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Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von padma » Montag, 20.02.17, 11:50

von Evidence

Ich habe festgestellt, so lange ich mich über mein nicht Ein- oder Durchschlafenkönnen ärgere, da wird es noch schlimmer. Ich habe für mich eine Lösung gefunden, mit der ich leben kann.
Ich gehe regelmäßg zwischen 22 und 23 Uhr zu Bett, achte auch dabei auf die Körpersignale (wenn der Körper schlafen will, dann fährt er die Temperatur etwas runter, heißt man friert etwas). Manchmal klappt es und ich bin nach ca. 0,5 bis 1 h eingeschlafen. Werde aber regelmäßig nach ca. 2h wieder wach. Wenn ich dann nach weiteren 2h nicht wieder einschlafen konnte, dann stehe ich auf und setze mich ins Wohnzimmer, lese oder sehe fern. Meistens bin ich so gegen 5:00 oder 5:30 wieder so müde, das ich ins Bett gehe und schlafen kann, allerdings auch nur bis 8:00.
Ich weiß das es zuwenig Schlaf ist, den ich kriege. Aber ich bin ja seit vergangenem Jahr in EU-Rente und vorher immer krankgeschrieben gewesen. Habe also keinen Zeitdruck. Meine Arzttermine lege ich immer auf den späten Vormittag. Und wenn mir das mit dem Einschlafen nicht gelingt, dann akeptiere ich das so und sage mir das der Körper sich den Schlaf schon nimmt, wenn er ihn braucht.
Ich erlaube mir auch am Tage mal ein Nickerchen zu machen, weil ich das dann hin und wieder doch brauche. Habe ich früher vermieden, weil ich dann solche Angst hatte nachts gar nicht mehr schlafen zu können.
Und ich liege nicht in einer Grübelschleife, wenn ich nicht einschlafen kann. Ich habe mir lange angeübt an nichts zu denken oder an ganz andere Dinge, wie zum Beispiel Möbelrücken, Bilder neu zu sortieren, an Dinge, die nichts mit meinen Problemen zu tun haben eben.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 37#p180037
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Arianrhod » Montag, 20.02.17, 18:20

Was mir im Moment ganz arg bei DURCHSCHLAfschwierigkeiten hilft

Ich wache leider oft um 3 oder 4 Uhr morgens auf und komme ins Grübeln. Ich habe mir jetzt angewöhnt, diese Gedanken zu betrachten und loszulassen - wie ein Bündel Luftballons, der in den Himmel steigt. Ich stoße auf Angst, auf Wut, auf Vorwürfe, all diese Gedanken sind okay - ich lasse sie los.
Ich versuche in meinen Körper hineinzuspüren. Wie fühlt sich die Stirn an? Wie die Ohren? Jedes Auge? Zwischen den Augen etc.
bevor ich bei den Schultern bin, bin ich meistens schon eingeschlafen. Bisher habe ich das viermal so gemacht und es hat viermal funktioniert.

Die Anregung habe ich aus dem Buch:

Tim Parks : Die Kunst stillzusitzen: Ein Skeptiker auf der Suche nach Gesundheit und Heilung 2010

liebe Grüße Arian
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von padma » Montag, 06.03.17, 18:57

von Luce zu den Auswirkungen von Schlafmangel
Gnerell ist Schlafmangel ja ein ganz schlimmer Stress für den Körper. Als ich letztes Jahr 2 Wochen lang so eine Phase hatte (und dann wieder angefangen habe mit dem blöden Zeug - aber gleich wieder auf die volle Dosis :frust: ), war das der Einstieg fürs Burn out/PTBS.
Ich habe dann eine Studie gefunden, die belegt hat, dass in diesen Phasen, so gut wie alle Entzündungsmarker (IL6, Il8, IFNy, IL1 Cortisol usw - falls dir das was sagt) hoch gehen und dem Körper die ganze Zeit signalisiert wird auf "bereitschaft" zu sein, da diese Marker einfach nicht mehr unter den Schwellenwert (Basal Zustand) zurück gehen. Und wie wir alles wissen, führt dass dann zu "pseudo - Verkühlung", Hautirritation, Muskelverspannungen - vorallem Nacken, dort setzt sich nämlich der akute Stress fest, während der chronische eher im Lenden und unteren Rückenbereich verankert ist, und all das führt dann wiederum zu Magen Darm Blockaden und Problemen führen kann (natürlich vom Typ abhängig ob man zuerst M&D oder Rücken reagiert).

