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Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
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LenaLena
Beiträge: 943
Registriert: 30.11.2017 17:07

Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Beitrag von LenaLena »

Carlotta hat mich gebeten, diese Untersuchung hier einzustellen - es geht darum, dass und wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren (sie gehen ja leider nicht, wie zB der Name SSRI sagt, schön "selektiv" nur auf die Serotoninrezeptoren, oder auf andere wie Noradrenalin bei SNRI).
Vielleicht finden wir hier den Grund, warum Leute manchmal schon während der Einnahme und besonders oft nach Absetzen eine (vorübergehende) Histaminintoleranz entwickeln.

Bild
(Vergrößern: Klick aufs Bild)

Quelle: Leider geht der Link direkt zum Bild nicht mehr; wie auf dem Wasserzeichen vermerkt, stammt die Grafik vom cnsforum.com, das ist das Lundbeck Institute Australia.
Der Link geht deswegen nicht mehr, weil die Seite umbenannt wurde. Neue Adresse ist: https://institute.progress.im/en, das CNS Forum ist beschrieben unter: https://www.lundbeck.com/au/our-focus/p ... /cns-forum

Zum Lundbeck-Institute Australia: CNSforum is a professional website containing clinical and educational resources in psychiatry and neurology aimed at GPs, psychiatrists and neurologists

P.S.: Es gibt dort übrigens auch eine Beschreibung der Wirkung von trizyklischen Antidepressiva, die ebenfalls die H1-Rezeptoren blockieren:
https://institute.progress.im/en/conten ... sants-tcas
(Quellen darunter unter "References")

Edit
Erläuterung von Annanass:
Je kleiner also der Ki-Wert, desto stärker ist die Interaktion bzw. Hemmung, d.h. der Inhibitor besitzt eine hohe Affinität an das Enzym.
Quelle: uni-protokolle.de

Das würde dann bedeuten, daß z.B. Venlafaxin von den aufgeführten PP die geringste Blockade des H1-Rezeptors aufweist?!
Zuletzt geändert von padma am 11.05.2019 16:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit eingefügt
[spoil]Ab 2009: Paroxetin 10mg ohne Einschleichen (Hausarzt) wegen Angst- und Panikstörung.

