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Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Oliver » Freitag, 30.09.16, 10:04

Hallo jojo,
jojo71 hat geschrieben:Diese Informationen aus dem Buch sollte
Pflichtlektüre für alle Ärzte sein, die dieses Gift verschreiben!!!
Alles was Ärzte verschreiben, kann je nach Dosierung und Empfänger Gift oder Heilmittel sein (Paracelsus lässt grüßen). Dieses Wissen scheint nur bei vielen Ärzten etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Kann ja sein, dass Psychopharmaka manchen auch für einen begrenzten Zeitraum helfen, aber sie sind eben nicht die leicht verträglichen Wundermittel als die sie in den Hochglanzbroschüren dargestellt werden.

Welche Informationen aus dem Buch fandest Du denn für Dich besonders wertvoll?

ALles Gute
Oliver
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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von jojo71 » Freitag, 30.09.16, 10:17

Hallo Oliver,
ich habe erst 50 Seiten gelesen und als wertvoll würde ich kurz und knapp jedes einzelne Wort nennen! :D
Es wird noch etwas Zeit kosten bis ich das Buch gelesen habe, denn es kommen dabei natürlich auch Emotionen
hoch, die erstmal verarbeitet werden wollen...

Mir war natürlich schon länger klar das SSRI nicht gut für mich war, aber es in dieser Klarheit und Belegbarkeit in
einem Buch geschrieben in den Händen zu halten, ist für mich einfach ein riesen Gewinn!

Gruß
jojo
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Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen

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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Horni » Freitag, 30.09.16, 16:43

Hallo zusammen,
Ich sehe das ganze sehr positiv.
Besser als keine Reaktion. (Bezüglich Rezension auf Amazon)
Es tut sich was.
Das Buch ist Spitze!
Es trifft direkt auf den Nerv!
Ich denke jetzt sind wir Adfd ler gefragt!
Ich werde eine Fette Rezension schreiben!!! :D
Ich sehe es schon fast als Pflicht, als betroffener das Buch zu Hause zu haben!
Lg
Horni
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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Horni » Freitag, 30.09.16, 18:52

Hallo zusammen,
Hallo Herr Dr Ansari,
Hallo Frau Ansari,
Ich möchte mich noch zum Buch selber äussern.
Wie bestimmt viele hier, habe ich mich selber sehr oft in dem Buch wieder gefunden.
Ich muss ehrlich sein, das ich auch Angst davor hatte es zu lesen.
Es ist ein buch das mich mitreisst.
Vor allem das Ende hat mich einfach das Wort "krass" aussprechen lassen, mit dickem Klos im Hals.
Ich möchte nichts weiteres verraten...
Ich habe mir schon im Vorfeld zwei Exemplare gekauft. Eines fur mein Hausarzt.
Am liebsten würde ich es in der Stadt wie Flyer verteilen, ehrenamtlich.
Ich möchte mich für das Buch öffentlich bedanken.
Sie lassen uns wissen das wir nicht alleine sind.
Wir hoffen alle, das vielen Menschen da draußen die Augen aufgehen werden, nachdem sie es gelesen haben.

Dankeschön
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Fibie77
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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Fibie77 » Samstag, 01.10.16, 16:31

Hallo Herr Dr. Ansari und Frau Ansari !

Ich möchte mich meinem Vorschreiber anschliesen und mich für Ihr wunderbares Buch bedanken.
Ich bin gerade eben mit dem Lesen fertig geworden und das Buch hat mich einfach nur darin bestärkt,dass ich nach 8 Monaten Sertralien auf null mg immer noch an Absetzterscheinungen leide.
Ihr Buch klärt über so vieles auf und zeigt einfach nur was sich die ganzen Konzerne da leisten und wie wir als Versuchstiere benutzt wurden/werden.
Ich dachte auch immer in letzter Zeit,......oh meine Sehstörungen,Übelkeit,Kopfschmerzen,Benommenheit,Schwindel,......dass sind bestimmt doch die Depressionen die wieder zurückkehren.
Aber dann ist da mein Gefühl,.....dass sagt,.....du bist doch Glücklich und deine Gedanken sind nicht mehr Schwarz.
Diese Absetzerscheinungen sind einfach nur Furchtbar und alle die großen da oben,....die das den ganzen Menschen angetan haben,müssten mal von Ihrer Wundermedizin am eigenen Leib erfahren,....was es mit jemandem macht.
Ich Danke Ihnen für ihr wunderbares Buch und wie hat es mein Vorschreiber schon so schön geschrieben,.....
Sie lassen uns wissen,dass wir nicht alleine sind.
Mein Kampf gegen die Entzugserscheinungen wird weiter gehen,.....mit der Hoffnung das es irgendwann wieder besser wird.
Ich hoffe, dass ich dies alles durchhalten werde und dann am Ende meines Weges sagen kann,.....ja nun ist es gut.
Ich hoffe das Ihr Buch von ganz vielen Menschen gelesen wird :)

Dankeschön für dieses tolle Werk

Fibie :roll:
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- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Sommersprosse » Samstag, 01.10.16, 23:15

Hallo Peter, hmm wenn ich das überhaupt so schreiben/sagen darf ?