Was ich damit sagen will, ist, dass Schlafmangel alleine, auch ohne Absetzen von ADs eine Quelle für Erschöpfungs/Depressions Syptome sind.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 86#p182086
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von padma » Dienstag, 28.03.17, 11:10

von Lunetta
Ich nehme seit kurzem eine Kombi aus Rhodonit und Hopfenblüte als Urtinktur von Phytopharma ein, und mein Schlaf ist um Einiges besser geworden.
Ich liege nun nicht mehr die halbe Nacht wach, weil ich nicht einschlafen kann. Schlafe zwar trotzdem wenig und nach wie vor nie durch, aber es ist um Längen besser als vorher.
Es dauert aber ein paar Tage bis es wirkt.
Man soll es abends 2x 25 gtt einnehmen - ich nehme es einmal um ca. 22.00 und einmal um ca. 23.00 ein.
viewtopic.php?p=185936#p185936
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Art-Anne » Montag, 22.05.17, 9:35

Hallo,
Ich starte in die sechste Woche im abilify Entzug. Mein Schlaf ist immer noch sehr schlecht. Meistens schlafe ich nur 2bis3 Stunden. An ganz wenigen Tagen auch mal 4bis 4 1/2 Stunden. Ich habe Angst dass das nicht besser wird. Ich möchte unbedingt in den Sommerferien anfangen mit der lamotrigin Reduzierung. Dazu sollte ich aber wieder besser schlafen können. In den Sommerferien hätte ich halt frei und dann sind absetzsymptome leichter auszuhalten als wenn man auch noch zur Arbeit muss. Und ich hab nach den Sommerferien noch ne neue Schule an der ich zwei Kurse unterrichte und wo ich mich erst beweisen muss. Da hab ich erstmal nur nen halbjahresvertrag. Und ich möchte natürlich das der verlängert wird. Da wäre krank sein oder wie ein zombie erscheinen nicht gut. Das macht mir sooo viel Druck. Denke da oft drüber nach...
Meint ihr der Schlafmangel hört bei mir bald auf? Sechs Wochen sind ja schon lange... Schlafrituale versuch ich schon vieles. Nächster Versuch wird lavendelöl aufs Kissen und ne yantramatte...
Ich hab halt nur Angst das mein Plan nicht hinhaut und ich erst in der Schulzeit absetzen kann. Und ich bin eh so ungeduldig...

Ach schrecklich... Mir fehlt manchmal die Hoffnung das es besser wird.

LG Art-Anne
2009 nach länger andauernden und sich wiederholenden Angstzuständen erster Kontakt mit einem Psychiater und Psychologen. Ca. 1 Jahr Therapie und Venlafaxin. Wieviel weiss ich nicht mehr.
2010 erste depressive Episode. Teilstationärer Aufenthalt in einer Tagesklinik. Venlafaxin. Wie hoch weiss ich nicht mehr leider.
Dann zwei Jahre lang dieses Venlafaxin genommen.
2012 stationärer Aufenthalt in einer Klinik als krisenintervention. Verschiedene Psychopharmaka wurden getestet. Eingeführt und wieder abgesetzt.
2013 wieder stationärer Aufenthalt als krisenintervention. Immer gleiche Klinik und die ganzen Jahre über tiefenpsychologische gruppentherapie. Seitdem Venlafaxin 225mg, lamatrogin 125mg und Abilify 10mg.
Seit April 2017 Reduzierung des abilify auf 5mg.
Mai 2017 eigene Reduzierung des abilify auf 0mg.
Erhebliche Schlafstörungen bis fast kein schlafen seit der ersten Reduzierung von abilify. Zusätzlich ab u an kopfschmerzen und Übelkeit.