November 2010: 1. Absetzversuch. Viel zu schnell, starke Entzugssymptome (Bettlägrigkeit) nicht aushaltbar + mit Grunderkrankung verwechselt. Nach 5 Monaten: Erneut Paroxetin. Nach 2. Einnahmetag symptomlos!
*Therapiestunden (2010-17), aber wenige+große Abstände, da ich sie selbst zahlen muss und mir nicht viele leisten kann (in Ö übernimmt das seltenst die Kasse).*
2013: Nach viel Aufarbeitung: 2. Absetzversuch. Selbe Symptome wie damals, nicht aushaltbar, komplettes Leben kommt zum Erliegen. Diesmal erst mit 20mg Paroxetin wieder "gut".
April 2014: Reduziere wegen starker NW auf 10 mg => starke Magen/Darmprobleme (bis hin zu ärztl. vermuteter Gallenkolik), starke Angst, Panikattacken, labile Psyche, starke körperliche Symptome. Bleibe aber bei 10 mg. Keiner fühlt sich zuständig, mich über die Einnahme von SSRI aufzuklären.
Ende 2014: Reduzierung auf 5 mg => sehr schwere Symptome (Schwindel, Unfähigkeit zu gehen, Derealisierung, starke Angst, stärkste Lichtempfindlichkeit, depressiv (was ich vorher NIE war). Liege nur noch am Sofa. Aber: einige "Fenster".
Sept. 2015: Halte es nicht mehr aus, bin überzeugt dass ich einfach schwer krank bin, nehme wieder Paroxetin 10 mg => wirkt nicht. Dann 20 mg => wirkt kaum. Komplett verzweifelt. Neuer Hausarzt überweist mich (erstmals!) zu Psychiater => Paroxetin greife nicht mehr, sei sowieso ein "unsanftes Medikament", verschreibt mir Escitalopram, soll direkt wechseln.
Ab Dez. 2015: Fliegender Wechsel Paroxetin 20 mg zu Escitalopram 10 mg. Sehr starke Entzugssymptome (die ich mittlerweile schon kenne), aber ich schaffe es. Gut geht es mir aber nicht.
März 2016: Auf 20 mg Escitalopram hoch (Psychiater), da es mir noch immer nicht gut geht (Entzug vom Paroxetin, wie ich jetzt weiß). Nach Hochdosierungssymptomen geht es mir recht gut, aber fühle mich von Gefühlen abgekoppelt, kann keine Freude + Zufriedenheit mehr empfinden!
2017, März bis August: Reduktion von Escitalopram. Dank Therapeutin Tabletten sehr oft geteilt und bis in homöopatische Krümeldosen gegangen. Leider mangels Wissen ohne Wiegen, ohne Plan, zu schnell.
9.8.2017: 0 mg! => 2-3 Wochen starke Symptome (erkannte sie als Entzug), dann etwas besser.
Sept + Okt 2017: Viele schlechtere Phasen, einige starke Einbrüche, sehr starke, vielfältige körperliche Symptome, die ich nicht erklären kann. Kann mein Leben nicht normal weiterleben.
1. Nov 2017: Komplett-Zusammenbruch. Da ich nicht weiß, dass Entzug so lange dauern kann, bin ich komplett verzweifelt. Telefonat mit Psychiaterin => Ich sei (noch) nicht gesund, bitte sofort wieder Escitalopram nehmen, vermutlich lebenslang! Bin verzweifelt, suche im Internet und finde das ADFD-Forum!!Mir fällt es wie Schuppen von den Augen...
Da ich schon über 12 Wochen auf 0 mg bin, bleibe ich auf Null.
16.11.2017: Selbst initiierte Untersuchung Schilddrüse => Unterfunktion
Seit 9.8.2017: Im Entzug mit teilweise starken körperlichen und psychischen Symptomen, Horrorspitzen, aber auch Fenstern.[/spoil]
Zu rasches Reduzieren (nur 5 Monate) nach Langzeiteinnahme, seitdem PROTRAHIERTER ENTZUG/ABSETZSYNDROM seit August 2017

Mir hilft: Atemübungen, histaminarme und gesunde Ernährung, bedarfsweise Passionsblumentropfen
Mein Thread: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14041

Annanas
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Re: Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Beitrag von Annanas »

Danke an dich, Lena :) u an Carlotta :) - ich habe schon so oft nach etwas Ähnlichem gesucht, habe es aber nie gefunden u im Zusammenhang mit SSRI/SSNRI schon gleich gar nicht. Super!

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Arianrhod
Beiträge: 1951
Registriert: 15.11.2015 15:16

Re: Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Beitrag von Arianrhod »

Hallo LenaLena und andere,

das ist interessant, dazu hätte ich gleichmal eine Frage:
LenaLena hat geschrieben:
10.05.2019 13:19
Vielleicht finden wir hier den Grund, warum Leute manchmal schon während der Einnahme und besonders oft nach Absetzen eine (vorübergehende) Histaminintoleranz entwickeln.
Wenn AD H1 blockieren , blockieren sie doch die gleiche Andockstelle wie Antihistaminika. Müsste es dann nicht eher passieren, dass sie sozusagen antiallergisch wirken , und dass wenn man sie absetz/ reduziert t, dies zu einem Rebound- Phänomen führt?

bei mir war es so, dass NL - die blockieren H1 teilweise auch - meinen damaligen Heuschnupfen gelindert haben.

