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Histamin-Intoleranz im Entzug

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Luna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna » Montag, 06.06.16, 16:51

Bin zwar in Urlaub aber dazu muss ich was sagen!
Probiotika hellen hier meistens gar nicht! Sie können gar noch mehr durcheinander bringen im System!
Solche Tipps oder Ratschläge sind nicht gut meiner Meinung nach! Ich habe negative Erfahrung gemacht mit probiotika, die angeblich verträglich sein sollten! Probiotika sind ne super Verkaufsstrategie! Mag sein, dass sie wem helfen, der viele Antibiotika genommen hat aber da sollte man natürliche probiotika testen und nicht das künstliche zeug!
Ich halte gar nichts von den Pillen und würde sie nie wieder nehmen! Der Darm passt sich der Ernährung an!
Er verändert sich ständig!
Zudem werden die probiotika wohl nicht helfen wenn der Hirnstoffwechsel durcheinander ist und Enzyme gehemmt wurden wie Dao, hnmt und Mao!
Der Körper brauch ruhe und viel zeit um Stoffwechsel, Enzyme und Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen und zu regenerieren! Der Darm ist gereizt durch histamin aber auch andere Organe wie Leber, Niere usw! Eine gesunde und vertragliche Ernährung ist da das beste und zudem meiden von Chemie!
Je mehr man rumtestet umso mehr greift man ins eh schon sensible und verwirrte System, welches heilen sollte!
Ich mag das gar nicht wenn man sowas schreibt, weil man andere dazu bringt was zu schlucken und es sich negativ auswirken kann! Eigene Erfahrungsberichte sind was anderes! Man schreibt von sich selbst ob es einen geholfen hat oder nicht!
Ich sag nur....Nicht alles schlucken nur, weil irgendwo steht, dass es hilft! Gerade wir hier sind extrem empfindlich und bei mir war die ganze zeit mit den Bakterien alles ok! Selbst gesunde menschen haben keine angeblich korrekte Darmflora und den geht's super!
Ich möchte keinen probiotika oder andere Pillen ausreden....Muss halt jeder selbst wissen was er oder sie schluckt! Wichtig ist....vorsichtig zu sein mit allen Mitteln die man einnimmt! Den einen kann es etwas helfen und anderen extrem schaden!
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

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Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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SuSu
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von SuSu » Montag, 20.06.16, 16:30

Ich hatte auch mal eine HIT, bei mir kam es durch Schilddrüsenhormone. Ob ich sie jetzt noch habe weiß ich nicht, ich nehme jeden Tag 2 gehäufte EL Traubenkernmehl welches sehr gut bei HIT sein soll. Man kann auch mal Vitamin C probieren, mir hat es damals sehr geholfen.
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Manu2481 » Montag, 18.07.16, 22:38

Hallo,

Harald du hast meine Symptome.Ich habe auch eine Histaminintomeranz.Was mir hilft sind H1 oder H2 Blocker.Viel reine Ascorbinsäure.Ich bin in Fb in einer Gruppe für Histaminkranke bzw Betroffene.Ich nehme Luvos Heilherde 2 mal am Tag und Ernähre mich Hitarm.Ich bin sogar in einem Histaminverein.Liebe grüsse Manu
Ich nehme seit 18 Jahren Paroxetin.Habe diverse Medis zusammen eingenommen.Über 10 Jahre Cipralex 20mg und Paroxetin 40 mg.Letztes Jahr ausschleichen des Cipralex.Seit Feb.5mg reduzieren des Paroxetin dann Mai wieder reduzieren 5mg.Letzte Woche 23 6.2016 Zusammenbruch.Wieder Erhöhung des Paroxetin um 10 mg.Seit Samstag 25.6.2016 nehme ich wieder meine Ausgangsdosis 40mg.Habe Nebenwirkungen.Herklopfen,Müde,Erschöpft,Herzstolpern,Angst und Panikattacken,Watte im Kopf
7.11.2016 Angefangen 1mg Weise pro Monat Paroxetin 40 mg abzusetzen. :schnecke:Ausserdem leide ich seit Jahren unter einer Histaminintoleranz.