15.5.2017 psychiaterin verschreibt promethazin gegen absetzsymptome weil sie mir diese nicht recht glaubt. Ich nehme das Zeug nicht.

Aktuell : aushalten der absetzsymptome. Mal mehr mal weniger schlimm. Konzentrationsschwierigkeiten kommen dazu. Häufig schwächegefühl. Und immer noch fast kein schlafen

20.05.2017 weniger absetzsymptome, d.h. Kein schwächegefühl mehr oder das Gefühl umzukippen, keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit... Es herrscht noch wie immer Schlafmangel und damit Müdigkeit, Zähne aufeinander beißen und muskelverspannungen. Stimmung ist stabil und gut. Ich bin zuversichtlich :D


Lange nicht im Forum gewesen. Aktuell (April 2018) ist der stand der Dinge:
Abilify ist komplett ausgeschlichen.
Lamotrigin ist komplett ausgeschlichen.
Venlafaxin 225mg täglich morgens.

Ich bin stabil und fühle mich gut :)

Vor 4 Wochen Reduzierung von Venlafaxin begonnen.
Seitdem reduziere ich jede Woche um 1 kügelchen. 18 kügElchen sind enthalten. Im Moment bin ich bei 14 kügelchen.
Symptome : häufig stärkere Kopfschmerzen, Hautjucken, teilweise Übelkeit, leicht gereizter als vorher.

Juna
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Juna » Dienstag, 01.08.17, 13:22

Hallo zusammen,

ich bin bei meiner Krankenkasse über https://www.mementor.ch/ "gestolpert".

Das ist ein Online- Coach, bzw. eine Art Therapieform für Schlafstörungen.
Dort wird das Schlafverhalten, der Schlaftyp und noch einiges mehr analysiert und verwendet, das Schlafprogramm ist kostenlos, die Ansätze sind nicht schlecht, allerdings muss man auch aktiv etwas tun.

Ich bin noch nicht soweit, dass ich sagen kann, ob es etwas bringt, oder nicht, bin gerade etwas geschockt, weil ich nur noch 6 Stunden im Bett liegen soll und bekomme beim Gedanken daran schon eine Krise, aaaaber...ich werde mich mal weiter durchkämpfen.

Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen was, hilft oder unterstützt, verbessert vielleicht sogar die Schlafqualität, wer weiß.
Ich wollte euch das auf alle Fälle nicht vorenthalten, vor allem nicht, so lange es noch kostenlos ist (man kann iwelche Features dazukaufen, ich sehe da für mich allerdings keinen Sinn drin, bzw. habe den Bedarf nicht nach einem realen Thera bei dem Konzept).

Guten und erholsamen Schlaf,
Juna
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In Behandlung bei einem Psychiater u. Schmerzi
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Ohne Pregabalin und Oxycodon geht es schmerztechnisch leider gar nicht Bild

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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 02.08.17, 13:44

Liebe Juna,

Vielen Dank, da schau ich mal rein.

Gruß, Katharina
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von schneefloeckchen » Sonntag, 06.08.17, 10:15

