Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->


 ! Nachricht von: Oliver
Alles hat ein Ende - auch das ADFD.

Bis zum vollständigen Schließen des Forums werden keine Neuanmeldungen mehr akzeptiert.


Momentan befindet sich das Forum in einer Übergangsphase, um den derzeit Aktiven Gelegenheit zu geben, Alternativen zu organisieren. Wenn solche Alternativen geschaffen worden sind, werden wir hier zu dem oder den neuen Orten, verweisen.

Für registrierte Teilnehmer, gibt es hier mehr Informationen: 18 Jahre ADFD und Vorbereitung auf die nächsten 18 Jahre


Neuroleptika bei Delir wirkungslos

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
Antworten
Arianrhod
Beiträge: 1951
Registriert: 15.11.2015 15:16
Hat sich bedankt: 377 Mal
Danksagung erhalten: 605 Mal

Neuroleptika bei Delir wirkungslos

Beitrag von Arianrhod »

Wichtige Information für alle, deren Angehörige - denn meistens sind alte und ältere Patienten betroffen - auf Grund eines Delirs mit NL behandelt werden:
Schwerkranke Patienten mit Delir profitieren nicht von antipsychotischen Medikamenten, so das Ergebnis einer Studie. Wirkstoffe, die seit Jahrzehnten auf der Intensivstation eingesetzt werden, zeigen gegenüber Placebo keinen Mehrwert. Ist unser Verständnis des Delirs falsch?
„Jeden Tag erhalten viele tausend Patienten unnötige Antipsychotika in der Intensivmedizin […]“, kritisiert Ely. Das bedeute ein medizinisches Risiko und hohe Kosten ohne Nutzen in Bezug auf die Endpunkte.
https://beta.doccheck.com/de/detail/art ... lock=34842
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Antworten