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .

svenja2014
Beiträge: 266
Registriert: 03.03.2019 09:36
Wohnort: Österreich

Re: Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Beitrag von svenja2014 »

Hi, liebe Foris

ich hab mal ziemlich hochdosiert Antihistaminika genommen, wegen einer Allergie....Wirkung= Null
Ich hab absolut nichts gespürt, dass sie mir helfen....
Kann das mit dem Venlaf. zusammenhängen, dass sie nicht gewirkt haben Eurer Meinung nach?
Danke Lena und Carlotta.....das ist doch alles der pure Wahnsinn, was wird da noch alles ans Licht kommen
Wenn wir so etwas den sogenannten Experten angetan hätten, säßen wir wohl schon im Gefängnis....die könnten sich ja tolle Anwälte leisten...

LG
Schaut auf Euch und lasst Euch nicht unterkriegen....
Svenja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
totale Reizbarkeit, frühes Aufwachen Schwindel, Übelkeit, Durcheinander im Gehirn....kann keinen klaren Gedanken fassen, Zwangsgedanken nach 1 bis 2 Wochen besser...
Seit 1.11.19 minus 8 mg = 83 mg Venlafaxin
Seit 1.2. minus 8 mg= 75 mg

LenaLena
Beiträge: 943
Registriert: 30.11.2017 17:07

Re: Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Beitrag von LenaLena »

Hallo Arian,
Arianrhod hat geschrieben:
10.05.2019 14:17
Wenn AD H1 blockieren , blockieren sie doch die gleiche Andockstelle wie Antihistaminika. Müsste es dann nicht eher passieren, dass sie sozusagen antiallergisch wirken , und dass wenn man sie absetz/ reduziert t, dies zu einem Rebound- Phänomen führt?

bei mir war es so, dass NL - die blockieren H1 teilweise auch - meinen damaligen Heuschnupfen gelindert haben.
Ich hätte das so gedeutet: Sie blockieren in der Tat dieselbe Andockstelle wie AH (daher bestimmt auch die Linderung des Heuschnupfens), weswegen wir während der Einnahme in den meisten Fällen gar nicht merken, dass unser Histaminhaushalt (der betrifft ja unheimlich vieles, von Nahrung über Allergien bis hin zu Schwitzen/Frieren) komplett geschädigt wird. Das körpereigene Histamin kann schließlich nicht mehr andocken oder nur noch an wenigen freien Rezeptoren (woraus sich die Frage ergibt: was sind die Folgen hiervon??).

Solange diese H1-Rezeptoren besetzt sind, könnte eine gewisse Betäubung da sein. Als würde man durchgehend Antihistaminika einnehmen.
Wenn sie wieder frei werden, vor allem sehr rasch wie bei zu schnellen oder Kaltentzügen, reagiert das System plötzlich irre sensibel auf Histamin, weil dieser Stoffwechsel ja vom Körper nicht so rasch wieder auf natürlich umgestellt werden kann, der Körper erstmal verlernt hat, was er machen soll. Als hätte man eine Krücke weggezogen (ähnliches passiert ja auch bei plötzlichem Absetzen von Antihistaminika nach Langzeitanwendung. Die ja auch abhängig machen).

Das wäre so meine platte Erklärung.
Das Ganze ist natürlich VIEL komplexer (allein die Aufgaben und Wirkweisen von Histamin im Körper), aber soweit ich weiß, ist das forschungstechnisch noch überhaupt nicht geklärt, wie genau diese Botenstoff-Systeme überhaupt arbeiten. Umso schlimmer, da einfach auf gut Glück ein Medikament reinzuwerfen.

Grundsätzlich wirft man mit Psychopharmaka wohl einen Stock in die Speichen eines Rades. Wovon alle anderen Rädchen im Getriebe dann auch betroffen sind.

Das sind so meine Vermutungen, basierend auf meinem derzeitigen Wissen und den Erfahrungen von Betroffenen. Wenn jemand da Quellen oder andere Erklärungen dazu hat, sehr gerne!!