Nun, ich habe mittlerweile dein/euer Buch bekommen, angefangen zu lesen.
Liest sich sehr leicht und verständlich. Meine 5 Sterne gab ich bei Amazon natürlich gerne :hug:

Vielen "Herzlichen Dank" für dieses tolle Buch, was mir noch mehr Einsicht in die Machenschaften der Pharmaindustrie gab.

Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden !!!!! :frust:
Selbst bin ich 35 Jahre, auf deutsch gesagt vera..... worden, unglaublich !!! :evil:

Das Thema ist mir seit einem Jahr, seitdem ich hier im ADFD bin, ans Herz gewachsen (wenn es überhaupt so ausgedrückt werden kann/darf),
ich denke du weißt wie ich es meine.

So habe ich die Idee nochmals aufgenommen, eine Depressionen-Selbsthilfegruppe hier vor Ort ins Leben zu rufen,
vieles in die Gruppe mit einfließen wird.

Liebe Grüße kommen von der Sommersprosse (n) Bild
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Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

Mein Reduzierungsverlauf:
► Text zeigen


Bild .......... Der Weg ist das Ziel
.........................Zitat von Konfuzius

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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Kaulquappe 411 » Dienstag, 04.10.16, 17:44

Halli hallo,

habe gerade gelesen, dass es da ein hilfreiches und erklärendes Buch gibt. Werde ich mir natürlich auch bestellen. Vielleicht hilft es mir bei der Verarbeitung der für mich zusätzlich traumatisierenden Erlebnisse mit Psychogiftpillen, die mein Leiden noch größer gemacht haben :evil:

Was negative Rezensionen anbetrifft, pfeif ich drauf.
Als ich im allseits anerkannten, von einem Leipziger Professor unterstüzten Deressionsforum anfing und meine GEschicht erzählte, musste ich mir auch was von "Verschwörungstheorie" und "eingebildete Kranke" bzw. "mangelnde Krankheitseinsicht" bis hin zu "falsches Medikament, weiter suchen" oder "eben noch zu krank" anhören. :haha:

Und als mir dann auch noch einer die "Freundschaft" gekündigt hat, weil ich mich kritisch geäußert habe über die hochheiligen Psychopillen, wusste ich spätestens, mit welch einer Lobby ich es zu tun habe.

Na dann lieber "Verschwörungstheoretikerin" als weiterhin Arzt- und Psychopharmakahörig. Ich lebe lieber in Eigenverantwortung als mein Leben solchen Ärzten und Pillen jemals wieder anzuvertrauen.
Auch wenn die Erfahrung bitter war und noch ist, bin ich doch ein gutes Stück daran gewachsen, wieder ein Stück mehr Selbstbewusst und eben auch Eigenverantwortlich.

Menschen die kritisch selber denken, sind in vielen Themen dieser Welt nicht erwünscht. Von mir aus, das war aber schon immer so, wenn man sich die Weltgeschichte anschaut und wir auch immer so bleiben, dafür geht es zu sehr um die Macht einier weniger, die sich diese eben nicht aus der Hand nehmen lassen wollen.

Nun denn, wir alle hier im Forum, wissen zu genau, um was es geht bei den Pillen, und wer mit der platten Abstempelung "Verschwörungstheoretiker" kommt und sonst keine wirklichen Argumente auf Lager hat, ist für mich kein ernstzunehmender Gesprächspartner.

Soweit zu meinen Froschergüssen, jedenfalls werde ich mir das Buch besorgen, denn in meinem Regal ist jetzt genügend Platz, nachdem ich all die herkömmlichen Bücher über Depressionen und deren medikamentösen Behandlung, denen ich früher geglaubt habe, in den Müll geschmissen habe. :rotfl:

Bis denn und liebe Grüße,

Kaulquappe :schnecke: :)
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Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, Tendovaginitis an den Füßen
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-)
mittlerweile bei KG 0,230 g
mittlerweile bei KG 0,200 g kaum Absetzsymptome, solange ich auf passende Ernährung achte!
KG 170 g
22 Kügelchen
Seit dem 15. August 2018 auf NULL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Peter_Ansari » Mittwoch, 05.10.16, 11:20

Vielen Dank für Eure lieben Worte und auch an Björn und die anderen :group: .

Wir sind noch dabei viel Werbung für das Buch zu machen. Fahren heute dafür nach Leipzig. Warten auf die angekündigten Rezensionen ... :roll:

Ganz doll habe ich mich gefreut, dass ich in Berlin den ärztlichen Direktor einer öffentlichen Klinik (keine private Klinik!) kennengelernt habe, der von dem Buch - kein Scherz - total begeistert ist.

