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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
fruehling
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von fruehling »

Ich bin wirklich gespannt.
Ich befürchte, dass der Bericht nicht nur kritisch gegenüber Psychopharmaka ist.
Es werden sicher auch "sinnvolle" Alternativen wie AD's angeboten :frust:
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:
Oliver
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Oliver »

Hallo,

ich habe hier mal einen Diskussionsthread aufgemacht: Deutschland auf Droge
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

Bitte beachten:
Bitte melde Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen über einen Klick auf das Ausrufezeichen oben rechts im problematischen Beitrag und erkläre in der Meldung was das Problem ist. Das Team wird sich dann darum kümmern. Da das Team nur ehrenamtlich in der Freizeit aktiv ist, kann das allerdings auch mal dauern.

Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
Luna
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Re: Deutschland auf Droge

Beitrag von Luna »

Heute kamen auch Themen auf 3Sat

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=50148
http://www.3sat.de/page/?source=/sfdrs/ ... index.html (Sendung gabs wohl schonmal aber Video find ich grad nicht)
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=45883
Die letzte Sendung find ich recht gut.Auch Thema AD und PPi
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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Kassiopeia
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Re: Deutschland auf Droge

Beitrag von Kassiopeia »

Oh, yes!

Danke Frühling! :hug:

Die dritte Doku hat bestätigt, was meine eigene Recherche mich schon vermuten hat lassen: der liebe Herr Kasper aus Wien hat ja recht gute Verbindungen zur Pharmaindustrie. Ich habe mir ja vor kurzem seine ziemlich lange Liste von Interessenskonflikten angesehen, die auch klar gemacht hat, warum er Medis, von denen er weiß, dass sie erstens schon lange im Umlauf sind und zweitens nicht ungefährlich, als eine Revolution auf dem Gebiet der Psychopharmaka lobpreist.

Und was ich nicht wusste, ist, dass die Cochrane Collaboration Niederlassungen in Deutschland und Österreich hat.

Sehr spannend das alles!

Vielleicht könnte man die Links auch noch in dem für Dokus etc. vorgesehenen Thread posten, damit auch möglichst viele Leute sie ansehen?!

Alles Liebe
Kassiopeia
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein
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Re: Deutschland auf Droge

Beitrag von Luna »

Oh, yes!

Danke Frühling! :hug:
Bin aber die Luna :P

Oh gibt es extra einen Thread für Doku´s? Dann sollte man das alles direkt dahin verschieben.
Finde das auch alles sehr spannend aber auch wirklich traurig wie sehr Leute verar :censored: werden und krank gemacht werden.
Dieser Kasper klingt ja wirklich :frust:
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(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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Kassiopeia
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Re: Deutschland auf Droge

Beitrag von Kassiopeia »

Oh, sorry Luna :hug:

hab mir eingebildet, das hat Frühling gepostet :?

Bitte nicht böse sein!

Tausend Dank jedenfalls, ich finde es toll, dass die Doku Bezug auf Österreich nimmt.

Alles Liebe
Kassiopeia
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Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Hallo,

ich hab mal einen aktuellen, funktionierenden Link zur Doku rausgesucht, in der die Familie von schroelo (Lothar Schröder) zu Wort kommt. (http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 683#p60683)

Die Story/Gefährliche Glückspillen: Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=4Uk4f_hMvT4

Auch interessant Medizinjournalist Jörg Blech mit „Die Psychofalle: Wie uns die Seelenindustrie zu Patienten macht"
http://217.66.32.81/player.htm?show=6e3 ... 26b975f2e6
https://www.youtube.com/watch?v=zNSwTzri71o

Grüße Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Oliver
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Oliver »

DEPRESSION - EINE KRANKHEIT EROBERT DIE WELT

http://www.arte.tv/guide/de/048262-000/ ... t-die-welt

Super Doku! Sehr viele Wissenschaftler, die ihr Gehirn noch nicht als Werbefläche vermietet haben, kommen zu Wort. Die erste halbe Stunde dachte ich, dass das wieder der übliche Quatsch ist, aber dann kippt das Bild und die kritischen Töne kommen mehr und mehr zur Geltung.

