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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Dienstag, 05.12.17, 23:03

Hallo Clarice, :)

ist Quatsch. In der Tat.
Allerdings haben wir gelegentlich Schilderungen, dass AD bei dem ein - oder anderen tatsächlich auf den Magen gehen, aber das ist eher selten.

Einfach so als "add on" Therapie, weil es ja auf den Magen gehen könnte, finde ich das völlig hirn-
und sinnlos, was dieser Arzt da betreibt, zumal die Liste an NW bei PPI von Jahr zu Jahr länger werden, je mehr Langzeiterfahrungsberichte es gibt und das Zeug dauerhaft erst recht auf die Verdauung geht...

Wenn er es allerdings schon länger nimmt, muss er es evtl. auschleichen.

Grüße
Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Clarice » Mittwoch, 06.12.17, 7:54

Liebe Jamie,
herzlichen Dank für die prompte Antwort.
Viele Grüße, Clarice
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Rote Beete
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Rote Beete » Freitag, 15.12.17, 7:56

Hallo,
ich habe heute Nacht auf der Suche nach einer Lösung für mein Problem dieses Forum gefunden und finde eure Tipps super!
Eins habe ich hier allerdings noch nicht gefunden, und zwar Erfahrungen mit PPIs in der Schwangerschaft.
Ich nehme seit 3 Jahren Esomeprazol, mittlerweile “nur“ noch 20 mg täglich - und nun bin ich schwanger. Alle Ärzte, die ich bisher gefragt habe, haben gemeint, Esomeprazol sei in der Schwangerschaft kein Problem, selbst meine Frauenärztin. (Und ich habe schon oft gefragt, weil ich der Meinung bin, dass Medikamente, die Entzugserscheinungen auslösen, prinzipiell nicht gut sein können). Bis gestern ein Vertretungsarzt sich weigerte, mir ohne eine schriftliche Einverständnis meiner Frauenärztin ein neues Rezept auszustellen. Das ist das erste Mal, dass ein Mediziner mir gegenüber Bedenken geäußert hat. Ich versuche seit 2 Jahren, von dem Teufelszeug loszukommen. Da alle Ärzte so absolut unbekümmert auf das Thema reagiert haben, haben wir es einfach probiert, schwanger zu werden. Ich dachte, währenddessen versuche ich wieder, zwischendurch die PPIs immer mal wieder weg zu lassen. Das mit der
Schwangerschaft hat unerwartet schnell geklappt, meine Ausschleich-Strategie kein bisschen.
Jetzt steh ich vor dem Dilemma, das Kind nicht gefährden zu wollen, aber dennoch in der Lage sein zu müssen, mich um mein erstes kümmern zu können. Und ich kenne die Entzugserscheinungen bereits, sie können als Grund für einen Selbstmord gut herhalten.
Hat hier jemand Erfahrungen mit PPIs und deren Absetzen in der Schwangerschaft, und hat jemand das Ausschleichen auch in weniger als einem halben Jahr geschafft?
Liebe Grüße,
Rote Beete

Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.12.17, 9:46

Hallo.

Willkommen :)

Medikamente in der Schwangerschaft sind fast immer kritisch zu bewerten.
Natürlich gibt es welche, die dem Baby nichts machen, zB wenn man Schilddrüsenunterfunktion hat und täglich L-Thyroxin als Ersatz(hormon) nehmen muss, aber solche Mittel sind die Ausnahme; die übergroße Mehrzahl ist nicht ausreichend erforscht bei Schwangeren und potentiell unsicher.

Ich kann dir keine sichere Antwort zu Esomeprazol geben, aber PPi sind Medikamente, die in der Tat viele nehmen und dann schwanger werden und bislang scheint es keine größeren Erkenntnisse dazu zu geben, dass diese embryotoxisch sind, wobei man die Langzeitfolgen nicht gut abschätzen kann, denn Kindsstörungen können sich zB auch erst im Schulater durch zB Lern- und Konzentrationsschwäche zeigen.

