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Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Gwen » Freitag, 20.04.18, 19:50

Hallo Paulchen,
Paulchen16 hat geschrieben:
Freitag, 20.04.18, 18:42
sorry für die blöde Frage, aber wie kann ich mir dass genau vorstellen, dass das Fischöl unterstützend wirken soll? In wie fern hilft es also genau?
Hast Du Dir schon die am Anfang dieses Threads verlinkten Seiten durchgelesen?
Viele Grüße Gwen
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Paulchen16 » Sonntag, 22.04.18, 19:01

Ok, das ist gut zu wissen. Ich weiß ja nicht ob es wichtig sein kann, aber natürlich habe auch ich im Netz immer wieder nach Informationen gesucht, die mich etwas unterstützen können. Unter anderem hat mir dieser kleine Fund im Netz etwas weitergeholfen. Vielleicht findet der ein oder andere diesen ebenfalls hilfreich.

LG
Schließt man alle logischen Lösungen aus, muss die unwahrscheinlichste wohl die einzig richtige sein.

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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 22.04.18, 19:06

Hallo Paulchen. :)

In einem Satz die Wirkung zusammengefasst: Fischöl stellt besondere Fettsäuren bereit (Omega 3 Fettsäuren), die u.a. Zellmembranbestandteile des Gehirns sind.

Das heißt es kann diese Verbindungen direkt nutzen und ins Gehirn einbauen, was inbesondere für die Nervenfunktion relevant ist und daher sehr gut Im AD Entzug ist, aber auch generell gut für die Menschen ist, egal ob jetzt nervlich angeschlagen oder nicht.
Das ist aber nur eine Wirkung unter vielen. Es ist ja auch u.a. sehr gut für´s Herz.

MfG
Jamie
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Flummi » Freitag, 11.05.18, 20:57

Hallo,

ich habe von Anfang an Fischöl und Lebertran genommen, weil es eh gut fürs Gehirn sei. Könnte das natürlich nicht beweisen, aber ich habe bislang fast gar keine Probleme mit Entzug gehabt, eher nur kleinere Probleme.

Viele Grüße,
Claudia
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Bebra83
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Bebra83 » Samstag, 02.06.18, 19:08

Hallo alle,

habe eine Frage zum Verhältnis EPA/DHA: Ich hatte es so verstanden, dass im AD-Entzug gerade das DHA wichtig wäre, bin nun aber mehrfach auf die Info gestoßen, dass umgekehrt ein hoher EPA-Anteil antidepressiv relevant ist. Das wird z.B. hier mit bezug auf Studien behauptet:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... m3_33_2004

(Ich weiß, dass solche Fragen bis zu einem gewissen Grad müßig sind, aber ich hatte mich jetzt speziell um hochdosiertes DHA gekümmert und bin entsprechend verunsichert.)

Vielen Dank & viele liebe Grüße

Bebra
Symptome: 2004 Ängste, starkes Zittern in sozialen Situationen, bei Referaten, in Gesprächen mit Fremden usw.; dazu häufig Traurigkeit, Müdigkeit, starke Schlafstörungen seit Teenageralter
Diagnose: soziale Phobie, depressive Episode
Medikation: Sertralin 100 mg ab 2005
Zusätzlich: Trazodon gegen Einschlafprobleme seit etwa 2008; L-Thyroxin wegen SD-Unterfunktion seit 2010
Bisherige Absetzversuche:
Aufgrund der NW zwischen 2008 und 2012 mehrmal versucht, Sertralin nach ärztlicher Vorgabe abzusetzen und durch andere Präparate zu ersetzen; u.a. Escitalopram, Venlafaxin, Buproprion, Sulpirid; Verlauf: keine oder nur kurzzeitige Besserung mit neuen Medikamenten, anschließend starke Verschlechterung, die stets als Rückfälle gedeutet wurden, daher immer wieder Rückkehr zum Sertralin

Anfang Januar 2017 Sertralin erstmals eigenständig schnell abgesetzt, ab Mitte Januar deutliche Verbesserung von Stimmung, Antrieb, Stoffwechsel usw.
ab 11.02. Verschlechterung (schleichend, erst mehr Schlaf, mehr Ablenkungsbedürfnis, dann sehr niedergeschlagen Anfang März)
12.03. Sertralin wieder angesetzt, sofort Besserung der Stimmung etwa für eine Woche (extreme Verzweiflung ist gemindert, aber kaum Wirkung auf Antrieb), dann aber sehr instabil, Müdigkeit & somatische (Schmerz-, Immun- & vegetative) Symptome weiterhin vorhanden
31.03. Sertralin Dosiserhöhung, ähnlicher Verlauf wie nach Wiederansetzen, neben Stimmung und Aktivitätsniveau auch starke somatische und kognitive Symptome (Denkverlangsamung, Konzentrationsprobleme, jeder Gedanke wird als anstrengend empfunden, jede Entscheidung als überfordernd), zunächst instabil, dann auf üblichem Level mit NW relativ stabil