Mein spezieller Freund Ulli "Antidepressiva machen nicht abhängig" Hegerl darf natürlich auch wieder mitspielen und sein ewiges Geschwurbel zum Besten geben. Die leicht gestiegene Selbstmordquote seit 2009 scheint er als Nachahmungseffekt aufgrund des Selbstmordes von Robert Enke weg diskutieren zu wollen ... so ganz schlau bin ich da nicht draus geworden, weil er ja auch gerne mal viel redet und nix sagt. Dass das ganz toll ist, dass wir immer mehr Leute mit Depressionen diagnostizieren, die dann immer mehr ADs schlucken hat er natürlich wieder untergekriegt - das nächste fette Beraterhonorar von Big Pharma ist gesichert. Gut gemacht Ulli! Schade nur für Dich, dass Deine ganzen Kollen, die auch noch zu Wort kommen, irgendwie ganz anderer Meinung sind.

Alles Gute
Oliver
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Jamie »

Echt stattgefundenes Gespräch am Freitag mit meinem Kardiologen (2 Jahre nicht gesehen)

F: "Nehmen Sie doch Citalopram. Was Leichtes..."
J: "Herr Dr. F., ich mach das jetzt 14 Jahre mit. Ich hab soviel geschluckt und so viele Nebenwirkungen gehabt. Ich nehm nichts mehr."
[... Pause...]
F: "Sie ham ja recht. Ich würd das Zeug auch nicht schlucken."


[kein Kommentar. Aber Danke (ehrlich gemeint)]

___________________
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Aus ZEIT Wissen Nr. 2/2008:
Gefährliche Helfer Antidepressiva: Medikamente gegen Depressionen sollen die Biochemie der Psyche wieder zurecht rücken. Ob sie das wirklich können oder gar müssen, das wird sogar von Ärzten bezweifelt
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2008/02/ ... depressiva
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

„Das ist alles wirklich ein bisschen Hexerei“

Interview mit Robert Whitaker, Autor des preisgekrönten Buches „Anatomy Of An Epidemic („Anatomie einer Epidemie“), in dem er sich kritisch mit der heutigen medikamentenfixierten Psychiatrie auseinandersetzt. Natur & Heilen, Sept. 2013
http://www.torstenengelbrecht.com/artik ... 200913.pdf
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kassiopeia »

Hier habe ich eine Power-Point Präsentation gefunden, die auf medikamenteninduzierte psychiatrische Erkrankungen eingeht.

Leider weiß ich nicht, woher sie stammt, aber die Literaturliste schaut recht interessant aus. Da könnte man sich mal durcharbeiten :)

http://cdn.f1000.com/posters/docs/257559438

Das DSM V geht ja auf solche Störungen ein und führt ja auch das Absetzsyndrom an (Seiten 982 bis 984). Leider ist bei google.books gerade die Seite 983 nicht freigegeben :x

Alles Liebe
Kassiopeia
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Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein
Murmeline
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Der Twitter-Account der Deustchen Direkhilfe greift heute das Thema "Psychopharmaka in Seniorenheimen" noch einmal auf:

Wenn Omi und Opi sich seit dem letzten Besuch im Altenheim merkwürdig verhalten, dann kann das an den Psycho Pillen liegen die sie bekommen.