LG Lena
[spoil]Ab 2009: Paroxetin 10mg ohne Einschleichen (Hausarzt) wegen Angst- und Panikstörung.

November 2010: 1. Absetzversuch. Viel zu schnell, starke Entzugssymptome (Bettlägrigkeit) nicht aushaltbar + mit Grunderkrankung verwechselt. Nach 5 Monaten: Erneut Paroxetin. Nach 2. Einnahmetag symptomlos!
*Therapiestunden (2010-17), aber wenige+große Abstände, da ich sie selbst zahlen muss und mir nicht viele leisten kann (in Ö übernimmt das seltenst die Kasse).*
2013: Nach viel Aufarbeitung: 2. Absetzversuch. Selbe Symptome wie damals, nicht aushaltbar, komplettes Leben kommt zum Erliegen. Diesmal erst mit 20mg Paroxetin wieder "gut".
April 2014: Reduziere wegen starker NW auf 10 mg => starke Magen/Darmprobleme (bis hin zu ärztl. vermuteter Gallenkolik), starke Angst, Panikattacken, labile Psyche, starke körperliche Symptome. Bleibe aber bei 10 mg. Keiner fühlt sich zuständig, mich über die Einnahme von SSRI aufzuklären.
Ende 2014: Reduzierung auf 5 mg => sehr schwere Symptome (Schwindel, Unfähigkeit zu gehen, Derealisierung, starke Angst, stärkste Lichtempfindlichkeit, depressiv (was ich vorher NIE war). Liege nur noch am Sofa. Aber: einige "Fenster".
Sept. 2015: Halte es nicht mehr aus, bin überzeugt dass ich einfach schwer krank bin, nehme wieder Paroxetin 10 mg => wirkt nicht. Dann 20 mg => wirkt kaum. Komplett verzweifelt. Neuer Hausarzt überweist mich (erstmals!) zu Psychiater => Paroxetin greife nicht mehr, sei sowieso ein "unsanftes Medikament", verschreibt mir Escitalopram, soll direkt wechseln.
Ab Dez. 2015: Fliegender Wechsel Paroxetin 20 mg zu Escitalopram 10 mg. Sehr starke Entzugssymptome (die ich mittlerweile schon kenne), aber ich schaffe es. Gut geht es mir aber nicht.
März 2016: Auf 20 mg Escitalopram hoch (Psychiater), da es mir noch immer nicht gut geht (Entzug vom Paroxetin, wie ich jetzt weiß). Nach Hochdosierungssymptomen geht es mir recht gut, aber fühle mich von Gefühlen abgekoppelt, kann keine Freude + Zufriedenheit mehr empfinden!
2017, März bis August: Reduktion von Escitalopram. Dank Therapeutin Tabletten sehr oft geteilt und bis in homöopatische Krümeldosen gegangen. Leider mangels Wissen ohne Wiegen, ohne Plan, zu schnell.
9.8.2017: 0 mg! => 2-3 Wochen starke Symptome (erkannte sie als Entzug), dann etwas besser.
Sept + Okt 2017: Viele schlechtere Phasen, einige starke Einbrüche, sehr starke, vielfältige körperliche Symptome, die ich nicht erklären kann. Kann mein Leben nicht normal weiterleben.
1. Nov 2017: Komplett-Zusammenbruch. Da ich nicht weiß, dass Entzug so lange dauern kann, bin ich komplett verzweifelt. Telefonat mit Psychiaterin => Ich sei (noch) nicht gesund, bitte sofort wieder Escitalopram nehmen, vermutlich lebenslang! Bin verzweifelt, suche im Internet und finde das ADFD-Forum!!Mir fällt es wie Schuppen von den Augen...
Da ich schon über 12 Wochen auf 0 mg bin, bleibe ich auf Null.
16.11.2017: Selbst initiierte Untersuchung Schilddrüse => Unterfunktion
Seit 9.8.2017: Im Entzug mit teilweise starken körperlichen und psychischen Symptomen, Horrorspitzen, aber auch Fenstern.[/spoil]
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Annanas
Moderatorenteam
Beiträge: 7220
Registriert: 25.01.2016 19:41

Re: Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Beitrag von Annanas »

Hallo zusammen,
mich läßt die obige Grafik nicht ganz zur Ruhe kommen.

