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PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von srico » Donnerstag, 19.03.15, 8:19

 ! Nachricht von: LinLina
Wir haben einen umfassenden Beitrag zum Thema PPI und PPI absetzen erstellt, der Beitrag befindet sich in diesem Thread und zwar hier. Bitte durchlesen wenn du einen PPI einnimmst oder einnehmen möchtest. Im Anschluss können gern noch offene Fragen gestellt werden.
Hallo,

ich habe mich hier registriert, weil ich in einen Thread in diesem Forum u. a. gelesen habe, dass einige PPis ausschleichen.

Da ich seit Jahren abhängig davon bin und nicht davon los komme, wegen dem rebound effect,
wollte ich mich gerne hier mit Leuten austauschen die das Ausschleichen gerade machen oder hinter sich haben.

Würde mich freuen, wenn sich die Betroffenen melden und berichten wie und ob sie es geschafft haben.

VG srico
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Re: PPIs absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 19.03.15, 8:38

Hallo :),

wir sind zwar eigentlich für AD zuständig, aber so eine Anfrage lehnen wir nicht ab, insbesondere da auch ich PPI ausschleiche.
Ich glaube User Jack hat es auch gemacht (er hat es schon geschafft).
Da es für mich extra Mühe ist mich mit dir auszutauschen, wollte ich vorwegschicken, dass ich das gerne tue, aber nur im Rahmen meiner Kräfte und dass ich erst vor vier Tagen aus einem längeren Indienaufenthalt heimgekommen bin und momentan noch herumlaufe wie Falschgeld. :oops:
Außerdem hab ich irgendeine tropische Krankheit mit nach D gebracht :( und mir ist ziemlich elend. --> Soll heißen, ich bin momentan sehr angeschlagen und muss mir die Kräfte einteilen.
Ich beantworte ferner keine privaten PNs (siehe Signatur), sonst bekomme ich einen Kollaps vor lauter Arbeit.

Also soviel zu "meinen Bedingungen". Wäre das ok für dich?
Ich werde auch Luna mal anmailen, die auch großes Malheur mit PPI hatte. Die kann sich ja einklinken und viell. findet sich auch noch der ein- oder andere, der Erfahrungen beisteuern mag?
Was nimmst du denn aktuell? Wie lange? Welche Probleme?

Grüße, PS. Lasse den Thread noch einen Tag hier stehen und verschiebe ihn dann in die Rubrik "Diskussion". Ist das ok für dich?
Namaste
Jamie
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Re: PPis absetzen

Beitrag von srico » Donnerstag, 19.03.15, 14:32

Hallo Jamie :) ,

natürlich ist das alles okay für mich, warum auch nicht?
Ich setze niemanden unter Druck und erwarte auch nichts, würde mich einfach nur freuen, wenn ich mich austauschen kann.

Es tut mir Leid mit deiner Reisekrankheit, ich habe sowas mal aus Manila mitgebracht, das ist kein Spaß.
Deswegen ist es vernünftig sich erstmal auszukurieren.

Würde mich freuen, wenn noch mehr Betroffene sich hier melden würden, deswegen wäre es toll, wenn du den ein oder anderen kontaktieren könntest.

Zum mir:
Ich bekam vor 6 Jahre Omeprazol wegen Sodbrennen verschrieben und war mir über die Folgen nicht bewusst.
Zu Beginn war ich glücklich wieder alles essen zu können und versuchte auch das Medikament abzusetzen, doch es gelang mir nicht.
Der Arzt meinte dazu, wenn es mir mit besser also ohne geht, soll ich es einfach weiter nehmen (heute würde ich dafür an die Gurgel springen!).

Naja, nach 3 Jahren begannen Nahrungsmittelunversträglichkeiten und die wurden immer mehr.
Dann wurden auch die Magenprobleme schlimmer, und jetzt ist es so schlimm, dass meine vorhandene Gastritis nicht mehr weg geht :sick:
Mir geht es so schlecht wie noch nie und ich weiß nicht mehr was ich machen soll.

Mehrere Versuche das Omep abzusetzen sind kläglich gescheitert, trotz Ranitidin als Ersatz. (ist auch gegen Sodbrennen)
Ich bekomme so einen starken rebound effect, dass ich das nicht aushalte. Sprich Atemnot, Sodbrennen, starke Schmerzen,
auch körperliche (Gelenke, Muskeln, uvm.)

