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Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
JuleK
Beiträge: 83
Registriert: Samstag, 22.04.17, 13:42

Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von JuleK » Freitag, 12.05.17, 8:39

Hallo ,
ich denke auch das es einfach zu viel Unwissenheit gibt,ich habe mich ja auch sehr schwer getan an zu nehmen das meine Symptome vom absetzen der Medikamente kommen.
Aber was nicht zu entschuldigen ist das Menschen nicht ernst genommen werden,abgestempelt und abgewimmelt werden.
Ich finde das Ärzte die Pflicht haben sich zu Informieren bevor sie zum Rezept greifen.Ihren Patienten zuhören, ernst nehmen was sie erzählen.
Und die Worte das kann gar nicht sein und das habe ich noch nie gehört aus dem Vokabular streichen,denn das spricht für Unsicherheit und nicht wissen.
Ich spüre und merke doch was mein Körper und meine Psyche machen,kein anderer steckt in meinen Schuhen und kein Studium erhebt einen Menschen so hoch das er allwissend ist und mir Erzählen kann was stimmen kann und was nicht.
Er/sie kann mein Partner sein in dieser Situation und mit mir gemeinsam herausfinden was mir hilft,und mich dabei vor weiterem Schaden möglichst bewahren.
Mein Vertrauen in Ärzte ist nachhaltig gestört,trotzdem brauche ich sie leider,aber ich schaue jetzt so weit es möglich ist wem ich da meine Gesundheit anvertraue.

Gruß
Jule
Grunderkrankung:Fibromyalgie,Morbus Bechterew, Chronsche Schmerzen,Rezidivierende Depressionen.
Von Anfang November bis Mitte November 30 mg Duloxetin
Ab Mitte November 60mg Duloxetin
Ab 17.03 eine Woche 50 mg
Ab24.03 eine Woche 40 mg
Ab31.03 eine Woche 30 mg
Ab da gingen die Entzugsymptome schon los.
Hab gedacht das ist nicht schlimm und vergeht bestimmt,weil die Nebenwirkungen mich schon gequält haben.
Hab dann einige Tage auf 20 und dann auf 10 reduziert.
06.04 ganz abgesetzt.
Hab mich noch nie in meinem Leben so schlecht gefühlt,
hatte nie so viele Körperliche Symptome,die psychischen sind nicht ganz so stark,
da überwiegt die Angst das das nie vorbei geht.
Durchfall,Starke Muskelschmerzen,Engegefühl im Brustkorb,Kopfschmerzen,Kieferschmerzen,Atemprobleme, kurzatmig,Herzrasen,Blutdruckschwankungen.Erschöpfung,null Belastbarkeit,und und und..
Es ist schwer das alles als Absetzsymptome zu akzeptieren und nicht ständig zum Arzt zu rennen,
was für mich auch sehr schwer ist,da ich das Vertrauen in die weiße Zunft verloren hab
9.05.2017 12 Kügelchen
10.05.2017 12 Kügelchen = 2mg
Novalgin 500 bei Bedarf
Fischölkapseln
11.05.2017 -21.05 =2mg :party2: Symptome fast vollständig Verschwunden
Seit 23.05 fühle ich mich wieder stark Depressiv ,schlimmer als vorher.
26.05. 13 Kügelchen abwarten,aber ich fühle mich nicht gut.
27.05 14 Kügelchen Körperliche Symptome schlimmer
28.05 14 Kügelchen keine Besserung
29/30/31.05 14 Kügelchen geht mir nach wie vor schlechter Schwindel Durchfall Brainzapps Druck im Nackenbereich
Seit 3.6 900 mg Johanniskraut täglich
Seit 5.6 zunehmend schlechter wieder starke Symptome.
9.6 Johanniskraut abgesetzt.
13.06.2017 2mg Duloxetin
14.06 2 mg Symptome werden langsam milder,aber sehr depressiv und verzweifelt.
15.06 2mg Duloxetin je 1 Tabl. Schüsslersalz 5 +7
16.06 2 mg+ 2 mal 1 Novalgin a 500 mg, Druck im Nacken und Hinterkopf,Schmerzen,Gefühl von Anfluten mit Schwindel im Kopf.
21.06 Bin seit einigen Tagen weitgehend stabil bleibe jetzt für ca 14 Tage bei dieser Dosis.
2mg Duloxetin 2- 3mal 1 Tabl Neurexan, Novalgin bei Bedarf
Seit 21.06 Täglich 2m Duloxetin = 12 Kügelchen Novalgin und Neurexan bei Bedarf.
Weitgehend Stabil bei Anstrengung Brainzapps ab und zu Schwindel.
Seit 16 .07 11 Kügelchen geht mir gut damit,aber ich warte noch ab.
Seit 27.07 12 Kügelchen =2mg
Seit 24.08 11Kügelchen geht mir gut damit werde 4 Wochen dabei bleiben.
Rhus Tox D12 3 mal 4 Globuli war ein Fehler !
Geht mir so richtig schlecht
Ab 6.09.2017 2mg Duloxetin
Seit 15.092017 2mg = 6 Kügelchen abends und morgens
Seit 28.09.17 Zusätzlich 75mg Voltaren resinat,20 mg Pantozol,200mg Aciclovir.
Seit 14.11.17 6 Kügelchen morgens 5 Kügelchen abends
Voltaren 50 mg Tlidin 50/4 Pantozol 20 mg
Seit 28.11 Duloxetin je 3 Kügelchen morgens und abends = 1mg
Voltaren resinat 75mg täglich und Tilidin bei Bedarf.
Geht mir gemischt aber ich will endlich ganz weg vom Duloxetin
Seit 28.12 2017. Morgens 3 und abends 2 Kügelchen
26.02.2018 Morgens und abends je 50 mg Tilidin. 75 mg Voltaren 10mg Amineurin abends.
5 Kügelchen Dukoxetin seit 28.02.2018
Seit 3.3 5 Kügelchen Duloxetin, Voltaren,Pantozol,Tilidin
1 Kügelchen über 2Monate
Seit Juni kein Duloxetin mehr.
17.08.2018
25mg Pregabalin