Ich bin jetzt bei 31 mg angelangt und freue mich sehr darüber.1.7.2017
27.7.2017 ich bin seit 2 Tagen bei 30m angelangt.
vermehrte Müdigkeit und Schwitzen als Absezsymptom.Wenn es so bleibt dann wäre das toll.
2.12.2017 bin bei 26mg angelangt.
1.1.2018 bin bei 25mg angelangt.Ich hab wieder richtige Angst u Panik schübe.Dieser beschissener Entzug.Nehme zur Linderung Rescue Tropfen Bachblüten.
30.01.2018 im moment nehme ich 4×4Tropfen Rescue Tropfen Bachblüten täglich.Es wird nicht besser.Momentan starke Belastung durch Umzug Renovierungsarbeiten....Ich muss leider die Dosis belassen für Februar.Ich bin völlig instabil😭

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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Murmeline » Freitag, 05.08.16, 13:39

Hallo!

Nora Hodeige: Histaminintoleranz

Ist das Buch hier schon bekannt?

Moni schreibt darüber:
http://my-free-mind.at/histaminintolera ... winnspiel/

Grüße!
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von padma » Freitag, 26.08.16, 22:39

ein sehr interessanter Beitrag von Sunshine:
Hallo Jamie und alle anderen,

die akute Form der HIT läuft über die DAO im Darm und daher haben die Leute, welche die akute Form haben auch einen sehr niedrigen DAO Wert im Laborbefund von der Stuhlprobe.

Des Weiteren wird Histamin auch sehr viel über die Leber abgebaut, über die/das HNMT (Enzym). Bei gesunden Menschen läuft das reibungslos. Bei "vorgeschädigten" Menschen - durch jahrelange Chemieeinnahme die ja über die Leber abgebaut wird - sieht das jedoch anders aus. Bei denen ist das Enzym HNMT nicht mehr vollständig vorhanden. Außerdem wird die/das HNMT u. a. auch über die Haut; Schleimhaut; Bronchien; ZNS abgebaut. Das "tolle" ist, dass der Abbauvorgang bedeutend länger dauert als bei der akuten Form.
Jedoch dauert der Anstieg des HI-pegels auch länger bis es über die besagten Organe wieder abgebaut wird.
Denn mit jeder falschen Nahrung steigt der HI Pegel langsam an bis er irgendwann explodiert und dann kommt es zu den verschiedensten Symptomen. Am meisten sind es aber die Histaminliberatoren wie Stress und weitere Trigger.

Ich sende mal einen Link, wo die Symptome sehr gut beschrieben sind.

http://www.histaminbase.at/chronischeHIT.php.

Das kann sich natürlich alles wieder regenerieren weil es ja erworben ist durch die Medikamente.

Nun weiß ich auch warum ich LI und FI noch zusätzlich habe. Weil die Schleimhäute ja total gereizt sind durch das Histamin. Der Darm besteht ja auch aus Schleimhäute.
LG sunshine
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 73#p154673
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Monalinde » Samstag, 27.08.16, 10:17

Möglicherweise kommen meine Schleimhautprobleme im Hals, d.h. zu viel Schleim im Rachen auch von einer Histaminintoleranz, evtl ausgehend von den Nasennebenhöhlen oder der Speiseröhre. Da es mit der Zeit minimal besser wird, könnte es da vielleicht doch einen Zusammenhang geben. Ich werde auf jeden Fall mal weiter auf histaminarme Ernährung achten und soweit möglich, auch auf Stress. Wenn ich nervlich angespannt bin, bemerke ich, dass mehr Schleim prodoziert wird und die Nasennebenhöhlen zugehen. Vom Grundsatz her ist es aber schon viel besser geworden, so dass ich nicht glaube, dass es an der Hausstaubmilbenallergie liegt, die ich auch während des Antidepressivabezugs erworben habe. Hätte ich diese schon von Grund auf gehabt, wäre wahrscheinlich keine Besserung möglich.
Ja, und dann ist da auch noch der Tinnitus, erworben während des Antidepressivabezugs.
In dem Schweizer Forum habe ich gelesen, dass auch dieser mit dem Histamin in einem Zusammenhang stehen könnte. Aber sicher bin ich mir da nicht, weil Tinnitus über 400 Ursachen haben kann. Der Tinnitus ist nicht permanent da, sondern immer und immer wieder.

Hat jemand Erfahrungen oder eine Meinung dazu? Eine gemeinsame Überlegung würde mir schon weiterhelfen, wirklich!