Du kannst bei http://www.embryotox.de mal gucken, aber uns sind die nicht streng genug.
Im Zweifel werden die immer dafür sein, dass die Schwangere ihre Medikamente weiternimmt, es sei denn sie sind ausgewiesen frucht - und entwicklungsschädigend wie zB Vitamin A Säure Derivate, Tetracycline, ACE Hemmer u.a.

Ich an deiner Stelle würde anfangen das PPI auszuschleichen und soweit wie möglich in der Dosis runterzukommen, bis das Baby da ist. PPI kalt abzusetzen kann üblen Rebound auslösen und du schreibst, dass du bereits unschöne Erfahrungen hattest. Diesen Stress würde ich wohl weder mir noch dem Baby aussetzen, denn du müsstest auch massig nach Ersatzsubstanzen suchen, um all die Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Glücklicherweise nimmst du bereits Esomeprazol. Das gibt es von ratiopharm in Form von Kapseln mit Kügelchen. Du kannst die Kps nehmen und Kügelchen daraus entnehmen und somit sanft die Dosis senken, ich mache das so seit bald 4 Jahren und habe mich von 40mg auf 8mg runtergearbeitet.
(Mitte des Jahres war ich bei 5mg, hatte dann aber einen Rückfall, weil ich Medikamente nehmen musste, die meinen Magen zerschossen haben und musste daher leider aufdosieren).

Lass dir bitte das verordnen, mit aut idem Kreuz, sonst muss die Apotheke die glatten kleinen Pillen rausgeben (Rabattvertragsartikel) und du kriegst wieder nicht die Kapseln mit den Pellets.

Einen Hinweis noch, den ich für sehr relevant halt. PPI fressen Vitamin B 12 auf. Viele Menschen, die längere Zeit auf PPI sind, haben niedrige Vit B12 Werte oder Mängel. B Vitamine sind aber essentiell für die Entwicklung des Fötus und darum gibt es auch viele Präparate für Schwangere, die genug davon enthalten. Ich würde mir so etwas kaufen und einnehmen, falls noch nicht geschehen. Ein B-Komplex ist auch nicht verkehrt, da ist dann die ganze B Vitamin Reihe drin.

Grüße
Jamie
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Rote Beete
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Rote Beete » Freitag, 15.12.17, 23:21

Danke Jamie, für die schnelle Antwort!
Ja, ich hab sogar schon die Kapseln mit den Pellets. Hab mich letzte Nacht auch gefragt, warum ich eigentlich nicht selbst auf die Idee gekommen bin, aber hab gleich heute damit begonnen :-) merke mittlerweile auch die Konsequenzen der PPI-Einnahme - bin mit Beginn der Schwangerschaft gleich krank geworden und werde es nicht mehr los. Kann einfach nicht fassen, dass offenbar die meisten Ärzte überhaupt keine wirkliche Ahnung von den Medikamenten haben, die sie verschreiben...
Für mich gibt es tatsächlich überhaupt keine wirklichen Substitute wenn der Rebound richtig losgeht, das Sodbrennen ist dann wie eine Naturgewalt. Aber ich habe jetzt Hoffnung, dass ich diese Sch***e endlich loswerde. Danke!
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zimmy123
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Sodbrennen, Gastritis, Reflux, Galle oder Rebound....

Beitrag von zimmy123 » Freitag, 22.12.17, 19:57

 ! Nachricht von: Jamie
Hallo zimmy, ich verschiebe deinen Beitrag in unseren Magen / PPI-Thread. Das ADFD ist ein Forum, das über die Risiken von Psychopharmaka aufklärt; einen Magen-Darm-Schwerpunkt haben wir nicht, aber das Problem mit den PPI ist uns natürlich bekannt. Du wirst noch das ein oder andere Feedback bekommen, aber es kann etwas dauern, da hier wahnsinnig viel Betrieb herrscht.
Hallo zusammen,
ich bin auf das Forum gestoßen weil ich einfach ratlos bin....vielleicht hat hier irgendjemand für mich einen Tip...ich fange einfach mal an....
Meine Krankheitsgeschichte fing im Juli/August in diesem Jahr an. Ich hatte über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten 7 Antibiotika nehmen müssen. Für eine Zahn Op, Harnwegsinfekt, Halsentzündung und zum Schluss eine Gastritis mit Helicobacter Bakterien.