Absetzverlauf

15.01.2018 Sertralin wieder schnell abgesetzt
22.01.-06.03. gute Stimmung, aktiv, fröhlich, wach, körperlich fit - hier erstmalig Infos zu Entzugsproblematik erhalten
07.03. massiver Stimmungseinbruch, für Wiedereindosieren entschieden mit dem Ziel, danach ganz langsam abzusetzen
13.03. Sertralin 5 mg wieder genommen, zunächst Reduzierung der extremen Verzweiflung, insgesamt etwas besser
ab 18.03. wieder die auch für 100 mg typische Müdigkeit, Teilnahmslosigkeit, reduzierte Aktivität mit Schwankungen (abends besser)
ab 27.03. konstant schlecht mit den genannten psychischen, somatischen und kognitiven Symptomen
ab 31.03. nochmalige Verschlechterung, Zustand ähnlich wie Anfang März unter Null, extrem niedergeschlagen, hoffnungslos, kraftlos - minimale Schwankungen nach oben, aber insgesamt Tendenz immer schlechter - am Ende nicht mehr aufstehen, nicht mehr essen und kaum trinken und sprechen können
21.04. 15mg; Stimmung & kognitive Symptome zunächst gebessert, Einschlafprobleme, mehr Schmerzen (Bandscheibe, Schulter, Hüfte), schlechteres Hautbild, Augenringe, blaue Flecken, Einbruch am 02.05.
03.05. 25 mg, seitdem auf dieser Dosis, ca. 10 Wochen einigermaßen stabil, mit schlechteren Phasen in der ersten Woche nach der Periode, ergänzend seit Anfang Mai Omega-3 & Rosenwurz
ab Mitte Juli Stimmung, Antrieb & Hautbild wieder verschlechtert, grippaler Infekt
seit Anfang August weitere Verschlechterung der Stimmung, inzwischen wieder ähnliche Symptomatik wie im April, kaum aus dem Bett, kaum Sprechen, kaum Essen, sehr viel Weinen, innerliches Versteinern

Stevesolitaire
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Stevesolitaire » Samstag, 02.06.18, 19:58

Hallo:)

ich nehme jeden Tag eine Kapsel Zenixx

https://www.ixx.be/producten/zenixx-gold/

Ich fühle mich nicht besser als vorher nur wurde mir gesagt es wäre das beste was man auf dem Markt bekommt?!

Naja


Liebe Grüsse
Steve
mein Name ist Steve 48 Jahre und lebe in Luxemburg


Ich habe 5 Jahre lang Lyrica 375mg Wegen einer generalisierten Angst Störung weil ich 2008 zweimal einen Herzstillstand hatte und dadurch Panikattacken bekam
die Panik Attacken bekomme ich,weil ich immer heute noch glaube ich würde wieder einen Herzinfarkt bekommen!!!
obwohl mein Kardiologe mir schon 1000 mal gesagt hat,dass alles ok ist!
naja hatte vergessen zu erwähnen,dass ich 2008 November noch 3 Bypässe bekam
aber die OP verlief nicht 100% sondern ich hatte nach 2 Monaten noch eine Herz Entzündung und musste noch einen Stent gesetzt bekommen
naja da war meine Moral erst mal ganz unten im Keller
habe von meinem 10ten Lebensjahr bis zu meinen 38 Jahren als Profi Musiker in ganz Europa
gearbeitet.
nach der OP versuchte ich es noch ein Jahr aber dann 2010 begann es mit den Panik Attacken
und wurde dann nach 3 Jahren in früh Rente geschickt
Heute nehme ich noch 37,5 mg langsam reduziert und dazu leider 40 mg auf den Tag verteilt Lysanxia Prazepam

Also ich habe nach der 10 % Regel das Lyrica Abgesetzt aber wie es scheint waren nur die letzten Schritte von 50 mg auf null zu schnell das habe ich jetzt geändert in dem wir nur 5 % alle 21 Tage runter gehen

Diazeparm Habe ich fast ein Jahr lang genommen aber unregelmäßig und ich würde sagen drei Monate lang regelmäßig 20 mg am Tag aber das hat mir später unheimliche Kopfschmerzen bereitet und darum sind wir dann auf die Tropfenform Lysanxia Umgestiegen

Ich war auch zweimal in einer Therapie in Bad Dürkheim was mir überhaupt nichts gebracht hat weil ich war komplett auf mich selbst gestellt

2010 BIS 2015 Lyrica 375mg morgens 225mg abends 150mg
hatte auch noch 2009 Effexor versucht aber war nur schlecht und sofort wieder abgesetzt

Entzug Lyrica von 2015 bis Ende 2017
bin von 375mg jede 3te Woche 25mg runtergegangen hatte hier naja immer die erste Woche
Herzschmwerzen und leichte Angst aber das wars auch schon
bis auf 200mg,dann gingen wir nur 20mg jede 3te Woche runter
bis auf 100mg !
dann 10mg jede 3te Woche bis auf 50mg
dann von 50mg jede 3te Woche 5mg bis auf Null !

nach einiger Zeit so etwa 2 Monaten kamen die Panik Attacken zurück
und mein Dok verschrieb mir Diazeparm 4 mal 5mg verteilt auf den Tag

dann sind wir wieder auf 100mg rauf langsam in 25mg Schritten
morgens 50mg und 15h 50mg

dann mit Hilfe meines Apothekers,der mir die 25mg Kapseln umgewandelt hat in kleinere
Dosen gingen wir sehr langsam runter
bin jetzt seid einer Woche auf 37.5mg Lyrica

und das Diazeparm wurde gegen 4 mal 5 Tropfen Lysanxia (Prazeparm) geändert wo kein Mensch wirklich weiss op ein Tropfen
1mg ist oder 0.5mg ???
ich habe nur gemerkt dass ich mit 4 mal 5 Tropfen komplett unterdosiert war :(
und der Arzt schrieb mir dann 4 mal 10 Tropfen auf und alles war gut.

Zur Zeit bin ich auf 37,5 mg Lyrica Seit einer Woche und von gestern Abend an auf 35 Tropfen mg Lysanxia
Ich muss noch ergänzen ich nehme jeden Tag eine Kapsel Omega drei und hier habe ich mich entschieden für das beste Produkt auf dem Markt mit dem Namen Zenixx Was mir sehr hilft während dem Entzug und ich denke nicht nur dafür.
Der einzige Nachteil 60 Kapseln kosten 35 €

Towanda1
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 02.06.18, 23:32

Hallo!