Das Ranitidin, was ich zur Zeit auch zusätzlich nehme konnte ich immer langsam absetzen, aber nur ganz langsam, auch das gelingt mir momentan nicht.
Deswegen würde ich mit dem Absetzen vom Omep noch warten bis sich alles beruhigt, aber das tut es leider nicht.

Trotzdem möchte ich mich darauf vorbereiten und bin deswegen hier. :)

Zum Omep, vorgestern sah ich den TV Beitrag auf 3 Sat über Medikamente, da wurde auch Omep getestet und es kam raus, dass es Nahrungsmittelunverträglichkeiten macht. Außerdem funktioniert die Verdauung nciht mehr, deswegen habe ich wohl soviele Problem, klar, nach 6 Jahren Dauereinnahme mag mein Körper nicht mehr. Aber was tun mit den zuvielen Belegzellen im Magen, die sich während der Jahre gebildet haben?
Reicht es wirklich ein Pellet zu entfernen um den Körper zu entwöhnen? -merkt ihr den einen fehlenden Pellet?

Fragen über Fragen, sorry :whistle:

Lasst euch Zeit. Ich mir auch :D

LG
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Seit 2009 Omeprazol 20mg.
Mehrere Absetzversuche durch Rebound gescheitert.


Seit 2011 Nahrungsmittelunverträglichkeiten (schiebe es auf das Omeprazol).
Seit 2013 Histaminintoleranz.

Herbst 2015 bei 80mg Omeprazol.
Langsam reduziert, weiter als bis 20mg nicht gekommen.

Im Frühjahr 2016 wieder zusätzlich zu Ranitidin gegriffen. Langsames ausschleichen im Sommer.
Seit Herbst wieder starke Probleme mit Sodbrennen und Unverträglichkeiten.
Wieder zu Ranitidin zusätzlich gegriffen.

Kann derzeit nur Reis und Kartoffeln gut vertragen.
Selbst Flüssignahrung macht Probleme.

Seit 6 Wochen Dauerkopfschmerz. Ich schiebe es auf das Omeprazol.

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Re: PPis absetzen

Beitrag von Luna » Freitag, 20.03.15, 1:58

Also ich habe keine Ahnung wie man PPi entzieht,da ich kalt entzogen habe und durch die Hölle bin danach.

Ich weiß auch nicht wie man PPi langsam entzieht aber die beste Methode ist wie man hier Psychopharmaka entzieht.Ausschleichen!
Lass dir hier die Technik geben zum ausschleichen und zieh es durch.
Sprich Atemnot, Sodbrennen, starke Schmerzen,
auch körperliche (Gelenke, Muskeln, uvm.)
Klingt ja fast schon als hättest du Psychopharmaka genommen bzw as würdest du die nehmen und hättest mehrfach versucht falsch zu entziehen aber ok man kann von PPi ja auch Depressionen bekommen u.a.Wer weiß was in dem Zeug drin ist an Wirkstoffen.Mich wundert nichts mehr.Ich hatte ein Hoch von Omep.3 Wochen gings mir super gut und dann ließ die Wirkung nach und bumm....mir gings wieder schlecht.Kam mir vor als hätte ich AD genommen aber nein...es waren Omep.

Nun lass dir ne Technik geben und dann mach langsam und befrei dich davon.Es geht auch ohne wenn man keine schlimmen Schäden hat.
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Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Re: PPis absetzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 25.03.15, 11:46

Hallo srico :),

zu den PPI kann ich folgendes beisteuern.
Ich nehme sie seit fast 15 Jahren ununterbrochen.
Bin nach einer Herz-Operation 2001 wegen der heftigen Nebenwirkungen der anderen Medikamente, die ich damals nach der OP unmittelbar einnehmen musste, darauf eingestellt worden (als Magenschutz), bin damit entlassen wurden und die Ärzte haben es danach nahtlos weiter verschrieben.

Hatte und habe aber auch permanent Magenprobleme, neben meiner schweren Insomnie ist das meine zweite große Baustelle in meinem Körper.
Zuerst war es Omeprazol 20mg, das wirkte dann irgendwann nicht mehr. Dann gab es Esomeprazol (damals war Nexiu.m ganz neu und im Patent). Das wirkte ebenfalls irgendwann nicht mehr und dann bin ich auf Pantoprazol 20mg umgestellt worden. Das nahm ich zum Schluss nun ca. 5 Jahre.