Die Helicobacter Bakterien sind nach Stuhlgang Test nicht mehr vorhanden. Ich habe leider auch viel Schmerzmittel (Ibu) nehmen müssen und hatte noch eine OP wo mir Zysten aus dem Unterleib entfernt wurden. Parallel habe ich immer Pantropazol genommen um meinen Magen zu schützen! Was wohl nicht gelungen ist.

Trotz der ganzen Episode hatte ich Sodbrennen und Zungenbrennen, einen Zungenbelag und Halsbrennen. Bis heute noch. Nix hilft. Ich habe mit 2x20 Pantro angefangen und irgendwann wurde es auf 2x40 und der Doc wechselte auf Nexium usw...

Ich hatte gestern nochmal eine Magenspiegelung. Es ist keine Gastritis mehr zu sehen, kein Zwerchfellbruch, angeblich schließt mein Mageneingang, was nur aufgefallen ist, das der Magenausgang wohl minimal größer ist wie normal. Mein Doc meinte das sollten meine Beschwerden wohl nicht verursachen. Aber ich bilde mir mein Sodbrennen nicht ein. Ich habe ständig ein Brennen im Hals und im Brustkorb usw. Allerdings kein Schleim oder so im Hals. Ich habe vor 2 Wochen von ihm Sucrabest aufgeschrieben bekommen was auch nicht hilft, Gaviscon, Maloxaan usw..Auch Domperidon..Fehlanzeige.

Leider bin ich Psychisch nicht stabil und mittlerweile sagt mein Gastrodoc auch es könnte wohl auch daran liegen. Trotzdem gebe ich mich damit nicht zufrieden. Wenn dieser Magenausgang doch die Ursache ist, dann müsste es doch ein "Gallereflux" sein. Aber warum bekomme ich dann Sodbrennen, wenn angeblich mein Mageneingang schließt. Dann muss doch auch damit was nicht stimmen, wenn der Mageneingang schließen würde, dürfte doch keine Säure in die Speiseröhre gelangen ??? Ich bin wirklich ratlos.

Ich ernähre mich seit August, von Haferschleim mit Wasser, gekochtes Gemüse und Kartoffeln ohne Fett, mal ein Brötchen sonst nix. Mal ein geriebenen Apfel oder auch Banane. Aber nix hilft. Ich habe schon 20 Kilo abgenommen in dieser Zeit. Er hat mich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten getestet, auch Histaminintolranz, auch da ist nix zu finden.

Was würde bei Gallereflux helfen. Sucrabest sollte doch dann helfen.... Oder hat sonst noch jemand eine Idee. Und das mit der Psyche ist erst gekommen mit meinen ganzen Krankheitsgeschichten. Vorher war ich ein anderer Mensch und hatte auch keine Magenprobleme. Ich bin wirklich ratlos. Könnte es immernoch ein Rebound Effekt vom Pantro sein? Ich habe ca mitte Juli mit 40mg angefangen dann ca 10 Tage 80mg und danach wieder 40mg dann ab mitte Ok auf 20mg und am 13.NOV ganz abgesetzt, weil ich dachte es bringt ja eh nix...

Versuche mit Heilerde, Gaviscon, Malooxan irgendwie über die Runden zu kommen...klappt nicht...Ich bin nicht 1. Min. Beschwerdefrei. Gestern habe ich aus lauter Verzweiflung mal zu einer 20 Pantro gegriffen und es war den Tag zu ertragen. Aber auch nicht beschwerdefrei. Könnte es wirklich noch der Rebound sein..ICh hatte nieeeee solche Probleme mit meinem Magen..Ich kann nicht mehr..
LG und vielen Dank schonmal für eure Antworten! :)
Zuletzt geändert von LinLina am Freitag, 22.12.17, 20:01, insgesamt 2-mal geändert.

Angstmaus
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Re: Sodbrennen, Gastritis, Reflux, Galle oder Rebound....