Nachdem ich Fischöl nicht so gut vertrage, bzw. den ganzen Tag aufstossen muß, bin ich auf Krillöl umgestiegen.

LG Towanda
► Text zeigen
11.02.18 - 22,50 mg Mirtazapin - Zustand stabilisiert sich, NW: leichte Muskel- und Gelenkschmerzen,
aber gut auszuhalten, hin und wieder Kribbelbeine
19.02.18 - Psychiatertermin - bei 22,5 mg bleiben
29.03.18 - 18,75 Mirtazapin
07.04.18 - wegen Gewichtszunahme Intervallfasten begonnen
14.05.18 - Psychiatertermin - Kribbelbeine sind schlimmer geworden, Empfehlung: Mirtazapin auf 15 mg reduzieren
22.05.18 - 15,00 mg Mirtazapin - 3 Tage später leichte Stimmungsschwankungen, 1 x Drehschwindel,
insgesamt nicht so stabil, Tagesschwankungen, aber auszuhalten
26.06.18 - 5 Glob. Ciprofloxacin C30 einmal wöchentlich
30.06.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Wasserlösmethode
01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Josh
Beiträge: 129
Registriert: Mittwoch, 13.06.18, 7:11

Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Josh » Montag, 18.06.18, 22:00

Ich habe lange gesucht und ein gutes produkt gefunden!
Omega3 von ESN

EPA 400
DHA 300
vitamin E 2 gramm!!!
bei nur einer kapsel! besser geht es nicht!

Liebe Grüsse

josh
Dezember 2014 Operation
danach depression, ängste, panik, idiotische gedanken!
keiner geholfen nur antidepresiva im oktober
2015 angefangen ( escitalopram 1 -20 tropfen)
früher immer mal down , job verlust , stress , umzug und
soweiter ! mit johannneskraut und homöopathie behandelt! hat im allgemeinen 20 jahre geklappt!
dann op und ab da kein mensch mehr wie früher!
nehme
MG
OPC
Vitamin C
Omega3
D3 mit K2
Sango Coralle
multivitaminpräparate mit mineralstoffen !
( hatte eine mineralstoff analyse machen lassen)
Kupfer mängel, selen ! quecksilber hoch und die
anderen werte nicht gut und nicht schlecht!
bin seit jahren in psychotherapie aber die nebenwirkungen kann sie nicht ändern! ist sehr offen
und hat das mit der postoperativen depression nach der OP auch
schon gelesen! es wird wohl nach der OP
MG
FE ( habe ich als kind schon gehabt )
D3
B12 mangel gewesen sein aber keiner hat sich darum
gekümmert! habe ich auch erst 2016/17 selbst erlesen.
gehe im juli auf 2,9 und dann wenn es gut geht auf 2,8 und 2,7 bis 0!
aber ganz langsam denn die entzugs erscheinung sind
übelst!

Ein Tipp von mir das Buch 📚
Gesund in 7 tagen von raimund von helden!!!
es ist wirklich ein teil welches uns viele baustellen
reparieren lassen kann !!!!
Muss aber nicht nur wer will!!!

Nachtwind
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Registriert: Mittwoch, 21.03.18, 16:53

Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Nachtwind » Donnerstag, 21.06.18, 21:08

Huhu ihr alle,

ich habe mir zwar die erste Seite durchgelesen, aber verstehe trotzdem noch nicht so ganz worauf ich beim Fischöl-Kauf achten sollte, mit dem Vitamin E usw.(bin aber auch total verpeilt grade wegen Absetzsymptomen..).
Die Krillöl-Kapseln von Vitaminexpress, hat da jemand Erfahrung mit und könnte mir sagen, ob die gut wären?
Da ich sowieso schon knapp bei Kasse bin, könnte ich nicht noch zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel kaufen..zumal die vom Vitamin Express ja auch schon sehr teuer wären.
Diagnosen: selbstunsichere-vermeidende Persönlichkeitsstörung, soziale Ängste, wahnhaftes Denken, depressive Episoden, Zwangsstörung
2007: erster Klinikaufenthalt mit Paroxetin-Behandlung(60mg), Ende 2007 wieder abgesetzt, Schwindelattacken, aber überlebt ^^
2008: Klinikaufenthalt, erneut Paroxetin genommen, 2009 abgesetzt.
2012: Klinik, Paroxetin 40 mg, September 2012 abgesetzt->2-3 Tage heftige Schwindelattacken, dann wieder alles ok.
Seit Anfang 2013: 20 mg Paroxetin täglich
Erster Ausschleichversuch: 25.01.2018, von 20 mg auf 15mg(Tablette durchgebrochen)-28.01.2018.->Angst-/Panikgefühle, Derealisation
29.01.2018: kurzer Versuch auf 10 mg zu kommen, dann wieder auf 15mg wegen Schwindel, Schweißausbrüchen, Frieren, Übelkeit usw.
20.02.2018: erneuter Versuch mit 10 mg->Reizbarkeit, Kopfschmerzen, ansonsten keine nennenswerten Symptome(nächtliches Schwitzen schiebe ich auf meine Schilddrüsenerkrankung bzw. schlechte Einstellung)
14.03.2018-20.03.2018: 1. Absetzversuch mit 0mg Paroxetin->Panikattacken, keine Luft zu bekommen, starkes Frieren, nächtliches Schwitzen, Schwindelattacken, Herzstolpern, Angstgefühle, Heulkrämpfe(schwere depressive Stimmung), Magen-Darm-Probleme, surreal-Gefühl.
Am 20.03.2018 wegen Schwere der Symptome wieder 10 mg eingenommen.
20.03.2018-heute(31.03.2018):10 mg, immer wieder Herzstolpern, starkes Frieren, Erschöpfung, Vergesslichkeit, daher:
31.03.2018: zusätzlich zu den morgendlichen 10mg (Tablette) noch 5 mg Tropfen genommen, welche mir die Psychiaterin verschrieb.
Daraufhin bei gleichbleibender Dosis immer wieder Herzrhytmusstörungen.
30.03.18-16.04.2018: 14 mg, danach erhöht auf 15 mg wegen Panikattacken.
16.04.18-04.05.18: 15 mg danach langsam runterdosiert auf 10 mg, da nur leichte Beschwerden auftraten, erst wieder weiter runterdosiert als ich stabil war
24.05.18-14.06.18: 10 mg-> zeitweise depressive Stimmung, Frieren, Vergesslichkeit, Herzrhytmusstörungen, wurde mit zunehmender Zeit aber besser
seit 14.06.2018: 9 mg (in Tropfenform)-> starkes Benommenheitsgefühl, grippeähnliche Symptome, Schweißausbrüche, extreme Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Druck im Kopf-Stirn-Bereich, Vergesslichkeit
seit 22.06.2018: mithilfe der Wasserlösemethode auf 9,5 mg
22.06.2018-23.07.2018: immer wieder ein wenig höher dosiert(bis 9,9 mg), doch mir ging es immer noch schlecht(starkes Benommenheitsgefühl, ständig das Gefühl neben sich zu stehen, depressive Verstimmungen, Kopfdruck usw.).
Rat aus FB-Gruppe bekommen: evtl. liegt es an der Umstellung von Tabletten auf Tropfen.
Möglicherweise ist 1 Tropfen nicht genau 1 mg(?).
Unter 10 mg Paroxetin in Tablettenform ging es mir vergleichsweise gut. Daher->
23.07.2018- Ende August: 10 mg Paroxetin (Tropfen) ab und an Panikattacken(keine Luft bekommen), ab und zu grippeähnliche Symptome (Halsschmerzen)
Ende August-20.09.2018: 9,9 mg -> (im Wechsel) grippeähnliche Symptome/Nase verstopft, Atemnot/Panikattacken, starke Erschöpfung/Müdigkeit, zwischendurch aber auch gute, beschwerdefreie Phasen
27.09.2018-aktuell: habe von den 20 ml (=1 Tropfen) nur noch 1 ml statt wie sonst 2 ml weggenommen(keine Ahnung wieviel mg das nun sind), dann endlich mal wieder ein paar Tage "normal" gefühlt