Also: In Deutschland ist Professor Uwe Gonther vom Ameos Klinikum in Bremen überzeugt, dass Antidepressiva eine ganze Reihe an negativen Eigenschaften haben.
http://www.ameos.eu/standorte/ameos-wes ... ueber-uns/

Bald mehr dazu.
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Dr. Peter Ansari
Forscht an Depressionen und Antidepressiva. Möchte allen Menschen,
die unter der Einnahme der Antidepressiva leiden, eine Stimme geben.
http://www.depression-heute.de
Rät zur Vorsicht im Umgang mit Antidepressiva und warnt vor der Langzeiteinnahme.Gratuliert allen, die es geschafft haben, die Medikamente abzusetzen und wünscht denen, die gerade dabei sind die notwendige Kraft :sports: um den Weg weiter zu beschreiten. Auch wenn es dauert: Ihr schafft das :hug: !

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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 05.10.16, 11:27

Liebe ADFDler,

Uwe Gonther nimmt Freitag auch am Workshop teil, bei dem ich über das ADFD berichte, und hält auch einen Impulsvortrag.
Medikamente absetzen – das Bremer Beratungsprojekt
In Bremen bildet sich derzeit ein Netzwerk von ambulanten und stationären Hilfsangeboten unter Einbeziehung von Erfahrungsexpert*innen (EX-IN) zum Reduzieren und Absetzen von Psychopharmaka. Uwe Gonther
viewtopic.php?f=8&t=11769

Soweit ich das verstanden habe, ging es ihm bisher eher um Neuroleptika reduzieren (v.a. im Kontext Psychose), aber Antidepressiva kritisch zu sehen ist ja mal ein Anfang und weiteres Wissen kann man dann aufbauen.

Grüße, Murmeline
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Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Horni » Donnerstag, 06.10.16, 7:05

Murmeline hat geschrieben:Liebe ADFDler,

Uwe Gonther nimmt Freitag auch am Workshop teil, bei dem ich über das ADFD berichte, und hält auch einen Impulsvortrag.
Medikamente absetzen – das Bremer Beratungsprojekt
In Bremen bildet sich derzeit ein Netzwerk von ambulanten und stationären Hilfsangeboten unter Einbeziehung von Erfahrungsexpert*innen (EX-IN) zum Reduzieren und Absetzen von Psychopharmaka. Uwe Gonther
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Soweit ich das verstanden habe, ging es ihm bisher eher um Neuroleptika reduzieren (v.a. im Kontext Psychose), aber Antidepressiva kritisch zu sehen ist ja mal ein Anfang und weiteres Wissen kann man dann aufbauen.

Grüße, Murmeline
Hallo Murmeline das ist toll, dass du das machst!
Ich weiß nicht wie das ist von Neuroleptika runter zu kommen, aber ich weiss dass Antidepressiva sehr schlimm sein können. Daher finde ich gut dass du da bist!
Hoffentlich fällt die Antidepressiva Problematik nicht in den Schatten die der Neuroleptika.
Zumal ich denke dass Antidepressiva eine Art "Einstiegsdroge" für Neuroleptika und andere PP ist.
Danke Murmeline!
Lg
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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Midlife » Donnerstag, 06.10.16, 23:20

Hallo Ihr Lieben!

Ich bin gerade mit einigen Kollegen in DK auf Urlaub.
Ich habe das Buch als Kimdle-Version und wurde natürlich drauf angesprochen.
Ich habe natürlich meine Meinung und meine Erfahrungen mitgeteilt...herrje!
Da war natürlich 1 Kollege, (ich sagte ja schon mal,dass ich als Pharmareferent arbeite) dabei,
der früher mal das Duloxetin besprochen hatte...eigentlich ein Freund von mir...man, was haben wir uns in die Haare gekriegt!
Selbst nach Jahren ist er immer nich voll auf Pharma-Spur und betete mir die Serotonin-Lüge runter...ich habe ihm nur ausgelacht und ihn nach Beweisen gefragt...kam natürlich nichts, dafür hatte ich ja umso mehr, sogar der Hegerl hat es ja mittlerweile zugegeben.
Irgendwann gingen ihm dann die Argumente aus und es kam natürlich die Verschwörungstheorie...wie erwartet!

Es war irgendwie auch lustig und mittlerweile sind wir wieder gut miteinander...aber es war schon erschreckend zu sehen, wie gläubig er auch Jahre später noch ist...

Das Buch ist toll und ich bin bald ganz durch!