Doch mittlerweile muss ich folgendes beobachten: Das Essen wird m. Er. überhaupt nicht richtig verdaut. Es liegt mir stundenlang im Magen und will nicht weitertransportiert werden. Selbst kleine Portionen liegen mir wie ein Stein im Magen. Zusätzlich oft Druck- und Völlegefühl. Ständig Probleme mit zuviel Luft im Bauch.
Beim Psychopharmaka-Entzug sind plötzlich auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten aufgetreten, die ich vorher nicht kannte (Histaminintoleranz). Ich schließe nicht aus, dass vielleicht auch die PPI ihre Finger da im Spiel haben.
Außerdem habe ich mich dann mal näher im Internet informiert und war erschüttert, dass die Magensäureproduktion nicht nur gehemmt wird, sondern quasi sozusagen völlig zum Erliegen kommt (unter PPI) und dass es einen eigentlich gar nicht wundern darf, wenn das Essen im Magen nicht verdaut wird, denn ohne die Salzsäure kann ja auch gar nichts gespalten werden.
Ferner gestört hat mich auch der massive Vitamin B12-Mangel, der durch PPI ausgelöst werden kann.
Letztlich haben viele Gründe mich dazu bewogen, das PPI auszuschleichen.

Wie mache ich es?
Pantoprazol kann in den meisten Fällen nicht suspendiert werden (nur Spezialzubereitungen für Sondenapplikation sind möglich) und deswegen kam die Wasserlösemethode zum Abdosieren nicht infrage.
Also habe ich einen großen Umweg gemacht und mich auf Esomeprazol magensaftresistente Kapseln mit Pellets (Kügelchen) der Firma rat*opharm umstellen lassen, 40mg!
Als ich merkte, dass die 40mg anschlugen, habe ich das einige Monate beibehalten und bin dann mithilfe der Kügelchen-Methode (Kapsel öffnen, Kugeln entfernen, Kapsel wieder schließen) zuerst auf 30mg runtergegangen und dann auf 20mg, wo ich jetzt angekommen bin und mich erstmal stabilisieren werde.
Danach geht es weiter runter. Für alles zusammen habe ich bislang ca. ein dreiviertel Jahr gebraucht. Ich werde mir sehr viel Zeit lassen das PPI abzuseten.
Erstens muss der Körper nach 15!!!! Jahren erstmal wieder langsam lernen, wie es eigentlich geht, zu verdauen! und zweitens möchte ich natürlich keinen Rebound!

Wenn man sich für jedes Milligramm einen Monat vornimmt, so sind das ab 20mg 20 Monate, gut gerechnet also noch 2 weitere Jahre. Aber das ist es mir wert.
Ich will endlich von den PPI loskommen :sports: .


Namaste
Jamie
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Re: PPis absetzen

Beitrag von Luna » Donnerstag, 26.03.15, 15:15

Super Beitrag Jamie.Finde es super wie du das machst.Hätte ich das damals gewusst dann wäre mir die Rebound Hölle erspart geblieben aber ok ich bin das Zeug los und mein Magen scheint sich tatsächlich trotz Hit zu beruhigen.Ich hatte immer unter PPI eine Gastritis.
Jetzt heißt es nur noch zum zweiten....nicht aktive Gastritis Typ C und das heißt somit...da ist nichts.Mein Magen ist nur noch etwas gereizt.Das merk ich auch.Hab wegen Entzug und Hit schonmal Sodbrennen aber da hilft mir Bullrichs Salz ganz gut.
Meine letzte Magenspieglung hat somit gar nichts ergeben.Da sah die letzte schon etwas anders aus im Rebound aber mein Magen heilt anscheinend.Ich hoffe es!
Ok die letzten Antibiotika haben den Magen etwas mehr gereizt und ich hab im mom wieder etwas öffter Sodbrennen nach Essen aber das wird wieder und ich bleibe bei meiner Hit-armen Kost.
Heftige Sodbrennen mit PPi hatte ich auch aber das lag wohl daran,dass das Pantoprazol 80mg nicht mehr gewirkt hat.
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srico
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Re: PPis absetzen

Beitrag von srico » Freitag, 27.03.15, 7:24

Hallo Jamie,

vielen Dank für deinen Bericht.
Es macht mir Hoffnungen, aber vorallem freut es mich für dich.
15 Jahre :shock: . Krass :!:
Da bin ich mit meinen 6 Jahren noch harmlos. Aber dafür mit mehr Magenproblemen :sick:

Deine beschriebenen Nebenwirkungen kann ich unterstreichen, ich habe diese auch.

