, bitte ich um eine betaubung. ich kann anders nicht, ich habe so grosse angst vor schmerz... und wenn ich eine betaubung bekomme, kann ich ruhig sitzen

ataraxia
Beiträge: 120
Registriert: Donnerstag, 21.02.13, 19:50

Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von ataraxia » Sonntag, 22.06.14, 0:22

Ich hatte letzten Monat (1 Jahr ohne SSRI) eine Spritze, direkt danach hat mein Herz gerast, sonst lief aber alles ok (und ich vertrage sonst viele Medikamente nicht mehr). Danach war ich nur extrem erschöpft und bin zu Hause sogar eingeschlafen
Ursprüngliche Diagnose 2009/10: Angst- und Panikstörung.
Medikation: Citalopram 20-30mg. 3 Jahre genommen.

3 Monate lang ausgeschlichen (zu schnell!), seit Ende April 2013 medikamentenfrei und im protrahierten Entzug

Nach 6 Monaten kleine Besserung, nach 18 Monaten große Besserung! Nach 2 Jahren gesund.

padma
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Beiträge: 15148
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04

Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von padma » Mittwoch, 01.07.15, 12:38

ich kopiere einen Beitrag von Jamie :) zum Thema hier rein:

Beitragvon Jamie1979 » Mittwoch, 01.07.15, 10:04
Hallo Bo,

ist es denn unvermeidbar, den Zahn jetzt ziehen zu lassen?
Wenn das auch warten kann, würde ich das verschieben, bis es dir besser geht oder idealerweise bis nach dem Entzug.

Die Wahl des Lokalanästhetikums (LA) muss der Arzt treffen; es gibt kein bevorzugtes, da leider alle Symptome triggern können.
Meistens ist es Lidocain oder Ähnliches mit einem Vasokonstringens (z.B. Adrenalin) gemischt. Es gibt LA, die mehr und weniger Vasokonstringens zugesetzt haben; das Problem ist, dass bei wenig Vasokonstringens die betäubende Wirkung nicht so gut ist, ggf. auch die kardiotoxische Wirkung des Lidocains ansteigt.
Deswegen halte ich es für erforderlich, dass der Zahnarzt eine fundierte Entscheidung trifft, basierend auf deinem Fall und der Einschätzung, was für die Behandlung optimal ist.
Ich würde ihm sagen, dass du entziehst und ein sensibles ZNS hast und eben Bedenken wegen des LA hast.

Wie gesagt: optimal wäre es, den Eingriff nach hinten zu verlegen, aber wenn nicht möglich, dann musst du da eben durch.
Im Übrigen kann es auch sein, dass du das Ganze gut verträgst.
Allergische Reaktionen sind unwahrscheinlich, wenn du bislang LA vertragen hast.

Grüße
Jamie

Tipp: Falls du Schüsslersalze verträgst, lege dir Nr. 8 (Natrium chloratum Schüsslersalz Nr. 8, Potenz D6) zu und nimm nach der Behandlung die Tabletten lutschend zu dir über den Tag verteilt. Sie leiten Medikamentengifte aus. Aber nur, wenn du weist, dass du sie verträgst!

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 42#p106942

Kaulquappe 411
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von Kaulquappe 411 » Mittwoch, 08.07.15, 14:19

Hallo,

bis vor drei Jahren konnte ich wegen einer Traumatisierung nicht mehr zum Zahnarzt gehen. Mit Hilfe einer Therapeutin konnte ich daran arbeiten und gehe jetzt wieder hin.
Allerdings haben wir die ersten Sitzungen, eine Komplettrenovierung sozusagen, in Vollnarkose gemacht, da ich zu starker Dissoziation neige. Körperlich gings mir danach bescheiden, starke Kopfschmerzen und so. Damals habe ich noch die volle Ladung an Psychopillen genommen, was der Anästhesist jedoch wusste.

Mittlerweile bin ich so weit, dass ich normale Behandlungen ohne Probleme machen lassen kann. Die Professionelle Zahnreinigung allerdings, die ne Stunde dauert, ist für mich so belastend, dass ich daher dabei mit Dormikum behandelt werde, damit ich keine Dissoziation bekomme und mit gutem Gefühl nach Hause gehen kann.
Natürlich mache ich mir GEdanken, inwiewiet sich das negativ auswirken könnte, da ich ja im Entzug bin. Aber eine andere Wahl habe ich momentan nicht. Außerd noch mal therapeutisch weiter dran zu arbeiten, aber da stehen momentan andere Themen an.