Hallo ihr Lieben :hug: ,
ich habe diesen Artikel schon unter Melatonin rein gesetzt, aber dachte mir, damit ihn noch mehr User erreichen können, ihn hier noch einmal rein zu setzen. Es ist vielleicht für viele doch ein wichtiges Thema:
Da im Forum so viele Leute unter Schlafproblemen leiden, mich eingeschlossen, habe ich ein natürliches Hilfsmittel zum regulieren des Schlafrythmus gefunden. Schlaftrunk aus Montmorency Sauerkirschen! Die Kirsche enthält sehr viel natürliches Melatonin und ist erhältlich als Saft oder in Kapselform und wird abends vor dem schlafen gehen eingenommen. Hier der Link dazu:

http://schlafstoerungen-hilfe.de/schlaf ... -kirschen/

Schaut ruhig auch mal bei Wikipedia unter Sauerkirsche rein, da steht viel Interessantes darüber geschrieben. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen im Forum. Einen Versuch ist es Wert, denn Kirschsaft enthält auch sehr viele wichtige Vitamine, kann sich positiv auf die Muskulatur und Knochendichte auswirken.
Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
Monika
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Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Moselaner » Sonntag, 06.08.17, 11:22

Hallo Ihr lieben Forumsmitglieder,

Ich möchte euch meine Erfahrung / Hilfsmittel während meiner Zopiclon Reduktion mitteilen , die seit kurzem aktuell, seit neustem, sehr gut ist. Vorweg was man nicht machen soll :

coffein Produkte konsumieren
Nach 18 Uhr essen . Sollten Vitamin kapseln genommen werden , nur morgens.
Abends keine aufregende Filme , wobei zum bsp der tatort erlaubt ist. Es gibt eine Studie warum der tatort so erfolgreich ist: das Ende ist in der Regel gut. Der Verbrecher wird gefasst . Gerechte Strafe. Die Welt ist in Ordnung. Der Fernsehzuschauer kann zufrieden ins Bett gehen .
Kein Schlaf tagsüber. Alkohol meiden
Ich mache es so :
Termine ( arztbesuche , Therapeutentermine , Apotheke , vdk ,physiotherapie, , Verabredungen, , Fitness Studio usw) bewusst auf 09.00 legen, so hat man etwas Druck aufzustehen um Rhythmus zu bekommen.

Abends keine oder wenig Kohlenhydrate ( Zucker gleich Energie)
Abends ca 19. Uhr wenn es geht noch später ,schwimmen gehen , am besten im Hallenbad auch im Sommer . Das macht müde .
Möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett.
Kein Fernseher im Schlafzimmer.
Ich finde verschiedene Radiosendungen zum einschlafen sehr gut . Deutschland funk und die radiotalk Sendung nightlounge auf 2 Radio Sendern. Vorteil keine störende Werbung oder Musik sondern reiner Talk. Ideal zum zuhören und einschlafen . Oder ein höhrbuch zum 2ten mal hören. Dann muss man sich nicht so konzentrieren auf den Inhalt.
Entspannungsübungen .
Lesen , aber nur leichte kost . Zeitschriften oder im Internet leichte Aktivitäten.
Ich spiele zum bsp noch etwas Skat online oder Kniffel.
So ist mein einschlafritual:
23 Uhr : ins Bett, über Handy Kniffel / yahtzee oder Skat spielen . Evtl noch andere Aktivitäten im Netz.
23 45 Tabletten
00.00 Uhr Radio Big fm Sonntag bis donnerstags einschalten oder hörbuch an . Und dabei einschlafen .

Lg aus dem verregneten Bayern simssee klinik . M.
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Hier die Krankengeschichte
I
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Seit 01.06.17: 3,75 mg zopiclon
Seit 01.07.17: 1,875 mg Zopiclon
Seit 21.07 17: 1,5 mg Zopiclon
Seit 01.08.17: 1,125 mg Zopiclon
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon

Hier der Verlauf meines Entzugs:
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Eva
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Eva » Freitag, 11.08.17, 10:07

Hallo,

jeder reagiert individuell, wie man auch hier wieder sehen kann. Melatonin hilft mir nicht, auf Baldrian reagiere ich eher paradox. Am ehesten stimmt noch ein Tee aus Kräutern wie Passionsblume und Melisse meinen Organismus auf Ruhe ein.