Ich hoffe du kannst weiter reduzieren ohne etwas zu bemerken.

Da wären wir nämlich schon bei meiner ersten Frage :D .
Merkst du irgendetwas wenn du reduzierst?

Wie machst du das genau mit den Kügelchen entfernen.
EIn Kügelchen raus und wie lange hälst du diese Dosis dann?

Und warum stabilisierst du jetzt bei 20mg? -ich dachte, das macht man sowieso, wenn man ein Kügelchen entnimmt und dann diese Dosis eine WEile hält?

VG srico

P.s.
Mein Arzt meinte übrigens, dass es nicht stimmt, dass die Magensäure fast vollständig zum erliegen kommt.
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Herbst 2015 bei 80mg Omeprazol.
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Re: PPis absetzen

Beitrag von Luna » Freitag, 27.03.15, 22:16

P.s.
Mein Arzt meinte übrigens, dass es nicht stimmt, dass die Magensäure fast vollständig zum erliegen kommt.
Ja und mein Psychiater meint,dass es keine Histaminintoleranz gibt.Es sei alles psychisch bedingt und die Leute sollen Medis wie AD usw nehmen.

Viele erleben hier auch,dass Ärzte sagen,dass es keine Entzugsymptome gibt.Alles was wir hier erleben sind Grunderkrankungen :frust:
Ärzte erzählen viel wenn der Tag lang ist.Die meisten Ärzte haben keine Ahnung von den Medis,die sie verschreiben.
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Re: PPis absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 27.03.15, 23:27

Hallo,

ich finde leider die wissenschaftliche Studie nicht mehr, aber die Magensäureproduktion wird zu 70-80% gedrosselt und bei höheren Dosen kann sie auch ganz zum Erliegen kommen.
Sehr interessant (und kritisch):

http://www.sodbrennen-welt.de/news/2009 ... aengig.htm
http://news.doccheck.com/de/49224/ppi-s ... reblocker/ (unbedingt auch die Kommentare lesen; seit HP Dirk Rüdiger Noschinski weiß ich jetzt auch, wie das mit der Histaminintoleranz zusammenhängt)(5. Juni 2014, 17:22)

@ srico: zum Abdosieren mit der Kügelchenmethode: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=8897


Melde mich nochmal ausführlich
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Re: PPis absetzen

Beitrag von srico » Samstag, 28.03.15, 8:18

Hallo Jamie,

ja, danke für die Links, die kenne ich.
Allerdings sind die Kommentare keine klinischen Quellen,
was nicht heißen soll, dass es nicht stimmt mit der Säurereduktion um 80%.

Melde dich gerne nochmal.
Mir geht es heute so schlecht, dass ich jetzt den Rechner ausmachen muss.

LG
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Re: PPis absetzen

Beitrag von insanity » Donnerstag, 30.04.15, 10:52

Ich platze hier mal rein^^
Meine Mutter nimmt seit Jahren auch dieses Zeug, als wenn es Bonbons wären. Sie hat aber auch starkes Sodbrennen.
Ich wusste gar nicht, dass das so krasses Zeug ist o.o
Nur was ich mich jetzt frage, kommt das Sodbrennen oder weswegen auch immer ihr das genommen habt nicht wieder? :o
Diagnose: Depressionen, aktuell keine Symptomatik (Juli 2017)
Fluoxetin
Mär'14-Jul'14: 20-40 mg anfangs starke Übelkeit
bei jeder Erhöhung vermehrt Suizidgedanken, die nach einigen Tagen weg waren; im Verlauf zwar Besserung, die Ende Mai in schwerste Depressionen umschlugen
Venlafaxin (retard)
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14.12. 37,5 mg erzwungene Aufdosierung durch Klinik. Kügelchenmethode sei nicht praktikabel. Dazu einige Tage unretadiert. Schwindel, Kopfschmerzen
08.04.2017 25 mg leichte Antriebslosigkeit, sonst keine Symptome die direkt darauf zurückzuführen wären
Promethazin, Dipiperon, Seroquel
jeweils 10-20 mg (Seroquel 25-50mg) keine oder zu viel Wirkung
Trimipramin
Dez '14-Anfang 2016: 10-40 mg
Feb '15-heute
Pille: Maxim (Valette)
0,03 mg Ethinylestradiol; 2 mg Dienogest
Jul'15-heute keine Probleme

immer wieder Probleme mit niedrigen HB/Eisenspeicher, gut behandelbar mit Eisentabletten.