Liebe Grüße
Björn
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11/15- erstmals 20 mg Citalopram vom Hausarzt bekommen, ohne Diagnose
29.12/15- Tavor/Lorazepam 1,5 mg für ca 3 Wochen selbst genommen ohne ärztliche Verordnung
Seit Anfang März 2016 weg vom Tavor und auch Citalopram
Seit 1.4.16 Escitalopram 10 mg plus bei Bedarf 25 mg Atosil/Promethazin
Seit 28.4.16 7,5 mg Escitalopram plus 2x tgl 25 mg Atosil
Seit 14.5.16 5 mg Escitalopram plus b.Bed. Atosil
Seit 20.5.16 3,75 mg Escitalopram , Atosil nicht mehr gebraucht..am 24.5.16 Angst, Weinen, depr. Verstimmungen
Seit 25.5.16 wieder 5 mg Escitalopram
Seit 1.6.16 4 Trofen = 4 mg Escitalopram
Seit 7.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram
Seit 12.6.16 2Tropefn =2 mg Escitalopram , Weinerlich, Unruhe, Zittern, Frust
Seit 15.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram, nach 2 guten Tagen , 1 gaaanz schlechter...bleibe bei 3 mg
Seit 27.6.16 2,5 Tropfen=2,5 mg Escita
Seit 04.7.16 1,5 Tropfen=1,5 mg Escita
Seit 09.7.16 1 Tropfen =1 mg Escita...viel Weinen, rauschen im Kopf
Seit 10.07.16 1,5 Tropfen =1,5 mg Escit..
Seit 30.07.16 0mg!Stimmung wechselnd, aber nicht schlechter...Gedanken klarer...und manchmal auch positver!
Immer noch bei 0 mg...die psych. Ausfälle deutöich seltener und wenn auch nur noch sehr kurz!

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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Simmi18 » Freitag, 07.10.16, 10:08

Hallo liebe Ansaris,

auch von mir ein ganz herzliches Dankeschön für dieses wertvolle Buch,
Ich habe jetzt die Hälfte gelesen und weiß nicht, wie oft ich den Kopf geschüttelt habe beim Lesen. Unglaublich was die Pharma für Spielchen treibt.

Ich habe das Buch gestern in der Depressionsgruppe auf Facebook empfohlen. Schlimm wenn man da liest, wieviele Medikamente an Patienten ausprobiert werden und wieviele verzweifelte Mendchen es gibt, die dich dadurch Hilfe versprechen. Ich gehörte auch mal dazu.

Heute weiß ich, dass ich sie nicht mehr brauche und versuche langsam davon los zu kommen. Meine HÄ verschreibt kein Venlafaxin mehr seit ich ihr erzählt habe was abgeht.
Meine Therapeutin hat auch ein offenes Ohr und ist gespannt was ich über euer Buch Berichte.

Es ist so wichtig endlich das Thema an die Öffentlichkeit zu bringen.

Eine positive Bewertung bekommt ihr von mir gleich, wenn ich es fertig gelesen habe.
Danke nochmals.

LG Simone
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Burnout 2011 behandelt mit Citalipram und Opipramol
2011 Rehaaufenthalt Citalopram 20 mg
Januar 2012 Wiedereingliederung, die ich nach 4 Tagen abbrechen musste wegen Verschlechterung
Von da an 75 mg Venlafaxin
Job gekündigt und selbständig gemacht 2013
Im Oktober 2015 unter der Dosis 37,5 mg Venlafaxin wieder Symptome l9
Von Ärztin telefonisch auf 150 mg gesetzt
Reha im November 2015 hochdosiert auf 187,5 mg und Dominal
Aufgrund des hohen Pulses und Blutdrucks Betablocker Metropolol
Nach Reha noch Symptome und vom Arzt auf 225 mg rauf
Das war dann nicht mehr ich selber und ich habe dann runterreduziert auf 112,5 mg im März und Dominal weggelassen
Alternative Behandlung mit Infusionen, Vit. b Mangel und D Mangel aufgefüllt
Leaky gut diagnostiziert, Ernährung umgestellt
Ende April auf 75 mg Venlafaxin
Seit Mitte Juni auf 37,5 starke Symptome und deshalb am
9.7. um 10 Kügelchen aufdosiert auf Ca. 40,5 mg Venlafaxin das legte mich lahm
10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
11.7. zurück auf 37,5 mg nach Einnahme vom Medi Schweißausbrüche, nach Anstrengungen erschöpft und bleiern, müde, ständiges Gähnen,Essen imme rnoch problematisch ohne Appettit, Stimmung schwankt, Abends Besserung und Freude aufs Bett :-).
12.7.relativ gute Nacht
Blutdruck niedrig, Therapiestunde, danach sogar einkaufen, mittags Schwitzen vorm Arbeiten,
morgens schlapp, müde, bleiern,essen weiterhin nach Einnahme des Venla problematisch
Abends sogar heute mal leichter Appettit und zunehmend gute Stimmung
Weiterhin auf 37,5 und keine Änderung der Symptome
26.7. 10 Kügelchen Ca. 3 g weniger also 34,5 mg
Besserung was die Übelkeit betrifft, konnte heute normal was essen, nur zweimal Hitzewallung/Schweißausbruch
Blutdruck scheint sich zu normalisieren, Kaum Gedankenkreisen, im Allgemeinen besser drauf
27.7. frühes erwachen um 6.45 ab da nur noch dösen, Zunehmende Zuckungen am ganzen Körper
ein kalter und ein warmer Fuß, nach dem Aufstehen müde und schlapp
01.08. bei 34,5 mg Kein Schwitzen mehr. Guter Appettit, kaum noch Symptome, wieder Periode ganz leicht,
12.8. Ca. 30 mg
26.8.-19.9 Urlaub
da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
25.9. 27,9 mg stabil, super Tag, kaum Smptome, irgendwas putscht mich auf.
28.9. 27,9 mg extrem hibbelig, EKG auffällig, zu hoher Puls, fühle mich nicht schlecht, aber getrieben
29.9. auf 27,1 mg reduziert, ich glaube die Dosis ist zu hoch und deshalb die Unruhe und nicht still sitzen können
09.10. 25,55 mg
08.11. 23,78 mg
06.12. 21,54 mg
04.01. 19,65 mg
29.01. 17,24 mg
13.02. 16,24 mg
05.03. 13,83 mg
19.03. 11,73 mg
16.04. 07,97 mg
14.05. 04,30 mg
31.05. 02,85 mg
18.06. 01,59 mg
01.07. 0 mg :party2:

