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Artikel profil.at / Debatte: Sind Antidepressiva wirkungslos oder gar schädlich?

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
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Artikel profil.at / Debatte: Sind Antidepressiva wirkungslos oder gar schädlich?

Beitrag von Murmeline » Freitag, 19.08.16, 13:49

Ein trauriger Artikel.
Debatte: Sind Antidepressiva wirkungslos oder gar schädlich?

Besonders traurig:
Kaum Nebenwirkungen

In jedem Fall sind SSRI die inzwischen meistverordneten Medikamente und machen 50 Prozent aller Psychopharmaka respektive 80 Prozent aller Antidepressiva aus. Als sicher gilt auch, dass die neueren Substanzen ihren Vorgängern in der Behandlung von Depressionen vielfach überlegen sind: Sie haben kaum Nebenwirkungen, da sie nicht die Rezeptoren für andere Neurotransmitter beeinflussen. Sie machen kaum müde und verursachen nahezu keine Effekte wie Mundtrockenheit, erhöhten Herzschlag, Schweißausbrüche, Unruhe oder Darmstörungen. Daher werden sie vor allem in der ambulanten Behandlung in der Ersttherapie den älteren Antidepressiva vorgezogen.

Doch was ist mit gefürchteten Begleiterscheinungen wie der Annahme, dass SSRI süchtig machen oder gar die Persönlichkeit verändern? Kasper verweist dies ins Reich der Mythen: "Diese Annahmen entstammen meist einschlägig religiösen Kreisen, wo angenommen wird, die Seele sei göttlich."
http://www.profil.at/wissenschaft/debat ... va-7531273
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von LinLina » Freitag, 19.08.16, 14:31

Vor einiger Zeit schürten ausgerechnet Fachleute die Skepsis gegenüber diesen Medikamenten - und lösten damit eine Kontroverse über die Sinnhaftigkeit von Antidepressiva aus.
[...]
Doch was ist mit gefürchteten Begleiterscheinungen wie der Annahme, dass SSRI süchtig machen oder gar die Persönlichkeit verändern? Kasper verweist dies ins Reich der Mythen: "Diese Annahmen entstammen meist einschlägig religiösen Kreisen, wo angenommen wird, die Seele sei göttlich."
:frust: :sad-angel: :evil:

Unglaublich. Es ging um die Kritik von Seiten der Fachleute, und der "Experte" tut die Kritik ab indem er behauptet sie entstamme aus religiösen Kreisen. Nicht gerade sehr professionell und glaubwürdig.
Der Transportmechanismus sowie die Aktivität der Serotoninrezeptoren im Gehirn sind bei Depressiven allerdings weniger aktiv, die Biochemie im Gehirn gerät daher aus der Balance.
Aha, diese Behauptung kennen wir ja schon, und sie wurde nie nachgewiesen. Gähn.
Die Erfolgsquote, um diesen Kommunikationsfluss zu unterstützen, liegt bei einer Behandlung mit SSRI im Schnitt bei 70 Prozent.
alles klar. laut welcher Metastudie?
Mithilfe bildgebender Verfahren ist es heute möglich, die Wirkung von SSRI wie auch jene einer Psychotherapie nachzuweisen.
Das ist meiner Meinung nach auch völliger Quatsch. Niemals kann man die Wirkung nachweisen das würde ich gern mal sehen, vielleicht kann man in bestimmten Gehirnregionen veränderungen sehen. aber das sagt noch lange nichts über die Wirksamkeit aus, und darüber ob sie gut oder schlecht ist oder überhaupt was bringt.
Mittels Positronenemissionstomografie (PET) kann der Antwortmechanismus auf SSRI bei Ängsten, Depressionen oder Essstörungen bildlich dargestellt werden. Siegfried Kasper: "So kann das Muster der Serotonintransporter vorhergesehen werden, und es ist besser voraussehbar, ob eine Therapie wirkt."
Na klar. Ich kenne niemanden, der ein PET gemacht hat um vorherzusehen ob SSRI bei ihm wirken. Was für ein Nonsense (sorry aber es ist unglaublich).
Als sicher gilt auch, dass die neueren Substanzen ihren Vorgängern in der Behandlung von Depressionen vielfach überlegen sind: Sie haben kaum Nebenwirkungen, da sie nicht die Rezeptoren für andere Neurotransmitter beeinflussen.
Auch falsch. auch SSRI beeinflussen andere Rezeptoren und haben viele Nebenwirkungen *grusel*
*Ein "Absetzsyndrom" ist lediglich für Paroxetin und Venlafaxin dokumentiert
das ist soweit ich weiß auch nicht richtig.