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Re: PPis absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 30.04.15, 12:01

Hallo,

Zwischenstand. Ich bin jetzt etwa 5-6 Wochen auf 20mg.
Ich habe das Gefühl der Körper freut sich, dass es immer weniger wird.
Ich bin sogar der Meinung weniger Motilium als sonst nehmen zu müssen und dass die Verdauung besser arbeitet.
Das Essen liegt nicht mehr soooo lange im Magen und auch die Blähungen sind besser geworden; immer noch viel Gas im Bauch, aber zumindest geruchsfrei :D .
Natürlich muss ich aufpassen was ich esse, aber ich meine einen allgemeinen Trend "nach oben" zu verspüren.
Die Eiweißverdauung scheint besser zu funktionieren.

Hoffentlich geht´s weiter bergauf.
Knapp 15 Jahre ist eine verdammt lange Zeit, ich werde mir noch mindestens das ganze Jahr 2015 zum Ausschleichen nehmen, wenn nicht sogar noch länger.

Gruß
Jamie

PS. srico: wie geht es dir?

@insanity: ich weiß nicht genau, wie es mit dem Sodbrennen deiner Mutter ist. Da müsste man auch wissen, ob sie irgendwelche Veränderungen im Magen etc. hat. Manche Menschen haben Brüche (Hernien) im Bauchfell oder Zwergefell und somit ein "mechanisches" Problem und sind womöglich wirklich lebenslang auf ein PPI angewiesen (wenn keine OP infrage kommt), aber bei "banalem" Sodbrennen sind PPI nicht geeignet. Sie machen die Verdauung kaputt und abhängig :wacko: .

Gruß
Jamie
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Re: PPis absetzen

Beitrag von srico » Freitag, 01.05.15, 7:18

Hallo Jamie,

das sind ja tolle Neuigkeiten !!! -ich freue mich so für dich und es macht mir Hoffnungen :-).

Mir geht es besser, weil ich noch ein anderes Lebensmittel ausgemacht hatte, was mir so starke Probleme bereitet hatte,
allerdings hatte ich auch wieder einen Rückfall und so musste ich wieder mehr Ranitidin nehmen, was ich davor fast auf Null reduzieren konnte.
(Ranititidin ist so ähnlich wie Omeprazol und das musste ich wegen starkem Sodbrennen und der Gastritis zusätzlich zum Omep nehmen)
Jetzt bin ich wieder dabei das Ranitidin zu reduzieren und danach möchte ich anfangen Omep zu reduzieren.

Doch trotzdem sind noch ganz viele Fragen offen.
Merkst du wenn du reduzierst irgendwas ? -wie lange merkst du was?

Und ich muss nochmal was zu den Kügelchen fragen. Es sind ja nicht alle Kügelchen gleich groß ist mir aufgefallen.
Nimmst du dann immer ungefähr die selbe Kügelchen raus?

Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg.
GlG
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Re: PPis absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 01.05.15, 12:33

Hallo srico.

Nein ich merke nichts beim Reduzieren.
Ich bin aber auch seeeehr langsam vorgegangen, ich denke das ist das A und O beim Absetzen.
Ich werde jeden Monat 1mg absetzen, dann bin ich in 20 Monaten (knapp 2 Jahren) endlich das Zeugs los.

Mein Präparat (Esomeprazol) ist von ratiopharm und da sind die Kügelchen sehr klein und für mein Empfinden ziemlich gleich groß.
Sollte ich mal bemerken, dass die Dicke schwankt, dann entnehme ich eben ein paar kleinere und ein paar größere Pellets und dann mittelt das sich
--> statistisches Mittel. Das sollte passen.

Ich muss nach wie vor aufpassen, was ich esse. Ich mochte noch nie Knoblauch, aber durch meinen Indienaufenthalt bin ich da halt doch öfters mit Knobi in Kontakt gekommen und hatte Lust es hier in Deutschland nachzukochen. Aber vertragen tue ich trotzdem nicht so gut, obwohl ich immer schon viel weniger Knobi nehme als in den Rezepten angegeben. Ich bekomme nicht nur Magenprobleme, sondern z.B. auch heftigen Durst daraufhin.
Säurehaltige Lebensmittel, zB frische Tomatensoße sind auch nach wie vor ein No Go :(

Aber schon besser als vor 2 Jahren, als ich im vollen Benzoentzug war und meine Histaminintoleranz tobte.