Bitte die Medikation überprüfen und sich niemals mit der Erklärung zufrieden geben, merkwürdiges Verhalten sei bei alten Menschen normal,
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Lisamarie
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Lisamarie »

Hallo ihr lieben hab gerade diesen Artikel gefunden , ist doch hoffentlich ein Witz ? Antidepressiva helfen bei Reizdarmsyndrom ....


http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/a ... drom-5313/

Lg Petra
fruehling
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von fruehling »

Lisamarie hat geschrieben:Hallo ihr lieben hab gerade diesen Artikel gefunden , ist doch hoffentlich ein Witz ? Antidepressiva helfen bei Reizdarmsyndrom ....


http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/a ... drom-5313/

Lg Petra
Da fehlen einem wirklich die Worte.
Verändern wir einfach mal unsere Gehirnchemie... Tausche Reizdarmsyndrom gegen psychische Erkrankung.
Das ist genau so schlimm wie die Behandlung einer Trichotilotomie (zwanghaftes Nasebohren) wogegen auch Antidepressiva helfen sollen :D
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:
Lisamarie
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Lisamarie »

Ich hab auch erst drei mal lesen müssen ob die das ernst meinen, Allerheilmittel AD, hilft bei allem. :frust:
Lg Petra
padma
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von padma »

ich meine mich zu erinnern, dass auch schon jemand bei uns war, der ein AD wegen Reizdarmsyndrom verschrieben bekommen hatte

LG padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt
► Text zeigen

Was finde ich wo im Forum

Das neue Forum "PsyAb" (von Psychopharmaka absetzen) hat nun auch für neue Teilnehmer eröffnet: www.psyab.net
Hier findet ihr die wichtigen ersten Informationen für neue Teilnehmer



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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Luna »

der ein AD wegen Reizdarmsyndrom verschrieben bekommen hatte
Unfassbar sowas :evil:
Psychopharmaka werden so schnell verschrieben.Da muss man nichtmal mehr psychisch was haben.Regelschmerzen reichen da auch schon aus um ein AD zu bekommen.

http://www.medizin.de/ratgeber/fluoxetin.html

Ich lese immer wieder,dass Mann/Frau eher Verminderung der Libido haben.Wohl falsches Medikament genommen :wacko:
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
► Text zeigen
Murmeline
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline »

Artikel aus dem Ärzteblatt dazu:
Typische Beispiele für die Streuungen der publizierten Effektstärken einzelner Therapien gegenüber Placebo finden sich unter anderem für: Antidepressiva, deren prinzipielle Wirksamkeit für Reizdarmsymptome nicht nur in randomisierten Studien, sondern selbst in aktuellen Metaanalysen vollkommen kontrovers bewertet wird: Errechnete Gesamteffekte reichen von unwirksam (tendenziell schlechter) bis signifikant wirksam (16, 17).
http://www.aerzteblatt.de/archiv/111708 ... src=search
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Oliver
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Oliver »

Hallo,

diese Entwicklung ist bei vielen psychotropen Substanzen bekannt. Ich weiß, dass ich langsam, wie eine kaputte Schallplatte klinge, aber bei Heroin war das genau so:
Heroin wurde in einer massiven Werbekampagne in zwölf Sprachen als ein oral einzunehmendes Schmerz- und Hustenmittel vermarktet. Es fand auch Anwendung bei etwa 40 weiteren Indikationen, wie Bluthochdruck, Lungenerkrankungen, Herzerkrankungen, zur Geburts- und Narkoseeinleitung, als „nicht süchtigmachendes Medikament“ gegen die Entzugssymptome des Morphins und Opiums. Das „heldenhafte“ Mittel Heroin sollte also alle Vorteile von Morphin, aber keine Nachteile haben. Als Nebenwirkungen wurden lediglich Verstopfung und leichte sexuelle Lustlosigkeit beschrieben, weshalb das Opioid von der Ärzteschaft sowie von den Patienten zunächst überaus positiv aufgenommen wurde. Bereits 1904 wurde aber erkannt, dass Heroin, genau wie Morphin und sogar noch stärker als dieses, zur schnellen Gewöhnung und Abhängigkeit führt. Zwar warnten daraufhin einige Ärzte, dass es das gleiche Abhängigkeitspotenzial wie Morphin besitze, diese blieben jedoch zunächst in der Minderheit.
Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Heroin#Geschichte

Klingt das irgendwie bekannt? Wer nicht aus der Geschichte lernen will, muss sie wiederholen.

Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss :)

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