Was ist denn das für ein Steinzeit-Artikel? Von der Vereinigung "Rettet die SSRI?" Hilfe, ich kann ihn gar nicht komplett lesen :zombie:

lg Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline » Freitag, 19.08.16, 14:43

Liebe Lina,

Da kommen lauter führende Experten in guten Positionen zu Wort! Bitte, sei doch nicht so skeptisch!

Hüstel.

Murmeline
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline » Freitag, 19.08.16, 14:46

Auch schlimm ist auch der Satz:
Eine Statistik der Sozialversicherung zeigt, dass 40 Prozent der Betroffenen das Medikament nur maximal einen Monat einnehmen. Derartige Applikationsfehler stärken erst recht den Glauben, SSRI wirkten nicht oder seien bedenklich.
Applikationsfehler? Oder sind die größtenteils wegen Nebenwirkungen gleich wieder ausgestiegen?

Grüße, murmeline
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von LinLina » Freitag, 19.08.16, 14:55

Eine Statistik der Sozialversicherung zeigt, dass 40 Prozent der Betroffenen das Medikament nur maximal einen Monat einnehmen. Derartige Applikationsfehler stärken erst recht den Glauben, SSRI wirkten nicht oder seien bedenklich.
ja der satz ist echt schlimm.

vor allem, weil ja auch die vielen guten unabhängigen Langzeitstudien zeigen, dass man SSRI am besten über sehr lange Zeit einnehmen sollte, weil sie dann besonders effektiv und nebenwirkungsarm sind, und da das Absetzen dann ja auch auf keinen Fall wirkliche Probleme macht egal wie lange man sie nimmt spricht ja auch nichts dagegen, also warum nicht ... *uff*

Liebe Grüße,
Lina
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Beitrag von Murmeline » Freitag, 19.08.16, 15:07

Zum Thema Langzeitstudien hat Peter Ansari was veröffentlicht:
Ein Blick in die Behandlungsempfehlung für Ärzte und Therapeuten (Nationale Leitlinie: Unipolare Depression) zeigt, dass dafür zwar 1571 wissenschaftliche Studien ausgewertet wurden, jedoch findet sich darunter nur eine Langzeitstudie (Mueller et al. 1999).

Die wirklich interessanten Langzeit-Studien, in denen das Therapieergebnis von medikamentierten mit unmedikamentierten Patienten verglichen wurde, fehlen.

Wir haben die Autoren der Leitlinie bereits im August 2015 darauf hingewiesen und gefragt, warum diese aufwendigen Studien nicht für die Erstellung der Leitlinie berücksichtigt wurden (Aufzählung).

In diesen Studien beobachteten Psychiater, dass Patienten die dauerhaft keine antidepressiven Medikamente erhalten, weniger Rückfälle erlitten und seltener ihren sozialen Status verloren. Eine Diskussion kam nicht zustande.

Wir konnten deshalb auch nicht über diese Arbeit diskutieren: Quelle:
Prins, Marijn A. et al. (2011): Outcomes for depression and anxiety in primary care and details of treatment: a naturalistic longitudinal study, BMC Psychiatry (Band 11), Nr. 1, Seite 1-9 (der Volltext ist online verfügbar). In dieser Arbeit prüften niederländische Forscher, ob leitliniengerecht behandelte Patienten weniger Rückfälle haben und eine bessere allgemeine Gesundheit aufweisen. Das Ergebnis: Nach 12 Monaten zeigt sich kein Unterschied zwischen der leitliniengerecht behandelten depressiven Patienten und denen, die nicht leitliniengerecht behandelt wurden.