Gruß
Jamie
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Re: PPis absetzen

Beitrag von srico » Sonntag, 03.05.15, 7:44

Hallo Jamie,

Esomeprazol nehme ich auch, das wirkt etwas besser als das normale Omeprazol, ergo ist es stärker in der Wirkung.

Toll, dass du nichts von dem Reduzieren merkst, wäre ja noch anstrengender.
Darf ich an der Stelle noch fragen, wie du reduzierst? -gehst du da nach dem von dir eingestellten Link vor, -oder machst du es noch langsamer?

Da ich auch Esomeprazol von Stada nehme, kannst du mir vielleicht noch verraten, ob bei dir unterschiedlich große Mengen Pellets in den Kapseln drin sind ?

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
LG
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Mehrere Absetzversuche durch Rebound gescheitert.


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Seit 2013 Histaminintoleranz.

Herbst 2015 bei 80mg Omeprazol.
Langsam reduziert, weiter als bis 20mg nicht gekommen.

Im Frühjahr 2016 wieder zusätzlich zu Ranitidin gegriffen. Langsames ausschleichen im Sommer.
Seit Herbst wieder starke Probleme mit Sodbrennen und Unverträglichkeiten.
Wieder zu Ranitidin zusätzlich gegriffen.

Kann derzeit nur Reis und Kartoffeln gut vertragen.
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Jamie
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Re: PPis absetzen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 17.05.15, 11:36

Hallo srico :),

also ich nehme Esomeprazol 20mg ratiopharm und da sind in einer Kapsel (ich habe mir die Mühe gemacht 3 Stück durchzuzählen) zwischen 140 und 151 Kügelchen drin (zumindest in den drei von mir durchgezählten Kapseln).
Ich gehe jetzt von einem Mittelwert von 145 Pellets aus.

Momentan weiß ich noch nicht, ob ich Milligramm-genau (immer ein Milligramm pro Monat weniger) oder in 10%-Schritten runtergehe.
Ich denke, das hängt davon ab, wie ich es vertrage. Den ersten Schritt mache ich vermutlich wieder mit 10%.
Ich bin jetzt schon einige Zeit auf 20mg, weil es mir anderweitig körperlich nicht so gut geht und mir gerade der Drive fehlt, weiter abzudosieren, aber spätestens im Sommer steige ich wieder ein.

Meine Kügelchen von ratio empfinde ich als ziemlich gleichförmig / gleich groß. Ich habe keinerlei Bedenken diese abzusetzen.
Ich kenne das Stada-Präparat nicht, aber "meine" Pellets sind ziemlich homogen.

Was meinen Magen (-Darm-Bereich) betrifft, so erfährt dieser aber viel Unterstützung durch homoöpathische / pflanzliche und ayurvedische Präparate.
Ich habe das Gefühl nur PPI alleine bringen es nicht, langfristig sowieso nicht. Und da mein Magen meine sensible Stelle ist, braucht er anhaltend Hilfe.


Viele Grüße
Jamie
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Re: PPis absetzen

Beitrag von srico » Donnerstag, 21.05.15, 8:58

Hallo Jamie :).

Schön von dir zu lesen :).

10% finde ich ganz schön viel, das würde ich mich nicht trauen.
Ich dachte, ich könnte immer ein Pellet reduzieren, aber das geht wohl nicht.
Dann muss ich mir doch eine Feinwaage zulegen................mal sehen.

Da ich letztes WE einen Sodbrennrückfall hatte, muss ich es sowieso wiedermal verschieben :-((.

LG
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Re: PPis absetzen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 24.05.15, 13:40

Hallo srico,

tut mir leid zu lesen, dass du immer wieder mit Sodbrennen zu tun hast :(.

Also bei mir ist es wirklich besser, seitdem ich auf das achte, was ich esse. Und auch seit dem Reduzieren wurde es nicht schlimmer.
Ich gehe das ganz entspannt an.
Ich muss halt auf viele Nahrungsmittel verzichten, allem voran säurehaltiges Obst, einiges an Gemüse, kann keine oder kaum Säfte und Smoothies trinken.
Säuerliche Dinge wie Yoghurt gehen auch nur begrenzt.