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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Jamie » Freitag, 22.06.18, 10:57

Hallo Nachtwind :)

ich würde einfach für den Start die günstigen aus dem Drogeriemarkt nehmen, einfach um zu sehen, ob sie dir bekommen, denn natürlich gibt es auch Menschen, die im Entzug so empfindlich sind, dass sie auch Fischöl nicht vertragen.
Und 5€ tun nicht so weh wie gleich 20€ irgendwo zu lassen und es dann womöglich nicht zu vertragen.

Etwas Vit E muss beigesetzt sein, sonst wird das Öl ranzig (es wirkt als Antioxidans) und kann auch vom Körper nicht richtig verwertet werden.
Der Vitamin E Wert wird erst bei langer und hoher Dosierung relevant, da es sich dann anreichern kann, aber jetzt am Anfang musst du dich darum erst einmal nicht sorgen.

Noch ein Tipp: Solltest du einen empfindlichen Magen haben, lege die Kapseln in den Kühlschrank. Dadurch wird das Öl verfestigt und löst sich erst im Darm auf, das entlastet den Magen.

Grüße
Jamie
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Sadengel89 » Sonntag, 24.06.18, 15:15

Hallo
Ich nehme 1000 mg als Fischöl
Und 1000-2000 mg als Algen Öl
Aber schon vorher. Es tut mir gut. Vermindert ja auch Entzündungen.
Hab auch aushaltbare absetzsymptome. Psychisch gar keine absetzsymptome.

Lg
Sadengel89
Beginn Psychopharmaka ca. 2008 Diagnose borderline
2010 Quetiapin (Seroquel) einschleichen von 25 mg auf 450 mg davon 150 mg retard
2011 kam noch valdoxan 25 mg dazu
2012 valdoxan komplett abgesetzt
Seroquel Prolong 150 mg abgesetzt
Normales Quetiapin von 300 mg auf 100 mg
2014 Quetiapin auf 75 mg reduziert
2015 auf 50 mg reduziert.
Seit 19.7. 17 auf 37,5 reduziert Symptome sind da
21.7.17 hoch auf 40 mg Symptome waren zu stark
29.09. 17 31,25 mg
24.11.17 25 mg quetiapin
09.02.18 20 mg quetiapin
22.03.18 17 mg quetiapin
21.04.18 13 mg quetiapin (Symptome :Unruhe, Kopfschmerzen, Herzklopfen, müde)
18.05.18 11 mg quetiapin
22.06.18 8 mg quetiapin
01.08.18 6 mg quetiapin
26.10.18 4,5 mg quetiapin

Metoprolol 23,75 mg (Betablocker)
Morgens 1/2 abends 1
11.5: morgens 1/2, abends 1/2
02.6: morgens 1/4, abends 1/4

Nahrungserganzungsmittel: vitamin d, k2, b Vitamine, Magnesium, msm, Alpha liponsäure, Zeolith, omega 3,q10, kelp, inositol, maca, mönchspfeffer, mariendistel, glycin

Diagnosen: ptbs, Stäbchen - zapfen distrophie, Lipödem, insulinresistenz, pcos

Marienkaefer
Beiträge: 83
Registriert: Samstag, 07.07.18, 9:09

Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Marienkaefer » Montag, 09.07.18, 9:42

Hallo Zusammen,

ich habe mir die Beiträge zum Fischöl durchgelesen und bin mir immer noch nicht sicher, welche Zusammensetzungen gut sind.