Seit Oktober Utrogest 200 mg wegen WJ

Weiterhin Vitamin B und D und Akupunktur

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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Straycat » Dienstag, 11.10.16, 15:19

Hallo,

ich habe mir das Buch gerade besorgt und bin schon sehr gespannt darauf es zu lesen.

Hier noch kurz ein paar Zeilen zu "Gegenwind" und "Verschwörungstheorien":
Mir kommt es so vor, als würde man in jedem Bereich des Lebens automatisch in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gestellt, sobald man Dinge etwas kritischer unter die Lupe nimmt. Sobald man die "öffentliche Meinung" in Frage stellt (dabei muss man nicht mal sagen, dass man weiß, dass es anders ist, sondern nur eine kritische Auseinandersetzung mit manchen Thesen anregen) wird man mundtot gemacht.
Dagegen sollte das seriöse Wissenschaft doch von sich aus schon tun, oder? Gilt da nicht eigentlich der Ansatz, dass jede These auch widerlegt werden kann und deshalb kein Stand der Wissenschaft final ist und dieser immer wieder aktualisiert werden muss?
Und das muss umso mehr für den Fachbereich Medizin gelten. Für mich ist es unbegreiflich, wieso sich so viele gegen ein "In Frage Stellen" wehren und dann kritische Sichtweisen als Verschwörungstheorien verunglimpfen.
Dagegen wäre es so viel hilfreicher, wenn Ärzte die Zeit und den Wunsch hätten, ihren Patienten zuzuhören und die Forschung vorantreiben, um optimaler auf seelische Missstände einzugehen (ich will bewusst nicht Krankheit schreiben, weil das so unabänderlich klingt und in Wahrheit sind es nicht immer Krankheiten, die therapiert werden, sondern oft nur Symptome).

Ich denke mit solchen Angriffen muss man bei einem solch brisanten Thema leider rechnen, da das Buch natürlich die öffentlich verbreitete Meinung über Psychopharmaka in Frage stellt. Und genau dieses In-Frage-Stellen muss einfach gemacht werden, um Weiterentwicklungen und Verbesserungen zu ermöglichen!

Liebe Grüße,
Cat
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Symptome : Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas; Panikattacken/ Neuralgien seit 2017 Diagnose: unipolare Depression (2006), Panikstörung (2017)
Behandlung mit Escitalopram 10mg, später Steigerung auf 15mg und 20mg - ingsgesamt 10 Jahre
08/2016: Bupropion 300mg - eingeschlichen 1 Woche 150mg, dann 300mg
seit Volldosierung Bupropion (300mg) schrittweises Ausschleichen von Escitalopram (1 Woche 15mg, 2 Wochen 10mg, 1 Woche 5mg)
Bupropion: - 10 Tage 150mg (noch während voller Dosis Escitalopram), danach auf 300mg für 7 Wochen, dann wieder Reduzierung auf 150mg für 7 Tage aufgrund von übermäßiger Agitation und am 26.10.2016 auf 0mg (eigene Entscheidung ohne Arzt, da die Agitation und Panikattacken nicht abnahmen)
Seit 03/2017: 2 Wochen 37,5mg Venlafaxin, seither 75mg Venlafaxin
04-05/2017: 50mg Trittico, wieder abgesetzt
Seit 06.05.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% (also Reduktion um 7,5 mg) - derzeit also 67,5 mg Venlafaxin
Seit 05.06.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6,7 mg) - derzeit 60,75 mg Venlafaxin
Seit 05.07.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6 mg) - derzeit 54,7 mg Venlafaxin
Seit 01.08.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 5,5 mg) - derzeit 49,2 mg Venlafaxin
Seit 10.08.2018: leichte Anhebung wieder auf 54 mg Venlafaxin (aufgrund eines Kreislaufkollaps, von dem ich mir nicht sicher bin, ob eine Panikattacke dabei war)
Seit 19.09.2018: Reduktion Venlafaxin auf 50 mg (ca. um 7%)
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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von sybsilon » Dienstag, 11.10.16, 21:09