Kannst du im Akutfall nicht ein Antazidum nehmen, z.B. Maaloxan oder Riopan?

Das wäre wohl "gesünder" als dauerhaft die PPI. Weil angenommen die Dosis der PPI kann reduziert werden und du nimmst im Notfall eins- bis zweimal im Monat ein Antazidum - das wäre sicherlich für den Körper weniger belastend als eine kontinuierlich so hohe Menge an PPI.

Ab heute beginne ich mit einer Reduktion von 2mg (10%); ich nehme jetzt nur noch 18mg Esomeprazol statt 20mg.
Ich traue es mir zu. Wenn es mir nicht bekommt, dann gehe ich zurück auf 20mg und beginne neu, mit einer 5%-Reduktion (19mg).

Weißt du, ich nehme das Zeug fast 15 Jahre. Ehrlich- es muss weg! Mein Körper ist das garantiert total gewöhnt, ich weiß gar nicht ob es noch hilft, deswegen wage ich einfach mal diese 2mg (lasse 14 Kügelchen weg).

Viele Grüße
Tschakka - wir schaffen das :sports: .
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Re: PPis absetzen

Beitrag von srico » Montag, 25.05.15, 9:29

Hallo Jamie :) .

tolle Neuigkeiten mit dem weiteren Reduzieren, wie läuft es :?:
Ich drücke dir alle Daumen, toitoitoi !!!

Danke dir für deine Anteilnahme, das tut gut :hug:
Hat sich zum Glück wieder beruhigt, aber bis sich alles ein pendelt dauert mittlerweile mehrere Tage.

Mir geht es so wie dir, ich vertrage auch überhaupt nichts saures ! -kein saures Obst, kein Joghurt oder Essig.
Da bekomme ich sofort Sodbrennen. Dann habe ich ja auch über die Jahre diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten entwickelt.
Vorallem die Histaminintoleranz ist schlimm geworden. Mein Darm spinnt auch total rum. Das kommt alles ziemlich sicher von den PPIs.
Wenn du es so viele Jahre nimmst, hast du dich echt noch gut gehalten. Ich nehme es ja gerade mal 6 o. 7 Jahre.

Im Akutfall nehme ich auch Antazidum, allerdings helfen dir nur ganz kurz. Meine ganzen Schleimhäute sind danach so angegriffen :(.
Ich möchte so wie du vorgehen und langsam reduzieren. Jetzt muss ich allerdings wieder erstmal das Ranitidin wegbekommen, also alles auf Anfang :x .

Ich freue mich über positive Neuigkeiten von dir.

GlG
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Re: PPis absetzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 17.06.15, 23:53

Hallo srico,

ich bin jetzt bei 17mg.
Keinerlei Probleme. Ich setze jetzt nur noch 1mg alle 3-4 Wochen ab, nicht 2mg. Das erscheint mir zu viel.
Ich kann mich nicht beklagen; nach wie vor verstärkt sich mein Eindruck, dass das Abdosieren sich positiv darauf auswirkt, dass das Essen bei mir nicht mehr so lange unverdaut im Magen liegt. Ich brauche weniger Motilium (Mittel zur Entleerung des Magens in den Darm hinein) als sonst und das ist gut, denn Domperidon (Wirkstoff) ist absolut nicht ohne!

Nahrungsmittel-technisch meide ich immer noch Saures, Rohkost, Salat usw. No go ist auch Schwarzbrot. Das wäre Alarmstufe rot.
An Joghurt wage ich mich nur, wenn ich Appetit und Gelüste drauf habe - dann vertrage ich ihn auch. Ich habe aber bemerkt, dass nicht jeder Joghurt gleich ist. Manche sind säuerlicher und manche eher neutral.
Eigentlich unterstütze ich nicht die Firma Mül*er, ein großer Milchproduktehersteller, aber deren Joghurt mit der Ecke (zB. Schlem*erjoghurt Kirsche) vertrage ich ausgezeichnet und der ist auch lecker.

Viel Vitamin C soll bei HI hilfreich sein, da nehme ich täglich Kapseln, die sich erst im Darm auflösen (Magen wird nicht angegriffen!) und das Vitamin C zeitverzögert freisetzen; das scheint mir auch eine gute Sache zu sein und bei rossmann, dm drogerie usw. bekommt man eine Schachtel für 3Euro, also auch günstig.

Ich hoffe, es geht dir besser und du kannst dem Ranitidin langsam tschüss sagen? :group:
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