Was haltet ihr von dem Produkt von norsan?
omega 3 vegan (Zusammensetzung):

Algenöl: 3,5 g
Olivenöl: 1,1 g
gesättigte Fettsäuren: 0,9 g
einfach ungesättigte: 1,1 g
mehrfach ungesätigte: 2,2 g
Omega 3 Fettsäuren: 2,0 g
davon EPA: 714 mg
DHA: 1176 mg
Vitamin D 3: 20 mirkogramm

Ich möchte dieses Fischöl zur Linderung meiner schon 3 Montate andauernden Entzugssymptome ausprobieren.
Sollte ich zusätzlich zum Vitamin D 3 noch Vitamin E und C als Antioxidanten einnehmen?

Im Voraus Danke für eure Antworten.

LG von Marienkäfer
20.02.2017 - 19.03.2017 Ibuprofen (1800 mg) nach OP

Ab dem 19.03.2017 traten folgende Symptome über Nacht auf: innere Unruhe, starkes Zittern, benebelter Kopf, Sehstörungen. Meine Vermutung, hängt mit der Einnahme von Ibuprofen zusammen. Ärztin verneinte das. Sie meinte diese haben psychische Ursachen. Bis dato hatte ich keine psychischen Probleme.

20.03.2017 - 15.04.2017 Da keine körperlichen Ursachen für meine Beschwerden gefunden worden, glaubte ich mittlerweile, dass es doch psychische Ursachen haben muss. Deshalb, Aufsuchen der psychatrischen Notfallaufnahme am 16.04.2017.

Klinikaufenthalt: Diagnose: Depression, Entlassungsdiagnose: Anpassungsstörungen
16.04.2017 - 17.04.2017 Mirtazapin 15 mg
18.04.2017 - 22.05.2017 Mirtazapin 30 mg

1. Absetzversuch
22.05.2017 - 05.06.2017 Mirtazapin 15 mg
05.06.2017 - 16.06.2017 Mirtazapin 7,5 mg
17.06.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörung, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung
05.07.2017 - 05.08.2017 Mirtazapin 7,5 mg

2. Absetzversuch
06.08.2017 - 19.08.2017 Mirtazapin 3,5 mg
20.08.2017 - 04.09.2017 Mirtazapin 2 mg
05.09.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörungen, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung während stationärer Psychotherapie
22.10.2017 - 20.11.2017 Mirtazapin 15 mg (pardoxe Wirkung), von jetzt auf gleich in der Klinik durch Valdoxan ersetzt
21.11.2017 - 31.12.2017 Valdoxan 25 mg (Müdigkeit, Trägheit, Antrieblosigkeit nahmen zu.)

01.01.2018 Valdoxan wieder durch Mirtazapin 7,5 mg ersetzt.
01.01.2018 - 31.01.2018 Mirtazapin 7,5 mg

3. Absetzversuch
01.02.2018 - 08.02.2018 Mirtazapin 6 mg
09.02.2018 - 15.02.2018 Mirtazapin 5 mg
16.02.2018 - 28.02.2018 Mirtazapin 4 mg
01.03.2018 - 10.03.2018 Mirtazapin 2,5 mg
11.03.2018 - 20.03.2018 Mirtazapin 1 mg
21.03.2018 - 31.03.2018 Mirtazapin 0,5 mg

seit 01.04.2018 medikamentenfrei, aber starke Absetzsymptome (Übelkeit, Benommenheit, vernebelter Kopf, Sehstörungen, unruhige Augen, Kopf-, Wangen- und Augendruck, brennende Augen, innere Unruhe, schlechter Schlaf, Taubheitsgefühle, Gliederschmerzen, unruhige Beine, Schmerzen in den Beinen, Gefühl, eines Stromflusses in meinem Körper)

Auf Grund der erdrückenden Beschwerden am 16.07.2018 0,2 mg Mirtazapin wieder eindosiert.
17.07.2018 - 18.07.2018 keine Veränderungen festgestellt.

19.07.2018 - 21.07.2018 Gefühl, Symptome verstärken sich. Kann aber auch mit der PMS zusammenhängen. Warte
weiter ab.

22.07.2018 - 31.07.2018 positive Veränderungen treten nicht ein, weiterhin Nebel vor den Augen, Augenschwindel, Kopfdruck, innere Unruhe, unruhige Beine, Stromfluss im Körper

01.08.2018 starke Übelkeit, innere Unruhe, Herzrasen in der Nacht, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck - Gefühl Kopf wird zerdrückt, starke Tagesmüdigkeit

02.08.2018 Herzrasen in der Nacht, Übelkeit am Morgen, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck

03.08.2018 Wiedereindosierung beendet, da sich die Symptome verstärkten bzw. neue hinzu kamen
Derzeitige Symptome neu:
- sehr starke Übelkeit
- im senkrechten Zustand, benebelter Kopf mit starkem Kopfdruck an verschiedenen Stellen
- Gefühl, Gehirn wird hin und her gerissen
- starker Schwindel
- starke innere Unruhe
Alle anderen Symptome sind geblieben bzw. haben sich verstärkt :frust:

Bebra83
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Bebra83 » Montag, 30.07.18, 15:22

Hey,

habe zuletzt einige Studien und Metaanalysen zum Thema Omega 3 bzgl. depressiver Symptomatik gelesen und die Tendenz ist die, dass eher hochdosiertes EPA relevant für die (etwaige) Wirkung ist. Die Studien unterscheiden sich u.a. darin, dass bei manchen das Verhältnis EPA zu DHA und bei anderen die absolute Menge EPA als relevanter Faktor genannt wird. Wenn man die unterschiedlichen Zusammensetzungen berücksichtigt, zeigen sich antidepressive Effekte wenn überhaupt eher bei höheren EPA-Dosen (therapeutische Dosen für EPA liegen laut den Studien bei 1-2 g/Tag). Abgesehen davon, dass es leider nicht viele gute Studien zu dem Thema gibt und "antidepressiv wirksam" ja auch nicht dasselbe bedeuten muss wie "hilfreich im AD-Entzug", spricht meines Erachtens die Datenlage dafür, Produkte mit hohem EPA-Anteil zu bevorzugen.