Alles Liebe,

Mona

Eben habe ich den Beitrag von Heike über die Symptome bei einer Histaminintoleranz noch einmal durchgelesen. Interessanterweise habe ich festgestellt, dass übermäßige Talgproduktion dazugehören kann. Als ich vor einiger Zeit operiert werden musste, hat es sich bei mir um eine Talggeschwulst gehandelt, die sich entzündet hatte und einen Abzess bildete. Langsam glaube ich nicht mehr, dass das alles nur ein Zufall ist. :o
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Annanas » Samstag, 27.08.16, 17:17

Liebe Mona :hug: ,
Monalinde hat geschrieben:Möglicherweise kommen meine Schleimhautprobleme im Hals, d.h. zu viel Schleim im Rachen auch von einer Histaminintoleranz, evtl ausgehend von den Nasennebenhöhlen oder der Speiseröhre.
Ich habe ja das gleiche Problem u. dazu noch immer ein Brennen (Speiseröhre glaube ich, Rachenraum, Mund u. Zunge auf jeden Fall).
Hatte vor mittlerweile knapp 3 Wochen ca. 4 Tage hinteinander wahre Histaminbomben zu mir genommen, eher unbeabsichtigt,
weil ich es noch nicht richtig glauben wollte, daß ich damit nun auch noch zu tun habe.

Ich habe mich damit aber wirklich abgeschossen- wahnsinniges Brennen, Schleimbildung ohne Ende, Reizhusten, war teilweise
am Röcheln u. hatte das Gefühl, nicht genügend Luft zu bekommen.
Seit dieser Zeit ernähre ich mich histaminarm (hatte mir eine Liste ausgedruckt) u mir geht es bis jetzt definitiv besser,
sonst hatte ich in der ersten Woche einer Reduktion (bin ich gerade wieder) schon Probleme mit dem Brennen u der
Schleimbildung, dies blieb bis jetzt aus.

Diese Histaminintoleranz hat scheinbar wirklich etwas mit dem Absetzen des AD's zu tun (vorher kannte ich so etwas nicht) u.
diese Schleimbildung/das Brennen/Husten mit der Histaminunverträglichkeit.

Ich hatte da auch einen Text gefunden, hier mal ein kurzer Auszug:
Das Enzym HNMT befindet sich in vor allem in der Leber (aber auch in der Haut, den Atemwegen sowie dem ZNS) und ist dort für den intra-zellulären Abbau des Histamins verantwortlich. Dieser Abbau wird auch "Methylierung" genannt, da die HNMT dazu an das Histamin eine Methylgruppe, die sie vom Methylgruppen-Spender aktives Methionin (SAM) erhält, anhängt. Anschließend wird das so entstandene Methylhistamin durch die Enzyme MAO und bestimmte Aldehydhydrogenasen weiter zur ausscheidbaren Methylimidazolessigsäure degradiert.
Hier gibt es den ganzen Text: Ursachen einer HNMT-bedingten HIT

sunshine hatte dazu ja auch schon geschrieben - siehe Padmas :) Beitrag vor deinem Text!

Damit würde sich diese Schleimbildung/Husten/Brennen auch erklären, da die Atemwege auch involviert sind.

Wahrscheinlich muß man dann nach "0" auch noch ganz viel Geduld aufbringen, bis man diese Intoleranzen wieder verliert.
Das hängt bestimmt bei dir mit dem Histamin zusammen.
Monalinde hat geschrieben:Ja, und dann ist da auch noch der Tinnitus, erworben während des Antidepressivabezugs.
Den habe ich auch, GsD nur während der Reduktionen ein paar Tage oder wenn eine besondere Stressbelastung anfällt.
Ich hoffe so, daß der verschwindet, wenn ich das Venla los bin.
Aber du hast ja auch noch damit zu tun, vllt braucht das auch noch Zeit.
Monalinde hat geschrieben:In dem Schweizer Forum habe ich gelesen, dass auch dieser mit dem Histamin in einem Zusammenhang stehen könnte. Aber sicher bin ich mir da nicht, weil Tinnitus über 400 Ursachen haben kann. Der Tinnitus ist nicht permanent da, sondern immer und immer wieder.
Könnte ich mir aber gut vorstellen, daß es bei dir, vllt auch bei mir, die Ursache ist.
Denn es besteht ja ein zeitlicher Zusammenhang mit dem Absetzen des PP, der HIT und dem Tinnitus.

Ach Mona, das ist schon ein Schiet, da ist man endlich das Medikament los (in deinem Fall) und dann kämpft man
noch ewige Zeiten mit den Auswirkungen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall, daß diese "letzten Zuckungen" der AD-Einnahme und des Absetzens auch noch verschwinden
und zwar bald :evil: !!!!

