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Liebe Mitglieder des ADFD, liebe Interessierte.
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Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Stellungnahme des Fachausschusses Psychopharmaka zur Teilnahme an Reduktionsstudien von Neuroleptika

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
Antworten
Flummi

Stellungnahme des Fachausschusses Psychopharmaka zur Teilnahme an Reduktionsstudien von Neuroleptika

Beitrag von Flummi »

Hallo,

es gibt ein neues Papier in der Neuroleptika-Debatte:

-mit Erwähnung des ADFD
-bei Neuroleptika wird hier sogar zu einer Reduktion um nur 10% alle sechs bis zwölf Wochen geraten

https://www.dgsp-ev.de/fileadmin/user_f ... tudien.pdf

Liebe Grüße,
Claudia

Arianrhod
Beiträge: 1951
Registriert: 15.11.2015 15:16
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Re: Stellungnahme des Fachausschusses Psychopharmaka zur Teilnahme an Reduktionsstudien von Neuroleptika

Beitrag von Arianrhod »

Danke, sehr gut auch die Strategien, die man während des Entzugs anwenden soll, das sogenannte coping . Ich selbst sage immer, dass es nur mit Absetzen nicht getan ist ; man muss auch sehr genau auf sich drauf schauen, warum man psychotisch reagiert (und die Konfrontation mit sich selbst kann so unangenehm sein, dass viele Leute abbrechen oder gar nicht wollen oder von ihrem Umfeld dazu gedrängt werden, nicht zu wollen, weil sie dann "pflegeleichter" sind.....)

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .

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