Hier mal ein paar Zitate und Links:

"Present meta-analysis suggested a beneficial overall effect of omega-3 PUFA supplementation in MDD patients, especially for higher doses
of EPA and in participants taking antidepressants."
Quelle: Mocking et al. (2016): Meta-analysis on omega-3 fatty acids for depression. Translational Psychiatry 6, e756; doi:10.1038/tp.2016.29
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4872453/

"Among participants with diagnosed depression, eicosapentaenoic acid (EPA)-predominant formulations (>50% EPA) demonstrated clinical benefits compared with placebo [...] whereas docosahexaenoic acid (DHA)-predominant formulations (>50% DHA) did not. EPA failed to prevent depressive symptoms among populations not diagnosed for depression."
Quelle: Hallahan et al. (2016): Efficacy of omega-3 highly unsaturated fatty acids in the treatment of depression. The British Journal of Psychiatry 209, 192–201. doi: 10.1192/bjp.bp.114.160242)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27103682

"Supplements with EPA ≥ 60% showed benefit on standardized mean depression scores [...] Supplements with EPA < 60% were ineffective. Exploratory analyses supported a non-linear model, with improvement determined by the dose of EPA in excess of DHA, within the range 200 to 2200 mg EPA."
Quelle: Sublette et al. (2011): Meta-analysis: Effects of Eicosapentaenoic Acid in Clinical Trials in Depression. J Clin Psychiatry. 72(12): 1577–1584. doi:10.4088/JCP.10m06634.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21939614

Auch noch ganz interessant:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27113121
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5315564/

Viele liebe Grüße

Bebra
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LinLinaJamieUlulu 69MonalindeAnjalena
Symptome: 2004 Ängste, starkes Zittern in sozialen Situationen, bei Referaten, in Gesprächen mit Fremden usw.; dazu häufig Traurigkeit, Müdigkeit, starke Schlafstörungen seit Teenageralter
Diagnose: soziale Phobie, depressive Episode
Medikation: Sertralin 100 mg ab 2005
Zusätzlich: Trazodon gegen Einschlafprobleme seit etwa 2008; L-Thyroxin wegen SD-Unterfunktion seit 2010
Bisherige Absetzversuche:
Aufgrund der NW zwischen 2008 und 2012 mehrmal versucht, Sertralin nach ärztlicher Vorgabe abzusetzen und durch andere Präparate zu ersetzen; u.a. Escitalopram, Venlafaxin, Buproprion, Sulpirid; Verlauf: keine oder nur kurzzeitige Besserung mit neuen Medikamenten, anschließend starke Verschlechterung, die stets als Rückfälle gedeutet wurden, daher immer wieder Rückkehr zum Sertralin

Anfang Januar 2017 Sertralin erstmals eigenständig schnell abgesetzt, ab Mitte Januar deutliche Verbesserung von Stimmung, Antrieb, Stoffwechsel usw.
ab 11.02. Verschlechterung (schleichend, erst mehr Schlaf, mehr Ablenkungsbedürfnis, dann sehr niedergeschlagen Anfang März)
12.03. Sertralin wieder angesetzt, sofort Besserung der Stimmung etwa für eine Woche (extreme Verzweiflung ist gemindert, aber kaum Wirkung auf Antrieb), dann aber sehr instabil, Müdigkeit & somatische (Schmerz-, Immun- & vegetative) Symptome weiterhin vorhanden
31.03. Sertralin Dosiserhöhung, ähnlicher Verlauf wie nach Wiederansetzen, neben Stimmung und Aktivitätsniveau auch starke somatische und kognitive Symptome (Denkverlangsamung, Konzentrationsprobleme, jeder Gedanke wird als anstrengend empfunden, jede Entscheidung als überfordernd), zunächst instabil, dann auf üblichem Level mit NW relativ stabil

Absetzverlauf

15.01.2018 Sertralin wieder schnell abgesetzt
22.01.-06.03. gute Stimmung, aktiv, fröhlich, wach, körperlich fit - hier erstmalig Infos zu Entzugsproblematik erhalten
07.03. massiver Stimmungseinbruch, für Wiedereindosieren entschieden mit dem Ziel, danach ganz langsam abzusetzen
13.03. Sertralin 5 mg wieder genommen, zunächst Reduzierung der extremen Verzweiflung, insgesamt etwas besser
ab 18.03. wieder die auch für 100 mg typische Müdigkeit, Teilnahmslosigkeit, reduzierte Aktivität mit Schwankungen (abends besser)
ab 27.03. konstant schlecht mit den genannten psychischen, somatischen und kognitiven Symptomen
ab 31.03. nochmalige Verschlechterung, Zustand ähnlich wie Anfang März unter Null, extrem niedergeschlagen, hoffnungslos, kraftlos - minimale Schwankungen nach oben, aber insgesamt Tendenz immer schlechter - am Ende nicht mehr aufstehen, nicht mehr essen und kaum trinken und sprechen können
21.04. 15mg; Stimmung & kognitive Symptome zunächst gebessert, Einschlafprobleme, mehr Schmerzen (Bandscheibe, Schulter, Hüfte), schlechteres Hautbild, Augenringe, blaue Flecken, Einbruch am 02.05.
03.05. 25 mg, seitdem auf dieser Dosis, ca. 10 Wochen einigermaßen stabil, mit schlechteren Phasen in der ersten Woche nach der Periode, ergänzend seit Anfang Mai Omega-3 & Rosenwurz
ab Mitte Juli Stimmung, Antrieb & Hautbild wieder verschlechtert, grippaler Infekt
seit Anfang August weitere Verschlechterung der Stimmung, inzwischen wieder ähnliche Symptomatik wie im April, kaum aus dem Bett, kaum Sprechen, kaum Essen, sehr viel Weinen, innerliches Versteinern

suisse
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von suisse » Montag, 13.08.18, 18:01

Hallo,

ich habe mir heute bei DM folgende Fischölkapseln geholt:

Krillöl Kapseln
- Krillöl 525mg
- Astaxanthin 0,1mg
- Omega 3 Fettsäuren 100mg, davon
-> 52,5mg EPA
-> 30,5mg DHA
Angaben sind pro Kapsel.