Liebe Grüße von Anna

PS: Jetzt habe ich erst dein PS gesehen, ich hatte so eine große Beule auf dem Rücken, dadurch daß
ich da dauernd mit den Fingern dran war, ging die auf u. es war auch alles Talg........GsD daß ich vorher nicht wußte,
was dir damit passiert ist.... :shock: - aber das kann wirklich alles kein Zufall mehr sein, glaube ich nicht!
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Monalinde » Sonntag, 28.08.16, 9:25

Hallo Anna,

ich bin dir so dankbar, dass da noch eine Menschenseele ist, der ähnliches wie mir, widerfahren ist. Mir nimmt es jedenfalls sehr die Angst.
Die Ähnlichkeiten bei unseren Symptomen sind nicht zu übersehen.

Anna, deine warmherzigen Worte und das Mutmachen tun unendlich gut du hast es bestimmt verdient, dass du ganz schnell aus dieser Malaise wieder herausfindest.
Ich habe übrigens auch diesen Hustenreiz manchmal und das Brennen im Hals, der Rachenraum ist auch ständig entzündet. Man kann einfach nicht glauben, dass nach einer so langen Zeit des Absetzens das Histamin immer noch eine Rolle spielen kann. Wahrscheinlich ist dies aber auf grund der langen Medikamenteneinnahme doch noch der Fall. Ich werde jetzt wieder verstärkt darauf achten, dass ich histaminarm esse. Das ist dann wirklich das kleinere Übel.

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und passe gut auf dich auf

Lieben Gruß, Mona
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Annanas » Sonntag, 28.08.16, 20:48

Liebe Mona :hug: ,
Monalinde hat geschrieben:ch bin dir so dankbar, dass da noch eine Menschenseele ist, der ähnliches wie mir, widerfahren ist. Mir nimmt es jedenfalls sehr die Angst.
Die Ähnlichkeiten bei unseren Symptomen sind nicht zu übersehen.
Ich bin dir auch dankbar, Mona, für deine Beiträge hier - denn seitdem ich in ihnen herumgestöbert habe, ist meine Angst
wegen der ganzen Rachen-Magen-Lunge-Schleimgeschichte auch nicht mehr so groß.
Habe das bei noch keinem Anderen hier gefunden.
Die Symptome bei uns ähneln sich fast 1 : 1, was zwar für uns nicht schön ist, aber beruhigend :roll: , das sehe ich genau
wie du.
Monalinde hat geschrieben:Man kann einfach nicht glauben, dass nach einer so langen Zeit des Absetzens das Histamin immer noch eine Rolle spielen kann. Wahrscheinlich ist dies aber auf grund der langen Medikamenteneinnahme doch noch der Fall.
Ja ich denke auch, daß die Einnahmezeit eine Rolle spielt - ich nehme ja auch seit 17 Jahren durchgehend AD, erst Paroxetin u.
jetzt eben Venlafaxin.
Wahrscheinlich hat sich da wahnsinnig viel, um- ab- aufgebaut, was uns jetzt das Leben schwermacht.
Aber das bekommen wir auch noch auf die Reihe :haha: !
Monalinde hat geschrieben:Ich werde jetzt wieder verstärkt darauf achten, dass ich histaminarm esse. Das ist dann wirklich das kleinere Übel.
Sehe ich auch so, obwohl, wenn ich ganz ehrlich bin, manchmal nervt es mich schon - z.B. gerade bei Tomaten oder auch Erdbeeren -
aber die Folgen sind halt schlimmer, also lasse ich es.

Liebe Mona, irgendwo hatte ich doch gelesen, daß du eingeladen warst - wo ist das hin oder leide ich schon an Wahnvorstellungen :o ?!
Ist auch egal, ein bißchen weiß ich es noch u. finde es ganz toll, daß du die Einladung angenommen hast - manchmal
kommen solche Sachen von einer Seite, wo man es gar nicht erwartet.
Ich freue mich für dich, daß du dabei gute Gespräche hattest.

Ich kann mir vorstellen, daß es schlimm ist, jetzt für Alles allein verantwortlich sein und so gut geht es dir ja auch noch nicht.
Aber du bist eine starke Frau, du wirst das schaffen - wirklich sehe ich so, ich weiß nicht, ob ich das alles geschafft hätte,
was du durchgemacht hast - ganz ehrlich u. es ist auch keine Schleimerei (obwohl ich davon ja genug habe :o ).