Hallo Zusammen,

habe mir das Buch heute geholt, und bin schon total neugierig.
Hoffe dass viele darauf aufmerksam werden.

Das Thema muss in aller Munde, damit vielen Patienten das zusätzliche Leid, welches wir erfahren mussten erspart bleibt.

Ich kommuniziere es auch sehr offen bei mir auf Arbeit, und muss sagen, dass ich nicht wusste wieviel meiner Kollegen davon Betroffen sind.

LG sybsilon
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Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Simmi18 » Mittwoch, 12.10.16, 10:17

Hallo,

ich habe das Buch jetzt fertig und will mal kurz berichten.
Es gibt unglaublich viel Wissen über die Machenschaften der Pharmaindustrie. Das Buch scheint mir zur Aufklärung wichtig zu sein. Ein Umdenken der Ärzte ist dringend erforderlich.
Immer wieder konnte ich da nur mit dem Kopf schütteln. Irgendwann will man das auch nicht mehr wissen. Deshalb habe ich manchmal ein paar Seiten ausgelassen und nur quergelesen. Das scheinbar nicht erwiesen ist, dass die Medikamente wirksam sind, fragt man sich, was sie dann mit einem angestellt haben?
Ich habe einiges reflektiert und mir meine Gedanken zu meiner Geschichte gemacht.
Die Alternativen zur medikamentösen Behandlung wurden auch gut dargestellt. Was mir im Buch ein bisschen fehlt ist, wie komme ich von den Medikamenten los? Nicht jeder kennt das Forum und wenn ich mir so ein Buch kaufe erhoffe ich mir da auch ein Kapitel über dieses Thema, welches mehr als 13 Seiten umfasst. Hier hätte es für mich mehr Information geben können. Das würde mehr Mut machen den Schritt zu gehen um von diesem Zeug los zu kommen.

Ist meine Meinung. Trotzdem ist das Buch eine Bereicherung für mich gewesen.

Liebe Grüße
Simone
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Januar 2012 Wiedereingliederung, die ich nach 4 Tagen abbrechen musste wegen Verschlechterung
Von da an 75 mg Venlafaxin
Job gekündigt und selbständig gemacht 2013
Im Oktober 2015 unter der Dosis 37,5 mg Venlafaxin wieder Symptome l9
Von Ärztin telefonisch auf 150 mg gesetzt
Reha im November 2015 hochdosiert auf 187,5 mg und Dominal
Aufgrund des hohen Pulses und Blutdrucks Betablocker Metropolol
Nach Reha noch Symptome und vom Arzt auf 225 mg rauf
Das war dann nicht mehr ich selber und ich habe dann runterreduziert auf 112,5 mg im März und Dominal weggelassen
Alternative Behandlung mit Infusionen, Vit. b Mangel und D Mangel aufgefüllt
Leaky gut diagnostiziert, Ernährung umgestellt
Ende April auf 75 mg Venlafaxin
Seit Mitte Juni auf 37,5 starke Symptome und deshalb am
9.7. um 10 Kügelchen aufdosiert auf Ca. 40,5 mg Venlafaxin das legte mich lahm
10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
11.7. zurück auf 37,5 mg nach Einnahme vom Medi Schweißausbrüche, nach Anstrengungen erschöpft und bleiern, müde, ständiges Gähnen,Essen imme rnoch problematisch ohne Appettit, Stimmung schwankt, Abends Besserung und Freude aufs Bett :-).
12.7.relativ gute Nacht
Blutdruck niedrig, Therapiestunde, danach sogar einkaufen, mittags Schwitzen vorm Arbeiten,
morgens schlapp, müde, bleiern,essen weiterhin nach Einnahme des Venla problematisch
Abends sogar heute mal leichter Appettit und zunehmend gute Stimmung
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26.7. 10 Kügelchen Ca. 3 g weniger also 34,5 mg
Besserung was die Übelkeit betrifft, konnte heute normal was essen, nur zweimal Hitzewallung/Schweißausbruch
Blutdruck scheint sich zu normalisieren, Kaum Gedankenkreisen, im Allgemeinen besser drauf
27.7. frühes erwachen um 6.45 ab da nur noch dösen, Zunehmende Zuckungen am ganzen Körper
ein kalter und ein warmer Fuß, nach dem Aufstehen müde und schlapp
01.08. bei 34,5 mg Kein Schwitzen mehr. Guter Appettit, kaum noch Symptome, wieder Periode ganz leicht,
12.8. Ca. 30 mg
26.8.-19.9 Urlaub
da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
25.9. 27,9 mg stabil, super Tag, kaum Smptome, irgendwas putscht mich auf.
28.9. 27,9 mg extrem hibbelig, EKG auffällig, zu hoher Puls, fühle mich nicht schlecht, aber getrieben
29.9. auf 27,1 mg reduziert, ich glaube die Dosis ist zu hoch und deshalb die Unruhe und nicht still sitzen können
09.10. 25,55 mg
08.11. 23,78 mg
06.12. 21,54 mg
04.01. 19,65 mg
29.01. 17,24 mg
13.02. 16,24 mg
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19.03. 11,73 mg
16.04. 07,97 mg
14.05. 04,30 mg
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Verschworungstheorie