Kennt jemand Dormikum? Weiß jemand etwas darüber im Sinne dieses Forums?
Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, Tendovaginitis an den Füßen
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-)
mittlerweile bei KG 0,230 g
mittlerweile bei KG 0,200 g kaum Absetzsymptome, solange ich auf passende Ernährung achte!
KG 170 g
22 Kügelchen
Seit dem 15. August 2018 auf NULL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Monalinde
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von Monalinde » Mittwoch, 08.07.15, 15:33

Hallo Kaulquappe,

ich fühle mich angesprochen. Ich habe dormicum im Rahmen einer Darmspiegelung verabreicht bekommen, zu einem Zeitpunkt, als ich noch Antidepressiva eingenommen habe. Es hatte auf mich eine sehr beruhigende Wirkung, was ja der Sinn und Zweck der Sache sein soll.

Mir ging es seinerzeit, das ist nun etwa fünf Jahre her, psychisch insgesamt sehr schlecht. Ich kann aber nicht sagen, dass ich eine weitere Verschlechterung meines Befindens durch das Mittel verspürt hätte, zumindest nicht, dass es mir aufgefallen wäre.

Ich habe damals an Depressionen und Angstzuständen gelitten.

Das ist aber nur meine Erfahrung, vielleicht können andere hier im Forum auch noch etwas dazu sagen.

LG Mona
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padmaSiggi
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.

68boma
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von 68boma » Donnerstag, 01.10.15, 11:56

Hallo,

ein kurzes update vor mir in Sachen Lokalanästhetika beim Zahnarzt:

Ich mußte mich einer unvermeidbaren Zahn OP unterziehen. Mit dem üblichen Betäubungsmittel Ultraca*n, allerdings ohne!!! Adrenalin hat das gut funktioniert und nicht getriggert. Einfach vorher (mit Rezept) in der Apotheke besorgen.

Zuvor habe ich die Zahnärztin zumindest über Histaminunverträglichkeit informiert und beschrieben, dass ich allergisch reagiere auf Betäubungsmittel, die diese Problematik anheizen. Ihr war das trotzdem zu heiß und sie hat mich in die Kieferchirurgie eines Klinikums überwiesen. Dort durfte ich mit einem jungen Arzt Bekanntschaft machen, dem ich auch von dem AD Entzug und dem aus den Fugen geratenen ZNS berichtete, und der volles Verständnis zeigte, mich über die folgende Behandlung aufklärte und nur soviel Betäubungsmittel, wie nötig verabreichte. Ich bekam trotzdem leichtes Herzrasen und begann zu schwitzen. Dennoch habe ich!! (also keine allgemeine Empfehlung) das gut vertragen.


Viele Grüße
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor 68boma für den Beitrag (Insgesamt 4):
MurmelineLisamariepadmaMonalinde
Diagnose: Generalisierte Angststörung/Depression

Januar 2009-ca. Mai 2010 (Mai 2009 sechs Wochen psychosomatische Klinikaufenthalt)
-150 mg Trevilor, aufdosiert von 37,5mg, über 75,mg

Mai 2010-ca. Mai 2011
-75mg Velafaxin (Trevilor), runterdosiert ohne Entzugserscheinung

ab Mai 2011-Ende 2014
-37,5mg Venlafaxin

von Oktober-Dezember 2014 mit Kügelchenmethode abgesetzt, letzte Einnahme 26.12.2014 bei 4,7mg

Zwei Wochen ohne Symptome, ab dann Schwindel, Benommenheit, Taubheit Gesichtshälfte links, Muskelschmerzen, Zittern in den Beinen, extremste Ängste, so noch nie durchgemacht)

Aufdosieren:
05.02.2015 Venlafaxin wieder eindosiert mit 4,7 mg innerhalb der 6 Wochen Grenze,
keine Stabilität, muss aufdosieren.

Körperliche Entzugssymptome leicht verbessert, psychisch ist das leider eine ganz andere Sache.
-leichte Verbesserung: Muskelschmerzen, Atemnot, Appetit, Schlaf (max. 5h), Schwindel,
keine zaps (hatte ich nur bei Runterdosierung 75-37,5mg)
-Schlechter: Große Benommenheit, schwere Beine + Koordinationsprobleme, allg. Schwäche, Tinnitus, Angst, Panik

Zusatzinfo:
seit der Eindosierung muss ich das Generikum Venla Biomo nehmen, vorher immer das von neuraxp*, das ist erst wieder im April erhältlich

