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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Neuauflage „Psychopharmaka absetzen“ von Peter Lehmann mit Beitrag zum Forum

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
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Murmeline
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Neuauflage „Psychopharmaka absetzen“ von Peter Lehmann mit Beitrag zum Forum

Beitrag von Murmeline »

Liebe ADFDler,

ich freue mich euch mitteilen zu können, dass unsere virtuelle Selbsthilfegruppe seit der aktuellen Auflage von 2019 in Peter Lehmanns Buch „Psychopharmaka absetzen“ vertreten ist.

Er schreibt dazu:
Neu ist auch der Artikel »Absetzen von Psychopharmaka – Erfahrungsaustausch im Internet« von Iris Heffmann. Er zeigt, wo Betroffene im deutschsprachigen Raum Erfahrungen konstruktiv austauschen können, wenn sie von ihren Ärzten mit ihren Entzugsproblemen nicht verstanden oder im Stich gelassen werden.
http://www.antipsychiatrieverlag.de/absetzen.htm

:group:

Murmeline
Lory
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Re: Neuauflage „Psychopharmaka absetzen“ von Peter Lehmann mit Beitrag zum Forum

Beitrag von Lory »

Hallo,
Habe das Buch vor paar Wochen bestellt und schon etwas ein gelesen. 👍 Toll das darauf hingewiesen wird wohin man sich wenden kann wenn einem die Ärzte nicht wirklich helfen.
Liebe Grüße
Lory
Seit ca 2007 Fluoxetin 20 - 40mg (wg Angst und Panikattacken, auch immer mal depressive Episoden) - das alles kam aber nicht aus heiterem Himmel sondern es passierte nach einer schweren sehr belastenden Zeit.
Seit 2018 Trittico 25 - 150mg wg Akute Angst u Depressionsphase - auch nach schwierigen und belastenden Ereignissen.
Mai 2019 - 3 wöchige Einnahme Mirtazapin 30mg...in einer Woche wieder abgesetzt

Absetzverlauf

Mai 2019 Fluoxetin 40mg auf 30mg reduziert (während 3 wöchiger Einnahme von mirtazapin 30mg - psychiater wollte mich auf das umstellen - hab es nicht vertragen und einfach wieder weg gelassen)
Trazodon in dieser zeit auch von 125mg auf 75mg reduziert. Ende Mai Trazodon wieder hochdosiert auf 150mg.
August 2019 Fluoxetin von 30mg auf 20mg reduziert (vorher ca 3 Wochen einen Tag 30mg, nächsten Tag 20mg)
September 2019 Trazodon von 150mg auf 75mg in zwei Schritten reduziert
November 2019 Fluoxetin 20mg auf 19mg
Dezember 2019 Trazodon 75mg auf 50mg
Nach 3 Wochen starke absetzsymptome

Absetzpause

28. Jänner 2020 aufdosiert - 52mg Trazodon (nach ca 3 wochen gefühl dass ich mich stabilisiere)
22. Februar 2020 Fluoxetin 18,7mg
25.Februar Fluoxetin wieder auf 19mg, geht noch nicht -weinerlich u depressive stimmung
11.März 2020 Einmalige Einnahme 53mg Trazodon
05.April 2020 Trazodon 50mg (nach ein paar Tagen Symptome wie Unruhe, Angst, Getriebenheit, Gereiztheit, extreme Kopf u Nackenverspannung, komisches Hautgefühl)
28.April 2020 Fluoxetin 18,8 mg
28.Juni 2020 Fluoxetin 18,41mg
1.September 2020 Trazodon 25mg -in Österr. gibt es nur retard Tabl. deshalb nochmals ein so grosser Absetzschritt
Murmeline
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Re: Neuauflage „Psychopharmaka absetzen“ von Peter Lehmann mit Beitrag zum Forum

Beitrag von Murmeline »

Liebe ADFDler,

ergänzend möchte ich noch erwähnen, dass auch der zweite Beitrag der Neuauflage von einem Forumsmitglied geschrieben wurde.

Die Möglichkeit wie auch Notwendigkeit kleinschrittigen Ausschleichens gerade am Ende des Absetzprozesses nach längerer Einnahmezeit schildert Arianrhod am Beispiel von Seroquel (Quetiapin) in ihrem Artikel »Und zuletzt atypisch vorsichtig«

Danke Arian!
:group:

Murmeline
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