Gehst du noch in die Trauergruppe?

Ganz liebe Grüße von Anna <3
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Monalinde » Montag, 29.08.16, 10:01

Hallo liebe Anna :) ,

Du hast es geschafft, mich zum Lachen zu bringen. :) Nein, keine Wahnvorstellungen! Ich habe diesen Text herausgenommen, weil ich niemandem damit auf den Keks gehen wollte. Aber wie ich lese, hast du es doch erspäht. Von wegen, starke Frau! Ich glaube, ich kann dieses Kompliment an dich zurückgeben. Du hast auch schon so viel hinter dir, und bist doch noch so wunderbar nett !!!!!
Mir geht es zur Zeit wirklich nicht gut. Ich habe Angst, in die Depr zurückzufallen, zermürbe mir den Kopf, was ist Histaminintoleranz, was noch Entzug und was hausgemacht. Ich denke, dass dir solche zu nichts führenden Grübeleien nicht ganz fremd sind. Habe heute morgen meine Thera schon um 8.00 Uhr angerufen aus Verzweiflung. Weisst du, was sie gesagt hat? Ich solle mich dan ganzen Tag bewegen, langsam und fetzige Musik hören. Na dann!
Die Trauergruppe findet einmal im Monat im Wohnzimmer der Palliativstation des hiesigen Krankenhauses statt. Wir sind in etwa 20 Personen aus allen Bevölkerungsschichten. Ich merke, dass diejenigen, die am meisten aus sich herausgehen, letztendlich am besten klarkommen. Bei mir ist es schwer, weil ich ja so viele andere Baustellen auch noch habe. Die Gruppe wird von zwei speziell ausgebildeten Krankenschwestern geführt und ist insgesamt wohltuend. Es geht um Bewältigung der Trauer, es werden Gedichte vorgetragen, jeder darf reden, wie es ihm ums Herz ist, andere, deren Verlust schon länger zurückliegt, geben Ratschläge. Und... wir werden bedient, bekommen Cafe oder Tee, auch andere Getränke, Gebäck alles umsonst und jedes Mal ein kleines Geschenk in Form von schönen Bildern, Sinnsprüchen usw. Das tut der Seele gut.

Heute gibt es histaminarmes Essen, Zucchini, Kartoffeln und gefrorenen Fisch, die Tomaten macht meinem Sohn niemand streitig.
Die " Schleimerei" ist heute nicht so präsent, dafür aber der Tinnitus. Manchmal habe ich den Eindruck, als würden sich die Symptome abwechseln. Kennst du das auch? Bin mal neugierig, ob irgend ein Symptom davon besser wird, wie bei dir, durch das histaminarme Essen.



Alles Liebe dir Mona
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Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis
Diagnose: Depression und Angststörung

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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Annanas » Dienstag, 30.08.16, 16:21

Liebe Mona, entschuldige bitte die späte Antwort (hänge in einer kleinen Welle),
Monalinde hat geschrieben: Ich habe diesen Text herausgenommen, weil ich niemandem damit auf den Keks gehen wollte.
Mir gehst du damit auf keinen Fall auf den Keks u. ich denke, Anderen auch nicht. Es gehört doch alles zusammen, es
reicht ja schon, daß die Ärzte den Menschen immer in seine Einzelteile zerlegen (bildlich gesprochen), anstatt das
Gesamtpaket mal bei ihren Diagnosen zu betrachten :frust: . Da müssen wir das hier nicht auch noch tun.
Monalinde hat geschrieben:Mir geht es zur Zeit wirklich nicht gut. Ich habe Angst, in die Depr zurückzufallen, zermürbe mir den Kopf, was ist Histaminintoleranz, was noch Entzug und was hausgemacht. Ich denke, dass dir solche zu nichts führenden Grübeleien nicht ganz fremd sind.
Ja, ich kenne das wirklich auch - aber gerade dieses Gedankenkarussell zieht einen immer weiter runter, weil man eigentlich zu keinem
richtigen Ergebnis kommt.
Monalinde hat geschrieben:Habe heute morgen meine Thera schon um 8.00 Uhr angerufen aus Verzweiflung. Weisst du, was sie gesagt hat? Ich solle mich dan ganzen Tag bewegen, langsam und fetzige Musik hören.
Och wie ich solche Sprüche liebe - das kann aber nur von Menschen kommen, die noch nie betroffen waren.
Weißt du, mir ging es ähnlich, nach meiner ersten Reduktion vom Venla. Da hatte ich gleich 37,5 mg reduziert gem. Neurologin.
In der 2. Nacht wars glaube ich, da dachte ich, ich muß sterben: wahnsinniges Herzrasen, BD sonst wie hoch, Brustkorbschmerzen
und und und....die ganze Nacht nicht geschlafen u. was meinten die in der Ambulanz, als ich da total aufgelöst anrief: Setzen
sie sich mal hin, trinken einen Kaffee u. frühstücken schön und das wars...... :evil: !