Bei mir kann z. B. nachts eine Scheibe Knäckebrot mit einer dünnen Scheibe Käse belegt, den Schlaf fördern. Ein leerer Magen hält mich wach.

Wenn das Schlafen gar nicht gehen will und die Augen auch nicht mehr gucken wollen oder können, dann kommen die Ohren zum Einsatz. Gern mal Berieselung durch ein Hörbuch oder auch aufgenommene TV-Sendungen: hier ruhige Diskussionen, natürlich ohne brisantes Thema, am liebsten. Auch sehr sanfte Musik kann schon mal gut tun, aber nur sehr leise.

Als letztes Mittel ziehe ich mir etwas über und gehe für ein paar Minuten in den Garten und schaue mir, falls vorhanden, den Mond und die Sterne an und versuche Dankbarkeit zu fühlen über alles, was mir als Menschlein so begegnet. Ruhig kalt werden dabei, und dann - husch! - wieder ins Warme.

In sehr warmen Sommernächten genieße ich auch, auf dem Sofa liegend, gern das sanfte Schwirren des Ventilators.

Gruß und danke für den interessanten und wichtigen Thread (man fühlt sich gleich schon beim Lesen weniger allein mit dem Schlafproblem),
Pons
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Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von everendingstory » Mittwoch, 16.08.17, 14:18

Also ich habe meine persönliche Erfahrung gemacht, Abend im Bett einen halben Liter warme Milch zu trinken mit Honig. Dann kann ich besser schlafen, ca. 6 Stunden, davon auch eine kurze Phasen im Tiefschlaf wenn mein Schlaftracker mich nicht anlügt. Ich hole die Milch frisch als Rohmilch vom Bauern in einer Glasflasche welche innerhalb von 3 Tagen im Kühlschrank gelagert aber verzehrt werden muss.
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Diagnosen: mittelgradige depressive Episode F32.1, generalisierte Angststörung F41.1, Panikstörung F41.0, Erschöpfungsdepression, burn-out-Syndrom, Panikattacken und Suizidaliät

Seit Mitte 2005 regelmäßig Verhaltenstherapie beim Pyschologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für eine Stunde Gespräch .

Seit 2005 in regelmäßiger Behandlung beim Neurologen, anfänglich engmaschig, jetzt 4 x im Jahr für 5 Minuten um das neue Rezept abzuholen.

Medikamente:
10/2004 - 25.1.2005 Paroxetin vom Neurologen
25.1.2005 - 02.05.2005 Maprotilin/Ludiomil und Olanzapin/Zyprexa in der Psychiatrie bekommen
03.05.2005 - Mitte 2008 Mirtazapin/Remergil, Quetiapin/Seroquel, Perazin, Trimipramin, Pregabalin/Lyrica, Haloperidol in 3 Tageskliniken und ambulante Behandlungen
ab Mitte 2008 - Venlafaxin 150mg
ab Mitte 2009 - Venlafaxin auf 75 mg reduziert

Dazwischen parallel alles Mögliche probiert beim Heilpraktiker, Klopftherapie, Kinesiologie, Lachtherapie, mit Globolies, Schüssler Salzen, Bachblüten und vieles mehr, jeder privat bezahlte Therapeut verabreichte mir sein eigenes Mittel - jedoch ohne merkliche Verbesserung deshalb alles wieder problemlos abgesetzt. Diese Behandler wiesen zwar auf die Problematik mit Psychopharmaka hin und versprachen mir wenn ich das eigene Mittel nehme kann ich Venlafaxin problemlos weglassen, aber das hat auch nicht funktioniert.