Es sind 60 Stück und kosteten 13€ (im Vergleich zu den anderen Fischölkapseln deutlich teurer).

Nun bin ich etwas verwirrt wegen der Vit E Angeben im Forum... normalerweise heisst es doch man sollte eher die Finger von NEM lassen (außer Magnesium und Fischöl)?
Wie viele Kapseln müsste ich davon nehmen um meinem ZNS wirklich zu helfen?
Nutzt vielleicht jemand diese Kapseln und kann mir seine Erfahrungswerte nennen?

Ich bedanke mich vielmals :)

LG Anna
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Josh
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Josh » Dienstag, 25.09.18, 9:48

gebt lieber etwas mehr geld aus und habt einen
höheren EPA UND DHA wert pro kapsel !
ich nehme 7 stück
EPA 400
DHA 300 pro kapsel und je kapsel 2 mg E !
Liebe Grüsse

josh
Dezember 2014 Operation
danach depression, ängste, panik, idiotische gedanken!
keiner geholfen nur antidepresiva im oktober
2015 angefangen ( escitalopram 1 -20 tropfen)
früher immer mal down , job verlust , stress , umzug und
soweiter ! mit johannneskraut und homöopathie behandelt! hat im allgemeinen 20 jahre geklappt!
dann op und ab da kein mensch mehr wie früher!
nehme
MG
OPC
Vitamin C
Omega3
D3 mit K2
Sango Coralle
multivitaminpräparate mit mineralstoffen !
( hatte eine mineralstoff analyse machen lassen)
Kupfer mängel, selen ! quecksilber hoch und die
anderen werte nicht gut und nicht schlecht!
bin seit jahren in psychotherapie aber die nebenwirkungen kann sie nicht ändern! ist sehr offen
und hat das mit der postoperativen depression nach der OP auch
schon gelesen! es wird wohl nach der OP
MG
FE ( habe ich als kind schon gehabt )
D3
B12 mangel gewesen sein aber keiner hat sich darum
gekümmert! habe ich auch erst 2016/17 selbst erlesen.
gehe im juli auf 2,9 und dann wenn es gut geht auf 2,8 und 2,7 bis 0!
aber ganz langsam denn die entzugs erscheinung sind
übelst!

Ein Tipp von mir das Buch 📚
Gesund in 7 tagen von raimund von helden!!!
es ist wirklich ein teil welches uns viele baustellen
reparieren lassen kann !!!!
Muss aber nicht nur wer will!!!

Towanda1
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Towanda1 » Freitag, 28.09.18, 23:18

Hallo Fories :group: ,

ich werde Omega 3 umstellen von Kapseln auf Öl - mal sehen, wie das ist. Ich habe dann nicht die ganzen Zusatzstoffe der Kapseln und muß auch nicht so viele Kapseln schlucken. Wie das schmeckt werde ich berichten.
In einem anderen Thread hat schon mal jemand darauf hingewiesen, es handelt sich um Omega 3 Zone, allerdings nicht in der Wahnsinnsdosis, die von dem Hersteller vorgegeben wird. Ich werde mit 5 ml anfangen und dann sehen, wie es mir bekommt.

LG Towanda
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11.02.18 - 22,50 mg Mirtazapin - Zustand stabilisiert sich, NW: leichte Muskel- und Gelenkschmerzen,
aber gut auszuhalten, hin und wieder Kribbelbeine
19.02.18 - Psychiatertermin - bei 22,5 mg bleiben
29.03.18 - 18,75 Mirtazapin
07.04.18 - wegen Gewichtszunahme Intervallfasten begonnen
14.05.18 - Psychiatertermin - Kribbelbeine sind schlimmer geworden, Empfehlung: Mirtazapin auf 15 mg reduzieren
22.05.18 - 15,00 mg Mirtazapin - 3 Tage später leichte Stimmungsschwankungen, 1 x Drehschwindel,
insgesamt nicht so stabil, Tagesschwankungen, aber auszuhalten
26.06.18 - 5 Glob. Ciprofloxacin C30 einmal wöchentlich
30.06.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Wasserlösmethode
01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

suisse
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von suisse » Samstag, 29.09.18, 8:08

Hallo,

ich habe Krillölkapseln probiert und leider nicht so gut vertragen... genauso wie beim Magnesium habe ich Probleme mit dem Magen-Darm bekommen.
Es ist schade, aber jeder reagiert eben anders im Entzug. Ich bin dafür umgestiegen auf viele Nüsse :D

LG Anna
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von padma » Mittwoch, 17.10.18, 17:39

Gismo :) hat gute Erfahrungen mit Krillöl gemacht:
und ich muss sagen, seitdem ich das Krillöl nehme, ist es mit der Schlaflosigkeit. nach dem runterdosieren, auf 2 Tage beschränkt und nicht wie ohne, es eine Woche war.
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 53#p273953
Ich bestelle das Krillöl royal und Vitamin E von vitaminexpress. Das sollen ja sehr hochwertige Artikel sein. Das krillöl hat EPA 150 mg, der DHA ist 90 mg. Ich hoffe das das viel ist. Ich nehme davon 2 Stück am Tag und wenn ich gerade frisch runterdosiere 3 tabletten und Vitamin E immer nur 1.
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 20#p274320
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Towanda1
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Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von Towanda1 » Donnerstag, 01.11.18, 9:30

Hallo Foris,

nehme nun seit 3 Wochen das Omega-3-Zone Öl, morgens sogar auf nüchternen Magen, und es bekommt mir sehr gut, besser wie die Kapseln. Es schmeckt nicht nach Fisch, sondern nur ganz leicht nach Zitrone. Fischiges Aufstoßen habe ich nicht.