Ich glaube, du kommst am besten wieder aus deiner "Schieflage", wenn du
1. auf das Histamin achtest,

2. schaust, was dich im Privatbereich jetzt so runterzieht u. versuchst, da was zu ändern, wenn die Möglichkeit besteht -
manche Dinge kann man ja nicht ändern... :cry: - ich schreib das immer in mein Absetztagebuch, so eine Art To do-
Liste u. hake dann ab, wenn etwas erledigt ist, auch Gedanken oder Dinge mit denen ich mich jetzt nicht beschäftigen will, stehen mit drin.
Das ist dann raus aus dem Kopf u belastet für den Moment nicht so.
Damit kann man sich dann konfrontieren, wenn es wieder besser läuft.

3. alles, was jetzt noch übrig ist, dem Absetzen von Venlafaxin zuordnest u da einfach (ich weiß, ist es nicht) auf Zeit setzt.

Vielleicht ist hier etwas Hilfreiches für dich dabei??
Monalinde hat geschrieben:Es geht um Bewältigung der Trauer, es werden Gedichte vorgetragen, jeder darf reden, wie es ihm ums Herz ist, andere, deren Verlust schon länger zurückliegt, geben Ratschläge. Und... wir werden bedient, bekommen Cafe oder Tee, auch andere Getränke, Gebäck alles umsonst und jedes Mal ein kleines Geschenk in Form von schönen Bildern, Sinnsprüchen usw. Das tut der Seele gut.
GsD, ich mußte so eine Gruppe noch nicht kennenlernen u. hatte die Befürchtung, daß dich das eher belastet.
Aber daß, das Gegenteil der Fall ist, freut mich richtig für dich!
Monalinde hat geschrieben:Die " Schleimerei" ist heute nicht so präsent, dafür aber der Tinnitus. Manchmal habe ich den Eindruck, als würden sich die Symptome abwechseln. Kennst du das auch?
Oh sehr gut sogar. Meistens sind es die gleichen Symptome, die bei jeder Reduktion auftreten, aber komischerweise auch
in vielfältigen Kombinationen u. abwechselnd. Dazu hin und wieder was Neues, heute habe ich z.B. Schmerzen in der rechten
Fußsohle, aber nichts zu sehen, hmmmm - einfach unter Venlafaxin-Absetzsymptom gesetzt u. abgehakt.
Soll uns ja bloß nicht langweilig werden...... :o !

Liebe Mona, viel Erfolg mit der histaminarmen Kost, berichte mal bitte, wenn du da auch Besserung erfährst oder irgendwie
neue Erkenntnisse gewinnst....,
vllt hängst du durch den ganzen Stress jetzt auch in einer Symptomwelle, in denen wird bei mir kein Histaminfehler verziehen,
mußte ich leidvoll feststellen..!

Ich schicke dir mit dem hier :fly: viel Kraft u. Zuversicht,
liebe Grüße von Anna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von LinLina » Dienstag, 30.08.16, 17:10

Hallo Ihr beiden :-)

ich werde es jetzt auch mal mit histaminarm versuchen, da ich kaum Darmprobleme habe werde ich wohl vor allem erstmal die Histamin-Liberatoren weg lassen (auch wenn da mein geliebter Kakao dabei ist, und ich unsre frischen tomaten vom Balkon nicht probieren kann :-( )

Liebe AnnaNass, keine Schoki mehr für uns :-( geht denn weiße Schokolade? (ich weiß, das ist nicht das selbe).

Aber, da gerade Mirtazapin so sehr auf die Histaminrezeptoren geht, und ich sowieso mit Allergien, Asthma und Haut probleme hab, könnte es schon gut sein dass mir der Verzicht auf manches gut tun würde.