Beitrag von Horni » Freitag, 21.10.16, 17:59

:frust:
Peter_Ansari hat geschrieben:Liebe ADFDler,

in der ist zu lesen, dass in dem Buch Verschwörungstheorien ausgebreitet werden und es von und für Menschen geschrieben wurde, denen es an Krankheitseinsicht mangelt. :frust: Insgesamt wäre das alles ein alter Hut :evil: .

Hmm.
Hallo zusammen,
Ich habe da noch eine "Verschwörungstheorie " entdeckt, (ironisch gemeint)
Siehe hier:
http://m.finanzen.net/nachricht/aktien/ ... he-5143409

Da wird einem schlecht!!!! :frust:
Lg
Horni
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Gebt uns eine Stimme!!!

Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
viewtopic.php?f=18&t=10777&hilit=Paroxetin+betroffenen

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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Lana19 » Sonntag, 20.11.16, 13:12

Hallo!

Ich habe mir das Buch jetzt gekauft und innerhalb 2 Tagen komplett gelesen (ok...ich lese immer sehr schnell :) )

Ich bin vorhin erst fertig geworden damit. Und ich fühle mich jetzt so...."tot im Kopf" :cry:

Ich fühle mich so wütend, traurig, hilflos, leer.
Weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Es ist alles Wahr in dem Buch , Vieles wußte man ja schon ansatzweise aus dem Forum hier...aber gerade der ganze Skandal mit den vielen Geldern und wie das in echt läuft.....es ist soooo erschreckend :sad-angel:

Ich bin sehr sehr dankbar, dass solch ein Buch endlich auf dem Markt ist. Es ist auch gut und eifach zu lesen. Am liebsten würde ich es meinem Ex-Hausarzt unter die Nase knallen und so lange neben ihm stehen bleiben bis er es durchgelesen hat :sports: fürchte nur, selbst dann würde er noch behaupten :"Ihre Krankheit ist zurück, nehmen sie das Paroxetin wieder!" :evil: :evil: :evil:

Es ist zum Heulen.

Was können wir tun? Wie können wir genau das was in dem Buch steht nur verständlich in die Köpfe der Ärzte kriegen? Wie können wir sie dazu kriegen das Buch zu lesen und Interesse an dieser Aufklärung zu bekommen?? Verzweifelt...... :cry:

Ich verstehe auch nicht, wieso man den Pharmaindustrien nicht bei Beweis ihrer Lügen sofort alles verbieten kann? Ich bin da wohl zu blauäugig....Warum ist das alles so kompliziert? Warum kann man da nicht einfach hingehen und denen den Riegel vorschieben? :(


Sorry, bin noch völligst durcheinander. Mich hat das alles sehr berührt....

Lana
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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 20.11.16, 14:46

Hallo Lana,
ich bin mir sicher, dass man in einigen Jahrzehnten die Behandlung mit Psycvhopharmaka = Herumpfuschen im Hirnstoffwechsel - genauso verurteilen wird wie heutzutage die Lobotomie mit dem Eispickel aber der Prozess dauert seine Zeit.
Wir sind zu früh geboren.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Horni » Sonntag, 20.11.16, 14:54

Halo Lana,
Ja das ist die grösste Verschwörung und Verbrechen zugleich, die die Welt je gesehen hat.
Es ist schon so makaber, dass es es unglaubwürdig erscheint.
Aber es ist die nackte Wahrheit.
Seid dem Contergan Verbrechen, hat sich nichts verändert.
Die machen einfach weiter und gehen über Leichen.
Im wahrsten Sinne des Wortes.