Beitrag von Angstmaus » Freitag, 22.12.17, 21:35

Hallo zimmy und herzlich willkommen hier im Forum:)

Medikamententechnisch kenne ich mich leider sehr wenig aus, aber ich empfehle dir schon mal den Link über deinem Thread über Magenprobleme von Jamie, dort findest du schon viel Wissenswertes. Leider bin ich nicht so technisch fit um den Link direkt hier zu setzen ;)

Ansonsten würde ich noch empfehlen dein Zwerchfell von einem guten Physiotherapeuten oder Osteopathen ansehen zu lassen. Ein verspanntes Zwerchfell ist häufig (mit)verantwortlich für einen Reflux.

Es werden dir bestimmt bald erfahrenere Mitglieder antworten. Lies dich doch bis dahin schonmal etwas ein.

Liebe Grüße,
Angstmaus
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Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
Ersteinstellung 20mg Cipralex -> Wirkungslosigkeit nach ca. 2 Jahren
In einem Klinikaufenthalt Umstellung auf Venlafaxin 150 mg 1-1-0
-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
Werde auch regelmäßig mit homöopathischen Mitteln unterstützt :)
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von zimmy123 » Samstag, 23.12.17, 11:16

Hallo Angstmaus, vielen Dank für ihre Antwort, ich hoffe doch, dass mir doch noch irgendwie, irgendeiner einen Tipp geben kann. Schöne Weihnachten... LG Melanie

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Samstag, 23.12.17, 11:38

Histaminintolranz
Ist schwer zu testen. Das sind Mastzellenreaktionen. Du kannst trotzdem auf Histamin reagieren.Auf Tests habe ich nie vertraut. Da sollte man selbst testen manchmal...länger, weil nur kurz nicht hilft.
Diese Tests auf nmu sind oft ungenau. Lieber selbst testen.
Fettarm essen ist gar nicht gut. Gallensäure muss gebunden werden durch Fett. Ohne Fett reizt sie deine Schleimhaut bis zu Entzündungen. Deine Schleimhaut usw ist eh angeschlagen durch Medikamente.
Fruktose würde ich lassen selbst wenn du keine unverträglichkeit darauf hast. Ist entzündungsfördernt. Lieber zb Reis mit Möhren und Wildlachs oder Hähnchenbrust und Fett dazu.

Liebe grüße und gute Besserung
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(© Franz Schmidberger (*1942)

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(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von zimmy123 » Samstag, 23.12.17, 13:06

Hallo Luna...Ok, dann versuche ich mal etwas Fett zu mir zu nehmen...Vielen Dank für die Tipps..LG

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Samstag, 23.12.17, 16:09

Hallo Zimmy
Bitte langsam machen. Magen Darm müssen sich an Fett wieder gewöhnen. Kann anfangs zu Durchfall und Blähungen kommen aber geht wieder weg.
Ich habe paar Monate Fettarm und dann frei gelebt und das war gar nicht gut. Bis heute ist da was gereizt dadurch.
Nutze gute Fette, die nicht entzündungsfördernt sind und besser nicht erhitzen.
Sonst erstmal alles was für Magen Darm schonend ist und nicht zusätzlich reizt.

Heilerde ist eine möglichkeit zur Hilfe wenn verträglich. Deine Schleimhaut ist gereizt und brauch Zeit zu heilen.

Ganz liebe grüße
LG Luna

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von zimmy123 » Montag, 25.12.17, 8:42

Hey Luna, danke, ich habe es schon mal mit heilerde versucht... trotzdem hatte ich ununterbrochen Sodbrennen, aus lauter Verzweiflung habe ich die letzten 3 Tage wieder 20 MG pantropazol genommen, jetzt bin ich wieder am Anfang oder?...hatte sie sich am 13. November komplett abgesetzt...ach Mensch, ich bin Ratlos, weiß überhaupt nicht mehr was ich machen soll, soll ich sucrabest weiter nehmen, was soll ich essen und ich habe Angst, dass sich mein Magen wieder entzündet, ich kann einfach nicht mehr, wenn es wirklich der Rebound vom pantropazol ist, wie lange kann das bitte dauern...ich bin einfach Ratlos,....und auch mit 20 mg von pantropazol bin ich nicht 100% beschwerdefrei...mein ganzes Magen Darm system ist im Eimer... LG Melanie

