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 ! Nachricht von: Oliver
Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Die öffentlichen Beiträge bleiben erhalten und es werden nach und nach auch weitere hilfreiche Beiträge öffentlich gemacht.

Registrierte Teilnehmer können hier noch eine Weile weiter schreiben und PNs austauschen, wenn sie mögen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Für Betroffene und Angehörige, die nach einer Alternative suchen, um gemeinsam mit anderen, Psychopharmaka risikominimierend auszuschleichen, empfehle ich Euch gerne das neue PsyAb Forum, das von Aktiven aus dem ADFD ins Leben gerufen wurde. Sie wollen die Grundsätze und Methoden, die wir hier im ADFD zusammen entwickelt haben, weiter pflegen und fortentwickeln.

Ich möchte mich noch einmal bei allen bedanken, die mitgeholfen haben dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hier ist nun eine Botschaft vom neuen PsyAbTeam:

 ! Nachricht von: PsyAb
das neue Forum "PsyAb" (von Psychopharmaka absetzen) hat bereits eröffnet: www.psyab.net

Nach einer Anfangsphase für ehemalige ADFD-Teilnehmer heißen wir nun auch alle neuen Teilnehmer willkommen, die sich am Austausch beteiligen wollen und nicht bereits im ADFD registriert waren :)

Hier findet ihr die wichtigen ersten Informationen für neue Teilnehmer: wichtigen ersten Informationen für neue Teilnehmer

Wir freuen uns auf euch!

Artikel in der Psychosozialen Umschau von Prof. Heinz (Gratisdownload)

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
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Peter_Ansari
Beiträge: 42
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Artikel in der Psychosozialen Umschau von Prof. Heinz (Gratisdownload)

Beitrag von Peter_Ansari »

Hier hat sich mal der Universitätsdirektor der Psychiatrie von der Charité Andreas Heinz geäußert.

Das ist lesenswert. Vorsichtig formuliert, aber Schwierigkeiten beim Absetzen und Suizidrisiko werden angesprochen.

https://www.psychiatrie-verlag.de/zeits ... nload.html
Dr. Peter Ansari
Forscht an Depressionen und Antidepressiva. Möchte allen Menschen,
die unter der Einnahme der Antidepressiva leiden, eine Stimme geben.
http://www.depression-heute.de
Rät zur Vorsicht im Umgang mit Antidepressiva und warnt vor der Langzeiteinnahme.Gratuliert allen, die es geschafft haben, die Medikamente abzusetzen und wünscht denen, die gerade dabei sind die notwendige Kraft :sports: um den Weg weiter zu beschreiten. Auch wenn es dauert: Ihr schafft das :hug: !
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 16520
Registriert: 11.01.2015 13:50
Hat sich bedankt: 843 Mal
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Re: Artikel in der Psychosozialen Umschau von Prof. Heinz (Gratisdownload)

Beitrag von Murmeline »

Zitat aus dem Artikel:
Ein anderes Thema bei den Medikamenten ist auch die Frage der Absetzsymptome. Die sind noch nicht genügend erforscht.

Da muss man sicher noch mal viel genauer drauf gucken, weil es ja eine Diskussion gibt, die gerade von der Betroffenenseite richtigerweise in den vergangenen Jahren verstärkt aufgebracht wird: Wie werden eigentlich Medikamente abgesetzt? Und wie kümmert sich dann das Medizinsystem um die Leute?

Gut, dass er betont, dass es die Betroffenen sind, die das Thema in den Diskurs bringen, weil sich von professioneller Seite viel zu lange viel zu wenige dafür interessiert haben.

Wieder ein Puzzlestück zu mehr Diskussion. Danke, Peter, für den Hinweis auf den Artikel.
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
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