Horni
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Horni » Dienstag, 16.05.17, 7:40

Guten Morgen ihr lieben,
Ich habe etwas über die Stränge geschlagen, doch Tatsache ist wenn ich mit etwas arbeite, dann weiss ich wommit ich es zu tun habe. Genau so müsste es doch meiner Meinung nach auch bei den "Spezialisten in weiss " sein.


Lg
Horni
"Berichtet euren Mitmenschen welche Verherende Wirkung Antidepressiva haben können und wie Verständnis los damit umgegangen wird."
Gebt uns eine Stimme!!!

Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
viewtopic.php?f=18&t=10777&hilit=Paroxetin+betroffenen

Arianrhod
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Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 16.05.17, 16:34

lakeSonne1 hat geschrieben:hi,

ich muss da ne Lanze für für unsere nichtwissenden Mitmenschen (auch Ärzte) brechen.
.
Ärzte sollten grundsätzlich offen für neue Erfahrungen und auch den Patienten gegenüber sein.
Dass meine Erfahrungen so angezweifelt wurden, das habe ich aber vorallendingen in der Psychiatrie erlebt, bei Medizinern anderer Fachrichtungen weniger - beziehungsweise nur dort , wo meine psychiatrische Diagnose bekannt war - was nun dazu führt, sie überhaupt nirgends mehr zu erwähnen.

Ich habe schon den Eindruck , manche Psychiater glauben , dass ihre Patienten eh die ganze Zeit nicht-compliant, verwirrt, wahnhaft und im Allgemeinen unglaubwürdig sind - schließlich haben sie sie doch gerade mit einer "Geisteskrankheit" diagnostiziert. .... :frust:
Bei mir war Schwäche in den Armen ( verursacht durch Bandscheibenvorfall L2/3) natürlich Psychose :roll: und genauso geht es mit Absetzsymptomen.....
JuleK hat geschrieben:Und die Worte das kann gar nicht sein und das habe ich noch nie gehört aus dem Vokabular streichen,denn das spricht für Unsicherheit und nicht wissen.
Ich spüre und merke doch was mein Körper und meine Psyche machen,kein anderer steckt in meinen Schuhen und kein Studium erhebt einen Menschen so hoch das er allwissend ist und mir Erzählen kann was stimmen kann und was nicht.
YEP
: Wenn der Arzt mir nicht glauben will, dann drucke ich die Fachartikel, wissenschaftlichen Arbeiten etc. aus und lege sie ihm auf den Schreibtisch. Daher ist es so wichtig, dass es immer mehr von diesen Informationen gibt - euch nochmals Danke für eure "Sammelwut" :) hier im Forum.
Wenn ich nicht überzeuge, tun es hoffentlich die Mediziner- Kollegen!

liebe Grüße Arian
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Ana19
Beiträge: 463
Registriert: Samstag, 22.04.17, 12:42

Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von Ana19 » Donnerstag, 25.05.17, 15:44

Hallo Leute,

toll das es an die Öffentlichket geht !!
beim zuschauen wurde mir ganz anders..!

schade das er so kurz ist und man nicht genauer über Ihren Zustand berichtet hat ... hätte mich interessiert wie lange sie leiden musste!
weil die Tatsache das viele über Monate und länger leiden ist ein wichtiger Punkt!


habe den bericht gleich an nah stehende menschen weiter geschickt! sie sind sehr schockiert..!
wie auch nicht ?!

Zusatz/Ergänzung:
Habe das Video meiner Mutter gezeigt... sie sagt na siehst du du wirst wider gesund !! ach mama denkt nur an Heilung keine Wut oder ähnliches .. bin so dankbar sie zu haben ... <3

LG Ana
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Und eines Tages....
wirst du dein Licht wiederentdecken.
Wirst du deinen inneren Krieger umarmen.
Wirst du dir die Macht zurück holen und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. :schnecke:

diane

Re: Fernsehbeitrag im NDR, Visite am 02.05.2017, Thema Antidepressiva absetzen

Beitrag von diane » Dienstag, 27.06.17, 15:36

Hallo,
Hallo

Meint ihr es mach Sinn NDR anzuschreiben in Bezug auf die Sendung und ob sie das Thema mal intensiver behandeln wollen?

Lana
Mal ganz blöd gedacht, könnten sich mehrere Forenmitglieder zusammenschließen,die sich dort melden. Je mehr, desto besser u interessanter für die Journalisten...

Ich hatte mal diesen Jenke angeschrieben, zwecks seiner Experimente.
Ich berichtete ihm von der ganzen Problematik u ob er sich an solch ein Experiment rantrauen würde?
Sei es, ob er Depressiv wird u AD nimmt o als gesunder AD einnimmt u dessen Folgen u Entzug aufzeigt.

Mein ellenlanger Beitrag wurde SOFORT gelöscht...

Man kann spekulieren, wieso, weshalb u warum...

Lg

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