Liebe Mona, meine Mutter geht seit dem Tod meiner Schwester auch in eine Trauergruppe, und ihr tut das meist auch sehr gut, sie hat dort eine liebe Freundin kennen gelernt, und jetzt unternehmen sie öfter was miteinander, waren sogar schon auf einer kleinen Reise.

Schön, dass du diesen Ort für dich gefunden hast, es ist wichtig in dem Schmerz und dem Verlust verstanden zu werden, das können die meisten, die nicht akut einen Verlust erlebt haben, nicht so gut.

Liebe Grüße,
Lina
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Annanas » Dienstag, 30.08.16, 17:21

Liebe Lina :) ,
LinLina hat geschrieben:ich werde es jetzt auch mal mit histaminarm versuchen, da ich kaum Darmprobleme habe werde ich wohl vor allem erstmal die Histamin-Liberatoren weg lassen (auch wenn da mein geliebter Kakao dabei ist, und ich unsre frischen tomaten vom Balkon nicht probieren kann )
Vllt bringt dir das auch was - ich bin eigentlich wirklich erstaunt, noch immer kein Brennen (auf Holz klopf)zu haben!
Tomaten gehen bei mir gar nicht, nicht als Tomatenmark, nicht als Ketchup u. nicht als frisch - das tut mir am meisten
leid u. deine selbstgezogenen schmecken bestimmt auch toll :cry: !
LinLina hat geschrieben:Liebe AnnaNass, keine Schoki mehr für uns geht denn weiße Schokolade? (ich weiß, das ist nicht das selbe).
Ja, da sagst du was - aber unter uns, wenn ich nicht in einer Welle hänge, habe ich mir schon mal ein (e i n) Stück gegönnt - das ging.
Weiße Schokolade würde gehen lt meiner Liste, aber die ist mir eklig (GsD) - so verdammt süß!

Viel Erfolg Lina :hug: ,
lG von Anna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Horni » Mittwoch, 31.08.16, 14:53

Hallo liebe Leute auch ich Reihe mich euch an. Gestern habe ich mein Essen zugerichtet.
Zucchini weisse Zwiebeln Pute Möhren. Und hat geschmeckt.
Mal schauen ob sich die Mühe lohnt.
Ich habe schon paar Vermutungen. O Saft gebt bei mir nicht, sulfite ist der Overkill er.

Lg
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Doktrin » Donnerstag, 01.09.16, 9:54

Finde ich Interessant,

wie bemerkt man das ? und in welcher Zeitspanne ?

Ich habe hier noch in meinem Weinkeller, einen 20 Jahre alten Roten Portwein stehen, der müsste ja so richtig schön mit Histamin vollgeladen sein,
wenn ich den jetzt trinke, wann sollte ich dann die Unverträglichkeit bemerken, sofern vorhanden ?

vielleicht esse ich dazu noch eine Ananas ?

Frage, weil ich letztens einen Test auf Salicylsäure und Histamin Intoleranz machen wollte und die 400€ von mir haben wollten, da dachte ich mir, daß ich das sicherlich auch anders testen kann.
Seit 2006 Paroxetin eingenommen, die meiste Zeit über 5-10mg (nie Probleme)
Seit 2013 2,5 mg (erste 2 Wochen Probleme wie Brainzaps , danach OK)
Seit April 2016 von 2,5mg auf 0 (seit dem Sehstörungen, Photophobie und Benommenheit, Nacken-Hinterkopf Schmerzen)
Seit August 2016 (Sehstörungen, Photophobie, Augen massiv trocken (früher nie gehabt) und Benommenheit keine weiteren Symptome)
Seit 22.September 2016 Photophobie geht zurück, ebenso fokussieren wird besser
Seit 05.Oktober 0,5mg Paroxetin
Seit 06.Oktober wieder ZERO (Kopfschmerzen ohne Ende gehabt), besser nix mehr nehmen!

noch vorhandene Probleme: Photophobie , Benommenheit (Gefühl auf Droge zu sein), Tunnelblick

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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 01.09.16, 10:54

Hallo Doktrin,

Du kannst auf diversen Seiten über Histaminintoleranz nachlesen, wie man das genau selbst austestet, ich denke in diesem Thread sind einige Seiten verlinkt.

Grundsätzlich macht man es so, dass man über mehrere Wochen erstmal streng histaminarm isst, und dann einen "Provokationstest" macht mit etwas bekanntermaßen Histaminhaltigem, so wie mit deinem Wein, glaube ich. Wichtig ist aber die Vorbereitung, eben das konsequente weg lassen in den Wochen zuvor, sonst kann man nicht sicher zuordnen ob die Symptome, falls sie auftreten, wirklich an dem Histaminreichen Essen lagen.