Ich mußte erstmal ergründen, was der Ki-Wert in dem Zusammenhang (Chemie ist schon eine Weile her) aussagt:
Je kleiner also der Ki-Wert, desto stärker ist die Interaktion bzw. Hemmung, d.h. der Inhibitor besitzt eine hohe Affinität an das Enzym.
Quelle: uni-protokolle.de

Das würde dann bedeuten, daß z.B. Venlafaxin von den aufgeführten PP die geringste Blockade des H1-Rezeptors aufweist?!

Warum habe ich dann so eine Schiet-HIT beim Absetzen entwickelt?
Wahrscheinlich, weil die Hemmung durch Venlafaxin trotzdem vorhanden ist, nur in Bezug auf die Vergleichsmedikamente geringer ausfällt?!

Sehe ich das richtig?

Liebe Grüße von Anna

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21711
Registriert: 06.01.2013 17:04

Re: Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Beitrag von padma »

liebe Anna, :)

da bin ich auch darüber gestplpert, ich denke, du siehst das richtig. Wir wissen ja, dass Mirtazapin am häufigsten eine HIT auslöst, daher wäre die Graphik anders herum sehr erstaunlich.

Ich denke, es hängt wie immer von der individuellen Sensibilität ab, und bei Venlafaxin ist die Blockade noch so stark, dass das für eine schwere HIT ausreicht.

Ich setzte deine Erklärung oben mit rein.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


LenaLena
Beiträge: 943
Registriert: 30.11.2017 17:07

Re: Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Beitrag von LenaLena »

Liebe Anna,

das ist hochinteressant, denn ich habe mich schon öfter gewundert, warum bei Venlafaxin-Nutzern hinterher so selten eine (ausgeprägte) HIT auftritt!

Ich denke wie padma, dass es eine individuelle Sache ist (oder von Gegebenheiten und Zusammenhängen abhängt, die wir nicht kennen) und dass auch die Rezeptorenbelegung bei Venlafaxin schon ausreicht, um eben bei manchen eine HIT auszulösen.

Zudem sind die Dosierungen bei Venlafaxin ja so unterschiedlich wie bei keinem anderen Medikament, wenn ich das richtig sehe? Von 37,5 bis 300 mg ist mir alles schon untergekommen ... hier könnte es gut auch einen Zusammenhang geben.

LG Lena
[spoil]Ab 2009: Paroxetin 10mg ohne Einschleichen (Hausarzt) wegen Angst- und Panikstörung.