Frühling 2014 erster fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, nach zwei Tagen wieder eindosiert auf 75mg

Frühling 2015 zweiter fehlgeschlagener Absetzversuch in Eigenregie, schnell ausgeschliechen und nach einer Woche wieder eindosiert

Venlafaxin 75 mg täglich weitergenommen bis Sommer 2015, langsamer ausgeschliechen bis Januar 2016 sporadisch ohne genauen Zeitplan halbe Plättchen aus der Heuman-Kapsel entfernt bis 14.1.2016

ab 14.1.2016 = 0 mg
danach heftige Absetzsymptome, Versuch aber trotzdem es auszahlten dann ADFD im Internet gefunden und Kontakt aufgenommen, Ratschlag befolgt
ab 29.2.16 = 6 mg wieder eindosiert, unterstützend mit Omega-3-Pillen und Magnesium-Pillen, Abends Abtei Baldrian Kapseln zum schlafen.
ab 07.03.16 erhöht auf 12,5 mg (1 Plättchen von Heumann)
ab 11.04.16 erhöht auf 15 mg
ab 19.05.16 reduziert auf 12,5 mg
ab 06.06.16 reduziert auf 11,25 mg (36 Kügelchen von Neumann - Umstellung von Plättchen Heumann auf Kügelchen Neurax)
ab 13.07.16 reduziert auf 10,13 g (33 Kügelchen)
ab 14.08.16 reduziert auf 9,12 g (30 Kügelchen)
ab 14.09.16 reduziert auf 8,21 g (27 Kügelchen)
ab 14.10.16 reduziert auf 7,39 g (24 Kügelchen)
ab 14.11.16 reduziert auf 6,65 g (21 Kügelchen)
ab 20.12.16 reduziert auf 5,55 g (18 Kügelchen)
ab 21.01.17 reduziert auf 4,63 g (15 Kügelchen)
ab 21.02.17 reduziert auf 3,70 g (12 Kügelchen)
ab 21.03.17 reduziert auf 11 Kügelchen
ab 02.05.17 reduziert auf 10 Kügelchen
ab 01.06.17 reduziert auf 9 Kügelchen
ab 01.07.17 reduziert auf 8 Kügelchen
ab 01.08.17 reduziert auf 7 Kügelchen
ab 01.09.17 reduziert auf 6 Kügelchen
ab 01.10.17 reduziert auf 5 Kügelchen
ab 01.11.17 reduziert auf 4 Kügelchen
ab 01.12.17 reduziert auf 3 Kügelchen
ab 01.01.18 reduziert auf 2 Kügelchen
ab 01.03.18 reduziert auf 1 Kügelchen
ab 01.04.18 NULL :party2: :party2: :party2:

micha68
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von micha68 » Mittwoch, 16.08.17, 15:15

Hallo :)

Bis Freitag, 11.08.2017, hatte ich keine Schlafprobleme, weil mich mein Quetiapin retard so weggedonnert hatte... durch die Umstellung auf nicht retardiertes fing es wieder an, mit den Durchschlafproblemen (Einschlafen haut mich das unretardierte Quetiapin noch schneller in die Kissen :? )

Habe meine Lavendel Kapseln rausgekramt und Magnesium Kps sowie abends auf der Couch noch Leberwickel... Bei mir scheint das zu helfen, habe jetzt 2 Nächte durchgeschlafen (von 22/23h bis 6/7h)... Die Lavendel Kps scheint aber auch nicht jeder zu vertragen (hier im Forum gelesen)- meine Nebenwirkung sind nur das Lavendel aufstossen, an das man sich erst (wieder) gewöhnen kann...

Melatonin habe ich früher mal versucht, hat bei mir gar nicht geholfen. Bei meiner Ma war es sehr erfolgreich...

Wie bei allem, alles wirklich sehr individuell und es gibt (leider) keine Garantien das es hilft.

Und lasse konsequent nach 15.00h Koffein/ Teein weg.