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Montag, 25.12.17, 13:03

Liebe Melanie
Kaputt ist da erstmal nichts. Es ist nur wie eine innere Wunde die heilen muss und innen heilt alles langsamer.
Bzgl der Pillen kann ich nicht viel sagen. Ich würde keine mehr nehmen. Der Schaden ist schon da und dir geht es nicht gut.
Bei mir wurde es nach und nach immer schlimmer mit ppi. Kurze minimale hilfe und dann schlimmer. Hatte 80mg Pantoprazol zum Schluss genommen auf anraten von Ärztin und es war die Hölle. Zum Schluss bei jeder Einnahme massive Schmerzen.
Ich weiß nicht ob bei dir ein schleichen eher nach hinten losgehen würde. Bei mir hatte das damals nicht geklappt.
Da schau selbst bei dir ob es Sinn macht. Ich möchte da nichts raten.

Bzgl essen...esse schonend. Vielleicht mal weniger Vollkorn, weil schwer verdaulich.
Es brauch Zeit bis die Wunde heilt und bei ist ist einiges durcheinander gekommen auch dank Antibiotika. Das war zu viel zeug auf einen Haufen.
Ich kann dir nicht sagen wie lange es brauch. Bei mir war das eh länger, weil ich noch andere Gifte entzog aber trotz dessen...mit Magen wurde es langsam besser nach ppi.
Ich habe mich auf schonende Lebensmittel beschränkt und damit irgendwie gelebt und durchgehalten. Muss bis heute auf Ernährung achten aber das ist ok. Hatte ja noch mehr Pillen.
Im tv war eine Frau, die nahm während der Schwangerschaft ppi und setzte es dann ab. Es folgten massive Probleme und Unverträglichkeiten. Hat lange bei ihr gedauert bis sie wieder alles essen konnte.
Es wird heilen aber es brauch Zeit.

Hast du schon mal Bullrichsalz probiert? Das hatte mir anfangs ganz wenig geholfen. Manchen hilft auch morgens Glas Salzwasser aber nicht zu viel Salz. Habe ich auch gemacht und hat auch etwas gelindert.
Möglich ist auch, dass dein Magen nicht genug Säure hat wegen den Ppi und Säure ist wichtig. Da es Salzsäure ist, hilft manchen Salz.
Auch ohne Säure kann man Sodbrennen haben...meist eher brennen der Schleimhaut ohne Säure im Mund. Das war bei mir so. Ich hatte die Speiseröhre total entzündet...Schleimhaut brannte wie Feuer vom Magen bis Mund und auch Darm.
Das sind meistens Botenstoffe, die das brennen auslösen. Eigentlich auch eine Art Heilung.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und nicht verzweifeln...es wird heilen.
LG Luna

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Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von zimmy123 » Montag, 25.12.17, 13:36

Hallo Luna, vielen Dank...Vielleicht kann mir noch jeamnd einen Tip geben. Wann soll ich Heilerde nehmen, was am besten essen, Frühstück oder Abendbrot. Gaviscon habe ich vor ca. einer Std. genommen, leider immernoch brennen im Hals und Brustbrein. Hals kratzt schon wieder. Was ist mit Sucrabest...Aufhören? Ach ich weiß wirklich nix und weiß auch nicht was richtig oder falsch ist. Trotzdem Danke! LG Melanie

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von TeaTime » Montag, 25.12.17, 14:52

Hallo Zimmy,

wie lange genau hast Du den PPI genommen ? Habe mir nun nicht alles im Detail durchgelesen.

Wenn Du ihn schon mehrere Wochen nimmst, dann kannst Du ihn leider nicht einfach weglassen, auch hin und wieder nehmen nutzt leider nichts.