November 2010: 1. Absetzversuch. Viel zu schnell, starke Entzugssymptome (Bettlägrigkeit) nicht aushaltbar + mit Grunderkrankung verwechselt. Nach 5 Monaten: Erneut Paroxetin. Nach 2. Einnahmetag symptomlos!
*Therapiestunden (2010-17), aber wenige+große Abstände, da ich sie selbst zahlen muss und mir nicht viele leisten kann (in Ö übernimmt das seltenst die Kasse).*
2013: Nach viel Aufarbeitung: 2. Absetzversuch. Selbe Symptome wie damals, nicht aushaltbar, komplettes Leben kommt zum Erliegen. Diesmal erst mit 20mg Paroxetin wieder "gut".
April 2014: Reduziere wegen starker NW auf 10 mg => starke Magen/Darmprobleme (bis hin zu ärztl. vermuteter Gallenkolik), starke Angst, Panikattacken, labile Psyche, starke körperliche Symptome. Bleibe aber bei 10 mg. Keiner fühlt sich zuständig, mich über die Einnahme von SSRI aufzuklären.
Ende 2014: Reduzierung auf 5 mg => sehr schwere Symptome (Schwindel, Unfähigkeit zu gehen, Derealisierung, starke Angst, stärkste Lichtempfindlichkeit, depressiv (was ich vorher NIE war). Liege nur noch am Sofa. Aber: einige "Fenster".
Sept. 2015: Halte es nicht mehr aus, bin überzeugt dass ich einfach schwer krank bin, nehme wieder Paroxetin 10 mg => wirkt nicht. Dann 20 mg => wirkt kaum. Komplett verzweifelt. Neuer Hausarzt überweist mich (erstmals!) zu Psychiater => Paroxetin greife nicht mehr, sei sowieso ein "unsanftes Medikament", verschreibt mir Escitalopram, soll direkt wechseln.
Ab Dez. 2015: Fliegender Wechsel Paroxetin 20 mg zu Escitalopram 10 mg. Sehr starke Entzugssymptome (die ich mittlerweile schon kenne), aber ich schaffe es. Gut geht es mir aber nicht.
März 2016: Auf 20 mg Escitalopram hoch (Psychiater), da es mir noch immer nicht gut geht (Entzug vom Paroxetin, wie ich jetzt weiß). Nach Hochdosierungssymptomen geht es mir recht gut, aber fühle mich von Gefühlen abgekoppelt, kann keine Freude + Zufriedenheit mehr empfinden!
2017, März bis August: Reduktion von Escitalopram. Dank Therapeutin Tabletten sehr oft geteilt und bis in homöopatische Krümeldosen gegangen. Leider mangels Wissen ohne Wiegen, ohne Plan, zu schnell.
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1. Nov 2017: Komplett-Zusammenbruch. Da ich nicht weiß, dass Entzug so lange dauern kann, bin ich komplett verzweifelt. Telefonat mit Psychiaterin => Ich sei (noch) nicht gesund, bitte sofort wieder Escitalopram nehmen, vermutlich lebenslang! Bin verzweifelt, suche im Internet und finde das ADFD-Forum!!Mir fällt es wie Schuppen von den Augen...
Da ich schon über 12 Wochen auf 0 mg bin, bleibe ich auf Null.
16.11.2017: Selbst initiierte Untersuchung Schilddrüse => Unterfunktion
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Zu rasches Reduzieren (nur 5 Monate) nach Langzeiteinnahme, seitdem PROTRAHIERTER ENTZUG/ABSETZSYNDROM seit August 2017

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carlotta
Beiträge: 4431
Registriert: 17.04.2012 16:10

Re: Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Beitrag von carlotta »

Hallo Ihr,

erst mal ein großes Danke an Lena :) fürs Einstellen hier! Das sind wirklich wichtige Infos. Im Grunde ist das ja schon bekannt, aber so hat man es für den schnellen Überblick noch mal Schwarz auf Weiß (oder in Farbe oder wie auch immer ... :) ).
Arianrhod hat geschrieben:
10.05.2019 14:17
Wenn AD H1 blockieren , blockieren sie doch die gleiche Andockstelle wie Antihistaminika. Müsste es dann nicht eher passieren, dass sie sozusagen antiallergisch wirken , und dass wenn man sie absetz/ reduziert t, dies zu einem Rebound- Phänomen führt?

bei mir war es so, dass NL - die blockieren H1 teilweise auch - meinen damaligen Heuschnupfen gelindert haben.
AD sind im Grunde auch Antihistaminika, das siehst Du genau richtig, Arian.