LG Towanda
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11.02.18 - 22,50 mg Mirtazapin - Zustand stabilisiert sich, NW: leichte Muskel- und Gelenkschmerzen,
aber gut auszuhalten, hin und wieder Kribbelbeine
19.02.18 - Psychiatertermin - bei 22,5 mg bleiben
29.03.18 - 18,75 Mirtazapin
07.04.18 - wegen Gewichtszunahme Intervallfasten begonnen
14.05.18 - Psychiatertermin - Kribbelbeine sind schlimmer geworden, Empfehlung: Mirtazapin auf 15 mg reduzieren
22.05.18 - 15,00 mg Mirtazapin - 3 Tage später leichte Stimmungsschwankungen, 1 x Drehschwindel,
insgesamt nicht so stabil, Tagesschwankungen, aber auszuhalten
26.06.18 - 5 Glob. Ciprofloxacin C30 einmal wöchentlich
30.06.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Wasserlösmethode
01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


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walfisch
Beiträge: 103
Registriert: Dienstag, 02.03.10, 14:43

Re: Erfahrungen mit Fischöl als Unterstützung bei Entzugssymptomen

Beitrag von walfisch » Freitag, 02.11.18, 9:49

Paulchen16 hat geschrieben:
Freitag, 20.04.18, 18:42
Hallo zusammen,

sorry für die blöde Frage, aber wie kann ich mir dass genau vorstellen, dass das Fischöl unterstützend wirken soll? In wie fern hilft es also genau?

LG
Hallo!

Ist doch keine blöde Frage. Also, ich habe dazu ausführlich bei David Servan-Schreiber gelesen – wenn es Dich interessiert, das Buch heißt "Die neue Medizin der Emotionen". Ich gebe es mal ganz laienhaft wieder: Das Gehirn besteht zu einem großen Teil aus Fett und benötigt die richtigen Fettsäuren, um sich zu regenerieren und gute Arbeit zu leisten. Besonders viele davon stecken in Nüssen und fettem Fisch. Und weil die wenigsten Menschen täglich Lachs o.ä. in größeren Mengen zu sich nehmen, ist es eine gute Idee, diese Fettsäuren per Kapsel aufzunehmen.

Ich selbst nehme das Präparat von Life Extension, irgendwo oben habe ich es auch mal verlinkt. Derzeit 6 Kapseln täglich. Es ist eines der wenigen Supplements, bei denen ich merke, dass es was "tut", bzw. mein Wohlbefinden steigert.

Es gibt wohl auch Fallstudien, in denen Menschen mit Gehirnverletzungen durch die Zufuhr von sehr viel Fischöl erfolgreich behandelt wurden, aber ich hab da grad keine konkrete Quelle parat. Per Google müsstest Du die finden.

Viele Grüße!
seit 01/2008: Citalopram bis 40 mg wegen schweren Panikattacken, Agoraphobie, Depressionen, Suizidgedanken

In den folgenden Jahren diverse Dosierungen, Absetzversuche immer gescheitert.
Zwischendurch mal ein halbes Jahr auf 0 gewesen. Dann wurde die Krankheit wieder schlimmer (heute würde ich sagen, es war eher ein spätes Absetzsyndrom wegen sehr schnellem Absetzen, aber das wusste ich damals nicht).

Aus Unwissen und Verzweiflung mehrmals hoch und runter dosiert.

Nach Monaten der Stabilität auf 10mg dann erneut mit Absetzen begonnen.:
ab 26.04.2016: 9mg ,
ab 08.06.2016: 8mg,
ab 27.07.2016: 7,5mg, keine Probleme,
ab 15.08.2016: 7mg – Schwindel, Übelkeit, Panikattacken, starke Angstgefühle, heftige Depression, extreme Neuro-Emotionen,
ab 05.01.2017: 6,3mg – leichter Schwindel, Gedankenrasen, Depression und Ängste, starke Neuro-Emotionen,
ab 18.02. 2017: 5,89mg – Gedankenrasen, hypersensitiv auf alles, 5%-Reduktion scheint aber besser zu gehen
ab 04.05.2017: 5,6mg – das gleiche Spiel wie immer, akute Beschwerden weniger, immer noch anhaltende und wiederkehrende Phasen von Depression und Angst
11.08.2017: 5,75mg – aufdosiert wegen nur mühsamer Stabilisierung und Neuro-Depression/Panik, außerdem Umstieg auf Wasserlösemethode
17.05.18: Reduktion um 1% – keine körperlichen Symptome, aber nach ca. 3 Wochen große psychische Probleme bis zum Suizidwunsch. Nach Aufdosierung schnell wieder alles okay.
14. 10.18: Reduktion um 0,5% – erst keine Symptome, aber nach ca. 2 Wochen Verzweiflung, panische Ängste, Verkrampfung im Kiefer und Schwindel. Großer Frust und Aufdosierung auf 5,75 am 01.11


Überlegung, das Absetzen zu beenden oder eine ganz lange Pause einzulegen.

Angry young woman, there’s no way back, so just keep walking. (Yoko Ono)

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