Anstelle dieser Langzeitarbeiten führt die Leitlinie hunderte Veröffentlichungen auf, in denen die Behandlung mit Antidepressiva über einen Zeitraum von vier bis zehn Wochen erfolgte und in denen keine vollständige Genesung der Patienten erreicht wurde (Übersicht der Zulassungsstudien). Dafür wurde der Begriff Response erfunden, der keinem Patienten hilft.

Depression-Heute: Die bestmögliche wissenschaftliche Empfehlung für eine Therapie muss auf der Auswertung von klinischen Langzeitbeobachtungen basieren. Kurzzeitstudien gehören ausgeschlossen. Sonst müsste man annehmen, es reicht aus, wenn die Patienten am Ende der Behandlung halb gesund sind.
http://www.depression-heute.de/blog/lan ... depression
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline » Freitag, 19.08.16, 16:01

"Wir wurden belächelt, als wir die ersten Arbeiten zum Serotoninmechanismus vorlegten. Doch Untersuchungen zeigten, dass Serotonin eine wichtige Rolle bei Depressionen spielt", sagt Siegfried Kasper, Vorstand der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Wien und einer der Mitentwickler von SSRI.
Von ihm stammt auch das Religions-Zitat.

Und dann recherchiert man und :)
David Healy, Direktor des North Wales Department of Psychological Medicine, warf Siegfried Kasper 2002 vor, seinen Namen für eine Pharma-Studie hergegeben zu haben, mit der er nichts zu tun hatte,[1] und die ein Medikament in besonders gutem Licht erscheinen ließ.[2] Daraufhin leitete der damalige Medizin-Dekan Wolfgang Schütz dem Rektor die Unterlagen weiter, da dieser für Disziplinarangelegenheiten zuständig sei.[3] Kasper selbst sprach von einem „Riesenmissverständnis“.[4] Von der angesehenen Fachzeitschrift British Medical Journal wurde das als typischer Fall von Ghostwriting und als unakzeptable Beziehung von Industrie und akademischen Psychiatern kritisiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Kasper
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline » Freitag, 19.08.16, 16:46

Und weiter recherchiert:
Am I alone in thinking that it is unethical for Siegfried Kasper, or any medical professional, to be providing ‘the latest health and medicine news’ while simultaneously working with almost all SSRI manufacturers? He is in fact a busy pharma bee with many conflicts of interests (COIs). These can be found in another publication ‘The Hidden Third; improving outcome in treatment-resistant depression’ – incidentally, this paper inspired my title above – not sure whether others appreciate my (non-treatment-induced) wit.

Siegfried Kasper receives grants/research support from AstraZeneca, Eli Lilly, Lundbeck, Bristol-Myers Squibb and Otsuka Pharmaceutical, Sepracor, Servier, Novartis and Pfizer.

He also acts as a consultant for AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb and Otsuka Pharmaceutical, Eli Lilly, Lundbeck, Pfizer, Janssen Pharmaceutical, Sepracor, Servier, Pierre Fabre, Wyeth, MSD and Schwabe.

He is also a speaker for AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb and Otsuka Pharmaceutical, Eli Lilly, Lundbeck, Pfizer, Janssen Pharmaceuticals, Servier, Pierre Fabre, Organon, CSC and GlaxoSmithKline.

Now that wasn’t mentioned in the MX article!
https://leoniefennell.wordpress.com/201 ... calxpress/
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kassiopeia » Freitag, 19.08.16, 22:45

AARgHH! :evil: :evil:

Es ist eine Frechheit. Da werden zuerst Goetzsche und Healy erwähnt und dann von diesem Kasper mit der Scientology-Keule vollkommen lächerlich gemacht. Und dann diese blöden Meldungen, von wegen 14 Tage, und Absetzprobleme nur, wenn man vorschnell gegen Arztanweisung agiert....Wie kann man nur so ungeniert lügen!

http://www.profil.at/wissenschaft/debat ... va-7531273

Ich könnte k*** :vomit: :frust:

Kassiopeia
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein

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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kassiopeia » Freitag, 19.08.16, 23:03

:whistle: Oh, sorry, vielleicht hätte ich zuvor mal lesen sollen :whistle:

So oder so...ein abscheulicher Artikel. Echt eine Schande.
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein

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Beitrag von Murmeline » Freitag, 19.08.16, 23:06

Kannst ihn ja mal kommentieren. Da sind schon einige Kommentare. :whistle:
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kassiopeia » Freitag, 19.08.16, 23:10

Ständig präsentiert der Typ eine "neue" alte Substanz mit Neuraxpharm

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/i ... p?id=64078

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/i ... p?id=44311
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
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10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein

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Beitrag von Kassiopeia » Freitag, 19.08.16, 23:43

Es gab auch schon eine parlamentarische Anfrage

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX ... 386934.pdf
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
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Beitrag von Murmeline » Samstag, 20.08.16, 7:55

Diese CME-Fortbildung verdeutlicht aus unserer Sicht die Problematik einer offensichtlich interessengeleiteten ärztlichen Fortbildung. Liest man den Artikel nämlich von hinten - beginnend bei den Interessenkonflikten - stellt man fest, dass alle sechs Autoren zahlreiche finanzielle Verflechtungen zur pharmazeutischen Industrie angeben.
Zahlreiche Interessenkonflikte zu dem Beitrag Generalisierte Angststörung: Diagnostik und Therapie von Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Borwin Bandelow, Dr. med. Dr. scient. pth. Dipl.-Psych. Reinhard J. Boerner, Prof. Dr. med. Siegfried Kasper
http://www.genios.de/fachzeitschriften/ ... 45652.html
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Murmeline » Samstag, 20.08.16, 7:56

Thieme E-Journals - Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie / Full Text
https://www.thieme-connect.de/products/ ... 28-1109504
20.07.2009 - Interessenkonflikt: Prof. Siegfried Kasper: Grants/research support: Eli Lilly, Lundbeck, Bristol Myers Squibb, Sepracor, Servier, Novartis, Pfizer.
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.

Beitrag von Kassiopeia » Samstag, 20.08.16, 12:10

Und noch eine Geschichte, die eigenartigerweise im Sand verlaufen ist:

https://books.google.at/books?id=oMZPAg ... ma&f=false

Zeigt aber sehr schön, wie der Herr agiert.
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
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weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
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Beitrag von Murmeline » Samstag, 20.08.16, 12:46

Das schlimme ist, das war vor sechs Wochen oder so in der Printausgabe. Alle wissen jetzt wie das ist mit dieser Krankheit, bei der die Gehirnchemie im Ungleichgewicht ist. Aber während Medikamenten hilft dann auch Therapie, damit umzugehen...
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Beitrag von Kassiopeia » Samstag, 20.08.16, 12:51

Ja, das war wiedermal eine erfolgreiche Marketingaktion...
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein

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Beitrag von Murmeline » Samstag, 20.08.16, 14:43

Was ich erstaunlich finde wie sich teilweise ähnliche Aussagen in diesem Artikel aus der SZ finden. Auch hier hat eine Autorin mit Praktikern gesprochen. Der Artikel heißt: man muss keine Angst vor Antidepressiva haben.

Zitate
Die Sorge, Antidepressiva könnten bleibende Schäden hinterlassen, ist unbegründet. Sie machen nicht abhängig und verändern die Persönlichkeit nicht.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/d ... -1.2523678
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Beitrag von Arianrhod » Samstag, 20.08.16, 18:08

Der einzig vernünftige Satz im zuerst genannten Artikel war der da:
Dennoch muss darauf hingewiesen werden, dass es in Verbindung mit SSRI zu äußerst unangenehmen Effekten kommen kann, beispielsweise zum Absetz- oder zum Serotoninsyndrom.
Sonst hätte ich gedacht, SSRI machen schön und reich und man kann damit auch noch die Fenster putzen.... :o alles perfekt. Während bei Neuroleptika die Hirnschädigung schon belegt ist, scheint bei den AD noch viel zu tun....

liebe Grüße Arian
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