Sie sind sogar in vielen Fällen potentere Histamin-Blocker als die üblichen Antihistaminika (AH). Von TZA weiß man bspw., dass ihre antihistaminerge Wirkung um mehrere hundert Mal stärker ist als die von AH! D. h., es dürfte auch nicht überraschen, dass selbst das AD aus dem Schaubild oben, das Histamin am schwächsten inhibiert, noch ein äußerst potentes AH ist. Das erklärt auch Eure Reaktionen darauf. (Und selbst wenn es nicht direkt am Histamin andocken würde - was es aber tut -, wären noch zahlreiche Auswirkungen aufs histaminerge System zu verzeichnen, über die Kaskadeneffekte nämlich. Denn alle Neurotransmitter agieren im Zusammenspiel.)

Und ja, wenn man die Mittel absetzt bzw. reduziert und noch dazu zu schnell, dann kommt es potenziell zu Entzugs- oder Reboundsymptomen ganz genauso wie bezüglich Serotonin oder anderen Neurotransmittern. (Acetylcholin ist bspw. gerade bei TZA auch ein größeres Problem, vermutlich in abgeschwächter Form auch bei anderen AD, da die ja alle nicht wirklich selektiv sind.) Man muss sich einfach bewusst sein, dass diese Mittel in der Neurochemie ein Riesenchaos anrichten, weshalb Breggin sie alle als neurotoxisch bezeichnet - und in ihrer Neurotoxizität im Übrigen auch ihre erwünschte Wirkung sieht, nicht nur die sog. Nebenwirkungen (oder UAW).

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]

Luna
Beiträge: 1469
Registriert: 17.05.2014 02:57

Re: Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Beitrag von Luna »

Hallo zusammen
Ich möchte mal meine Gedanken dazu schreiben. Mir war lange gar nicht bewusst, dass Antidepressiva Histamin Rezeptoren blockieren. Irgendwann habe ich mich gefragt ob dies der Fall ist und siehe da... ja es ist der Fall.
Bei Antihistaminika ist es so, dass sie Rezeptoren blockieren. Dadurch hat man aber nicht weniger Histamin sondern ganz im Gegenteil...mehr. Das Histamin sammelt sich im Körper an. Es wird ja auch gebraucht und der Körper zudem auch noch durch Chemie geschädigt. Der Körper braucht die Rezeptoren und produziert immer mehr aber die werden auch wieder blockiert. Setzt man das Medikament ab, dann entsteht eine Art Rebound. Zu viel Histamin und zu viel Rezeptoren. Man reagiert noch viel heftiger als vorher. Deswegen sollten Antihistaminika nur im Notfall genommen werden. Niemals dauerhaft.
Bei Antidepressiva mit Wirkung auf die Histaminrezeptoren wird es genauso sein. Das ist auch genau das, was ich erlebt habe durch Venlafaxin, Zolpidem und so weiter. Auch Benzodiazepine blockieren histaminrezeptoren. Ich gehe eh davon aus, dass viele Medikamente diese Rezeptoren blockieren. Sie wären sonst schnell unverträglich.
Es werden ja auch noch andere Rezeptoren blockiert und so weiter und das Chaos ist perfekt.

Liebe grüße
LG Luna

viewtopic.php?t=16975
Danke LenaLena
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... vensystem/

Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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Susanne1978
Beiträge: 699
Registriert: 23.12.2018 19:51

Re: Wie stark Antidepressiva die H1 Histaminrezeptoren blockieren

Beitrag von Susanne1978 »

Hallo Zusammen, mit dem ganzen Histamin kenne ich mich leider nicht aus. Aber ich weiss aus dem Forum für Geschädigte Frauen, die die Hormonspirale getragen haben, dass Sie unter der Spirale auch eine Histaminintoleranz entwickelt haben. Das hat sich aber gelegt, sobald eine besondere Diät eingehalten wurde. Es war/ist auch die Rede von den Rezeptoren die durch das künstliche Hormon Levonorgestrel belegt wurden...
:wink: -------------------- :wink:
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5 % = 62,50 mg

[spoil]
NEM ab 01-19

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

AB 07-2019 NEHME ICH DIESE NEM VERTEILT AUF 2 TAGE

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg[/spoil]

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