Geld.
Auf Leben und Tod.
Lg
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Re: Peter und Sabine Ansari - Unglück auf Rezept

Beitrag von Straycat » Montag, 21.11.16, 13:00

Hallo Lana,

ja es ist erschütternd, wenn man merkt wie tief drin man in diesem Sumpf steckt, gell?
Ich war auch schockiert.
Lana19 hat geschrieben:
Ich verstehe auch nicht, wieso man den Pharmaindustrien nicht bei Beweis ihrer Lügen sofort alles verbieten kann? Ich bin da wohl zu blauäugig....Warum ist das alles so kompliziert? Warum kann man da nicht einfach hingehen und denen den Riegel vorschieben? :(
Ich fürchte das hier vor allem die Wirtschaftsmacht ein entscheidendes Kriterium ist. Die Pharmaindustrie hat eine sehr starke Lobby, die weltweit sehr aktiv ist. Patienten dagegen haben meistens keine Lobby, weil sie sich nicht gemeinsam in der Form organisieren können, wie das ein Industriezweig tut.
Alles das Geld einbringt, hat nun mal die größte Kraft in unserer Gesellschaft, weil alles auf Konsum und Wirtschaftswachstum ausgelegt ist. Dementsprechend schert es niemanden, wenn viele unter dem leiden, das einigen jede Menge Geld einbringt.

Bis tatsächlich zwingende regulative Gesetzes erlassen werden, dauert es oft sehr lange und in manchen Bereichen wird es das nie geben.
Sieh dir die Waffenlobby in den USA an. Es ist nachweislich kontraproduktiv, dass jeder eine Waffe tragen darf, da es in den USA weitaus mehr Tote durch Schusswaffengebrauch gibt, als in Ländern in denen nicht jeder eine Waffe tragen darf. Dennoch steht hinter den Waffen eine sehr mächtige Lobby, die gutes Geld damit verdient und dementsprechende Propaganda betreibt.
Dieses Phänomen kann man auch noch auf Kriegsmaterial und Rüstungsindustrie umlegen oder auch auf die Lebensmittelindustrie. Überall stehen mächtige Lobbies hinter den Konzernen mit Marktmacht. Da hat man als Einzelperson nur die Möglichkeit, sich diesem Wahnsinn so gut wie möglich zu entziehen. Überall ist das leider nicht möglich...

Ich will allerdings auch nicht die gesamte Pharmazeutik verteufeln. Es gibt für sehr viele Krankheiten sehr gut wirkende und notwendige Medikamente ohne die heutzutage Menschen immer noch an den gleichen Krankheiten wie im Mittelalter sterben würden. Aber immer wenn dahinter wirtschaftliche Interessen stehen, gibt es leider die Gefahr, dass das Geld wichtiger wird als der Rest. Und in der Medizin herrscht oft ein Tunnelblick vor, der rein auf Medikamente fokussiert ist und Alternativen ausblendet.
Deshalb kann man nur selbst seine Augen offenhalten und auf sich und sein Körpergefühl vertrauen, sich aktiv informieren (möglichst nicht mittels unreflektierten Medienberichten, sondern selbst Recherche betreiben) und eine gesunde Portion Skepsis mitbringen. Ansonsten bleibt man immer in dem Hamsterrad gefangen...

Alles Liebe,
Cat
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Symptome : Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas; Panikattacken/ Neuralgien seit 2017 Diagnose: unipolare Depression (2006), Panikstörung (2017)
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08/2016: Bupropion 300mg - eingeschlichen 1 Woche 150mg, dann 300mg
seit Volldosierung Bupropion (300mg) schrittweises Ausschleichen von Escitalopram (1 Woche 15mg, 2 Wochen 10mg, 1 Woche 5mg)
Bupropion: - 10 Tage 150mg (noch während voller Dosis Escitalopram), danach auf 300mg für 7 Wochen, dann wieder Reduzierung auf 150mg für 7 Tage aufgrund von übermäßiger Agitation und am 26.10.2016 auf 0mg (eigene Entscheidung ohne Arzt, da die Agitation und Panikattacken nicht abnahmen)
Seit 03/2017: 2 Wochen 37,5mg Venlafaxin, seither 75mg Venlafaxin
04-05/2017: 50mg Trittico, wieder abgesetzt
Seit 06.05.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% (also Reduktion um 7,5 mg) - derzeit also 67,5 mg Venlafaxin
Seit 05.06.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6,7 mg) - derzeit 60,75 mg Venlafaxin
Seit 05.07.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6 mg) - derzeit 54,7 mg Venlafaxin
Seit 01.08.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 5,5 mg) - derzeit 49,2 mg Venlafaxin
Seit 10.08.2018: leichte Anhebung wieder auf 54 mg Venlafaxin (aufgrund eines Kreislaufkollaps, von dem ich mir nicht sicher bin, ob eine Panikattacke dabei war)
Seit 19.09.2018: Reduktion Venlafaxin auf 50 mg (ca. um 7%)
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