Was Du Dir bitte mal besorgst, auch jetzt in einer Apotheke die Notdienst hast, ist Ranitidin.
Das wirkt nicht so stark wie ein PPI aber stärker als Alginate (Gaviscon) oder Antacida (z.B. Maaloxan)

Es ist in kleinen Packungen zu 75mg rezeptfrei. Es hilft sehr gut und bis zu 8 Stunden bei akuten Schmerzen.

Heilerde nimmst Du am besten morgens und abends mit genügend Wasser ein.

Den PPI solltest Du ausschleichen, Nexium ist der gleiche Wirkstoff wie im Esomeprazol, welches es als Kapseln gibt. Hiermit kann man langsam reduzieren, das machen wir dann abhängig von der Dauer Deiner Einnahme.

Lieben Gruß,

TeaTime

P.S. Gaviscon Dual nimmt man NACH dem Essen und vor dem schlafen gehen.
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Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Montag, 25.12.17, 17:15

Heilerde ist leider nicht bei jedem verträglich. Mir wird heute noch übel davon. Das ist bei gereizter Schleimhaut möglich, dass Heilerde nicht geht. Ist auch nicht selten.
Probieren kannst du trotzdem weiter. Vielleicht geht es bei dir ja.

Das brennen wird dir kaum noch was nehmen außer die Zeit. Da ist die Schleimhaut gereizt und immunsystem aktiv.
Mein Freund hatte das brennen auch heftig. Kein Sodbrennen und nie ppi genommen aber andere Medikamente und Toxine.

Kannst ja probieren mit schleichen wenn du das eh die ganze Zeit nimmst.
Alles gute
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Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
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Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Clarissa » Montag, 25.12.17, 17:29

Hallo.

Ich sehe das genauso wie Luna.
Das Brennen heilt nur die Zeit.
Ich habe keinen Reflux und nie PPI genommen - und trotzdem erhebliches Schleimhautbrennen (gehabt).
Ich greife nicht aktionistisch zu weiteren Medikamenten und setze damit mglw. neue, andere Schäden, ich halte es halt aus.

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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Jamie » Montag, 25.12.17, 19:42

Hallo, frohe Weihnachten in die Runde, :pillowtalk:

ein waschechtes Brennen durch Rebound und massiven Säurerückfluss heilt die Zeit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht, erst recht nicht, wenn das hochdosierte PPI so schnell abgesetzt wurde. Es gehört wie ein Psychopharmakon ausgeschlichen und einige Durchhalteparolen dürften nicht fruchten, trotz intensivstem Willen :oops:.

Ich würde nach Weihnachten und wenn die Ärzte wieder erreichbar sind, auf Esomeprazol ausweichen (Kapseln mit vielen Kügelchen, von ratiopharm. Mit aut idem Kreuz! durch den Arzt), mich stabilisieren und dann über Monate ausschleichen und runter mit der Dosis.
Das ist auch der einzige Weg den Rebound in den Griff zu bekommen.
Parallel schauen, was an frei verkäuflichen Mitteln und Hausmitteln als hilfreich empfunden wird.

Ich mache das im vierten Jahr so und hatte mich auf 4,8mg runtergerarbeitet (von 40mg), aktuell habe ich allerdings eine heftige Krankheit an der Backe mit massivem Medikamenteneinsatz und konnte die Dosis leider nicht halten. Ich werde im neuen Jahr erneut weiter ausschleichen.

Heilerde wird nicht von jedem vertragen und wirkt auch nicht bei jedem. Mir trocknet es derbe den Magen aus und verschlimmert meinen Zustand; ich komme mit Retterspitz innerlich besser klar.

Das Sucrabest (Sucralfat) würde ich nicht als Dauertherapie ansetzen, da dort erhebliche Alumniummengen enthalten sind; ein Stoff, dessen Auswirkungen auf den Körper wir noch nicht vollumfänglich kennen. Mal als Notfallmittel okay, aber im Dauereinsatz sicher problematisch.