Merken würde man es dann entweder ziemlich schnell nach dem Essen, oder evtl. auch erst 1-2 Tage später, soweit ich weiß. Das kommt darauf an, welche Form der HIT man hat. Lies dir mal diesen Thread genau durch, da sind noch viele hilfreiche Links und Infos drin.

Liebe Grüße,
Lina
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von padma » Donnerstag, 01.09.16, 11:08

hallo Horni, :)

könntest du bitte in deine Liste noch mit der Quellenangabe versehen?
Danke dir.

lg padma

hallo Doktrin, :)

ich würde nicht gerade Wein zum Testen nehmen, da Alkohol auch unabhängig vom Histamin Symptome triggern kann.

lg padma
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Dia_HB » Freitag, 02.09.16, 9:17

Guten morgen,

Ich habe einen Trick gefunden um zu sehen ob das Histamin bei mir schon hoch ist im Körper, da ich ab Mittag immer das Gefühl von warmen Gesicht hatte.
Ihr müßt eure Temperatur am Morgen messen und aufschreiben, dann gegen Mittag und dann jede Stunde, wenn sie sich erhöht ist das Histamin schon hoch im Körper, ich nehme dann sofort Vitamin C, aber nur natürliches von der Acerola Kirsche ,das gibt es bei dm, kostet 2,29 Euro und sind Lutschtabletten, ich kaue sie und nehme auch gleich vier damit zerstöre ich das Histamin.
Bei Ascopharm online gibt es die Tabletten auch , davon könnt ihr nehmen soviel ihr wollt, weil es natürliches Vitamin C ist.
Vitamin C ist ein Histamin Killer.


Liebe Grüße Heike
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Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Katharina » Freitag, 02.09.16, 12:05

Hallo!

Ich habe seit ich Escitalopram nehmen musste schwere Probleme an den Lippen.

Sie schwellen an, nässen und sehen aus wie mit Botox behandelt, wie Schlauchboot-Lippen.
Mit Cortisoncremes geht dies etwas zurück dann schnell Heilsalben denn Cortisoncremes auf Lippen und Schleimhaut ist verboten aber niemand konnte mir helfen.

In einer Schleimhaut-Ambulanz wurden die Lippen punktiert, Diagnose:
aktinische Keratose ich kann es gerade nicht übersetzen, jedenfalls würden die Lippen vereist. ( Kryotherapie ).

Es war besser nachdem sich die Lippen wieder neu gebildet haben.

Seit ein paar Tagen geht es bergab und hinzu kommt ein Juckreiz allergische Reaktionen um die Augen die ich immer wieder habe, Bluttest beim Allergologen, alles ok.

Ich habe nichts außergewöhnliches gegessen kann auf Kohlehydrate nicht verzichten da Diabetes Typ 1.
Ich esse mittags 30 gramm Dinkelkörner und Abends 80 Gramm Haferflocken.

Wenn ich zugleich Vitamin C einnehme würde dann eine Histamin Störung quasi annulliert werden?

Ich hoffe ja das durch das jetzt erfolgreiche Absetzen von Esitalopram seit nun drei oder vier Wochen die Lippen Störung zurück geht.
Was aber so schnell nicht sein kann oder es ist etwas Anderes nur was.
Allergologen und Hautärzte wissen nichts, die angebliche Keratose wurde mehrfach vereist (!)
und nun ist alles zurück.

Histamin und Genüse.
Ich esse kein Gemüse nix zu machen.
Ob das ein Hinweis ist?

Ich nehme noch Atarax- ein Antihistaminikum welches wohl nicht mehr wirkt. Und gegen die massive Schwellung der Lippen nie wirksam war.

Grüße, ein schönes Wochenende

Katharina
Es wurde während der Lebertherapie gegen den unerträglichen Juckreiz eingesetzt.
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Dia_HB » Freitag, 02.09.16, 12:12

Ich habe was ganz wichtiges vergessen, wem das Histamin zum Harndrang treibt der verliert sehr viel Elektrolyte und die müssen aufgefüllt werden, wer Blasenkrämpfe bekommt was bei Hit ja oft vorkommt sollte Calcium nehmen, das entspannt die Blase und hilft auch gegen Histamin.


Liebe Grüße Heike
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