Allen, egal welche Methoden versucht werden, wünsche ich gutes Gelingen beim Schlafen!!!
micha
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Reduktion von Valproinsäure retardiert/ jetzt Valpro Saft unretardiert und Quetiapin (Wasserlösemethode)
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von padma » Donnerstag, 30.11.17, 17:40

von Orco
durch die Schlafkompression verbringe ich nun nur noch 6,5 Stunden pro Nacht im Bett.
Regelmäßige Schlafenszeiten von ca. 23.30Uhr bis 0600 morgens. Auch am Wochenende.
Soll sehr effektiv bei Schlafstörungen sein.
Heute morgen, als der Wecker vibrierte, wusste ich nicht wo oben und unten ist, so tief war der Schlaf. Einmal wach gewesen die Nacht. Gleich wieder eingeschlafen.
Will sagen: je mehr Zeit ich im Bett verbringe, desto häufiger wache ich auf.
Je weniger ich schlafe, desto höher der Schlafdruck.
Je höher der Schlafdruck, desto höher die Tiefschlafanteile.
Je weniger Zeit im Bett, desto effektiver muss der Körper die Zeit nutzen zum erholen.
So die Theorie. Eine effektive Möglichkeit nichtmedikamentös einzugreifen.
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Flummi
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 30.11.17, 21:27

Hallo,
Mir hilft wie heute Abend ein Bad mit Magnesiumöl . Da bin ich völlig platt von. :lol:
Liebe Grüsse und schlaft schön .
Claudia
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 28.12.17, 22:29

bei Schlafproblemen eventuell hilfreich? : Jasmin
Ätherische Öle als Aromatherapeutika per se als unwirksam einzustufen, wäre hingegen zu einfach. Bestimmte Inhaltsstoffe des Jasmins wirken an GABA-Rezeptoren und ähnlich wie Benzodiazepine. Das hat einer der führenden Duftforscher, Prof. Hanns Hatt, mehrfach bewiesen.
http://news.doccheck.com/de/newsletter/ ... 901fcbf8de
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 03.01.18, 11:06

Hallo,
Mir ist beim letzten Mal, wo ich aufhörte zu rauchen aufgefallen, dass sich der Schlaf davon besserte. Nun bin ich wieder am Aufhören (ausschleichen) und hoffe nebenbei auf besseren Schlaf.
Vielleicht als Hinweis für die Raucher hier.

Viele Grüsse,
Claudia
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 03.01.18, 17:26

Hallo liebe Claudia!

Ich bin in den letzten Jahren immer ein atypischer Raucher gewesen, nur abends, nur im Sitzen.
Weil es so ätzend stinkt, nur draußen.

Dann habe ich aufgehört.

Nun habe ich wieder angefangen, und zwar ganz kurz vor dem Lichtausmachen, draußen, drei,
ab ins Bett und weg bin ich.

Nikotin haut mich um.

Ich hätte niemals im Stehen oder Gegen rauchen können oder wollen.

Als es hart wurde, mit dem Einschlafen und Schlaf sowieso
habe ich angewidert wieder angefangen. Draußen.

Und so schnell hör ich auch wieder auf.

Komisch nicht?

Alles Gute für Dich,
Katharina
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 04.01.18, 18:37

Hallo,
Na das ist ja was!
Dann lohnt es auch ja richtig mit dem Rauchen :D

Ich wach ja auch nachts auf, aber hab festgestellt, dass ich schnell wieder einschlafe, weil ich Ohrstöpsel drin hab und so weniger mitkriege von dem Umweltgeräuschen. Bin zwar morgens etwas gerädert, wenn ich aufgewacht bin, aber besser als dann auch auf Geräusche konzentrieren und nicht wieder einschlafen können.

Herzliche Grüsse,
Claudia
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 04.01.18, 22:17

liebe Claudia,

ich benutze auch oropax da ich manchmal nix hören kann.