Nicht immer kann ein massives Magenproblem mit einer Ernährungsumstellung kompensiert werden; mittel- und langfristig ist das auf jeden Fall ein sehr wirksamer und sinnvoller Einsatz, aber wenn der Magen Amok läuft, muss in der Akutphase erst einmal medikamentös interveniert werden mit dem Ziel, sich dann langsam wieder von den PPI zu entwöhnen und dem Verdauungstrakt beizubringen irgendwann ohne Medikamente leben zu können.
Dies ist ein langer Zeitraum und erfordert viel Geduld und Spucke und langen Atem :).

Das meine Tipps und Einschätzungen. Picke dir das raus, was sich stimmig für dich anfühlt zimmy.

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Jamie
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Luna
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von Luna » Montag, 25.12.17, 23:49

ein waschechtes Brennen durch Rebound und massiven Säurerückfluss heilt die Zeit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht
Jamie es heilt aber natürlich nicht schnell.
Bei mir ist es ganz weg. Nach einem halben Jahr brannte es schon weniger und nach 0 von allen Pillen incl Ernährung verschwand es dann ganz. Brennt schon lange nichts mehr. Ich hatte 80mg ppi ja kalt abgesetzt, weil es nicht anders möglich war für mich. Was jetzt nicht heißt, dass ich das so empfehle kalt zu entziehen. Schleichen hilft ja einigen.
Möchte nur sagen...es heilt. Du weist wie ich heftig damals gebrannt habe. Eine innere Hölle.Kaum vorstellbar.
Mein Freund hatte das auch schlimm, dass man ihm dann sogar Antibiotika gab, die nicht geholfen hatten und dann kamen Mandeln raus, weil Entzündet genau wie der Rachen usw...brachte auch keine Hilfe. Erst eine Ernährungsumstellung machte das Brennen weg. Es fing an nachdem er AD abgesetzt hatte, welches er 3 Monate nahm. Nie ppi genommen aber Antibiotika,Schmerzmittel,Antidepressiva kurz,Ass....tja und zu viele Toxine eben...Schimmel usw.

Das brennen ist nicht vom Rebound der ppi. Nicht direkt davon. Kenne einige die es so schlimm haben und nie ppi genommen haben.
Die Ursachen liegen woanders aber ist jetzt nicht wichtig.

Ausschleichen und gleichzeitig Ernährung umstellen halte ich für sinnvoll, da eine geschädigte und gereizte Schleimhaut nicht mehr alle Lebensmittel verarbeiten kann, da eben auch Enzyme usw fehlen.
Das weiß man auch inzwischen.

Mir war es nur wichtig zu sagen, dass es heilt und das wird nicht bleiben mit den brennen.Ich weiß, dass es total Angst macht. Kenne es ja selbst und ich weiß, dass mir Ernährung sehr geholfen hat um ruhe zu bekommen....

wie man nun runter geht, sollte man selbst entscheiden was für einen richtig ist. Tipps gibt es hier ja zum schleichen.

Liebe grüße
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LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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zimmy123
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch

Beitrag von zimmy123 » Dienstag, 26.12.17, 14:10

Hallo zusammen, vielen Dank für eure Antworten und Mühen!!!

An TeaTime: Ich habe mit 2x 20 Pantro ca. Juli/August 0/17 angefangen, zwischendruch wurde es auf 2x40 hochgesetzt, (ca. 10 Tage) dann wieder auf 2x20 runter und ich habe am 30.11. 1x 20 weg gelassen und dann am 13.11. die anderen 20mg. Habe mich mit Heilerde, Gaviscon, Diät usw. verucht über wasser zu halten. Aber hatte immer Dauersodbrennen ohne Beschwerdefrei zu sein. Dann habe ich es nicht mehr ausgehalten und habe am 22.,23. und 24.12.17 jeweils morgens eine 20mg Pantro genommen. Hat linderung gebracht, aber keine Beschwerdefreiheit. Ich habe seit dem Absetzten schon eine Besserung aber minimal. Ich frage mich bloß wie lange so ein Rebound dauern kann...Vielen Dank für eure Hilfe. LG Melanie
Zuletzt geändert von zimmy123 am Dienstag, 26.12.17, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.

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