Viele Menschen berichten von starken Beschwerden wie Ängsten, Unruhe und Missempfindungen, wenn sie Antidepressiva absetzen. Immer mehr spricht dafür, dass Ärzte solche Entzugserscheinungen lange unterschätzt haben.
von Janosch Deeg
Quelle: Gehirn & Geist Ausgabe 4/2019
https://www.spektrum.de/news/machen-ant ... n=ZON_KOOP
Zu Wort kommen in diesem Artikel Psychiater Dr. Uwe Gonther, Sozialarbeiter und Mitglied des Fachausschuss Psychopharmaka der DGSP Markus Kaufmann, ein Betroffener und meine Wenigkeit
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Die 7,50 für das analoge Heft halte ich ebenfalls für gut investiert (erscheint heute am 08. März).
Wer mag, kann seine persönlichen Erfahrungen sachlich als Lesermeinung an die Redaktion senden (unter dem Artikel). Und ein Danke, dass das Thema im Magazin aufgegriffen wurde, ist auch nett!
Aus dem Artikel
Zitat Uwe Gonther:
Es wäre schon viel gewonnen, wenn man akzeptiert, dass teilweise schwere und lang anhaltende Symptome nach dem Absetzen auftreten.«
Zitat Markus Kaufmann:
Bei seiner Arbeit gerate er oft an Ärzte, die die Symptome ihre Patienten nicht ernst nähmen oder sie einer psychischen Störung zuschrieben, erzählt er. »Immer wieder reden Mediziner den Patienten sogar aus, dass es Entzugserscheinungen geben kann«, sagt Kaufmann.
Zitat Iris Heffmann
Während manche Menschen die Medikamente ohne größere Probleme absetzen könnten, würden andere monate- oder jahrelang unter den Folgen leiden. Insbesondere letztere Gruppe werde von den behandelnden Ärzten nur unzureichend erkannt, so Heffmanns Einschätzung.
Zitat Betroffener Tim
Bei Tim verschwanden die diffusen Symptome nicht nach ein paar Wochen. Wie offenbar viele seiner Leidensgenossen machte er sich auf die Suche nach weite- ren Informationen. Im Internet stieß er auf jede Menge Erfahrungsberichte – insbesondere im deutschsprachigen ADFD-Forum. »