Das mit dem Rauchen birgt für mich auch eine Gefahr: Kreislaufkollaps.

ich will das ganz fix abhaken
es war ein Not - Versuch,
wie oft bricht mir der schweiss aus beim Rauchen wenn ich da draußen sitze.

nur als Teenie hab ich cool geraucht auf den Rad, auf dem Schulhof
mit der Hepatitis war Schluss mit der "Verträglichkeit".

heute geh ich nicht raus,
ich habe Durchfall,

man hat mich vor die Tür des Zahnarztes gefahren, nur eine Füllung,
ich war so schwach ich habe es kaum mit bekommen, wie ich das hoch und so weiter
aber:
er wollte wissen
wie das ist mit dem
reduzieren geht

also: erzählt es allen überall, es gibt Interesse.

der Doc hatte Tränen in den Augen,
er hat mit mir all das Kieferntheater während Interferon mit gemacht,
der Kiefer bildet sich zurück, unter Interferon,
Zähne futsch
wir kennen uns ewig

ich hatte kaum Kraft zum Erzählen.
runter immer an der Wand lang, Autofahrer hatte Tür schon auf,
nach Haus
ins Bett, ich habe immer noch Durchfall
aber
meine Füllung ist neu!!


kein Nikotin, Claudia - heute nicht
ich leg mich nicht freiwillig auf den Boden,

es grießt ohne Unterlass, und stürmt
nee
da schau ich lieber noch einen Film

ich habe eben diese zwei gesehen, die Thematik war ätzendvscheußlich, da klappt ich das Tablet fix weg gehalten
,Ton aus ,

krimi-brutalität brauche ich überhaupt nicht
interessiert und gibt mir nix

aber die zwei liebe ich:

Schröder, der liebe weiche Dicke
und Zorn,
der zornige
ein cooles team, finde ich.

schlafe gut, Claudia

Katharina
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Re: Schlafhygiene / Schlafprobleme / Was hilft?

Beitrag von padma » Mittwoch, 17.01.18, 19:16

Hallowas fragt:
hat einer einen Mechanismus für dieses wache Hirn und nicht in die nächste Schlafphase/Entspannungsphase kommen können? Was genau ist da an & welche Neurotransmitter sind da beteiligt? Irgendwas muss man doch machen können.
Antwort von Jamie
Wie padma :) schrieb ist es nicht klar, was da im Hirn falsch läuft, wenn das so durcheinander ist wie bei dir. Es gibt da nur Spekulationen.
Ich leide ja selbst an massiven Schlafstörungen und mein Gehirn kommt, trotz großer Müdigkeit und Erschöpfung, auch nicht in einen entspannten Zustand, der Schlaf ermöglicht.
Ich habe das mal bei meinem Neurologen angesprochen; er meinte, dass die beiden wichtigen Systeme des Vegetativen Nervensystems, Sympathikus (S) und Parasympathikus (PS), da nicht flüssig / ausgewogen in einander übergehen würden und das vermute ich auch.
Nur damit ist keinem geholfen, denn es gibt nicht viel, was das beeinflussen kann.

S und PS sind zwei eng verzahnte, hoch sensible und diffizile Systeme, die abwechselnd in einander greifen und jeweils wichtige Funktionen haben.
Der S ist für Aktivität und Leistung zuständig, der PS für Ruhe, Entspannung und Verdauung.

Menschen, die permanent unter S-Einfluss stehen, stehen unter vermehrtem Stresshormineinfluss und sind damit natürlich in einem Stress - und Alarmzustand. Das wird bei dir wohl so sein, genau so wie bei mir und bei vielen anderen hier, deren Gehirn auch "dauer-rast" und nicht abschalten kann. Der Körper ist dann, auch wenn er noch so fertig, erschöpft und übermüdet ist, natürlich auch unter S- Einfluss.

Das Einzige, was du momentan tun kannst ist, diesen Zustand zu akzeptieren und versuchen, dich einfach auszuruhen, auch wenn du da das Gefühl hast dich nicht wirklich regenerieren, geschweige denn dösen oder schlafen zu können.
Es ist schon so, dass der Körper sich einfach durch ruhen und nix tun ein wenig erholen kann, auch wenn das im Vergleich zu einer ordentlichen Mütze Schlaf natürlich nur ein müder Abklatsch ist.
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