-04.03.2015 6mg (NW: gesteigerte innere Unruhe/Angst)
-01.05.2015 8mg (körperlich allg. Verbesserung/starke Benommenheit und Schwindel zurück gegangen/Verwirrtheit leicht gebessert/depressive Verstimmung stark/Gefühl v. Hoffnungslosigkeit)

Abdosieren:
-Anfang Januar 2016 runter auf 7,5mg
-01. Februar runter auf 7,0 mg
-22.Februar 6,0 mg
-11.März 5,0 mg
-9 Mai 4,0 mg
-20 Juni 3,5mg
-25 Juli 3,0mg
-5 September 8 Kügelchen
-17 Oktober 7 Kügelchen
-24 Oktober 6 Kügelchen
-28 November 5 Kügelchen
-3 Januar 2017 4 Kügelchen
-2 Februar 3 Kügelchen
-20 März 2 Kügelchen
-29 Mai 1 Kügelchen
-10 Oktober 0

Lillian
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von Lillian » Sonntag, 11.10.15, 19:35

Hallo Leute,

ich kenne Dormicum und habe es schon mehrmals bekommen, es ist ein Benzo. Bei mir war es völlig wirkungslos, zumindest die Dosis, die üblicherweise verabreicht wird.
Das war noch vor meiner Benzodiazepinabhängigkeit.

LG
Leola
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Murmeline
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von Murmeline » Freitag, 05.08.16, 13:18

Monalinde:
ich hatte neulich auch Karies unter einer Krone und auch Bedenken, wegen des Betäubungsmittels. Also, es ist gut gegangen. Die Behandlung hat über eine Stunde gedauert, ich bekam einen "neuen Zahn", der Zahnarzt war sehr sparsam mit der Betäubung und ist bekannt dafür, dass er sehr umsichtig mit Medikamenten umgeht. Ich glaube, er hätte es am liebsten ohne Betäubung gemacht, aber dass war mir zu unsicher.

Nach der Behandlung fühlte ich mich irgendwie total aufgedreht, hätte Bäume ausreissen können (Adrenalin), das hat sich aber dann schnell gelegt und ich fühlte mich einfach nur müde und erschöpft, vielleicht auch ein bisschen überängstlich. Aber da ich ohnehin in meinen Körper kein allzu großes Vertrauen mehr habe, könnte letzteres auch psychisch bedingt gewesen sein.

Im Zahnarztstuhl fühlte ich mich wie in einem Bett, eigentlich nicht beängstigend, eher unbequem für den Zahnarzt. Ich habe den Eindruck, dass die Ärzte ältere Leute im großen und ganzen etwas vorsichtiger behandeln, vielleicht wegen evtl. Komplikationen.
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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pina
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von pina » Dienstag, 09.08.16, 22:53

Hallo,

meine Erfahrung:

Zahn abgebrochen. Betäubungsspritze bekommen und irgendwie die Behandlung überstanden.
Vermutung Spritzer triggerte folgende Symptome, welche erst nach der Spritze auftraten :

Ca. 1 1/2 - 2 Stunden später:
Kreislauf,Schwindel, Übelkeit
etwas Stimmungstief

Nächster Tag leicht Reizbar und durch den Wind.

3.Tag langsam wieder stabiler.

LG pina
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MurmelineSunnyrosepadma
7 Jahre Cymbalta seit Juli 2011
:schnecke: 5 Jahre Cymbalta am Reduzieren seit 2013 :schnecke:

Fast ist das Licht am Tunnel erreicht... die letzten Stücke so schwer, aber das Licht ist stärker als die Angst abzustürzen. Der letzte Schrit ist da, Cymbalta wird verbannt in dem Feuer des Schicksalbergs...

Reduzierung CYMBAL*TA

0 - 0 - 0 seit dem 08.07.2018

1 - 0 - 0 = 0,11 mg seit 21.05.2018

2 - 0 - 0 = 0,22 mg seit 01.05.2018

3 - 0 - 0 = 0,33 mg seit 09.04.2018

3 - 1 - 0 = 0,45 mg seit 04.03.2018

3 - 2 - 0 = 0,56mg seit 30.01.2018

3 - 3 - 0 = 0,6666mg seit 29.12.2017

4 - 3 - 0 = 0,777mg seit 18.09.2017

4 - 4 - 0 = 0,8888 mg seit 02.09.2017

5 - 5 - 0 = 1,1 mg seit 13.08.2017

6- 6- 0 = 1,3 mg 08.08.17

7- 7-0 = 1,5 mg 25.07.2017

8- 8- 0 = 1,7777... mg seit 08.07.2017

9 - 9- 0 = 2 mg seit 01.07.17

10 - 10 - 0 seit 04.06.2017 = 2,22 mg

13 - 13 - 0 Kügelchen = 2,89 mg seit 30.04.2017

Es geht weiter - diesmal wieder normal und kein MT
Von 21 - 21 - 0 bin ich auf 17 - 17 - 0 Kügelchen = 3,78 mg seit 06.03.2017

von 25 auf 2x 21 Kügelchen, das entspricht 2,3 mg - 2,3 mg = 4,6mg aktuell seit November...

