Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->



Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Artikel von panikattacken.at

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
Antworten
Camilla
Beiträge: 72
Registriert: 12.05.2018 14:25
Wohnort: Hveragerði, Ísland
Hat sich bedankt: 10 Mal
Danksagung erhalten: 10 Mal

Artikel von panikattacken.at

Beitrag von Camilla »

Hallo zusammen,

heute habe ich einen Artikel gefunden, den ich sehr interessant finde. (Hoffentlich habe ich nichts übersehen, falls er hier schon gepostet wurde). Ich habe nicht alles gelesen, aber das meiste über SSRI. Vielleicht hilft euch die Lektüre ja...

https://panikattacken.at/antidepressiva ... ssiva.html

Alles Liebe,
Camilla
* * ** * ** * ** * ** * ** * ** * *

Haupt-Diagnose: Depression, mit sozialphobischen Anteilen.
Medikament (Wirkstoff): Sertralin.

Und hier das Drumherum:

[spoil]Symptome:
Niedergeschlagenheit, Heul-Attacken, geringe Frustrationstoleranz auf Arbeit, Menschenscheu, antriebslos, sich "verstecken"

Diagnose:
Depression, mit sozialphobischen Anteilen
Sucht-Problematik im Vorfeld (vermutlich bereits depressive Phasen, aber nicht als solche erkannt)
Übergewicht (Adipositas)

Medikation:
Sertral (Sertralin) 50 mg, seit 12/10
Eingeschlichen. Zunächst 25 mg, dann 50. Mit Unterbrechung 2015 durch Absetz-Versuch
Levaxin (L-Thyroxin) seit 04/09 (schon vor Sertralin):
Über Monate gesteigert, jetzt stabil 100 µg, gegen Schilddrüsenunterfunktion. Half anfangs auch gegen Depression, war aber auf Dauer nicht ausreichend.

Bisheriger Absetzversuch (bis 07/15):
Sertralin 50 mg ausgeschlichen. Ich weiß die genauen Zeiteinheiten nicht mehr, aber immer in 12,5 mg-Schritten über insgesamt mehrere Monate. Absetzen verlief problemlos, aber nach weiteren 6 Monaten erneute heftige depressive Krise, die ich für einen Rückfall in die Grunderkrankung hielt.

Von 12/15 bis 12/18:
Wieder Sertralin 50 mg, eingeschlichen.
Weiterhin Levaxin (L-Thyroxin) 100 µg.
____________________________________________________

NEUER ABSETZVERLAUF AB 2019
Ausgangsdosis: 50 mg Sertralin, 100 µg L-Thyroxin (Levaxin)
Zusätzlich ab 04.10.2019: Losartan Kalium / Hydrochlorothiazid 50 mg / 12,5 mg (Presmin Combo) gegen hohen Blutdruck

01.01.19: 45 mg Sertralin
01.02.19: 40 mg Sertralin
03.03.19: 36 mg Sertralin
25.03.19: 33 mg Sertralin
17.04.19: 30 mg Sertralin
26.04.19: 31,5 mg Sertralin - aufdosiert nach plötzlicher Krise auf/wegen der Arbeit
01.07.19: 30 mg Sertralin - nach bewusst verlängerter Stabilisierungszeit
01.08.19: 27 mg Sertralin - depressive Phase, sehr starke Periode (Wechseljahre)
08.10.19: 25 mg Sertralin - seit Reha viiiel besser. Wechseljahre NICHT bestätigt
08.10.19: 25 mg Sertralin - seit Mitte Januar Keto-Ernährung. Weiterhin Absetz-Pause.
01.05.20: 22 mg Sertralin
08.06.20: 19 mg Sertralin
15.07.20: 17 mg Sertralin - recht langanhaltende gute Phase. Keine Keto-Ernährung mehr.
[/spoil]
Antworten