27.10.2016 25 Kügelchen - 25 Kügelchen -0

3,3mg - 3,3mg - 0 seit 27.07.2016 (30 Kügelchen -30Kügelchen - 0)

4,5 mg - 4,5 mg - 0 seit 04.06.2016 genaue Dosis Berechnung ab dem 30.06.2016( 41 Kügelchen - 41 Kügelchen -0)

---------- Werte nicht genau, da Kapsel immer mitberechnet wurde:

8,01mg - 8,01 mg - 0 seit 30.06.2016

8,91 mg - 8,91mg - 0 seit 04.06.2016
9,91 mg - 9,91 mg - 0 seit 02.05.2016
11,6638mg - 11,6638mg - 0 seit 09.04.2016
13,867mg - 13,867mg - 0 seit 05.03.2016
17,35mg - 17, 35 mg - 0 mg seit 15.01.2016
18,86mg - 18,86 mg - 0 seit 19.09.2015
20,5 mg - 20,5 mg seit 14.08.2015
22,32 mg - 22,32 mg 24.07.2015
24mg - 24mg- 0 19.06.15
27mg - 27 mg - 0 24.05.2015

12.11. 2014 bis 23.05.2015 erhöht auf 30mg - 30mg - 0
13,68 mg - 13,68mg - 0 seit 04.11.2014
15,2 mg - 15,2mg - 0 seit 11.10.2014
18, 05mg - 18, 05mg- 0 seit 11.09.2014
19,22mg - 19,22mg - 0 seit 30.08.2014
25, 7mg - 25, 7 mg - 0 seit 14.08.2014
30mg - 30mg - 21.05.2014
4,45gn - 4,45gn - 0 gn seit 29.04.2014
4,98gn - 4, 98 gn - O seit 09.02.2014
5, 24gn - 5, 24 gn-O seit 28.12.2013
4, 82gn - 4, 82gn - 0 seit 26.12. 2013
5.24 gn - 5.24gn - 0 seit 01.12.2013

Hier hab ich mit Waage angefangen,
bitte andere Maßeinheit beachten.
Muss noch irgendwie umrechnen.
52 - 52 - 0 Cymbalta seit 01.11.2013
54 - 54 - 0 Cymbalta seit 29.09.2013
60 - 60 - 0 Cymbalta seit Juli 2011
50 mg Thyronajod seit Mai 2013
(10 Tage im Monat 100 mg Uterogest vor Periode) seit Mai 2013

Valporinsäure 600 mg - Jan bis Juli 2013

Es wurde noch versucht mir im Herbst 2012 Lamotregin als Stabilisator einzuschleichen, aber ich hab es nach 2 Wochen selbst langsam reduziert und nicht mehr genommen.

Danach Seroquel Retard - hab ich bereits nach 2 bis 3 Tage nicht mehr genommen, weil es mich total sedierte und ich auch nicht eingesehen habe, warum noch mehr Tabletten.

Sommer 2011 schwere depressive Episode

Dauer Symptome unter Cy-m-balta:
Gewichtsprobleme
Hyperpigmentierung im Gesicht
Trockene Haut
Verstärkter Bartwuchs (unnatürlich für Frau)

Baerbel
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von Baerbel » Samstag, 15.10.16, 1:32

Hallo , <3 <3 <3

ich hatte heute meinen Zahnarzttermin , der für das was geplant war nicht stattfand :)
war glaube ich auch ganz gut so . Der Zahnarzt hat statt dessen meinen Zahn im Unterkiefer behandelt . Musste eine neue Füllung rein , da unter der alten Karies war . :evil:
Nun zu meinem Problem die Betäubung hat nicht richtig gewirkt :evil: obwohl er nochmal nachgespritzt hat . Normalerweise habe ich innerhalb von
ein paar Minuten alles Taub jetzt hat nur die Zunge ein bisschen gebitzelt .
Am Donnerstag ist nun die großsanierung dran 6 Zähne sollen abgeschliffen werden und dann entweder bei 1 oder 2 Zähnen unter den Kronen eine
Wurzelbehandlung und wenn die Karies dort zu weit ist müssen sie gezogen werden .
Was machen wir wenn die Betäubung wieder nicht wirkt ??? :evil: :evil:

Liebe Grüße
Bärbel :hug: <3 :sports: :fly:
1989 Schlaf – Beruhigungsmittel Trennung vom ersten Mann Name ? Nach Trennung abgesetzt
1996 Antidepressiva Trennung vom 2 Mann und aufdeckung des Missbrauchs an meinem Sohn
2000 Tavor (glaube ) 20 mg nach 3 Monaten Entzug durch vierteln der Tablette .
5 – 6 Monate später wieder Tavor Entzug 3 Monate in der Tagesklinik .
2001 Psychatrieaufenthalt Diagnose : Angstzustände mit Anpassungsstörung
Einstellung auf Mitrazipin 30 mg .
2011 Diagnose Diabetis Typ 2 ( erblich bedingt ) Eucreas dann Wechsel auf Onglyza 30 mg
nach Verschlechterung des Langzeitwertes zusätzlich Mettformin 500 .
2012 Schildrüsenerkrankung L Thyroxin 75 mg Fettwerte nicht in Ordnung Atrovastin
2013 Sturzunfall Schulterverletzung 3 mal Iboprofen 600 mg zusätzlich Novalgin 500 zur Nacht .
2014 Schulter OP ( erste Krankenhaus hatte Schulterprellung diagnostiziert , war aber ein Bruch
und mehr ) Mit selben Medikamentenplan und zusätzlich Pantoprazol 20 mg entlassen .
2015 Termin Schmerzklinik Umstellung auf Arcoxia 90 mg und Novalgin 500 ( bei bedarf bis zu
10 Stck. am Tag , habe die Menge nie gebraucht lieber Zähne zusammenbeißen )
Termin beim Psychater aufgrund ständiger Leukos Erhöhung und abklären welche
Schmerzmittel ich nehmen kann ohne abhängig zu werden sowie absetzten von Mirtazipin
wegen der Schmerzen .
Vor dem Termin angefangen Mitrazipin auszuschleichen . Von 30 mg auf 20 mg dann auf
15 mg . Jedes mal wenn ich eine Packung leer hatte reduziert . Wurde mir von der
Sprechstundenhilfe des Psychaters so gesagt .
Psychater verordnete Venlafaxin . 1 Woche 75 mg , 2 Woche 2 mal 75 mg , 3 Woche 225mg.
Plus die 15 mg Mirtazipin zur Nacht .
März 2016 Venlafaxin auf 300 mg zusätzlich 40 mg Citalopram und weiter abends 15 mg
Mitrazipin . Aufgrund der hohen Dosis und des anderen Medikaments Mitrazipin
weggelassen .

Mai 2016 Entschluss zum reduzieren . 1 Woche Citalopram weggelassen .
2 Woche Venlafaxin um 50 mg reduziert .
3 Woche Venlafaxin um 50 mg reduziert

23.0816 Venlafaxin wieder um 50 mg reduziert
07.09.16 Venlafaxin von 150 mg auf 135 mg reduziert
04.11.16 Venlafaxin von 135 mg auf 120 mg reduziert
03.12.16 Venlafaxin von 120 mg auf 105 mg reduziert
01.01.17 Venlafaxin von 105 mg auf 90 mg reduziert
24.03.17 Venlafaxin von 90 mg auf 75mg reuziert

Kimeta
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Re: Zahnarzt - Betäubung?

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 16.10.16, 9:20

Liebe Bärbel,

ich brauche immer sehr viel "Betäubung". Mein Zahnarzt hat zwar stets betont, dass es eine unübliche Dosis ist, mir aber nach einigen Jahren "gestanden", dass er selbst auch eine solche Dosis braucht und dass es sowas einfach gibt. Er konnte mich also verstehen.

Kannst Du das vorher mit dem Arzt genau absprechen? Bzw. müssen unbedingt alle Zähne gleichzeitig behandelt werden, kann man das ev. aufteilen, so dass Du nicht zuviel Betäubung auf einmal bekommst?

So oder so alles Gute!

Viele Grüße,
Kimeta
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padmaBaerbel
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.
- Im Rahmen der Auslassdiät Verdacht auf Salicylatintoleranz (eigene Beobachtungen)

Hintergründe und Absetzverlauf:
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